Schönster Strand auf Aruba? – Meine Tops und Flops

Karibisches, warmes Meer. Türkisfarbenes Wasser. Weiße Sandstrände. Dazu windverwehte Palmen und Divi Divi Bäume. Diese Bilder prägen viele Strände Arubas. Aber Strand ist nicht gleich Strand, manche sind schöner als andere. Die einen sind besser zum baden, die anderen eher zum schnorcheln und wieder andere eher Paradiese für Wassersportler. Und auch wenn jeder Strand für sich einzigartig ist, gab es tatsächlich Strände, die uns nicht überzeugen konnten. Spoiler: Darunter auch ein Strand, der eigentlich hochgelobt wird. Doch beginnen wir mit meinen Top drei der schönsten Strände auf Aruba.


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Übrigens: Aruba ist eines der sichersten Länder, das ich je bereist habe. Das gilt auch für die Strände. Niemand, der einen belästigt oder etwas verkaufen will. Tatsächlich sind die Strände so sicher, dass so ziemlich jeder sein Gepäck am Strand liegen lässt und dennoch nichts gestohlen wird. Die ersten drei Tage waren wir noch vorsichtig und haben unser Gepäck nicht aus den Augen gelassen. Doch danach waren wir alle zusammen im Wasser. Ich will sagen, du kannst auf Aruba dein Gepäck durchaus unbeaufsichtigt am Strand lassen. Aber nichtsdestotrotz solltest du möglichst wenig Wertsachen dabei haben. Kreditkarten, Reisepässe und auch Bargeld brauchst du eigentlich nicht und solltest diese Dinge im Zimmer oder Auto lassen.

Kleiner Tipp: Mit der „VisitAruba Plus Member“ Karte kannst du beim Mietwagen sparen. Wo und wie du noch günstig Urlaub auf Aruba machen kannst, erkläre ich dir im Beitrag „Mein Traumurlaub in der Karibik – so geht Aruba günstig



Baby Beach Aruba – Kinderfreundilcher Strand und Schnorchelparadies

Niemand verlässt Aruba, ohne mindestens einmal am Baby Beach gewesen zu sein. So sagte mir mein Freund Frans Vermeulen, der schon seit 20 Jahren auf Aruba lebt. Und da der Mietwagenverleiher nahe des Flughafen war, haben wir spontan alle Pläne umgeschmissen und sind statt in den Norden nach Süden zum Baby Beach gefahren.

Der Baby Beach liegt in einer Bucht und ist der südlichste Strand Arubas. Die halbmondförmige Bucht wird geschützt von einem künstlich angelegten Wellenbrecher. Dadurch ist das Wasser innerhalb der Bucht extrem seicht und ruhig. Außerhalb gibt es starke Strömungen, weshalb davon abgeraten wird, dort zu schwimmen. Der Sand ist herrlich, sehr weiß und fein. Über den Strand verteilt gibt es wieder die fast schon obligatorischen Palapas (Sonnenschirme mit Dächern aus Palmwedeln), die du kostenlos benutzen darfst.

Das schimmernde, türkisfarbene Wasser ist meterweit extrem seicht. Bis zur ersten Felsbank war Schwimmen teils nicht einmal möglich, weil das Wasser teilweise nicht tief genug war. Aber vorsicht, an manchen Stellen kann es schon tiefer werden. Und zum Teil gibt es auch einige Steine und Felsen im Wasser. Der mittige Strandteil der Bucht erschien mir aber insgesamt sehr seicht und mit wenigen Steinen.

Flaches Wasser am Baby Beach

An den Feldbänken gibt es wirklich viele, teilweise unglaublich bunte Fische zu sehen. Hier musst du aber auch sehr gut Acht geben, nicht in einen Seeigel zu treten, die es dort wohl geben soll. Gesehen habe ich persönlich keine, weder lebendige noch tote. Aber Vorsicht ist besser als Nachsicht. Und da man bis zur Felsbank laufen und auch dort noch gut stehen kann, können sogar ungeübte und Nichtschwimmer mit einem Schnorchel und einer Taucherbrille einen Blick in die wunderschöne Unterwasserwelt werfen. Frans hatte Recht, diesen Strand muss man unbedingt einmal besuchen!



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Arashi Beach – Schnorchelspot am Strand

Vom südlichsten Strand Arubas geht es jetzt zum nördlichsten, dem Arashi Beach. Auch dieser Strand verdient es, unter den schönsten Stränden Arubas genannt zu werden. Hier oben im Norden gibt es keine Hotels. Entsprechend wenige Touristen findest du am Strand. Wir hatten den Mietwagen nur für drei Tage und haben uns am Baby Beach ziemlich verbrannt. Deshalb waren wir schon um 7:30 im Wasser. Außer uns war niemand am Strand zu sehen. Weit und breit keine Menschenseele für fast eine Stunde. Wir hatten also freie Wahl bei den Palapas.

Auch hier ist das Wasser sehr seicht und man kann schön weit hineinlaufen. Und auch hier gibt es ein Riff direkt am Strand, wo du hervorragend schnorcheln kannst. An den Arashi Beach kommen mehr Einheimische als Touristen. Dadurch wird es hier auch nicht so voll. Wobei ich in unserem Urlaub niemals einen wirklich vollen Strand erlebt habe. Selbst mit den Kreuzfahrttouristen, die zweimal „unseren Strand“ geentert haben, ist es kein Vergleich zu den Stränden am Mittelmeer.

Liegen am Arashi Strand Aruba

Arashi Beach

Direkt am Arashi Beach kannst du dir einen Seadoo Scooter ausleihen. Das sind kleine Maschinen, die aussehen wie Schwimmbojen. Sie haben einen Motor und ziehen dich durchs Wasser. Wir haben einige Leute gesehen, die so die umliegenden Riffe erkundet haben. Vielleicht willst du es ja auch einmal ausprobieren?

Divi Divi Baum am Arashi Beach


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Eagle Beach Aruba – Der wohl schönste Strand auf Aruba und der ganzen Karibik

Wir wollten unbedingt Urlaub an einem großen Sandstrand machen, deshalb haben wir uns für den Eagle Beach entschieden. Ein 2 Kilometer langer Sandstrand. Feinster weißer Sand, ruhiges, türkisfarbenes Meer. Das zeichnet diesen wunderschönen Strand aus. Laut Tripadvisor ist der Eagle Beach einer der schönsten Strände Arubas, wenn nicht sogar der schönste Strand der Insel. Und selbst den Titel als einer der schönsten Strände der Karibik kann der Eagle Beach für sich verbuchen. Und auch wir fanden den Strand und vor allem „unseren“ Abschnitt unschlagbar.

Palapas am Eagle Beach Aruba

Palapas bieten Schutz bei einem kurzen Regenschauer

Das lag nicht nur an der Farbe des Sandes und des Wassers, sondern auch daran, dass das Wasser sehr ruhig und klar ist. Auch Nichtschwimmer können hier einige Meter ins Wasser gehen, bevor es dann langsam tiefer wird. Für ganz kleine Kinder ist es hier aber sicherlich nicht ideal, da man sehr schnell schon knie- bis hüfttief im Wasser steht. Der Eagle Beach ist ein Paradies für Sonnenanbeter. Zum Schnorcheln ist er ungeeignet, da es hier keine Riffe in Strandnähe gibt. Von allen Stränden Arubas, die wir besucht haben, fanden wir alle unseren Strandabschnitt am Eagle Beach am schönsten.

Eagle Beach, Sonnenuntergang, schönster Strand von Aruba, Schiff vor untergehender Sonne

Eagle Beach – Sonnenuntergang am schönsten Strand auf Aruba

Mangel Halto Aruba – Mixed Feelings

Ich wollte unbedingt zum Mangel Halto. Was habe ich nicht für wunderschöne Bilder gesehen. Mangroven direkt am Strand. Weißer Sand. Mmh. Ja. Schon. Aber: Es war wohl Ebbe, jedenfalls war das Wasser am Sandstrand nur wenige Zentimeter hoch und extrem steinig. Schwimmen? Fehlanzeige. Klar, man kann zwischen den Mangroven ins Wasser gehen. Aber mit einem Nichtschwimmer in der Gruppe fanden wir die Idee dann doch nicht so gut.

Strand Aruba, Mangel Halto

Der Strand Mangel Halto.

Viel schlimmer als das fehlende Meer am Strand waren aber die vielen Moskitos in den Mangroven. Die waren dann auch ehrlich gesagt der Hauptgrund, weshalb wir uns gar nicht erst am Strand niedergelassen haben, sondern direkt wieder weitergezogen sind.

Als Badestrand ist der Mangel Halto Beach für mich eindeutig ein riesiger Flop. Zum Schnorcheln mag dieser Strand ein echtes Paradies sein, für Familien mit kleinen Kindern und für Nichtschwimmer ist er leider absolut nicht empfehlenswert. Das tolle Image hat er vermutlich ohnehin nur von den vielen Influenzern, die hier her kommen um sich zwischen den Mangroven in Szene zu setzen.

Mangrovenstrand Aruba

Zwischen den Mangroven kann man ins Wasser gehen

Marina Beach: Der schlimmste Strand auf Aruba – Baden neben der Ölraffinerie

Ein wunderschöner Strand mit feinem, weißen Sand, nicht weit entfernt von einem kleinen Mangrovenwald aber mit viel weniger Mücken ist der Marina Beach. In einer Bucht gelegen erschien er uns auf Google Maps als lohnender Ersatz für den Mangel Halto. Bis wir da waren.

Denn die „Bucht“ entpuppte sich sich eher als verlängerter Arm der dort ansässigen Ölraffinerie. Mit dem nicht so schönen Anblick hätten wir vielleicht noch leben können. Nicht aber mit dem Geruch nach Öl und Benzin. Wer an diesen Strand kommt, muss wirklich schmerzbefreit sein, was unangenehme Gerüche angeht. Wir waren es jedenfalls nicht und haben entsprechend nach nicht einmal 5 Minuten entschieden, dass auch dieser Strand ein totaler Flop ist!

Verkannte Nordküste – der Boca Grandi Aruba

Nach zwei Flops war es mittlerweile schon beinahe zehn Uhr, bis wir endlich entschieden haben, dass wir einfach an den großen Strand fahren, den wir bei einer Erkundungstour nahe des Baby Beach gesehen haben. So kam es dann, dass wir an den Boca Grandi gefahren sind. Auf dem Video siehst du das Meer und den Strand. Wie man hört war es auch wirklich windig an dem Tag. Trotzdem war nur ein Kitesurfer auf dem Meer.

Boca Grandi Strand Aruba

Boca Grandi – Perfekt zum Kitesurfen

Pelikane nahe am Strand

Pelikane am Boca Grandi

Achtung, dieser Strand ist kein Badestrand! Die Wellen hier sind höher als an den Badestränden, das Wasser dunkler und tiefer. Außerdem muss man sich vor Strömungen in Acht nehmen. Wir sind dennoch ins Wasser gegangen, aber nur so weit, wie wir auch stehen konnten und niemals allein. Dafür wird man an diesem Strand mit absoluter Ruhe, einer unglaublichen, unverbauten Landschaft und vielen Tieren belohnt. Eidechsen, Pelikane und Esel sind hier keine Seltenheit.

Am Strand wurden einige Unterstände gebaut, die ein wenig vor Wind und Sonne (und in unserem Fall auch Regen) schützen. Wenn du während deines Urlaubs noch etwas anderes sehen willst als klassische Badestrände, dann bist du hier absolut richtig. Übrigens gilt dieser Strand auf Aruba als hervorragend für Kitesurfer.

Boca Grandi Strand Aruba, aufziehende Regenwolken

Regen zieht auf am Boca Grandi



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2 Discussion to this post

  1. Manja sagt:

    Die Strände sind ja super toll, schön, ich glaube ich wäre gleich am Baby Beach geblieben, der Baum ist so Klasse. Überhaupt sind diese Divi Divi Bäume echt Klasse.
    Ich mag Strände die nicht so überfüllt sind und schönen Sand haben, am Meer ist es so erholsam.

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