Fotos selber drucken mit dem Brother DCP-J572DW Drucker

Beitrag enthält Werbung für ein kostenlos zur Verfügung gestelltes Produkt (Brother DCP-J572DW Drucker)


Nach einem wunderschönen Urlaub in Japan und einem heißen Sommer, den ich leider aufgrund der Hitze weniger zum Fotografieren als zum Nachbearbeiten älterer Bilder genutzt habe, Wird es langsam Zeit, das eine oder andere Bild auch an die Wand zu bringen. Als „brands love you“ dazu aufgerufen hat, Fotodrucker von Brother zu testen, war ich entsprechend begeistert, denn mein Drucker ist nicht auf Fotodrucke ausgelegt. Und prompt wurde ich auch ausgewählt den Brother DCP-J572DW Drucker zu testen. Da wir schon den Brother MFC-J480DW Drucker besitzen, kann ich beide Drucker entsprechend gut vergleichen und ein wenig auf die Vor- und Nachteile des Brother DCP-J572DW Drucker eingehen.

Was ist ein 3-in-1 oder ein 4-in-1 Drucker?

Der Brother DCP-J572DW Drucker ist ein so genannter 3-in-1 Drucker, wogegen unser Brother MFC-J480DW Drucker ein 4-in-1 Modell ist. Doch was genau heißt das eigentlich? 3-in1 bedeutet einfach, dass das Gerät drucken, kopieren und scannen kann. Ein 4-in-1 Gerät kann zusätzlich noch faxen. Aber mal ehrlich, wann hast du das letzte Mal in deinem Leben ein Fax geschickt oder bekommen? IVon daher denke ich, dass die Frage ob 3-in-1 oder 4-in-1 die unwichtigste bei der Suche nach einem Drucker ist und andere Spezifikationen weit wichtiger sind.

Inbetriebnahme des Brother DCP-J572DW Druckers

Die Inbetriebnahme ist eigentlich ziemlich einfach. Papier einlegen, Patronen einlegen, an den Strom anschließen.Die Patronen sind mit den entsprechenden Buchstaben gekennzeichnet, damit man sie auch direkt in den richtigen Slot einlegt. Allerdings lassen sich die Plastikverpackungen trotz Einreißhilfe ohne Schere nicht wirklich öffnen…

Kennzeichnung der Patronenfächer durch Farben und Buchstaben
Anhand der Buchstaben ist die Farbe erkennbar

Bei der ersten Inbetriebnahme muss man Sprache, Datum und Uhrzeit einstellen, die Menüführung ist aber kinderleicht. Um den Drucker mit dem PC zu verbinden benötigt man wahlweise ein Kabel oder macht es direkt über WLAN. Meine Empfehlung: Stellt den Drucker in ein wenig genutzten Raum, den ihr aber gut lüften könnt. So vermeidet ihr Emissionen im Büro oder Wohnzimmer. Zwar sind gesundheitsschädliche Auswirkungen nicht 100%ig erwiesen, aber einiges deutet darauf hin, dass die Emissionen schaden könnten. Nutzt also die WLAN-Funktion eures Druckers.

Sobald ihr das WLAN-Passwort eingegeben habt, müsst ihr nur noch die CD in das Laufwerk eures Computers einlegen und die Installation startet automatisch. Eventuell müsst ihr noch die Firmware des Druckers auf den neuesten Stand bringen, das ist aber mit wenigen Klicks erledigt. Damit ist dann der Drucker auch direkt vollständig betriebsbereit.

Drucken, Scannen, Kopieren

Drucken in schwarz-weiß geht sehr zügig, Farbdrucke dauern mit dem Brother MFC-J480DW Drucker ein wenig länger. Die genauen Daten kannst du dir auf der Brother Homepage anschauen. Zum Scannen und kopieren fehlt mir hier der automatische Vorlageneinzug. So muss man jede Seite einzeln auf das Glas legen, was bei mehreren Seiten entsprechend zeitaufwendig ist.

Sehr wichtig ist uns bei allen Geräten die Lautstärke. Sowohl Drucken als auch Scannen geschieht recht leise. Der Papiereinzug ist in etwa so laut wie bei unserem Brother MFC-J480DW Drucker.

Brother DCP-J572DW Drucker mit speziellem Fotopapierfach

Neben dem Fach für normales DIN A4 Papier könnt ihr beim Brother DCP-J572DW Drucker auch Fotopapier benutzen und eure Urlaubsfotos direkt selber ausdrucken. Ich habe für den Test extra Papier in der Größe 10x15cm gekauft. Zunächst war ich etwas skeptisch, da ich von verschiedenen Druckautomaten insgesamt eher enttäuscht war. Wieso sollte dann ein Drucker für unter 200€ besser sein?

Um Fotos zu drucken muss der Fotopapiereinsatz nach vorne geschoben werden

Wollt ihr Fotos drucken, so legt ihr einfach da Papier in der gewünschten Größe ein. Vergesst nicht, das Fach nach vorne zu schieben, sonst wird nur Normalpapier eingezogen. Die Druckdauer ist gefühlt wirklich lang, man benötigt also schon etwas Geduld. Dafür finde ich die Druckqualität OK. Bei genauerem hinsehen sieht man allerdings, dass das Bild gestreift ist. Leider fällt das auf dem einen oder anderen Foto auch sehr auf, auf anderen ist es dafür kaum erkennbar. Zum Vergleich hier einmal ein Ausschnitt aus dem Original und dem gescannten Ausdruck eines Bildes, bei dem die Linien extrem stark auffallen:

Originalbild
Eingescannter Fotodruck mit dem Brother DCP-J572DW Drucker

Vielleicht müssten die Druckeinstellungen noch optimiert werden für einzelne Bilder, um dieses Problem zu beheben. Die Farbunterschiede lassen sich übrigens vermutlich dadurch erklären, dass ich meinen Bildschirm nicht auf Fotoverarbeitung kalibriert habe und von beiden Bildern Screenshots gemacht habe. Aber ob es wirklich daran liegt oder beim Druck Farbverfälschungen auftreten, kann ich nicht zu 100% sagen.

Zum Titenverbrauch kann ich ebenfalls nicht viel sagen, da ich noch nicht so viele Bilder gedruckt habe, dass die Patronen leer sind.

Fazit

Als Fotodrucker oder Universaldrucker gefällt mir der Brother DCP-J572DW Drucker sehr gut. Wer jedoch wie wir regelmäßig Briefe und so weiter digitalisiert, der sollte besser zu einem Modell mit automatischen Seiteneinzug greifen. Das fehlende Fax ist in meinen Augen für den Hausgebrauch kein KO-Kriterium. Soll der Drucker jedoch auch beruflich genutzt werden, muss man abwägen, ob eventuell Faxe verschickt oder empfangen werden sollen.

Insgesamt ist der Brother DCP-J572DW Drucker ein solider Drucker, der recht gute Fotodrucke macht. Die Bedienung ist sehr einfach und auch für technisch weniger geübte gut zu handhaben.


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Life in a Box – mit der Agfa Box 44!

Fotografierst du digital? Bestimmt, oder? Ob mit dem Handy oder einer System- oder DSLR Kamera, wir benutzen fast alle nur noch digitale Kamera. Marcel von Kleinbildfotografie erzählt uns heute dagegen etwas über analoge Fotografie.

Erlebnisse in der Box-Kamera

Das Leben ist schnell und kompliziert. Da ist es schön, wenn man sich auch mal zurückziehen, beruhigen und einfache Sachen machen kann. Darunter fällt zum Beispiel das Fotografieren mit einer alten analogen Kamera wie der AGFA Box 44!

Die Box-Kameras kamen um 1900 auf und brachten das Fotografieren in die breite Bevölkerung. Bis in die 1960er Jahre waren sie äußerst beliebt und auch deine Großeltern haben ihre ersten Bilder wahrscheinlich damit gemacht. Zumindest aber wurden sie ziemlich sicher bei der Einschulung damit fotografiert.

Kodak Werbung – Americas favorite….

Die AGFA Box 44

AGFA war einer der bekanntesten Hersteller der Kastenkameras auf dem europäischen Markt und das (etwas kleinere) Pendant zu Kodak in Übersee. Die Box 44 wurde zwischen 1932 und 1939 rund 900.000 Mal produziert und war damit eines der beliebtesten Kameramodelle jener Zeit.

Besonders bekannt wurde sie, weil mit ihr ein besonderer Marketing-Gang verbunden war, wie wir heute sagen würden. Um sie zu kaufen, konnte man nämlich vier einzelne Mark-Stücke sammeln, auf denen jeweils einer der Buchstaben A, G, F und A geprägt war. Hatte man diese vier Mark-Stücke beisammen, konnte man sich „Vier-Mark-Box“ kaufen.

Agfa Box 44 - analoge Fotografie

Die Kastenkamera und Du

Genau wie damals ist es auch heute wieder möglich, sehr einfach und günstig an derartige Boxkameras zu kommen. Bei eBay und auf Flohmärkten werden sie für 10€ und weniger angeboten. Es ist aber auch genauso gut möglich, dass deine Großeltern noch eine dieser Kameras zu Hause haben.

Alles, was du dann noch brauchst, ist ein Rollfilm! Und den bekommst du sehr einfach in den allermeisten lokalen Fotoläden für 7 – 10€. Wahrscheinlich wirst du ohne Hilfe erst mal Probleme haben, den Film einzulegen. Schau dafür einfach auf meinem Blog vorbei, dort findest du ein gutes Video zum Einlegen von Rollfilmen in Box-Kameras!

Agfa Box analoge Kamera
So sieht die AGFA Box 44 aus. Ein solides Modell, das heute immer noch funktioniert! Das Metallrad transportiert den Film, der obere Hebel ändert den Aufnahmemodus (von „Moment“ auf „Langzeitbelichtung“, lass den am besten immer unten) und der untere Hebel ist der Auslöser.

Ein Tipp zu Gebrauchtkauf: Lass dir zeigen, wie du die Kamera öffnest und achte unbedingt darauf, dass bereits eine leere Filmspule (ein schwarzer Plastik- oder Holzbalken mit einem Schlitz, der den Film aufnimmt) in der Kamera ist. Ohne die kannst du die Kamera nicht benutzen, weil sonst der Film nicht transportiert wird!

Was kannst du erwarten?

Die meisten Boxkameras sind heute an die 70 Jahre oder älter. Das heißt nicht, dass sie schlechte Bilder machen! Aber die Linsen und die Mechaniken zu dieser Zeit waren recht simpel. Deshalb kannst du natürlich nicht dieselben Erwartungen an sie Stellen wie etwas an eine moderne Spiegelreflexkamera. Dennoch bekommst du mit Geduld und ruhiger Hand sehr tolle Bilder im Stile der 1900er bis 1950er Jahre!

Einige Beispiele, wie das aussehen kann, siehst du hier:

 

Der beste Grund, sie auszuprobieren

Wenn du damit zu deinen Großeltern gehst, garantiere ich dir große Augen, viele schöne Stunden und natürlich auch tolle gemeinsame Bilder. Und vertrau mir, wenn ich dir sage, dass du diese Bilder noch in sehr vielen Jahren mit großer Freude anschauen und dich an diesen Tag erinnern wirst. Wenn das mal nicht ein Anlass ist, unbedingt mal wieder bei Oma und Opa vorbeizuschauen!

Keep Knipsing,

Marcel

Über den Autor

Marcel fotografiert seit neun Jahren leidenschaftlich analog! Ihn faszinieren vor allem die alte Technik und das Handwerk hinter den Abzügen, die der analogen Arbeit eine besondere Qualität verleihen. Seinen Blog Kleinbildphotographie betreibt er seit drei Jahren und hilft damit hauptsächlich Anfängern, die selbst in die analoge Fotografie einsteigen wollen. Dort findest du beispielsweise auch einen Beitrag zum Start in die analoge Fotografie.

Fotografierst du noch analog? Hast du überhaupt noch Erfahrung mit der analogen Fotografie oder bist du vielleicht schon mit digitalen Kameras aufgewachsen? Erzähle mir doch mehr davon in einem Kommentar.

 

So findest du neue Fotolocations abseits der bekannten Routen

Ich liebe es, am Wochenende in den warmen Monaten früh aufzustehen und nach draußen zu gehen und die Natur zu fotografieren. Das Licht und die Luft sind morgens einfach am schönsten. Außerdem sind da noch am wenigsten Leute unterwegs und man kann in Ruhe die Natur fotografieren. Aber auch an den bekannten Sehenswürdigkeiten ist vor 7 Uhr in der Frühe ja eher selten etwas los. Und auch die Städte und Dörfer liegen dann oft noch in einem sanften Schlummer.

Doch wie findet man eigentlich Orte, an denen es sich lohnt zu fotografieren? Man kann kaum zu Fuß, mit dem Rad oder Auto ganze Landstriche abklappern. Irgendwie ist man immer eingeschränkt. Busse und Bahnen fahren nicht überall hin. Mit dem Fahrrad ist man langsamer als mit dem Auto und zu Fuß kommt man nicht so weit. Das Auto dagegen ist wiederum nicht überall erlaubt, beispielsweise auf einsamen Waldwegen. Und was ist, wenn man Orte will, die nicht so überlaufen und bekannt sind? Wie findet man jetzt diese magischen Orte zum fotografieren?

Fotolocations finden auf Blogs, Instagram oder Pinterest

Egal ob Google, Twitter, Instagram, Pinterest, Fotocommunities oder sonstige Seiten, schöne Fotolocations lassen sich heutzutage schnell und einfach ergoogeln. So gelangst du beispielsweise auf tolle Blogs, die dir die besten Fotolocations verraten (zum Beispiel 22 Places, einer meiner absoluten Lieblingsblogs!) oder auch auf Seiten von Tourismusbehörden.

Bei Instagram kannst du gezielt nach einem Hashtag suchen, allerdings finde ich das eher kompliziert wenn man nicht genau weiß, wonach man suchen soll. Das gleiche gilt auch für Pinterest, suchst du dort nach Schwarzwald oder Nordsee, dann wirst du mit Bildern erschlagen. Aber nur selten finden sich genaue Ortsangaben dazu. Zumindest aber kann man Sehenswürdigkeiten oder Ausflugsziele finden, die man noch nicht kannte, sofern diese mit den entsprechenden Hashtags versehen sind. Deshalb nutze ich Instagram gar nicht und Pinterest nur sehr eingeschränkt für die Suche nach neuen Fotolocations.

Vorteile

  • Besonders auf anderen Blogs findet man oft genauere Angaben
  • Man kann gezielt nach Stichwörtern suchen
  • Man bekommt direkt Bilder zu den Fotolocations und kann selber entscheiden, ob sich die Anreise lohnt
  • Sehr hilfreich auch, wenn man in einem Gebiet sucht, in dem man sich noch gar nicht auskennt

Nachteile

  • Insbesondere auf Pinterest und Instagram sind genaue Ortsangaben teilweise schwer bis gar nicht zu finden (außer es wird auf einen Blog verwiesen)
  • Je mehr Leute von vermeintlich unbekannten Fotospots erfahren, um so voller wird es dort

Sightmaps

Auf Sitemaps werden beliebte Fotolocations anhand der Anzahl an „Panoramio Photos“ farblich dargestellt. Panoramio sagt dir nicht? Mir auch nicht. Wikipedia sagt dazu:

Panoramio war ein Foto-Sharing-Dienst zur Veröffentlichung georeferenzierter Fotografien (Geo-Imaging) im Besitz des US-amerikanischen Unternehmens Google. Neben der Veröffentlichung auf der eigentlichen Website wurden Fotos, die über einen Geo-Tag verfügen, in unregelmäßigen Abständen in das Programm Google Earth und weitere Online-Dienste wie 4UMaps[1] integriert. Der Dienst wurde am 4. November 2016 eingestellt, jedoch war der Panoramio-Layer in Google Earth noch bis Januar 2018 verfügbar.“

Entsprechend ist davon auszugehen, dass die Karte nicht mehr wirklich aktualisiert wird.

Vorteile von Sitemaps

  • Farblich leicht erkennbar, wo besonders viele Fotos aufgenommen wurden

Nachteile von Sitemaps

  • Die Plattform, die als Basis diente, gibt es nicht mehr
  • Man kann nicht immer erkennen, ob es sich um Sehenswürdigkeiten handelt oder um Knotenpunkte, wo viele Menschen viele Fotos machen (Bsp. im Citybereich)
Fotolocation in Stuttgart City
Fotolocation in Stuttgart City

ShotHotspot

Eine Seite, die  ich auch erst kürzlich entdeckt habe, ist ShotHotspot. Wie funktioniert Shotspot?

„We use sites like Flickr and Panoramio to build up an idea of which areas of the world are the best for photography. Use us to scout locations for photo shoots, abandoned places, landscapes, holiday snaps, selfies, and more!“

Auf Deutsch sagen sie in etwa: Es werden Seiten wie Flickr oder Panoramio herangezogen, um die weltbesten Fotospots zu finden und aufzuzeigen. Ob es nun wirklich die besten Fotolocations der Welt sind darf jeder für sich unterscheiden. Man bekommt zumindest eine schöne Übersicht, was man in gewissen Regionen sehen und fotografieren kann.

Vorteile von ShotHotspot

  • Detaillierte Ortsangabe dank eigener Karte
  • Fotolocations werden als Marker dargestellt, die zugehörigen Fotos werden unterhalb der Karte angezeigt
  • Man kann nach Hotspot-Typen wie Landschaft, Sonnenuntergang, Architektur, City etc. suchen

Nachteile von ShotHotspot

  • Zeigt nur beliebte oder bekannte Fotospots an, unbekanntere Fotolocations in ländlichen gebieten werden beispielsweise weniger angezeigt
  • Sollte man in der Umgebung suchen wollen, muss man den Suchradius erst vergrößern. Beim Verschieben der Karte werden keine neuen Fotospots angezeigt
  • Keine Suche nach Regionen möglich
Startseite von ShotHotspot zum finden von Fotolocations
Startseite von ShotHotspot

Google Maps

Zusammen mit Shotspot und mein Favorit. Selber losziehen ist ja schön und gut, aber eine Gewisse Richtung habe ich immer gerne, da ich sehr gerne Landschafts- und Naturaufnahmen mache. Auf Google Maps kann man sich kinderleicht einen Ort oder eine Gegend heraussuchen. Du kannst beispielsweise nach „Wattenmeer“ oder „Schwarzwald“ suchen und Google gibt dir zumindest eine Richtung. Scrollt man möglichst weit in die Karte rein, dann zeigt Google einem auch Fotolocations in der Umgebung an, gekennzeichnet durch ein Kamerasymbol. Auch Landschaftsmarker oder Wanderstrecken werden angezeigt. Ich habe übrigens die Wasserfälle im Hörschbachtal über Google Maps gefunden.

Fotolocation Wasserfälle im Hörschbachtal
Fotolocation Wasserfälle im Hörschbachtal

Vorteile von Google Maps

  • Suche nach Regionen möglich
  • Teilweise werden Bilder mit angezeigt
  • Ortsangaben meistens recht genau
  • Man kann noch schöne und wenig bekannte Fotolocations entdecken
  • Zeigt auch in großen Städten viele Fotolocations an, sogar mit Parkmöglichkeiten in der Umgebung

Nachteile von Google Maps

  • Suche gestaltet sich im Detail manchmal etwas mühsam, da man oft sehr weit reinscrollen muss und eine entsprechend kleine Fläche abdeckt
Fotolocations finden mit Google Maps
Fotolocations finden mit Google Maps

Fotolocations zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Auto selber suchen

Die letzte Möglichkeit, die ich euch heute vorstellen möchte um Fotolocations zu finden, ist tatsächlich die, dass man sich trotz aller Nachteile selber auf den Weg macht. Mit dem Auto oder Fahrrad losfahren und schauen, wo es einem gefällt. Ich setze mich morgens oft mit der Kamera ins Auto und fahre los. Sehe ich einen schönen Wald oder eine umwerfende Landschaft, dann halte ich an und steige aus, um zu fotografieren. Sehr oft wünsche ich mir dabei ein Fahrrad, damit ich noch schneller von a nach b komme. Leider bleiben mir nur meine eigenen Füße zum Laufen und Ausrüstung schleppen…

Falls du kein Auto hast, dann kannst du auch einfach mit Bus und Bahn fahren und an einem dir unbekannten Ort aussteigen und dort die Gegend erkunden. Vielleicht hast du auch ein Fahrrad und kannst es mitnehmen, dann bist du noch etwas mobiler und schneller unterwegs.

Vorteile

  • Du bist mit dem Auto oder Fahrrad sehr flexibel
  • Zu Fuß kommst du an Orte, die mit Fahrzeugen nicht befahren werden dürfen
  • Du kannst wieder gehen wenn du keine schönen Motive findest
  • Du findest neue Orte, die du vorher noch nie gesehen hast
  • Deine Fotolocations sind noch nicht total überlaufen

Nachteile

  • Du findest unter Umständen keinen wirklich besonderen Ort oder keine wirklich besonderen Motive
  • Mit dem Auto tust du nicht wirklich gutes für die Umwelt, zu Fuß oder mit dem Rad bist du in der Reichweite viel eingeschränkter
  • Selber suchen kostet mehr Zeit als gezielt an einen Ort zu gehen
Camera – Kamera

Hast du noch weitere Tipps um Fotolocations zu finden? Vielleicht hast du sogar einen Geheimtipp, den du unbedingt mit mir teilen möchtest? Dann hinterlasse mir einen Kommentar, gerne auch mit Verlinkung auf deine liebste Fotolocation. Willst du weitere Geheimtipps von mir bekommen, Tipps zu den Themen Fotografie und Blogging oder interessiert dich das Thema Reisen? Dann abonniere einfach meinen Newsletter und erhalte eine Infomail, sobald ein neuer Blogbeitrag online geht.


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Die drei schönsten Fotospots in Neuseeland

Der heutige Beitrag stammt von Julian. Er verrät uns drei seiner liebsten Fotospots in Neuseeland. Wenn man die Bilder sieht, bekommt gleich Fernweh, nicht wahr?

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Die drei schönsten Fotospots in Neuseeland

Neuseeland ist ein traumhaftes Land und was liegt näher als schöne Fotos zu machen? Neben einer wundervollen Landschaft besticht Neuseeland auch durch einen gut zu sehenden Nachthimmel. Aber wo kann man denn die schönsten Aufnahmen machen? Wir verraten dir die unserer Meinung nach schönsten Fotospots in Neuseeland. Welche Kamera du hast ist dabei relativ egal, genieße deine Zeit in Neuseeland und mach ein paar tolle Fotos.

Voraussetzungen

Um unsere Spots genießen zu können gibt es ein paar kleine Voraussetzungen, kein Hexenwerk aber nützliche Hilfsmittel die deine Fotos vor allem bei wenig Licht deutlich verbessern. Das wichtigste Hilfsmittel ist ein Fotostativ. Egal ob klein oder groß, für viele Situationen ist ein Stativ (unerlässlich und auch bei unseren Tipps kannst du mit einem Stativ mehr erreichen.

Unsere 3 schönsten Fotospots in Neuseeland

Cape Reinga

Cape Reinga ist an der nördlichen Spitze der Nordinsel gelegen. Neben einem traumhaften Leuchtturm gibt es hier auch den seltenen Anblick von zwei Meeren die sich farblich ineinander mischen. Der Pazifische Ozean im Osten trifft hier auf die Tasmansee im Westen. Für die Maori hat das Kap eine besondere Bedeutung. Von hier aus starten die Seelen der Toten den langen Pilgerweg zurück. Übersetzt heißt der Name für die Maoris Absprungplatz der Geister. Seit 1941 wird auf dem Kap der Leuchtturm betrieben. Mittlerweile automatisiert und ohne Leuchtturmwärter.

Cape Reinga

Der Foto Spot Cape Reinga

Ein traumhafter Foto Spot ist der Leuchtturm. Besonders abends in Verbindung mit einem Stativ kannst du hier großartige Fotos machen. Ab ungefähr einer Stunde vor Sonnenuntergang kannst du perfekt den Leuchtturm mit Sonnenuntergang kombinieren.

Sobald es fast dunkel ist startet auch das Licht des Leuchtturms, wenn du es richtig kombinierst kannst du hier also ganz bequem das Meer mit Leuchtturm und dem Leuchtfeuer fotografieren. Im richtigen Winkel sogar alles gleichzeitig.

Die perfekten Einstellungen für deine Kamera sind folgende. Iso möglichst niedrig, Blende 8, Belichtungszeit so lang wie nötig um ein korrekt belichtetes Foto zu bekommen. Fokus auf manuell (scharf stellen nicht vergessen). Selbstauslöser auf 2 Sekunden und die Kamera aufs Stativ. Gerne kannst du uns in den Kommentaren dein Traumfoto zeigen.

Cape Reinga

Lake Waikaremoana

Lake Waikaremoana ist ein traumhafter See im Osten der Nordinsel Neuseelands. Der See liegt weiter weg von allen größeren Städten und ist beliebt bei Naturliebhabern und Wanderern. Durch die Abgeschiedenheit bieten sich unzählige Fotomöglichkeiten an. Lake Waikaremoana ist gleichzeitig auch Heimat des ersten Greatwalks von Neuseeland. Ursprünglich entstand der See durch einen Erdrutsch der den Wakaretaheke River aufstaute.

Lake Waikaremoana

Der Foto Spot Lake Waikaremoana

Unsere Foto Spot Empfehlung am Lake Waikaremoana ist leider nur bei gutem Wetter möglich. Und zwar können wir dir Lou’s Look Out sehr ans Herz legen. Von Lou’s Look Out hast du eine traumhafte Aussicht auf Lake Waikaremoana und die kleinen Buchten.

Bei gutem Wetter kannst du sehen wie klar der See ist und wie der See ab den tieferen Schichten auf einmal dunkel wird. Tagsüber brauchst du hier kein Stativ und kannst bequem aus der Hand telefonieren. Am Abend und nachts gibt es bei klarem Himmel einen großartigen Sternenhimmel und ich kann dir wieder die Stativ Variante empfehlen.

Für abends die perfekten Einstellungen für deine Kamera sind folgende. Iso möglichst niedrig, Blende 8, Belichtungszeit so lang wie nötig um ein korrekt belichtetes Foto zu bekommen. Fokus auf manuell (scharf stellen nicht vergessen). Selbstauslöser auf 2 Sekunden und die Kamera aufs Stativ. Gerne kannst du uns in den Kommentaren dein Traumfoto zeigen.

Isthmus Peak

Der Isthmus Peak ist in der Nähe von Wanaka auf der Südinsel gelegen. Isthmus Peak ist 1385 Meter hoch und liegt genau zwischen den beiden Seen Lake Wanaka und Lake Hawea. Von oben hast du eine tolle Aussicht auf beide Seen, je nach Standort sogar gleichzeitig. Die Wanderung auf den Gipfel ist nicht ganz oben und du solltest dir mindestens 5 Stunden Zeit dafür einplanen. Die Aussicht wird dich aber entschädigen. Lohnenswert nur, wenn die Wolken relativ hoch sind und der Gipfel nicht in Wolken gehüllt ist.

Isthmus Peak

Der Foto Spot Isthmus Peak

Der Isthmus Peak ist uns besonders im Gedächtnis geblieben, weil man dort nicht nur einen tollen Blickwinkel bekommt. Während der Wanderung zum Gipfel wanderst du Serpentine um Serpentine nach oben und jede Windung bringt dir einen neuen Blickwinkel auf Lake Hawea. Sobald du oben auf dem Höhenzug bist, hast du die Aussicht auch in Richtung des Lake Wanaka.

Wenn du weißt wohin du schauen musst, kannst du sogar den berühmten Roys Peak sehen. Wo sich am Roys Peak aber die Touristen die Hand geben, kannst du je nach Jahreszeit am Isthmus Peak fast alleine sein. Vom Gipfelkreuz aus kannst du ein perfektes Panorama aufnehmen und beide Seen in ein Foto bannen. Tagsüber brauchst du hier ebenfalls kein Stativ.

Solange die Aussicht gut ist reicht es die Kamera auf Blende 8 und eine niedrige Iso Zahl zu stellen. Danach kannst du dich austoben. Vergiss nicht, Vordergrund macht Bild gesund. Geh etwas näher an den Boden, zeige ein Grasbüschel relativ dicht an der Kamera das in der Unschärfe nur schemenhaft zu erkennen ist. Schon wertest du dein Foto deutlich auf. Gerne kannst du uns in den Kommentaren dein Traumfoto zeigen.

Isthmus Peak

Über den Autor

Julian ist Fotograf aus Leidenschaft und betreibt zusammen mit Kathi den Reiseblog Projekt-Neuseeland. Im Blog kannst du weitere Informationen über Reisen sowie Work and Travel in Neuseeland finden. Ebenfalls kannst du Fragen stellen wenn du gerne auch nach Neuseeland möchtest.


Und? Bekommst du auch so viel Lust nach Neuseeland zu reisen wie ich? Hast du vielleicht sogar noch weitere Tipps für uns, wo man unbedingt fotografieren sollte? Hinterlasse doch einfach einen Kommentar und sage uns, wie dir der Beitrag gefallen hat!

Vorschläge für eine Fotoreise-Ausrüstung:

Objektive

Stative

Bücher

Sicher mit der Kameraausrüstung verreisen

Der heutige Beitrag handelt vom sicheren Verreisen mit seiner Kameraausrüstung. Lennard von Kofferfuchs erklärt uns, worauf man unbedingt zu achten hat, damit der wertvollen Kameraausrüstung auf Reisen möglichst nichts passiert. Vergiss bitte nicht, den Beitrag zu teilen und zu kommentieren, wenn er dir gefallen hat!

Wie du sicher mit der eigenen Kameraausrüstung verreist

Der Sommer steht vor der Tür und damit auch die Reisezeit. Viele Fotografen, egal ob als Hobby oder als Profession, möchten dabei ihre Kamera und die dazugehörige Ausrüstung mit im Gepäck haben.

Wenn da bloß nicht das erhöhte Risiko bestände, durch Verlust, Diebstahl, Beschädigung oder Zerstörung im fotografischen Reisetrubel die Ausrüstung zu verlieren. Denn die Ausrüstung umfasst meist eine ganze Reihe an Einzelteilen, auf die du aufpassen
musst: Kameras, Objektive, Stativ und Filter sind da nur die Spitze des Eisbergs. Hinzu kommen Akkus, Ladegeräte, Blitz, Festplatten, Laptop, Kartenleser, Kabel und Reinigungsmaterial.

Damit dein Foto-Equipment in vollem Umfang die Reise übersteht, will ich dir einige Tipps zur passenden Gepäckwahl, dem Schutz gegen Diebstahl und zur Wartung der Ausrüstung liefern..Eine Garantie dafür, dass nie etwas passieren wird, gibt es nicht. Ein paar Überlegungen im Vorhinein der Reise können das Risiko allerdings minimieren.

Kameraausrüstung Abb. Quelle: https://unsplash.com/photos/xGTj5hTsj4I

Welches Gepäckstück für welche Kameraausrüstung

Die Möglichkeiten, die eigene Kameraausrüstung sicher zu transportieren, sind groß – von Kamera-Taschen über Kamera-Rucksäcke und Kamera-Koffer bis hin zu Kamera-Holstern. – Für welches Gepäckstück du dich entscheidest, ist abhängig von den Bedingungen, unter denen du fotografiert. Je nach Umfang der Ausrüstung ist für Outdoor Fotografen, die überwiegend zu Fuß unterwegs sind, ein Rucksack mit zwei Schultergurten und einem Hüft-Gurt oder ein Holster die beste Wahl.

Alltags-Fotografen mit einer kleineren Ausrüstung können auch praktische Umhängetaschen mit vielen verschiedenen Fächern wählen. Bei kleineren und dementsprechend leichteren Ausrüstungen ist die Gefahr einer einseitigen Belastung sehr
gering.

Soll eine umfangreichere Ausrüstung transportiert werden, ist eine Umhängetasche mit Schultergurt aus ergonomischer und orthopädischer Sicht nicht die beste Wahl.

Geht es dir hauptsächlich um den bestmöglichen Schutz der Ausrüstung sind Koffer bzw. Trolleys die beste Wahl. Aufgrund ihrer dicken, gepolsterten Außenhülle ist der Inhalt gut geschützt gegen Stoß- und Druckeinwirkungen. In einem solchen Koffer findet viel Ausrüstung einen sicheren Unterschlupf für die Reise.

Wie du schon herauslesen konntest, geht es bei der Suche nach dem passenden Gepäckstück zum Transport der Fotoausrüstung um die eigenen Anforderungen. Du musst selbst wissen, für welche Einsatzzwecke deine Ausrüstung genutzt werden soll und wie umfangreich sie ist. Eine Auflistung einer Basisausstattung findest du unter anderem auf prophoto-online.de

Anhand dessen solltest du dich für einen Rucksack, eine Tragetasche oder einen Koffer entscheiden. Ein Holster ist nur dann eine gute Wahl, wenn du nur eine einzelne Kamera Inklusive Objektiv mitnehmen willst.

Welche Tipps helfen am besten gegen das bestehende Diebstahlrisiko?

Aufgepasst! Raffinierte Diebe klauen dir die Kamera aus der Tasche – vor allem, wenn sie wissen wie wertvoll die Fracht ist Abb. Quelle: https://unsplash.com/photos/CW44ZN1c3j4

Ein Moment der Unachtsamkeit und weg ist die wertvolle Ausrüstung. Es kann schnell gehen, manchmal ohne es gar zu merken. Diebstahl ist auf Reisen leider immer ein Problem. Mit folgenden Tipps machst du es den Dieben jedoch schwer, sich unerlaubt deiner Ausrüstung zu bedienen.

Immer einen Blick darauf haben

Gerade wenn du in belebten Straßen einer Stadt unterwegs bist, solltest du deine Ausrüstung bzw. dein Gepäck immer im Auge behalten. Mit einem gewöhnlichen Rucksack hast du hier einen klaren Nachteil, da er leicht von hinten geöffnet werden kann, ohne dass du es merkst. Darum haben sich einige Hersteller von Kamerarucksäcken etwas einfallen gelassen: Sie haben die Öffnung zum Hauptfach der Kameraausrüstung an der dem Rücken zugewandten Seite des Rucksacks eingenäht. So kann sich niemand im Vorbeigehen ungehindert an deinem Rucksack bedienen. Bekannte Modelle mit einer dem Rücken zugewandten Öffnung sind beispielsweise:

– LowePro Flipside
– Mantona Kamerarucksack

Falls du mehr zu diesen Exemplaren wissen willst, habe ich auf Kofferfuchs.de unter anderem diese aber noch einige weitere Kamerarucksäcke getestet und miteinander verglichen. Wenn du einen gewöhnlich konzipierten Rucksack oder ein anderes Gepäckstück verwendest, solltest du deine Ausrüstung immer im Sichtfeld behalten oder zumindest eng am Körper führen.Lasse dein Gepäckstück samt Ausrüstung niemals irgendwo unbeaufsichtigt liegen, auch nicht für kurze Zeit.

Die Kameraausrüstung gehört ins Handgepäck

Wenn du mit dem Flugzeug verreist, ist die Fotoausrüstung im Handgepäck ein Muss Abb. Quelle: https://unsplash.com/photos/XHwTbPKn4mE

Bei Flugreisen solltest du in jedem Fall drauf achten, dass du deine Ausrüstung im Handgepäck mitführst. Sie im aufgegebenen Gepäckstück zu lassen, wäre viel zu unsicher. Das wissen auch die meisten Fluggesellschaften und sind unter diesen Umständen ziemlich verständnisvoll und entgegenkommend bei eventuellem Übergewicht des Handgepäcks. Trotzdem solltest du dich vor deinem Flug mit den entsprechenden Vorschriften der jeweiligen Fluggesellschaft unbedingt vertraut machen. Manche Fluggesellschaften kassieren bei Übergepäck immer noch saftig ab.

Labels und Branding auf der Kamera entfernen bzw. abkleben

Was für ein tolles Gefühl, das neueste Gerät einer teuren Marke zu besitzen. Der stolze Besitz hat jedoch den Nachteil, dass Diebe erst recht angelockt werden. Darum solltest du Labels und Branding an deiner Kamera am besten mit einem kleinen
Stück schwarzem Klebeband abdecken. Dazu reicht normalerweise die Abdeckung des Logos auf dem Gehäuse, aber manchmal wäre es besser auch die Linsen abzudecken. Selbst der Riemen des Herstellers kann entfernt werden, um kein Aufsehen zu erregen. Für alle NIKON Besitzer da draußen: So sehr wir alle das kleine rote Detail unter dem Auslöser lieben, wäre es besser, wenn es abdeckt wird.

Verhalte dich nicht wie ein typischer Tourist

Hallo – Wir sind Touristen! Abb. Quelle: https://unsplash.com/photos/loTTPqOed7c

Je mehr du dich den Einheimischen anpasst, desto höher ist deine Sicherheit und die deiner Kameraausrüstung. Wenn du allerdings auf den ersten Blick wie ein reicher Tourist aussiehst, gehörst du definitiv zur Zielgruppe der Diebe. Trage also auf Reisen möglichst keine teuren Schuhe, Uhren, Armbänder, Ohrringe, Ringe und Halsketten. Vor allem aber nicht, wenn du mit deiner Ausrüstung unterwegs bist. Hänge dir deine teure Kamera auch nicht ständig über den Hals, sondern stecke sie zwischen den Aufnahmen immer wieder zurück in die Tasche.

Integriere dich in die fremde Kultur und du wirst dich nicht nur sicher fühlen, sondern dadurch auch besser außergewöhnliche Augenblicke mit deiner Kamera festhalten können. Dabei sind auf jeden Fall auch ein paar Sprachkenntnisse des jeweiligen Landes von Vorteil.

Einen Teil deiner Ausrüstung in der Unterkunft oder gleich zuhause lassen

Teile deiner Ausrüstung wie beispielsweise Ersatzteile, die du unterwegs kaum oder gar nicht brauchst, solltest du in deiner Unterkunft lassen. Vorausgesetzt, es gibt ein Schließfach oder einen Tresor in deinem Zimmer oder an der Rezeption, das bzw. den du mit Hilfe eines Zahlencodes oder Schlosses sicher verriegeln kannst. Trotzdem ist es auch oft eine Sache des Bauchgefühls, ob man die eigene Unterkunft als sicheren Ort empfindet. Nicht notwendige Teile der Ausrüstung sind immer noch zuhause am
sichersten aufgehoben, also überlege dir vorher gut, was du auf deiner Reise wirklich alles brauchst.

Wichtige Wartungs- und Pflegehinweise der Kameraausrüstung

Auf Reisen wird die Kamera und ihr Objektiv schnell mal etwas beschmutzt. Auch das Risiko einer Beschädigung ist im Transport deutlich erhöht. Damit alles heil und funktionsfähig ankommt, gibt es einige wichtige Hinweise, die es zu beachten gilt. Zunächst sollte die Ausrüstung vor Schlägen und harten Aufprallen stets geschützt sein, auch wenn sie gerade nicht in Gebrauch ist. Dabei sollte jedes Teil am besten einzeln verpackt oder zumindest durch Trennwände vom nächsten Teil abgegrenzt werden. Eine Mischung sehr widerstandsfähiger und dennoch reversibel verformbarer Stoffe sorgt für eine optimale Polsterung und Abschottung der Einzelteile.

Die filigrane Kameraelektronik reagiert besonders empfindlich auf Sand und Staub, womit die Ausrüstung gerade auf Reisen schnell in Kontakt kommt. Falls die Kamera mit Sand in Berührung kommt, solltest du das Gehäuse sorgfältig mit einem fussel- und staubfreien, ganz leicht angefeuchteten Lappen reinigen. Passende Tücher aus Mikrofaser gibt es in beinahe jedem Supermarkt und nicht nur in Kamerafachgeschäften.

Ansonsten gilt: Sorgsamer, präventiver Umgang mit deiner Ausrüstung ist der beste Wartungshinweis, den ich dir geben kann. Die meisten Reparaturen fallen erst dann an, wenn man die Ausrüstung vorher unachtsam behandelt hat.

Mein Fazit

Mit den richtigen Maßnahmen ist es kein großes Wagnis mehr, auch mit einer teuren Kameraausrüstung auf Reisen zu gehen. Du solltest dich vor allem um die Diebstahlsicherung der Ausrüstung kümmern. Den ersten und wahrscheinlich wichtigsten Schritt dazu legst du mit der Wahl des Gepäckstücks.

Außerdem soll noch einmal betont werden, dass es sinnvoll ist, sich beim Zusammenstellen der Ausrüstung einzuschränken. Wenn du nur das Nötigste mitnimmst, kannst du sicher, stressfrei und ohne Rückenschmerzen mit deinem Foto-Equipment verreisen.


Wie schützt du deine Kameraausrüstung auf Reisen? Was sind deine Tipps, damit deiner Kameraaussrüstung möglichst nichts zustößt? Erzähle uns davon doch einfach in einem Kommentar.

Mit dem IPhone fotografieren – Bildbearbeitung mit Apps

Der heutige Beitrag ist ein Gastbeitrag von Marion. Sie ist Autorin eines Lifestyle-Magazins. In ihrem Beitrag stellt sie uns ihre Lieblings-Apps für die Handyfotografie, insbesondere mit dem IPhone vor.

Mit diesen Apps machst Du Smartphone Fotos wie ein Profi

Oft werde ich gefragt: “Marion, mit was fotografierst Du?” Die Gesichter sind dann meistens etwas skeptisch, wenn ich ihnen sage: “Mit meinem IPhone 8S.”
Natürlich habe ich auch eine Spiegelreflex Kamera. Aber ehrlich? Meine schönsten Aufnahmen entstanden spontan und unerwartet.

Nicht immer schleppe ich mein ganzes Equipment mit. Z.B. auf einer Walking Safari, durch das Okavango Delta, nehme ich nur mein IPhone mit. Denn ohne Kamera klettert es sich besser, falls ich mal auf Löwen stoße.

Aber wie kann man mit so einem kleinen Objektiv arbeiten und dann auch noch so tolle Aufnahmen machen?

Mit Fotobearbeitung. Was für die Profis Adobe Creative Suite ist, ist für IPhone Fotografen eben eine Handvoll kleiner Apps, mit denen man prima Bilder aufpeppen und Belichtungsfehler und Bildausschnitte ausbessern kann.

Hier sind meine Lieblings Apps zur schnellen und professionellen Bildbearbeitung:

Bilder am IPhone selbst korrigieren

iPhone App

Ich sag immer “Keep it simple” ( mach’s einfach). Wenn du sowieso schon mit Deinem Iphone fotografierst, kannst du auch die integrierten Korrekturfunktionen verwenden.

Die wichtigsten Funktionen sind hier das Zuschneiden eines Bildausschnitts und die Helligkeit. Oftmals ist das Bild einfach zu dunkel und mit der Funktion “Belichtung” oder “Brillanz” kannst du dein Bild schnell einmal mehr Licht geben. Bei überbelichteten Bildern verwende einfach mehr Kontrast und nehme Glanzlichter zurück. Eine kleine Spielerei am Anfang, mit großem Effekt am Ende.
Das Objekt zwar getroffen, aber nicht mittig? Kein Problem. Mit der Schneidefunktion und dem Raster kannst du jedes Bild noch in den richtigen Winkel setzen.

Die Portrait Funktion

Seit der Version 8.x bietet Iphone die sogenannte Portrait Funktion an. Hier kannst du mit Tiefenschärfe spielen und den Hintergrund unscharf gestalten, sodass der Betrachter sich auf das fokussiert, was scharf ist. Z. B. ein Gesicht. Aber auch Blüten und Blätter. Achte dabei darauf, dass du den Abstand einhältst. Das Display zeigt dir aber an, wenn du optimal zum Objekt stehst.

Tolle Filter App: MOLDIV

Ich habe schon unzählige Filter Apps versucht. Geblieben ist MOLDIV. Der Grund: Die App ist in ihrer Gratisversion schon ausreichend und nervt nicht, mit ständigen Advertising zum upgraden. Hier gibt es einen tollen Vintage Filter, der Bilder auf alt trimmt.

Weichzeichnen

Aber auch der WEichzeichner von MOLDIV hilft dir, in Deinem Bild einen Fokus zu setzen. Ihn gibt es Linear und Radial und lässt sich individuell anpassen. Das ersetzt bei Portrait Aufnahmen z.B. die oben erwähnte Portrait Funktion des S8 und 10. Wenn du also ein IPhone 7 OHNE Portrait Funktion hast, kannst du hier nachträglich noch einen Akzent setzen.

Collagen App: Video und Fotos gleichzeitig in einem Foto Grid

Viele Blogger und Facebook User spielen mit Collagen. Irgendwann einmal fiel mir eine Collage auf, in der in einem Fenster ein Video lief und in den anderen statische Fotos waren. Wie geht das? fragte ich mich und fand nach längerem Suchen die Passende App. Mit Foto Grid kannst du deine Collagen mit Bildern und mit Videos gleichzeitig gestalten und gibst so Deinem Facebook Post eine unglaublich tolle Dynamik.

HD Fotografie

 

Eine ruhige Hand oder manchmal auch ein Stativ brauchst du für die Fotor HDR MultiStyle HDR App. Hier werden zwei Bilder kurz hintereinander geschossen, übereinander gelegt und die Bildtiefen ausgerechnet und beide Bilder zu einem gestochen scharfen Bild kombiniert. So kannst du auch ohne HD Spiegelreflex Kamera beeindruckende HD Bilder schießen.

Bilder verkleinern ohne großen Qualitätsverlust

Wer selbst bloggt, weiß wie langsam so ein BlogPost wird, wenn man Bilder mit hoher Auflösung einstellt. Man kann sie zwar direkt am Iphone drosseln, jedoch verlieren sie hier an Schärfe und Brillanz.

Hier muss ich allerdings nun vom Iphone auf den PC wechseln und verkleinere meine Bilder mit Tiny Pic vor dem Hochladen auf meine Internetseite. Diese App ist leider nur bis zu 1000 Bildern gratis. Danach kostet sie monatlich einen kleinen Betrag. Jedoch gibt es sehr viele Alternativen, die man, sobald man die 1000 Bilder verbraucht hat, einfach mal ausprobiert. So mogelst du dich kostenfrei durch.

Canva – Tolle Collagen und Layouts gestalten

 

Wer kein Budget für InDesign hat, kann mit der Gratis Version von Canva wunderschöne Layouts gestalten. Du kannst die Formate gleich so wählen, dass sie in das jeweilige Social Media passen. So gibt es hier Vorlagen für Facebook Posts, Instagram Layouts Twitter usw. Damit gehst du sicher, dass deine Posts passend für das jeweilige Social Media gestaltet sind. Auch ganz prima ist die Erstellung von PDF Formaten. Gerade wenn man seinem Leser ein e-Book zur Verfügung stellen mag, kann man sich hier mit allen möglichen grafischen Funktionen austoben.
Deine eigenen Bilder kannst du auch hochladen und in das Layout integrieren. Und es ist wirklich einfach. Du brauchst keine grafischen Vorkenntnisse.
Die App gibt es für das IPhone als auch als Desktop Version. Bei PDFs kann ich dir empfehlen, hier auf dein MacBook oder PC zu wechseln, weil du hier einfach besser siehst, was du gerade machst.

Toller Effekt mit Schwarz/Weiss und Farbakzenten

Mit Color Pop kannst du ein Motiv in Schwarz-Weiß umstellen und dann kleine Details wieder farblich zurückholen. So habe ich z.B. bei diesem Foto die Augen meiner Katze wieder auf Grün retuschiert, das gesamte Bild aber in Schwarz weiß belassen. Das geht tatsächlich mit dem Finger! Ich find’s genial.

Viel Spass beim gestalten Deiner Bilder wie ein Profi.

Über die Autorin

Marion fing an zu bloggen und hatte plötzlich ein ganzes Online Magazin. Mit ihren befreundeten Autoren und Gastbloggern betreibt sie eine abwechslungsreiche Lifestyle Plattform, mit vielen unterschiedlichen Themen die sich alle um Eines drehen: Luxus.




Hat die der Beitrag gefallen? Kennst du die vorgestellten Apps, benutzt du sie vielleicht selber? Dann erzähle mir davon in einem Kommentar. Und vergiss nicht, Marion auch zu besuchen!

So einfach kannst du eigene Stockfotos erstellen

Darum willst du eigene Stockfotos erstellen

So ziemlich jeder Blogger braucht sie: Fotos. Gerade wenn man nicht über Reise, Food oder DIY schreibt kommt es oft vor, dass man ein passendes Beitragsbild sucht. Oft will man auch schöne Bilder als Blogtitel, auf Facebook oder Instagram posten. Möglichst Bilder, die noch nicht überall zu sehen sind. Zum eigenen Feed passen sollten sie auch. Inhaltlich und farblich. Und dann ist da ja auch noch Pinterest! Für viele Blogger ist das eine der stärksten Trafficquellen. Je besser dein Bild, umso mehr Klicks auf deinen Blog! Nimm beispielweise meine Beiträge „Der perfekte Blogger“, „11 Tipps dein Geld zu verbrennen“ oder „Die besten Freebies für Blogger“. Die Bilder zu diesen Beiträgen habe ich von Quellen, die kostenlose Bilder anbieten.

Aber einen entscheidenden Nachteil haben diese Quellen auch: Andere Blogger haben auch Zugriff auf diese Bilder! Das zeigt sich vor allem dann, wenn man einen Pin mit diesen Bildern erstellt hat und plötzlich ganz viele Pins mit den gleichen Bildern angezeigt werden. Leider habe ich schon viele andere Titelbilder gesehen, die meinem sehr ähnlich waren, natürlich ebenfalls leicht modifiziert, aber im Großen und Ganzen doch gleich. Doch mit einem relativ geringen Aufwand kann sich jeder für seinen Blog oder seine Website eigene Stockfotos erstellen.

Das brauchst du, um eigene Stockfotos zu erstellen

Was du genau benötigst hängt auch ein wenig vom Inhalt deines Blogposts ab. Hast du einen DIY Blog, dann wirst du andere Bilder benutzen als bei einem Koch- oder Reiseblog. Für einen Business-Blog nimmst du wieder andere Bilder als für einen Lifestyleblog. Du kannst deine eigenen Stockfotos so gestalten, dass sie zum Inhalt deines Blogs, deiner Beitragsserie oder zu einer Rubrik passen, oder aber universell einsetzbar sind.

Generell können dir folgende Dinge helfen, um deine eigenen Bilder zu gestalten:

  • Dekorfolien
  • Kartonpapier in weiß und/oder bunt
  • Notizblöcke
  • Schöne Stifte
  • Blumen
  • Handy
  • Laptop
  • Tastatur
  • Sonnenbrille
  • Bücher
  • Deko

Was du sonst noch zum Stockfotos erstellen brauchen könntest

  • Brett(er) oder Pappe
  • Softbox(en)
  • Alternativ eine Schreibtischlampe und Butterbrotpapier oder Backpergament
  • Softbox oder Reflektor
  • Stativ

Eigene Stockfotos erstellen: Das brauchst du dafür

Mit der Dekorfolie kannst du ganz einfach Bretter bekleben. Die gibt es oft für kleines Geld im Baumarkt. Einfach bei den Holzresten gucken! Je nach Größe der Bretter kannst du entweder die ganze Seite bekleben oder nur die halbe und noch eine weitere Folie aufkleben. Und natürlich ist so ein Brett in der Regel auch beidseitig beklebbar. Alternativ kannst du die Folie auch auf einem Tisch oder dem Fußboden ausrollen.

Dann verteilt du die Gegenstände deiner Wahl auf der Fläche. Stelle den Reflektor (wenn du einen besitzt) so auf, dass dein Motiv gut ausgeleuchtet wird. Falls du nur eine Schreibtischlampe hast, dann klebe einfach etwas Butterbrotpapier oder Backpergament davor, damit das Licht etwas weicher wird und auf der möglicherweise glänzenden Folie nicht so sehr spiegelt. Natürlich kannst du deine Bilder auch an einem hellen Ort ohne künstliches Licht machen. Bei uns in der Wohnung ist das leider sehr schwierig. Deshalb benutze ich oft eine zusätzliche Lichtquelle.

Powered by Creative Market

Achte aber darauf, dass das Licht nicht zu warm, also zu orange ist. Wenn du direkt von oben fotografierst, dann nennt man das Flatlay. Auf das Thema Flatlay werde ich in einem späteren Post gesondert eingehen, also melde dich am besten direkt für den Newsletter an, um nichts zu verpassen! Manchmal macht es auch Sinn, Gegenstände nicht direkt von oben zu fotografieren.

Falls deine Fotoecke keine Wand mit schöner Tapete hat, dann kannst du mit einem zweiten Brett Abhilfe schaffen. Entweder beklebst du es mit einer Tapete oder auch mit einer Dekorfolie. Tapetenreste bekommt man leider eher nicht im Baumarkt, also entweder musst du Freunde und Familie fragen, ganze Rollen kaufen und Bretter selber tapezieren oder auch hier wieder auf Folien zurückgreifen. Auf diese Art kannst du wechselnde Unter- und Hintergründe miteinander kombinieren. So sehen deine Stockfotos mit ganz wenig Aufwand nicht alle gleich aus.

Falls du einzelne Gegenstände oder stehende Anordnungen als Motiv haben willst, aber keinen Übergang von Untergrund zu Hintergrund möchtest, dann kannst du das entweder in einem Fotozelt erreichen, oder aber mit einem großen Bogen Tonkarton. Probiere am besten aus, was für dich am besten funktioniert.

Wie solltest du deine Gegenstände anordnen?

Das kommt darauf an. Wofür erstellst du deine Stockfotos? Für deinen Blog? Ein Titelbild sollte im Querformat erstellt werden. Lasse eventuell einen Bereich frei, auf den du noch etwas Text unterbringen kannst. Ob in der Mitte, oben oder unten, bleibt dir überlassen. Du kannst auch ein weißes Blatt Papier in das Bild mit einbinden und dort später etwas Text unterbringen.

Falls du deine Titelbilder mit Canva erstellt, dann ist es eventuell auch nicht nötig, Freiraum zu lassen. Überlege dazu am besten vorher wie deine Titelbilder aussehen sollen. In naher Zukunft werde ich dir aber auch einige Pinterest-Vorlagen (Mock-Ups) in meinem Freebie-Bereich zur Verfügung stellen. Und wenn du selber vor hast deine Fotos als Freebies anzubieten oder sogar zu verkaufen, dann bedenke, dass eventuell andere Blogger vielleicht einen Text unterbringen wollen. Du kannst aus deinem Stockfoto mit Fotoshop auch ein Mock Up machen. Wie? Auch das ist etwas für einen späteren Beitrag.

Für Instagram kannst du entweder direkt quadratische Bilder machen (manche Kameras und Handys bieten dies direkt in den Einstellungen an) oder sie später zurechtschneiden. Mein Handy macht neben RAW-Fotos auch JPEG Bilder. RAW ist immer im „normalen“ Format, bei JPEG schneidet es die Fotos direkt entsprechend zu. Willst du Bilder für Pinterest erstellen, dann solltest du sie hochkant aufnehmen. Eventuell lohnt es sich, sie im Format 18:9 aufzunehmen. Auch hier solltest du bei Bedarf Platz für etwas Text lassen. Eigene Stockfotos erstellen ist ganz einfach

Licht und Farben

Das Licht sollte möglichst so fallen, dass das gesamte Bild ausgeleuchtet wird und keine zu großen Schatten entstehen. Ob du mit natürlichem Licht oder einem Diffusor auskommst oder doch mit zusätzlichen Lichtquellen arbeiten musst, liegt an deinem Aufnahmeort. Versuche dein Bild nicht zu bunt zu gestalten, außer du willst explizit superbunte Bilder haben. Wenn du Anregungen brauchst, welche Farben gut zusammen passen, dann empfehle ich dir Design Seeds. Dort bekommst du hervorragende Vorschläge für Farbkombinationen. Auch die Farben meines Blogs habe ich von dort. Ach ja, das Ganze ist natürlich völlig kostenlos!

Mit dem Handy oder der Kamera Stockfotos erstellen?

Ein aktuelles Handy mit guter Linse kann fast so gut sein wie eine Kamera. Ich empfehle immer, in RAW zu fotografieren. Viele aktuelle Handys bieten diese Funktion an. Diesbezüglich muss es also nicht unbedingt die Spiegelreflexkamera sein, mit der du deine Bilder erstellst. Allerdings hast du mit der Spiegelreflexkamera und entsprechenden Objektiven und Blitzen doch viel mehr Möglichkeiten. Die Bilder in diesem Beitrag sind beispielsweise mit meinem Handy gemacht um zu zeigen, wie gut sie auch mit einfachsten Mitteln werden können.

Die RAW Datei kannst du direkt auf dem Handy oder am PC bearbeiten. Ich schlage vor, mindestens Lightroom, zusätzlich bei Bedarf auch Photoshop (falls du Mock Ups erstellen willst) zu benutzen.  Später kannst du die Bilder dann in JPEG speichern. Als kostenlose Alternative zu Photoshop gibt es zum Beispiel GIMP. Willst du deine Bilder kostenlos oder kostenpflichtig zur Verfügung stellen, dann sollten sie eine möglichst hohe Auflösung haben und nicht zu klein sein. Für deinen Blog kannst du die Größe ja entsprechend anpassen. Auch mit dem Handy kann man Stockfotos erstellen Das Fotografieren mit einer wlanfähigen Kamera hat aber den Vorteil, dass du die Bilder direkt am PC anschauen und dein Layout korrigieren kannst, bevor du anfängst zu fotografieren. Außerdem hast du die Möglichkeit, die Bilder direkt auf dem PC zu speichern. Ein Tutorial, wie es mit Canon funktioniert wirst du ebenfalls in nicht allzu ferner Zukunft auf diesem Blog finden.

Und wo kann man die Fotos jetzt verkaufen? Ich selber biete ein paar Bilder auf Creative Market und Etsy an. Etsy ist international verfügbar und ich fand es einfach, dort digitale Dateien einzustellen. Egal wo, die Konkurrenz ist übergroß. Also mache dir nicht zu viele Hoffnungen, mit deinen Bildern reich zu werden.

Neben den Onlineportalen kannst du deine Bilder auch direkt über deinen Blog verkaufen. Damit habe ich mich bisher aber nur ganz am Rande beschäftigt und biete es (noch) nicht selber an. Falls du damit schon Erfahrung hast, vielleicht sogar einen Beitrag dazu verfasst hast, dann hinterlasse doch bitte direkt einen Kommentar! Und wenn du schon die aktuellsten Richtlinien zur DSGVO mit aufgenommen hast, dann um so besser!

Ich hoffe, ich habe dir mit meinem Beitrag etwas helfen und die ein paar Anregungen geben können. Vergiss nicht, meinen Newsletter zu abonnieren, damit du auch zukünftig über Fotografie-Druck und Blogging-Tipps informiert wirst. Und natürlich, damit du Zugang zur Freebie-Area bekommst und regelmäßig meine neuen Freebies erhälst!

Übrigens, wenn ihr meinen Newsletter abonniert, dann habt ihr auch die Möglichkeit die Bilder aus diesem Beitrag als Stockfotos im Freebie-Bereich für euren Blog herunterzuladen.

Und falls ihr andere oder weitere Stockfotos haben wollt, dann schaue euch einmal die besten Freebies von anderen Bloggern an, dort findet ihr auch Stockfots. Vergiss bitte auch nicht, diesen Beitrag zu pinnen und zu teilen.

Einkaufstipps (Affiliate Links):

 

 

Schöne Fotodrucke ohne großen Aufwand mit Saal Digital

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Wie du sicherlich mitbekommen hast, fotografiere ich sehr gerne und sehr viel. Deshalb habe ich mich natürlich sehr gefreut, den Service von Saal Digital ausprobieren zu dürfen.

Bestellvorgang

Um eure Fotos als Printversion zu bestellen, müsst ihr als erstes eine kostenlose Software installieren. Sobald die Installation abgeschlossen ist, könnt ihr eure Bilder hochladen. Dort habt ihr dann verschiedene Auswahlmöglichkeiten. Ihr könnt eure Bilder auf Papier drucken, als Fotogeschenke, Leinwände und viiieeel mehr.

Ich habe drei Bilder aus meiner Kleinserie „Sakura“ auf Alu-Dibond (jeweils 11,90€ inkl. Aufhängung) und eines mit einem anderen Motiv auf Acrylglas (16,90€ inkl. Aufhängung) drucken lassen, um zu sehen, welche Möglichkeit des Druckens mir besser gefällt. Die Bilder haben alle jeweils die Größe 10x15cm. Bei allen Bilder haben eine Stadardaufhängung dazu gewählt. Hier gibt es verschiedene (kostenpflichtige) Auswahlmöglichkeiten. Bezüglich der Aufhängung hätte ich mir gewünscht, dass mindestens eine kostenfrei ist. Ein Schraubhalterung für das kleine Bild hätte sogar rund 20€ gekostet, was ich schon arg teuer finde. Schön ist aber, dass ausführlich und mit Fotos erklärt und gezeigt wird, was man unter der jeweiligen Aufhängung verstehen muss. Mir ist durchaus bewusst, dass verschiedene Aufhängesyteme verschiedene Preise haben und ggf. auch einmal große und schwerere Bilder halten müssen, trotzdem besteht in meinen Augen bei den Preisen optimierungsbedarf…

Die Bilder sind da

Nach wenigen Tagen wurden alle Bilder ausgesprochen sorfältig verpackt geliefert. Dass der Postbote einfach alles im Flur abgestellt hat, keine Karte eingeworfen hat und die Nachbarin das Paket in Verwahrung genommen hat, dafür kann Saal Digital nichts. So habe ich die Bilder aber erst recht spät gekommen und mein Kameraobjektiv war schon auf dem Weg zur Reparatur. Deshalb gibt es leider auch derzeit nur Handyfotos von meinen Bildern.

Die Qualität der Drucke ist im großen und ganzen sehr gut. Gerade die Alu-Dibond-Bilder sind genau so geworden, wie ich es erwartet habe. Da die Bilder absichtlich in einem matt-blassen Stil gehalten sind, habe ich nicht mit besonders knalligen Farben gerechnet. Gut, denn das hätte den Stil meiner Kleinserie ruiniert! Hier gibt es also absolut nichts zu bemängeln! Keine Macken und und der DRuck ist sehr sauber, trotz des vermutlich nicht ganz einfachen Motivs.

Der Acrylglasdruck hat allerdings eine winzige keine Macke in der Beschichtung der Rückseite an der unteren rechten Ecke. Sie ich nicht einmal einen Millimeter groß, trotzdem ist jetzt ein störender heller Fleck in der untersten Ecke des Bildes. Die Farben und die Schärfe des Acrylglasbildes ist aber sehr gut und genau wie gewünscht. Was das betrifft kann ich auch nicht meckern.

Zweiter Versuch

Nachdem ich den Fehler an Saal Digital gemeldet habe und auch Fotos angehängt habe, wurde umgehend ein Ersatzauftrag erstellt. Schon wenige Tage später wurde mir das beanstandete Bild erneut zugeschickt. Dieses Mal ist es fehlerfrei und richtig schön geworden. Kleinere Fehler können immer mal passieren. Dann ist es aber wichtig, dass man als Kunde nicht lange diskutieren muss, um die bestellte Ware in dem Zustand zu bekommen, den man sich erhofft.

Hier ist Saal Digital absolut vorbildlich. Ohne Rückfragen oder weitere Diskussionen wurde der Druckauftrag erteilt. Ein großes Lob dafür an dieser Stelle!

Sorry für die Spiegelung!!

Fazit

Ich wollte ausprobieren, ob sich Saal Digital eignet, meine Bilder auf Leinwand zu bringen. Personalisierte Geschenke finde ich weit schöner als Einheitskram. Gleiches gilt auch für die Deko daheim. Abgesehen von den Halterungen finde ich die Preise auch sehr angemessen. Alle vier Bilder mit Halterung und inklusive Versand haben rund 56€ gekostet. Dass es keine Lieferkostenpauschale gibt finde ich grundsätzlich auch nicht mehr zeitgemäß, vielleicht bin ich diesbezüglich aber auch etwas zu verwöhnt…? Der Gesamtpreis ist sehr angemessen, wobei ich persönlich den Alu-Dibonddruck viel schöner finde. Aber das ist letztendlich Geschmackssache.

 

Falls euch die Motive gefallen, ihr könnt sie für klines Geld als digitalen Download in meinem Etsi-Shop erwerben. Euer Wunschmotiv fehlt? Schreibt mich einfach an!

Habt ihr schon einmal eigene Bilder drucken lassen? Wart ihr zufrieden mit dem Ergebnis?

 

 

 

 

Blogparade „Mein Lieblingsort – wo ich den Alltag vergesse“

Auf Dauercamper.info habe ich einen tollen Aufruf zu einer Blogparade gefunden: „Mein Lieblingsort – wo ich den Alltag vergesse“. Eigentlich gibt es nicht dein EINEN Lieblingsort. In den helleren und sonnigeren Jahreszeiten, wenn alles grün ist (oder sich bunt verfärbt), stehe ich am Wochenende oft auf und gehe in den Wald. Die Ruhe in der Zeit vor den großen Menschenmassen, die joggen oder ihre Hunde spazieren führen, ist einfach herrlich! Im Wald kann ich entspannen und eine Auszeit vom hektischen Alltag nehmen.

Ich nehme dann auch gerne meine Kamera mit und fotografiere, was mir so vor die Linse kommt. Deutschland hat so viele wunderschöne Ecken, die man nur findet, wenn man sich abseits der ausgetretenen Pfade bewegt und auf eigene Faust losgeht, um unser wunderschönes Land zu erkunden!

Vor einigen Monaten war ich in einem Waldstück, wo ich bisher noch nie gewesen bin. Wenn ich mich nicht auskenne und nicht weiß, ob es Rundwanderwege gibt, dann laufe ich meistens sternförmig vom Parkplatz aus los und schaue, was ich dort so finde. So auch an diesem Morgen.

Hütten mitten im Wald

An diesem Morgen was das Erste, was ich entdeckt habe, ein Holzfällerweg, der an einer kleinen Hütte vorbei zu einem Teich geführt hat. Die Hütte war etwas gruselig, morgens um 7:00 Uhr, niemand in der Nähe und ein Grabstein davor… Ich musste sofort an Axtmörderfilme denken! Zum Glück gibt es hier keine, die leben ja alle irgendwo in der amerikanischen Wildnis, wie wir alle aus dem TV wissen!

Eine kleine Hütte mitten im Wald

Von der Hütte aus ging es vorbei an einem gigantischen Ameisenhaufen! Der war fast so groß wie ich! Nicht weit weg waren  noch ein paar kleinere. Kurz darauf kommt man zu einem Teich, in dem Kröten leben. Woher ich das weiß? Es hüpften einige Minikröten durch den Wald. Und über die Laichzeit an einem Krötenteich habe ich ja hier berichtet: KLICK! Der Teich ist wirklich urig und ich glaube, gerade morgens wenn die Sonne aufgeht und der Nebel aufsteigt ist es hier richtig mystisch.

Ein kleiner Teich, in dem bis vor kurzem Frösche aufgewachsen sind
Teich im Morgenlicht

Ein verstecktes Paradies im Wald

Etwas später, ich bin einen kleinen Trampelpfad, der zu einer anderen Hütte führte, hinabgestiegen, habe ich noch weitere Teiche entdeckt. Die Besitzer der Hütte haben es richtig schön gemacht, es stehen Bänke herum und eine Grillstelle gibt es auch. Ebenso einen Mülleimer! Es scheint also so, als ob Besucher willkommen und erlaubt sind. Leider haben einige Leute dennoch ihren Müll liegen gelassen. Eigentlich sollte man ihn wieder mitnehmen, wenn man schon zu Gast auf einem fremden Grundstück ist, ihn aber mindestens in den Eimer werfen! Schade, aber solche Leute gibt es leider immer wieder.

Noch eine Waldhütte
Grillstelle im Wald

Die Teiche sehen richtig verwunschen aus, so versteckt und doch offen zugänglich. Gerade im frühmorgendlichen Licht herrscht eine ganz besondere Stimmung. Fast meint man, Elfen und Gnome zu sehen. Und war das nicht ein Einhorn, dort hinten zwischen Büschen?

Manchmal muss man sich einfach aus seiner Komfortzone bewegen und neue, unbekannte Wege gehen. Wege, die wenig benutzt werden. Nicht nur, wenn man auf der Suche nach Ruhe im Wald oder unbekannten Fotolocations ist. Jedes Mal wenn wir uns aus unserer Komfortzone bewegen, sehen und erleben wir Dinge, die wir vorher nie für möglich gehalten haben. Und gerade im Wald am frühen Morgen finden wir oft die Einsamkeit und Entschleunigung, die uns im Alltag fehlt und die uns für ein paar Minuten den Alltag vergessen lässt.

Noch mehr Wald findet ihr in meinem Beitrag „Rundwanderweg 3 bei Nassach“.

Wo gehst du gerne spazieren? Was tust du, um Ruhe zu finden? Wo befindet sich dein Lieblingsort? Hinterlasse mir doch einfach einen kurzen (oder langen) Kommentar dazu oder nimm selber an der Blogparade teil.