Glanzlichter Stuttgart – Weihnachtliches Stuttgart 2020

Weihnachtszeit! Es ist schon früh dunkel und zumindest in den letzten Tagen ist es auch recht kalt. Eigentlich wären das genau die perfekten Voraussetzungen für einen Besuch auf dem weihnachtsmarkt. Wäre es nicht das Jahr 2020, in dem uns Corona so ziemlich alles durcheinander geworfen hat, was nur ging. Eine recht traurige Weihnachtszeit, so ohne Weihnachtsmärkte. Immerhin habe ich euch vor einigen Jahren schon über den Weihnachtsmarkt in Stuttgart berichtet.

Doch so ganz ohne geht es ja doch nicht. Das dachte sich auch die Stadt Stuttgart und hat deshalb mit der Aktion Glanzlichter Stuttgart etwas für Abhilfe gesorgt. Neben sehr schönen Lichtinstallationen auf dem Schlossplatz ist auch der Rest der Stadt schön geschmückt und beleuchtet. Außerdem stehen insgesamt 30 Buden in der ganzen Innenstadt verteilt.


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Die Weihnachtsbuden stehen mit ausreichend Abstand zueinander im ganzen Innenstadtbereich vom Hauptbahnhof bis zum Marktplatz verteilt. Mehr als zwei Stände nebeneinander gibt es nicht. Typische Weihnachtssüßigkeiten und etwas Handwerk macht den Großteil der Buden aus. Einige Bars verkaufen auch Glühwein und Punsch to go.

Glanzlichter Stuttgart

Wichtiger sind aber doch die Lichtinstallationen auf dem Schlossplatz, genau gegenüber vom Neuen Schloss Stuttgart. 8 Motive, die alle auf ihre Art die Stadt Stuttgart repräsentieren erleuchten die vorweihnachtlichen Abende. Mittig steht das Stuttgarter Rössle. Das stolze Ross ist das Wappentier Stuttgarts. Dank der sehr durchdachten Beleuchtung sieht es manchmal so aus, als würde das steigende Pferd mit den Vorderbeinen austreten.Die Farben wechseln immer wieder von einem warmen Gelb zu einem kalten Weiß.

Natürlich sind auch die beiden großen Autobauer aus Stuttgart vertreten. Sowohl das Mercedes-Benz Museum als auch das Porsche Museum sind mit jeweils einer automobilen Lichtinstallation auf dem Stuttgarter Schlossplatz vertreten.

Weitere Lichtinstallationen der Glanzlichter Stuttgart sind ein Elefant, der den Stuttgarter Zoo „Wilhelma“ repräsentiert, eine Installation zum Stuttgarter Weindorf, den Fernsehturm (den ich aber als solchen jetzt nicht unbedingt erkannt hätte), ein Riesenrad für den Wasen und die Grabkapelle, auch bekannt als „Denkmal ewiger Liebe“.

Die Lichtinstallationen könnt ihr noch bis zum 27. Dezember auf dem Schlossplatz bewundern, immer von 15-21 Uhr. Die Beleuchtung in der Innenstadt ist sogar bis zum 6. Januar, immer von 15-24 Uhr eingeschaltet. Bitte beachte, dass im gesamten Stuttgarter Innenstadtbereich Maskenpflicht gilt und du die Abstandsregeln einhalten musst. Bei meinem Besuch haben sich aber alle Besucher sehr vorbildlich daran gehalten!

Wie sieht es in deiner Stadt aus? Was wird dort getan, um uns die Vorweihnachtszeit zu verschönern? Gibt es wenigstens eine weihnachtliche Beleuchtung? Berichte mir doch davon in einem Kommetar.

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Konstanz Quickie: Altstadt und Hafen – Spannende Infos für deinen Kurztrip an den Bodensee

Konstanz, die größte Stadt am Bodensee. Mit etwa 85.000 Einwohnern ist Konstanz auch eine der 100 größten Städte in Deutschland. Aber das nur am Rande, schließlich geht es hier darum, was du dort alles erleben kannst, wenn du nur wenig Zeit hast. Konstanz hat eine wunderschöne Altstadt und liegt direkt am Bodensee. Beides unschlagbare Argumente für einen Kurztrip in die Stadt nahe der Schweizer Grenze.


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Reicht denn ein Tag in Konstanz aus? Ganz klare Antwort: NEIN! Auch wenn die Altstadt relativ klein ist und alles sehr gut zu Fuß zu erreichen ist. Den wahren Charm von Konstanz kannst du erst erfassen, wenn du dich ein wenig mit der Geschichte der Stadt auseinander gesetzt hast.

Und natürlich gehört zur Stadt auch der Bodensee die das Brandenburger Tor zu Berlin. Ein Teil des täglichen Lebens spielt sich imemr auch am oder auf dem Wasser ab. Das gilt ganz besonders für die Studenten, die an einer der beiden Universitäten von Konstanz studieren.

Historisches Konstanz

Konstanz hat auch heute noch eine unglaublich gut erhaltene Altstadt, die schon seit Jahrunderten nahezu unverändert besteht. Das liegt vor allem daran, dass die Altstadt weder im Dreißigjährigen Krieg, der von 1618 bis 1648 andauerte noch im Zweiten Weltkrieg nennenswerte Schäden erlitten hat. Und so stehen viele Häuser heute noch dort, wo sie schon vor vierhundert Jahren standen. Nimm dir einen Moment Zeit und stelle dir vor, wie Mägde Kaufmänner durch genau die gleichen Gassen wandeln, in denen du gerade stehst! Und sie haben schon dieselben Häuser gesehen, wie du. Nur eventuell mit einem etwas anderen Anstrich.

Konstanz wurde schon 762 erwähnt, damals noch unter dem Namen Constancia aber auch Constantie. Seitdem hat sich der Name der Stadt im Laufe der Zeit viele Male geändert. Die Region ist aber schon viel länger besiedelt. Schon im 2. Jahrhundert vor Christus waren Kelten im Bereich der heutigen Niederburg ansässig. Kaiser August lies in späteren Jahren die Region erobern und dem Römischen Reich einverleiben.

Auf die Römer geht wohl auch der Name der Stadt zurück. Constantia war der Sammelbegriff für ein spätrömisches Kastell. Reste davon kann man heute am Münsterplatz durch eine Glaspyramide sehn oder im Rahen einer Führung erkunden. Die folgenden Jahrhundertw waren ebenfalls sehr bewegt und Konstanz gehörte zu verschiedenen Reichen.

Konrad von Konstanz, der von 934 bis 975 Bischof im Bistum Konstanz war, wollte die städtische Toppografie der von Rom angleichen. So baute er einige neue Kirchen, von denen aber nicht alle erhalten blieben. Doch Konstanz sollte im Laufe der Geschichte noch eine weitaus größere Rolle für die Katholische Kirsche spielen, als nur eine Kopie Roms zu sein.

Doch bis dahin verging noch etwas Zeit. In Konstanz, strategisch ausgesprochen günstig gelegen auf dem Weg über die Alpen nach Italien, florierte die Wirtschaft. Um die vielen Waren zu lagern, wurde am Hafen ein großes Gebäude als Lager und Umschlagsplatz errichtet, heute bekannt als Konzilgebäude. Doch nach der Erschließung des Gotthartpasses stagnierte die Wirtschaft immer mehr, da nun eine neue Route nach Italien führte.

Das berühmte Konstanzer Konzil (1414 bis 1418) bestätigte Rom als Sitz des Papstes. In dieser Zeit wurde auch das sogenannte abendländische Schisma beendet. Zum eigentlichen Papst gab es seit einigen Jahren nämlich noch einige Gegenpäpste, die alle die Herrschaft über die Kirche für sich beanspruchten. Der Reformator Jan Hus, der in Konstanz lebte, wurde verbrannt. Am 11. November 1417 wurde der einzige Papst nördlich der Alpen gewählt. Die Einheit der Kirche war wieder hergestellt.

Jan Hus, der in Konstanz als Ketzer verbrannt wurde, war eigentlich ein Reformator, der den weltlichen Besitz der Kirche, die Habsucht des Klerus und dessen Lasterleben kritisierte. Außerdem wollte er, dass Gottesdienste in der Landessprache und nicht wie üblich auf Latein gehalten werden. Wie du dir sicher denken kannst, kam das nicht bei allen Geistlichen gut an. Seine Exkommunikation und folgende Verbannung aus Prag führte dort zu Unruhen. Heute erinnern einige Denkmäler und noch erhaltene Gebäude an das Leben und Wirken von Jan Hus in Konstanz.

Im 15. Jahrhundert wollte Konstanz eigentlich zur Schweiz übertreten, aber die Schweizer wollten Konstanz nicht. Die kuriose Folge dieses Bestrebens ist die einmalige Tatsache, dass die Konstanzer Gemarkung Tägermoos auf schweizerischem Territorium liegt. Das wurde zuletzt 1831 festgelegt. Nach der Absage schloss sich Konstanz dem Schwäbischen Bund an, wurde 1527 reformiert und gehört 1529 zur Protestantischen Minderheit am Reichstag zu Speyer. Und das führt egleich mal zu den nächsten Problemen.

1546 begann nämlich Kaiser Karl V.  einen Krieg gegen die Protestanten. Den gewann er schon ein Jahr später. Doch Konstanz nahm diese Niederlage nicht hin. Bis 1548 verhandelte die Stadt um ihre Reichsfreiheit und die Religionsfreiheit. Erfolglos. Am 6. August 1548 verhängte der Kaiser per Urkunde, dass Konstanz per Reichsacht zur rechtlosen Stadt wird. Doch die Bürger von Konstanz blieben wehrhaft und wehrten 1548 die spanischen Truppen des Kaisers erfolgreich ab, nur um sich kurz darauf den Österreichern, die die Stadt belagerten, zu ergeben. Nun gehörte Konstanz zu Österreich und war keine „Freie Stadt“ mehr.

Erst 1806 wechselte Konstanz wieder die Nationalität und gehörte nun zum Großherzugtum Baden und ab 1939 wieder kreisfreie Stadt. 1552 wurde das Bundesland Baden-Württemberg gegründet, zu dem Konstanz bis heute gehört.

Blick auf den Bodensee

Anreise nach Konstanz

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du nach Konstanz kommen kannst. Mit dem Auto über Land fährst du von Norden kommend über die A81 und dann über die B33. Letztere wirst du auch befahren, wenn du eher aus dem Osten nach Konstanz fährst.

Konstanz hat auch einen Bahnhof in der Innenstadt. Allerdings halten dort nur Regionalzüge. Vermutlich wirst du dementsprechend in Singen umsteigen.

Eine weitere Möglichkeit der Anreise ist die Autofähre ab Meersburg. Die Fähre verkehrt tagsüber alle 15 Minuten. Die Überfahrt selber dauert auch nur eine Viertelstunde. Die einfache Fahrt kostet 3,30€ pro Person, mit Rückfahrt steigt der Preis auf 6,10€. Für den PKW werden nochmal 8,30€ bzw. 16,10€ für zwei Fahrten fällig. (Preise Stand September 2020).

Tipp: Solltest du nicht ab Konstanz mit dem Auto fahren wollen, lasse es direkt in Meersburg stehen. Alle Sehenswürdigkeiten direkt in Konstanz kannst du auch zu Fu erreichen. Und mit 2€ pro Stunde ist das Parken hier auch nicht wirklich billig. Allerdings ist das Parkhaus an der Fähre in Meersburg mit 1,20€ pro halbe Stunde auch kein wirkliches Schnäppchen. Günstige Parkplätze, zum Teil mit Pendelbusanbindung findest du auch auf der Homepage von Meersburg.

Wie viel Zeit brauchst du für Konstanz?

Wir sind nur für wenige Stunden nach Konstanz gefahren und haben uns die allerwichtigsten Sehenswürdigkeiten der Konstanzer Altstadt angeschaut. Angekommen sind wir gegen 11 Uhr und abgefahren gegen 18 Uhr. Für uns war der eine Tag ausreichend, um einen Überblick über die Stadt zu gewinnen. Um sich alles in Ruhe anzugucken, eine Bootstour zu machen, in die Museen zu gehen und die Insel Mainau anzuschauen war unsere Planung aber zu knapp.

Willst du nur etwas durch die Konstanzer Altstadt spazieren und am Hafen entspannen, dann ist ein Tag ausreichend. Solltest du dich aber für die Museen und Mainau und vielleicht noch einen Ausflug nach Meersburg begeistern, dann empfehle ich doch, mindestens eine Nacht zu bleiben, besonders dann, wenn du eine etwas längere Anfahrt hast.

Falls es doch mal länger wird - Übernachten in Konstanz

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Falls du länger als einen Tag in Konstanz bleiben möchtest, schau dir einfach mal die nachfolgenden Übernachtungsmöglichkeiten genauer an:

Das 3-Sterne Hotel Barbarossa* liegt mitten in der Altstadt am Konstanzer Obermarkt, den ich dir weiter unten auch vorstelle. Vom Hotel Barbarossa aus sind alle Sehenswürdigkeiten der Altstadt und der Hafen fußläufig zu erreichen. In der Umgebung gibt es viele Möglichkeiten, zu Abend zu essen.

Südlich der Altstadt, aber noch immer fußläufig von den Sehenswürdigkiten und dem Hafen entfernt liegt das Hotel Scheffelhof*. Zum Bahnhof sind es nur 5 Gehminuten und in die Schweiz läuft man von hier aus auch nicht lange.

Du willst es richtig luxusriös? Und am liebsten mit Blick auf den See? Dann ist das Steigenberger Inselhotel vermutlich genau das richtige für dich.Aus einigen Zimmern hast du ebensoo Seeblick wie von der Außenterasse aus.

Alle drei Hotels sind ausgebucht? Dann schau einfach auf der Karte nach, welches Hotel in Konstanz in deiner gewünschten Preisklasse noch verfügbar ist.

Konstanz Altstadt - Sehenswürdigkeiten in für sonnige Tage

An sonnigen oder zumindest trockenen Tagen kann man sich viel und lange im Freien aufhalten in der Altstadt von Konstanz. Viele der alten Gebäude und Sehenswürdigkeiten wurden über die Jahre allerdings zu Wohn- und Geschäftsräumen umfunktioniert, was ich immer sehr schade finde. Andererseits bleibt so natürlich auch viel alte Bausubstanz erhalten, die sonst ohnehin hätte weichen müssen. Unseren Rundgang durch die Altstadt von Konstanz beginnen wir heute in der Straße „Marktstätte“.

Gesäumt von vielen Kaffees und Restaurants beginnt die Einkaufsstraße gegenüber vom Hafen. Durch eine Unterführung kannst du sie von der Hafenseite aus bequem erreichen. Als erstes sticht einem gleich der „Kaiserbrunnen“ aus dem Jahr 1897 ins Auge. Den 1990 neu gestaltete Brunnen zieren ein dreiköpfiger Pfau mit drei Papstkronen, „Seehasen“ und weitere karikaturistische Figuren. Alles in Anlehnung an das Konstanzer Konzil von 1414 bis 1418. Gerade an warmen Tagen tummeln sich dort viele Leute. Der Brunnen ist auch Teil verschiedener Stadtführungen, von denen eine den Titel „Gegenwart der Vergangenheit“ trägt.

Fassadenmalerei am Rathaus von Konstanz

Das Rathaus von Konstanz liegt nicht weit weg vom Kaiserbrunnen. Du kannst es auch gar nicht verfehlen, denn es ist ausgesprochen prächtig bemalt. Die Fassadenmalereien zeigen wichtige Stationen der Konstanzer Stadtgeschichte. Der Innenhof wurde ganz im Stile der italienischen Renaissance erbaut. Von der Kanzleistraße oder dem Blätzleplatz aus gelangst du in den Innenhof.

Weiter geht es zum Konstanzer Obermarkt, der zusammen mit der Marktstätte als wichtigster Platz in Konstanz gilt. Hier lässt es sich sehr schön unter dem großen Baum sitzen oder vor dem Hotel Barbarossa etwas trinken. Neben dem Hotel befindet sich noch ein spätgotisches Hochhaus mit einer Fassadenmalerei aus dem Jahr 1906.

Konstanz Obermarkt
Konstanz Obermarkt und Hotel Barbarossa

Die Häuser der Wessenbergstraße, Münzgasse und des Sankt-Stephans-Platzes solltest du dir auch ansehen. Vergiss auch nicht, einen Blick in die engen Seitengassen der Konstanzer Altstadt zu werfen. Die Häuser in dieser Ecke der Altstadt sehen allesamt wunderschön aus und sind teilweise auch noch reich verziert und so manche Gasse urgemütlich.

Konstanz Altstadt

Das Konstanzer Münster

Die nächste Station auf unserem Stadtrundgang ist das Münster von Konstanz, eine der größten romanischen Kirchen Südwestdeutschlands. Du kannst auch vor deinem Besuch des Münsters noch einen Abstecher zum Konstanzer „Triumphbogen bzw. Lenk-Brunnen“ machen, bevor du zum Münster gehst. Mit 30 teils sehr skurril anmutenden Figuren werden hier Autofahrer und unser normales Freizeitverhalten karikiert.

Die dreischiffige Säulenbasilika des Konstanzer Münster wurde 1089 geweiht. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie es vor hunderten von Jahren schon möglich war, diese riesigen Kirchengebäude zu erbauen. Vor allem, wenn man sie sich von innen ansieht. Im Münster musst du aktuell zwar eine Maske tragen, kannst aber das meiste besichtigen. Besonders sehenswert sind unter anderem Krypta, Mauritius Rotunde, der Kreuzgang oder auch das Westwerk. Einige weitere Sehenswürdigkeiten des Konstanzer Münster sind allerdings nur während einer Domführung zu besichtigen. Wir haben aufgrund der Kürze der Zeit vor Ort aber an keiner Führung teilgenommen.

Das Konstanzer Münster, auch Münster Unserer Lieben Frau genannt, kannst du sowohl bei Sonne als auch bei Regen gut besuchen. Allerdings macht es für mich schon einen Unterschied, ob das Licht an einem sonnigen oder wolkenverhangenen, trüben Tag durch die Fenster fällt. Und gerade bei schönem Wetter lohnt ein Aufstieg in den Münsterturm mehr als bei Regen. Der Aufstieg kostet 2€ für Erwachsene und 1€ für Kinder. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation werden Eintrittskarten aktuell aber noch nicht wieder verkauft und der Turm ist leider gesperrt.

Weiter in Richtung Rhein

Wir haben das Münster durch den Eingang am Pfalzgarten betreten und auf der gegenüberliegenden Seite wieder verlassen.  Vom Münsterplatz aus sind wir dann weiter durch die Konstanzer Altstadt in Richtung Rhein gelaufen. Dort findest du vor allem kleine und enge Gassen und hübsche alte Häuschen und nur noch kleine, meist Inhabergeführte Geschäfte. Hier ist es schon viel ruhiger und gemütlicher!

Wenn du durch die Altstadt von Konstanz durch bist, liegen am Rhein der Pulverturm und der um 1200 errichtete, 35m hohe Rheintorturm. Am Rheintorturm beginnt der Rhein. Hier ist Kilometer 0. Leider sind aktuell der Turm und das zugehörige Museum geschlossen. Dennoch lohnt es sich, einen Abstecher dorthin zu machen und einen Blick auf den hier beginnenden Rhein und die alte Rheinbrücke zu werfen.

Den Gang über die Alte Rheinbrücke solltest du dir auch nicht nehmen lassen. Von hier hast du eine schöne Aussicht über den Bodensee und auf die wunderschönen Häuser der „Stadt am See“. Entweder gehst du von hier aus wieder über die alte Rheinbrücke zurück, oder du läufst am Ruderverein, dem Konstanzer Rheinstrandbad und dem Hallenbad am Seerhein entlang und querst den Rhein erneut über die Fahrradbrücke.

Alte Rheinbrücke Konstanz



Konstanz Altstadt - Weitere Sehenswürdigkeiten

Nicht alles haben wir auf unserem Rundgang durch die Konstanzer Altstadt anschauen können. Die nachfolgenden Sehenswürdigkeiten haben wir dieses Mal ausgelassen. Der Vollständigkeit halber will ich sie dir aber nicht vorenthalten.

Die Dreifaltigkeitskirche und ehemalige jüdische Synagoge befindet sich in derselben Straße wie das Rosgartenmuseum (das ich weiter unten vorstellen werde), der Rosgartenstraße. Die heutige Pfarrkirche gehörte einst zu einem Augustinerkloster, das 1268 gegründet, aber zu Beginn des 19. Jahrhunderts abgebrochen wurde. Nur die Kirche blieb bestehen. Südöstlich der Kirche stand bis in die Nazizeit eine Synagoge. Das Gelände wurde jedoch 1966 von einem jüdischen Geschäftsmann überbaut. Das Hochhaus beinhaltet dennoch einen Gebetssaal sowie die Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz.

Gasse in der Konstanzer Altstadt

Mehr am südwestlichen Teil des Stadtkerns gelegen ist das Schnetztor in der Hussenstraße nahe der Bodanstraße. Im 14. Jahrhundert wurde es als südliche Stadtbegrenzung gebaut. Im Pflaster des Löwenplatzes kannst du heute sogar noch das Mauerfundament sehen. Das Schnetztor ist eines von drei mittelalterlichen Wehrbauten, die auch heute noch erhalten sind. Die anderen beiden sind übrigens der Pulverturm und der Rheintorturm.

Dann gibt es noch den Hussenstein, der 350 Zentner, also 35000 Kilo wiegen soll. Hier ehrt man die böhmischen Reformatoren Jan Hus und Hieronymus von Prag. Er steht für „Aufklärung, Unparteilichkeit und gegenseitige Achtung verschiedener religiöser Meinungen“ (Joseph Fickler, April 1862). Jan Hus war ein Reformator, der in Konstanz zu Zeiten des Konstanzer Konszils an dieser Stelle verbrannt wurde. Seine Asche wurde in den Rein geschüttet, so dass es kein Grab von ihm gibt. Jedes Jahr am 6. Juli findet hier eine Gedenkfeier zu Ehren der Reformatoren statt. In Konstanz findest du noch weitere Gedenkstätten zu Ehren von Jan Hus.

Sehenswürdigkeiten in Konstanz für Schietwetter

Wir hatten Glück mit dem Wetter, es war warm und einigermaßen sonnig. Nur hin und wieder zogen mal ein paar Wölkchen über den Himmel. Deshalb haben wir uns vor allem auf Aktivitäten im Freien beschränkt. Aber natürlich gibt es auch so manche Indoor-Aktivität für regnerische oder sehr kalte Tage.

Als erstes wäre hier das Haus „Zum Rosgarten“ oder auch Rosgartenmuseum zu nennen. Es ist ein mittelalterliches Zunfthaus, in dem such die wohl bedeutendste kunst- und kulturgeschichtliche Sammlung des Bodensees befindet. Du kannst hier sogar eine Handschrift der sogenannten Richental-Chronik bewundern, die um 1465 entstanden ist.

Das Konstanzer Münster habe ich oben bereits erwähnt. Auch bei Regen ist das Münster sehenswert, schließlich hält man sich ja ohnehin drinnen auf. Sollte es tatsächlich regnen oder sehr kalt sein, wenn du in Konstanz bist, dann empfiehlt sich auf jeden Fall eine geführte Tour durch das Konstanzer Münster.

Konstanzer Münster

Das Kulturzentrum am Münster kannst du direkt mit einem Besuch des Münsters verbinden. Dort findest du unter anderem die Stadtbücherei, die Wessenberg-Galerie und den Kunstverein von Stuttgart. Zudem gibt es wechselnde Sonderausstellungen. Erwähnenswerte Sehenswürdigkeiten im Inneren des Kulturzentrums sind zum Beispiel die mittelalterlichen Wandmalereien im Eingangsbereich oder der romanische Wohnturm im Innenhof.

 Auf der anderen Rheinseite findest du das ehemalige Kloster Petershausen, welches jetzt das Archäologische Landesmuseum (ALM) beherbergt. Aktuell ist der Zutritt auf 120 Personen beschränkt, so dass es mitunter auch mal zu Wartezeiten kommen kann. Dafür haben Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre freien Eintritt. Fun Fact: Im ALM gibt es jetzt auch eine digitale Schatzsuche für Geocacher. Ganz sicher etwas, das ich nächstes Jahr mit meiner Mutter ausprobieren will!

Am südlichen Ende des Konstanzer Hafens gibt es das Sea Life Konstanz. Falls du über einen Besuch nachdenkst, dann halte auf Cornflakes- oder Milchpackungen Ausschau nach einem Gutschein. Oft bekommst du dann den Eintritt für eine Person gratis. Beachte bitte, dass du während der Corona-Zeit unbedingt vorab reservieren musst!

Im Hafen von Konstanz

Konstanz Hafen

Der Konstanzer Hafen liegt direkt neben der Konstanzer Altstadt. Am Hafen alleine kann man sich schon eine ganze Weile aufhalten. Einfach auf eine Bank setzen, aufs Wasser schauen und die Seele baumeln lassen. Das alleine wäre dann aber auf Dauer doch recht langweilig. Zum Glück gibt es am Hafen doch noch ein klein wenig mehr anzusehen.

Nördlich des Hafens liegt der Stadtgarten, ein kleiner aber feiner Park. Im Frühjahr muss es herrlich hier sein, denn der Weg durch den Park wird von Kirschbäumen gesäumt, die jetzt im Sommer alle Früchte tragen. Vielleicht kommen wir nächstes Jahr im Frühling ja zur Kirschblüte wieder her? Vom nördlichen Ende des Parks kannst du übrigens sehr schöne Fotos von den Häusern auf der anderen Uferseite machen, noch besser als von der Brücke aus.

Konstanz Hafen

Die vermutlich markanteste Sehenswürdigkeit am Hafen ist die „Imperia“. Die Figur wurde inspiriert von einer Edelkurtisane aus dem 16. Jahrhundert. Die 1993 aufgestellte Imperia ist vollständig aus Beton gegossen, neun Meter hoch und 18 Tonnen schwer. Sie dreht sich ständig um ihre eigene Achse und benötigt für eine komplette Umdrehung vier Minuten. Du gelangst über einen Steg zur Imperia und kannst diese auch umrunden.

In ihrer rechten Hand hält die Edelkurtisane den nackten König Sigismund und links den auf dem Konzil gewählten Papst Martin V, ebenfalls nackt. Doch wusstest du, dass die Figur beinahe nicht aufgestellt worden wäre? Zwei Drittel des Gemeinderates waren dagegen, die vom Tourismusverein beauftragte Figur aufzustellen. Fast wie in einem Hollywoodfilm mutet entsprechend der Aufbau durch den Bildhauer Peter Lenk an: Mitten in der Nacht wurde die Imperia mit einem Schiff über den Bodensee in den Hafen verfrachtet und dort die Imperia auf. Finanziert wurde das Unterfangen von einem Schweizer Unternehmen, sofern der Bildhauer die Eidgenossen verschont und die Imperia auf deutschem Grund aufbaut.

Imperia

Im Hafen selber besteht die Möglichkeit, dir Tretboote zu leihen oder einen Hafenrundfahrt zu buchen und den Bodensee zu erkunden. Von hier fahren auch gleich die Fähren nach Mainau, Friedrichshafen und Meersburg. Es macht auch Spaß, die Hafenstraße entlang zu flanieren und sich die vielen Boote anzusehen, die im Hafen von Konstanz liegen.

Wenn du von hier noch ein ganzes Stück weiter nach Süden, bis in die Schweiz gehst, kommst zum Seeburgpark. Genau genommen bist du jetzt auch gar nicht mehr in Konstanz, sondern in Kreuzlingen. Dort befindet sich ein kleiner Aussichtsturm, von dem aus due bei klarem Wetter fast bis zu den Alpen sehen kannst. Falls du den Teil über die Geschichte von Konstanz übersprungen hast, solltest du ihn noch nachholen. Wie sonst solltest du wissen, dass Konstanz beinahe zu den Eidgenossen übergetreten wäre, wenn diese es nicht am Ende noch verhindert hätten? So wurde Konstanz wenige Jahre darauf halt österreichisch, bevor die Grenze seit 1831 wieder nach Deutschland (damals noch nicht unter diesem Namen) führen sollte.

Boote im Hafen von Konstanz

Shopping in Konstanz

Wir sind natürlich nicht zum shoppen nach Konstanz gekommen, sondern um uns die Stadt anzusehen. Und doch habe ich dort in einem kleinen Laden gleich eine Jacke gekauft. Die Einkaufsstraße von Konstanz hat uns allen sehr gut gefallen, die Auswahl an Geschäften ist dort sehr schön. Und zwischendurch kannst du immer wieder bei einem Kaffee verschnaufen.

Ein Shopping Center gibt es auch. Das LAGO liegt am südlichen Ende der Stadt, nahe der Schweizer Grenze. Es ist aber noch nah genug dran, es zu Fuß zu erreichen. Da du am Ende der Hafenstraße ohnehin entweder umdrehen oder aber über eine Brücke die Schienen überqueren musst, kannst du eigentlich letztere Variante wählen und noch einen kurzen Abstecher zum LAGO machen. Du kommst nämlich direkt vor dem Shopping Center aus.

Ausflugsziele außerhalb von Konstanz Altstadt

Rund um Konstanz gibt es natürlich auch Ausflugsziele, die ich dir hier nur kurz vorstellen möchte. Wie bereits geschrieben waren wir nur für einen Kurztrip vor Ort und haben uns die Ziele außerhalb Konstanz noch nicht angeschaut.

Die berühmteste Sehenswürdigkeit von Konstanz ist vermutlich die Blumeninsel Mainau. Ganzjährig angenehm warm, gedeihen hier sogar Palmen! Während Corona solltest du dein Ticket online buchen. Dazu musst du ein Zeitfenster angeben, da nur innerhalb dieser einen Stunde der Eintritt möglich ist, andernfalls verfällt laut der Homepage das Ticket. Buchst du aber erst vor Ort, kann es sein, dass alle Slots schon belegt sind. Das war dann für uns auch der Hauptgrund, wieso wir von einem Besuch abgesehen haben. Das nächste Mal klappt es aber bestimmt!

Konstanz Altstadt

Nur einen Katzensprung entfernt von Konstanz liegt auch die Insel Reichenau, die größte Insel im Bodensee. Bereits auf der Hinfahrt haben wir einen Blick auf die Insel erhaschen können. Mit dem Auto fährst du von Konstanz nur wenige Minuten. Und auch die Bahn braucht nur 15 Minuten und fährt alle 30 Minuten ab Konstanz.

Mit der Fähre bist du in wenigen Minuten in Meersburg. Dort kannst d in Weinbergen spazieren gehen oder dir die mittelalterliche Burg und das Burgmuseum ansehen, das neue Schloss besuchen oder weiter zum Pfahlbaumuseum Unteruhldingen fahren.

Warst du schon in Konstanz? Was sind dort deine Highlights gewesen? Was muss man unbedingt einmal sehen oder was hat dir gar nicht gefallen? Berichte mir doch davon in einem Kommentar!

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Stauferstadt Waiblingen

Rothenburg ob der Tauber kennt ja jeder. Fachwerkhäuser, Wein und Natur, dafür ist Rotheburg bekannt. Aber was kann Waiblingen bieten? Fast genau das gleiche! OK, Waiblingen ist kleiner. Aber auch hier gibt es viele wunderschöne Fachwerkhäuser. Viel Natur. Und sehr viel guten Wein! Was es dafür nicht gibt sind Busse voller Touristen! Hier hat man noch Ruhe. Du kannst durch die wirklich gemütliche Altstadt schlendern ohne von Reisegruppen umgerannt zu werden. Im Biergarten oder einem der vielen Restaurants in der Stadt den Abend ausklingen lassen. Oder die Umgebung zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden.

Städte mit Fachwerkhäusern wie Rothenburg ob der Tauber sind ja bekannt und beliebt. Doch Corona hat uns gezeigt, dass die übervollen und touristisch überlaufenen Orte auch eine gewisse Gefahr bedeuten. Davon einmal abgesehen sind ruhigere und unbekanntere Orte oftmals ja auch viel spannender! Deshalb stelle ich euch die Stauferstadt Waiblingen auch ausführlich vor, denn sie ist, wie ich finde, auf jeden Fall einen Kurzurlaub wert und muss sich auch nicht hinter den bekannten Größen verstecken! Übrigens ist Waiblingen auch Teil der Deutschen Fachwerkstraße!


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Haus an der Rems in Waiblingen

Bewegte Geschichte der Stauferstadt Waiblingen

Bereits seit 7000 Jahren (vielleicht sind es auch ein paar mehr oder weniger, wer weiß das schon?) siedeln Menschen in Waiblingen und Umgebung. Zwischendurch war Waiblingen und sein Umland auch eine römische Grenzzone, wovon Ausgrabungen zeugen. Allerdings gab es auch eine Zeit, für die in Waiblingen keine Siedlungsnachweise erbracht werden konnten. Dafür fanden sich für das 5.-7. Jahrhundert Gräberfelder, inklusive Grabbeigaben.

Die erste urkundliche Erwähnung Waiblingens stammt aus dem Jahr 885, damals noch unter dem Namen „Vueibelingan“. Weitere urkundliche Erwähnungen gibt es bist kurz vor 1100, dann erst wieder ab dem 13. Jahrhundert. Dazwischen gibt es allerdings eine mysteriöse und ungeklärte Erwähnung der Heinriche von Waiblingen. Gemeint sind damit die salischen Kaiser, Heinrich III., IV. und V. Wieso sie in Zusammenhang mit Waiblingen erwähnt wurden, ist noch immer ein Rätsel.

Ab dem 13. Jahrhundert entwickelte sich die Siedlung Waiblingen zur Stadt, bis sie die zweitwichtigste Grafenstadt nach Stuttgart wurde. Im Jahr 1634 während des dreißigjährigen Krieges wurde Waiblingen allerdings von spanisch-kaiserlichen Truppen niedergebrannt. Damals wurde auch die Burg vollständig zerstört. Heute findet man nur noch Mauerreste des Schlosskellers in der Stadt. Der Wiederaufbau Waiblingens nach dieser Katastrophe, der auch mehr als 200 Menschenleben durch die Hand der Angreifer zum Opfer fielen, dauerte beinahe 100 Jahre.

Die heutige Altstadt im barocken Stil geht auf den Wiederaufbau nach dem Krieg zurück. Hier erfährst du übrigens noch etwas mehr zur Waiblinger Stadtgeschichte.

Tränktörle Nachbau. Das alte Tränktörle wurde zur Falle für viele Waiblinger während des großen Angriffs.

Anreise nach Waiblingen

Die Anreise nach Waiblingen ist eigentlich ziemlich einfach: Mit der S-Bahn ab Stuttgart bist du in nicht ganz 20 Minuten in Waiblingen. Nutze dazu einfach die S2, S3 oder die RB13, RB19 oder RB90. Einen Fernverkehrshalt gibt es in Waiblingen nicht!

Mit dem Auto fährst du in der Regel über die B10 oder B29. Bitte halte sich unbedingt an die Geschwindigkeitsbegrenzung, es gibt auf den Bundesstraßen so manchen Blitzer! Das gilt übrigens noch mehr für die umliegenden Ortschaften. Fotografieren scheint hier nicht nur mein Hobby zu sein…

Du kannst sogar mit dem Flugzeug anreisen! OK, das ist jetzt etwas übertrieben. Aber vom Stuttgarter Flughafen fährt die S2 direkt durch nach Waiblingen. Solltest du also einen wirklich weiten Anreiseweg haben, bestünde zumindest theoretisch die Wahl, zu fliegen.

Direkt am Hallenbad, unweit der Altstadt gibt es ausgewiesene Wohnmobilparkplätze. Bei deiner Tour durch Deutschland mit dem Wohnmobil kannst du entsprechend problemlos direkt in der Stadt parken. Allerdings ist die Stellzeit auf zwei Nächte begrenzt.

Sehenswürdigkeiten in Waiblingen

Obwohl Waiblingen nicht besonders groß ist, findest man doch allerlei Sehenswertes. Die Sehenswürdigkeiten verstreuen sich über die gesamte Altstadt, aber auch die Talaue. Insbesondere Architektur- und Kunstinteressierte werden in Waiblingen auf ihre Kosten kommen. Alte Fachwerkhäuser, Museen, Brunnen und Kunstinstallationen prägen das Stadtbild. Aber auch das Umland hat unglaublich viel zu bieten.

Die Waiblinger Innenstadt ist ein Mix aus alten Fachwerkhäusern und einigen (wenigen) modernen Gebäuden. Wobei sich Modern dabei durchaus auch auf 1970er-Jahre-Stil bezieht. Glücklicherweise überwiegen die alten Häuser und die City hat dadurch einen ganz besonderen Flair.

Es gibt so viele wunderschöne Häuser und geschichtsträchtige Bauten, dass es kaum möglich ist, alles hier vorzustellen. Deshalb habe ich im Folgenden nur eine Auswahl der Sehenswürdigkeiten zusammengestellt, die man in Waiblingen finden kann.

Beinsteiner Tor

Als das einzige erhaltene Stadttor der mittelalterlichen Stadtanlage steht es stolz an einer Brücke direkt an der Rems. 1491 errichtet, wurde 1866 das Beinsteiner Tor beinahe auch abgerissen, wie schon etwa 30 Jahre zuvor die beiden anderen Stadttore. Da man aber der Bevölkerung nicht die Glocke und die Uhr nehmen wollte, wurde das Stadttor schlussendlich baulich so vergrößert, dass es einen ungehinderten Verkehr durch die Stadt ermöglichte.

Der Turm ist 37,3 m hoch und steht mit 8,80 m × 8,60 m auf einem nahezu quadratischen Grundriss. An der Außenseite des Turmes ziert ein altes Wappen, welches in Sandstein gemeißelt ist, die Mauern. Es ist das das Wappen des württembergischen Grafen Eberhard im Bart. Dazu findet man die Jahreszahl 1491. Das zweigeteilte Bild da drunter ist ein Sgraffito aus nationalsozialistischer Zeit.

Fuhren damals noch Pferdekutschen, so ist heute das Durchfahren mit dem PKW problemlos möglich. Noch bis 1934 verlief der gesamte Verkehr von Schwäbisch Hall und Nürnberg nach Stuttgart durch das Beinsteiner Tor und die Waiblinger Altstadt. Wenn man heute durch die Gassen und Straßen schlendert, mag man das kaum noch glauben. Andererseits war das Verkehrsaufkommen damals natürlich nicht mit dem heutigen vergleichbar.

Oft wird das Beinsteiner Tor auch Säuturm genannt. Früher wurden die Schweine durch den Turm auf die Weiden getrieben, was ihm diesen wunderbaren Namen verschaffte. Nicht nur ich finde, dass das Beinsteiner Tor der schöne Fotospot in Waiblingen ist! Als eines der Wahrzeichen von Waiblingen ist es ein sehr beliebtes Fotomotiv. Das Tor hat sogar einen eigenen Selfie-Spot!

Beinsteiner Tor

Hochwachtturm

45m hoch ragt der Hochwachtturm in den Himmel. Dazu liegt er noch strategisch günstig auf einer Anhöhe über der Altstadt. Der Sockel bemisst 7x7m und ist älter als die Stadtmauer. Möglicherweise stammt er sogar schon aus der Frühstauferzeit. Mindestens seit 1250 stand an dieser Stelle aber schon ein Turm. Um 1500 herum wurde der Turm erhöht und auch in den Jahren und Jahrhunderten danach viele Male aus- und umgebaut.

Bereits 1817 war der Hochwarturm in Waiblingen Schauplatz des historischen Romans „Die Kronenwächter“ von Achim von Arnim. Allerdings besuchte der Autor die Stadt erst nach Fertigstellung seines Romans, so dass hier leider keine realen Details enthalten sind. Denn der Autor bediente sich nur zeitgenössischer Abbildungen. Instagram und Google hätten ihm sicherlich besser geholfen, aber dafür lebte er nun einmal 200 Jahre zu früh.

Heute kann man sich im Turm standesamtlich trauen lassen. Wer will kann den Turm auch besteigen, allerdings auf eigene Gefahr. Das muss man so auch in der Touristeninformation unterschreiben. Dort bekommt man dann den Schlüssel gegen ein Pfand und kann auf den Turm hinaufklettern.

Blick auf den Hochwachturm

Altes Rathaus von Waiblingen

Das alte Rathaus von Waiblingen befindet sich zentral in der Waiblinger City. Bereits 1476 wurde es das erste Mal erwähnt. Doch schon seit etwa 150 Jahren wird das Gebäude nicht mehr als Rathaus genutzt. Zwischendurch wurde es unter anderem als Schule umfunktioniert. Heute findet auf der freien Fläche unter dem Rathaus jeden Samstag der Wochenmarkt statt, coronabedingt ist er allerdings leerer als sonst und die Fläche wird nicht immer voll genutzt.

Altes Rathaus

Fachwerkhaus am Marktplatz 1

Etwa 1690 wurde das Fachwerkhaus erbaut, das du am Waiblinger Marktplatz bewundern kannst. Dieses Haus ist auch eines der Fachwerkhäuser, an denen du Neidköpfe finden kannst. Was Neidköpfe sind? Das verrate ich dir weiter unten! Einst unter anderem ein Gerichtsgebäude und ein Treffpunkt bekannter württembergischer Dichter und Geistesgrößen wie Eduard Mörike, Nicolaus Lenau oder Justinus Kerner, wird es heute als Geschäftshaus genutzt. Der kleine und gemütliche Weihnachtsmarkt findet auf dem Platz vor diesem Fachwerkhaus statt, ebenso der Wochenmarkt.

Mauergang

Am Rande der Altstadt, entlang des Stadtparks, verläuft noch ein Teil der alten Stadtmauer. Dieser ist auch öffentlich und kostenfrei zugänglich. Sie stammt aus der Zeit nach dem Wiederaufbau nachdem Waiblingen so verheerend zerstört worden war. Die heutige Form der Stadt ist noch auf diese Mauerführung zurückzuführen.

Der Gang ist ziemlich schmal und teilweise auch sehr niedrig. Hochgewachsene Menschen und Leute mit Spinnenphobie müssen sich hier definitiv in Acht nehmen! Und doch ist es wirklich spannend, dort entlang zu gehen und sich vorzustellen, wie es wohl vor 300 Jahren gewesen sein mag. Was die Menschen damals gesehen und gedacht haben.

Das Haus auf der Mauer wird laut einem Hinweisschild als die älteste Lateinschule bezeichnet und stammt aus dem 16. oder 17. Jahrhundert.

Kirchen in Waiblingen

Die Waiblinger Altstadt wird dominiert von der Michaelskirche, einer evangelischen Kirche. Hoch ragt der Kirchturm empor und ist auch aus dem Park und einigen Teilen der Altstadt zu sehen. Die Kirche liegt etwa 3 Gehminuten von der Altstadt entfernt am Südlichen Ende. Auf der Karte etwas rechts/östlich vom Shoppingplatz in Waiblingen. Früher lag die Kirche noch außerhalb der Waiblinger Stadtmauern, heute ist sie ein fester Bestandteil des Innenstadtbereichs.

Ihren aktuellen Namen erhielt die Kirche erst nach dem zweiten Weltkrieg dank einer in einer Seitenkapelle erhaltene Michaelsskulptur (die erst nach 1460 erbaut wurde).  „Große Kirche“ oder als „Äußere Kirche“. Die dreischiffige Staffelhallenkirche hatte einst einen romanischen Vorgängerbau. Glücklicherweise blieb die Kirche mit ihrer im Jahre 1484 erbauten Kanzel vom reformatischen Bildersturm verschont, so dass auch heute noch die Darstellung der vier Kirchenväter erhalten ist.

Innerhalb der Altstadt liegt die Nikolauskirche, in der die griechisch-orthodoxe Kirchengemeinde ihre Gottesdienste abhält. Erbaut im 15. Jahrhundert, damals noch mit einer Holzdecke, brannte sie während des Angriffs auf Waiblingen im Jahr 1634 bis auf die Außenmauern nieder. Rund 40 Jahre dauerte der Wiederaufbau, der durch Spenden und eine Brandsteuer finanziert wurde. Heute kann man noch einige barocke Wandgemälde in der Kirche sehen, die im Laufe der Jahrhunderte auch mal übertüncht und später wieder freigelegt wurden.

Neidköpfe

Bist du schon in meiner Facebook-Gruppe? Dann hast du sicher schon das erste Bild eines Neidkopfes gesehen. Neidköpfe sind mehr oder weniger hässliche Fratzen, die meistens an Dachgiebeln, aber auch am Mauerwerk oder auf und über Türen angebracht sind. Die Waiblinger Neidköpfe sind sehr vielfältig, mal sandsteinfarben, mal bunt. Mal zeigen sie menschliche Köpfe, die gar nicht so fratzenartig erscheinen, mal sind es tierische Fratzen.

Folgende verschiedene Neidköpfe gibt es: Gorgonenköpfe, Löwenköpfe, wilde Männer und Soldaten, Mischgesichter und schöne Gesichter. Sie dienten dabei einst sowohl als Hausmarken und Erkennungszeichen und dienten wohl auch als Wohlstandsmarken, aber sollten vornehmlich auch das Böse fernhalten und insbesondere vor dem „Bösen Blick“ schützen. Hervorzuheben ist die gebleckte Zunge, die zu diesem Zwecke schon lange als Symbol genutzt wird.

Falls du zufällig Geocacher bist oder jetzt überlegst, damit anzufangen, dann empfehle ich dir die Neidkopfrunde mit dem Namen „Blecker, Schrecker, Selbstdarsteller„. Die Runde ist sehr einfach und man lernt einiges wissenswertes und sieht auf jeden Fall viele Neidköpfe, die einem sonst möglicherweise nicht einmal aufgefallen wären.

Für alle anderen empfiehlt sich ein kurzer Abstecher in die Touristeninformation Waiblingen. Dort gibt es eine Infobroschüre zu den Neidköpfen, inklusive einem Rundgang durch die Altstadt mit 13 Stationen. Natürlich gibt es dort noch mehr Infomaterial zu Waiblingen.

Landschaftspark Talaue

Naturfreunde, Sportler, Kunstbegeisterte und Familien kommen im Landschaftsparkt Talaue gleichauf auf ihre Kosten. Von der Altstadt aus gelangt man über die Erleninsel und Brühlwiesen ohne Straßenquerung bis in den Talauenpark. Über eine Strecke von fast 1,5km kann man also von der Altstadt bis zur Rundsporthalle durchs grüne flanieren. Die Grünanlage verläuft dabei an der Rems entlang. Unseren Besuch beginnen wir an der Rundsporthalle, wo auch jede Menge kostenlose Parkplätze zur Verfügung stehen.

Hier startet auch eine sehr gut ausgebaute Jogging- und Spazierstrecke, die insbesondere in den Sommermonaten schon ab früh morgens gerne und viel genutzt wird. Neben der Rundsporthalle befinden sich einige Sportgeräte, die auch in Coronazeiten Muskeltraining an der frischen Luft erlauben. Die Halle selber wird im Jahr 2020 aus bekannten Gründen leider nicht genutzt.

Überquert man rechte Hand die Rems und läuft ein Stück zurück, kommt man noch an einen kleinen Schildkrötenteich. Von hier aus kann man auch den ca. 3,5km langen Remstalquellenweg (Start ab der Rundsporthalle) entlanglaufen, der beinahe bis nach Weinstadt Endersbach hinein führt. Wir bleiben aber heute in Waiblingen und drehen wieder um und gehen zurück in die Talaue.

In der Talaue gibt es viele Grünflächen mit vielfältigster Nutzung. Da wäre beispielsweise die Kunstlichstung, eine Wiese zwischen vielen noch jungen Bäumen. Im Sommer treffen sich dort unter anderem Yoga-Gruppen, um etwas abgeschieden von den Spaziergängern ihre Übungen zu machen. Aber hin und wieder sind natürlich auch andere Leute dort und spielen Fußball oder Federball oder liegen einfach nur in der Sonne.

Der große Talauensee bietet vielen Tieren eine Heimat. So leben dort unter anderem Eisvögel, Frösche, verschiedene Wasservögel und eine Vielzahl an Fischen. Die schilfbewachsenen und größtenteils unzugänglichen Ufer bieten dazu noch zahlreichen weiteren Tieren Schutz.

Talauensee

Sehr nahe am See, auf der der Rems gegenüberliegenden Seite, gibt es einen tollen Kinderspielplatz. Wartende Eltern können am fast daneben liegenden Seeplatz entspannen. Auch eine Frischwasser-Kneippanlage darf natürlich nicht fehlen. Diese findet ihr kurz vor dem Bienenhaus, hinter dem auch direkt die Minigolfanlage und das Hallenbad liegen.

Auf der anderen Seite des Sees, direkt an der Rems kann man von der Aussichtsplattform „Remsdeck“ direkt auf den Remsstrand blicken. Mit Glück sieht man von hier auch einen Eisvogel auf den Steinen sitzen und nach Beute Ausschau halten.

Gehst du nun weiter in Richtung Innenstadt, führt dich der Weg nahe der Rems durch ein Flachwasserbiotop. Hier leben ebenfalls viele Tiere, wie beispielsweise Frösche, Insekten und zahlreiche verschiedene Vögel. Auch einen Hamster habe ich in den Talauen schon gesehen, leider zu kurz für ein Beweisfoto. Das Flachwasserbiotop schließt mit einem tollen Weidenpavillion aus lebenden Weidenbäumen.

Auf gleicher Höhe findest du auch einen kleinen aber wirklich feinen Skateplatz, der immer gut besucht ist. Auch von dieser Seite aus kommst du zum Waiblinger Hallenbad. Übrigens befinden sich vor dem Hallenbad Wohnmobilstellplätze. Solltest du also mobil unterwegs sein, bist du hier richtig gut aufgehoben – allerdings nur für maximal zwei Nächte, dann musst du das Gelände zumindest einmal verlassen.

Begrenzt wird der eigentliche Talauenpark von einer Brücke, über die eine Hauptstraße führt. Aber keine Sorge, wie bereits erwähnt kommst du unterhalb der Brück ohne Straßenquerung auf die Brühlwiese und von dort zur Erleninsel. Für Kinder gibt es neben der Brühlwiese einen tollen Piratenspielplatz, an dem sie sich nochmals richtig austoben können!

Die Erleninsel erinnert mich dann wieder mehr an einen klassischen Stadtpark. Hohe Bäume spenden Schatten. Auf Bänken sitzen immer wieder Leute und genießen die Zeit an der frischen Luft. Einen Selfiepoint mit wunderschöner Aussicht auf die Rems und das Beinsteiner Tor gibt es hier auch. Sportlich ambitionierte treffen sich hier oft zum Frühsport, sei es Joggen oder Gymnastik im Park. Tischtennisplatten und Tischkicker sind vor allem bei Jugendlichen sehr beliebt.

 

Erleninsel mit Blick auf die Michaelskirche

Und damit man nach einem Spaziergang in der Sommerhitze wieder zu Kräften kommt, kehrt man am besten im Biergarten auf der Erleninsel ein. Nur essen würde ich dort nicht. Sowohl mir als auch einer Freundin hat das Essen bei zwei unabhängigen Besuchen gar nicht geschmeckt. Dazu ist es auch noch teuer. Die Getränkepreise dagegen sind OK und man kann hier defintiv ein Bier oder eine Cola trinken und etwas entspannen.

Toiletten gibt es in der Talaue in der Nähe der Minigolfanlage und im Biergarten (für Besucher), sowie in der Altstadt. Innerhalb der Talaue gibt es keine Möglichkeit, Speisen und Getränke zu erwerben. An der Minigolfanlage gibt es allerdings einen Kiosk und wie bereits erwähnt kann man im Biergarten einkehren.

Tiere in der Talaue Waiblingen

Die Tierwelt in der Talaue ist sehr vielfältig. Hier leben unzählige Vogelarten (auch Eisvögel!), Amphibien (vor allem Frösche und Schildkröten, verschiedene Fische, Hochlandrinder und natürlich viele kleine Nagetiere. Hier sieht du eine Auswahl der Tiere, die ich bereits in der Talaue ablichten konnte.

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Kunst in Waiblingen

Waiblingen ist eine Kunst-Stadt! Überall im öffentlichen Raum findest du Kunstinstallationen, schön gestaltete Brunnen und natürlich auch die Galerie Stihl. In den Parks stehen sehr viele Kunstwerke, wie beispielsweise der „Stahltisch, mit Erde bedeckt“ von Peter Haußmann aus dem Jahr 1995 oder ein wirklich kunstvoller Brunnen von Hüseyin Altin aus dem Jahr 1995.

In der Galerie Stihl werden hauptsächlich Werke aus Papier ausgestellt. Skulpturen oder Büsten sind daher in der Regel hier nicht zu finden. Bisher habe ich es noch nicht geschafft, die Galerie Stihl zu besuchen, aber da sich eine Freundin sehr für Kunst interessiert, werden wird das diesen Winter nachholen. Ich werde euch dann gerne berichten.

Seepferdchenreiter
Galerie Stihl

Brunnen

35 Brunnen findest du über das Waiblinger Stadtgebiet verteilt. Davon sind übrigens auch vier Stück als Trinkbrunnen deklariert! Drei findest du in oder bei der Waiblinger Altstadt. Der vierte ist etwa 15 Gehminuten außerhalb und sogar als Mineralbrunnen deklariert!

Das Wasser der Stadtbrunnen schmeckt übrigens besonders an heißen Tagen sehr gut. Ich bin jedes Mal froh über diese kleine Erfrischung. Selbst ohne Corona habe ich dort aber selten Leute trinken sehen. Das ist vermutlich auch der Grund, wieso die Trinkbrunnen weiter laufen und nicht abgesperrt wurden.

Trinkwasserbrunnen nahe des Hochwachturms

Shopping in Waiblingen

Falls du zum Klamotten shoppen nach Waiblingen willst, wirst du eher enttäuscht sein. Einen H&M, C&A, Cecil, Hunkemöller, DM und Müller gibt es. Daneben noch ein größeres Schuhgeschäft und Douglas.

Waiblingen lebt von den vielen kleinen Läden, in denen du teils noch regionale Spezialitäten findest, wie zum Beispiel bei „Sinnlichkeit in Schokolade„. Aber natürlich sind auch Buchhandlungen, Optiker etc. in der Innenstadt vorhanden.

Zum täglichen Leben ist die Auswahl der Geschäfte in Waiblingen wirklich sehr gut. Ein Shopping-Eldorado wird es aber schon aufgrund der relativ kleinen Ladenflächen sicherlich nicht werden. Dafür fährst du besser nach Metzingen ins Outletcenter. Das ist etwa 50km bzw. rund eine Stunde Fahrzeit entfernt. Oder du fährst nach Stuttgart in die Innenstadt oder ins Milaneo.

Bei einem meiner Spaziergänge durch Waiblingen bin ich auf das kleine Café PETIT CRÊPERIE aufmerksam geworden. Ich liebe Crêpes, kaum ein Weihnachtsmarkt wo ich sie nicht esse. Im Oktober 2020 habe ich endlich eine perfekte Gelegenheit gefunden, es einmal auszuprobieren. Eine Freundin und ich wollten zusammen frühstücken und da war das die perfekte Location!

Im Café PETIT CRÊPERIE gibt es sowohl süße (aus Weizenmehl gemachte) als auch herzhafte Crêpes, die aus Buchweizenmehl gemacht sind. Natürlich kann man hier auch super Kaffee, Tee oder Kakao trinken. Und auch Wein steht auf der Speisekarte. Das Ambiente ist wunderschön, wir waren sofort begeistert. Man merkt gleich, mit wie viel Liebe hier renoviert und ausgestattet wurde.

Wir hatten eine echt tolle Zeit, die uns auch durch die vielen Gespräche mit den Inhabern verkürzt wurde. Und weil es so lecker war, haben wir jeder auch gleich zwei Crêpes verputzt! Übrigens berichte ich hier davon, weil ich wirklich begeistert bin von dem Café. Eine Vergütung oder andere Vorteile habe ich nicht erhalten. Ich finde es einfach wichtig, ein so besonderes Café und so nette Inhabe zu unterstützen! Deshalb, wenn ihr mal in Waiblingen seid und einen Kaffee trinken wollt, probiert es am besten selbst aus!

Lotus Crêpes - Karamellcreme, Karamellkekse, Karamellsoße und Puderzucker!

Aktivitäten in Waiblingen und um Waiblingen herum

Innerhalb Waiblingen gibt es ja schon so einiges zu tun. Zu ausgewählten Terminen kann man Kanu fahren oder sich im Stand Up Paddeling probieren. In Waiblingen und Umgebung gibt es viele hervorragend ausgebaute Radwege. Und das schöne ist, viele führen durchaus auch durch flachere Gefilde!

In Waiblingen Hegnach gibt es noch eine Mühle, die man auch mal besichtigen kann, die Hegnacher Mühle. Um die Mühle herum kann man auch sehr schön wandern.

Wer es gerne tierisch mag, der ist in der Wilhema, dem Zoo von Stuttgart gut aufgehoben. Aber auch der Tierpark Nymphaea in Esslingen ist einen Besuch wert. Den Besuch dort kann man auch ganz wunderbar verbinden mit einem Ausflug nach Esslingen. Auch dort gibt es viele alte Fachwerkhäuser und einen richtig schönen mittelalterlichen Weihnachtsmarkt.

Wenn du lieber näher an Waiblingen bleiben willst, dann besuche doch einfach die Yburg in Stetten oder mache einen Ausflug nach Weinstadt. Dort kann ich dir besonders Strümpfelbach zum flanieren und spazieren ans Herz legen!

Ausflugstipp: Yburg in Stetten

Rund um meine Heimat Weinstadt gibt es viele weitere schöne Ausflugsziele. Eines davon ist die Yburg in Stetten-Kernen. Die Yburg (manchmal auch Y-Burg geschrieben) ist ein mehr oder weniger quadratischer Bau in den Weinbergen, der zwar in meinen Augen kaum den Begriff „Burg“ verdient, aber wirklich schön gelegen ist und eine unglaublich tolle Aussicht auf das Remstal in Richtung Stuttgart bietet.

Man spricht es übrigens I-Burg und nicht Ypsilon-Burg, wie mancher jetzt vielleicht denken mag. Zwar soll sie auch Yberg oder Eibenburg genannt werden, aber diese Begriffe habe ich von den Einheimischen noch nie gehört. Aber scheinbar lautete der alte Name des Geländes „Eibenberg“. Und das wiederum ist der Ursprung dieses doch recht seltsam anmutenden Namens


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Yburg über der Kelter von Stetten

Über die Yburg

Die Yburg befindet sich oberhalb des Kernener Ortsteils Stetten im Remstal auf 330m über NN. Die ehemalige reine Wohnburg ist von Weinbergen umgeben und direkt in den Hang hinein gebaut. Wehranlagen oder ähnliches findet man auf dem Gelände der Burg nicht. Zur Geschichte der Yburg sagt Wikipedia:

Der genaue Gründungszeitpunkt der Yburg ist unbekannt; sie wurde im frühen 14. Jahrhundert von den Truchsessen von Stetten erbaut. Nach dem Bau der Wasserburg im Tal (1384–1387) verlor die Yburg allerdings zusehends wieder an Bedeutung für die Stettener Herrschaft. Hans von Yberg verkaufte 1443 die Burg mitsamt seinem Anteil am Dorf an das Haus Württemberg. Die 1598 als baufällig beschriebene Burg wurde 1659 wieder instand gesetzt und erhielt ein viertes Stockwerk.

Auf Befehl des Herzogs Carl Eugen von Württemberg erfolgte schließlich 1760/61 der Abriss der Burganlage bis auf die heute noch sichtbaren Außenwände.

Wengerthäusle in den Weinbergen um die Y-Burg

Anreise nach Stetten

Stetten ist leider nicht direkt an die S-Bahn angeschlossen. Vom Bahnhof in Waiblingen fährst du am besten mit der Buslinie 211 nach Kernen-Stetten.

Falls du mit dem Auto kommst, findest du im Ort ausreichend öffentliche Parkplätze. Beachte bitte, dass das Befahren der Wege zwischen den Wengerten nur eingeschränkt erlaubt ist. Das unberechtigte Befahren kann ein Ordnungsgeld nach sich ziehen.

Blick auf Stetten

Weg zur Yburg

Vom Ort aus kommst du über betonierte Wirtschaftswege und über Treppen zu Yburg. Das Befahren der Weinberge ist nur eingeschränkt erlaubt, weshalb die Burg auf legalem Weg für Touristen nur zu Fuß erreicht werden kann. Auch gibt es dort keine Parkplätze. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, über größere Umwege durch die Weinberge ausschließlich über befestigte Wege zur Yburg zu kommen und sie auch mit Kinderwagen oder Rollstuhl zu erreichen.

Der direkte Weg hinauf ist nicht besonders lang, aber teilweise recht steil. Im oberen Bereich, kurz bevor man zur Burg gelangt, stehen einige Schilder, die über die ansässige Flora und Fauna aufklären. Es wachsen beispielsweise Kakteen und Pfirsichbäume, man kann mit Glück auch Eidechsen sehen. Rund um die Y-Burg und auch in den Gemäuern selber sind seit dem 17. April 2011 16 Skulpturen des Künstlers Karl Ulrich Nuss aus Weinstadt Strümpfelbach aufgestellt.

Nuss-Statue

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Weinprobe der Stettener Weingärtnergenossenschaft

Ende August veranstaltet die Weingärtnergenossenschaft Stetten eine Weinprobe an der Yburg. Als ich 2015 dort war, standen einige Zelte, Tische, Bänke und Sonnenschirme an der Burg, die allesamt gut besucht waren. Ich habe mir damals nur eine Apfelschorle gegönnt. Die Äpfel für die Schorle stammen alle aus der Region. Hier im Remstal wachsen so viele Apfelbäume, dass man die ganzen Äpfel gar nicht essen kann und viele Obstwiesenpächter ihre Äpfel zu Saft verarbeiten lassen.

Außer zum Weinfest gibt es an der Yburg keinerlei Verpflegungsmöglichkeiten. Auch sanitäre Anlagen sind nicht vorhanden. Diese gibt es aber weiter oben auf dem Weinberg am Sängerheim, wo hungrige Wanderer auch einkehren können und ebenfalls einen sehr schönen Blick auf Stetten und die Umgebung haben.

Rund um die Burg

Im direkten Umfeld der Yburg gibt es vor allem Weinberge. Etwas weiter oben auf dem Berg befindet sich dann das Naturdenkmal „Sieben Linden“. Und noch weiter den Berg rauf kommt man an das zuvor erwähnte Sängerheim. Dort im Wald gibt es auch einen schönen Rundwanderweg von etwa 6km Länge.

Da es sich um einen geschotterten Waldweg handelt, ist er wahrscheinlich für Rollstühle nur sehr eingeschränkt geeignet, mit einem Outdoor-Kinderwagen kann man ihn aber sehr gut laufen. Zwar hat man auch die eine oder andere Steigung, aber bei weitem keine so steilen Anstiege wie in den Weinbergen.

Am Sängerheim startet zudem auch die Herzogliche Kugelbahn, ein echter Spaß für Groß und Klein. An den Automaten kann man direkt eine oder mehrere Kugeln kaufen und die einzelnen Stationen besuchen. Das Ziel der Kugelbahn ist der Klettergarten.

Das Remstal ist wirklich sehr schön, und wer einmal nach Stuttgart oder Umgebung kommt, sollte einen Abstecher dorthin in Erwägung ziehen. Ganz besonders im Spätsommer, wenn der Wein reif wird und sich das Laub verfärbt kann, ich jedem nur empfehlen, das Remstal zu besuchen! Einen wunderschönen Ausblick auf die untergehende Sonne hat man gleich dazu.

Blick auf einen Teil der Herzoglichen Kugelbahn




Dieser Beitrag erschien zuerst am 29. September 2015 und wurde im Juli 2020 vollständig überarbeitet

Urlaub Daheim – nicht nur in Zeiten von Corona

Sommerurlaub? Das scheint in Zeiten von Corona eine komplizierte Sache werden zu können. Noch gelten internationale Reisewarnungen, was Fernreisen nicht möglich oder wenigstens nicht planbar macht. Und die ersten Lockerungen beschränken sich fürs Erste auf die Regionen zwischen Bodensee und Rügen. Außerdem entstehen Unsicherheiten und Bedenken über die diesjährige Höhe der eigenen Urlaubskasse. Doch eine Krise ist nicht gleich eine Katastrophe. Also warum nicht die Situation für einen richtigen Urlaub zu Hause nutzen? Hier erfährst du alles was du dazu wissen musst.

Über den Autor

Felix Nawroth ist Autor des Blogs fachkraftmangel.io. Er befasst sich mit den Themenkreisen Fachkräftemangel und Wandel des Arbeitsmarktes. Die hieraus gewonnenen Erfahrungen fließen direkt in sein Gründungsvorhaben mit ein. Bis Ende 2019 war er als Ingenieur in der Automobilbranche tätig, doch jetzt sucht er nach innovativen Ansätzen für die Zukunft der Arbeit.


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Dort arbeiten, wo andere Urlaub machen

„Dort arbeiten, wo andere Urlaub machen“, eine Wunschvorstellung, die vermutlich jedem bereits einmal in den Sinn gekommen ist. Sie ist voller Sehnsucht und beschreibt den Wunsch nach einem wohl nie eintretenden, utopischen Zustand. Und tritt ebendiese Situation dennoch irgendwann ein, wo macht man danach Urlaub?

Dreht man die Perspektive einmal um, ist die Magie dieser Vorstellung im nu verflogen. „Dort Urlaub machen, wo andere arbeiten“ klingt erheblich weniger romantisch. Und bei dem Gedanken an Urlaub, dort wo man selbst arbeitet, ist die Träumerei oftmals ganz vorbei.

Das ist im Grunde eine sehr traurige Vorstellung, denn letztlich handelt es sich dabei um unsere Heimat. Wir reden zumindest von dem Ort, an dem wir aufgewachsen sind, oder zumindest von der Region, für die wir uns gewollt als Lebensmittelpunkt entschieden haben. Es wird also Zeit den Blick und die Perspektive auf die eigene Umgebung neu auszurichten.

Urlaub Daheim - Urlaub Zuhause
Urlaub Daheim - Urlaub machen wo andere arbeiten

Ohne richtige Planung ist es kein Urlaub

 Wie bei jeder Reise geht nichts über die richtige Planung, denn hier beginnt die Vorfreude auf die Reise. Um die richtigen Bedingungen für deinen Urlaub zu Hause zu schaffen, ist es am nützlichsten, dir über dein bisheriges Reiseverhalten im Klaren zu sein. Bist du eher ein Pauschaltourist oder reist du individuell? Bevorzugst du einen umfassenden Service im Hotel oder gefällt dir die Unabhängigkeit einer Ferienwohnung? Entspannst du dich lieber am Wasser oder gehst du wandern und radeln? Verreist du allein oder mit Freunden und Familie?

Es mag im Moment ein wenig seltsam klingen, denn am Ende bleibst man ja Daheim. Welchen Spielraum hat man da schon? Dennoch ist es Teil einer Reise diese Randbedingungen zu schaffen. Stell dir vor, du müsstest das alles nun bereits irgendwo buchen. Er wird dir später bei der Vorbereitung und Umsetzung helfen.

Das A&O in der Planungsphase ist es, den Urlaub zu Hause als echten Urlaub zu betrachten. Lege aus diesem Grund einen Zeitraum fest und reiche im Job deinen Urlaub ein. Je nachdem, wann und wie lange du bisher verreist bist, ist es dieses Jahr die gleiche Zeit.

Schließlich musst du dich noch mit dem Zielort deiner Reise identifizieren. Kaufe dir einen Reiseführer für deine Region und studiere ihn. Du wirst zweifellos etwas Neues entdecken. Suche und lies Blogs und Reiseberichte über deine Heimat. Es gibt keine? Dann hast du außerdem noch eine Marktlücke entdeckt.

Urlaub Daheim - Urlaub Zuhause



Die letzten Vorbereitungen für deinen Urlaub daheim

 Auch so ein Urlaub daheim erfordert jede Menge Vorbereitung. Denn wenn du dich zu Hause umschaust, könntest du während deiner freien Zeit so viele Dinge erledigen, die du im Urlaub nie machen würdest. Nicht weil du nicht willst, aber du bist ganz einfach in den Ferien und kannst dich schlicht nicht darum kümmern. Also schaffe dir ebenso hier eine Situation, die deinem typischen Reisverhalten entspricht.

Sage alles ab. Sämtliche Kalendereinträge, Erledigungen und Besorgungen, die du auch sonst zu keinem Zeitpunkt im Zuge einer Reise machen würdest, sind tabu. Du kannst dich auch nach deinem Urlaub noch um deine Versicherungen oder den neuen Internetanbieter kümmern. Selbst der jährliche Besuch beim Zahnarzt kann da noch warten. Und auch deine wiederkehrenden Termine, wie Sporttraining, Buchclub oder Musikprobe fallen in diesem Zeitraum aus. Du bist bekanntlich auf Reisen.

Räume weg, was dich ablenkt. Versuche alles aus deinem direkten Umfeld zu verbannen, was dich davon abhalten könnte deinen Urlaub zu genießen. Hiermit meine ich nicht, dass du bis auf zwei Koffer alles aus deiner Wohnung wegräumen sollst. Allerdings sollten dein Arbeitsrechner oder deine Spielekonsole tief im Schrank verschwinden. Eben all die Sachen, auf die du ebenfalls bisher in deinen Urlauben nicht zurückgreifen konntest. Solltest du die Option haben, schließe die Dinge am Besten in einem Zimmer, einer Abstellkammer oder auf dem Dachboden ein.

Noch ein Pro-Tipp für deine Vorbereitung: Was haben alle Reisen, egal wohin gemeinsam? Richtig, man schläft in einem anderen Bett. Solltest du also über ein Gästezimmer oder etwas Vergleichbares verfügen, dann ist das in den bevorstehenden Tagen dein Nachtlager. Oder du überlegst dir eventuell für die Zeit deines Urlaubs das Zimmer mit deinen Kindern zu tauschen.

Urlaub Daheim - Urlaub Zuhause
Umzug ins Gästezimmer

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Genieße nun deinen Urlaub daheim

 Genieße nun deinen Urlaub daheim wie sonst auch immer. Und nein, dein erster Urlaubstag wird nicht sein wie einfach bloß ein freier Tag daheim. Denn deine zu Beginn beschriebene Planung gibt dir einen Rahmen, an den sich nun zu halten ist.

Fangen wir an mit der grundlegenden Versorgung. Welche Art Verpflegung hast du vorweg geplant? Vielleicht die Selbstverpflegung in der Ferienwohnung oder doch die Halbpension im Hotel? Ganz egal für was du dich entschieden hast, du musst dich um deine Mahlzeiten kümmern. Für deine Selbstverpflegung gehst du während deines Urlaubs allerdings nicht in deinem gewohnten Supermarkt einkaufen, stattdessen probierst du etwas Anderes aus. Schau auch mal was es in weiteren Geschäften so gibt.

Bist du es gewohnt, dass man in den Ferien für dich kocht, dann ist es nun deine Zeit die örtlichen Lokale genauer kennen zu lernen. Ein gutes Frühstück bekommst du bei nahezu jedem Bäcker und in jedem Café. Ein Mittagessen lässt sich bei einem Ausflug ständig auftreiben und abends gehst du wie im Urlaub Essen oder bestellst dir etwas Leckeres.



Bei der Suche nach neuen und dir bisher unbekannten kulinarischen Erlebnissen unterstützt dich, wie überall in der Welt TripAdvisor. Schaue doch mal, was andere so in deiner Umgebung empfehlen oder probiere dich sogar als Pionier in deiner Region aus.

Nun bist du versorgt, du hast keine Kalendereinträge und nichts was dich Daheim ablenken könnte. Es wird Zeit deinen Tag so zu gestalten, wie du es sonst gleichermaßen in deinen Ferien machst. Du legst dich am liebsten mit einem Buch ans Wasser? Schau doch mal, was für Stau- und Badeseen es in deiner Umgebung gibt. Du willst Wandern oder Radfahren? Ebenfalls für deine Region gibt es Anwendungen und Karten, die dir bisher unbekannte Routen zeigen.

Urlaub Daheim - Urlaub Zuhause

Und was ist eigentlich das ganz Besondere an deiner Heimat? Was macht sie möglicherweise darüber hinaus einzigartig? Habt ihr eine alte Bergbautradition oder wird bei euch ein besonderer Wein angebaut? Welche prominenten Persönlichkeiten haben bei euch gelebt und gewirkt? Du hast Urlaub, es ist also an der Zeit genau das herauszufinden. Und mit Sicherheit hast du ebenfalls noch niemals eine geführte Stadttour durch deine oder die nächstgrößere Stadt gemacht.

Nutze die Zeit, genieße deinen Urlaub und entdecke neue Chancen in deiner Heimat. Finde die verborgenen Schätze, die seit Jahren unbeachtet vor deinen Augen liegen. Und möglicherweise bist du nach deinen Ferien der Einsicht ein Stück nähergekommen, dass du längst exakt dort arbeitest, wo andere Mal Urlaub machen sollten.

Was sind deine Tipps für einen gelungenen Urlaub daheim? Oder kommt das für dich gar nicht in Frage? Erzähle mir mehr dazu in den Beiträgen. Und vergiss nicht, auch bei Felix rein zuschauen!

Urlaub zu Hause – so schön ist meine Heimat: Weinstadt

Weinstadt Endersbach

Sommerurlaub, ja oder nein? Bis Pfingsten jedenfalls geht 2020 in Deutschland gar nichts. Jetzt heißt es Urlaub zu Hause. Langweilig? Kennst du alles schon? Bist du dir da ganz sicher? Wenn ich dich jetzt nach den schönsten Orten im Umkreis von 5km um deinen Wohnsitz herum befragen würde, was würdest du antworten?

Diese Frage habe ich auch anderen Bloggern gestellt. Noch bis zum 31. Mai sammle ich Beiträge für eine Blogparade zum Thema „Urlaub zu Hause – so schön ist meine Heimat“. Die hast keinen Blog, möchtest aber trotzdem gerne mitmachen? Schicke mir einfach eine Nachricht über das Kontaktformular und ich erkläre die, wie es geht.


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Weinstadt - Kultur trifft Natur

Ich wohne jetzt bereits seit ziemlich genau sechs Jahren in Weinstadt im Remstal. Genauer in Endersbach, praktisch schräg gegenüber vom Bahnhof. Am 1. Mai 2014 hat es uns beruflich hier her verschlagen. Anfangs wurde ich mit Land und Leuten nicht wirklich warm. Mittlerweile bin ich sehr froh, dass wir genau hier wohnen wo wir wohnen.

Was macht Weinstadt aus? „Die größte Rebanbaufläche im Remstal, das zweitschönste Dorf Deutschlands, Geburtsort von Friedrich Silcher, das traditionsreichste Kirbefest der Region“. So stellt sich Weinstadt auf www.weinstadt.de vor. Rund 27.000 Menschen wohnen in Weinstadt, das 1975 aus den traditionsreichen Weinorten Beutelsbach, Endersbach, Großheppach, Schnait und Strümpfelbach hervorgegangen ist. Weinstadt liegt auf etwa 241m Höhe, wobei das nur ein Durchschnittswert ist.

2019 fand im Remstal und somit auch in Weinstadt die Remstal-Gartenschau statt. Zur Vorbereitung wurden daher viele Aussichtspunkte erneuert und auch rund um die Rems hat sich einiges getan. Viele Wanderwege wurden erneuert und Radwege ausgebaut. Viele dieser wunderschönen Stellen möchte ich euch heute vorstellen. Nicht alle haben aktuell geöffnet, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch das vorbei geht.

Weinstadt Endersbach

Ich wohne im Stadtteil Endersbach, dem zweitgrößten Ortsteil von Weinstadt nach Beutelsbach (gemessen an der Einwohnerzahl). „Erst“ im 13. Jahrhundert wurde Endersbach das erste Mal erwähnt. Bewohnt war die Gegend aber schon viel früher. Und schon seit 1860 ist Endersbach ans Eisenbahnnetz angeschlossen.

Kennst du die Firma Birkel? 1909 zog sie von Schorndorf nach Endersbach. Nachdem die Firma an Danone verkauft wurde, wurde der Standort Endersbach jedoch 1998 geschlossen. Das lange zu wenig genutzte Birkelareal soll jedoch zukünftig wieder ausgebaut werden und neue Firmen sollen sich hier ansiedeln.

Was Endersbach heute jedoch hauptsächlich auszeichnet ist die Einkaufsstraße. Viele kleine Läden aus den verschiedensten Branchen laden zum Bummeln und gemütlichen Shoppen ein. Große Ketten sucht man hier aber vergebens. Exklusive Boutiquen, Blumenläden, eine Parfümerie, Restaurants, Cafés, einer der besten Supermärkte der Region prägen das Stadtbild.

In Endersbach gibt es auch gelegentlich kleine Verkaufsstände auf privaten Höfen. Du kannst dir dort selbst angebautes Obst, Gemüse oder auch mal Marmelade nehmen. Das Geld legen ehrliche Menschen in die Kassen, die dort stehen. Das scheint hier noch super zu funktionieren, denn die Stände finden sich schon seit vielen Jahren im Ort. Zur Corona-Zeit haben sogar die Blumenläden ihre Ware ausgelegt und darauf vertraut, dass niemand etwas klaut. Ein Beweis dafür, wie lebenswert, freundlich und ehrlich diese Stadt ist.

Auch wenn sich die meisten vermutlich einig sind, dass Endersbach nicht der allerschönste Ortstteil ist (hier gibt es viele Neubauten), fühle ich mich hier sehr wohl. Denn in Endersbach gibt es auch gemütliche kleine Gassen, vor allem um’s alte Rathaus herum mit einigen alten Fachwerkhäuschen und engen Gässchen.

Dort findest du auch das Endersbacher Heimatmuseum, das ich bisher leider noch nie besucht habe. Die Sammlung behandelt schwerpunktmäßig die bäuerliche Wohn- und Arbeitswelt des 18. und 19. Jahrhunderts und umfasst landwirtschaftliche und Weinbau-Geräte, Küchenutensilien, Möbel, Ofensteine, Werkzeug, Kleidung sowie Objekte aus Kirche und Schule. Unterhalb des Rathauses befand sich die Fischer’s Mühle, die nun aber geschlossen sein soll. Im Biomarkt gegenüber vom Rathaus kannst du aber weiter einkaufen.

 

Rathaus und Heimatmuseum
Gasse zwischen Rathaus und Museum

Die übrigen Ortsteile von Weinstadt

Alle Ortsteile liegen im Umkreis von 5km um meinen Wohnort herum und haben alle ihren ganz eigenen Charme. Im Folgenden stelle ich sie euch kurz vor, demnächst wird es hier auch eine etwas ausführlichere Vorstellung von Strümpfelbach und Beutelsbach geben.

Weinstadt Beutelsbach

Beutelsbach ist mit über 8800 Einwohnern der größte und auch älteste Stadtteil von Weinstadt. Die erste Erwähnung gab es bereits im Jahr 1080. In Beutelsbach befindet sich nicht nur die Stadtverwaltung, sondern auch die Remstalkellerei mit dem ältesten Holzfasskeller Süddeutschlands. Viele kleine Cafés und alte Fachwerkhäuser prägen das Stadtbild von Beutelsbach. Beutelsbach ist wie Endersbach auch das Schienennetz angeschlossen.

Am Remstalkino an einem nebligen Morgen

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Weinstadt Schnait

Der Wein- und Silcherort Schnait ist der Geburtsort des Pianisten Philipp Friedrich Silcher. Zwischen Weinbergen und Streuobswiesen liegt dieser Stadtteil im Schweizerbachtal. Hauptattraktion des Ortes ist das Silcher-Museum das vom Chorverband geführt wird. Auch sehr schön ist der Skulpturenweg des Bildhauers Ludwig Heeß, der durch die Weinberge Schnaits führt.

Weinstadt Schnait

Weinstadt Großheppach

Der hübsche Ortstteils Großheppach liegt malerisch zwischen Rems und Weinbergen. Seine bedeutensten Wahrzeichen sind das private Renaissanceschloss, eine Kirche mit (für diese Region ungewöhnlicher) Welscher Haube und das Kriegsratdenkmal.

Außerdem kann man hier das älteste Fachwerkgebäude im Rems-Murr-Kreis, das Privathaus Am Heuhaus 2 aus dem Jahr 1426 bestaunen. Ein gut ausgebauter Fuß- und Radweg führt von Großheppach über Endersbach bis hin nach Waiblingen.

Blick auf Großheppach
Sonnenaufgang in den Großheppacher Weinbergen

Weinstadt Strümpfelbach

Der urigste und in meinen Augen schönste Stadtteil ist Strümpfelbach. Der Ortkern entlang der Hauptstraße wird bestimmt von wunderschönen alten Fachwerkhäusern. Im Ort und in den umliegenden Weinbergen kannst du zahlreiche Skulpturen des Künstlers Künstlers Prof. Karl Ulrich Nuss bestaunen.

Außerdem ist noch eine der im 16. Jahrhundert erbauten Keltern erhalten, die heute vor allem als Veranstaltungsort genutzt wird. Die Spazierwege rund um um den Ort sind meiner Meinung nach auch die schönsten von Weinstadt. Vielleicht weil man eine so tolle Aussicht auf diesen malerischen Ort hat? Strümpfelbach ist übrigens auch der geografische Mittelpunkt der Region Stuttgart.

Weinstadt Strümpfelbach

Natur und Kultur für Wanderfreunde in Weinstadt

Weinstadt, und damit auch Endersbach ist umgeben von vielen Weinbergen. Die vielen Wege zwischen den Wengerten, wie die Weinberge hier im Schwäbischen genannt werden, laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Wusstest du, dass ein Weinberg nicht unbedingt ein Berg sein muss, sondern viel mehr die Anbaufläche eines Winzers bezeichnet? 14 Wanderwege rund um Weinstadt, von denen viele am Bahnhof von Endersbach beginnen.

Auf den Wanderungen kommst du an vielen wunderschönen Orten vorbei, von denen ich dir einige im nächsten Abschnitt vorstellen möchte.

 

Die schönsten Plätze im Umkreis von 5 Kilometern

Urlaub in der Heimat muss gar nicht langweilig sein. Weinstadt jedenfalls hat so unglaublich viel zu bieten, dass einem hier gar nicht langweilig werden kann. Das ganze Jahr über finden Kulturveranstaltungen statt – bis auf 2020, wegen der Corona-Krise. Doch auch ohne Weindorf, Jazztage oder Blütenfest gibt es viele schöne Orte und Plätze im Umkreis von ca. 5km um den Endersbacher Bahnhof herum zu entdecken.

Das Landgut Burg dient heute hauptsächlich als Tagungsort. Von dort oben hast du aber eine unglaubliche Aussicht auf Weinstadt, das Remstal und noch viel weiter. Der Parkplatz am Landgut dienst als Ausgangspunkt für schöne Spaziergänge durch die Weinberge und Wälder. Nicht weit von hier gibt es auch einen Trimm-Dich-Pfad für besonders Sportliche.

Im 16. Jahrhundert entstand zwischen Endersbach und Strümpfelbach ein jahrzehntelanger Streit über die nach wie vor gemeinsamen Wälder, nachdem zuvor die gemeinsame Markung aufgeteilt wurde. 1793 wurde dieser Streit durch Herzog Carl Eugen von Württemberg geschlichtet. Heute erinnert der so genannte Karlstein an die Beilegung des Streits. Vom Landgut Burg kannst du den Karlstein in wenigen Gehminuten erreichen. Hier gibt es auch einen öffentlichen Grillplatz.

 

Karlstein Weinstadt



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Etwas unterhalb des Landgutes befindet sich ein kleiner Aussichtsturm, das Schützenhüttle-Esel. 1774 von Endersbach als Unterstand für Weinbergschützen erbaut, dient er heute vor allem als beliebter Aussichtspunkt. Weinbergschützen hatten die Aufgabe, die Weinberge vor Tieren und Dieben zu beschützen.

Schützenhüttle-Esel in Weinstadt
Schützenhüttle-Esel im Nebel

Die schönsten Aussichtspunkte auf Beutelsbacher Seite ist unbestritten das Remstalkino bei den Drei Riesen. Mehrere Sitzreihen mit Blick zum Sonnenuntergang laden jeden Abend dazu ein, den Tag bei einem Gläschen Wein ausklingen zu lassen. Achtung: Der zugehörige Parkplatz liegt etwas oberhalb des Remstalkinos an der Schönbühlstraße.

Oberhalb von Großheppach kannst du auf der Aussichtsplattform Luitenbächerhöhe ebenfalls den Abend ausklingen lassen. Geplant war, dass an den Wochenendabenden ein Weinverkauf stattfindet, aktuell ist aber dieser wie auch die meisten übrigen Aussichtspunkte leider gesperrt.

Im Nachbarort Stetten liegt dir Ruine der Y-Burg inmitten der Weinberge mit einem wunderschönen Blick auf Stetten, einem Nachbarort von Weinstadt. Zu Fuß sind es keine 5km bis dort, mit dem Auto knapp 6km.

 

Und dann ist da natürlich noch die Rems. Über viele Kilometer kannst du an der Rems entlanglaufen, joggen oder Radfahren. Ob bei Sonne oder Regen, im Sommer oder Winter, auf den gut ausgebauten Wegen kann man zu jeder Jahreszeit die wunderschöne Natur genießen.

Rems in Weinstadt Endersbach

Urlaub zu Hause

In direkter Umgebung meines Wohnortes gibt es wie du siehst so viel zu sehen und zu erleben, dass es sich oft so anfühlt, als ob ich hier in Urlaub wäre. Also selbst wenn Reisen ins Ausland in diesem Jahr nicht möglich sein sollten hat das Remstal so viel zu bieten. Alle hier vorgestellten Plätze und Ortschaften kann man zu Fuß vom Endersbacher Bahnhof aus erreichen. Weiter weg, aber dennoch gut zu erreichen sind die Y-Burg oder die Hörschbachtal-Wasserfälle.

Was gibt es in deiner Umgebung schönes zu entdecken? Was sind deine Lieblingsorte bei dir daheim? Ein schöner Park, eine lebhafte (Einkaufs)Straße eine moderne Siedlung? Wenn du Lust hast, berichte mir von den schönsten Plätzen bei dir daheim in einem Kommentar oder beteilige dich bis zum 31. Mai 2020 an der Blogparade Urlaub zu Hause – so schön ist meine Heimat.

Parkleuchten im Grugapark Essen

Das Ruhrgebiet ist grau, trist und langweilig? Wer das immer noch glaubt lebt anscheinend hinterm Mond. Im Pott gibt es unglaublich viel Kultur, mehr als ich hier im Süden je erlebt habe. Außerdem ist das Ruhrgebiet sehr grün! Einer der schönsten Parks im Ruhrpott ist ohne Zweifel der Grugapark. Und seit 2009 findet dort das Gruga Parkleuchten statt, bei dem immer neue Lichtinstallationen den Park illuminieren.


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Kurze Geschichte des Grugaparks

Der Grugapark ist ein Park in Essen, der sich direkt an das Messeglände anschließt.

1929 ging er aus der ersten Großen Ruhrländischen Gartenbau-Ausstellung hervor. Bereits ein ein Jahr später wurde er als ein dem Gemeinwohl dienender Volkspark wiedereröffnet.

1938 war der Grugapark Austragungsort der Reichsgartenschau  Im Zweiten Weltkrieg wurde der Park allerdings zerstört, nach dem Krieg aber wieder aufgebaut.

Heute ist der Park ein beliebtes Näherholungsziel und dient auch als Spiel- und Sportstätte. Außerdem wird er für andere Veranstaltungen sowie Konzerte und Feste genutzt.

Beleuchtete Bäume beim Gruga Parkleuchten 2012

Anreise zum Gruga Parkleuchten

Zur Anreise empfiehlt es sich, die U-Bahn zu benutzen. Ab dem Essener Hauptbahnhof fahren beispielsweise die U11 und die U17:

  • U-Bahnlinie U11:
    Haltestelle Messe Ost/Gruga: Haupteingang
    Haltestelle Messe West/Süd/Gruga: Parkeingang am Grugabad und Parkeingang Lührmannstraße
  • U-Bahnlinie U17:
    Haltestelle Margarethenhöhe/Endstation: Parkeingang Mustergärten; 5 Minuten Fußweg
  • Straßenbahn 101 und 106:
    Haltestelle Uniklinik ca. 6 Minuten Fußweg: Eingang Orangerie
Anreise mit dem Auto: Auf den Messeparkplätzen P1 und P2 sind ausreichen Stellplätze vorhanden. Diese sind allerdings kostenpflichtig Du kannst aber auch zum Eingang der Orangerie fahren, dort gibt es ebenfalls jede Menge Parkplätze. Weitere Parkplätze und Eingänge findest du direkt auf der Seite des Grugaparks.

Der Gruga Parkleuchten gegen den Trist

Grün ist der Park zwar auch im Winter, aber natürlich blühen dann kaum Blumen. Anders im Sommer, wenn du im ganzen Park wunderschöne Blumen bewundern oder den Duft von Kräutern atmen kannst. Dennoch lohnt sich ein Besuch in der grauen Jahreszeit: 2020 jährt sich das Parkleuchten bereits zum elften mal. Jedes Jahr kannst du neue, aufregende Lichtinstallationen bewundern.

Vom 1.2. bis So 8.3.2020 kannst du jeden Abend ab Einbruch der Dunkelheit die vielen tollen Lichtinstalaltionen bewundern. Freitags und samstags hast du dafür bis 22 Uhr Zeit, an den übrigen Tagen bis 21 Uhr. Wir waren ziemlich genau um 18 Uhr im Park und haben uns fast drei Stunden dort aufgehalten. An vielen Stellen gibt es Bänke, wo du verweilen und die bunten Farben und tollen Figuren einfach auf dich wirken lassen kannst. Besonders schön ist es am Alpinum und am Rosengarten.

 

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Das Alpinum ist mein Lieblingsort beim Gruga Parkleuchten. Der See mit dem dahinter liegenden Wasserfall, den Steinen und den markanten Bäumen ist ein absolutes Highlight und jedes Jahr wunderschön beleuchtet. 2020 sind weitere Highlights die Kristallformation in der Dahlienarena, die 80 Pinguine auf der darüber liegenden Kranichwiese oder die Palmen am Staudenhang in der Nähe des Rosengartens.

Neben den Lichtinstallationen gibt es auch beeindruckende Videoprojektionen, die größte davon auf der kompletten Halbrundinnenseite des Musikpavillons. Aber auch weitere Videoprojektionen, wie das Hydroschild im Margarethensee begeistern die Besucher.

Die meisten Lichtinstallationen befinden sich rund um die Joggerstrecker, also dem normalerweise gut ausgeleuchteten Hauptweg. Vom Alpinum hoch zum Hauptweg sind die Wege sehr uneben mit dicken Steinen im Weg. Schon der Weg hinab zum Teich am Alpinum geht über kleine Stufen. Doch davon abgesehen sind die Hauptwege alle barrierefrei oder Hindernisse zumindest über barrierefreie Nebenwege umfahrbar.

 

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Wie viel Zeit solltest du einplanen?

Um dir wirklich alles in Ruhe anzusehen, an der einen oder anderen Stelle zu verweilen und alles auf dich wirken zu lassen braucht es seine Zeit. Zwei bis drei Stunden solltest du deshalb einplanen. Die Führung, die immer montags, mittwochs und donnerstags stattfindet dauert schon 1,5 Stunden. Doch je mehr Zeit du dir nimmst, um so entspannter ist dein Rundgang und um so mehr kannst du die Lichtinstallationen und Videoprojektionen auf dich wirken lassen.

Warst du schon einmal im Grugapark oder beim Parkleuchten? Gibt es bei dir in der Nähe ähnliche Veranstaltungen? Berichte mir doch davon in den Kommentaren! Und vergiss nicht, dich für den Newsletter einzutragen, damit du zukünftig keine Beiträge mehr verpasst.

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Grugapark Essen Lichtinstallationen

Kulinarische Reise durch deutsche Supermärkte

Ja, wenn einer eine Reise tut oder wie heißt es? Andere Länder, andere Sitten, insbesondere was die angebotenen Speisen und Getränke betrifft. Dass man aber auch in heimischen Supermärkten so manche Überraschung erleben kann, wurde mir erst kürzlich sehr bewusst, als ich vor dem Regal mit den Energy-Drinks stehen geblieben bin.

Die bunten Dosen sind ja schon sehr faszinierend, aber was zur Hölle macht ne Currywurst auf der Dose? Richtig, sie zeigt die Geschmacksrichtung an. Dass man Chips mittlerweile in alle erdenklichen Richtungen bekommt, von Pommes rot-weiß über Steak zu Currywurst oder Hamburger, das wusste ich ja und irgendwo passt es auch. Aber einen Energy-Drink?? Und bevor ihr fragt, nein, ich habe ihn nicht probiert! Dafür muss man mir schon ne ganze Menge Geld bezahlen, damit ich ihn probiere und in meinem Blog drüber schreibe!

Aber ich hatte darauf hin die Idee, mich einmal genauer umzusehen und fragwürdige, kuriose oder einfach nur lustige Dinge zu suchen. Das eine oder andere habe ich auch gefunden  und möchte sie euch nicht vorenthalten. Folgt mir nun auf eine kulinarische Reise durch deutsche Supermärkte!

Currywurst im Glas und zum trinken

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Energy-Drink mit Currywurst-Geschmack

Passend zum Currywurst-Energy-Drink habe ich dann noch eingelegte Currywurst gefunden. In Plastikschälchen für die Mikrowelle kannte ich ja schon, aber in Einmachgläsern? Irgendwie sieht die Currywurst so direkt weniger lecker aus…

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Aus der Fleischtheke

Ich als Ruhrpottkind kannte bis zu meinem Umzug ins Schwabenländle auch keinen Ochsenmaulsalat. Mag ja sein, dass er für so manche Menschen zum täglichen Speiseplan gehört, aber sehr dünn geschnittenes Ochsenmaul sieht für mich sehr seltsam aus. Auch hier habe ich mich noch nicht wirklich getraut es zu probieren. Das Auge isst ja bekanntlich mit, beziehungsweise in diesem Fall eben nicht…

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Geschnibbeltes Ochsenmaul

Spezialbier

Aber man findet auch so manche witzige Sachen. So scheint es seit neuestem ganz neue Biere in Tetrapacks zu geben. Und direkt daneben stehen die Spezialbiere! Leider hat mein Handy etwas versagt bei den Spezialbieren, deshalb gibt es davon nur ein sehr unscharfes Bild. Aber man kann ja erahnen, was es mit den Spezialbieren so auf sich hat.

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Bier, oder sowas in der Art…
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Spezial Bier

Avocados verstärken die Wirkung von Marihuana

Und wie gut, dass man auf Smoothies vor dem gemeinsamen Konsum von Mangos und Marihuana gewarnt wird! Zum Glück enthält besagtes Exemplar keine Mango. Zu Marihuana stand da aber nichts drauf…

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Warnung vor der Wechselwirkung gewisser Genuss- und Lebensmittel

Flüssigbrot

Habt ihr morgen auch keine Zeit für euer Frühstücksbrot? Dann nehmt doch einfach die Schnitte-to-go, perfekt für in der Bahn oder im Auto oder sowas.

 

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Flüssigbrot

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Waffenschein benötigt?

Wieder bei den Energydrinks. Man muss wohl demnächst Waffenscheine beantragen, für die „Patronen“ und „Handgranaten“. Langsam gleicht das Getränkeregal einem Waffenlager. Ich sehe schon die ersten Scherzkekse in der Bank: „Geld her, ich habe eine Handgranate!“

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„Bombige“ Energie

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Die Schlüpfe wurden ausgepresst!

Daneben gab es dann doch noch etwas, das weniger appetitanregend aussieht, wie beispielsweise die tiefblaue Fanta. Eigentlich war ich immer ein Fan von vielen verschiedenen Sorten, in Japan gab es da ja die unglaublichsten, aber mittlerweile achte ich zumindest etwas darauf, womit ich mich vergifte und das Blau gehört da ganz sicher nicht zu!

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Ob hier Schlümpfe verarbeitet wurden?

Ich hoffe, meine kulinarische Entdeckungsreise hat euch gefallen. Falls ihr eines der Produkte bereits probiert habt oder weitere Kuriositäten entdeckt, meldet euch doch bei mir!
Ich würde mich auch freuen, wenn ihr diesen Beitrag mit euren Freunden teilt und mir vielleicht bei r Facebook folgt.


Dieser Beitrag erschien das erste Mal am 20. September 2015

Der Zauberwald am Hintersee in Berchtesgaden

Der Hintersee in Berchtesgaden. Wie oft waren wir da, als wir klein waren! Über den Königssee fahren, wandern mit den Eltern, im Zauberwald spazieren gehen. Da konnte ich natürlich nicht nein sagen, als Katharina von IMKAPHOTOS einen Gastbeitrag über den Zauberwald am Hintersee in Berchtesgaden veröffentlichen wollte. Ich hoffe, er gefällt dir genau so gut wie mir.

Zauberwald am Hintersee

Der Hintersee … ich kannte ihn nur von diesen total mystischen Fotos aus verschiedenen sozialen Netzwerken. Dieses Jahr war es dann soweit, dass ich den Hintersee besuchte.

Es war ein extrem heißer Sommertag im August. Badesachen und Kamera eingepackt – los ging es.

Am See angekommen war zeigte ein Schild zeigte Richtung „Zauberwald“. Wald fand ich super, da es in der Sonne nicht auszuhalten war und ich etwas Schatten für meine Fotos benötigte.


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Der erste Stopp im Zauberwald war ein fantastischer Platz, an dem ich zuerst baden wollte, jedoch sehr schnell zum Fotografieren überging, da trotz der heißen Temperaturen das Wasser eiskalt war. Es entstand das folgende Bild.

Zauberwald am Hintersee

Hier war es mir wichtig, das satte Grün des Waldes hervorzuheben. Durch die offene Blende verschwimmt der See mit der kleinen Insel im Hintergrund, was mit extrem gut gefällt. Das Licht fiel perfekt in den Wald und schimmerte ein wenig auf den Blättern.

Nach einem Spaziergang durch den Zauberwald auf die andere Seite des Sees fand ich dann die weltberühmten Inseln, die auf vielen Bildern zu sehen sind.

Insel im Hintersee

Sehr faszinierend, wie das Grün des Wassers, die fantastisch aussehenden Inseln und die anmutigen Berge im Hintergrund zusammen harmonieren. Eine wahre Freude für jeden Fotografen.

Für jeden Fotobegeisterten kann ich den Hintersee empfehlen. Ein wunderbarer Ausflug. Es gibt noch 1000 Ecken, die wunderbare Motive zeigen. Ich möchte auf jeden Fall nochmals früh am Morgen den See besuchen, da das Licht doch etwas zu grell für die Fotografie war.

Insel im Hintersee

Zu meinem Equipment: ich hatte meine Sony Alpha 7r I mit dem Kit Objektiv Sony SEL 16-50mm 3.5-5.6 OSS und dem Sony FE SEL 24-240mm 3.5-6.3 OSS mit einem Polfilter darauf.


Lieben Dank an Tanja, dass ich diesen Gastbeitrag verfassen durfte. Zu meiner Person: Ich heiße Katharina und habe seit Kurzem meinen Blog IMKAPHOTOS – Lerne Fotografieren. Mit diesem Blog helfe ich Hobbyfotografen die Welt der Fotografie besser zu verstehen. Hier findest du einen Beitrag zu den 3 Grundlagen der Fotografie. Schau doch mal vorbei, ich freue mich auf dich.


Wenn dir Katharinas Beitrag gefallen hat, dann schau auch bei auf dem Blog vorbei und hinterlasse hier oder bei ihr einen netten Kommentar!

Weißt du nicht, wo und wie du coole Fotolocations finden sollst? Dann schaue dir einmal meinen Beitrag „So findest du neue Fotolocations abseits der bekannten Routen“ an. Vielleicht findest du dirt noch Inspirationen, welche Orte du am Hintersee noch besuchen solltest.