SEO für Anfänger: So machst Du Deine Webseite suchmaschinenfreundlicher, ohne dass die Qualität leidet

Suchmaschinenoptimierung, auch SEO genannt, wird noch immer oft sehr stiefmütterlich betrieben. Dabei ist es recht einfach, zumindest grundlegende SEO-Regeln einzuhalten. Johanna Bose von Rubbelbatz.de erklärt in ihrem Gastbeitrag, wie du ganz einfach deine Beiträge suchmaschinenfreundlicher schreiben kannst.


Suchmaschinenoptimierung. Jeder, der Texte im Internet online stellt, hat schon davon gehört, für viele ist es trotzdem ein Fremdwort. Denn immerhin gibt es da gut verdienende SEO-Manager, Online Marketing Manager und andere Berufsbezeichnungen. Menschen, die wirklich Ahnung davon haben. Wie soll ich als einfacher Blogger oder Texter das dann hinbekommen? Ich bin selbst kein SEO-Experte, habe aber durch meinen Mann etwas Einblick bekommen. Ich kann Texte und Webseiten nicht perfekt optimieren, aber ich kann sie so schreiben, dass sie im Idealfall von der Suchmaschine gefunden und angezeigt werden. Wenn Du das auch möchtest, solltest Du jetzt weiter lesen.

Was ist SEO?

SEO ist die Abkürzung für Search Enginge Optimization – Suchmaschinenoptimierung. Das heißt, es geht darum, die Funktionsweise von Suchmaschinen, allen voran von Google, zu verstehen und für sich zu nutzen. Es geht nicht darum, herzlose Texte nach einer akribischen Formel zu verfassen. Suchmaschinenoptimierung hindert euch nicht daran, gute Texte mit Herzblut zu schreiben – es sorgt nur dafür, dass Menschen sie auch finden.

Wenn ihr als einfacher Blogger SEO machen wollt, habe ich zwei ganz einfache Tipps für euch:

  1. SEO-freundliche Texte schreiben.
  2. Links von anderen Webseiten sammeln.

SEO-Texte schreiben

Ich selbst gehe da in der Regel so vor:

  1. Thema definieren

Mir schwebt ein Text vor, den ich gerne schreiben würde. Unabhängig von SEO sollte ein guter Text immer ein Thema haben. Vielleicht geht es, bei mir als Elternbloggerin, um ein Produkt für Eltern, dann ist das Thema klar. Es kann aber auch um abstraktere Themen oder Fragen gehen wie Mutterliebe oder die Wut auf meinen arbeitenden Mann.

  1. Keyword finden

Als nächstes gilt es, sich zu überlegen, wonach die Leute wohl googeln, wenn sie genau so etwas lesen wollen, was du schreibst. Wenn jemand nach „Erfahrung Tragetuch“ googelt, dann nennt man das ein Keyword. Ob Du mit dem Keyword richtig liegst, können verschiedene Online-Tools gegen Bezahlung überprüfen, Du kannst aber auch Deinen gesunden Menschenverstand benutzen.

Diese beiden ersten Schritte haben für deinen Artikel einen weiteren großen Vorteil, abseits von Suchmaschinen: So stellst Du sicher, dass Du nicht irgendein uninteressantes BlaBla vom Stapel lässt, das am Ende niemand lesen will. Deine Artikel haben dann ein klares Thema, das der Leser auch erkennt. Sie bieten einen echten Mehrwert.

  1. Keyword einbinden

Dieses Keyword sollte nun so oder in leichter Abwandlung an vielen Stellen im Text vorkommen. In der Überschrift, in Zwischenüberschriften und manchmal auch im Text. Außerdem solltest Du das Bild, das Du verwendest, so benennen.

Wenn Du auf den ersten Blick sehen möchtest, ob Du alles beachtet hast, verwende das YOAST SEO Plugin auf dem Blog oder ein anderes SEO-Tool. Mit Yoast kannst Du auch eine sogenannte Meta-Description anlegen. Das solltest Du unbedingt tun, denn die wird bei den Sucherergebnissen der Suchmaschine unter Deinem Titel angezeigt. Sie sollte also möglichst aussagekräftig sein, sodass sie zum Anklicken verleitet.

Search Enginge Optimization - SEO

Links aufbauen

Dein Ranking in den Suchmaschinen verbessert sich auch maßgeblich, wenn andere Webseiten auf Dich verweisen, das heißt Deine Seite verlinkt haben. Dafür hast Du folgende Möglichkeiten:

  1. Kommentare auf anderen Webseiten.

Die meisten Blogs und viele Ratgeberseiten bieten die Möglichkeit, Kommentare zu hinterlassen und dort eine URL zu hinterlegen. Wenn Du Artikel von anderen Bloggern liest, hinterlasse einen Kommentar und sag Deine Meinung. Dadurch bekommst Du meist zwar nur einen sehr schwachen (No-Follow) Link, doch auch die sind wichtig für die Suchmaschine. Außerdem kannst Du so direkt auf Deinen Blog aufmerksam machen und im Idealfall Leser für Dich gewinnen. Achte deshalb darauf, dass Du keine Spam-Kommentare á là „Toller Text.“ Hinterlässt, sondern wirklich etwas beiträgst.

  1. Gastbeiträge

Viele Blogger bieten anderen an, Gastbeiträge zu schreiben. Wenn Du also zu einem Thema wirklich etwas zu sagen hast, biete doch an, auch auf anderen Seiten darüber zu schreiben. Meistens bekommst Du dafür einen SEO-relevanten (DO-Follow) Backlink und manchmal auch ein paar neue Leser.

Wenn Du auf der Suche nach Gastartikelplätzen bist, frage entweder direkt bei dem Blog an, für den der Artikel passen würde, oder nutze entsprechende Facebook-Gruppen.

  1. In Netzwerken anmelden

Im Internet gibt es viele thematische Linksammlungen und Blogverzeichnisse, wie z.B. die Brigitte Mom Blogs oder Topblogs. Eine Anmeldung lohnt sich, denn das bringt nicht nur Leser, sondern auch einen Link.

  1. Blogparaden und Linkparties

Viele Blogger machen regelmäßig Blogparaden oder Linkparties. Je nach Aufbau und Ablauf bekommst Du dafür auch einen Do-Follow oder No-Follow Link. In jedem Fall aber hast Du ein tolles Thema, über das Du schreiben kannst und Leser des Veranstalters, die auf Dich aufmerksam werden.

Fazit

Du siehst also, schon mit ein paar wenigen Maßnahmen kannst Du Deine Texte suchmaschinenfreundlicher machen. So hast Du zumindest die Chance, dass einer Deiner Texte zum Dauerbrenner wird und nicht als Eintagsfliege endet. Keine dieser Stellschrauben nimmt Deinen Texten die Seele oder lässt sie weniger interessant für Deine Leser sein. Dein Blog profitiert in jedem Fall davon.

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