Japan online besuchen – eine virtuelle Reise nach Japan

Nachdem ich dir schon eine riesige Liste mit den spannendsten Online Museen zusammengestellt habe, möchte ich dir heute virtuelle Touren durch japanische Museen und Sehenswürdigkeiten zeigen.

Wie du sicher weißt bin ich ein riesiger Japan-Fan und hatte eigentlich gehofft, nächstes Jahr mit meinem Freund wieder hin zu fliegen. Ob es klappen wird steht noch in den Sternen, zumal wir eigentlich nicht zur Olympiade hin wollen. Deshalb bleiben auch mir vorerst nur die online Touren und die vielen schönen Erinnerungen an die letzte Reise.


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Tokyo
Tokyo Marunouchi

Japan online erleben - Museen und Sehenswürdigkeiten

Das erste online Museum ist das Seiko Museum. Vielleicht kennst du Seiko Uhren? Bereits 1881 wurde das Unternehmen gegründet. Das Museum stand bis Ende Dezember 2019 am Ursprungsort des Unternehmens in Ginza, Tokyo. Der neue Standort soll im Juli 2020 eröffnet werden. Wenn du mehr darüber erfahren willst, wie sich Zeitmessung und Uhren in Japan und weltweit entwickelt haben, bist du in diesem Online Museum genau richtig.

Ebenfalls in Tokyo, im Ueno Park liegt das Tokyo National Museum. Es ist das älteste Museum Japans und geht zurück auf das Jahr 1872. Der Bestand des Museums umfasst nach eigener Aussage etwa 117.000 Objekte (darunter 89 Nationalschätze und 644 bedeutende Kulturgüter) Damit ist diese Sammlung die sowohl nach Umfang als auch nach Qualität bedeutendste ihrer Art in Japans (Stand: Ende März 2019).

Nördlich von Tokyo liegt die Stadt Motegi in der Präfektur Tochigi. Fans japanischer Automobile können hier die Honda Collection Hall besuchen. Auf deiner virtuellen Tour kannst du nicht nur die Räume des Museums besichtigen, sondern auch Videos ansehen und 360-Grad-Innenansichten einiger Autos bestaunen. Denk daran, deine Lautsprecher einzuschalten.

Weitere Möglichkeiten, Japan online zu erleben

Im Süden Tokyos liegt die Stadt Yokohama. Und im Hafen Yokohamas befindet sich das Museumsboot NYK Hikawamaru im NYK Maritime Museum. Die Tour ist zwar mit Google Streetview, aber viele Schilder und INfotafeln sind dennoch halbwegs gut lesbar.

Die Präfektur Shizouka ist berühmt für seine Teeplantagen, die gleichnamige Stadt das Zentrum des japanischen Teehandels. Aber in Shizouka gibt es auch die Toro Site, eine Anlage mit Ruinen und Nachbauten von über 2000 Jahre alten Häusern. Einen Teil des Parks kannst du dir online in einem 360-Grad-Rundgang ansehen.

2018 haben wir in Japan Urlaub gemacht. Da waren wir auch in der bei ausländischen Touristen ziemlich unbekannten Stadt Hamamatsu. Aber wusstest du, dass berühmte Firmen wir Yamaha von dort stammen? Eine weitere Firma, die besonders bei Musikern bekannt sein sollte ist Roland. Ihre Ausstellung kannst du sogar virtuell besuchen.

Freunde edler Tropfen kennen vielleicht Ki No Bi Dry Gin. Die Kyoto Destilliere steht, wie der Name vermuten lässt, in Kyoto und kann ebenfalls virtuell besichtigt werden. Mit einer 3D-Brille und der passenden App für dein Handy wirst du das Gefühl haben, mitten drin zu stehen. Dazu bekommst du viele Infos zu den Maschinen und Behältern, durch die du virtuell schreitest. Es gibt übrigens auch eine virtuelle Tour von 2017.

Auch in Kyoto ist der Kyomizu-dera. Mit Google Streetview kannst du diesen berühmten Tempel bequem von zu Hause aus besuchen und dich in Ruhe umsehen. Eine tolle Möglichkeit, Japan online zu erleben, nicht?

Japan in 3D mit deiner VR Handybrille

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Japan online - 360-Grad-Touren in Japan

Viele Museen bieten virtuelle Touren an. Aber mittlerweile kannst du Japan online auch in 360-Grand-Rundumansichten bereisen. Das ist zwar nicht so toll, wie die Orte in echt zu sehen, aber als Überbrückung bis zu deiner Japanreise oder als Erste-Hilfe-Maßnahme gegen akutes Fernweh besser als nichts.

In Osaka kannst du dir beispielsweise einige Orte rund ums Osaka Castle, den Bahnhof, Universal City und mehr ansehen. Richtig Spaß macht es natürlich wieder mit einer VR-Brille, sofern du eine besitzt.Keine richtige 360-Grad-Tour, dafür eine Streetview-Tour mit 360-Grad-Punkten rund ums Osaka Castle findest du auch auf Mapillary.

Du kannst dir neben Osaka auch Tokyo und die Chugoku- und Shikoku-Region aus der 360-Grad-Perspektive ansehen. Nimm an traditionellen Matsuris teil, bewundere die Kirschblüten oder mache einen Nachspaziergang mit chushikokuandtokyo.

Osaka Station

Geheimtipp: Ganz Japan online bereisen

Ganz Japan? Na gut, das war etwas übertrieben. Aber mit der Japan VR Tour kannst du sehr viele Orte in sehr vielen Regionen virtuell besuchen. Es gibt eigentlich keine bessere Möglichkeit, Japan online zu bereisen als diese! Wie wäre es mit einem Ausflug nach Okinawa, dem subtropischen Teil Japans? Oder besuche das virtuelle Kyoto mit seinen Tempeln und Schreinen. Selbst Sehenswürdigkeiten in Tokyo kannst du dir ansehen. Oder wolltest du schon immer mal nach Hokkaido? Auch das ist möglich. Natürlich kannst du noch viel mehr entdecken, aber das kann ich hier alles gar nicht aufzählen!

Geschenkideen für Japan-Fans

Geschenkideen für Japan-Fans

(Update November 2019) Hast du einen Japan-Fan in deiner Familie oder deinem Freundeskreis? Hast du schon alle Weihnachtsgeschenke zusammen? Vielleicht steht bald ein Geburtstag an, für den du noch auf der Suche nach dem ultimativen Geschenk bist? Oder willst du dich selber beschenken? Dann lasse dich heute inspirieren von meinen Geschenkideen für Japan Fans! Ob Geschirr, Deko, Spielzeug, Filme, Bücher oder Essen, meine absoluten Favoriten habe ich dir hier zusammengestellt.

Bei meiner Auswahl habe ich mich bemüht, dir nur Produkte vorzustellen, die in Japan (und nicht etwa China) hergestellt werden oder mindestens von japanischen Designern stammen. Trotz allergrößter Sorgfalt und Recherche bei Unsicherheiten kann ich aber nicht dafür garantieren, dass alle gemachten Angaben auch tatsächlich richtig sind. Damit du alles zusammen kaufen kannst, habe ich Amazon als Quelle ausgewählt.

Bitte bedenke auch, dass nicht alle in Japan verkauften Produkte auch dort hergestellt werden. Und nur weil etwas aus China stammt, muss es nicht automatisch schlecht sein. Deshalb wirst du vereinzelt auch Produkte finden, die möglicherweise nicht aus Japan stammen. Das wird aber soweit wie möglich eher eine Ausnahme bleiben.

Ich kann dir versichern, dass die Erstellung des Beitrags viele Stunden in Anspruch genommen hat. Nicht immer war die Herkunft eindeutig ausgewiesen, dann war ein wenig Recherche nötig. Und um auch wirklich schöne oder ausgefallene Dinge zu finden, musste ich teilweise über 200 Seiten zu einem Suchwort durchsehen. Denn auf Seite 1 gucken kann jeder, die wahren Schätze verbergen sich oft auf den hintersten Seiten.

Blick auf Tokyo

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Make-up und Kosmetik aus Japan

Jeder, der einmal in Japan war, weiß, dass Japanerinnen extrem großen Wert auf ihr Äußeres legen. Pflegeprodukte und Kosmetik sind für die meisten Frauen in Japan sehr wichtig. In fast allen Kaufhäusern gibt es Schminkräume mit teilweise extra beleuchteten Spiegeln. Wenn du nach einem wirklich besonderen Geschenk für eine Frau suchst, sind japanische Kosmetikprodukte deine Wahl.

Natürlich darf auch das richtige Make-up nicht im Schminkschrank eines echten Japan-Fans fehlen. Von relativ günstig bis absolut hochwertig findest du in Japan jede Art von Make-up. Sicher ist da auch für dich das passende Geschenk dabei.

Geschirr und Keramik

Hochwertiges japanisches Keramik-Geschirr ist oft in aufwendiger Handarbeit bemalt. Aber auch Produkte, die für die breite Masse hergestellt werden sind oft wunderschön. Wie wäre es mit wunderschönen Schalen für Miso-Suppe oder Reis?

Reis- und Suppenschüsseln

Japanische Reisschüsseln Einzelstücke

Japanische Reisschüsseln im Set

Für Sushifans

Für jeden Sushi-Fan gehört selbstverständlich auch das entsprechende Geschirr in den Schrank. Deshalb habe ich dir hier eine Übersicht über Sushi-Teller zusammengestellt. Denn gerade beim Sushi-Geschirr gibt es einige wunderschöne und ausgefallene Designs.

Wenn du mehr als nur einen schönen Teller suchst, dann sind vielleicht die folgenden Sushi-Sets etwas für dich oder deinen Japanfan?

Zu einem richtigen Sushi gehören natürlich auch die passenden Stäbchen. Klar soweit. Aber wusstest du, dass du deine Stäbchen besser auf der Stäbchenbank ablegen solltest? Hier findest du eine Auswahl an japanischen Stäbchen.



Für den Sushi-Einsteiger eignen sich auch hervorragend vorgefertigte Sushi-Sets. So gelingt das erste selbst gemachte Sushi garantiert.

Teezeremonie

Für Tee-Liebhaber gibt es auch wunderschöne Tee-Sets. Eine Teekanne, vielleicht dazu mehrere kleine Becher oder darf es doch lieber einfach nur ein Becher sein? Diese speziellen Becher heißen übrigens Yunomi. Vor allem Yunomi werden sehr oft von Hand gefertigt. Deshalb sehen zwei Tassen niemals gleich aus. Oft bekommt man Yunomi-Sets mit zwei Bechern in unterschiedlicher Größe. Ein Becher ist für den Mann und einer für die Frau. Diese Sets heißen dann Meoto Yunomi. Meoto Yunomi haben ein ähnliches Design, wobei die beiden Tassen sich auch innerhalb eines Sets farblich unterscheiden können.

Teekannen

Yunomi und Meoto Yunomi

Andere Becher und Tassen

Matcha und Zubehör

Natürlich darf für einen echten Japan-Fan auch nicht der Matcha fehlen. Das ist feingemahlener Grüntee, der mit einem speziellen Besen aufgeschäumt wird. Diese Besen werden in der Regel aus Bambus hergestellt. Je nach Preis haben sie mal mehr oder weniger Borsten.


Für Geduldige

Japaner sind sehr geduldig und geben nicht so schnell auf. Was wäre also naheliegender um die Geduld und Ausdauer deiner Kinder zu trainieren als ein Puzzle oder Rätselspiel?? Natürlich sind sie auch für Erwachsene hervorragend geeignet! Mein Favorit ist dabei das 1000-Teile Schwarze Puzzle aus Japan. Nur was für echte Geduldsmenschen!


Spielsachen

Japan ist eine sehr verspielte Nation. Nicht nur die größten Konsolenhersteller kommen aus Japan. Dort wird auch jede Menge lustiges Spielzeug verkauft, mit dem man sicherlich auch hier dem einen oder anderen Kind oder im Herzen Kind Gebliebenem eine große Freude machen kann. Meine Pokemon-Favoriten habe ich hier für dich gesammelt:

Es gibt viele wunderschöne und kurzweilige Brettspiele mit Japanbezug. Dazu gehört natürlich der Brettspieleklassiker MOnopoly. Aber e sgibt noch viel mehr familienfreundliche Brettspiele für Japanfans:

Dekoration

Es gibt soooo viele Dekorationsgegenstände, dass ich vermutlich hunderte hier aufzeigen könnte. In dieser Rubrik findet ihr nicht nur original japanische Produkte, sondern auch Dekoartikel mit Japanmotiven.

Es werde Licht

Das richtige Licht kann die Stimmung in einem Zimmer sehr beeinflussen. Deshalb stelle ich dir eine kleine aber sehr feine Auswahl an japanischen Lampen und Lampen mit Japan-Motiven vor.

Bilder, Poster, Wandtattoos und mehr

Weiße Wände wirken sehr steril. Hänge doch einfach eines dieser wunderschönen Bilder auf! Oder beklebe deine Tür oder sogar das Fenster und hole die Japan ins Zimmer.

Uhren

Wenn bei uns die Sonne auf geht, geht sie in Japan schon fast wieder unter. Im Sommer beträgt die Zeitdifferenz 7 Stunden, im Winter sogar 8. Damit du immer weißt wie spät es ist (hier oder in Japan), kaufe am besten eine dieser tollen Uhren mit Japanmotiven. Ich persönlich finde ja die Schallplattenuhren richtig toll und werde davon sicherlich auch eine zu Weihnachten oder Ostern verschenken.

Glücksbringer - engimono 縁起物

Und ganz zum Schluss habe ich noch eine gemischte Auswahl an weiteren Dekoartikeln für echte Japanfans für dich. Tanuki sind japanische Waschbären und stehen in Japan vor vielen Geschäften aber auch Privathäusern und sollen Glück und Wohlstand bringen. Bezeichnend sind ihre überdimensionalen Hoden. Achtet da einmal drauf!
Die Maneki Neko, auch bekannt als Winkekatze, ist ebenfalls ein Glücksbringer. Je nach Farbe hat sie eine etwas andere Bedeutung und bringt Gesundheit, Liebe, Wohlstand oder hält böse Geister fern.

Fukuro sind Glückseulen, die in Japan ebenfalls sehr bekannt und beliebt sind.

Ähnliches gilt für den Daruma, der Glück und Erfolg bringen soll. Der Daruma hat anfangs weiße Augen, die man nach und nach ausmalt. Und zwar dann, wenn man einen konkreten Wunsch hat. Diesen formuliert man aus, bemalt das Auge und der Daruma arbeitet dann an der Erfüllung des Wunsches. Dann stellt man den Daruma dort auf, wo man ihn gut sehen kann. Erfüllt sich der Wunsch vor Ablauf eines Jahres, dann malt man auch das zweite Auge aus.
Kokeshi Puppen waren früher Spielzeuge, heute werden die wunderschönen und hochwertigen Holzpuppen als Glücksbringer zum Beispiel für Fruchtbarkeit und reiche Ernte verschenkt.

Weitere Geschenkideen für Japanfans

Doch noch nicht das richtige gefunden? Dann habe ich zum Abschluss noch ein paar weitere Ideen für dich. Fußmatten, Bento (Lunch)-Boxen oder Schreibwaren, es gibt noch so vieles, was du einem Japan-Fan (oder dir selbst) schenken kannst!

Wenn dir meine Auswahl an Geschenkideen gefallen hat, dann vergiss bitte nicht, sie zu teilen!

Die 5 kuriosesten Dinge in Japan

Andere Länder, andere Sitten. Wer kennt den Spruch nicht? Gerade für Japan wird er ja sehr gerne genutzt, da dort alles so anders ist als bei uns. Deshalb zeige ich dir heute die fünf kuriosesten Dinge in Japan vor. Aber keine Sorge, auch in Deutschland gibt es sehr kuriose Dinge, sieh dich zum Beispiel einmal bei dir im Supermarkt um, was du da alles an kuriosen Dingen finden kannst! Doch heute stelle ich dir erst einmal kurioses aus Japan vor.
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1. Kuriose Autos in Japan

Erst einmal gibt es in Japan wirklich wenig Platz. Manchmal mag man es nicht glauben, wenn man Bilder einer atemberaubenden Landschaft oder malerischer Dörfer sieht. Doch der Schein trügt. Gerade für Autos gibt es oft nur kleine Stellflächen. Deshalb gibt es in Japan viele superkompakte Autos, die aussehen wie Schuhkartons mit vier Rädern. Treffenderweise heißen sie auch gleich „Box Cars“- Nein, das ist kein Scherz, wenn du es nicht glaubst, dann google mal. Aber wenn man ehrlich ist, dann ist das ein wirklich passender Name. OK, in Wirklichkeit heißen sie Kei-Cars (kei steht für leicht). Kei-Cars sind Autos mit maximal 660 Kubikzentimeter Hubraum (das ist weniger als 1 Liter Hubraum!), die nicht mehr als 3,40 Meter lang und 1,48 Meter breit sein dürfen. Dafür bekommen sie Vorzüge bei Steuern, den Parkplatz-, Autobahn- und anderen Gebühren. Kurios aussehen tun sie aber auf jeden Fall!
die kuriosesten Dinge in Japan: Boxcars
Ein Boxauto
Die kuriosesten Dinge in Japan Boxautos
Die kuriosesten Dinge in Japan: Man sieht fast nur Boxcars
Kurioses aus Japan: Boxautos in Japan
Noch mehr Boxcars
Booking.com Übrigens kann man die Autobatterien der alten Autos super weiterverwenden, zum Beispiel als Befestigungselement für Planen:
Die kuriosesten Dinge in Japan: Autobatterien als Befestigung
Autobatterien halten Plane – gesehen in Tokyo Ueno
Und eines der kaputten Autos, deren Batterien man für die Plane benutzt hat, wurde vermutlich auch für diese Werbung eines Abschleppunternehmens in Hamamatsu verwendet:
Die kuriosesten Dinge in Japan: Werbung für ein Abschleppunternehmen
Die kuriosesten Dinge in Japan: Werbung für ein Abschleppunternehmen

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Powered by Creative Market 2. Kuriose Werbetafeln und Plakate in Japan

Ohnehin sind Werbung, Plakate und Schilder in Japan  mit der in Deutschland absolut nicht zu vergleichen. Vieles in Japan ist wirklich extrem bunt.
Die kuriosesten Dinge in Japan: Werbung ist bunt
Shopping Street in Osaka, links ist eine Patchinko Halle
Bunte Werbetafeln Akuhabara Tokyo Japan
Werbetafeln in Akihabara, Tokyo
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Willkommensschild einer japanischen Shopping Street
Willkommen in der Shopping Street
Die kuriosesten Dinge in Japan: Hinweisschild in Hamamatsu, Japan
Bitte den Müll wieder mitnehmen, damit der Fluss für alle schön sauber bleibt. – Magome River, Hamamatsu
Die kuriosesten Dinge in Japan: Warnschilder sind süß
Vorsicht vor dem Schwarzmilan, sie zielen auf dein Essen – auf der Aussichtsplattform des Hauptbahnhofs in Kyoto
Warnschild Japan
Die kuriosesten Dinge in Japan: Niedliche Warnschilder Betreten verboten – gefährlich! Gesehen 2007 irgendwo in Japan
Total süßer Panda-Briefkasten in Asakusa, Tokyo
Selbst die Absperrungen in Kyoto sind so kawaii, dass man sich gar nicht ausgesperrt fühlt. Zu niedlich sind diese Frösche, als dass sie einem das Gefühl des unerwünscht sein geben, dass man bei normalen Absperrungen hat.
Kurioses aus Japan: Absperrung in Froschform
Absperrung in Froschform – gesehen in Kyoto
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3. Kawaii

Dass Japaner auf alles stehen, was kawaii (alles was niedlich ist) ist, also auch auf junge Mädels und Jungs, die Musik machen, zeigt sich auch in den Fanshops. Dort kann man allerlei Merchandise passend zu seinem Lieblings-Idol kaufen.
Die kuriosesten Dinge in Japan: Kawaii
Kawaii Fanshop
Und auch in den Spielhallen ist alles superbunt und laut. Oft hat man in der unteren Etage Automaten mit Greifarmen, die dir deinen Gewinn aus dem Automaten ziehen. Oder eben auch nicht. Gewinnen kannst du beispielsweise diese süßen Puppen: Manche Pachinkohallen sehen übrigens auf den ersten Blick eher aus wie ein Rotlicht-Etablissement:
Die kuriosesten Dinge in Japan: Pachinko
Pachinkohalle in Hamamatsu

4. Nützliche Kuriositäten in Japan

Man merkt zum Beispiel dass die Japaner höflicher und ehrlicher sind als die meisten anderen Menschen auf der Welt am Eingang zum Blumenpark in Hamamatsu. Dort bekommst du Leihschirme (wie sehr oft in Japan) und Leihrollstühle und -rollatoren. In keinem deutschen Park habe ich so etwas je gesehen.
Regenschirme und Rollstühle zum Ausleihen – Hamamatsu
Eine kleine Anekdote zu den Schirmen: Ich habe trotz des Regens keinen mitgenommen, weil ich ja fotografieren wollte. Nach einiger Zeit im Park haben zwei Parkwächter gesehen, dass ich wortwörtlich im Regen stand, sind ihr Auto gesprungen und zu mir rübergefahren, um mir einen Schirm in die Hand zu drücken. Auch wenn ich eigentlich gar keinen wollte, war das trotzdem total nett! Service wird in Japan sowie viel größer geschrieben als bei uns. So gab es beispielsweise auf dem Aufstieg zum Arashiyama-Gipfel eine Raststelle. Aber dort standen nicht nur Bänke, sondern auch
Die kuriosesten Dinge in Japan: Ventilator im Wald
Ein Ventilator zum Abkühlen mitten im Wald
Wem der Aufstieg zu anstrengend ist, der kann auch einfach dem „Fitness-Shopping-Pfad“ durch die Aeon Mall folgen. Nach 1000 Metern hat man dann auch 45 Kalorien verbrannt, noch mehr, wenn man zusätzliches Gewicht in Form von Einkäufen mit sich herum trägt.
Aeon Mall Walking – Tu was für deine Gesundheit und geh shoppen!
Aber Japaner sind nicht nur ausgesprochen gesundheitsbewusst, sondern auch sehr auf Sicherheit bedacht. Deshalb hier der Hinweis, niemals ein Selfie mit einfahrenden Zügen zu machen! Da das Plakat nur auf Japanisch ist, liegt der Verdacht nahe, dass vor allem japanische Touristen für Probleme sorgen. Wobei ich ziemlich sicher bin, dass die ausländischen Touristen nicht besser sind… Läuft man durch die Straßen von Kyoto, dann findet man öfter kleine rote Eimer voller Wasser. Das naheliegendste ist hier richtig, das ist Löschwasser. Dennoch ist es sehr skurril, diese japanische Variante von Brandschutz zu sehen.
Die kuriosesten Dinge in Japan: Feuerlöscher Japanisch
Löschwassereimer in Kyoto – Brandschutz auf Japanisch

5. Die kurioseste Hochzeit Japans

Das abgefahrenste und wirklich kurioseste, das ich in Japan gesehen habe, war ein Virtuell Reality Game, bei dem du deine eigene Hochzeit mit einem virtuellen Partner durchspielen kannst. Bei allem, was ich gesehen habe, dieses Spiel wird wirklich von nichts getoppt! Jetzt fragst du dich vielleicht, wieso in diesem Beitrag nichts über Essen, Trinken oder Toiletten kommt, obwohl man doch so viel kurioses darüber hört? Das hat einen recht einfachen Grund: Ich will dir dazu so viel zeigen, dass ich einfach zwei weitere Beiträge dazu erstellen werde!
Lerne Japanisch mit diesem Kurs auf Udemy (Affiliate Link)
Was findest du, ist das kurioseste in Japan? Warst du schon? Was ist dir dort besonders aufgefallen? Bitte denke auch daran, den Beitrag mit deinen Freunden zu teilen und auf Pinterest zu pinnen! Willst du keine Beiträge mehr verpassen? Dann abonniere direkt den Newsletter. Keine Sorge, ich spamme dich nicht zu, du bekommst nur eine Mail wenn auch ein neuer Beitrag erscheint.

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Tokyo Marunouchi – Kaiserpalast, Wolkenkratzer und Hauptbahnhof

Mit Asakusa habe ich dir bereits einen der traditionelleren Stadtteile Japans vorgestellt. Ein gewaltiger Kontrast dazu sind die Viertel Ōtemachi und Marunouchi im Stadtteil Chiyoda am Tokyoter Hauptbahnhof. Geprägt von gigantischen Wolkenkratzern scheint man auf einmal in einer ganz anderen, beinahe futuristisch anmutenden Welt angekommen zu sein.


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Anreise nach Marunouchi

Am besten fährst du mit der Metro zur Haltestelle Ōtemachi. Folgende Linien halten dort:

  • Marunouchi-Linie
  • Tôzai-Linie
  • Chiyoda-Linie
  • Hanzômon-Linie
  • Mita-Linie (Toei-Linie, nicht über den Metro-Pass abgedeckt!)

Alternativ kannst du mit der Marunouchi-Linie direkt bis zur Haltestelle Tokyo fahren oder auch an der Haltestelle Hibiya aussteigen, wo neben der Chiyoda-Linie und Mita-Linie noch die Hibiya-Linie (Tokyo Metro) hält.

Ober- oder unterirdisch gelangst du dann zum Bahnhof von Tokyo, wo unser kleiner Rundgang auch startet. Zum Bahnhofsvorplatz an der Seite des Kaiserpalastes gelangst du durch den Marunouchi Central Exit.

Marunouchi - was du sicher noch nicht wusstest

Marunouchi ist ein Geschäftsviertel im Zentrum Tokyos.  Eine Volkszählung im Jahr 2005 ergab eine Einwohnerzahl von 67. Genau so viele Haushalte gab es, sprich, 67 Menschen, davon nur fünf Frauen, lebten jeweils alleine in einem Haushalt. Wie viele der Haushalte sich in Firmengebäuden befinden, wird jedoch nicht erwähnt.

Booking.com

Sehenswürdigkeiten in Marunouchi

Die Tokyo Station Area Map gibt einen recht guten Überblick über die umliegenden Hochhäuser, Sehenswürdigkeiten und Kunstobjekte. Letztere haben wir nicht geziehlt gesucht, deshalb gibt es davon auch keine Fotos von den Kunstobjekten bei mir.

Bahnhofsvorplatz Marunouchi-Seite

Der Bahnhofsvorplatz ist geprägt vom Tokyo Station Hotel. Es wurde im Jahr 2012 renoviert und neu eröffnet. Das Hotel gilt heute als wichtiges Kulturgut Japans. Es wurde ursprünglich 1915 eröffnet. Nach dem großen Kanto-Beben 1923 war es das Zuhause vieler Menschen, die durch das Beben ihr Heim verloren hatten. 2003 wurde das Tokyo Marunouchi Station Building als wichtiges Kulturgut von Japan enworfen und ab 2006 gebaut. Im Zuge dessen begannen die Renovierungsarbeiten, die mit der Wiedereröffnung am 3. Oktober 2012 abgeschlossen waren.

Tokyo Station Hotel
Viel los vor dem Tokyo Station Hotel

Promenade zum Kaiserpalast (行幸通遊歩道)

Über eine breite, zu beiden Seiten von einer jeweils dreispurigen Straße gesäumten Promenade geht es zum Kaiserpalast. Mit dem Bahnhof im Rücken siehst du links das 36-Stöckige Marunouchi-Building (Maru-biru). Achtung, in Japan beginnt das Zählen der Stockwerke im Erdgeschoss mit 1, es hat hat also eigentlich „nur“ 35 Stockwerke. Falls du hungrig bist, dann findest du dort eine Vielzahl an Restaurants.

Shin-Marunouchi Building, Hochhaus, Wolkenkratzer, Tokyo, Tokyo Station
Shin Marunoichi-Building
Marunouchi Building, Hochhaus, Wolkenkratzer, Tokyo, Tokyo Station, Maru-Biru
Marunouchi Building

Rechter Hand dem Maru-biru gegenüber befindet sich das Shin-Marunouchi-Building, in dem dich ebenfalls viele Restaurants und Geschäfte erwarten. Weiter vorbei geht es am Yusen Building (links und dem Tokyo Marine Nichido Building bis du an Hibiya Dori, einer sechsspurigen Straße ankommst.

Ich muss immer alles fotografieren!
Hibiya Dori und Blick auf das Tokyo Palace Hotel in Tokyo, Japan
Hibiya Dori und Blick auf das Tokyo Palace Hotel

Wadakura Fountain Park

Wenn ihr die Hibiya Dori auf der rechten Seite überquert, kommt ihr direkt zu den Überresten des Wadakuramon Tors. Weiter geht es am Wasser vorbei zum Wadakura Fountain Park. An heißen Tagen kannst du hier im Schatten der Bäume und Hochhäuser und zwischen Wasserspielen etwas entspannen. Ein Wasserfall, ein Kugelbrunnen oder Wasserfontainen laden zum Verweilen ein. Hier kann man die Hektik der umliegenden Büros und Geschäfte schnell wieder vergessen.

Wasserspiele im Wadakura Fountain Park, Tokyo, Japan, Tokyo Palace Hotel
Wasserspiele im Wadakura Fountain Park mit Sicht auf das Palace Hotel
Wadakura Fountain Park
Panorama vom Wadakura Fountain Park, Tokyo Marunouchi, Japan
Panorama vom Wadakura Fountain Park

 Der Kaiserpalast

Wir haben uns nur den großen Platz vor dem Kaiserpalast angeschaut. Die Weite und das viele Grün, umsäumt von gigantischen Hochhäusern. Das Gefühl ist unbeschreiblich, das muss man selbst gesehen haben. Wer sich den Kaiserpalast und die umliegenden Gärten anschauen möchte, der findet auf dem Blog Wanderweib sehr gute Infos zu Öffnungszeiten, Führungen etc.

Auffällig sind die vielen Polizeistationen auf dem öffentlich zugänglichen gelände. Sieht man sonst eher selten einen Polizisten, so ist sind hier recht viele unterwegs. Ganz ohne Ordnungshüter geht es an so einem bedeutenden Ort dann eben doch nicht.

Wachturm vor Uchinomiya
Panorama des Kokyo Gaien National Park mit den Wolkenkratzern von Uchinomiya im Hintergrund, Tokyo, Japan
Panorama des Kokyo Gaien National Park

Zurück zum Bahnhof von Tokyo

Unser Weg zurück zum Bahnhof führte uns über die Kajibashi Dori zum  . Dort gibt es versteckt hinter weiteren kleineren Gebäuden am Fuße des Hochhauses einen kleinen Garten. Dort kannst du dich wieder etwas ausruhen oder in einem der umliegenden Cafés etwas trinken.

Einmal zwischen so riesigen Häusern zu spazieren und als Kontrast dazu diese Weite des Kaiserpalastes und seiner Gärten zu sehen, das ist schon ein Erlebnis. Falls du während deines Aufenthalt in Tokyo genug Zeit hast, dann solltest du hier einen Zwischenstopp einlegen. Für die Runde, die ich dir vorgestellt habe, reichen ca. 1,5-2 Stunden, solltest du noch die kaiserlichen Gärten besuchen wollen, musst du entsprechend mehr Zeit einplanen.

Was denkst du, lohnt es sich, am Hauptbahnhof von Tokyo einen Stopp einzulegen? Würdest du den Kaiserpalast besuchen oder eher nicht? Sage mir doch in einem Kommentar, was dir am besten gefallen hat. Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, dann denke bitte auch daran, ihn zu teilen oder zu pinnen.

 

 

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