Die 6 schönsten Fotospots der Großglockner Hochalpenstraße

Zweimal sind wir bereits über die Großglockner Hochalpenstraße gefahren. Einmal bei schönstem Wetter und einmal, nun ja, Gewitter, vielen Wolken und am Ende doch etwas Sonne. Auf diesen beiden Touren haben wir an vielen wunderschönen Aussichtspunkten angehalten. Meine Top 6 Fotospots auf der Großglockner Hochapenstraße möchte ich dir heute vorstellen. So verpasst du ganz sicher keine der grandiosen Aussichten mehr.

Da wir jedes Mal ab Ferleiten eingefahren sind, zähle ich die schönsten Aussichtspunkte in geographischer Reihenfolge von Ferleiten bis zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Am Ende verrate ich dir dann, welche Stopps mir von allen am besten gefallen haben.


Dein Vertrauen ist mir extrem wichtig: Dieser Artikel enthält Empfehlungs-Links (Affiliate-Links). Buchst du über einen der Links ein Hotel oder kaufst ein Produkt, dann erhalte ich eine kleine Provision. Dir entstehen dadurch keine Mehrkosten und du unterstützt dadurch diesen Blog. Vielen Dank! Deine Tanja


Fotospots der Großglockner Hochalpenstraße - Hochmais

Der Aussichtspunkt Hochmais liegt auf 1850m ü. d. M. Die Aussicht hier ist komplett frei, das heißt, keine Bäume versperren euch den Blick auf die Berge und das Tal. Ein kurzer Fußweg führt dich wenige Meter hinab auf einen kleinen Platz, an dem einige Infotafeln mit naturkundlichen Informationen stehen. Leider war bei unserem Besuch alles voll, so dass wir nicht anhalten konnten. Weil mir dieser Punkt aber so gut gefallen hat, will ich ihn dir auf keinen Fall vorenthalten.

Fotospots der Großglockner Hochalpenstraße - Kehre 12 & 13

Auf dem Weg zu Kehre 12 liegt das Obere Nassfeld, wo es einen großen Parkplatz und eine Einkehrmöglichkeit gibt. Hier hat es mir gar nicht gefallen, deshalb haben wir gar nicht erst angehalten. Aber nach der Kehre 12 kommt ein kleiner Parkplatz. Von dort kannst du einen guten Blick auf die umliegenden Geröllfelder werfen. Außerdem hast du von hier auch eine schöne Aussicht auf das Obere Nassfeld.

Sollte der kleine Parkplatz schon voll sein, folgt direkt nach Kehre 13 ein weiterer Parkplatz mit einer ähnlich schönen Aussicht. Von beiden Parkplätzen kannst du übrigens schon das Fuscherl Törl über dir thronen sehen.

Fotospots der Großglockner Hochalpenstraße - Edelweißspitze

Der höchste befahre Punkt der Großglockner Hochalpenstraße ist die auf 2571m ü. d. M. gelegene Edelweißspitze. Der Weg hier hoch kann etwas abenteuerlich sein, vor allem bei Regen. Eine enge, mit Kopfsteinpflaster ausgelegte Straße führt zu ihr. Regelmäßige Ausweichbuchten an den Seiten bieten hin und wieder die Chance, einem entgegenkommenden Fahrzeug auszuweichen. Schweißperlen treibt es einem aber auf die Stirn, wenn einem ein SUV oder Van entgegenkommt, während man selber ebenfalls in einem großen Auto sitzt.

Sofern du einen der begehrten Parkplätze beanspruchen kannst, wird dir auch gleich der kleine Turm auffallen, der auf dem Parkplatz steht. Von dort oben hast du die beste Rundumsicht. Und wenn es dich interessiert, was du da überhaupt siehst, kannst du einfach auf einer der Tafeln nachschauen. Von hier siehst du übrigens auch den Großglockner. Na gut, die Gipfel. Von hier aus ist er nur eine kleine Spitze, die sich hinter einem anderen Berg versteckt.

Und selbst wenn das Wetter nicht so gut oder richtig schlecht ist, die Edelweißspitze solltest du wirklich nicht auslassen. Wir waren bei strahlendem Sonnenschein dort und standen auch schon mitten in einem Gewitter. Beide Mal war es ausgesprochen faszinierend.

Fotospots der Großglockner Hochalpenstraße - Parkbucht Seidlwinkl

Der nächste Fotospot hat keine so markante Bezeichnung wie Kehre XY. Es sind einfach zwei gegenüberliegende Parkbuchten auf dem Straßenabschnitt Seidlwinkl. Damit du in etwa weißt, wo er kommt, habe ich ihn dir auf Google Maps markiert und einen Screenshot in den Beitrag eingefügt.

Was diesen Fotospot so schön macht? Du schaust hier in die andere Richtung. Nicht zum Großglockner und den doch relativ nahen Bergen. Die Wiese, die Felsen auf der Wiese und die Berge in der Ferne. Auf der anderen Seite das Geröllfeld und die karge Landschaft. Hier musst du ganz eindeutig anhalten und dir in Ruhe alles anschauen.

Fotospots der Großglockner Hochalpenstraße - Energiedusche Wasserfall – Fensterbach

Auf dem Weg zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe liegt dieser beinahe unscheinbare Haltepunk. Ein Wasserfall direkt an der Straße. Wasserfällen wird allgemein nachgesagt, dass die mit negativen Ionen geladene Luft rund um einen Wasserfall lungenreinigend wirkt und unser Nervensystem beeinflusst. Ob es stimmt? Das wird aktuell zumindest untersucht. Aber mache dir doch ein eigenes Bild davon!

Aber nicht nur die gesundheitsfördernde Wirkung des Wasserfalls macht diese Stelle zu einem tollen Stop. Die Nähe zum Wasserfall ist auch aus fotografischer Sicht ein einen Halt wert. Egal ob du eine Nahaufnahme des fallenden Wassers aufnehmen willst oder lieber eine Aufnahme der umgebenden Landschaft machen willst, beide Optionen sind hier möglich. Und dazu kannst du noch tolle Nahaufnahmen von verschiedenen Pflanzen machen, die hier in der Nähe des Wassers wachsen.  

Fotospots der Großglockner Hochalpenstraße - Kaiser-Franz-Josefs-Höhe

Die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe darf man natürlich nicht auslassen. Von hier siehst du den Großglockner, den Gletscher Pasterze und den Sandersee. Viele tolle Landschaftsbilder sind hier möglich. Das nächste Mal, wenn ich hier bin, werde ich auf jeden Fall mit der Gletscherbahn fahren und zum Gletscher laufen und noch viele, viele Fotos machen!

Aber selbst vom Platz vor dem Restaurant hast du eine wundervolle Aussicht und die Möglichkeit, schöne Landschaftsbilder zu machen. Und wenn du jetzt sagst „ja, aber ich bin nur tagsüber da, und die besten Bilder macht man doch zum Sonnenauf- oder Untergang“, dann abonniere unbedingt meinen Newsletter. Denn dieses Thema werde ich schon bald aufgreifen und dir ausführlich erklären, wieso ich dieser Aussage nicht zu 100% zustimmen kann.

Und mein absoluter Favorit?

Oh, das ist wirklich eine schwierige Frage. Ich habe hier nicht einmal alle Stellen aufgezählt, bei denen sich ein Halt lohnt. Es gibt so viele wunderschöne Fotospots auf der Großglockner Hochalpenstraße, dass die Auswahl wirklich schwierig ist. Von den hier aufgezählten sind der Halt an der Parkbucht Seidlwinkl und der Energiedusche Wasserfall meine liebsten Stopps.

Aber wie gesagt, das sind nicht alle Fotospots, die es zu besuchen lohnt. Welcher von meinen Favoriten gefällt dir am besten? Welcher am wenigstens? Oder vielleicht hast du einen anderen Lieblingsspot, der hier nicht aufgeführt ist? Erzähle mir bitte davon in einem Kommentar.

Newsletter

Verpasse keine Blogbeiträge mehr und erhalte exklusive Updates zum Freebie-Bereich.

Newsletter

Bitte trage deine E-Mail-Adresse ein.

PSD-Tutorials – das digitale Shoppingparadies für Fotografen

Die erste digitale Kamera hat Einzug gehalten. Voller Vorfreude packst du sie aus, lädst den Akku, schiebst die Speicherkarte ein und ziehst los. Die ersten Fotos sind die aufregendsten.

Aber irgendwie… Wieso werden sie nicht so schön, wie die von den Profis? Sehr oft ist in diversen Gruppen und Foren zu lesen, dass die Bilder nicht schön werden. Aber wieso nicht? Was macht man falsch, lässt man doch die Kamera immer die besten Einstellungen bestimmen. Dann MÜSSEN die Fotos doch super werden!

Enttäuscht landet die Kamera im Schrank. Mit der Zeit setzt sie Staub an und wird früher oder später ein Fall für’s Museum. Blöde Kamera, die ist total schlecht, was für eine Geldverschwendung!

OK, ich gebe es zu, das ist etwas übertrieben. Oder doch nicht? Erkennst du dich nicht vielleicht doch irgendwie wieder?


Dein Vertrauen ist mir extrem wichtig: Werbung! Dieser Artikel ist in Kooperation mit PSD-Tutorials entstanden. Auch wenn er vergütet wird schreibe ich hier meine ehrliche Meinung. Deine Tanja


Fotografieren lernen wenn du nicht rausgehen kannst mit PSD-Tutorials

Vielfach gelingt der Einstieg in dieses wunderschöne Hobby nicht so recht. Die vielen Begriffe in der Bedienungsanleitung müssen erst einmal gegoogelt werden. Die Knöpfe an der Kamera verwirren. Und von den internen Einstellungen fangen wir am besten gar nicht erst an. Und zu allem Überfluss soll man die Bilder auch noch selber nachbearbeiten?!?

Das Jahr 2020 war geprägt von Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen. 2021 geht nicht viel besser los. Deshalb fallen Fotoworkshops schon mal weg. Selbst erfahrene Freunde kann man nur bedingt treffen und um Hilfe bitten. Was also tun?

Eine Lösung sind Lernvideos. Zur Kamerabedienung, zu diversen Themen der Fotografie oder auch zur Bildbearbeitung. Du kannst dir alles was du brauchst mühsam im Internet zusammensuchen. Oder aber, du kaufst dir die passenden Kurse zum Download und immer wieder ansehen.

Hierzu kann ich die Seite PSD-Tutorials empfehlen. Die Videos sind alle auf Deutsch und in kleine Abschnitte unterteilt. Selbst wenn du gerade nur wenig Zeit hast oder einfach nur Informationen zu einem bestimmten Thema benötigst, kannst du fix ein Video dazu schauen.

Die Lernvideos findest du im Shop unter Tutorials – Fotografie. Die Lernvideos sind dann noch weiter unterteilt in verschiedene Themen. Du gehst einfach in den Bereich, der dich am meisten interessiert und wählst das Video aus, das dir bei deinem aktuellen Problem am meisten hilft. Neben Videos gibt es natürlich auch eBooks (in PDF-Form).

Sobald du dich für einen Kurs oder für deine Lightroom- oder Photoshop Assets entschieden hast, legst du diese in den Warenkorb. Von dort kannst du sie ganz einfach bezahlen, zum Beispiel mit Paypal. Total easy!

Übrigens, du findest hier auch Tutorials und Assets zu sehr vielen weiteren Programmen, wie Adobe Illustrator, Adobe After Effects, Affinity Photo, Canva, Capture One und vielen, vielen anderen. Und falls du zufällig noch programmieren lernen möchtest, kannst du hier ebenfalls diverse Tutorials auswählen. Da ich mich jedoch hauptsächlich mit Fotografiethemen (und hier nur mit Photoshop und Lightroom) befasse, habe ich die übrigens Produkte nicht ausprobiert.

Was hier auch absolut hervorzuheben ist, ist die Tatsache, dass du alle Produkte, die du kaufst, auch kommerziell benutzen darfst! Das heißt, die kannst mit den Photoshopactions Bilder kreieren, die du danach verkaufen kannst, ohne eine teure zusätzliche Lizenz erwerben zu müssen. Für mich ist das ein absoluter Pluspunkt, wenn ich mir keine Gedanken darüber machen muss, ob ich die Pinsel für ein Bild, das in den Verkauf gehen soll, überhaupt benutzen darf.

Tipp: Auf der Seite gibt es auch Gratisdownloads!

Meine Wahl bei PSD-Tutorials

Für diesen Beitrag durfte ich mir einige Produkte anschauen und für dich genauer unter die Lupe nehmen. Ich lebe im Schwabenland und hier ist man bekanntlich ja ausgesprochen sparsam. Bloß nix verschwenden und das zur Verfügung stehende Budget bestmöglich nutzen! Denn wie sagt man hier so treffend?

Ein guter Schwabe greift auch Ohne Not zum Sonderangebot.

Deshalb habe ich mich unter anderem für das „Sparpaket Fotografie: Tutorials, E-Books, Photoshop-Aktionen und Lightroom-Presets“ entschieden, da es ohnehin mehrere Tutorials beinhaltet, die mich sehr interessiert haben.

Tipp: Falls dich mehrere Videos interessieren, schau dir mal die Sparpakete an, da kannst du eine ganze Menge sparen!

Was bekommst du mit dem Sparpaket?

Das Sparpaket Fotografie enthält eine große Auswahl an Videos, eBooks und Fotobearbeitungszubehör:

  • » Adobe Lightroom Presets zum Download 
  • » Akt- und Erotikfotografie in Farbe und Schwarz-Weiß 
  • » Bergfotografie: Tipps zu Ausrüstung, Motiven & Praxis 
  • » Business-Portraits fotografieren: Tipps zur Portraitfotografie 
  • » Camera Raw- & Lightroom-Presets für Fotografen und Bildbearbeiter 
  • » Digitale Kameras verstehen – Digitale Fotografie lernen 
  • » Headshot-Fotografie – der Weg zum perfekten Portrait 
  • » Herbst-Fotografie: Fotoshooting-Tipps 
  • » Hochzeitsfotografie: Tipps, Technik & Praxis (Tutorial) 
  • » Kinderfotografie: vom Baby bis zum Teenager 
  • » Konzertfotografie: Der richtige Ton 
  • » Photoshop-Aktionen für Fotografen und Bildbearbeiter 
  • » Professionelle Beleuchtungstechnik und Lichtführung 
  • » Professionelle Produktfotografie: Einstieg & Tipps zum Erstellen hochwertiger Produktbilder 
  • » Selbstständig als Fotograf: So gelingt der Einstieg! 

2020 war ein Jahr, in dem ich fast nur Landschaftsfotos machen konnte. Deshalb haben mich die Kurse zur Bergfotografie und Herbstfotografie hier am meisten angesprochen.

Für Einsteiger ist der Kurs “Digitale Kameras verstehen” top. Du lernst die absoluten Grundlagen der Fotografie. Welche Fotogrogramme gibt es und was bedeuten die einzelnen Ausdrücke der Fotografie überhaupt? Falls du noch gar keine Ahnung hast, kannst du hier wirklich viel lernen.

Der Kurs Bergfotografie ist in Form eines eBooks, während der Herbstfotografiekurs als Videokurs geliefert wird. Beide Formate haben ihre Vorteile. Aber für unterwegs finde ich PDFs praktischer, da ich dann auf dem Handy nochmals nachlesen kann, wenn ich etwas genauer wisse will. Dafür siehst du im Herbstfotografiekurs viel besser, wie ein Bildausschnitt gewählt wird, der Fotograf sich positioniert und bekommst dazu noch ausführliche Erklärungen zu Kameraeinstellungen und Bildaufbau.

 

Beide Kurse sind zwar schon etwas älter, da die meisten Inhalte (bis auf die zu den Kameras) absolut zeitlos sind, ist das überhaupt gar kein Problem. Die grundlegenden Kameraeinstellungen ändern sich nicht und die vorgestellten Fotoideen gehen ebenfalls nicht auf zeitlich begrenzte Trends ein.

OK, der Herbst ist vorbei, aber so mancher Tipp, den man im Kurs zur Herbstfotografie bekommt, kann etwas abgewandelt auch auf andere Jahreszeiten angewendet werden. Ich finde super, dass neben dem Kurs auch einige der Bilder mitgeliefert werden, die im Kurs erstellt wurden. Ich habe also direkt die Möglichkeit genutzt und die intensiv studiert, nachdem ich die jeweilige Lektion angesehen habe.

 

Fast noch besser gefällt mir aber der Kurs Hochzeitsfotografie. Dieser wird dir in PDF-Form geliefert. Ich muss sagen, ich war begeistert davon, wie gut strukturiert und geschrieben er ist. Auch die Bilder im eBook zeigen eindeutig, dass die Autorin weiß, wovon sie spricht. Hast du zufällig vor demnächst zu heiraten und brauchst noch eine Fotografin? Ich glaube ich will das jetzt auch ausprobieren!

Faul bin ich übrigens auch! Und extrem klug. Kluge Menschen versuchen alles daran zu setzen, um mit möglichst wenig Aufwand ihr Ziel zu erreichen. Genau das tun die Photoshop-Actions: Die Actions im Paket erleichtern mir die Bearbeitung. Mit nur einem Klick bekommt mein Bild gleich einen ganz neuen Bildlook. Schau dir einfach mal die folgenden drei Beispiele an. Die Vorher-Bilder sind übrigens komplett unbearbeitet.

Nachdem ich die Actions eingefügt habe, habe ich nur noch auf den „Play“-Button drücken müssen und Photoshop hat alle Schritte automatisch ausgeführt.

 

Wie bei den Lightroom-Presets gilt aber auch hier, nicht jede Action kann auf jedes Bild angewendet werden. Bei manchen wirken sie besser, bei anderen sieht es einfach nur gräuselig aus. Nimm die Creme-Action. Der Strand wirkt richtig gut. Auf mein Portrait angewendet ergibt es jedoch ein furchtbares Ergebnis. Wenn du dir darüber klar bist, kann das Paket Photoshop Actions für Fotografen eine hilfreiche Ergänzung deines Workflows sein. Es sind auf jeden Fall einige coole Actions darin enthalten!

Before After
Before After
Before After

Habe ich noch etwas ausprobiert?

Natürlich! Um auch ein paar coole Effekte zu kreieren, habe ich mich zusätzlich noch für einige Photoshop-Pinsel entschieden. Mit den Pinseln kann ich coole Regen und Schneeeffekte erzeugen. Ein wenig Spaß bei der Bildbearbeitung muss auch sein!

Weitere Details und eine ausführliche Auflistung aller Aktionen und Presets findest du immer unter „Inhalte & Credits“. Zu oft sieht man nur eine Auswahl der Presets oder Aktionen, die in einem Paket enthalten sind. Hier ist das anders, was einem die Kaufentscheidung sehr erleichtert.

Falls du noch nicht ganz überzeugt bist: Wenn du dich im kostenlosen Mitgliederbereich anmeldest, bekommst du Punkte. Mit diesen Punkten hast du die Möglichkeit, dir Tutorials anzusehen, die im Grunde einzelne Kapitel aus den Tutorials sind, die du dort kaufen kannst. Wenn du genug Punkte sammelst, kannst du dir also einen ganzen Kurs gratis ansehen. Und so einfach sammelst du Punkte:

Tipp: Wenn du dich zum Newsletter anmeldest, erhältst du direkt 5€ Rabatt!

Mein Fazit zu PSD-Tutorials

Anfangs fand ich es etwas schwierig, mich auf der Seite zurechtzufinden, da sehr viele Tutorials und Zubehör im Shop angeboten werden.

Die Actions und Pinsel finde ich sehr gut. In allen Paketen sind Hilfevideos enthalten, mit denen man sich ganz einfach zurechtfinden kann. Außerdem darf ich sie auch für kommerzielle Projekte benutzen, was nicht immer selbstverständlich ist.

Die meisten Kurse sind zeitlos und es macht gar nichts, dass sie schon älter sind. Dennoch würde ich mir wünschen, dass sie ab und an ein Update bekommen, in denen auf den neuesten Stand der Technik eingegangen wird. Das ist insbesondere bei Photoshop-Kursen empfehlenswert, da sich hier über die Jahre ja doch das eine oder andere tut.

Nichtsdestotrotz kann ich auch die älteren Tutorials empfehlen. Man bekommt viele Ideen und Grundlagen beigebacht. Das erleichtert es auf jeden Fall, sich auf der mittlerweile etwas geänderten Oberfläche bei Photoshop zurechtzufinden.

Kennst du schon PSD-Tutorials? Was willst du dir dort am liebsten holen? Verrate es mir doch einfach in einem Kommentar!

So erkennst du schlechte Bilder

“Dieses Bild fällt bestenfalls in die Kategorie Schnappschuss!” “Das ist doch nur ein Handyfoto!” “Was ist denn an dem Bild bitte schön?” Diese Sätze (und viele weitere ähnliche) liest man sehr oft in Facebookgruppen. Oft werden (nicht nur in Fotogruppen) Bilder gepostet, die man selbst bei wohlwollenster Betrachtung einfach nur als schlecht befinden kann. Aber was genau ist eigentlich ein schlechtes Bild und wie kannst du lernen, keine schlechten Bilder mehr zu machen? Dazu möchte ich heute einmal ein paar Gedanken mit dir teilen.


Dein Vertrauen ist mir extrem wichtig: Dieser Artikel enthält Empfehlungs-Links (Affiliate-Links). Buchst du über einen der Links ein Hotel oder kaufst ein Produkt, dann erhalte ich eine kleine Provision. Dir entstehen dadurch keine Mehrkosten und du unterstützt dadurch diesen Blog. Vielen Dank! Deine Tanja


 

Gute Fotos nur mit einer richtigen Kamera?

Viele Leute vertreten noch immer die Meinung, dass man gute Bilder nur mit einer “richtigen” Kamera, also einer DSLR oder DSLM (Spiegelrefelex- oder spiegellose) Kamera machen kann. Wenn dir diese Begriffe noch nichts sagen, dann schau am besten in meinen Beitrag “Fotoausrüstung für Einsteiger günstig kaufen – dein Einstieg in die Fotografie“. Dort erkläre ich dir ein wenig die Unterschiede. Aber nun zurück zum Thema.

Heutige Handys haben mittlerweile auch sehr gute Kameras. Aber: Es ist wie mit Autos. Du wirst selten ein Auto finden, das bequem ist, für die Rennstrecke gemacht und mit dem du auch noch im Gelände fahren kannst. Genau so sehe ich es mit den Handys. Sie können von allem etwas, aber haben auch ihre Grenzen. Sie sind sozusagen Straßen-SUVs, die zwar schnell sind, super bequem und mit denen man auch mal ein Schlagloch ausbügeln kann, aber sie können doch meistens nichts wirklich perfekt. Was nicht bedeutet, dass du mit dem Handy keine anständigen Bilder machen kannst, ganz im Gegenteil!

Um die Frage ob “richtige” Kamera oder Handy nun abschließend zu beurteilen, muss man ja sowieso erst mal definieren, was man unter einem schlechten Bild versteht:

Merkmale schlechter Bilder

Wieso werden nun also so viele Bilder in Facebookgruppen niedergemeacht? Ich behaupte, es liegt in 95% der Fälle an der mangelhaften bis absolut ungenügenden Umsetzung des Motivs.

Ein gutes Bild transportiert immer auch Emotionen. Bewunderung, Neid, Ruhe, Aufregung, Trauer, Liebe, alles was dir einfällt. Für den Fotografen hat jedes Bild eine Bedeutung. Er sieht etwas, was er im Bild festhalten will, um es mit anderen zu teilen. Leider gelingt das Amateuren oftmals nicht. Und zwar aus folgenden Gründen:

Der Fotograf sieht etwas und hält einfach drauf. Abdrücken, fertig. Aber entstehen so gute Bilder? Bei einem Profi oder weit fortgeschrittenen Hobbyfotografen wahrscheinlich schon, bei einem Anfänger vermutlich meistens nicht. Und das hat den Grund, weil sich die meisten Hobbyknipser, wie sie spöttisch oftmals genannt werden, keine Gedanken machen. Sie machen sich keine Gedanken über das Hauptmotiv ihres Bildes. Über den Aufbau, weil sie die einfachsten Bildgestaltungsregeln nicht kennen.

Dass Thema ist auch so komplex, dass ich es in diesem Beitrag zunächst nur grob umreißen will. Wenn du mehr wissen möchteest, dann solltest du meinen Blog abonnieren, damit du keine zukünftigen Beiträge mehr verpasst!

Im Folgenden zeige ich dir nun einige Merkmale schlechter Bilder.

Merkmal 1: Kein Hauptmotiv

Wie erwähnt, fehlt es oftmals an einem klar erkennbaren Hauptmotiv. Nimm zum Beispiel das Bild mit dem Farn. Hättest du den Farn als Hauptmotiv erkannt? Nein? Ich auch nicht. Normalerweise lösche ich solche Bilder schnell wieder. Das ist aber ein gutes Beispiel für ein Bild, das oft gepostet wird. Hättest du es als gut klassifiziert?

Auf dem folgenden Bild jedoch ist ein Farn so in Szene gesetzt, dass man ihn eindeutig als Hauptmotiv erkennen kann. Welches der beiden Bilder gefällt dir besser und warum?

Du hast nun gesehen, wie ein klar erkennbares Hauptmotiv das Foto verändern kann. Wenn du selber losziehst um zu fotografieren, mache dir immer Gedanken darüber, worauf du deinen Fokus legst.

Hier kommen Hobbyfotografen, die nur mit dem Handy fotografieren und sich nicht mit Fotografie-Apps befassen übrigens schon oft an ihre Grenze. Handys fotografieren im Automatikmodus nämlich oft so, dass alles scharf gestellt wird. Tipp: Versuche mal den Portrait-Modus! Damit gelingt es dir, einzelne Motive schöner hervorzuheben.

Merkmal 2: Total unscharf

Oft, wirklich sehr oft, werden Bilder gepostet, die total unscharf sind. Warum? Warum macht man das? Das verstehe ich leider selber nicht. Verschwommene Nachthimmel scheinen besonders beliebt zu sein. “Ich fand den Himmel so schön und wollte ihn euch zeigen”. Äh, danke, aber man erkennt nichts von der vermeintlichen Schönheit.

 

Alles unscharf - Beispiel für ein schlechtes Bild

Deshalb, achtet bitte darauf, dass eure Bilder scharf sind! Stative gibt es übrigens auf für’s Handy. Zumindest abstellen und die korrekte Belichtungszeit einstellen sollte man. Das Bild muss nicht unbedingt knackscharf werden, aber unscharfe Schnappschüsse sind absolut unnötig. Klar, sie transportieren auch Emotionen, meistens Verwunderung oder Verärgerung. Aber wollt ihr das?

Übrigens kann man bewusst mit Unschärfe spielen. Vor allem im Wald sind verwischte Bäume ein beliebtes Motiv. Dazu wird eine etwas längere Belichtungszeit (zum Beispiel eine halbe Sekunde oder länger) eingestellt und die Kamera von unten nach oben bewegt. Probier es doch gerne einmal aus!

Auch bei der Portrait- oder Tierfotografie kann man einige Fehler machen. Stelle immer auf die Augen scharf. Und nicht auf die Ohren! Das sieht nur komisch aus. Will sagen, auch Bilder, die nicht total unscharf sind können schlecht sein. Nämlich dann, wenn der Schärfepunkt falsch gewählt wird.

Absichtliche Unschärfe führt zu einem gemäldeähnlichen effekt
Die Schärfe wurde hier falsch gesetzt - gutes Beispiel für einschlechtes Bild!

Newsletter

Verpasse keine Blogbeiträge (ca 2 pro Woche) mehr und erhalte exklusive Updates zum Freebie-Bereich.

Newsletter

Bitte trage deine E-Mail-Adresse ein.

Merkmal 3: Über- oder Unterbelichtet

Nicht immer gelingt eine perfekte Belichtung. Oft hat man sowohl helle als auch dunkle Bereiche im Foto, die natürlich mit den gleichen Parametern belichtet werden. Dadurch sind oft einige Stellen im Foto zu hell, andere zu dunkel. Das kann passieren und man kann es mit einer kurzen Bearbeitung sowohl am Handy als auch am PC schnell ausbügeln.

Wenn du aber ein Foto veröffentlichst, das total über- oder unterbelichtet ist, dann machst du damit niemandem eine Freude. Das folgende Bild ist größtenteils unterbelichtet. Die Bäume sind viel zu dunkel. Das Problem ist, dass es oft schwieriger ist, dunkle Bilder aufzuhellen. Ihnen fehlen oft die Detailinformationen. Versucht man hier die Belichtung anzuheben, bekommt man ein sehr starkes Bildrauschen.

Unter dem Vergleich unterbelichtet und aufgehellt findest du einen Ausschnitt, der dir das Bildrauschen zeigt. Wie du siehst, sind hier kaum ausreichend Bildinformationen vorhanden, um ein gutes und scharfes Bild hinzubekommen.

Before After

Einfacher ist es, wenn dein Bild ein wenig zu hell geraten ist. Dann kannst du mit wenig Aufwand die Belichtung zurückfahren. Aus einem total überbelichteten Bild wird so zumindest ein passable bis gut belichtetes Bild. Zum Vergleich habe ich hier auch eine Detailaufnahme für dich. Das Bild per se ist nun auch keines, das bei mir als gut eingestuft würde, aber es zeigt das Prinzip Überbelichtung und Belichtungskorrektur ganz deutlich.

Before After

Merkmal 4: Alles ist krumm und schief

Ein weiteres Merkmal eines schlechten Fotos ist, dass alles krumm und schief ist. Der Horizont fällt steil ab oder das Haus erinnert an den Schiefen Turm von Pisa. Viele Digitalkameras haben eine eingebaute Wasserwaage, die du dir anzeigen lassen kannst. Ich würde ohnehin immer empfehlen mit Hilfslinien (Drittelregel oder goldener Schnitt) zu arbeiten. Damit kannst du dann schon ganz viel erreichen.

Übrigens, “Stürzende Linien” sind nicht mit Schiefe zu verwechseln. Diese werden von deinem Objektiv hervorgerufen. Der schiefe Horizont kommt in der Regel von dir. Beides lässt sich in Fotobearbeitungsprogrammen beheben. ABER: Dadurch wird immer etwas vom Bild abgeschnitten.

Nimm zum Beispiel dieses Bild, das ich auf Aruba gemacht habe. Ich war so fokussiert auf die Pflanze im Vordergrund, dass ich die Kamera extrem schief gehalten habe. Um das wieder auszubügeln musste ein erheblicher Teil vom Foto abgeschnitten werden. Aber dafür sieht es gleich besser aus, oder?

Before After

Merkmal 5: Falsche Perspektive

Das fünfte Merkmal schlechter Bilder ist die falsche Perspektive. Was meine ich damit? Der Fotograf knipst alles aus dem Stand. Also aus Augenhöhe. Dadurch wirken viele Fotos einfach schlecht, obwohl sie vielleicht technisch ansonsten einwandfrei sind.

Nehmen wir mal folgendes Beispiel:

Hier habe ich den Pilz einfach von oben fotografiert. Spannend! *gäääähn* Nicht! Das Bild dient im Grunde nur zur Bestimmungshilfe. Wirklich ansprechend ist es nicht. Perspektivisch besser ist das folgende Bild:

Hier habe ich die Kamera auf den Boden gestellt und den Pilz von der Seite fotografiert. Sicher nicht das beste Foto, aber es verdeutlicht zumindest, was ich dir hier zeigen will: Ändere die Perspektive.

Denke beim Fotografieren an den Film “Club der Toten Dichter”. Dort steigen die Schüler auf einen Tisch, um eine neuen Blick auf das Bekannte zu erhalten. Das sollte auch dein Grundsatz beim Fotografieren werden! Gehe in die Knie, wirf dich in den Dreck, kletter auf eine Leiter oder einen Baum. Egal, Hauptsache du zeigst das Bekannte aus einem anderen Blickwinkel!

Nicht immer musst oder sollst du die Perspektive ändern. Auch aus Augenhöhe geschossene Bilder sind sehr schön. Aber hin und wieder kann ein neuer Blickwinkel ein bekanntes Motiv in ganz neuem Licht erscheinen lassen.

Merkmale guter Bilder

Um es kurz zu machen, gute Bilder haben

  • ein klar erkennbares Hauptmotiv
  • sind scharf oder spielen gezielt mit Unschärfe
  • sind korrekt belichtet
  • richtig ausgerichtet
  • perspektivisch ansprechend

Oder auch: Sie sind technisch gut umgesetzt. Nicht jedem gefällt jedes Motiv. Das ist auch gut so. Aber ein Mindestmaß an fotografischem Können muss man mitbringen. Wenn du noch am Anfang stehst, dann hilft dir vielleicht auch mein Beitrag “11 Fehler, die deine Fotografie nicht verbessern“.

Und wie ist das jetzt mit Handy oder richtiger Kamera?

Grundsätzlich kannst du sowohl mit einer richtigen Kamera als auch mit dem Handy schlechte oder gute Bilder machen. Siehe oben. Die schlechten Fotos stammen alle aus meiner DSLR. Du wirst nicht zum Meisterkoch, nur weil du die teuersten Messer und Töpfe benutzt. Gleichwohl kann ein Meisterkoch mit einer Pfanne über dem Lagerfeuer eine ausgezeichnete Mahlzeit bereiten.

Meiner Meinung nach stößt man mit dem Handy schnell an Grenzen. Langzeitbelichtungen oder Teleaufnahmen sind kaum oder gar nicht umsetzbar. Wunderschöne Landschaftsfotos, Porttraits oder Makroaufnahmen gelingen dir aber auch mit deiner Handykamera. Vorausgetzt du beachtest die oben genannten Regeln. Ob die Fotos dann auf großen Ausdrucken so gut sind wie von einer “richtigen” Kamera, hängt mit Sicherheit auch vom Handy ab.

Aber hey, ich sehe auch Bilder, die mit einer billigen Kamera gemacht werden, die einfach total schlecht und verwaschen sind. Da sind so manche Handybilder besser. Und am Ende ist die beste Kamera ohnehin die, die du dabei hast.

Wichtig ist, dass du dein Equipment immer sauber hälst, egal ob deine Handykamera oder deine DSLR/DSLM. Marius hat dazu einen schönen Beitrag verfasst: “Kamera reinigen und reparieren: Das kannst du selbst tun!

So, was denkst du? Was macht in deinen Augen ein schlechtes Bild oder ein wirklich gutes Bild aus? Hinterlasse mir dazu gerne einen Kommentar.

Fotoausrüstung für Einsteiger günstig kaufen – dein Einstieg in die Fotografie

Fotoausrüstung für Einsteiger

Die Fotografie kann mitunter ein sehr teures Hobby sein. Kamerabody, Objektive, Zubehör, all das kann auf Dauer ziemlich ins Geld gehen. Eine Fotoausrüstung für Einsteiger kann man sich durchaus auch einiges kosten lassen. Aber muss es wirklich immer das teuerste vom teuersten sein? Dazu möchte ich dir eine Geschichte erzählen, die ich selber vor Jahren einmal gelesen habe (Verfasser unbekannt):

Ein berühmter Fotograf kommt in 3-Sterne Restaurant. Der Koch ist hell auf begeistert, denn es ist sein Lieblingsfotograf. Vor dem Essen kommt er also zu ihm an den Tisch und sagt: “Sie machen so wundervolle Bilder, Sie haben bestimmt eine sehr gute Kamera!”
Nach dem Essen lässt der Fotograf den Koch nochmals an den Tisch rufen und sagt zu ihm: “Das Essen war vorzüglich, Sie haben bestimmt sehr gute Töpfe!”


Dein Vertrauen ist mir extrem wichtig: Dieser Artikel enthält Empfehlungs-Links (Affiliate-Links). Buchst du über einen der Links ein Hotel oder kaufst ein Produkt, dann erhalte ich eine kleine Provision. Dir entstehen dadurch keine Mehrkosten und du unterstützt dadurch diesen Blog. Vielen Dank! Deine Tanja


Die Ausrüstung alleine macht noch keinen Profi

Natürlich braucht es mehr als nur eine teure Kamera und ein teures Objektiv, um gute Fotos zu machen. Vielleicht erinnerst du dich auch an meinen Beitrag 11 Fehler, die deine Fotografie nicht verbessern. Das allerwichtigste um ein guter Fotograf zu werden, ist es, erst einmal anzufangen zu fotografieren! Eine gute Fotoausrüstung für Einsteiger muss dabei nicht einmal teuer sein. Wenn du an die Grenzen deiner Kamera stößt und immer öfter das Gefühl hast, dass dir etwas fehlt, dann wird es Zeit für ein Upgrade. Doch in diesem Beitrag geht es darum, möglichst günstig überhaupt erst einmal anzufangen.

Welches Kamerasystem brauchst du am Anfang?

Ganz klar, du brauchst am Anfang eine Kamera und mindestens ein Objektiv, außer du entscheidest dich für eine Bridgekamera oder eine Kompaktkamera. Auch diese beiden Kamerasysteme haben ihre Daseinsberechtigung, sollen aber nicht im Fokus dieses Beitrags stehen.

Spiegelreflexkamer (DSLR) oder spiegelloses System (DSLM)?

Ein großer Vorteil der spiegellosen Kameras sind vor allem lautloses Auslösen oder Gewicht und Größe. Eine DSLR macht immer ein leises Klackgeräusch beim Auslösen, die Spiegellose ist dagegen lautlos. Gerade bei der Tierfotografie kann das ein immenser Vorteil sein. Durch das fehlende Spiegelsystem sind sie in der Regel auch viel leichter und kompakter als DSLRs.

Manche Fotografen halten dagegen, dass die spiegellosen Kameras, auch bekannt als Systemkamera, noch nicht an die Qualität der digitalen Spiegelreflexkameras heran reichen. Außerdem ist die Auswahl an wirklich guten Objektiven für DSLM noch relativ überschaubar. Aber auch hier tut sich mittlerweile einiges. Auch die Akkulaufzeit ist bei DSLRs aktuell noch besser, da eine DSLM keinen optischen, sondern einen elektronischen Sucher hat, der entsprechend mehr Strom benötigt und auch nicht immer an die Qualität eines optischen Suchers heran kommt.

Biggi und Flo von Phototravellers haben in ihrem Beitrag Kaufberatung: DSLR oder DSLM -Die beste Kamera für jeden Einsatzzweck eine wirklich gute Übersicht über die jeweiligen Vor- und Nachteile beider Systeme erstellt, weshalb ich an dieser Stelle auch nicht intensiver darauf eingehen möchte. Solltest du unsicher sein, welches für dich das richtige ist, dann lies dir auf jeden Fall ihren Beitrag durch.

Ich selber bin überzeugter DSLR-Fan, habe aber auch bisher keine echte Gelegenheit gehabt, beide Systeme im Alltag miteinander zu vergleichen. Dennoch versuche ich, dir auch Empfehlungen für DSLM Kameras und Objektive zu geben.

Fazit Kamerasysteme

Ich glaube, dass das Zeitalter der DSLR noch längst nicht vorbei ist. Gerade für Fotografiebeginner gibt es hier viele günstige Schnäppchen und eine riesige Auswahl an Modellen, Objektiven und Zubehör.

Fotoausrüstung für Einsteiger

Fotoausrüstung für Einsteiger - Die Kamera

Es gibt viele günstige Einsteigermodelle von diversen Anbietern. Welches am Ende tatsächlich das beste für dich ist, ist natürlich größtenteils auch Geschmackssache. Bedenke bei deiner Auswahl aber, dass die Objektive in der Regel nicht auf Kameras anderer Marken verwendet werden können (außer du kaufst spezielle Adapterringe, die aber selbst sehr teuer sind).

Selbst habe ich 2010 die digitale Fotografie mit einer Spiegelreflexkamera von Canon, der Eos 1000d begonnen. Mittlerweile gibt es schon Nachfolgemodelle, mit denen du gut anfangen kannst, wie die Canon Eos 2000d oder, wenn du etwas mehr Geld ausgeben willst, die Eos 250d. Ein günstiges Einsteigermodell von Nikon wäre die D3500 und bei Sony kannst du mit der Sony Alpha 68 SLT starten.

Systemkameras für Einsteiger wären zum Beispiel die Sony Alpha 600, Canon EOS M50 oder die Nikon Z 50.

Welches Kameramodell das beste für dich ist, entscheidet aber nicht nur der Geldbeutel. Die Kamera muss dir gut in der Hand liegen und du musst mit den Knöpfen gut zurecht kommen. Kamerafachgeschäfte sind auch heute noch deine erste Wahl, wenn es um kompetente Beratung geht! Und wirklich teurer als online sind sie meiner Erfahrung nach auch nicht! Ich kann persönlich Foto Koch in Düsseldorf sehr empfehlen oder auch die Fachgeschäfte von Calumet Photos*. In beiden bekommst du nicht nur Neuware, sondern auch sehr gute Gebrauchtartikel, mit denen du einiges an Geld sparen kannst.

Fotoausrüstung für Einsteiger - gebraucht oder neu kaufen?

Die Frage, ob du deine Fotoausrüstung für Einsteiger gebraucht oder neu kaufen sollst, wird dir vermutlich jeder anders beantworten. Um dir die Überlegung etwas zu vereinfachen, zähle ich dir einmal die Vor- und Nachteile auf und welche Risiken du eingehst, wenn du etwas gebraucht kaufst.

Wichtig ist zu wissen, dass jede Kamera auf eine gewisse Lebensdauer ausgelegt ist. Meine Canon Eos 80d soll einen Verschluss haben, der auf etwa 100.000 Auslösungen ausgelegt ist. So wie eine kurze Recherche ergeben hat, gilt das auch für die meisten anderen Kameras von Canon. Was natürlich nicht heißt, dass der Verschluss nicht schon viel früher oder erst viel später kaputt gehen kann. Um herauszufinden, wie viele Auslösungen eine Canon- oder Nikon Kamera schon hatte, folge diesem Ratgeber.

Eine Reparatur des Verschlusses ist gerade bei günstigen Kameras unrentabel, da anscheinend sehr teuer. Ich musste bisher noch nie einen Verschluss reparieren lassen. Aber ich habe auch noch nie die 100.000 Auslösungen mit einer Kamera geknackt.

Bei einer gebrauchten Kamera weißt du auch nie wirklich, wie mit ihr umgegangen wurde. Ob sie äußere Macken hat, kannst du sehr gut sehen, aber ob sie technisch noch einwandfrei funktioniert, merkst du nicht zwangsläufig auf Anhieb. Vielleicht funktionieren nicht Features oder einzelne Knöpfe gehen nicht richtig (was du nur merkst wenn du weißt wofür sie wirklich alle sind).  Möglicherweise ist sie auch bereits heruntergefallen und im Inneren hat sich etwas gelöst oder sie ist viel Staub oder Feuchtigkeit ausgesetzt gewesen oder, oder, oder. Andererseits habe ich selber eine gebrauchte Kamera gekauft, bei der alles top war und die mich lange begleitet hat.

Eine neue Kamera hat den Vorteil, dass du in der Regel mindestens zwei Jahre Garantie hast. Dafür zahlst du aber auch immer den vollen Preis. Beim Wiederverkauf machst du mit einer gebrauchten Kamera dagegen oft viel weniger oder keinen Verlust. Eine neu gekaufte Kamera wirst du seltenst zum Kaufpreis wieder verkaufen können.

Bei einer gebrauchten Kamera dagegen bekommst du für das gleiche Geld oftmals eine bessere Kamera. Besser ist aber natürlich relativ, da du immer im Einzelfall schauen musst, was die eine Kamera mehr oder weniger kann
als die andere. Eine neue Kamera hat dafür möglicherweise bessere oder neuere Technik verbaut.

Du musst auch für dich entscheiden, was dir an einer Kamera wichtig ist und ob du bereit bist, für diese Features etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und neu zu kaufen, oder ob es auch ein gebrauchtes Modell tut. Auf die grundlegenden Features gehe ich im nächsten Abschnitt genauer ein.

Fassen wir also zusammen:

Was für eine gebrauchte Kamera spricht:
  • günstiger als eine neue
  • für gleiches oder ähnliches Geld wie für eine Neue kannst du ein besseres Modell bekommen
  • weniger Wertverlust als bei einer neuen (relevant wenn du sie wieder verkaufen willst)
Was für eine neue Kamera spricht:
  • du hast mindestens zwei Jahre Garantie
  • du hast die Möglichkeit, das neueste Modell mit der neuesten Technik zu erwerben
  • du kannst sicher sein, dass niemals schlecht mit der Kamera umgegangen wurde

Wie du siehst, es ist nicht einfach, sich zu entscheiden, ob du deine Kamera für Einsteiger nun neu kaufst oder doch besser gebraucht. Es gibt natürlich noch die goldene Mitte: eine gebrauchte, generalüberholte Kamera bei einem Fachhändler zu kaufen. Du zahlst zwar in der Regel mehr, als wenn du sie privat kaufst, dafür hast du aber mindestens 6 Monate Garantie und 12-24 Monate Gewährleistung. Außerdem bieten viele Händler auch ein Rückgaberecht an. Wenn dir aktuell das Geld fehlt für eine ganz neue Kamera, du aber nicht gerne von Privat kaufen willst, ist das möglicherweise der Weg deiner Wahl.

Mein Tipp für den Neukauf: Viele Hersteller bieten immer mal wieder Cashback-Aktionen an. Falls du es nicht eilig hast, lohnt es möglicherweise darauf zu warten. Ansonsten ist ein Set natürlich ein guter Start, wobei die so genannten Kit-Objektive oft nur eine Notlösung sind. Dazu findest du aber später bei den Objektiven mehr.

Fotoausrüstung für Einsteiger

Was sollte deine Kamera können

Hier ist sie wieder, die Frage: Was willst du fotografieren? Machst du Fotos von bewegten Tieren, Menschen oder Objekten (z. B. Motorsport), dann willst du bestimmt eine Kamera haben, die möglichst schnelle Reihenaufnahmen machen kann. Für Fotos an dunklen Orten (Innenräume, Lost Places, Nachtfotografie oder ähnliches) ist es dagegen wichtiger, dass sie auch bei höheren ISO Werten möglichst scharfe Bilder mit wenig Bildrauschen produziert.

Mir waren irgendwann 11 Messfelder zum scharf stellen des Bildpunktes zu wenig und ich bin irgendwann von der 1000d auf die 500d und zuletzt auf die 80d umgestiegen. Mich hat gestört, dass ich mein Bild nicht mehr so aufbauen konnte, wie ich es gerne wollte. Mehr Messpunkte bedeutet aber leider auf, mehr teuer.

Ich bin auch ein sehr großer Fan schon schwenkbaren Displays. Du kannst die Kamera über deinen Kopf oder sehr niedrig halten und trotzdem in der Displayvorschau gut sehen, was du gerade aufnimmst. Das hat oft wirklich Vorteile. Besonders dann, wenn sie ein Touch-Display hat und das Auslösen so direkt durch Antippen möglich ist.

 



Weitere teilweise hilfreiche Einstellungen, die deine Kamera haben sollte, sind Gitternetzlinien (zur besseren Bildgestaltung) und eine Wasserwaage. Bluetooth, NFC und GPS sind auch nice to have aber meiner Meinung nach kein absolutes Muss. WLAN dagegen schon. Gerade bei älteren Kameramodellen kann es noch sein, dass diese Funktion fehlt und über einen teuren WLAN-Adapter nachgerüstet werden müsste, solltest du sie benötigen.

Was der Vorteil an der WLAN Funktion ist? Zumindest Canon Kameras lassen sich dadurch bequem über das Handy fernsteuern. Und es erleichtert den Bildtransfer von der Kamera auf den PC oder das Handy. Und dann ist da ja noch das Update der Firmware.

Fast keine Einsteigerkamera wird einen eingebauten Bildstabilisator haben. Das läuft meistens über das Objektiv. Allerdings ist Sony eine Ausnahme und stellt auch Einsteiger-Systemkamera mit integriertem Bildstabilisator her.

Was außer “Fotos machen” sollte eine Einsteigerkamera noch können? Wie wäre es beispielsweise mit Videos machen? Natürlich ist das jetzt nicht das allerwichtigste, aber nettes Gimmik. Günstige Einsteigerkameras filmen in der Regel nicht mit 4k, aber HD/Full-HD ist für den Anfang durchaus ausreichend.

Wenn du wirklich gute Testberichte lesen willst, dann schau dir die Seite Traumflieger an. Dort findest du ausführlichste Informationen zu fast allen Kameras und Objektiven und kannst sie teilweise auch miteinander vergleichen. Für mich immer die erste Wahl, wenn ich mir etwas neues kaufen will.

Newsletter

Verpasse keine Blogbeiträge mehr und erhalte exklusive Updates zum Freebie-Bereich.

Newsletter

Bitte trage deine E-Mail-Adresse ein.

Fast wichtiger als die Kamera: Das Objektiv

Die beste Kamera bringt nicht viel, wenn du kein halbwegs gutes Objektiv hast. Deshalb an dieser Stelle mein Rat: Kaufe dir, sofern finanziell möglich, die Kamera ohne Objektiv und investiere dafür direkt in ein halbwegs gutes. Die günstigsten Kit-Objektive sind nicht sonderlich lichtstark. Das bedeutet für dich, bei nicht optimalen Lichtverhältnissen wirst du schon Schwierigkeiten haben, gute Bilder noch aus der Hand, also ohne Stativ, zu machen.

Hinzu kommt, dass es schon schwieriger wird, Objekte freizustellen, sprich scharfe Objekte vor einem verschwommenen Hintergrund abzulichten. Zudem ist der Autofokus bei den günstigen Objektiven meistens nicht besonders gut. Zu einer guten Fotoausrüstung für Einsteiger gehört für mich vor allem ein gutes Objektiv.

Ich habe damals auch mit dem Kit-Objektiv angefangen, aber schon nach sehr kurzer Zeit gemerkt, dass meine Bilder nie so richtig gut werden. Gerade Anfänger verlieren schnell den Spaß, wenn die Bilder nie so werden, wie man es sich erhofft und der Grund dafür unter anderem auch das Objektiv ist. Natürlich kann ein erfahrener Fotograf auch mit einem weniger guten Objektiv hervorragende Bilder machen. Aber nicht umsonst kaufen gute Fotografen die teuren Objektive.

Statt den jeweiligen 18-50mm (oder ähnlichen) Objektiven, die oftmals dabei sind, empfehle ich dir also, eines der folgenden Objektive zu nehmen:

Und für den wirklich kleinen Geldbeutel gibt es noch ein ordentliches Objektiv einer Marke, bis Dato eher für Blitze bekannt war. Ein ausführlicher Erfahrungsbericht dazu wird hier auch bald erscheinen: Yongnuo YN 50mm F/1.8 AF/MF

F1,8 oder f2,8 bedeutet, dass die Linsenöffnung des Objektivs weit geöffnet werden kann und entsprechend viel Licht auf den Sensor lässt. Mit diesen Objektiven kannst du auch bei weniger guten Lichtverhältnissen noch gute Bilder machen. Natürlich gibt es auch für alle Kameras Objektive mit einer Blendenöffnung f1,8, aber die sind in der Regel wirklich sehr teuer und lohnen sich erst für fortgeschrittene (Hobby-)Fotografen.

Noch ein kleiner Hinweis: Bei APSC-Sensoren sind 18mm nicht wirklich 18mm sondern müssen nochmal mit dem so genannten Crop-Faktor multipliziert werden.

Worauf du beim Kauf von gebrauchten Objektiven (und Zubehör) achten musst und ob ich es persönlich empfehlen würde oder eher nicht, erfährst du weiter unten im Artikel.

Fotoausrüstung für Einsteiger

Objektive für weitere Gelegenheiten

Die meisten Standard-Objektive sind für den Anfang vollkommen ausreichend. Es wird zwar immer Situationen geben, in denen ein anderes Objektiv besser gewesen wäre, aber bis du deine Kamera wirklich beherrscht, reicht normalerweise das eine Objektiv. Halte deine Fotoausrüstung für Einsteiger erst einmal so klein wie möglich.

Willst du doch mehr, dann kannst du es mit den nachfolgenden Objektiven versuchen. Auch hier gilt, man bekommt was man bezahlt. Erwarte von den günstigsten Objektiven keine Wunder.

Teleobjektive

Ob du wirklich am Anfang schon ein Teleobjektiv benötigst, hängt von deinen fotografischen Vorlieben ab. Willst du Vögel und Wildtiere fotografieren, dann brauchst du schon ein etwas längere Teleobjektiv. Welches das richtige für dich ist, hängt wieder vom Einsatzgebiet, der Kameramarke und natürlich deinem Budget ab. Einsteigerobjektive ohne großen Schnickschnack sind beispielsweise die folgenden Modelle:

Makroobjektive

Für Nahaufnahmen von Tieren und Pflanzen sind Makroobjektive die beste Lösung, da sie in der Regel eine hohe Lichtstärke aufweisen und du sehr nah an die Objekte heran gehen kannst. Um Geld zu sparen, kannst du aber auch mit einem Teleobjektiv mit Makrofunktion beginnen oder dir Makrolinsen zum Aufschrauben auf das Objektiv oder auch als Zwischenringe zulegen.
Alle Varianten sind zum ausprobieren wesentlich kostengünstiger. Das Tamron-Objektiv aus der Liste “Teleobjektive” hat zum Beispiel solch eine Makrofunktion. Solltest du dich für die Linsen entscheiden, musst du darauf achten, dass sie den richtigen Durchmesser für dein Objektiv haben. Bei den Zwischenringen prüfe bitte genau, ob sie für deine Kamera geeignet sind. Beispiele wären:
 

Falls du doch ein richtiges Makroobjektiv kaufen willst, nimm am besten eines mit Bildstabilisator. Das gilt besonders, wenn du eben so zittrige Hände hast wie ich. Frei aus der Hand schaffe ich kaum eine schöne Makroaufnahme. Da fehlt mir der Stabilisator sehr.

 

Superweitwinkelobjektive

Die meisten Kit-Objektive oder günstige Einsteigerobjektive haben eine kürzeste Brennweite von 17-24mm. Das ist für Landschaftsaufnahmen, Fotos von Gebäuden oder in geschlossenen Räumen in den meisten Fällen absolut ausreichend. Falls du doch ein 10-18mm Objektiv (für Canon) oder eines mit vergleichbarer Brennweite für die anderen Hersteller haben willst, wirst du leider etwas tiefer in die Tasche greifen müssen. Für unter 250€ sind kaum Zoomobjektive zu bekommen. Für Sony gibt es immerhin eine 12mm Festbrennweite von einem Fremdhersteller, die es schon ab 170€ gibt.

Ich selber besitze ein EFS 10-18mm Objektiv von Canon, das ich supergünstig gebraucht bekommen habe. Das benutze ich gerne für Landschaftsaufnahmen oder Aufnahmen aus besonderen Blickwinkeln. Hätte ich es aber nicht für weniger als die Hälfte des Neupreises bekommen, hätte ich es vermutlich nicht gekauft. In den meisten Situationen haben mir die 17mm meines Tamron-Objektivs nämlich völlig ausgereicht. Wenn du also nur wenig Budget hast, verzichte am Anfang auf ein Superweitwinkelobjektiv.

Reiseobjektive/Super-Zoom-Objektive

Reisezooms oder Super-Zoom-Objektive sind Objektive, die vom Weitwinkel bis zum Telebereich alles abdecken. Meistens liegen sie bei 18-200mm bzw 18-300mm. Der Vorteil ist, du kaufst nur ein Objektiv für alles. Der Nachteil ist, sie können vieles, aber nichts so richtig gut.

Auf Reisen ist es natürlich besser, nur ein Objektiv dabei zu haben, das alles abdeckt. Dann brauchst du zwischendurch nicht ständig das Objektiv wechseln und kannst schneller auf die verschiedenen Situationen reagieren. Leider leiden häufig die Abbildungsqualität und vor allem die Lichtstärke. In Kirchen oder Museen oder in der Dämmerung kann es also schon mal grenzwertig werden mit der Belichtung. Ob du das für dich in Kauf nehmen willst, musst du selber entscheiden. Folgende Modelle zu einigermaßen günstigen Preisen gibt es unter anderem:

Die markeneigenen Objektive von Canon, Sony und Nikon sind schon wesentlich teurer als die eben genannten.

Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass es gerade für absolute Fotografieeinsteiger total ausreicht, mit einem oder maximal zwei Objektiven anzufangen. Ein gutes Standardobjektiv, Nahlinsen und wenn du magst noch ein Teleobjektiv reichen vollkommen aus, um günstig ins Hobby zu starten. Oder eben ein Reisezoom.

Kaufe lieber eine bessere Kamera oder ein besseres Standardobjektiv als gleich zwei, drei oder mehr Objektive anzuschaffen. Das gilt übrigens auch für das meiste Zubehör. Vieles wirst du mindestens zu Beginn gar nicht brauchen. Und hinterher ärgerst du dich, wenn du das falsche geholt hast. Trotzdem stelle ich dir nachfolgend noch das gängigste Zubehör vor und erkläre dir kurz, was dabei wichtig ist.

Fotoausrüstung für Einsteiger

Sonstiges Zubehör

In der Fotografie kann man ziemlich viel Geld lassen. Aber wer billig kauft, kauft leider oftmals zweimal. Oder dreimal. Und das ist sehr ärgerlich. Deshalb reichen dir am Anfang die Kamera und das Objektiv.Doch es gibt durchaus das eine oder andere Zubehör, das zu dir recht früh oder am besten sofort kaufen solltest. Zu einer guten Fotoausrüstung für Einsteiger zählen neben dem Gehäuse und einem Objektiv noch

Folgendes Zubehör kannst du dann nach und nach noch anschaffen, wenn du etwas fitter im Umgang mit deiner Kamera bist und merkst, was dir beim Fotografieren tatsächlich noch fehlt:

Es muss übrigens nicht immer das Originalzubehör sein, auch Fremdhersteller liefern ganz ordentliches Zubehör. Lies dir dazu aber bitte die Bewertungen durch und schau, ob du einen Testbericht im Netz findest (gilt vor allem für Batteriegriffe und Ersatzakkus).

Bessere Reisefotos E-Book Bundle

Objektive und Zubehör günstig kaufen

Wie beim Gehäuse gilt, du kannst etwas neu kaufen und hast dann eine enstsprechende Garantie, oder du kaufst gebraucht und sparst etwas Geld.

Absolut unproblematisch finde ich den Kauf von voll funktionsfähigem Zubehör oder Büchern. Auch ältere Bücher, die vielleicht von 2010 sind, kannst du noch bedenkenlos kaufen. An der Technischen Ausrüstung der neueren Kamera hat sich etwas getan und manche Aussagen in Bezug auf ISO oder Weißabgleich mögen (was die technische Umsetzbarkeit der Kameras) nicht mehr 100% korrekt sein. Die wesentlichen Inhalte wie Tipps zur Bildgestaltung ändern sich aber natürlich nicht alle zwei Jahre.

Bei Objektiven solltest du, wenn du die Möglichkeit hast, einige Probefotos machen. Die meisten Verkäufer, die ihre Ausrüstung pfleglich behandelt haben, haben kein Problem damit. Wenn jemand aus deiner Nähe nicht will, dass du dir das Objektiv vor Ort ansiehst, dann könnte etwas faul sein.

Worauf du unbedingt achten musst beim Kauf eines gebrauchten Objektivs:

  • Hat die Linse offensichtliche Kratzer?
  • Klappert etwas im Objektiv?
  • Hat das Objektiv Glaspilz?
  • Hat es Staubeinschlüsse, die auf den Bildern zu sehen sind?
  • Funktionieren Autofokus, Stabilisator etc.?
  • Sind die Bilder richtig scharf?
  • Hat das Gehäuse äußere Macken, die auf einen Sturz schließen lassen?

Staubeinschlüsse in Zoom-Objektiven kann man nie wirklich ganz vermeiden. Normalerweise sieht man sie auch nicht auf den Bildern. Und falls du ein wirklich gutes Objektiv für sehr günstig bekommst, kannst du es auch professionell reinigen lassen und sparst oft trotzdem noch sehr viel Geld im Vergleich zu einem neuen Objektiv.

Auch bei Filtern sollte man auf Glaspilz achten. Filter sind aber meistens so dünn, dass man ihn sehr gut sehen kann. Es gibt zwar Anleitungen, wie man Glaspilz aus Objektiven entfernt, aber es gibt keine Garantie, dass du dein Objektiv nicht so beschädigst, dass du es danach wegwerfen kannst. Deshalb gilt: Finger Weg von Linsen mit Glaspilz!

 

Fotoausrüstung für Einsteiger

Ich habe von meinen insgesamt fünf Objektiven nur eines neu gekauft, nämlich das Tamron 17-50mm f2.8. Alle anderen Objektive sind gebraucht erstanden. Zwei kamen von Leuten, die ich kenne, zwei aus dem Netz. Nicht einmal hatte ich Probleme, ganz im Gegenteil. Mein 10-18mm Objektiv war praktisch neu und hat weniger als die Hälfte des Neupreises gekostet. Ein Freund hat allerdings bereits die Erfahrung gemacht, dass ihm ein Objektiv mit Sturzschaden als voll funktionsfähig verkauft wurde. Das grenzt dann schon an Betrug, wenn man solche Informationen verschweigt.

Mein Tipp: Wenn du dir das Objektiv nicht persönlich ansehen kannst, lasse dir ganz neue Bilder zuschicken und sieh sie dir genau an. Ist alles scharf, sieht man Flecken, die nicht da sein sollten? Wenn du keine optischen Fehler erkennst, dann kannst du es in der Regel auch beruhigt kaufen.

Objektive verlieren über die Jahre nicht so stark an Wert wie Kameragehäuse. Es tut sich auch nicht so viel auf dem Markt, dass ein Objektiv, das heute erscheint, in zwei Jahren wieder alt ist. Nach und nach werden zwar bessere Versionen erscheinen, vielleicht mit Stabi, leiserem Motor oder schnellerem Autofokus, aber für Hobbyfotografen im Allgemeinen und Anfänger im Besonderen sind die Verbesserungen in der Regel kaum relevant. Erst wenn du dich auf ein Feld, wie die Tier- oder Sportfotografie, festgelegt hast, kann sich ein Umstieg eventuell lohnen.

Ein letzter Hinweis: Achte unbedingt darauf, dass das Objektiv auch für deine Kamera geeignet ist. Selbst Objektive aus Analogzeiten machen heute noch hervorragende Bilder, werden aber nicht mehr zuverlässig von jeder Kamera erkannt. Manchmal kommt alle paar Bilder eine Fehlermeldung, manchmal funktioniert es gar nicht. Probieren geht hier über studieren. Im Zweifel: Finger weg von so genanntem “Altglas”.

Fotografieren lernen mit folgenden Büchern

Gute Bücher helfen dir, dich schneller in die Fotografie einzuarbeiten. Sie erklären dir die technischen Grundlagen der Kamera und geben viele hilfreiche Tipps, um dich in bestimmte Themen weiter einzuarbeiten. Folgende Bücher kann ich dazu besonders empfehlen:

 

 

Zusammenfassung: Kamerausrüstung für Einsteiger günstig kaufen

Ob du ein Kameragehäuse mit oder ohne Objektiv kaufst, neu oder gebraucht, hängt wesentlich vom Budget ab, das dir zur Verfügung steht. Selber habe ich sowohl neu als auch gebraucht gekauft, tendiere beim Gehäuse aber eher zum Neukauf.

Objektive, Bücher und weiteres Zubehör (bis auf Kameratasche- und Rucksack) kaufe ich eigentlich nur gebraucht. Das Geld, das ich dabei spare, investiere ich dann lieber wieder in weitere Ausrüstung.

Gute Quellen für einegebrauchte Kamerausrüstung für Einsteiger sind: ebay, ebayKleinanzeigen, Facebook-Gruppen, Flohmärkte, Kamerabörsen oder auch Fachhändler, die aufbereitete Kameras und Objektive verkaufen. Hier kannst du deine Fotoausrüstung für Einsteiger sehr gut ergänzen, wenn du dich an die oben genannten Hinweise hältst.

Ich hoffe dir mit diesem Leitfaden den Einstieg in die Fotografie etwas zu erleichtern. Auf meinem Blog findest du auch immer wieder hilfreiche Beiträge zum Thema Fotografie. Zum Beispiel, wie du die richtige Speicherkarte findest oder Motivideen für den Herbst. Wenn du mehr von diesen Beiträgen sehen willst, dann melde dich direkt zu meinem Newsletter an. Und vergiss bitte nicht, den Beitrag mit deinen Freunden zu teilen. Falls du noch Fragen oder Anmerkungen hast oder mir über deine Erfahrung berichten willst, dann hinterlasse mir gerne einen Kommentar oder schicke mir eine Nachricht über das Kontaktformular.

Photography Masterclass: A Complete Guide to Photography auf Udemy kaufen:

Fotocredits:

Foto von Mengliu Di von Pexels
Foto von Sunyu Kim von Pexels
Foto von Camargo Anthony von Pexels
Titelbild von fernando zhiminaicela from Pixabay

Solidaritäts-Postkarten in der Corona-Krise verschicken mit MyPostcard

Jetzt ist es raus, wir werden noch viel länger keinen Kontakt zu unseren Freunden und unserer Familie haben dürfen. Nachdem nun schon Ostern für viele ohne Freunde und Familie vergangen ist, wird sich das ganze auch in den nächsten Wochen nicht wesentlich bessern. Aber das ganze hat auch etwas Gutes, wir können jetzt die Zeit nutzen und Solidaritäts-Postkarten schreiben!


Dein Vertrauen ist mir extrem wichtig: (Anzeige) Dieser Artikel ist in freundlicher Kooperation mit MyPostcard entstanden und enthält Empfehlungs-Links (Affiliate-Links). Diese führen beispielsweise zu Amazon oder sind mit einem * gekennzeichnet. Für externe Links ohne * erhalte ich keine Vergütung. Buchst du über einen der Links ein Hotel oder kaufst ein Produkt, dann erhalte ich eine kleine Provision. Dir entstehen dadurch keine Mehrkosten und du unterstützt dadurch diesen Blog. Vielen Dank! Deine Tanja


 

Bei MyPostcard kannst du ganz tolle Solidaritäts-Postkarten selber designen, sie mit einem schönen Text versehen und direkt druckfrisch an deine Liebsten schicken! Oder verschicke eine Grußkarte mit deiner ganz persönlichen Unterschrift. Postkarten kannst du schon ab 2,19€ und Grußkarten ab 3,49€ versenden. Alles inklusive Druck, Umschlag (bei Grußkarten) und Porto.

Wenn man bedenkt, dass die gekauften Postkarten aus der Region auch schon oft ca. 1€ oder manchmal noch mehr kosten und du da noch kein Porto bei hast, dann sind das wirklich günstige Preise. Und du kannst einzigartige Postkarten verschicken, die der Empfänger garantiert noch nie bekommen hat.

Solidaritäts-Postkarten mit MyPostcard - so viel Auswahl

Du kannst deine Solidaritäts-Postkarten entweder mit der Handyapp oder direkt am PC designen. Da ich selber unglaublich gerne und viel mit meiner Spiegelreflexkamera fotografiere, habe ich meine Solidaritäts-Postkarten am PC designt. Aber natürlich habe ich auch die App ausprobiert, denn ich muss dir ja sagen können, welche Variante die bessere ist. Der treue Leser meines Blogs weiß sicherlich noch, dass ich bereits Postkartensets mit MyPostcard habe drucken lassen und total begeistert von der Qualität bin. In dem Beitrag erkläre ich auch ausführlich, wie du die Karten am PC designen kannst.

Newsletter

Verpasse keine Blogbeiträge mehr und erhalte exklusive Updates zum Freebie-Bereich.

Newsletter

Bitte trage deine E-Mail-Adresse ein.

MyPostcard per App oder am PC


Einladungslink zu MyPostcard


Doch auch mit dem Handy kannst du kinderleicht deine eigene Solidaritäts-Postkarten spielend leicht erstellen. Lade dir dazu einfach die MyPostcard Apps im Playstore oder Apple Store herunter und erstelle, wenn du noch keinen hast, deinen Account. Wenn du jetzt die App startest, dann kannst du direkt auf der Startseite etwas herunterscrollen  und Ermunterungskarten & Sprüche auswählen. Da findest du eine riesige Auswahl von Postkarten, die teilweise schon fertig designt sind, teilweise aber auch noch mit eigenen Bildern versehen werden können. Und wenn du kein passendes Design für deine Solidaritäts-Postkarte findest kannst du dir auch bei Canva ein eigenes Design erstellen und direkt bei MyPostcard hochladen. Oder, was noch besser ist, du wendest dich direkt an das Team von MyPostcard, die dir ein Design nach deinen Wünschen erstellen.

Wie du auf den Bildern siehst, gibt es aber ohnehin schon wirklich viele, teilweise echt witzige Designs. Übrigens nicht nur auf Deutsch sondern auch auf Englisch. Denn du weißt ja, mit MyPostcard kannst du deine Freunde und Verwandten auf der ganzen Welt beglücken! Die Karte mit den Wochenend-Reisezielen habe ich beispielsweise meinem Freund in Japan geschickt. Dort ist es ja aktuell alles noch etwas ruhiger als hier. Trotzdem wollte ich ihn und seine Familie etwas aufmuntern und zum lachen bringen.

Solidaritäts-Postkarten mit MyPostcard - so einfach geht es

Hast du dich für ein Design entschieden, dann tippst du es einfach an und kannst es direkt in der App bearbeiten. Wenn du ein eigenes Foto verwenden willst, kannst du es vom Handy hochladen oder ein neues machen, das dann direkt verwendet wird. Das Bild kannst du auch direkt in der App noch etwas bearbeiten. Du kannst zum Beispiel die Helligkeiten anpassen, es mit einem zusätzlichen Text oder coolen Overlays versehen.

Wenn du mit deinem Bild zufrieden bist, dann schreibst du als nächstes deinen Text auf die Solidaritäts-Postkarte. Du kannst aus 5 verschiedenen Schriftarten und einigen Farben wählen. Allerdings ist in der App die Farbauswahl auf fünf Farben beschränkt, während am PC acht Farben zur Auswahl stehen. Danach trägst du einfach die Adresse ein (entweder direkt auf die Karte oder aus deinem Adressbuch) und wählst noch aus ob es eine Economy oder Premiumkarte sein soll. Kleines Manko: Am PC wird dir angezeigt, dass die Premiumkarte 0,50€ mehr kostet, während in der App die Economy-Karte mit -0,50€ angezeigt wird. Und während du in der App sogar noch einen Wunschzustelltermin angeben kannst, ist das am PC leider nicht möglich. Schade, denn die Option ist gerade bei Geburtstagskarten total super!

Viel Freude mit den Solidaritätspostkarten!

Einige der Karten von MyPostcard sind auch bereits angekommen. Leider aufgrund der aktuellen Situation vorerst nur die in Deutschland. Meine Freunde in Österreich, Japan, Aruba und der Türkei müssen sich noch etwas gedulden. Ich hoffe, dass sie sich dann um so mehr freuen. Alle die schon eine Karte bekommen haben waren jedenfalls total begeistert. Sie haben ausnahmslos die Qualität der Karten und auch die teilweise sehr witzigen Designs gelobt. Leider möchte mein Freund keine Bilder von sich im Internet haben, deshalb gibt es die Karten mit uns nur zensiert.

Hier einige meiner Karten, die ich mit MyPostcard verschickt habe

Haben dir die Karten gefallen? Dann hinterlasse mir doch einfach einen Kommentar! Übrigens bekommst du mit dem Code TANJA6C6T ein kostenloses Startguthaben in Höhe von 3€, das du für deine erste Karte verwenden kannst! Und ich kann dank dir mit Guthaben in der selben Höhe auch eine weitere Karte verschicken.

Grasfrösche und Erdkröten – Wissenwertes und Tipps zur Fotografie

Jedes Jahr zwischen Februar und April gehe ich zu “meinem Froschteich”, in der Hoffnung Grasfrösche (Rana temporaria) und Kröten (vermutlich Erdkröten – Bufo bufo) während der Laichzeit zu finden.

Und im Jahr 2016 hatte ich tatsächlich Glück! Nicht nur, dass ich ganz viele Kröten beim Liebesspiel beobachten konnte, nein, ich hatte sogar das Glück jemanden zu treffen, der den Teich pflegt und sich für den Schutz und Erhalt der Amphibien einsetzt und einiges über die Tiere zu berichten hatte. Leider habe ich in den Jahren danach kein Glück mehr gehabt, bis jetzt, März 2020, wo ich die Grasfröschen bei der Paarung erwischt habe.

Leider werden Kröten als eklig empfunden, wohingegen fast jeder Frösche ganz niedlich findet. Also möchte ich euch teilhaben lassen an dem sehr faszinierenden Verhalten der Kröten und Frösche.

Dieser Beitrag erschien zuerst 2016 und wurde im März 2020 aktualisiert


Dein Vertrauen ist mir extrem wichtig: Dieser Artikel enthält Werbebanner und Empfehlungs-Links (Affiliate-Links). Diese führen beispielsweise zu Amazon oder sind mit einem * gekennzeichnet. Für externe Links ohne * erhalte ich keine Vergütung. Buchst du über einen der Links ein Hotel oder kaufst ein Produkt, dann erhalte ich eine kleine Provision. Dir entstehen dadurch keine Mehrkosten und du unterstützt dadurch diesen Blog. Vielen Dank! Deine Tanja


 

Der Grasfrosch - Lurch des Jahres 2018

Der Grasfrosch (Rana temporaria) kommt im gesamten Bundesgebiet vor.  Dabei besiedelt er Gebiete über 2000m Höhe. Grasfrösche sind zumeist gelblich, rötlich oder braun gefärbt. Sie können bis zu 9cm groß werden.

Der Grasfrosch bevorzugt kleine Weiher und Teiche mit ruhigem Wasser. Dort überwintert er zuweilen auch auf dem Grund. Er kann aber auch in Bächen oder Erdhöhlen überwintern.
 
Da er nachtaktiv ist, findest du den Grasfrosch am Tag meistens nur zu Laichzeit. Früher galt der “Märzenfrosch” übrigens als Fastenspeise oder „Armeleuteessen“. Heute kommt glücklicherweise kaum noch jemand auf die Idee, Frösche zu sammeln um sie auf dem heimischen Herd zuzubereiten.
 

Die Erdkröte - Lurch des Jahres 2012

Erdkröten (Bufo bufo) können bis zu 11cm groß werden, wobei die Weibchen etwas größer sind als die Männchen. Man findet sie ebenfalls im ganzen Bundesgebiet. Charakteristisch sind ihre braune Haut und die vielen Warzen.

Erdkröten sind Landbewohner. Bis auf landwirtschaftlich stark genutzte Flächen besiedeln sie dabei eine Vielzahl von Lebensräumen. Sie sind genau wie Grasfrösche überwiegend nachtaktiv und tagsüber nur selten zu sehen.

 

 



Froschlaich vs. Krötenlaich

Grasfrösche legen Laichballen mit etwa 700-4500 Eiern (Quelle Nabu), im Gegensatz zu Kröten. Auf den Bildern kann man schon recht gut die einzelnen Entwicklungsstadien erkennen. Es ist sehr faszinierend, das alles an einem kleinen See zu entdecken und zu fotografieren.

Grasfrösche legen ihren Laich in flaches Wasser, meistens in Ufernähe. Manchmal friert der Teich nach der Laichzeit nochmal zu, was aber meiner Beobachtung nach keinen großen Schaden anzurichten scheint. Zumindest waren schon bald jede Menge Kaulquappen im kurz zuvor zugefrofrenen Teich unterwegs.

Die ersten Kaulquappen waren im April auch schon geschlüpft, aber wohl noch zu jung um wirklich frei zu schwimmen. Stattdessen haben sie sich in großen Gruppen nahe am Ufer aufgehalten. Interessant finde ich, dass so unterschiedlich gefärbt sind.

Köten legen dagegen Laichschnüre von 3000 bis 6000 Eiern. Diese können 2-5m lang sein.  Zuerst habe ich die Laichschnüre gar nicht als solche erkannt und mich gewundert, wieso jemand schwarze Wolle in den See wirft. Aber nachdem ich genauer hin geschaut habe, waren die kleinen schwarzen Perlen gut zu erkennen. Kröten- oder Froschlaich kannst du dementsprechen sehr gut auseinander halten.

Kaulquappen von Grasfröschen

Den Fröschen droht Gefahr!

Frösche reagieren blitzschnell auf Erschütterungen, die von menschlichen Schritten ausgelöst werden. Sofort tauchen sie ab und verstecken sich unter Blättern, Holz oder einfach ihren Laichballen. Ihre Sorge ist nicht unberechtigt.

In der Laichzeit sind Frösche ein gern gesehener Snack. Nicht nur Reiher haben es auf sie abgesehen. Laut Nabu sind Grasfrösche und Erdkröten beliebte Beute von Igeln und Mardern, Iltissen, Füchsen und Fischottern. Auch Raben- und Nebelkrähen, Eichelhäher und Möwen, Graureiher und Weißstörche sowie Eulen und Greifen wie der Mäusebussard haben sie auf ihrer Speisekarte.

Sofern es ein großes Angebot an Fröschen und Kröten gibt, kann es sein, dass nur sie nur noch teilweise verspeist werden. Innereien wie die Leber stehen dabei hoch im Kurs. Das erklärt auch, wieso man sehr oft tote Tiere findet, die aber scheinbar kaum angerührt wurden. Ihnen wurden einfach einzelne Organe herausgefressen.

Daneben ist der größte Feind sicherlich der Mensch. Fahre zur Wanderzeit von Fröschen und Kröten also bitte besonders vorsichtig und fange keine Tiere während der Paarungszeit ein. Ohnehin stehen die Tiere unter besonderem Schutz und dürfen gar nicht gefangen und mit nach Hause genommen werden.

Frösche fotografieren, was brauchst du?

Da die Tiere oft sehr schreckhaft sind, ist das wichtigste was du brauchst Geduld. Sobald du dich positioniert hast gilt es abzuwarten, bis die Tiere wieder auftauchen.

Ein gutes Teleobjektiv ist unabdingbar. Abhängig davon, wie nah du an die Frösche herankommst und wie viel Geld du investieren möchtest, sind folgende Zoom-Objektive empfehlenswert:

Noch besser sind natürlich Festbrennweiten, da sie meistens eine noch besser Abbildungsleistung bieten als Zoomobjektive. In der Regel kosten sie aber mehr Geld und du bist weniger flexibel wenn deine Fotoobjekte näher herankommen oder du einen größeren Bildausschnitt ablichten möchtest. Dennoch können sie besonders in der Wildlifefotografie sehr nützlich sein.

Newsletter

Verpasse keine Blogbeiträge mehr und erhalte exklusive Updates zum Freebie-Bereich.

Newsletter

Bitte trage deine E-Mail-Adresse ein.

Vor allem bei schweren Objektiven mit großer Brennweite wirst du ein Stativ benötigen, um das Objektiv zu stabilisieren. So gelingen dir auch bessere Fotos bei weniger guten Lichtverhältnissen. Mit einem Dreibeinstativ bist natürlich immer gut beraten, wenn du flexibler sein willst, dann probiere einmal ein Einbeinstativ aus.

Sehr wichtig: Beachte unbedingt das Gewicht deiner Kamera mit Objektiv, bevor du dich für ein Stativ entscheidest. Gerade die großen Objektive sind sehr schwer. Das Stativ bzw. der Stativkopf sollte idealerweise mindestens 4-5 kg tragen, besser noch mehr, wenn du langfristig überlegst, auf die High-Ende Objektive umzusteigen. Denn da kommst du schnell auf 3kg oder mehr, nur für das Objektiv.

Neben der passenden Kameraausrüstung musst darfst du aber auch die passende Kleidung nicht vergessen. Gummistiefel oder wasserfeste, hohe Wanderschuhe und eine Hose, die auch mal dreckig werden darf sind ideal. Wenn du nicht nur Frösche fotografieren willst, empfehle ich dir zusätzlich gedeckte Farben, vielleicht sogar Tarnfarben (Jägerkleidung) für im Wald. Je weniger du auffällst, um so größer die Chance, auch andere Tiere vor die Linse zu bekommen.

Ein kleiner Dreibeinhocker kann auch nicht schaden, wenn du dich zwischendurch einmal ausruhen möchtest.

Erdkröten bei der Paarung

Ich selber fotografiere mit einer Canon Eos 80. Die Fotos von den Erdkröten sind von 2026 und sind mit dem Tamron SP AF 70-300 F/4-5.6 Di VC USD aufgenommen. Die Grasfrösche wurden mit dem Sigma 150-600mm F5,0-6,3 DG OS HSM Contemporary gemacht.

Morgens und an schattigen Teichen im und am Wald ist das Licht oft nicht ideal. Versuche trotzdem, deine ISO nicht zu hoch einzustellen. Ich habe meine Kamera so eingestellt, dass die maximale ISO in der ISO-Automatik bis maximal 800 geht. Stelle den Autofokus auf One Shot und stelle den mittenbetonten Fokuspunkt ein (Einzelfeld AF). Somit wird direkt der Punkt anfokussiert, den du auch wirklich brauchst. Vergiss die automatische Messfeldwahl, wenn es doch mal schneller gehen soll, wird hier am Ende nur der falsche Punkt anfokussiert und dein Bild wird nichts.

Du kannst die Belichtung auch um +1/3 Blende hochstellen (etwas überbelichten), abdunkeln ist in Photoshop oder Lightroom ohne weiteres möglich. Den Weißabgleich habe ich auf wolkig gestellt. Du kannst ihn aber auch auf automatisch lassen und später am PC nachbearbeiten.(Vielen Dank an  Rolf für die hilfreeichen Tipps!)

Wenn du freihändig fotografiert, stelle unbedingt den Bildstabilisator ein. Nutzt du ein Stativ muss dieser aber unbedingt ausgeschaltet werden.

 

Hat dir der Beitrag gefallen? Dann teile ihn doch bitte bei Facebook, Pinterest und Co. oder flippe ihn bei Flipboard. Wenn du den Newsletter abonnierst bekommst du auch immer direkt eine Nachricht, wenn der nächste Beitrag online ist.

Parkleuchten im Grugapark Essen

Das Ruhrgebiet ist grau, trist und langweilig? Wer das immer noch glaubt lebt anscheinend hinterm Mond. Im Pott gibt es unglaublich viel Kultur, mehr als ich hier im Süden je erlebt habe. Außerdem ist das Ruhrgebiet sehr grün! Einer der schönsten Parks im Ruhrpott ist ohne Zweifel der Grugapark. Und seit 2009 findet dort das Gruga Parkleuchten statt, bei dem immer neue Lichtinstallationen den Park illuminieren.


Dein Vertrauen ist mir extrem wichtig: Dieser Artikel enthält Empfehlungs-Links (Affiliate-Links). Diese führen zu Amazon oder oder dem Werbepartner (gekennzeichnet mit *). Buchst du über einen der Links ein Hotel oder kaufst ein Produkt, dann erhalte ich eine kleine Provision. Dir entstehen dadurch keine Mehrkosten und du unterstützt dadurch diesen Blog. Vielen Dank! Deine Tanja


Kurze Geschichte des Grugaparks

Der Grugapark ist ein Park in Essen, der sich direkt an das Messeglände anschließt.

1929 ging er aus der ersten Großen Ruhrländischen Gartenbau-Ausstellung hervor. Bereits ein ein Jahr später wurde er als ein dem Gemeinwohl dienender Volkspark wiedereröffnet.

1938 war der Grugapark Austragungsort der Reichsgartenschau  Im Zweiten Weltkrieg wurde der Park allerdings zerstört, nach dem Krieg aber wieder aufgebaut.

Heute ist der Park ein beliebtes Näherholungsziel und dient auch als Spiel- und Sportstätte. Außerdem wird er für andere Veranstaltungen sowie Konzerte und Feste genutzt.

Anreise zum Gruga Parkleuchten

Zur Anreise empfiehlt es sich, die U-Bahn zu benutzen. Ab dem Essener Hauptbahnhof fahren beispielsweise die U11 und die U17:

  • U-Bahnlinie U11:
    Haltestelle Messe Ost/Gruga: Haupteingang
    Haltestelle Messe West/Süd/Gruga: Parkeingang am Grugabad und Parkeingang Lührmannstraße
  • U-Bahnlinie U17:
    Haltestelle Margarethenhöhe/Endstation: Parkeingang Mustergärten; 5 Minuten Fußweg
  • Straßenbahn 101 und 106:
    Haltestelle Uniklinik ca. 6 Minuten Fußweg: Eingang Orangerie
Anreise mit dem Auto: Auf den Messeparkplätzen P1 und P2 sind ausreichen Stellplätze vorhanden. Diese sind allerdings kostenpflichtig Du kannst aber auch zum Eingang der Orangerie fahren, dort gibt es ebenfalls jede Menge Parkplätze. Weitere Parkplätze und Eingänge findest du direkt auf der Seite des Grugaparks.

Der Gruga Parkleuchten gegen den Trist

Grün ist der Park zwar auch im Winter, aber natürlich blühen dann kaum Blumen. Anders im Sommer, wenn du im ganzen Park wunderschöne Blumen bewundern oder den Duft von Kräutern atmen kannst. Dennoch lohnt sich ein Besuch in der grauen Jahreszeit: 2020 jährt sich das Parkleuchten bereits zum elften mal. Jedes Jahr kannst du neue, aufregende Lichtinstallationen bewundern.

Vom 1.2. bis So 8.3.2020 kannst du jeden Abend ab Einbruch der Dunkelheit die vielen tollen Lichtinstalaltionen bewundern. Freitags und samstags hast du dafür bis 22 Uhr Zeit, an den übrigen Tagen bis 21 Uhr. Wir waren ziemlich genau um 18 Uhr im Park und haben uns fast drei Stunden dort aufgehalten. An vielen Stellen gibt es Bänke, wo du verweilen und die bunten Farben und tollen Figuren einfach auf dich wirken lassen kannst. Besonders schön ist es am Alpinum und am Rosengarten.

 

Das Alpinum ist mein Lieblingsort beim Gruga Parkleuchten. Der See mit dem dahinter liegenden Wasserfall, den Steinen und den markanten Bäumen ist ein absolutes Highlight und jedes Jahr wunderschön beleuchtet. 2020 sind weitere Highlights die Kristallformation in der Dahlienarena, die 80 Pinguine auf der darüber liegenden Kranichwiese oder die Palmen am Staudenhang in der Nähe des Rosengartens.

Neben den Lichtinstallationen gibt es auch beeindruckende Videoprojektionen, die größte davon auf der kompletten Halbrundinnenseite des Musikpavillons. Aber auch weitere Videoprojektionen, wie das Hydroschild im Margarethensee begeistern die Besucher.

Die meisten Lichtinstallationen befinden sich rund um die Joggerstrecker, also dem normalerweise gut ausgeleuchteten Hauptweg. Vom Alpinum hoch zum Hauptweg sind die Wege sehr uneben mit dicken Steinen im Weg. Schon der Weg hinab zum Teich am Alpinum geht über kleine Stufen. Doch davon abgesehen sind die Hauptwege alle barrierefrei oder Hindernisse zumindest über barrierefreie Nebenwege umfahrbar.

 

Wie viel Zeit solltest du einplanen?

Um dir wirklich alles in Ruhe anzusehen, an der einen oder anderen Stelle zu verweilen und alles auf dich wirken zu lassen braucht es seine Zeit. Zwei bis drei Stunden solltest du deshalb einplanen. Die Führung, die immer montags, mittwochs und donnerstags stattfindet dauert schon 1,5 Stunden. Doch je mehr Zeit du dir nimmst, um so entspannter ist dein Rundgang und um so mehr kannst du die Lichtinstallationen und Videoprojektionen auf dich wirken lassen.

Warst du schon einmal im Grugapark oder beim Parkleuchten? Gibt es bei dir in der Nähe ähnliche Veranstaltungen? Berichte mir doch davon in den Kommentaren! Und vergiss nicht, dich für den Newsletter einzutragen, damit du zukünftig keine Beiträge mehr verpasst.

Bessere Reisefotos E-Book Bundle

Newsletter

Verpasse keine Blogbeiträge mehr und erhalte exklusive Updates zum Freebie-Bereich.

Newsletter

Bitte trage deine E-Mail-Adresse ein.

Deine eigenen Bilder als Postkarte? Ganz einfach mit MyPostcard

Denkst du dir im Urlaub nicht auch manchmal, dass die angebotenen Postkarten alle nicht so richtig passen? Sie zeigen Orte an denen du nicht warst oder sehen teilweise schon wirklich alt aus. Du würdest viel lieber ein Bild von dir vor dieser einen Sehenswürdigkeit, auf dem einen besonderen Berg oder diesem wunderschönen Strand an deine Lieben daheim schicken?

Oder möchtest du, wie ich, deine eigenen Bilder nicht auf Fotopapier sondern als Postkarte drucken lassen? Brauchst du individuelle Gruß- oder Einladungskarten? In allen Fällen ist der Service von MyPostcard* (nutze direkt den Einladungscode TANJA6C6T für dein Startguthaben) genau das, was du suchst.


Dein Vertrauen ist mir extrem wichtig: Dieser Artikel enthält Werbung, was meine Meine Meinung aber nicht beeinflusst. Außerdem enthält er Empfehlungs-Links (Affiliate-Links). Diese führen zu Amazon oder oder dem Werbepartner (gekennzeichnet mit *). Buchst du über einen der Links ein Hotel oder kaufst ein Produkt, dann erhalte ich eine kleine Provision. Dir entstehen dadurch keine Mehrkosten und du unterstützt dadurch diesen Blog. Vielen Dank! Deine Tanja


Da ich persönlich am liebsten mit meiner Canon EOS 80D* fotografiere und alle Bilder auf der Festplatte habe, habe ich mich für das designen am PC entschieden.

Da auch kein Urlaub anstand (und leider auch nicht ansteht), habe ich mich dafür entschieden, einige meiner liebsten Urlaubsfotos von Aruba und eine Auswahl meiner Naturfotos auf Blanko-Postkarten zu drucken.Es sollten zwei Vierersets aus jeweils passenden Motiven werden. 

Schritt für Schritt zum eigenen Postkarten-Design mit MyPostcard

Bevor du deine eigene Blanko-Postkarten designst, kannst du aus einer Vielzahl von Styles wählen. Beginnend bei einem Motiv bis hin zur Möglichkeit, neun Bilder auf eine Karte zu drucken, kannst du aus insgesamt 13 Vorlagen wählen.

 

Meine Wahl: zweimal vier Blanko-Postkartensets mit jeweils 8 Postkarten
Preise der Blanko-Postkartensets von MyPhoto
Auswahl der verschiedenen Styles

Du kannst dein Bild entweder vom PC oder Handy hochladen, oder auch eine andere Quelle wie Instagram, Facebook oder Dropbox auswählen.

Entscheidest du dich für den Style mit einem Bild, kannst du wählen, ob das Bild einen Rahmen bekommen soll oder nicht. Die Rahmen haben verschieden Dicken, sind mit eckigen oder runden Ecken verfügbar und können schwarz oder weiß sein. Ich habe mich für die Variante ohne Rahmen entschieden.

Solltest du eine Vorlage mit mehreren Bildern auswählen, kannst du die Rahmenfarbe anpassen, aber keine zusätzlichen Rahmen-Optionen auswählen. Auch die Größe der einzelnen Bildfelder lässt sich nicht individuell gestalten.

Im nächsten Schritt kannst du das ausgewählte Bild editieren. Du kannst zum Beispiel die Motivgröße anpassen, also beispielsweise hineinzoomen und nur einen Ausschnitt des Fotos auswählen. Auch weitere Bearbeitungen sind möglich.

Zusätzlich kannst du auf jedes Fotofeld noch einen individuellen Text hinzufügen. Hat dein Style mehrere Fotofelder, musst du entweder den Text auf jedes Fotos schreiben und entsprechend editieren, oder du schreibst den Text unter die Bilder in das entsprechende Textfeld. Hier fehlt etwas die Möglichkeit, einen Text als Overlay über alle Bilder zu legen.

Bearbeite dein Motiv ganz einfach mit dem internen Editor von MyPhoto

Jetzt bist du auch schon fast fertig mit deinem Postkartenset. Du musst nur noch die Adresse auswählen, an die du es senden willst. Entweder du gibst die Adresse manuell ein oder du fragst deine Freunde, ob sie ihre Adresse selber eingeben. Schicke ihnen dazu einfach den Link zu deinem Adressbuch, zum Beispiel über Whatsapp.

Jetzt wählst du noch den Empfänger aus, kontrollierst nochmals das Design und bezahlst. Einfach über dein MyPostcard-Guthaben oder per Paypal. Achtung: Eine Kombination ist leider nicht möglich, wenn du nicht genug Guthaben hast, kannst du nicht nur die Differenze über Paypal bezahlen. Das ist leider etwas ungeschickt, denn du kannst nur vorgeschriebene Beträge aufladen.

Was auch leider aktuell nicht klappt ist das Bestellen von mehreren Postkartensets in einem Vorgang. Jedes Set wird einzeln bestellt, bezahlt und verschickt. Du kannst aber den Support anschreiben und um eine Gutschrift des Portos und ein Zusammenlegen der Bestellungen bitten. Das hat bei mir sehr gut geklappt (auch ohne zu erwähnen, dass ich den Service testen darf). Dennoch würde ich mir hier eine andere Lösung wünschen.

Weitere Produkte von MyPostcard

Wie eingangs erwähnt kannst du individuell gestaltete Postkarten direkt aus dem Urlaub verschicken. Diese kannst du mit einem eigenen Text auf der Rückseite versehen. Die fertige Postkarte samt Urlaubsgruß wird dann innerhalb von wenigen Tagen direkt an den Empfänger geschickt. Das geht auch viel schneller als die Postkarte auf dem landesüblichen Postweg zu verschicken.

Weitere Produkte, die du (teilweise nur über die Handy-App) bestellen kannst sind Fotoabzüge (Handy und PC), Fotos im Rahmen und Audio-Karten (jeweils nur über die Handy-App)

Meine Postkarten-Sets von MyPostcard - ein Fazit

Die Produktions- und Versandzeit hat insgesamt rund eine Woche in Anspruch genommen. Dafür kamen die Postkarten sicher und gut verpackt in einem Luftpolsterumschlag bei mir an. Bedenkt man die Kosten für das Porto und den Umschlag, so sind die rund 3€ Versandkosten absolut OK.

Die Postkarten haben alle durchweg eine sehr gute Qualität. Ich habe keine Druckfehler gefunden, es ist nichts verwischt, unscharf oder unsauber gedruckt. Auch keine Knicke, nicht mal eine winzige Macke an den Ecken hatten sie. Also alles perfekt!

Ich habe allerdings von einer Freundin eine Urlaubskarte mit 6 Fotos bekommen, da war die Qualität der Bilder leider nicht so gut. Ob das bei Blanko-Postkarten mit mehreren Bildern auch der Fall ist, kann ich nicht sagen. Mit meinen Karten mit jeweils nur einem Motiv bin ich jedenfalls absolut zufrieden! Sobald es möglich wird, mehrere Postkartensets in einer Bestellung zu ordern, werde ich dort sicherlich wieder bestellen, da ich plane, zukünftig meine eigenen Postkarten zu verkaufen. Die ersten beiden Sets findest du schon auf Etsy (klicke dazu einfach auf die Bilder mit den Postkartensets)!

Und hier siehst du einmal die beiden Postkartensets und die Bilder, die ich bei MyPostcard habe machen lassen.

Wenn du selber bei MyPostcard* bestellen willst, dann folge einfach dem Link oder benutze den Code TANJA6C6T. Registrierst du dich über meinen Einladungslink oder mit dem Einladungscode, erhälst du ein Guthaben von 3€. Sobald du etwas bestellst, bekomme ich ebenfalls ein wenig Guthaben.

Wie haben dir meine Postkarten gefallen? Hast du selber schon bei MyPostcard bestellt oder hast du vor dort zu bestellen? Verrate es mir doch in einem Kommentar!

Newsletter

Verpasse keine Blogbeiträge (ca 2 pro Woche) mehr und erhalte exklusive Updates zum Freebie-Bereich.

Newsletter

Bitte trage deine E-Mail-Adresse ein.

11 Fehler, die deine Fotografie nicht verbessern

Klar, jeder fängt mal an mit dem Fotografieren. Und nur Übung macht den Meister. Aber selbst wenn du jeden Tag 100 Fotos machst, kann es sein, dass sie auch nach Wochen, Monaten oder sogar Jahren immer noch nicht gut sind. Wenn das auch bei dir der Fall ist, dann könnte es sein, dass du gnadenlos untalentiert bist. Oder aber, und das ist wohl sehr viel wahrscheinlicher, es liegt daran, dass du nachfolgende Fehler machst. Um deine Fotografie zu verbessern, musst du nur diese Fehler abstellen. Wie das geht, erfährst du bei den jeweiligen Punkten.


Dein Vertrauen ist mir extrem wichtig: Dieser Artikel enthält Empfehlungs-Links (Affiliate-Links). Diese führen zu Amazon oder sind mit einem * gekennzeichnet. Für externe Links ohne * erhalte ich keine Vergütung. Buchst du über einen der Links ein Hotel oder kaufst ein Produkt, dann erhalte ich eine kleine Provision. Dir entstehen dadurch keine Mehrkosten und du unterstützt dadurch diesen Blog. Vielen Dank! Deine Tanja




1. Du kennst deine Kamera nicht

Du weißt, wie man deine Kamera einschaltet? Herzlichen Glückwunsch, der erste Schritt ist gemacht. Wenn das aber alles ist, was du über deine Kamera weißt, dann hast du ein sehr großes Problem, denn du kannst das Potenzial deiner Kamera nicht ausschöpfen.

Auch wenn es langweilig sein mag, ich kann jedem nur empfehlen, sich das Handbuch durchzulesen. Wo stellst du das Dateiformat ein, wo die Bildqualität, Iso, Weißabgleich und so weiter? Eventuell möchtest du mit Belichtungskorrektur arbeiten oder den Farbraum ändern. Wichtig ist auch zu wissen, wo du die Autofokuseinstellungen, insbesondere die Messfeldeinstellungen findest.

Je nachdem welche Kamera du hast, hat sie natürlich mehr oder weniger Funktionen. Mache dich mit den Begriffen und Funktionen deiner Kamera vertraut, wenn du in der Lage sein willst, die bestmöglichen Bilder in jeder Situation zu machen und deine Fotografie zu verbessern.  Wenn du dich ausschließlich auf die Werkseinstellung deiner Kamera verlässt, wirst du schnell an eine Grenze stoßen und deine Bilder werden immer bestenfalls durchschnittlich gut sein.

Lerne deine Kamera kennen, um deine Fotografie zu verbessern

2. Du verstehst die technischen Grundlagen der Fotografie nicht

Selbst wenn du alle Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten deiner Kamera kennst, wirst du niemals deine Fotografie verbessern, wenn du dich nicht mit den technischen Grundlagen der Fotografie auseinander setzt. Am wichtigsten ist zu verstehen, wie Blende, Belichtungszeit und ISO zusammenhängen. Das Zusammenspiel dieser drei Einstellungen wird auch Belichtungsdreieck genannt. Die einzelnen Themen möchte ich hier nur kurz erklären:

Belichtungszeit

Willst du schnelle Bewegungen einfangen, musst du kurz belichten, möchtest du bewegte Dinge unscharf bzw. weich darstellen, brauchst du eine längere Belichtungszeit. Die Unterschiede sieht man am besten auf den Fotos:

Wasserfall 1-30sek Wasserfall 5sek

Blende

Um einen kleinen Bereich scharf und einen großen Bereich unscharf darzustellen (kleine Schärfentiefe) brauchst du eine große Blende, um eine große Schärfentiefe zu erzielen eine kleine. Und um dich gleich noch mehr zu verwirren: Die größte Blende deines Objektivs ist die, mit der kleinsten Zahl. In der Regel wird das eine f2.8, f3.5 oder f4 sein. Je kleiner die Zahl, um so mehr Licht fällt auf den Sensor.

Butterblume Blende f2.8 Butterblume Blende f11

ISO

Und zu guter Letzt gibt es auch noch die ISO. Das ist die Filmempfindlichkeit (englisch film speed). Früher hatte jeder Film einen festen ISO-Wert und war damit in der Benutzung stark eingeschränkt. Für Bilder bei Sonnenschein wurd eich ganz anderer Film benötigt als für Bilder im Dämmerlicht oder in geschlossenen Räumen. Jetzt haben Digitalkameras ja keinen Film mehr. Man stellt über den ISO-Wert heute die Lichtempfindlichkeit des Sensors ein. Je höher der ISO-Wert, um so dunkler kann die Umgebung sein. Das ermöglicht dir auch bei schlechten Lichtverhältnissen, Bilder mit einer verhältnismäßig kurzen Belichtungszeit zu machen.

Lerne, wie die drei Werte zusammenhängen und probiere aus, welche Ergebnisse du erzielst, wenn du eine oder mehrere Einstellungen an deiner Kamera anpasst. Das ist dann übrigens auch der Anfang der (halb)manuellen Fotografie, die dir sehr viel bessere Bildgestaltungsmöglichkeiten bietet, als du sie im Automatikmodus je haben wirst.

Katharina hat übrigens auch einen Beitrag zu diesem Thema auf ihrem Blog Imkaphotos geschrieben: ISO, Blende, Belichtungszeit… Bitte was?

3. Du tanzt auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig

Portaitfotografie, Landschaftsfotografie, Architektur, Makro-Aufnahmen, es gibt so unglaublich viele Bereiche in der Fotografie! Und sie alle können sehr aufregend sein. Doch wenn du dich zu früh mit zu vielen verschiedenen Themenfeldern befasst, wirst du in keinem wirklich gut werden. Wie in allem braucht es auch in der Fotografie Übung. Und teilweise auch das richtige Equipment.

Für den Anfang musst du natürlich ausprobieren, welcher Weg für dich der richtige ist. Gehe in die Natur, fotografiere Menschen oder mache Architekturaufnahmen. Du wirst schnell herausfinden, was dir am meisten Spaß macht. Konzentriere dich eine Weile auf dein “Fachgebiet” und übe so lange, bis du das Gefühl hast, gut genug zu sein. Egal für welchen Bereich du dich entscheidest, du wirst merken, dass du mit der Zeit auch in den übrigen Themengebieten besser wirst. Aber gerade am Anfang ist es einfacher, nicht alles auf einmal auszuprobieren.

Das gilt besonders dann, wenn du weitere Ausrüstung kaufen willst. Portraitfotografen schwören oft auf Festbrennweiten, in der Streetfotografie willst du vielleicht flexibler sein und für die Tierfotografie brauchst du meistens eine lange Brennweite, die du im Alltag kaum einsetzen kannst.

4. Du liest keine Bücher und machst keine Kurse

Learning by doing ist dein Motto? Das kann natürlich funktionieren, wird aber in der Regel sehr lange dauern und deine Fotografiekenntnisse werden sich nur sehr langsam verbessern. Kaufe dir besser das eine oder andere Buch, einen Videokurs, melde dich zu einem Fotokurs mit kleiner Gruppe an oder lies Blogs und schaue YouTube. Es gibt so viele gute Möglichkeiten, dich weiterzubilden, nutze sie! Ich persönlich kann dir folgenden Kurs auf Udemy ans Herz legen:

Photography Masterclass: A Complete Guide to Photography*

Ich habe ihn mir selber gekauft und habe trotz sehr langer Fotografieerfahrung noch einiges mitnehmen können. Achte aber darauf, dass du ihn kaufst, wenn es wieder Angebote gibt, dann gibt es viele Kurse schon ab 9,99€ – 12,99€.

Zusätzlich finde ich auch folgende Bücher sehr empfehlenswert:

5. Du liest zu viele Bücher und machst zu viele Kurse

Wenn du der gegenteilige Typ bist, der nur Kurse macht, Videos schaut und Bücher liest, aber das gelernte nicht anwendest, wirst du niemals bessere Bilder machen. Von Zeit zu Zeit musst du auch mal vor die Tür gehen und das gelernte Anwenden. Doch dann wirst du sehr schnell sehen, dass du große Fortschritte machst, da du dir ja mittlerweile sehr viel theoretisches Wissen angeeignet hast.

6. Du siehst andere Fotografen nur als Konkurrenten

Andere Fotografen sind Konkurrenten und deshalb siehst du dir nie ihre Bilder an? Das ist ein sehr großer Fehler! Ich selber schaue mir gerne Bilder von anderen Fotografen an und lese auch gerne mal den einen oder anderen Blogbeitrag auf Foto-Blogs. Zum einen weil ich es sehr inspirierend finde, mir die Bilder anderer anzuschauen, zum anderen aber eben auch um von ihnen zu lernen.

Gerade wenn du noch am Anfang deiner “Fotografiekarriere” stehst, hilft es, Fotos nachzumachen. Vor einiger Zeit habe ich einen Blogbeitrag darüber geschrieben, wieso es OK ist, Ideen zu klauen. Zwar richtet der Beitrag sich in erster Linie an Blogger, aber er ist auch auf die Fotografie übertragbar. Zusammengefasst sagt er, dass du zwar die Ideen anderer aufgreifen, sie aber nicht eins zu eins kopieren sollst.

Es wird dir sehr viel bringen, dich mit den Bildern anderer  auseinanderzusetzen, wenn du deine Fotografie verbessern willst. Was gefällt dir, was würdest du anders machen? Auf welche Details wurde wert gelegt? Vielleicht findest du sogar die Kameraeinstellungen zum Bild und kannst sie als Hilfestellung nehmen? Versuche dann ähnliche Bilder zu erschaffen und deine Technik zu perfektionieren. Gute Ideen zum Kopieren sind beispielweise Produktfotos, Wassertropfen oder auch Portraits. Landschaftsbilder oder Tierfotos lassen sich naturgemäß schlechter kopieren, wenn du nicht am gleichen Ort bist. Du kannst aber in jedem Fall versuchen, die Gestaltungselemente wie Büsche/Blumen im Vordergrund oder eine bestimmte Perspektive zu übernehmen. Übrigens sind aktuell gefrorene Seifenblasen ein sehr beliebtes Thema (da wir zum Zeitpunkt der Beitragserstellung Winter haben).

Mit der Zeit wirst du auch eine eigene Bildsprache entwickeln, wenn du dich sicherer fühlst und mehr experimentierst. Vielleicht werden dann folgende Fotografengenerationen auch von dir kopieren und dich als Vorbild nehmen.

7. Du schaust deine Bilder nicht am PC an

Foto von Kaique Rocha von Pexels

Auch wenn du nur mit dem Handy fotografierst oder deine Kamera ein Display hat, rate ich dazu, die Bilder auch am PC anzusehen. Du hast auf einem großen Monitor eine ganz andere Sicht auf das Bild. Unschärfe erkennst du hier viel besser. Auch chromatische Abberrationen (Abbildungsfehler optischer Linsen, der dadurch entsteht, dass Licht unterschiedlicher Wellenlänge oder Farbe verschieden stark gebrochen wird) oder Fehlbelichtungen sind am besten auf einem größeren Bildschirm erkennbar. Für Schnappschüsse ist das nicht so wichtig, aber da du bessere Fotos machen willst, musst du von Zeit zu Zeit deine Fotos genauer analysieren.

Oft wirken Bilder in groß ganz anders als auf einem kleinen Handy- oder Kameradisplay. Vielleicht willst du dein Bild ja ausdrucken? Wenn du dein Bild aufhängen und anderen Menschen präsentieren willst, ist es wichtig, Bildfehler vorher zu erkennen. Und das bringt uns dann auch direkt zum nächsten Punkt.

8. Du bearbeitest deine Bilder nicht

Die Bildbearbeitung ist in der breiten Masse der (Hobby)Fotografen ein zweischneidiges Schwert. So mancher plädiert dafür, jedes Bild nachzubearbeiten. Das kann von etwas nachschärfen und der (Farb-)Kontrasterhöhung bis hin zu völligen Veränderung des Ausgangsbildes führen. Natürlich gibt es Leute, die behaupten, jedes Bild muss so aufgenommen werden, dass man nichts mehr damit machen muss (und angeblich würde ihnen das ja auch gelingen). Die Wahrheit ist aber, dass du oft noch kleinere bis größere Korrekturen vornehmen musst.

Ich selber passe immer erst im Nachgang den Weißabgleich an, schärfe auch mal nach und korrigiere von Zeit zu Zeit auch mal die eine oder andere Farbe. Meiner Meinung nach spricht auch gar nichts dagegen, kleiner Retuschen durchzuführen und zum Beispiel Hautunreinheiten oder Stromleitungen wegzustempeln. Man hat halt nicht immer die Möglichkeit, das perfekte Foto aufzunehmen. Also darf man auch gerne etwas nachhelfen. Wenn man es nicht übertreibt, kann es dem Bild sehr oft helfen, noch besser zu werden.

Um deine Fotografie zu verbessern darfst du auch deine Bilder bearbeiten

9. Du holst dir Feedback nur in Facebookgruppen

Nichts ist einfacher, als in einer der vielen Facebookgruppen nach Feedback zu fragen. Leider sehe ich viel zu oft, wie direkt losgeschimpft wird, wieso man denn so ein furchtbares Foto hochlädt. Oder das Gegenteil ist der Fall ein eigentlich schlechtes Bild wird in den Himmel gelobt. Beides wird dir nicht weiterhelfen, aus deinen Fehlern zu lernen und kann sehr schnell zu viel Frust führen.

Selbst in Fotogruppen für Anfänger erlebe ich es zu oft, dass nur wenige Kommentare wirklich hilfreich sind. Wenn Anfänger Anfänger “kritisieren”, fehlt ihnen oft selber das richtige Wissen. Und viele Fortgeschrittene haben entweder keine Lust, hilfreiche Tipps zu geben, oder sie poltern direkt erst einmal los. Sehr schade, denn so wird es für dich nicht einfacher, aus deinen Fehlern zu lernen.

Wenn du dann doch eine Gruppe gefunden hast, in der du hilfreiche Tipps bekommst, dann poste deine Bilder lieber nur in dieser einen Gruppe statt in vielen, selbst wenn du dort nur zwei oder drei sinnvolle Kommentare findest. Besser als 15 Kommentare, die dich alle nicht weiterbringen.

10. Du zeigst deine Bilder niemandem

Wenn du frustriert bist vom Feedback aus den Facebookgruppen, tendierst du vielleicht dazu, niemandem mehr deine Bilder zu zeigen. Das ist leider auch absolut nicht hilfreich. Deine Partner, engsten Freunde und Verwandten werden dir oft sagen, dass du richtig tolle Bilder machst. Nur wenige werden echte und hilfreiche Kritik üben. Aber wie sollst du besser werden, wenn dir niemand sagt, was du verbessern kannst?

Suche dir stattdessen Gleichgesinnte oder gehe zu einem Fotostammtisch. Von Angesicht zu Angesicht tun sich die meisten Menschen ja doch schwerer, ein Bild einfach zu zerreißen und geben doch eher den einen oder anderen nützlichen Tipp. Und selbst der Kommentar, dass das Bild langweilig ist hilft dir weiter. Du weißt dann, dass du am Bildaufbau arbeiten musst.

Auch ein Kurs mit anschließender Bildbesprechung ist eine sehr gute Möglichkeit, konstruktive Kritik zu erhalten und zu lernen. Oft werden ja ähnliche Motive fotografiert. Gemeinsam schaut man sich an, was jeder gut gemacht hat und was man noch besser machen könnte. Und wer weiß, vielleicht bleibst du mit deinem größten Kritiker in Kontakt und kannst von ihm oder ihr noch richtig viel lernen?



11. Du machst dir keine Gedanken über Bildaufbau und -inhalt

Wenn du wirklich gute Bilder machen willst, reicht es nicht, die Kamera zu beherrschen. Du musst auch am Bildaufbau arbeiten.

Dazu gehören die klassischen Regeln wie der Goldene Schnitt oder die Drittel-Regel (rule of thirds). Diese Regeln bilden die Basis für deinen Bildaufbau.

Neben den Aufbau-Regeln muss dein Bild aber auch eine Aussage haben. Folgende Fragen können dir helfen, dein Bild zu bewerten:

1) Beantwortet das Bild eine Frag?
2) Ruft es Emotionen hervor?
3) Erzählt es eine Geschichte?

Antwortest du dreimal mit nein, dann hast du sehr wahrscheinlich das falsche Motiv gewählt. Merke dir, was du falsch gemacht hast und mache es beim nächsten Mal einfach besser.

Dieses Bild beantwortet keine Frage, erzählt keine Geschichte und ruft keine Emotionen hervor. Auch folgt es keinem wirklichen Bildaufbau.

Findest du dich hier wieder? Was sind deine Tipps, um bessere Fotos zu machen? Welche Bücher/Kurse/Gruppen haben dir persönlich weiter geholfen? Verrate es mir doch in den Kommentaren.

Fotocredits:

Titelbild: Foto von Jessica Lewis von Pexels
Pinterestgrafik – Foto von Fujifilm North America von Pexels

Newsletter

Verpasse keine Blogbeiträge (ca 2 pro Woche) mehr und erhalte exklusive Updates zum Freebie-Bereich.

Newsletter

Bitte trage deine E-Mail-Adresse ein.