Neujahr 2007 in Japan

Heute möchte ich dir über mein Neujahr in Japan berichten. 2006 bin ich zum studieren nach Japan gegangen. Da man ja von dort nicht mal eben über die Feiertage nach Hause fährt, habe ich Weihnachten und Neujahr also auch in Japan verbracht. Meine Tandem-Partnerin hat mich eingeladen, über Silvester mit zu ihrer Familie aufs Land zu fahren. Also haben wir uns mit dem Zug auf nach Gifu gemacht.


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Am Tokyo Bahnhof – alles in Reih und Glied

Da zum Jahreswechsel gefühlt die halbe Bevölkerung Tokyos zur Familie auf’s Land fährt, waren die Züge auch entsprechend voll. Schon am Bahnhof waren Menschenmassen unterwegs, wie ich sie vorher nie gesehen habe. Aber anders als ich es aus Deutschland kenne gab es an den Bahnsteigen kein Gedränge und Geschupse. Nein, man stellt sich hinten an und wartet. Und wartet. Und wartet. Die Züge fahren ja unterschiedlich, je nachdem wo man hin will.

Und ähnlich wie bei uns gibt es schnellere und langsamere Züge, die unterschiedlich viel kosten und die man nehmen kann oder eben auch nicht. Wenn man wie wir nicht reserviert hat, dann steht man eben, bis in einem Zug Platz ist. Das hat bei uns rund zwei Stunden gedauert. Ist der Zug voll, dann wartet man auf den nächsten. Von Deutschland kenne ich ja nur, dass man sich trotzdem noch reingequetscht. Man beachte aber auch, dass wir hier vom Shinkansen reden und nicht von der örtlichen S-Bahn- Denn da wird sich auch in Japan so gequetscht, dass einem eine Sardinenbüchse im Vergleich dazu luxuriös vorkommt.


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Silvester in Japan

Nachdem wir dann also am 31.12.2016 in Gifu angekommen waren, habe ich mich total auf Silvester gefreut. Endlich sehen, wie es in Japan gefeiert wird. Die Eltern der Freundin leben in einem alten Haus auf dem Land, das war noch zum Großteil richtig klassisch, mit Holz und Schiebetüren. Auf den Bildern siehst du, wie die Häuser im Ort von außen ausgesehen haben. Bei den Kimonofotos sieht man ihr Haus auch ein wenig von innen.

 

In diesem Ort wohnt die Familie meiner Freundin
Gifu Japan
Ein traditionelles japanisches Haus in Gifu, Japan

Nach der Begrüßung durfte ich erst einmal das Familienerbstück, ein altes Samuraischwert anschauen. Anschauen, nicht anfassen, das war angeblich schon viele hundert Jahre alt (sah aber aus wie gerade eben erst hergestellt). Leider habe ich davon kein Foto gemacht.

Gegen 17 Uhr hat sich dann der Vater verabschiedet, er gehe jetzt schlafen. Ja, er steht immer um 3 Uhr auf (er hat ein eigenes Unternehmen und muss da früh hin), deshalb geht er immer früh ins Bett. Äh, an Silvester? Ja, auch an Silvester. Morgen haben wir aber viel vor! Ok. Was soll man da noch sagen… Um 20 Uhr war auf einmal die Mutter verschwunden und um 22 Uhr ist auch noch meine Freundin eingepennt! Also habe ich beschlossen, den Jahreswechsel ebenfalls zu verschlafen und um 23 Uhr dann auch das Licht ausgemacht.  So viel dann zu den japanischen Silvestertraditionen… Bis heute habe ich also leider noch kein traditionelles japanisches Silvester erleben können.

Neujahr in Japan

Der Neuhjarstag war im Gegensatz zum Silvesterabend schon spektakulärer. Zum Neujahrstag sind wir nämlich, wie es die Tradition so will, zu verschiedenen Tempeln und Schreinen gefahren. Irgendwie kann ich mich kaum erinnern, ich war noch so müde und so überwältigt von den vielen Eindrücken, dass ich mir gar nicht die Namen merken konnte wo wir eigentlich waren. Halt irgendwo in Gifu.

Kranichketten zu Neujahr in Gifu
Überall hängen Kranichketten

Neujahrspilgern in Gifu

Wie man sieht, war das Wetter nicht so toll. Es hat leider oft und viel geregnet.  Aber egal, dafür war es trotzdem sehr schön! Überall hingen Kranichketten mit aus Papier gefalteten Kranichen.



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Und auch sonst waren alles schön dekoriert und auf Besucher eingestellt. Es gab auch Fressbuden mit für uns ausgefallenen Speisen wie Oktopusbällchen. Oder französischen Hunden. Bemüht man Google, findet man in der Bildersuche ganz viele niedliche Hundebilder. Aber keine Angst, es wurden keine Hunde gegrillt!! Ich meine mich zu erinnern, dass es eher Hot Dogs, also Brötchen mit Würstchen waren. Korrigiert mich, wenn ich mich irre…

Kimono, Kleinwagen, egal, alles teuer!

Am nächsten Tag sind wir dann noch zur Familie gefahren. Meine Freundin und ich sollten dazu Kimonos anziehen. Sie hatte ihren noch vom Schulabschluss, ich habe einen von ihrer Mutter bekommen. 30 Jahre alt und handbemalt. Der meiner Freundin war auch handbemalt und hat umgerechnet damals rund 15.000€ gekostet. Ja, die Nullen stimmen! In Worten „fünfzehntausend“. Ich hab gedacht, andere geben für Autos weniger aus… Ich soll mir keine Sorgen machen, es sei alles gut, es kann nichts passieren. Und wenn ich doch nen Fleck rein mache, das kostet nur etwa 10.000Yen ihn wieder zu entfernen (damals waren das rund 70€ zum aktuellen Wechselkurs). Ihr könnt euch bestimmt denken, wie wohl ich mich also gefühlt habe, mit dem Kimono einer fremden Frau zu fremden Leuten zu fahren und dort Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen… Aber zum Glück ist alles gut gegangen!

Das Anziehen ist übrigens eine echte Kunst. Über die eigene Unterwäsche zieht man ein fast durchsichtiges Hemdchen (deshalb davon auch kein Foto!), da drüber kommt eine Art Überunterhemdchen, das schon festgeschnürt wird (verzeiht wenn ich jetzt nicht alle Namen aller Kleidungsstücke kenne und benenne), bevor der eigentliche Kimono angezogen wird. Und dieser wird dann mit einem sehr kunstvoll geknoteten Gürtel festgebunden. Nur die Schuhe waren mir etwas zu klein.

Tja, so viel zu meinem Jahreswechsel in Japan. Ich hoffe, ihr hattet etwas Spaß beim Lesen! Und falls ihr meine vorherigen Beiträge verpasst habt, dann schaut doch einmal hier: Alle Beiträge über Japan

Wenn ihr wollt, dann berichtet mir doch auch von euren Japanerlebnissen! Vielleicht habt ihr ja selber Silvester in Japan oder mit japanischen Freunden verbracht? Was habt ihr da so gemacht?

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Dieser Beitrag erschien das erste Mal am 31. Dez. 2016, als dieser Blog noch unter dem Namen Die Prüfkiste lief.

Traumurlaub auf Aruba – Hotel oder Apartment?

Aruba ist eine recht kleine Insel, vergleichbar mit der deutschen Insel Fehmarn. Und doch kann man Aruba ganz grob in drei Regionen unterteilen, in denen sich die Hotels und Aktivitäten konzentrieren. Alle drei Urlaubsregionen haben ihr ganz eigenen Vor- und Nachteile.


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Traumurlaub am Baby Beach Aruba
Traumurlaub am Baby Beach

Wo und wie willst du wohnen?

Wenn du deinen Traumurlaub auf Aruba planst, solltest du dir zunächst überlegen, ob du deinen Urlaub eher in einer ruhigeren oder lebhafteren Gegend verbringen möchtest. Auch die Frage, ob es ein Hotel, eine Ferienwohnung in einer großen Hotel- und Ferienwohnanlage oder eine kleinere Residenz oder vielleicht sogar ein Ferienhaus werden soll, muss vorher beantwortet werden.

Die einzelnen Regionen sind in der Regel auch Strandabschnitten zuzuordnen und unterscheiden sich teils doch sehr. Manche sind eher ruhig, andere bieten nicht nur ein tolles Strand- sondern auch ein lebhaftes Nachtleben. Zu einer kurzen Vorstellung der einzelnen Ferienregionen stelle ich dir auch noch einige Hotels auf Aruba vor.


 

Palm Beach und High Rise Area – Partymeile und Shopping

Die Region um Palm Beach ist gemein auch als „High Rise Area“ bekannt. Viele der erstklassigsten und hochpreisigsten Hotels auf Aruba ragen hier hoch in den Himmel und versprechen größten Luxus. In der High Rise Area befinden sich die verschiedensten Restaurants, von Fast Food bis hin zu den erlesensten Restaurants hast du die Qual der Wahl. Auf der über 700m langen Straße findest du hier die verschiedensten Unterhaltungsmöglichkeiten: Abends kannst du in der Palm Beach Plaza shoppen oder die Waltzing Water Show genießen. Wie wäre nach dem Abendessen es mit einer Runde Roulette im Copacabana Casino?

Waltzing Water Show in der High Rise Area Aruba
Waltzing Water Show in der High Rise Area – abends ist hier viel los

Die wohl luxuriösesten Hotels von Aruba sind unter anderem das Hilton Aruba Carribean Resort & Casino* oder das Hyatt Regency Aruba Resort und Casino*. Nicht in der ersten Reihe, dafür aber günstiger wäre das Brickell Bay Beach Club Boutique Hotel & Spa* (nur für Erwachsene). Auch sehr schön mit einer genialen Poollandschaft ist das Playa Linda Beach Resort*

Playa Linda Beach Resort Palm Beach Aruba
Playa Linda Beach Resort

Eagle Beach und Low Rise Area  – etwas ruhigerer Strandabschnitt

Weniger lebhaft mit nicht so hoch gebauten Hotels ist das Gebiet am Eagle Beach und die Low Rise Area, die ganz genau genommen südlich vom Eagle Beach liegt. Da man aber ohne Übergang direkt vom Eagle Beach über den Manchebo Beach zum Divi Beach kommt, fasse ich hier die drei Strände zusammen. Über 2 Kilometer weißer Sandstrand sind etwas weniger zugebaut als die High Rise Area. Zugegeben, wir waren hier so happy mit unserem Strandabschnitt, dass wir den Palm Beach nicht besucht haben, außer zum Abendessen. Auch hier findest du eine kleine Mall, das Alhambra Casino und gute Restaurants, wenn auch weniger als am Palm Beach. Dafür ist es hier abends viel ruhiger und (vermutlich) am Strand auch nicht so voll.

Palapas Eagle Beach Aruba Sonnenschirme Strand
Die Benutzung der Palapas nahe den Hotels am Eagle Beach Aruba ist kostenlos
Alhambra Mall Eagle Beach Manchebo Beach Aruba
Nahe der Alhambra Mall Aruba finden sich viele Hotels

Kleiner Tipp? Am oberen Ende vom Eagle Beach gibt es einen WLAN-Spot. Somit kannst du deine Liebsten gleich live teilhaben lassen an deinen Abenteuern auf Aruba.


Noch mehr Beiträge über Aruba:


Wir haben für unseren Urlaub auf Aruba nahe dem Eagle Beach eine wunderschöne Ferienwohnung in der Sunset Residence gebucht. Zwei Schlafzimmer, eine offene Küche, Balkon und eine schöne Poollandschaft. Zum Meer sind wir etwa 5 Minuten gelaufen. Dafür haben wir für 15 Nächste ohne Verpflegung für vier Erwachsene nur etwa 3200€ bezahlt. Die Anlage was sehr sauber, schön grün und ruhig. Restaurants, die Alhambra Mall, medizinische Versorgung und Bushaltestellen waren alle innerhalb von höchstens 10 Minuten zu erreichen. Zum Superfood Supermarkt waren es 20-25 Minuten Fußweg.

Sunset Residence Aruba
Unser Apartment in der Sunset Residence Aruba
Sunset Residence Eagle Beach Aruba
Poollandschaft und Garten der Sunset Residence Aruba
Grüner Luguan, Iguana, Sunset Residence Aruba
Mitbewohner der Sunset Residence ohne Manieren!

FeWo-direkt

Direkt am Strand gelegen und nur für Erwachsene ist das Bucuti & Tara Boutique Beach* Resort*. Günstigere Studios findest du in den Divi Studios*. Die ganze Divi-Anlage liegt am Divi Beach. Ein Shuttle fährt dich aber von der Alhambra durch die Anlage und direkt zum Strand, vorbei am All Inclusive – Divi Village Golf and Beach Resort*. Am nördlichen Ende und schon fast in der High Rise Area liegt das Divi Aruba Phoenix Beach Resort*, eine tolle, große Anlage direkt am Meer.

Hotels am Manchebo Beach nahe Eagle Beach Aruba
Hotels am Manchebo Beach Aruba
Manchebo Beach Aruba
Sonnenuntergang am Manchebo Beach nicht weit weg vom Bucuti & Tara Boutique Beach* Resort

Oranjestad und Renaissance Island – Erholung pur auf Aruba

Auch wenn Oranjestad die Hauptstadt Arubas ist, steppt hier nicht gerade der Bär, außer es ist ein Kreuzfahrtschiff im Hafen. Die Royal Plaza Mall, Juweliere und Souveniershops und einige Bekleidungsgeschäfte sind im Grunde schon alles, was es hier gibt. Dazu noch einige Restaurants und Bars. Dann wäre da auch noch die Renaissance Mall, die Designerläden wie Burberry und Louis Vuitton beinhaltet. Dafür kommst du von Oranjestad sehr gut mit dem Bus oder Taxi an die umliegenden Strände.

Oranjestad Aruba
Einkaufsstraße in Oranjestad

In Oranjestad befindet sich das Renaissance Aruba Resort & Casino*, zu dem auch die berühmte Privatinsel Renaissance Island gehört. Auf der Insel leben übrigens einige Flamingos, die du anschauen und füttern kannst. Auch soll die Insel den schönsten Schnorchelspot von ganz Aruba beinhalten. Da der Zutritt für Nicht-Gäste jedoch bei 99$ liegt, haben wir die Insel nicht selber besucht. Im Gegensatz zu den Strandgebieten kannst du in Oranjestad aber wirklich günstig wohnen. Relativ nah an der City und wirklich günstig sind zum Beispiel die Aruba Paseo Apartments*.

Renaissance Aruba Resort & Casino Hotel Aruba
Blick auf einen Teil des Renaissance Aruba Resort & Casino in Oranjestad, Aruba

Wenn du schon in der Stadt bist, musst du unbedingt mit einer der Downtown Trolleys fahren. Die offenen Doppeldeckerstraßenbahnen sind kostenlos und fahren dich einmal durch die Innenstadt zum Hafen. Die Bahnen gibt es in blau, rot und orange.



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Südlich von Oranjestad – Absolute Ruhe und Entspannung

Die meisten Hotels befinden sich eindeutig zwischen Oranjestad und Palm Beach. Entsprechend ruhiger ist der Süden. Das liegt aber sicherlich nicht zuletzt daran, dass es hier weniger Strände gibt, die dann meistens auch noch kleiner sind als im Norden. Direkt am schönsten Strand im Süden, dem Baby Beach gibt es keine Hotels (es ist aber anscheinend geplant, bis Ende 2022 eines in der Nähe zu erreichten). Dafür gibt es eine Unterkunft am Mangel Halto, einem kleinen Strand zwischen den Mangroven, an dem man hervorragend schnorcheln kann. Wenn du Ruhe suchst und abseits von allen Touristen deinen Urlaub genießen willst, dann sind die Anaté Beach Apartments* vielleicht genau das richtige für dich.

Warst du schon auf Aruba? Welche Region würdest du empfehlen? Welche wäre dein Favorit, falls du noch nicht da warst? Verrate es mir doch in einem Kommentar! Vergiss dich, dich in den Newsletter einzutragen, damit du immer über die neuesten Beiträge informiert wirst.



Schönster Strand auf Aruba? – Meine Tops und Flops

Karibisches, warmes Meer. Türkisfarbenes Wasser. Weiße Sandstrände. Dazu windverwehte Palmen und Divi Divi Bäume. Diese Bilder prägen viele Strände Arubas. Aber Strand ist nicht gleich Strand, manche sind schöner als andere. Die einen sind besser zum baden, die anderen eher zum schnorcheln und wieder andere eher Paradiese für Wassersportler. Und auch wenn jeder Strand für sich einzigartig ist, gab es tatsächlich Strände, die uns nicht überzeugen konnten. Spoiler: Darunter auch ein Strand, der eigentlich hochgelobt wird. Doch beginnen wir mit meinen Top drei der schönsten Strände auf Aruba.


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Übrigens: Aruba ist eines der sichersten Länder, das ich je bereist habe. Das gilt auch für die Strände. Niemand, der einen belästigt oder etwas verkaufen will. Tatsächlich sind die Strände so sicher, dass so ziemlich jeder sein Gepäck am Strand liegen lässt und dennoch nichts gestohlen wird. Die ersten drei Tage waren wir noch vorsichtig und haben unser Gepäck nicht aus den Augen gelassen. Doch danach waren wir alle zusammen im Wasser. Ich will sagen, du kannst auf Aruba dein Gepäck durchaus unbeaufsichtigt am Strand lassen. Aber nichtsdestotrotz solltest du möglichst wenig Wertsachen dabei haben. Kreditkarten, Reisepässe und auch Bargeld brauchst du eigentlich nicht und solltest diese Dinge im Zimmer oder Auto lassen.

Kleiner Tipp: Mit der „VisitAruba Plus Member“ Karte kannst du beim Mietwagen sparen. Wo und wie du noch günstig Urlaub auf Aruba machen kannst, erkläre ich dir im Beitrag „Mein Traumurlaub in der Karibik – so geht Aruba günstig



Baby Beach Aruba – Kinderfreundilcher Strand und Schnorchelparadies

Niemand verlässt Aruba, ohne mindestens einmal am Baby Beach gewesen zu sein. So sagte mir mein Freund Frans Vermeulen, der mit seiner Frau schon vor 20 Jahren nach Aruba ausgewandert ist. Und da der Mietwagenverleiher nahe des Flughafen war, haben wir spontan alle Pläne umgeschmissen und sind statt in den Norden nach Süden zum Baby Beach gefahren.

Baby Beach Aruba
Am Baby Beach

Der Baby Beach liegt in einer Bucht und ist der südlichste Strand Arubas. Die halbmondförmige Bucht wird geschützt von einem künstlich angelegten Wellenbrecher. Dadurch ist das Wasser innerhalb der Bucht extrem seicht und ruhig. Außerhalb gibt es starke Strömungen, weshalb davon abgeraten wird, dort zu schwimmen. Der Sand ist herrlich, sehr weiß und fein. Über den Strand verteilt gibt es wieder die fast schon obligatorischen Palapas (Sonnenschirme mit Dächern aus Palmwedeln), die du kostenlos benutzen darfst.

Das schimmernde, türkisfarbene Wasser ist meterweit extrem seicht. Bis zur ersten Felsbank war Schwimmen teils nicht einmal möglich, weil das Wasser teilweise nicht tief genug war. Aber vorsicht, an manchen Stellen kann es schon tiefer werden. Und zum Teil gibt es auch einige Steine und Felsen im Wasser. Der mittige Strandteil der Bucht erschien mir aber insgesamt sehr seicht und mit wenigen Steinen.

Familienstrand: Der Baby Beach hat weißen Sand und flasches Wasser
Flaches Wasser am Baby Beach

An den Feldbänken gibt es wirklich viele, teilweise unglaublich bunte Fische zu sehen. Hier musst du aber auch sehr gut Acht geben, nicht in einen Seeigel zu treten, die es dort wohl geben soll. Gesehen habe ich persönlich keine, weder lebendige noch tote. Aber Vorsicht ist besser als Nachsicht. Und da man bis zur Felsbank laufen und auch dort noch gut stehen kann, können sogar ungeübte und Nichtschwimmer mit einem Schnorchel und einer Taucherbrille einen Blick in die wunderschöne Unterwasserwelt werfen. Frans hatte Recht, diesen Strand muss man unbedingt einmal besuchen!



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Arashi Beach – Schnorchelspot am Strand

Vom südlichsten Strand Arubas geht es jetzt zum nördlichsten, dem Arashi Beach. Auch dieser Strand verdient es, unter den schönsten Stränden Arubas genannt zu werden. Hier oben im Norden gibt es keine Hotels. Entsprechend wenige Touristen findest du am Strand. Wir hatten den Mietwagen nur für drei Tage und haben uns am Baby Beach ziemlich verbrannt. Deshalb waren wir schon um 7:30 im Wasser. Außer uns war niemand am Strand zu sehen. Weit und breit keine Menschenseele für fast eine Stunde. Wir hatten also freie Wahl bei den Palapas.

Arashi Beach Aruba
Arashi Beach – fast menschenleer

Auch hier ist das Wasser sehr seicht und man kann schön weit hineinlaufen. Und auch hier gibt es ein Riff direkt am Strand, wo du hervorragend schnorcheln kannst. An den Arashi Beach kommen mehr Einheimische als Touristen. Dadurch wird es hier auch nicht so voll. Wobei ich in unserem Urlaub niemals einen wirklich vollen Strand erlebt habe. Selbst mit den Kreuzfahrttouristen, die zweimal „unseren Strand“ geentert haben, ist es kein Vergleich zu den Stränden am Mittelmeer.

Liegen am Arashi Strand Arashi Beach Aruba
Arashi Beach

Direkt am Arashi Beach kannst du dir einen Seadoo Scooter ausleihen. Das sind kleine Maschinen, die aussehen wie Schwimmbojen. Sie haben einen Motor und ziehen dich durchs Wasser. Wir haben einige Leute gesehen, die so die umliegenden Riffe erkundet haben. Vielleicht willst du es ja auch einmal ausprobieren?

Divi Divi Baum am Arashi Beach Aruba
Divi Divi Baum am Arashi Beach

Noch mehr Beiträge über Aruba:


Eagle Beach Aruba – Der wohl schönste Strand auf Aruba und der ganzen Karibik

Wir wollten unbedingt Urlaub an einem großen Sandstrand machen, deshalb haben wir uns für den Eagle Beach entschieden. Ein 2 Kilometer langer Sandstrand. Feinster weißer Sand, ruhiges, türkisfarbenes Meer. Das zeichnet diesen wunderschönen Strand aus. Laut Tripadvisor ist der Eagle Beach einer der schönsten Strände Arubas, wenn nicht sogar der schönste Strand der Insel. Und selbst den Titel als einer der schönsten Strände der Karibik kann der Eagle Beach für sich verbuchen. Und auch wir fanden den Strand und vor allem „unseren“ Abschnitt unschlagbar.

Palapas am Eagle Beach Aruba
Palapas bieten Schutz bei einem kurzen Regenschauer

Das lag nicht nur an der Farbe des Sandes und des Wassers, sondern auch daran, dass das Wasser sehr ruhig und klar ist. Auch Nichtschwimmer können hier einige Meter ins Wasser gehen, bevor es dann langsam tiefer wird. Für ganz kleine Kinder ist es hier aber sicherlich nicht ideal, da man sehr schnell schon knie- bis hüfttief im Wasser steht. Der Eagle Beach ist ein Paradies für Sonnenanbeter. Zum Schnorcheln ist er ungeeignet, da es hier keine Riffe in Strandnähe gibt. Von allen Stränden Arubas, die wir besucht haben, fanden wir alle unseren Strandabschnitt am Eagle Beach am schönsten.

Eagle Beach, Sonnenuntergang, schönster Strand von Aruba, Schiff vor untergehender Sonne
Eagle Beach – Sonnenuntergang am schönsten Strand auf Aruba

Mangel Halto Aruba – Mixed Feelings

Ich wollte unbedingt zum Mangel Halto. Was habe ich nicht für wunderschöne Bilder gesehen. Mangroven direkt am Strand. Weißer Sand. Mmh. Ja. Schon. Aber: Es war wohl Ebbe, jedenfalls war das Wasser am Sandstrand nur wenige Zentimeter hoch und extrem steinig. Schwimmen? Fehlanzeige. Klar, man kann zwischen den Mangroven ins Wasser gehen. Aber mit einem Nichtschwimmer in der Gruppe fanden wir die Idee dann doch nicht so gut.

Der Strand Mangel Halto Aruba
Der Strand Mangel Halto

Viel schlimmer als das fehlende Meer am Strand waren aber die vielen Moskitos in den Mangroven. Die waren dann auch ehrlich gesagt der Hauptgrund, weshalb wir uns gar nicht erst am Strand niedergelassen haben, sondern direkt wieder weitergezogen sind.

Als Badestrand ist der Mangel Halto Beach für mich eindeutig ein riesiger Flop. Zum Schnorcheln mag dieser Strand ein echtes Paradies sein, für Familien mit kleinen Kindern und für Nichtschwimmer ist er leider absolut nicht empfehlenswert. Das tolle Image hat er vermutlich ohnehin nur von den vielen Influenzern, die hier her kommen um sich zwischen den Mangroven in Szene zu setzen.

Mangrovenstrand Mangel Halto Aruba
Zwischen den Mangroven kann man ins Wasser gehen

Marina Beach: Der schlimmste Strand auf Aruba – Baden neben der Ölraffinerie

Ein wunderschöner Strand mit feinem, weißen Sand, nicht weit entfernt von einem kleinen Mangrovenwald aber mit viel weniger Mücken ist der Marina Beach. In einer Bucht gelegen erschien er uns auf Google Maps als lohnender Ersatz für den Mangel Halto. Bis wir da waren.

Denn die „Bucht“ entpuppte sich sich eher als verlängerter Arm der dort ansässigen Ölraffinerie. Mit dem nicht so schönen Anblick hätten wir vielleicht noch leben können. Nicht aber mit dem Geruch nach Öl und Benzin. Wer an diesen Strand kommt, muss wirklich schmerzbefreit sein, was unangenehme Gerüche angeht. Wir waren es jedenfalls nicht und haben entsprechend nach nicht einmal 5 Minuten entschieden, dass auch dieser Strand ein totaler Flop ist!

Verkannte Nordküste – der Boca Grandi Aruba

Nach zwei Flops war es mittlerweile schon beinahe zehn Uhr, bis wir endlich entschieden haben, dass wir einfach an den großen Strand fahren, den wir bei einer Erkundungstour nahe des Baby Beach gesehen haben. So kam es dann, dass wir an den Boca Grandi gefahren sind. Auf dem Video siehst du das Meer und den Strand. Wie man hört war es auch wirklich windig an dem Tag. Trotzdem war nur ein Kitesurfer auf dem Meer.

Boca Grandi Strand Aruba
Boca Grandi – Perfekt zum Kitesurfen
Pelikane nahe am Strand Boca Grandi
Pelikane am Boca Grandi

Achtung, dieser Strand ist kein Badestrand! Die Wellen hier sind höher als an den Badestränden, das Wasser dunkler und tiefer. Außerdem muss man sich vor Strömungen in Acht nehmen. Wir sind dennoch ins Wasser gegangen, aber nur so weit, wie wir auch stehen konnten und niemals allein. Dafür wird man an diesem Strand mit absoluter Ruhe, einer unglaublichen, unverbauten Landschaft und vielen Tieren belohnt. Eidechsen, Pelikane und Esel sind hier keine Seltenheit.

Hütte am Boca Grandi Aruba
Hütte am Boca Grandi

Am Strand wurden einige Unterstände gebaut, die ein wenig vor Wind und Sonne (und in unserem Fall auch Regen) schützen. Wenn du während deines Urlaubs noch etwas anderes sehen willst als klassische Badestrände, dann bist du hier absolut richtig. Übrigens gilt dieser Strand auf Aruba als hervorragend für Kitesurfer.

Boca Grandi Strand Aruba, aufziehende Regenwolken
Regen zieht auf am Boca Grandi



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Geschenkideen für Japan-Fans

Geschenkideen für Japan-Fans

(Update November 2019) Hast du einen Japan-Fan in deiner Familie oder deinem Freundeskreis? Hast du schon alle Weihnachtsgeschenke zusammen? Vielleicht steht bald ein Geburtstag an, für den du noch auf der Suche nach dem ultimativen Geschenk bist? Oder willst du dich selber beschenken? Dann lasse dich heute inspirieren von meinen Geschenkideen für Japan Fans! Ob Geschirr, Deko, Spielzeug, Filme, Bücher oder Essen, meine absoluten Favoriten habe ich dir hier zusammengestellt.

Bei meiner Auswahl habe ich mich bemüht, dir nur Produkte vorzustellen, die in Japan (und nicht etwa China) hergestellt werden oder mindestens von japanischen Designern stammen. Trotz allergrößter Sorgfalt und Recherche bei Unsicherheiten kann ich aber nicht dafür garantieren, dass alle gemachten Angaben auch tatsächlich richtig sind. Damit du alles zusammen kaufen kannst, habe ich Amazon als Quelle ausgewählt.

Bitte bedenke auch, dass nicht alle in Japan verkauften Produkte auch dort hergestellt werden. Und nur weil etwas aus China stammt, muss es nicht automatisch schlecht sein. Deshalb wirst du vereinzelt auch Produkte finden, die möglicherweise nicht aus Japan stammen. Das wird aber soweit wie möglich eher eine Ausnahme bleiben.

Ich kann dir versichern, dass die Erstellung des Beitrags viele Stunden in Anspruch genommen hat. Nicht immer war die Herkunft eindeutig ausgewiesen, dann war ein wenig Recherche nötig. Und um auch wirklich schöne oder ausgefallene Dinge zu finden, musste ich teilweise über 200 Seiten zu einem Suchwort durchsehen. Denn auf Seite 1 gucken kann jeder, die wahren Schätze verbergen sich oft auf den hintersten Seiten.


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Make-up und Kosmetik aus Japan

Jeder, der einmal in Japan war, weiß, dass Japanerinnen extrem großen Wert auf ihr Äußeres legen. Pflegeprodukte und Kosmetik sind für die meisten Frauen in Japan sehr wichtig. In fast allen Kaufhäusern gibt es Schminkräume mit teilweise extra beleuchteten Spiegeln. Wenn du nach einem wirklich besonderen Geschenk für eine Frau suchst, sind japanische Kosmetikprodukte deine Wahl.

Natürlich darf auch das richtige Make-up nicht im Schminkschrank eines echten Japan-Fans fehlen. Von relativ günstig bis absolut hochwertig findest du in Japan jede Art von Make-up. Sicher ist da auch für dich das passende Geschenk dabei.

Geschirr und Keramik

Hochwertiges japanisches Keramik-Geschirr ist oft in aufwendiger Handarbeit bemalt. Aber auch Produkte, die für die breite Masse hergestellt werden sind oft wunderschön.

Wie wäre es mit wunderschönen Schalen für Miso-Suppe oder Reis?

Reisschüsseln





Für Sushifans

Für jeden Sushi-Fan gehört selbstverständlich auch das entsprechende Geschirr in den Schrank. Deshalb habe ich dir hier eine Übersicht über Sushi-Teller zusammengestellt. Denn gerade beim Sushi-Geschirr gibt es einige wunderschöne und ausgefallene Designs.

Zu einem richtigen Sushi gehören natürlich auch die passenden Stäbchen. Klar soweit. Aber wusstest du, dass du deine Stäbchen besser auf der Stäbchenbank ablegen solltest? Hier findest du eine Auswahl an japanischen Stäbchen.

Für den Sushi-Einsteiger eignen sich auch hervorragend vorgefertigte Sushi-Sets. So gelingt das erste selbstgemachte Sushi garantiert.

 

Teezeremonie

Für Tee-Liebhaber gibt es auch wunderschöne Tee-Sets. Eine Teekanne, vielleicht dazu mehrere kleine Becher oder darf es doch lieber einfach nur ein Becher sein? Diese speziellen Becher heißen übrigens Yunomi. Vor allem Yunomi werden sehr oft von Hand gefertigt. Deshalb sehen zwei Tassen niemals gleich aus.Oft bekommt man Yunomi-Sets mit zwei Bechern in unterschiedlicher Größe. Ein Becher ist für den Mann und einer für die Frau. Diese Sets heißen dann Meoto Yunomi. Meoto Yunomi haben ein ähnliches Design, wobei die beiden Tassen sich auch innerhalb eines Sets farblich unterscheiden können.

Teekannen

Yunomi und Meoto Yunomi

Andere Becher und Tassen

Matcha und Zubehör

Natürlich darf für einen echten Japan-Fan auch nicht der Matcha fehlen. Das ist feingemahlener Grüntee, der mit einem speziellen Besen aufgeschäumt wird. Diese Besen werden in der Regel aus Bambus hergestellt. Je nach Preis haben sie mal mehr oder weniger Borsten.

Für Geduldige

Japaner sind sehr geduldig und geben nicht so schnell auf. Was wäre also naheliegender um die Geduld und Ausdauer deiner Kinder zu trainieren als ein Puzzle oder Rätselspiel?? Natürlich sind sie auch für Erwachsene hervorragend geeignet! Mein Favorit ist dabei das 1000-Teile Schwarze Puzzle aus Japan. Nur was für echte Geduldsmenschen!

Spielsachen

Japan ist eine sehr verspielte Nation. Nicht nur die größten Konsolenhersteller kommen aus Japan. Dort wird auch jede Menge lustiges Spielzeug verkauft, mit dem man sicherlich auch hier dem einen oder anderen Kind oder im Herzen Kind Gebliebenem eine große Freude machen kann.

Dekoration

Es gibt soooo viele Dekorationsgegenstände, dass ich vermutlich hunderte hier aufzeigen könnte. In dieser Rubrik findet ihr nicht nur original japanische Produkte, sondern auch Dekoartikel mit Japanmotiven.

Es werde Licht

Das richtige Licht kann die Stimmung in einem Zimmer sehr beeinflussen. Deshalb stelle ich dir eine kleine aber sehr feine Auswahl an japanischen Lampen und Lampen mit Japan-Motiven vor.

Bilder, Poster, Wandtattoos und mehr

Weiße Wände wirken sehr steril. Hänge doch einfach eines dieser wunderschönen Bilder auf! Oder beklebe deine Tür oder sogar das Fenster und hole die Japan ins Zimmer.

Uhren

Wenn bei uns die Sonne auf geht, geht sie in Japan schon fast wieder unter. Im Sommer beträgt die Zeitdifferenz 7 Stunden, im Winter sogar 8. Damit du immer weißt wie spät es ist (hier oder in Japan), kaufe am besten eine dieser tollen Uhren mit Japanmotiven. Ich persönlich finde ja die Schallplattenuhren richtig toll und werde davon sicherlich auch eine zu Weihnachten verschenken.

  

Glücksbringer – engimono 縁起物

Und ganz zum Schluss habe ich noch eine gemischte Auswahl an weiteren Dekoartikeln für echte Japanfans für dich. Tanuki sind japanische Waschbären und stehen in Japan vor vielen Geschäften aber auch Privathäusern und sollen Glück und Wohlstand bringen. Bezeichnend sind ihre überdimensionalen Hoden. Achtet da einmal drauf!
Die Maneki Neko, auch bekannt als Winkekatze, ist ebenfalls ein Glücksbringer. Je nach Farbe hat sie eine etwas andere Bedeutung und bringt Gesundheit, Liebe, Wohlstand oder hält böse Geister fern.
Fukuro sind Glückseulen, die in Japan ebenfalls sehr bekannt und beliebt sind.
Ähnliches gilt für den Daruma, der Glück und Erfolg bringen soll. Der Daruma hat anfangs weiße Augen, die man nach und nach ausmalt. Und zwar dann, wenn man einen konkreten Wunsch hat. Diesen formuliert man aus, bemalt das Auge und der Daruma arbeitet dann an der Erfüllung des Wunsches. Dann stellt man den Daruma dort auf, wo man ihn gut sehen kann. Erfüllt sich der Wunsch vor Ablauf eines Jahres, dann malt man auch das zweite Auge aus.
Kokeshi Puppen waren früher Spielzeuge, heute werden die wunderschönen und hochwertigen Holzpuppen als Glücksbringer zum Beispiel für Fruchtbarkeit und reiche Ernte verschenkt.

Weitere Geschenkideen für Japanfans

Doch noch nicht das richtige gefunden? Dann habe ich zum Abschluss noch ein paar weitere Ideen für dich. Fußmatten, Bento (Lunch)-Boxen oder Schreibwaren, es gibt noch so vieles, was du einem Japan-Fan (oder dir selbst) schenken kannst!

 

Wenn dir meine Auswahl an Geschenkideen gefallen hat, dann vergiss bitte nicht, sie zu teilen!

Neuseeland – eine Auszeit, die mein Leben veränderte

Neuseeland – eine Auszeit, die mein Leben veränderte

Das Reisen war eigentlich schon immer meine größte Leidenschaft. Ich war früher eigentlich ständig unterwegs, vor allem in den USA, Kanada und Australien, aber auch in allen möglichen Ecken Europas, im Nahen Osten oder in der Karibik. Dann war aus privaten Gründen leider für viele Jahre Schluss damit. Mehr als zehn Jahre lang musste ich ständig in Deutschland verfügbar sein und konnte einfach nicht weg. So konnte ich meinen Traum, nach Neuseeland zu reisen, lange Zeit nicht wahr machen. Aber dann änderte sich meine private Situation, und sofort ratterte es in meinem Kopf und ich begann mit der Planung.


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Kurioses aus Japan


Ich arbeite (noch) als Pressesprecherin an einer Hochschule. Da habe ich sechs Wochen Urlaub. Entschieden zu wenig! Also bat ich meinen Chef um unbezahlten Urlaub und konnte schließlich kurz vor Weihnachten 2019 für drei Monate nach Neuseeland aufbrechen. Drei Monate Auszeit in Neuseeland haben mein Leben komplett verändert. Im Alter von 58 Jahren habe ich schon vor Ort in Neuseeland beschlossen, nur noch genau das zu tun, was mich wirklich begeistert – reisen und fotografieren. Nachdem mein Chef mir keine zweite Auszeit ermöglichen wollte, habe ich meinen Job zum Ende des Jahres an den Nagel gehängt und werde dann zunächst noch einmal drei Monate durch Neuseeland fahren. Und mich als Bloggerin und Fotografin selbstständig machen. Neuseeland hat mir sehr sehr deutlich vor Augen geführt, dass das Leben kurz ist. Dass ich genau jetzt damit beginnen muss, das zu tun, und nur das, was ich tun will.



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Wieso Neuseeland?

Doch von Anfang an. Und warum gerade Neuseeland? Und schon wieder Neuseeland? Wie ist es eigentlich in Neuseeland? Ich habe jede einzelne Minute genossen in diesem tollen Land mit seinen tollen Menschen. Es war eine intensive Zeit voller neuer Eindrücke und Erfahrungen. Ich kann jeden verstehen, der dort kleben bleibt und nie mehr zurück will. Für mich allerdings ist das keine Alternative. Es gibt einfach zu vieles in Deutschland, was ich nach wie vor sehr liebe. An erster Stelle sind es einige Menschen, die ich auf Dauer nicht missen möchte. Aber es ist zum Beispiel auch die deutsche Sprache, die so viel reicher ist als die englische, die ich wegen ihrer Unkompliziertheit sehr mag, die für mich aber niemals zu „meiner“ Sprache werden könnte. Und es sind die einfachen Dinge wie Schwarzbrot, Altbier oder Kartoffelklöße.

Überhaupt – die einfachen Dinge: In Neuseeland ist alles ein bisschen anders als zu Hause. Es ist teuer! Das solltet Ihr auf dem Schirm haben, wenn Ihr mit dem Gedanken spielt, dort Urlaub zu machen. Raucher wie ich haben’s schwer. 30 Gramm Tabak kosten 62 Dollar, was ca. 37 Euro sind. Die neuseeländische Regierung möchte nicht, dass die Leute rauchen. Tun sie trotzdem, klar. Ich habe Zigaretten gedreht, die so dünn wie Streichhölzer waren. Die Blättchen sind billig.:-) Aber teuer sind auch die meisten anderen Sachen, die Spaß machen. Ein Kneipenbesuch zum Beispiel. Ein Pint Bier gibt’s für 10 bis 12 Dollar – unter 6 Euro ist da selten was zu machen. Aber hey, es war Sommer, also habe ich kaltes Bier im Supermarkt gekauft und mich an den Strand gesetzt.

Es gibt aber auch (sehr wenige) erfreuliche Preise in Neuseeland. Die für Reisende wohl wichtigste Nachricht: Benzin ist ein ganzes Stück billiger als zu Hause. So richtig billig sind die Lebensmittel, die bei uns richtig teuer sind – Fisch, Rind- und Lammfleisch. Genau davon habe ich hauptsächlich gelebt. Fast jeden Abend ein sehr großes Steak von allerbester Qualität und mittags frischen Fisch – kann man machen. Zwischendurch mal was vom Inder – ließ sich prima aushalten.

Kulinarisches Neuseeland

Dass es in Neuseeland wundervolle Natur und nette Menschen gibt, hatte ich erwartet oder zumindest gehofft. Womit die Kiwis mich aber gehörig überrascht haben, sind die kulinarischen Genüsse. Die wissen wirklich, was gut ist. Ganz anders als in Nordamerika, wo viel übers Kochen, übers Essen und Trinken geschwafelt wird, wo es aber am Ende wirklich bescheiden ist, was man so bekommt, ist es dort in jeder Hinsicht lecker. Der Kaffee zum Beispiel – überall traumhaft! Oder der Wein – es gibt wirklich edle Tröpfchen! Das Bier ist ausgesprochen vielfältig. Da kann man schnell mal ins Klo greifen, aber es gibt dann auf jeden Fall sehr gute Biere, wenn man sie mal gefunden hat.

Und das Essen in den Restaurants ist durchaus sehr gut, allerdings auch recht teuer. Billig hingegen sind die köstlichen Pies und Rolls – Lieblings-Fast-Food der Kiwis. Ich weiß nicht, wie viele davon ich verspeist habe… Obst und Gemüse – alles in großer Vielfalt vorhanden. Das einzige traurige Kapitel ist Brot. Ich habe Knäcke gegessen. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Aber ich konnte es gut verschmerzen.

Deshalb liebe ich Neuseeland

Was hat mir nun so gut gefallen in Neuseeland, dass ich den nächsten Flug schon gebucht hatte, bevor ich zurück in Deutschland war? Das ist gar nicht so einfach zu beantworten. Klar, die herrliche Landschaft und das allgegenwärtige Meer spielen eine Rolle, auch die langen Tage und die Wärme im Sommer auf der Südhalbkugel. Wichtiger noch ist, dass es fast überall, sogar in Städten wie Christchurch und Wellington, viel ruhiger und viel freundlicher zugeht als zu Hause. Keine Staus, keine überfüllten Züge, keine Menschenmassen, keine Hektik. Und die Leute, die Dir begegnen, strahlen Dich an und sagen manchmal so was wie „Beautiful day today!“ oder „Enjoy your day!“. Es ist schön, mit wildfremden Leuten ein paar freundliche Worte zu wechseln oder einen guten Morgen zu wünschen und dann einfach weiterzugehen.

Das Wichtigste und Entscheidende aber war für mich das Freiheitsgefühl. Herumreisen, tun und lassen, was ich will, gehen oder bleiben, wo oder wohin ich will. Und das in einem Land, das, verglichen mit Deutschland, zugleich ganz ähnlich und ganz anders ist. Du fährst durch eine Landschaft, die ein bisschen aussieht wie zu Hause. Aber die Tiere und Pflanzen sind bei näherem Hinsehen komplett anders. Du sprichst mit Leuten, die ähnlich drauf sind wie zu Hause. Einen Kulturschock kriegst Du nicht, aber genau betrachtet ticken sie eben doch komplett anders. Es ist eine spannende Mischung, die das Reisen einfach macht, es aber zugleich nie langweilig werden lässt. Ich liebe Neuseeland sehr, und in weniger als zwei Monaten bin ich wieder dort.


Ich bin Renate, 58 Jahre alt, und blogge auf Trippics übers Reisen und Fotografieren. Auf meinem Blog verbinde ich meine beiden großen Leidenschaften miteinander und möchte meine Leser, genau wie meine Kamera, überallhin hin mitnehmen. Nach einer zweiten längeren Neuseelandreise von Dezember 2019 bis März 2020 werde ich ab April in einem umgebauten alten Camper durch Deutschland und Europa reisen. Ich freue mich über jeden neuen Leser, der mitkommt, um sich inspirieren zu lassen.