Die Fotografie kann mitunter ein sehr teures Hobby sein. Kamerabody, Objektive, Zubehör, all das kann auf Dauer ziemlich ins Geld gehen. Eine Fotoausrüstung für Einsteiger kann man sich durchaus auch einiges kosten lassen. Aber muss es wirklich immer das teuerste vom teuersten sein? Dazu möchte ich dir eine Geschichte erzählen, die ich selber vor Jahren einmal gelesen habe (Verfasser unbekannt):

Ein berühmter Fotograf kommt in 3-Sterne Restaurant. Der Koch ist hell auf begeistert, denn es ist sein Lieblingsfotograf. Vor dem Essen kommt er also zu ihm an den Tisch und sagt: „Sie machen so wundervolle Bilder, Sie haben bestimmt eine sehr gute Kamera!“
Nach dem Essen lässt der Fotograf den Koch nochmals an den Tisch rufen und sagt zu ihm: „Das Essen war vorzüglich, Sie haben bestimmt sehr gute Töpfe!“


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Die Ausrüstung alleine macht noch keinen Profi

Natürlich braucht es mehr als nur eine teure Kamera und ein teures Objektiv, um gute Fotos zu machen. Vielleicht erinnerst du dich auch an meinen Beitrag 11 Fehler, die deine Fotografie nicht verbessern. Das allerwichtigste um ein guter Fotograf zu werden, ist es, erst einmal anzufangen zu fotografieren! Eine gute Fotoausrüstung für Einsteiger muss dabei nicht einmal teuer sein. Wenn du an die Grenzen deiner Kamera stößt und immer öfter das Gefühl hast, dass dir etwas fehlt, dann wird es Zeit für ein Upgrade. Doch in diesem Beitrag geht es darum, möglichst günstig überhaupt erst einmal anzufangen.

Welches Kamerasystem brauchst du am Anfang?

Ganz klar, du brauchst am Anfang eine Kamera und mindestens ein Objektiv, außer du entscheidest dich für eine Bridgekamera oder eine Kompaktkamera. Auch diese beiden Kamerasysteme haben ihre Daseinsberechtigung, sollen aber nicht im Fokus dieses Beitrags stehen.

Spiegelreflexkamer (DSLR) oder spiegelloses System (DSLM)?

Ein großer Vorteil der spiegellosen Kameras sind vor allem lautloses Auslösen oder Gewicht und Größe. Eine DSLR macht immer ein leises Klackgeräusch beim Auslösen, die Spiegellose ist dagegen lautlos. Gerade bei der Tierfotografie kann das ein immenser Vorteil sein. Durch das fehlende Spiegelsystem sind sie in der Regel auch viel leichter und kompakter als DSLRs.

Manche Fotografen halten dagegen, dass die spiegellosen Kameras, auch bekannt als Systemkamera, noch nicht an die Qualität der digitalen Spiegelreflexkameras heran reichen. Außerdem ist die Auswahl an wirklich guten Objektiven für DSLM noch relativ überschaubar. Aber auch hier tut sich mittlerweile einiges. Auch die Akkulaufzeit ist bei DSLRs aktuell noch besser, da eine DSLM keinen optischen, sondern einen elektronischen Sucher hat, der entsprechend mehr Strom benötigt und auch nicht immer an die Qualität eines optischen Suchers heran kommt.

Biggi und Flo von Phototravellers haben in ihrem Beitrag Kaufberatung: DSLR oder DSLM -Die beste Kamera für jeden Einsatzzweck eine wirklich gute Übersicht über die jeweiligen Vor- und Nachteile beider Systeme erstellt, weshalb ich an dieser Stelle auch nicht intensiver darauf eingehen möchte. Solltest du unsicher sein, welches für dich das richtige ist, dann lies dir auf jeden Fall ihren Beitrag durch.

Ich selber bin überzeugter DSLR-Fan, habe aber auch bisher keine echte Gelegenheit gehabt, beide Systeme im Alltag miteinander zu vergleichen. Dennoch versuche ich, dir auch Empfehlungen für DSLM Kameras und Objektive zu geben.

Fazit Kamerasysteme

Ich glaube, dass das Zeitalter der DSLR noch längst nicht vorbei ist. Gerade für Fotografiebeginner gibt es hier viele günstige Schnäppchen und eine riesige Auswahl an Modellen, Objektiven und Zubehör.

Fotoausrüstung für Einsteiger

Fotoausrüstung für Einsteiger - Die Kamera

Es gibt viele günstige Einsteigermodelle von diversen Anbietern. Welches am Ende tatsächlich das beste für dich ist, ist natürlich größtenteils auch Geschmackssache. Bedenke bei deiner Auswahl aber, dass die Objektive in der Regel nicht auf Kameras anderer Marken verwendet werden können (außer du kaufst spezielle Adapterringe, die aber selbst sehr teuer sind).

Selbst habe ich 2010 die digitale Fotografie mit einer Spiegelreflexkamera von Canon, der Eos 1000d begonnen. Mittlerweile gibt es schon Nachfolgemodelle, mit denen du gut anfangen kannst, wie die Canon Eos 2000d oder, wenn du etwas mehr Geld ausgeben willst, die Eos 250d. Ein günstiges Einsteigermodell von Nikon wäre die D3500 und bei Sony kannst du mit der Sony Alpha 68 SLT starten.

Systemkameras für Einsteiger wären zum Beispiel die Sony Alpha 600, Canon EOS M50 oder die Nikon Z 50.

Welches Kameramodell das beste für dich ist, entscheidet aber nicht nur der Geldbeutel. Die Kamera muss dir gut in der Hand liegen und du musst mit den Knöpfen gut zurecht kommen. Kamerafachgeschäfte sind auch heute noch deine erste Wahl, wenn es um kompetente Beratung geht! Und wirklich teurer als online sind sie meiner Erfahrung nach auch nicht! Ich kann persönlich Foto Koch in Düsseldorf sehr empfehlen oder auch die Fachgeschäfte von Calumet Photos*. In beiden bekommst du nicht nur Neuware, sondern auch sehr gute Gebrauchtartikel, mit denen du einiges an Geld sparen kannst.

Fotoausrüstung für Einsteiger - gebraucht oder neu kaufen?

Die Frage, ob du deine Fotoausrüstung für Einsteiger gebraucht oder neu kaufen sollst, wird dir vermutlich jeder anders beantworten. Um dir die Überlegung etwas zu vereinfachen, zähle ich dir einmal die Vor- und Nachteile auf und welche Risiken du eingehst, wenn du etwas gebraucht kaufst.

Wichtig ist zu wissen, dass jede Kamera auf eine gewisse Lebensdauer ausgelegt ist. Meine Canon Eos 80d soll einen Verschluss haben, der auf etwa 100.000 Auslösungen ausgelegt ist. So wie eine kurze Recherche ergeben hat, gilt das auch für die meisten anderen Kameras von Canon. Was natürlich nicht heißt, dass der Verschluss nicht schon viel früher oder erst viel später kaputt gehen kann. Um herauszufinden, wie viele Auslösungen eine Canon- oder Nikon Kamera schon hatte, folge diesem Ratgeber.

Eine Reparatur des Verschlusses ist gerade bei günstigen Kameras unrentabel, da anscheinend sehr teuer. Ich musste bisher noch nie einen Verschluss reparieren lassen. Aber ich habe auch noch nie die 100.000 Auslösungen mit einer Kamera geknackt.

Bei einer gebrauchten Kamera weißt du auch nie wirklich, wie mit ihr umgegangen wurde. Ob sie äußere Macken hat, kannst du sehr gut sehen, aber ob sie technisch noch einwandfrei funktioniert, merkst du nicht zwangsläufig auf Anhieb. Vielleicht funktionieren nicht Features oder einzelne Knöpfe gehen nicht richtig (was du nur merkst wenn du weißt wofür sie wirklich alle sind).  Möglicherweise ist sie auch bereits heruntergefallen und im Inneren hat sich etwas gelöst oder sie ist viel Staub oder Feuchtigkeit ausgesetzt gewesen oder, oder, oder. Andererseits habe ich selber eine gebrauchte Kamera gekauft, bei der alles top war und die mich lange begleitet hat.

Eine neue Kamera hat den Vorteil, dass du in der Regel mindestens zwei Jahre Garantie hast. Dafür zahlst du aber auch immer den vollen Preis. Beim Wiederverkauf machst du mit einer gebrauchten Kamera dagegen oft viel weniger oder keinen Verlust. Eine neu gekaufte Kamera wirst du seltenst zum Kaufpreis wieder verkaufen können.

Bei einer gebrauchten Kamera dagegen bekommst du für das gleiche Geld oftmals eine bessere Kamera. Besser ist aber natürlich relativ, da du immer im Einzelfall schauen musst, was die eine Kamera mehr oder weniger kann
als die andere. Eine neue Kamera hat dafür möglicherweise bessere oder neuere Technik verbaut.

Du musst auch für dich entscheiden, was dir an einer Kamera wichtig ist und ob du bereit bist, für diese Features etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und neu zu kaufen, oder ob es auch ein gebrauchtes Modell tut. Auf die grundlegenden Features gehe ich im nächsten Abschnitt genauer ein.

Fassen wir also zusammen:

Was für eine gebrauchte Kamera spricht:
  • günstiger als eine neue
  • für gleiches oder ähnliches Geld wie für eine Neue kannst du ein besseres Modell bekommen
  • weniger Wertverlust als bei einer neuen (relevant wenn du sie wieder verkaufen willst)
Was für eine neue Kamera spricht:
  • du hast mindestens zwei Jahre Garantie
  • du hast die Möglichkeit, das neueste Modell mit der neuesten Technik zu erwerben
  • du kannst sicher sein, dass niemals schlecht mit der Kamera umgegangen wurde

Wie du siehst, es ist nicht einfach, sich zu entscheiden, ob du deine Kamera für Einsteiger nun neu kaufst oder doch besser gebraucht. Es gibt natürlich noch die goldene Mitte: eine gebrauchte, generalüberholte Kamera bei einem Fachhändler zu kaufen. Du zahlst zwar in der Regel mehr, als wenn du sie privat kaufst, dafür hast du aber mindestens 6 Monate Garantie und 12-24 Monate Gewährleistung. Außerdem bieten viele Händler auch ein Rückgaberecht an. Wenn dir aktuell das Geld fehlt für eine ganz neue Kamera, du aber nicht gerne von Privat kaufen willst, ist das möglicherweise der Weg deiner Wahl.

Mein Tipp für den Neukauf: Viele Hersteller bieten immer mal wieder Cashback-Aktionen an. Falls du es nicht eilig hast, lohnt es möglicherweise darauf zu warten. Ansonsten ist ein Set natürlich ein guter Start, wobei die so genannten Kit-Objektive oft nur eine Notlösung sind. Dazu findest du aber später bei den Objektiven mehr.

Fotoausrüstung für Einsteiger

Was sollte deine Kamera können

Hier ist sie wieder, die Frage: Was willst du fotografieren? Machst du Fotos von bewegten Tieren, Menschen oder Objekten (z. B. Motorsport), dann willst du bestimmt eine Kamera haben, die möglichst schnelle Reihenaufnahmen machen kann. Für Fotos an dunklen Orten (Innenräume, Lost Places, Nachtfotografie oder ähnliches) ist es dagegen wichtiger, dass sie auch bei höheren ISO Werten möglichst scharfe Bilder mit wenig Bildrauschen produziert.

Mir waren irgendwann 11 Messfelder zum scharf stellen des Bildpunktes zu wenig und ich bin irgendwann von der 1000d auf die 500d und zuletzt auf die 80d umgestiegen. Mich hat gestört, dass ich mein Bild nicht mehr so aufbauen konnte, wie ich es gerne wollte. Mehr Messpunkte bedeutet aber leider auf, mehr teuer.

Ich bin auch ein sehr großer Fan schon schwenkbaren Displays. Du kannst die Kamera über deinen Kopf oder sehr niedrig halten und trotzdem in der Displayvorschau gut sehen, was du gerade aufnimmst. Das hat oft wirklich Vorteile. Besonders dann, wenn sie ein Touch-Display hat und das Auslösen so direkt durch Antippen möglich ist.

 



Weitere teilweise hilfreiche Einstellungen, die deine Kamera haben sollte, sind Gitternetzlinien (zur besseren Bildgestaltung) und eine Wasserwaage. Bluetooth, NFC und GPS sind auch nice to have aber meiner Meinung nach kein absolutes Muss. WLAN dagegen schon. Gerade bei älteren Kameramodellen kann es noch sein, dass diese Funktion fehlt und über einen teuren WLAN-Adapter nachgerüstet werden müsste, solltest du sie benötigen.

Was der Vorteil an der WLAN Funktion ist? Zumindest Canon Kameras lassen sich dadurch bequem über das Handy fernsteuern. Und es erleichtert den Bildtransfer von der Kamera auf den PC oder das Handy. Und dann ist da ja noch das Update der Firmware.

Fast keine Einsteigerkamera wird einen eingebauten Bildstabilisator haben. Das läuft meistens über das Objektiv. Allerdings ist Sony eine Ausnahme und stellt auch Einsteiger-Systemkamera mit integriertem Bildstabilisator her.

Was außer „Fotos machen“ sollte eine Einsteigerkamera noch können? Wie wäre es beispielsweise mit Videos machen? Natürlich ist das jetzt nicht das allerwichtigste, aber nettes Gimmik. Günstige Einsteigerkameras filmen in der Regel nicht mit 4k, aber HD/Full-HD ist für den Anfang durchaus ausreichend.

Wenn du wirklich gute Testberichte lesen willst, dann schau dir die Seite Traumflieger an. Dort findest du ausführlichste Informationen zu fast allen Kameras und Objektiven und kannst sie teilweise auch miteinander vergleichen. Für mich immer die erste Wahl, wenn ich mir etwas neues kaufen will.

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Fast wichtiger als die Kamera: Das Objektiv

Die beste Kamera bringt nicht viel, wenn du kein halbwegs gutes Objektiv hast. Deshalb an dieser Stelle mein Rat: Kaufe dir, sofern finanziell möglich, die Kamera ohne Objektiv und investiere dafür direkt in ein halbwegs gutes. Die günstigsten Kit-Objektive sind nicht sonderlich lichtstark. Das bedeutet für dich, bei nicht optimalen Lichtverhältnissen wirst du schon Schwierigkeiten haben, gute Bilder noch aus der Hand, also ohne Stativ, zu machen.

Hinzu kommt, dass es schon schwieriger wird, Objekte freizustellen, sprich scharfe Objekte vor einem verschwommenen Hintergrund abzulichten. Zudem ist der Autofokus bei den günstigen Objektiven meistens nicht besonders gut. Zu einer guten Fotoausrüstung für Einsteiger gehört für mich vor allem ein gutes Objektiv.

Ich habe damals auch mit dem Kit-Objektiv angefangen, aber schon nach sehr kurzer Zeit gemerkt, dass meine Bilder nie so richtig gut werden. Gerade Anfänger verlieren schnell den Spaß, wenn die Bilder nie so werden, wie man es sich erhofft und der Grund dafür unter anderem auch das Objektiv ist. Natürlich kann ein erfahrener Fotograf auch mit einem weniger guten Objektiv hervorragende Bilder machen. Aber nicht umsonst kaufen gute Fotografen die teuren Objektive.

Statt den jeweiligen 18-50mm (oder ähnlichen) Objektiven, die oftmals dabei sind, empfehle ich dir also, eines der folgenden Objektive zu nehmen:

Und für den wirklich kleinen Geldbeutel gibt es noch ein ordentliches Objektiv einer Marke, bis Dato eher für Blitze bekannt war. Ein ausführlicher Erfahrungsbericht dazu wird hier auch bald erscheinen: Yongnuo YN 50mm F/1.8 AF/MF

F1,8 oder f2,8 bedeutet, dass die Linsenöffnung des Objektivs weit geöffnet werden kann und entsprechend viel Licht auf den Sensor lässt. Mit diesen Objektiven kannst du auch bei weniger guten Lichtverhältnissen noch gute Bilder machen. Natürlich gibt es auch für alle Kameras Objektive mit einer Blendenöffnung f1,8, aber die sind in der Regel wirklich sehr teuer und lohnen sich erst für fortgeschrittene (Hobby-)Fotografen.

Noch ein kleiner Hinweis: Bei APSC-Sensoren sind 18mm nicht wirklich 18mm sondern müssen nochmal mit dem so genannten Crop-Faktor multipliziert werden.

Worauf du beim Kauf von gebrauchten Objektiven (und Zubehör) achten musst und ob ich es persönlich empfehlen würde oder eher nicht, erfährst du weiter unten im Artikel.

Fotoausrüstung für Einsteiger

Objektive für weitere Gelegenheiten

Die meisten Standard-Objektive sind für den Anfang vollkommen ausreichend. Es wird zwar immer Situationen geben, in denen ein anderes Objektiv besser gewesen wäre, aber bis du deine Kamera wirklich beherrscht, reicht normalerweise das eine Objektiv. Halte deine Fotoausrüstung für Einsteiger erst einmal so klein wie möglich.

Willst du doch mehr, dann kannst du es mit den nachfolgenden Objektiven versuchen. Auch hier gilt, man bekommt was man bezahlt. Erwarte von den günstigsten Objektiven keine Wunder.

Teleobjektive

Ob du wirklich am Anfang schon ein Teleobjektiv benötigst, hängt von deinen fotografischen Vorlieben ab. Willst du Vögel und Wildtiere fotografieren, dann brauchst du schon ein etwas längere Teleobjektiv. Welches das richtige für dich ist, hängt wieder vom Einsatzgebiet, der Kameramarke und natürlich deinem Budget ab. Einsteigerobjektive ohne großen Schnickschnack sind beispielsweise die folgenden Modelle:

Makroobjektive

Für Nahaufnahmen von Tieren und Pflanzen sind Makroobjektive die beste Lösung, da sie in der Regel eine hohe Lichtstärke aufweisen und du sehr nah an die Objekte heran gehen kannst. Um Geld zu sparen, kannst du aber auch mit einem Teleobjektiv mit Makrofunktion beginnen oder dir Makrolinsen zum Aufschrauben auf das Objektiv oder auch als Zwischenringe zulegen.
Alle Varianten sind zum ausprobieren wesentlich kostengünstiger. Das Tamron-Objektiv aus der Liste „Teleobjektive“ hat zum Beispiel solch eine Makrofunktion. Solltest du dich für die Linsen entscheiden, musst du darauf achten, dass sie den richtigen Durchmesser für dein Objektiv haben. Bei den Zwischenringen prüfe bitte genau, ob sie für deine Kamera geeignet sind. Beispiele wären:
 

Falls du doch ein richtiges Makroobjektiv kaufen willst, nimm am besten eines mit Bildstabilisator. Das gilt besonders, wenn du eben so zittrige Hände hast wie ich. Frei aus der Hand schaffe ich kaum eine schöne Makroaufnahme. Da fehlt mir der Stabilisator sehr.

 

Superweitwinkelobjektive

Die meisten Kit-Objektive oder günstige Einsteigerobjektive haben eine kürzeste Brennweite von 17-24mm. Das ist für Landschaftsaufnahmen, Fotos von Gebäuden oder in geschlossenen Räumen in den meisten Fällen absolut ausreichend. Falls du doch ein 10-18mm Objektiv (für Canon) oder eines mit vergleichbarer Brennweite für die anderen Hersteller haben willst, wirst du leider etwas tiefer in die Tasche greifen müssen. Für unter 250€ sind kaum Zoomobjektive zu bekommen. Für Sony gibt es immerhin eine 12mm Festbrennweite von einem Fremdhersteller, die es schon ab 170€ gibt.

Ich selber besitze ein EFS 10-18mm Objektiv von Canon, das ich supergünstig gebraucht bekommen habe. Das benutze ich gerne für Landschaftsaufnahmen oder Aufnahmen aus besonderen Blickwinkeln. Hätte ich es aber nicht für weniger als die Hälfte des Neupreises bekommen, hätte ich es vermutlich nicht gekauft. In den meisten Situationen haben mir die 17mm meines Tamron-Objektivs nämlich völlig ausgereicht. Wenn du also nur wenig Budget hast, verzichte am Anfang auf ein Superweitwinkelobjektiv.

Reiseobjektive/Super-Zoom-Objektive

Reisezooms oder Super-Zoom-Objektive sind Objektive, die vom Weitwinkel bis zum Telebereich alles abdecken. Meistens liegen sie bei 18-200mm bzw 18-300mm. Der Vorteil ist, du kaufst nur ein Objektiv für alles. Der Nachteil ist, sie können vieles, aber nichts so richtig gut.

Auf Reisen ist es natürlich besser, nur ein Objektiv dabei zu haben, das alles abdeckt. Dann brauchst du zwischendurch nicht ständig das Objektiv wechseln und kannst schneller auf die verschiedenen Situationen reagieren. Leider leiden häufig die Abbildungsqualität und vor allem die Lichtstärke. In Kirchen oder Museen oder in der Dämmerung kann es also schon mal grenzwertig werden mit der Belichtung. Ob du das für dich in Kauf nehmen willst, musst du selber entscheiden. Folgende Modelle zu einigermaßen günstigen Preisen gibt es unter anderem:

Die markeneigenen Objektive von Canon, Sony und Nikon sind schon wesentlich teurer als die eben genannten.

Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass es gerade für absolute Fotografieeinsteiger total ausreicht, mit einem oder maximal zwei Objektiven anzufangen. Ein gutes Standardobjektiv, Nahlinsen und wenn du magst noch ein Teleobjektiv reichen vollkommen aus, um günstig ins Hobby zu starten. Oder eben ein Reisezoom.

Kaufe lieber eine bessere Kamera oder ein besseres Standardobjektiv als gleich zwei, drei oder mehr Objektive anzuschaffen. Das gilt übrigens auch für das meiste Zubehör. Vieles wirst du mindestens zu Beginn gar nicht brauchen. Und hinterher ärgerst du dich, wenn du das falsche geholt hast. Trotzdem stelle ich dir nachfolgend noch das gängigste Zubehör vor und erkläre dir kurz, was dabei wichtig ist.

Fotoausrüstung für Einsteiger

Sonstiges Zubehör

In der Fotografie kann man ziemlich viel Geld lassen. Aber wer billig kauft, kauft leider oftmals zweimal. Oder dreimal. Und das ist sehr ärgerlich. Deshalb reichen dir am Anfang die Kamera und das Objektiv.Doch es gibt durchaus das eine oder andere Zubehör, das zu dir recht früh oder am besten sofort kaufen solltest. Zu einer guten Fotoausrüstung für Einsteiger zählen neben dem Gehäuse und einem Objektiv noch

Folgendes Zubehör kannst du dann nach und nach noch anschaffen, wenn du etwas fitter im Umgang mit deiner Kamera bist und merkst, was dir beim Fotografieren tatsächlich noch fehlt:

Es muss übrigens nicht immer das Originalzubehör sein, auch Fremdhersteller liefern ganz ordentliches Zubehör. Lies dir dazu aber bitte die Bewertungen durch und schau, ob du einen Testbericht im Netz findest (gilt vor allem für Batteriegriffe und Ersatzakkus).

Bessere Reisefotos E-Book Bundle

Objektive und Zubehör günstig kaufen

Wie beim Gehäuse gilt, du kannst etwas neu kaufen und hast dann eine enstsprechende Garantie, oder du kaufst gebraucht und sparst etwas Geld.

Absolut unproblematisch finde ich den Kauf von voll funktionsfähigem Zubehör oder Büchern. Auch ältere Bücher, die vielleicht von 2010 sind, kannst du noch bedenkenlos kaufen. An der Technischen Ausrüstung der neueren Kamera hat sich etwas getan und manche Aussagen in Bezug auf ISO oder Weißabgleich mögen (was die technische Umsetzbarkeit der Kameras) nicht mehr 100% korrekt sein. Die wesentlichen Inhalte wie Tipps zur Bildgestaltung ändern sich aber natürlich nicht alle zwei Jahre.

Bei Objektiven solltest du, wenn du die Möglichkeit hast, einige Probefotos machen. Die meisten Verkäufer, die ihre Ausrüstung pfleglich behandelt haben, haben kein Problem damit. Wenn jemand aus deiner Nähe nicht will, dass du dir das Objektiv vor Ort ansiehst, dann könnte etwas faul sein.

Worauf du unbedingt achten musst beim Kauf eines gebrauchten Objektivs:

  • Hat die Linse offensichtliche Kratzer?
  • Klappert etwas im Objektiv?
  • Hat das Objektiv Glaspilz?
  • Hat es Staubeinschlüsse, die auf den Bildern zu sehen sind?
  • Funktionieren Autofokus, Stabilisator etc.?
  • Sind die Bilder richtig scharf?
  • Hat das Gehäuse äußere Macken, die auf einen Sturz schließen lassen?

Staubeinschlüsse in Zoom-Objektiven kann man nie wirklich ganz vermeiden. Normalerweise sieht man sie auch nicht auf den Bildern. Und falls du ein wirklich gutes Objektiv für sehr günstig bekommst, kannst du es auch professionell reinigen lassen und sparst oft trotzdem noch sehr viel Geld im Vergleich zu einem neuen Objektiv.

Auch bei Filtern sollte man auf Glaspilz achten. Filter sind aber meistens so dünn, dass man ihn sehr gut sehen kann. Es gibt zwar Anleitungen, wie man Glaspilz aus Objektiven entfernt, aber es gibt keine Garantie, dass du dein Objektiv nicht so beschädigst, dass du es danach wegwerfen kannst. Deshalb gilt: Finger Weg von Linsen mit Glaspilz!

 

Fotoausrüstung für Einsteiger

Ich habe von meinen insgesamt fünf Objektiven nur eines neu gekauft, nämlich das Tamron 17-50mm f2.8. Alle anderen Objektive sind gebraucht erstanden. Zwei kamen von Leuten, die ich kenne, zwei aus dem Netz. Nicht einmal hatte ich Probleme, ganz im Gegenteil. Mein 10-18mm Objektiv war praktisch neu und hat weniger als die Hälfte des Neupreises gekostet. Ein Freund hat allerdings bereits die Erfahrung gemacht, dass ihm ein Objektiv mit Sturzschaden als voll funktionsfähig verkauft wurde. Das grenzt dann schon an Betrug, wenn man solche Informationen verschweigt.

Mein Tipp: Wenn du dir das Objektiv nicht persönlich ansehen kannst, lasse dir ganz neue Bilder zuschicken und sieh sie dir genau an. Ist alles scharf, sieht man Flecken, die nicht da sein sollten? Wenn du keine optischen Fehler erkennst, dann kannst du es in der Regel auch beruhigt kaufen.

Objektive verlieren über die Jahre nicht so stark an Wert wie Kameragehäuse. Es tut sich auch nicht so viel auf dem Markt, dass ein Objektiv, das heute erscheint, in zwei Jahren wieder alt ist. Nach und nach werden zwar bessere Versionen erscheinen, vielleicht mit Stabi, leiserem Motor oder schnellerem Autofokus, aber für Hobbyfotografen im Allgemeinen und Anfänger im Besonderen sind die Verbesserungen in der Regel kaum relevant. Erst wenn du dich auf ein Feld, wie die Tier- oder Sportfotografie, festgelegt hast, kann sich ein Umstieg eventuell lohnen.

Ein letzter Hinweis: Achte unbedingt darauf, dass das Objektiv auch für deine Kamera geeignet ist. Selbst Objektive aus Analogzeiten machen heute noch hervorragende Bilder, werden aber nicht mehr zuverlässig von jeder Kamera erkannt. Manchmal kommt alle paar Bilder eine Fehlermeldung, manchmal funktioniert es gar nicht. Probieren geht hier über studieren. Im Zweifel: Finger weg von so genanntem „Altglas“.

Fotografieren lernen mit folgenden Büchern

Gute Bücher helfen dir, dich schneller in die Fotografie einzuarbeiten. Sie erklären dir die technischen Grundlagen der Kamera und geben viele hilfreiche Tipps, um dich in bestimmte Themen weiter einzuarbeiten. Folgende Bücher kann ich dazu besonders empfehlen:

 

 

Zusammenfassung: Kamerausrüstung für Einsteiger günstig kaufen

Ob du ein Kameragehäuse mit oder ohne Objektiv kaufst, neu oder gebraucht, hängt wesentlich vom Budget ab, das dir zur Verfügung steht. Selber habe ich sowohl neu als auch gebraucht gekauft, tendiere beim Gehäuse aber eher zum Neukauf.

Objektive, Bücher und weiteres Zubehör (bis auf Kameratasche- und Rucksack) kaufe ich eigentlich nur gebraucht. Das Geld, das ich dabei spare, investiere ich dann lieber wieder in weitere Ausrüstung.

Gute Quellen für einegebrauchte Kamerausrüstung für Einsteiger sind: ebay, ebayKleinanzeigen, Facebook-Gruppen, Flohmärkte, Kamerabörsen oder auch Fachhändler, die aufbereitete Kameras und Objektive verkaufen. Hier kannst du deine Fotoausrüstung für Einsteiger sehr gut ergänzen, wenn du dich an die oben genannten Hinweise hältst.

Ich hoffe dir mit diesem Leitfaden den Einstieg in die Fotografie etwas zu erleichtern. Auf meinem Blog findest du auch immer wieder hilfreiche Beiträge zum Thema Fotografie. Zum Beispiel, wie du die richtige Speicherkarte findest oder Motivideen für den Herbst. Wenn du mehr von diesen Beiträgen sehen willst, dann melde dich direkt zu meinem Newsletter an. Und vergiss bitte nicht, den Beitrag mit deinen Freunden zu teilen. Falls du noch Fragen oder Anmerkungen hast oder mir über deine Erfahrung berichten willst, dann hinterlasse mir gerne einen Kommentar oder schicke mir eine Nachricht über das Kontaktformular.

Fotocredits:

Foto von Mengliu Di von Pexels
Foto von Sunyu Kim von Pexels
Foto von Camargo Anthony von Pexels
Titelbild von fernando zhiminaicela from Pixabay

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16 Kommentare

  1. Ich finde das Thema Fotografie unglaublich spannend. Als Blogger beschäftige ich mich auch etwas damit, aber natürlich nicht so professionell wie es Profi-Fotografen machen. Aber alleine schon meine Erstausrüstung hat doch einiges gekostet. Ich hab mich jedenfalls für eine Systemkamera entschieden und bin da echt super happy damit. Mein Objektiv hab ich mir auch gebraucht gekauft und bin auch damit echt glücklich! Wie du schon schreibst, das Objektiv selbst ist sogar fast wichtiger als die Kamera. Das hab ich auch sofort gemerkt, als ich mir ein Objektiv dazu gekauft habe. Ein sehr spannender und informativer Beitrag!

    Liebe Grüße
    Alice Christina von http://www.alicechristina.com

  2. Liebe Tanja, eine sehr ausführliche Zusammenstellung, bei der ich dir in vielen Punkten absolut zustimme! Besonders bei deinem Exkurs zu den unterschiedlichen Objektiven dachte ich innerlich: ja, genau so ist es. Mein Super-Weitwinkel 10-20mm, das ich unbedingt haben wollte, hat sich irgendwie als absoluter Fehlkauf herausgestellt. Tatsächlich verwende ich es nur sehr selten und komme doch meist mit meinem „Immerdrauf“ aus, das bei 18 mm beginnt. Aber so ist das halt manchmal. Wünsche dir auch weiterhin viel Spaß beim Fotografieren! Liebe Grüße, Cornelia

  3. Wow, was für ein ausführlicher und gelungener Text. Ich habe mir 2016, ehe ich das erste Mal für viereinhalb Monate nach Kenia gegangen bin, eine Spiegelreflexkamera von Canon gekauft – mit einem 300mm Objektiv und Stativ für 300 Euro gebraucht. Aber es hat sehr lange und viel Übung gebraucht, bis die Bilder auch wirklich toll wurden.

  4. Was für ein toller und informativer Artikel, klasse! Genau das richtige für mich! Ich war bislang immer zu faul eine “richtige” Kamera mitzunehmen. Und das IPhone pro macht schon sehr gute Bilder, allerdings natürlich nicht vergleichbar, sollte da wohl nochmal in mich gehen :)

  5. Wer Fotoprofi werden will, sollte hier mal vorbeischauen! Da hast du wirklich unheimlich viele Infos für günstige Kameras zusammengesammelt! Und ich muss sagen, ich habe auch viel gelernt! Ich wusste zum Beispiel gar nicht, dass es „Glaspilz“ gibt und von Messfeldern hatte ich eben auch zum ersten Mal gelesen! Ich glaube, beim Thema Fotografie lernt man nie wirklich aus und wie du schon schreibst, wer ein guter Fotograf werden will, muss erstmal anfangen zu fotografieren! Die beste Ausrüstung nützt nichts, wenn man keine Übung und kein Gespür für tolle Fotos hat!

    Liebe Grüße
    Jana

  6. Super Zusammenstellung aller Informationen. Die Ausrüstung alleine macht noch keinen Profi hast du auch gut gesagt und musste ich schon selbst feststellen, gerade für Anfänger ist es schwer den Anfang zu finden. Mittlerweile werde ich auch besser, aber ich bin doch lieber vor der Kamera als dahinter. Ich selbst fotografiere aber mit der Systemkamera Canon EOS M50, die ist wirklich gut und verzeiht auch mal, wenn man etwas nicht so gut einstellt.
    LG, Cindy

  7. Ich denke, das ist ein sehr guter Guide für Anfänger! Der Markt ist ja im Moment wirklich schon fast unüberschaubar groß geworden. Die kurze Geschichte mit dem Koch und dem Fotografen finde ich super! Den Spruch: Du hast bestimmt eine sehr teure (oder gute) Kamera habe ich auch schon X Male gehört.

    In deine Zubehörliste würde ich noch das Reinigungsset, das man auch auf deinem Bild mit dem Fotorucksack sieht, hinzufügen. Das ist auf Reisen wirklich super wichtig, zumal man nicht überall einen Kamerashop in der Nähe hat. In Neuseeland auf unserer Wanderung auf dem Copland Track hat es den GANZEN Tag geregnet und ich musste die Kamera in einer Plastiktüte tragen, weil sie im Rucksack keinen Platz mehr hatte. In den Plastikbeutel habe ich ein Loch gemacht, damit ich trotzdem ein paar Fotos machen könnte. Leider wurde meine Linse durch den Regen DERART versaut, dass es ohne Reinigung nicht mehr ging. Ich hatte keinen Filter drauf und auch kein Reinigungsset dabei. Glücklicherweise gab es in unserer nächsten Stadt sogar einen Kameraladen, wo ich so ein Set kaufen konnte, aber das ist in Neuseeland ja wirklich nicht alltäglich. In Kroatien war ich auf der Suche nach einem Kamera Zubehör Shop mit Gopro Teilen zum Beispiel völlig verloren. Das Reinigungsset kann einem also wirklich das Foto-Erlebnis retten ;-)

    Liebe Grüße,
    Christina von https://miles-and-shores.com

  8. Das ist ein wirklich hilfreicher Beitrag für alle Einsteiger. Ich kenne von mir selbst den ewigen Kampf zwischen DSLR und Spiegellosen. Ich habe eine Nikon D800, und die ist wirklich ein richtig schwerer Brocken. Wie oft habe ich geflucht, wenn ich sie und die dazugehörigen ebenfalls bleischweren Objektive stundenlang schleppen musste und mir die Knochen wehtaten. Ich hab auch eine kleine Spiegellose, deren Hersteller ich jetzt nicht nennen möchte, weil sie nicht gut wegkommt. Das ist und bleibt für mich ein Spielzeug. Liegt einfach nicht gut in der Hand und ist dazu noch viel zu empfindlich. Für mich muss eine Kamera absolut robust sein. Ich möchte sie nicht mit Samthandschuhen anfassen. Das sind diese kleinen Dinger meist leider nicht. Bei der Bildqualität dagegen können sie m.E. sehr gut mithalten. Ich bleibe trotzdem bei meiner geliebten D800 und werde sie weiterschleppen. Ich liebe den alten Knochen, der alles mitmacht, ohne zu murren.

  9. Bei Dir kann ich immer etwas lernen. Ich bin so froh, dass ich zwei fantastische Nikon Kameras mein eigen nennen darf. Am Anfang habe ich der analogen Nikon etwas nachgetrauert, doch jetzt nicht mehr. Anfänger sollten sich gut beraten lassen, da stimme ich Dir zu. Allerdings würde ich persönlich immer eine neue Kamera bevorzugen. Ich habe so lange gespart, bis ich sie mir leisten konnte.
    Alles Liebe
    Annette

    • Hallo Annette, ja es kommt immer drauf an, manchmal muss mal halt Kompromisse eingehen und entweder eine weniger gut ausgestattete neue oder eine etwas besser ausgestattete gebrauchte Kamera kaufen. Ich selber tendiere auch eher zum Neukauf, aber das ist eben meistens doch recht teuer. Deshalb habe ich auch bis zur Cash-Back-Aktion gewartet und immerhin noch 80€ gespart.

  10. Hallo Tanja, sehr ausführlicher Bericht. Ich selbst habe mit gebrauchten Kameras begonnen. Von Meiner Mutter bekam ich die erste analoge Leica. Später übernahm ich Kameras von Freunden mit dem Hobby. Ein Universelles Ibjektiv reicht, in meinen Augen. Die Bücher sind wichtig, das ist in meinen Augen mehr wert, als eine neue Ausrüstung. Auch Stativ und eine solide Tasche. Erst wenn man die Kamera auf manuell im Griff hat, den Autofokus nicht mehr braucht, ist man auch reif für mehr 🙃👍

  11. Vielen Dank für den ausführlichen Bericht! Wirklich sehr umfangreich und ins Detail gehend. Top!

  12. Danke für deine Zusammenstellung! Ich fotografiere seit Jahren mit einer Systemkamera von Panasonic, bin aber nicht so hundertpro zufrieden. Wobei es vielleicht an einer momentanen Unlust am Fotografieren liegt. Oder beidem.
    Gebrauchte Kameras würde ich nur in einem Fachgeschäft kaufen. Es gibt in größeren Städten welche, die auch eine Werkstattgarantie anbieten.
    LG
    Sabiene

    • Hallo Sabiene, ich denke, macht nichts falsch eine gebrauchte Kamera vom Händler zu kaufen. Wieso hast du denn keine Lust mehr zum fotografieren?


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