Lesetipp: You are a Badass at Making Money von Jen Sincero

Heute gibt es wieder einen Lesetipp für dich. Nachdem ich letzte Woche auf Udemy einen richtig tollen Kurs angeschaut habe, der mich wirklich motiviert hat, habe ich mir vorgenommen wieder viel mehr zu lesen. Bücher, e-Books oder auch längere Blogartikel, die sich mit anspruchsvolleren Themen (beispielsweise Technik, Naturwissenschaften, Politik) befassen. Also eben Beiträge, die man nicht mal eben nebenbei beim Frühstück liest zur Entspannung. Aber wie das auch mit Neujahrsvorsätzen so ist, muss ich mal schauen, wie lange dieser Vorsatz denn so hält. Bücher sind jedenfalls genug im Haus. Das Buch, welches ich dir heute vorstellen will, ist von Jen Sincero:


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You are a Badass at Making Money

You are a Badass at Making Money von Jen Sincero handelt in erster Linie von unserer Einstellung gegenüber Geld. Hast du eine positive Einstellung gegenüber Geld? Wirklich? Wie oft hast du schon gesagt “Geld macht nicht glücklich” oder “dieser reiche Schnösel, der kann sich das erlauben, der hat ja Geld”? Bist du vielleicht dauerpleite? Liegt es daran, weil dein Chef ein Mistkerl ist oder der/die Ex dich ausgenommen hat? Oder du verdienst es einfach nicht, Geld zu haben? Falls du auch so denkst, dann solltest du dir unbedingt das Buch kaufen und deine Einstellung gegenüber Geld wird sich grundlegend ändern.

Die Kernaussage des Buches ist, alles was du erwartest wird dir auch widerfahren. Mit einer negativen Einstellung kannst du weder erfolgreich werden noch reich. Und reich sein, das lehrt das Buch, ist nichts schlimmes, ganz im Gegenteil! Reich sein bedeutet, die Möglichkeit zu haben, anderen zu helfen. Stell dir mal, du würdest jeden Monat 10.000€ verdienen, netto, bar auf die Hand! Was könntest du damit alles tun, deiner Familie unter die Arme greifen, die Freundin oder den Kumpel endlich auf die lang erträumte Reise einladen oder einfach etwas spenden. Es ist also nicht das Geld, das schlecht ist, sondern nur unsere Wahrnehmung und Einstellung.

Inhalt

Das Buch ist aufgeteilt in 13 Kapitel, verteilt auf 267 Seiten. Jen Sincero erzählt viel aus ihrem Leben, wie es ihr viele Jahre ging (dauerpleite) und wie sie es schlussendlich geschafft hat, dank einer positiveren Lebenseinstellung erst Geld aufzutreiben, dass sie in sich und ihre Fortbildungen investiert hat, um es schlussendlich endlich selber zu verdienen. Neben eigenen Beispielen führt sie noch weitere Beispiele von Kunden und Freunden an, wie sie es geschafft haben, ihre Einstellung und damit ihr Leben zu ändern.

Jedes Kapitel endet mit kleinen Aufgaben, die dabei helfen sollen, die eigene Wahrnehmung und Einstellung umzupolen. Die Kapitel sind sinnvoll unterteilt und die Aufgaben passen sehr gut zum vorherigen Inhalt. Macht man alle Aufgaben und konzentriert sich auch darauf, dann dauert es etwas länger, bis man das Buch durch hat. Es ist aber so unterhaltsam geschrieben, dass man es sehr schnell und einfach durchlesen kann (gewisse Englischkenntnisse vorausgesetzt).

Fazit

Jen Sincero redet oft vom Universum (andere würden es vielleicht eher Gott oder Schicksal nennen), aber das macht das Buch keinesfalls zu einer esoterischen Wuzawuza-Lektüre. Ganz im Gegenteil, selbst ungläubige oder skeptische Menschen können hier trotzdem (oder gerade deshalb?) Inspiration finden.

Das Buch ist sehr gut geschrieben und auch mit mittelprächtigen Englischkenntnissen gut zu verstehen. Auch ich musste ganz vereinzelt Wörter nachschlagen, aber im großen und ganzen ergibt sich der Sinn aus dem Kontext. Falls ihr noch nie ein englisches Buch gelesen habt, weil ihr denkt, dass ihr das nicht könnt, dann fange jetzt damit an! Und sobald es die deutsche Version gibt, lasse ich es euch wissen.

Ich habe beim Lesen des Buches gemerkt, dass meine Einstellung sich in vielen Punkten tatsächlich schon mit der von Jen deckt. Und nein, ich bin nicht Dauerpleite, eher im Gegenteil. Ich bin nicht reich, aber ich habe auch keine Sorgen. Ob es mir so gut geht, weil ich Jen’s Einstellung im Großen und ganzen Teile? Vielleicht. Sehr wahrscheinlich sogar. Ich habe eine sehr positive Lebenseinstellung, auch gegenüber meinem Job und Geld.

Müsste ich Punkte verteilen, dann bekäme dieses Buch 10 von 10 Punkten. Übrigens habe ich mir ihren Tischkalender (Du bist der Hammer) gekauft. Und ihr Buch “Du bist der Hammer!: Hör endlich auf, an deiner Großartigkeit zu zweifeln, und beginn ein fantastisches Leben” habe ich verschenkt und es ist richtig gut angekommen!

Kaufen könnt ihr die Bücher übrigens hier:

Kennst du das Buch oder ein anderes von Jen Sincero? Wie gefällt es dir? Kannst du dir vorstellen, es einmal zu lesen? Oder hast du vielleicht sogar einen anderen Lesetipp für mich? Dann hinterlasse mir bitte unbedingt einen Kommentar! Und nicht vergessen, wenn du dich für den Newsletter anmeldest, bekommst du Zugang zu meinem Freebie-Bereich! Also melde dich sofort an und lade dir noch heute diese 9 wunderschönen Frühlingsbilder herunter!


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10 Tipps zum Geld sparen, die garantiert funktionieren

Weihnachten ist nun schon wieder seit ein paar Wochen vorbei und das neue Jahr nimmt langsam Fahrt auf. Da macht man sich natürlich wenig Gedanken über das nächste Weihnachtsfest. Oder zumindest über den geplanten Urlaub. Ob Geschenke oder Flug, es wird in jedem Fall nicht ganz billig. Doch mit ein paar Tricks und etwas Disziplin schafft es jeder, bis zum Zieltermin ein paar Euro zu sparen.

Wie du am schnellsten dein Geld im Supermarkt und im Haushalt verbrennst, habe ich die ja bereits ausführlich erzählt.


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Wieso schreibst du dir nicht einen Wunschzettel? Was würdest dur gerne kaufen, für das du aber noch kein Geld hattest oder es nur nicht ausgeben wolltest? Egal ob Designerschuhe, ein Luxusurlaub oder einfach nur neue Möbel für’s Wohnzimmer, nur realistisch sollte er bleiben. Setze dir ein Ziel, recherchiert, wie teuer dein Wunsch ist und schreib ihn auf. Als Motivation könntest du jeden Monat notieren, wie viel Geld du schon zusammen hast, um diesen Wunsch zu erfüllen.

Setze dir ein überschaubares Ziel. 3, 6, 12 oder doch mehr Monate? Wenn du über einen zu langen Zeitraum planst, ist irgendwann die Motivation wieder weg. Dass du in einem Jahr vermutlich nicht das neue Auto abbezahlt bekommst ist sehr wahrscheinlich. Aber auch nicht unmöglich, wenn du es richtig anstellst.

Geld sparen heißt immer, sich von etwas zu trennen oder auf etwas zu verzichten. Aber wenn du erst einmal angefangen hast und die ersten Erfolge erzielst, dann wird der Drang, das Sparschwein schneller zu füttern, immer größer!

Ich persönlich empfehle, das eingesparte Geld auf einem kostenlosen Girokonto oder Depot bei ComDirekt* anzulegen. Das nutze ich selber und ist superpraktisch und total easy. Du kannst dich per Videochat verifizieren und erhältst schon kurz darauf alle Unterlagen per Post. In den ersten 12 Monaten profitierst du zudem von günstigen Konditionen bei allen Aktivitäten auf deinem Depot (die Depotführungskosten sind gratis, nur kaufen/verkaufen kostet etwas Geld).

10 Tipps zum Geld sparen, die garantiert funktionieren

Tipp Nr. 1: Kleiderschrank ausmisten

Fangen wir an mit dem was du schon daheim hast, aber nicht brauchst. Es wird Zeit, dass du deinen Kleiderschrank ausmistest. Alles, was du im letzten Jahr nicht getragen hast, sollte weg. Besonders gute Stücke kannst du bei eBay oder bei Kleiderkreisel verkaufen. Kleidung, die noch tragbar ist, aber kein Geld bringt (weil sie zum Beispiel von einer Billigkette stammt), gehört ihr in die Altkleidertonne vom Roten Kreuz oder anderen Anbietern. Keinesfalls in den Müll!

Das Aufräumen des Kleiderschranks bringt gleich zwei Vorteile:
Das Geld, das du für deine ungetragenen Stücke erhältst, kannst du direkt in eine Spardose werfen (oder auf ein Sparbuch, Tagesgeldkonto oder sonstiges einzahlen. Gibt zwar keine Zinsen, ist aber auch nicht mehr so schnell erreichbar). Damit schaffst du dir eine erste Basis im Sparschwein. Kleiner Tipp: Die Kleidung verkauft sich immer der Jahreszeit entsprechend. Einen Wollmantel bekommst du im Sommer schlechter los als im Herbst/Winter.

Und ganz nebenbei siehst du, was für tolle Sachen du eigentlich im Kleiderschrank hast. Somit brauchst du nicht ständig neue Kleidung kaufen. Übrigens: Frustshoppen verursacht nur mehr Frust, wenn du wieder zu viel Geld ausgegeben hast und die Dinge eigentlich eh nicht brauchst.

Tipp 2: Keller, Garage und Dachboden ausmisten

Analog zum Kleiderschrank lassen sich in fast allen Haushalten Schätze finden, die man online oder auf Trödelmärkten noch zu etwas Geld machen kann. Die alte Kommode aus Omas Wohnung, der Kunstdruck von Tante Hilde, den dritten Mixer oder auch nur die Kerzenständer aus der Jugend. Fast überall finden sich Dinge, die zum wegwerfen zu schade waren, aber eigentlich nur Platz wegnehmen. Vielleicht tust du dich auch gleich mit zwei oder drei Freunden zusammen und ihr stellt euch gemeinsam auf den Trödelmarkt. Dann könnt ihr euch die Standmiete teilen und mehr Spaß macht es auch. Übrigens findet ihr auch auf Trödelmärkten noch Abnehmer für eure aussortierte Kleidung.

Alternativ kannst du deinen Hausrat auch auf eBay, eBay Kleinanzeigen oder in diversen Trödelmarktapps anbieten. Das Geld, das du hier eingenommen hast, füttert ebenfalls dein Sparschwein. Denn da kommt mit der Zeit noch einiges dazu.

Tipp 3: Münzen oder Scheine sammeln

Ein weiterer toller Trick ist das Sammeln von bestimmten Münzen oder Scheinen. Hier bietet es sich natürlich an, 1€ oder 2€ Münzen zu sammeln oder 5€ Scheine. Die tun in der Regel noch nicht so weh. Jeden Abend schaust du in deinem Portmonee nach, ob sich die entsprechenden Münzen oder Scheine darin befinden. Noch mehr Futter für dein Sparschwein! Du wirst überrascht sein, wie viel dadurch bis zum Jahresende zusammen kommen kann!

Tipp 4: Verträge prüfen

Egal ob Handy, Internet,* Strom* oder Gas*, du solltest regelmäßig deine Verträge überprüfen. Wir sind überzeugt von Check24 und wechseln regelmäßig unseren Stromanbieter. Auch Internet haben wir über Check24 abgeschlossen. Da hat immer alles reibungslos geklappt und wir haben einiges an Geld sparen können bisher. Das Geld, das du im Vergleich zu deinen Altverträgen sparst, legst du nun auch in die Spardose. Das können beim Handy zum Beispiel schon 2-5€ oder mehr im Monat werden.

Tipp 5: Versicherungen prüfen

Überle dir genau, welche Versicherungen du wirklich benötigst. Den Rest solltest du umgehend kündigen, um unnötige Kosten zu sparen. Haftpflicht-, Hausrat- und Berufsunfähigkeitsversicherungen sollte jeder haben. Aber benötig du du wirklich eine Handy-, Brillen oder Hundekrankenversicherung? Das ist im Einzelfall abzuwägen. Eine erste Anfrage ergibt beispielsweise bei Check24, dass eine Hundekrankenversicherung inkl. OP für einen 7 Jahre alten großen Mischling ab 40€ im Monat kostet. Das sind fast 500€ im Jahr. Möglicherweise bist du besser aufgestellt, wenn du das Geld selber beiseite legst. Denn sollte dein Hund nicht krank werden, ist das ganze Geld weg. Je nach Versicherung kommt auch dieses Mal das gesparte Geld in das Sparschwein bzw. in ein Extra-Schweinchen, um den Tierarzt zu bezahlen.

Gerade zum Jahresende ab Oktober lohnt der Preisvergleich bei den Autoversicherern. Auch wenn ich von Check24 überzeugt bin, so muss ich doch darauf hinweisen, dass gerade bei der Autoversicherung einige große Versicherer nicht mit Check24 kooperieren. Es lohnt auf jeden Fall bei denen selbst nochmal nachzufragen.

Tipp 6: Einnahmen-Ausgaben-Liste führen

Es ist viel Arbeit, aber um seine Einnahmen und Ausgaben immer im Überblick zu haben, ist ein Tracking der Ausgaben unabdingbar. Ich habe mir dazu eine Excel-Liste angelegt, in der ich alle Ausgaben und Einnahmen eintrage und sie bestimmten Kategorien zuordne. Außerdem sollte die Liste alle deine Ausgaben enthalten, die nur in Intervallen auftreten, wie Versicherungen. So weißt du direkt, was du jeden Monat beiseite legen musst, um am Jahresanfang die Versicherungen zu bezahlen.

Mein Freebie für dich: Meine Einnahmen und Ausgabenrechner als Excel-File Einnahmen-Ausgaben-Rechner

Der Rechner enthält bereits fiktive Werte, an denen du dich orientieren kannst. Im ersten Tabellenblatt findest deine tagesaktuellen Ausgaben und im zweiten kannst du umrechnen, wie viel du für deine quartalsweise oder (halb)jährlich abgebuchten Ausgaben jeden Monat beiseite legen musst. Deine monatlichen Ausgaben kannst du grafisch darstellen. Jetzt siehst du auf einem Blick, welche Ausgaben den größten Anteil ausmachen und wo eventuell noch Sparpotenzial besteht.

Tipp 7: Essensplan erstellen und Einkaufszettel schreiben

Der Trick ist alt und doch halten wir uns fast nie daran. Mit einem Einkaufszettel kaufen wir gezielter und weniger ein. Sich daheim hinzusetzen und aufzuschreiben, was man einkaufen will zwingt einen dazu, wirklich darüber nachzudenken, was wir kaufen müssen. Leichter wird das ganze, wenn wir uns im Voraus Gedanken darüber machen, was wir in den nächsten Tagen kochen wollen.

Sparen

Übrigens kann ich dir zwei tolle Apps empfehlen, mit denen du ganz easy deine Einkaufszettel schreiben und verwalten kannst: OneNote und Evernote. OneNote benutzen wir sogar auf der Arbeit. Die Möglichkeiten, die man mit den Notizbüchern hat sind der Wahnsinn. Du kannst dir beispielsweise Rezeptbücher anlegen und dann ganz einfach die fehlenden Zutaten in eine Liste kopieren. Da du OneNote sowohl am PC als auch am Handy benutzen und alle Geräte synchronisieren kannst, ist das wirklich eine feine Sache. Mit Evernote habe ich mich noch nicht ganz so viel beschäftigt, aber das Prinzip ist das gleiche. Allerdings kostet Evernote monatlich Geld. OneNote habe ich bei meinem Officeprogramm direkt dabei.

Ausgestattet mit einem analogen oder digitalen Einkaufszettel wirst du in Zukunft viel weniger kaufen und noch weniger wegwerfen. Auch das spart jede Menge Geld.



Tipp 8: Vorratsschrank und Kühlschrank regelmäßig aufräumen

Kennt ihr das auch? Ihr kauft etwas, stellt es in den Schrank, dann stellt ihr etwas davor und keine 5 Minuten später habt ihr schon vergessen, dass ihr das Produkt jemals gekauft habt? Und dann kommt der Tag, an dem ihr es brauchen könntet und denkt, ihr habt es nicht und kauft es nochmal? Mir ist das leider viel zu oft passiert. Bis ich angefangen habe, meinen Vorratsschrank einmal komplett auszuräumen und alles zu sortieren. Die nächsten Wochen muss ich außer Frischwaren wirklich gar nichts kaufen. Ein Trick um den Überblick zu behalten wäre beispielsweise, eine Liste zu erstellen und immer abzuhaken, wenn ihr etwas aus dem Schrank nehmt. Dann wisst ihr immer, ob noch genug Nudeln da sind oder ob euch vielleicht die Hefe ausgegangen ist. So vermeidet ihr, dass ihr zu viel kauft und am Ende etwas wegwerfen müsst.

Das gleiche gilt auch für den Kühlschrank. Ordentlich eingeräumt und richtig sortiert überseht ihr nicht so viel und müsst weniger wegwerfen.


Tipp 9: Gebrauchtes statt Neues

Einerseits kannst du etwas Geld verdienen, wenn du gebrauchte Dinge verkaufst, gleichzeitig aber auch von niedrigeren Preisen profitieren, wenn du nicht neu kaufst. Kleidung, Möbel, Kamerazubehör, Playstationspiele, so vieles lässt sich super auch gebraucht kaufen und somit viel Geld sparen. Kleidung findet man oft tolle gebrauchte (das weißt du ja, denn mittlerweile hast du deine sicherlich schon aussortiert). Oben habe ich dir Tipps gegeben, wo du deine Sachen verkaufen kannst. Genauso gut kannst du dort auch Dinge finden, die du haben willst und die nicht zwingend unbenutzt sein müssen. Oft werden Dinge sogar an Selbstabholer verschenkt. Und dann schaut man doch eher über eine kleine Macke hinweg, als wenn man es neu kauft.

 

Tipp 10: Gratisressourcen nutzen oder Dinge ausleihen

Es gibt kostenlose Probeabos für Zeitschriften, e-Books, Streamingdienste, Kreativzubehör und viel mehr. Teils gibt es aus Gratiszugänge mit eingeschränkten Leistungen. Probier mal aus, ob du damit nicht eventuell sogar auskommst. Übrigens bekommst du sehr viele Fonts und Bilder gratis und legal im Netz, zum Beispiel bei Creativemarket:

Powered by Creative Market

Die Bilder in diesem Beitrag habe ich aus den Stockphotopacks von der wirklich tollen Seite Ivory Mix. Man darf die angebotenen Bilder gratis für kostenlose Inhalte benutzen und muss nicht einmal eine Quelle nennen (was ich natürlich hiermit trotzdem getan habe)!

Für Leseratten gibt es in vielen Städten und Gemeinden mittlerweile Büchertauschecken. Alte Telefonzellen, Schaukästen oder ähnliches werden so umfunktioniert, dass man Bücher dort hineinstellen und herausholen kann. Man bringt ein gelesenes Buch mit und nimmt ein anderes mit. Und auch wenn Büchereien aussterben, noch gibt es sie.
Für alles weitere kannst du Tausch- und Teilgruppen mit den Nachbarn gründen und euch beispielsweise das Monatsticket der Nachbarin ausleihen, um am Samstag in die Stadt zu fahren. Werkzeug leihen (im Baumarkt gegen Gebühr oder gratis? beim Nachbarn) anstatt es zu kaufen ist auch eine kostengünstige Möglichkeit. Aber sei so fair und biete etwas im Gegenzug an.

Es gibt sicher noch viele weitere Ideen, wie du in Zukunft Geld sparen kannst. Vielleicht hast du ja noch weitere Ideen, mit denen sich Geld sparen lässt? Verrate mir deine Tipps dazu doch einfach einen Kommentar!


 

12 erfolgreiche Wege, im Haushalt dein Geld zu verbrennen

Kürzlich habe ich dir schon erklärt, wie du erfolgreich im Supermarkt den Geld verbrennst. Damit du auch weiterhin möglichst viel Geld verbrennen kannst, erkläre ich dir heute, wie du das bei dir zu Hause am besten tust.

1. Niemals deine Küchenschränke aufräumen

Wagee esja nicht, deine Küchenschränke aufzuräumen! Oder sie gar so einzurichten, dass man immer sehen kann, was man im Haus hat. Am Ende lohnt es gar nicht, wieder in den Supermarkt zu fahren, weil Nudeln, Soße, eingelegter Knoblauch und Mais noch da sind. Ja, wenn man plötzlich sieht, was man mal gekauft aber nie gegessen hat, da bekommt man doch nur ein schlechtes Gewissen. Und das wollen wir doch nicht, oder?


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2. Möglichst selten selber kochen, immer auswärts essen oder was holen

Selber kochen ist Zeit und Geldverschwendung. Wenn man einmal umrechnet, wieviel man in der Stunde verdient und dann am Ende Zeit im Supermarkt und mit Kochen verbringen muss… Da fährt man besser so oft wie möglich auswärts essen oder bestellt sich was. Schmeckt ja dank Glutamat ohnehin viel besser als das eigene Essen. Und Zeit spart man auch!

3. Geschirr mit der Hand vorspülen

Du besitzt eine Spülmaschine, die mit ganz wenig Wasser auskommt? Sehr gut! Aber damit auch alles wirklich strahlend sauber wird, musst du immer dein Geschirr mit der Hand vorspülen. Möglichst noch unter fließendem Wasser, nicht dass du am Ende noch zu sparsam lebst!

4. Immer beim teuersten Stromanbieter bleiben

Der Grundversorger liefert immer Strom. IMMER! Wieso sollte man also zu einem günstigeren, möglicherweise weniger bekannten Anbieter wechseln? Die liefern zwar auch immer Strom, aber man muss sich ja aktiv darum bemühen, einen neuen Anbieter zu finden. Und hinterher spart man für seine Mühen noch Geld, statt es zu brennen. Wo kommen wir da nur hin? Am Ende vergleicht man noch CHECK24* die Tarife und wechselt jedes Jahr den Stromanbieter…

5. Oder beim Gasanbieter

Wenn du schon den Stromanbieter nicht wechselst, wieso würdest du dann beim Gas sparen wollen?

6. Überall Licht brennen lassen. IMMER!

Wer will denn schon im Dunkeln stehen, wenn er aus einem Raum heraus in den nächsten will? Da ist es doch viel besser, möglichst in jedem Raum das Licht anzuhaben, nur für den Fall, dass man mal aufstehen muss. Dann sieht man wenigstens, wohin man läuft.

7. Alle Geräte nur auf Standby schalten

Kippschalter an Mehrfachsteckdosen? Ausschalter am Fernseher? Unnötig und kostet Zeit. So manches Gerät braucht schließlich etwa 5-15 Sekunden zum Hochfahren. DA lässt man besser alles in Standby, geht ja viel schneller. Dass dabei permanent Strom verbraucht wird juckt doch keinen!

8. Möglichst viele unnötige Versicherungen abschließen

Heute muss man sich ja gegen alles absichern! Es könnte ja aufgrund widrigster Umstände ein Fußball gegen das Fenster im dritten Stock prallen. Oder ein Vogel fliegt gegen das Glas. Und vergiss nicht, dich mit deiner Hausratversicherung gegen Hochwasser aus dem 700m entfernten Bach zu versichern! Ach, und stell dir malvor, du hast dein Handy oder deine Brille nicht versichert und da passiert mal was…

9. Andere wichtige Versicherungen nicht abschließen

Ja, wieso denn die Wohnung gegen Schäden versichern? Wenn die Spülmaschine ausläuft und die eigenen Möbel und den Lamit beschädigt, ach wie oft kommt das denn vor? Und eine Haftpflichtversicherung wird total überbewertet. Noch nie ist ein Mensch mit einem anderen zusammengestoßen und hat dabei die Brille des anderen kaputt gemacht. Womit wir dann wieder bei der Brillenversicherung wären.

10. Ein Reiniger pro Haushaltsgegenstand

Ceranfeld-Reiniger, Fensterreiniger, Bodenreiniger, Lamitnatreiniger, Fliesenreiniger, Bad-Reiniger, Waschbeckenreiniger, Allzweckreiniger, Waschmaschinenreiniger, Spülmaschinenreiniger, Edelstahlreiniger, Alureiniger, Backofenreiniger, Grillreiniger, Waschmittel für Buntes, Waschmittel für Weißes, Waschmittel für Schwarzes, Waschmittel für Feines, Waschmittel für Wolle, Waschmittel für Gardinen, Spülmittel, Spülmaschinentabs, willst du noch mehr?

11. Viel hilft viel beim Wasch- und Spülmittel

Ein tropfen Spülmittel soll reichen? Die meinten wohl einen Spritzer? 50ml Waschpulver? Damit wird die Wäsche nie sauber! Am besten das ganze Fach voll machen. Sicher ist sicher!

12. Bloß nicht entkalken!

Manche Haushalte sind mit kalkarmen Wasser gesegnet. Andere nicht. Aber wieso sollte man Kaffeemaschine, Wasserkocher und Co. entkalken? Die Dinger gehen doch eh direkt nach der Garantie kaputt, da muss man sie doch nicht extra pflegen! Und Wasser filtern? Nur weil dann Tee oder Kaffee besser schmecken und die Elektrogeräte länger halten? Geht’s noch?

Ich hoffe, du hast heute wieder etwas gelernt und weisst jetzt, wie du zu Hause möglichst viel Geld verbrennst. Mir fallen noch viele weitere Wege ein, vielleicht verrate ich sie dir ja bald. Was hast du denn noch für weitere Tipps zum Geldverbrennen? Vielleicht fallen dir ja noch weitere Rubriken ein, in denen man Geld verbrennen kann? Keine Sorge, wie du mit deinem Auto am effektivsten Geld verbrennst, das werde ich dir bestimmt auch bald verraten!

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11 erfolgreiche Tipps, beim Einkaufen dein Geld zu verbrennen

Wenn du wissen willst, wie du es erfolgreich schaffst, dein Geld im Supermarkt zu verbrennen, dann habe ich heute 11 nützliche Tipps für dich. Achtung: Das Nicht-Einhalten dieser Tipps kann dazu führen, dass du am Ende noch dein Geld SPARST!

1. Schreibe niemals Einkaufszettel

Einkaufszettel schränken dich nur ein. Wenn du dich penibel an den Einkaufszettel hältst, kaufst du am Ende nur das, was du wirklich brauchst. Wo bleibt denn da der Spaß? Es ist doch viel besser, einfach zu gucken, was der Supermarkt so zu bieten hat und den Einkaufswagen so voll zu packen wie nur geht!

2. Fahre am besten immer mit dem Auto zum Supermarkt

Jetzt ist der Einkaufswagen ja richtig voll, das ganze Essen und Trinken, Waschpulver und Klopapier muss ja irgendwie nach Hause gebracht werden. Da fährt man am besten mit dem Auto. Ohne einen großen Kofferraum zum Supermarkt gehen? Nur mit einer Stofftasche ausgestattet? Da müsstest du dich am Ende ja doch an deinen Einkaufszettel halten und auf das nötigste beschränken…

3. Fahre am besten jeden Tag einkaufen

Wenn du eh schon mit dem Auto fährst, dann kannst du auch gleich jeden Tag zum Supermarkt fahren. Liegt ja eh auf dem Weg. Vielleicht hast du ja gestern etwas vergessen? Oder der Supermarkt hat etwas ins Sortiment genommen, das es gestern noch nicht gab? Am besten fährst du jeden Tag nachgucken!

4. Achte im Supermarkt nie auf Angebote

Wieso denn lange Haltbares wie Nudeln, Reis oder Konserven auf Vorrat kaufen, wenn sie im Angebot sind? Das stellt einem doch nur den Schrank zu! Oder einfach mal die Marke wechseln, wenn eine andere zum Sonderpreis und damit billiger als die Lieblingsmarke zu haben ist? Bloß kein Fleisch im Großpack kaufen und dann einfrieren!

5. Fahre für ein einzelnes Produkt zu einem anderen Supermarkt

Hast du etwa doch den Fehler gemacht und in die Prospekte geschaut? Und gesehen, dass die Butter beim Discounter 5 Cent billiger ist? Dann ist natürlich klar, dass du für das einzelne Produkt unbedingt zum anderen Supermarkt fahren musst, schließlich kannst du da ja wenige Cent sparen! Benzin und Zeit? Das sind Eh-Da-Kosten, die zählen nicht!

6. Vergleiche keine Preise verschiedener Supermärkte

Preisvergleiche sind mit Aufwand verbunden. Wozu sich also die Mühe machen? Am Ende muss man noch den Supermarkt wechseln oder gar zu zwei Märkten fahren, weil ein größerer Teil der benötigten Artikel in Supermarkt billiger ist als in Supermarkt A. Oder noch schlimmer, man stellt fest, dass man besser komplett auf Supermarkt B umsteigen sollte, weil er insgesamt günstiger ist!

7. Vergleiche nie die Kilopreise

Auf den Preisschildern steht in klein noch der 1kg oder 100g Preis. Wenn man den vergleicht, dann stellt man oft fest, dass die große Packung ja mehr kostet als die kleine! Oder dass der Kilopreis so absurd hoch ist, dass es einem ganz schlecht wird und man es sich doch noch einmal überlegt, ob man die Pralinen für 40€ pro Kilo wirklich braucht. Also besser nicht hinschauen, damit man gar nicht erst in Gewissenskonflikte geraten kann.

8. Kaufe mehr als du essen kannst

Der Supermarkt ist voller Versuchungen. Wieso sollte man ihnen nicht nachgeben? Salat, Obst, Fleisch, Süßigkeiten, Tiefkühlpizza, Chips und Limo. Einfach alles mitnehmen! Dass schon genug zu essen für die nächsten 3 Tage im Kühlschrank ist (schließlich warst du ja gestern auch schon einkaufen) spielt dabei keine Rolle.

9. Kaufe keine Billig- oder Eigenmarken

Schließlich sind teure Markenprodukte besser. Immer!

10. Benutze keine Coupons

Du weißt schon, diese Papierzettelchen oder Ausdrucke aus dem Internet, die dir im Supermarkt Rabatt bescheren. Kaufe 3, zahle 2 oder 10% Ermäigung und sowas. Zeitverschwendung danach Ausschau zu halten.

11. Benutze niemals Punktekarten

Wieso sollte man Punkte sammeln, die am Ende in Gutscheine umgetauscht werden können? Vor allem wenn man ja ohnehin immer in den selben Supermärkten einkauft und diese ohne Mehraufwand Punktekarten akzeptieren? Nicht dass dann noch der nächste Einkauf billiger wird…

 

So, jetzt wisst ihr, wie ihr am besten euer Geld im Supermarkt verbrennt. Damit eure Freunde es auch wissen, teilt bitte unbedingt diesen Beitrag! Wollt ihr auch wissen, wie ihr daheim euer Geld verbrennen könnt? Dann abonniert am besten den Blog per Mail und erhaltet immer eine Benachrichtigung über die neuesten Beiträge (in der Regel erscheinen sie montags und donnerstags). Und schon in Kürze folgt dann ein etwas ernsterer Beitrag zum Thema sparen. Schließlich ist nach Weihnachten vor Weihnachten und das kommt schneller als einem lieb ist.

 

 

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Geld sparen bei der Autoversicherung

Nur noch bis Ende des Monats könnt ihr Geld sparen bei der Autoversicherung indem ihr wechselt oder euch neu einstufen lasst! Und das ist oft einfacher als gedacht.

Alles was ihr dazu wissen müsst sind

  • euren Schadensfreiheitsrabatt (SFR)
  • die Typklasse eures Autos

Die aktuellen SFR könnt ihr auf eurem letzten Versicherungsbescheid ablesen. In der Regel solltet ihr euch im neuen Jahr verbessern, sofern ihr eure Versicherung nicht in Anspruch genommen habt. Sprich, wer beispielsweise in der Haftpflicht in diesem Jahr die Schadensfreiheitsklasse 12 hatte, der sollte im nächsten Jahr in Klasse 13 kommen. Gleiches gilt auch für den Kasko-Anteil.

Die Typklasse eures Autos findet ihr auf eurem Fahrzeugschein. Die meisten Versicherungen bieten aber auch die Suche über das Modell an. Dazu müsst ihr aber auch genau wissen, um welche Motorisierung es sich handelt und wann der Wagen zugelassen wurde. Das findet ihr ebenfalls auf eurem Fahrzeugschein.

Mit diesen Informationen könnt ihr nun bequem im Internet nach einer neuen Versicherung suchen. Da gibt es zum einen sehr viele Vergleichsportale, zum anderen könnt ihr auch bei den einzelnen Versicherungen direkt anfragen bzw. euch online einen Preis ausrechnen lassen.

Worauf sollte man bei der Autoversicherung achten?

Um die richtige Versicherung zu finden, solltet ihr zunächst für euch einige Fragen beantworten:

  • Wie viele Kilometer fahrt ihr voraussichtlich im nächsten Jahr?
  • Wer soll alles das Fahrzeug fahren?
  • Wollt ihr eine Werkstattbindung
  • Benötigt ihr wirklich eine Vollkaskoversicherung? Ist euer Auto vielleicht sogar zu alt für die Teilkasko?

Die Einstufung der Kilometer ist oft ein wichtiges Kriterium für euren Versicherungstarif. Vielfahrer haben wohl eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass sie in einen Unfall verwickelt sind als “Sonntagsfahrer”. Wer das Fahrzeug fahren darf, ist ebenfalls relevant. Gerade Fahranfänger unter 25 Jahren haben ein erhöhtes Unfallrisiko, das sich die Versicherungen teuer bezahlen lassen. Wird das Auto also ohnehin nur von einer oder zwei Personen gefahren oder sind die Fahrer über 25, wird es oft günstiger.

Die Werkstattbindung ist ein Angebot der Versicherungen, bei dem euch bei einem Unfallschaden vorgegeben wird, wo ihr diesen beheben lassen müsst. Erkundigt euch am besten, ob eure Stammwerkstatt unter den vorgegebenen Werkstätten ist. Ich nutze das selber nie und habe deshalb keine Erfahrung damit, wie gut oder schlecht die Werkstattbindung schlussendlich ist.

Die letzte und vermutlich wichtigste Frage ist, wie soll das Auto versichert werden? Lohnt sich wirklich eine Vollkasko für den 15 Jahre alten Twingo? Tut es hier nicht schon die Teilkasko oder sogar nur die Haftpflichtversicherung? Bei der Haftpflichtversicherung sind nur noch Schäden am gegnerischen Fahrzeug versichert, sofern man der Unfallverursacher war. Für einen von einer anderen Person am eigenen Fahrzeug verursachten Schaden ist das völlig unerheblich. Die Teilkaskoversicherung ist meistens deshalb interessant, weil sie beispielsweise Sturmschäden (ab Windstärke 8) oder Hagelschäden übernimmt oder auch für ein unverschuldet gestohlenes Fahrzeug aufkommt (also niemals den Schlüssel stecken lassen während man an der Tanke bezahlen geht!).

Man bedenke, dass jedoch nur die Vollkaskoversicherung für Vandalismus aufkommt. Verkratzt der Nachbar einem den Lack oder wird einem der Außenspiegel abgetreten und der Verursacher kann nicht ermittelt werden, tritt die Vollkasko auf Wunsch in Kraft. Ob es sich lohnt, da man meistens wieder schlechter eingestuft wird, sollte man sich ausrechnen lassen. Es gibt auch Tarife, da hat man einen Schaden im Jahr frei, ohne seine Einstufung zu verlieren. Die sind aber natürlich immer etwas teurer.

Es muss nicht immer eine neue Autoversicherung sein

Vor dem Hintergrund all dieser Informationen lohnt es sich natürlich zu vergleichen, ob die eigene Versicherung noch die günstigste ist. Aber manchmal möchte man auch einfach bei seiner Versicherung bleiben, weil man mit ihr sehr zufrieden ist. Selbst dann lohnt es noch, anzurufen und nach einer Tarifanpassung zu fragen. Bei der HUK Coburg spare ich beispielsweise alleine deshalb rund 25€, weil es eine Tarifanpassung gab, die nicht automatisch weitergereicht wird. Unverschämt, ich weiß, aber das scheint in der Branche nicht ganz unüblich zu sein.

Möglicherweise habt ihr aber auch Leistungen in euren Tarifen, die ihr nicht mehr benötigt. So prüft unbedingt, ob ihr eventuell eine Neuwertversicherung oder Kaufpreisentschädigung bezahlt, die möglicherweise aufgrund des Fahrzeugalters gar nicht mehr greifen würde: Deshalb mein Rat:

Vergleicht eure Versicherung mit anderen und fragt auf jeden Fall nach einem neuen Tarif!

Habt ihr bereits einmal die KFZ-Versicherung gewechselt? Wie sind eure Erfahrungen damit gewesen? Oder habt ihr es jetzt vor? Dann erzählt mir doch davon!

 

Verwirkliche deine Träume – Teil 3

Willkommen zum dritten Teil meiner Reihe “Verwirkliche deine Träume). Falls ihr neu auf meinem Blog seid, hier findet ihr Teil 1 und Teil 2.

Träume kosten oft Geld, ein neues Auto zum Beispiel, eine Neuorientierung im Berufsleben kann finanzielle Einbußen bedeuten, die Weltreise finanziert sich auch nicht unbedingt über die Leser eurer Blogs und auch der Ausbruch aus der unglücklichen Beziehung kann zu finanziellen Engpässen führen. Geld ist in unserem Alltag ein sehr bestimmender Faktor, denn Miete und Essen müssen irgendwie bezahlt werden. Und selbst wenn das Eigenheim schon abbezahlt ist, wollt ihr sicherlich nicht bei Kerzenschein wohnen und das Wasser vom Friedhofsbrunnen oder aus dem nächsten Bach klauen. Es gilt also, mit dem, was man zur Verfügung hat, mindestens so zu haushalten, dass man damit gut über die Runden kommt, besser noch, dass am Ende vom Geld nicht noch Monat übrig ist, sondern umgekehrt.

Geld2Wenn man schon beim täglichen Einkauf ein paar Dinge beachtet, lassen sich jede Woche ein paar Euro einsparen. Allerdings beinhalten einige Tipps den Einsatz von Kundenkarten oder erfordern eine Anmeldung auf bestimmten Seiten. Persönliche Daten werden gesammelt und diese auch genutzt , um personalisierte Werbung zu erstellen. Darüber muss man sich im Klaren sein. Aber jeder, der Facebook nutzt oder Google oder auch nur im Internet unterwegs ist, wird gemerkt haben, dass man sehr oft Werbung von Dingen angezeigt bekommt, die man sich kürzlich auf Amazon oder sonstwo angeschaut hat. Meine ganz persönliche Meinung ist also, dass ich es als nicht bedrohlich empfinde, wenn mein Einkaufsverhalten ausgewertet wird. Bisher habe ich noch keine negativen Erfahrungen gemacht, keine unerwünschte Werbung oder ähnliches.

Kundenkarten

Ich nutze die Payback Karte und die DeutschlandCard. Bei jedem Einkauf werden eine bestimmte Anzahl an Punkten auf dem Kundenkonto gutgeschrieben. Recht häufig gibt es auch (Online)Coupons, die den Betrag der gutgeschriebenen Punkte erhöht. Sei es, dass man insgesamt mehr Punkte bekommt oder man bekommt Bonuspunkte, wenn man bestimmte Produkte/Produktsorten kauft.

Die gesammelten Punkte kann man in Prämien umwandeln oder sich Gutscheine an Terminals in den an Payback teilnehmenden Geschäften ausdrucken. Mittlerweile kann man auch mit der DeutschlandCard bzw. mit den dort gesammelten Punkten bezahlen. Bei beiden Karten gilt, ein Punkt entspricht einem Cent. Viel ist das natürlich nicht, wenn man bedenkt, dass man jeweils einen Punkt für 1-2€ Einkaufswert bekommt (abhängig vom teilnehmenden Geschäft). Andererseits geht man ja eh einkaufen, es tut also nicht weh.
Ab und an bekommt man Post nach Hause. In der Regel sind es Gutscheine, die man aber auch online aktivieren kann (regelmäßig nachschauen nicht vergessen!). Ich bekomme aber so selten Post, dass es mich nicht stört. Zudem sind mittlerweile viele Shops an Payback oder DeutschlandCard angeschlossen, man kann bei Ihnen Punkte sammeln und somit wieder Guthaben für Einkaufsgutscheine oder andere Prämien aufbauen.

Auch Versandhäuser bieten mittlerweile oft Kundenkarten an. So habe ich beispielsweise bei Otto einmal 16€ gespart (versandkostenfrei und 10€ Guthaben auf der Otto-Kundenkarten). Für das so gesparte Geld können wir fast ins Kino gehen! Für uns lohnt aber aufgrund des höheren Werbeaufkommen eine solche Kundenkarte nur, wenn wir, wie bei Otto, auch mit dem Service und der gelieferten Ware sehr zufrieden sind und in Betracht ziehen, öfter beim entsprechenden Versandhändler einzukaufen.

Viele andere Geschäfte bieten ebenfalls Kundenkarten an. Man sollte es sich aber schon überlegen, ob es sich lohnt, eine Kundenkarte zu beantragen. Wer nur einmal im Jahr bei Obi einkauft, wird sicherlich keine benötigen, wer seinen halben Monatslohn bei Esprit lässt, sollte definitiv darüber nachdenken. Zwar lohnt es sich natürlich oft auch schon beim ersten Einkauf 3% zu sparen, aber dafür seine Daten an das jeweilige Unternehmen zu geben UND möglicherweise auch noch Werbung bekommen, obwohl man im jeweiligen Geschäft kaum einkauft und dann noch eine weitere Plastikkarte zu Hause haben, ist möglicherweise nicht jedermanns Sache und sollte schon gut überlegt werden.

Karten

Mein Fazit zu Kundenkarten

Kundenkarten lohnen sich in meinen Augen nur, wenn man auch wirklich regelmäßig Kunde ist oder eine wirklich teure Anschaffung plant und der Rabatt / zu erwartende Gutschein hoch genug ist (hoch genug ist jeweils eine persönliche Definition, 1-2€ ist mir persönlich in der Regel zu wenig). Zudem finde ich persönlich Payback und DeutschlandCard gar nicht schlecht, da ich gezwungenermaßen einkaufen muss und das vorzugsweise bei Rewe, Real und Edeka mache. Nur wegen den Kundenkarten sollte man aber sein Einkaufsverhalten nicht grundsätzlich ändern, dafür ist die Ersparnis zu gering.

Rabattcoupons

Der Edeka bei uns um die Ecke bringt alle drei Monate neue Coupons heraus, mit denen es Rabatt auf bestimmte Produkte gibt. So haben wir bisher bei vielen Einkäufen 40-50 Cent pro Flasche (ne nach Gutschein) bei “Die Limo” sparen können, die wir wirklich sehr gerne trinken. Auf ein Sixpack gerechnet sind es ja schon 2,40€ – 3€ pro Einkauf. Auch
andere Produkte sind erheblich vergünstigt. Sehr oft findet man auch beispielsweise bei Rossmann Coupons direkt unter der Ware am Regel hängen. Es schadet also nicht, sich einmal umzuschauen, ob es Rabattcoupons gibt und diese auch in größeren Mengen beim Großeinkauf einzusetzen. Der Supermarkt ist nicht euer Freund, habt also kein schlechtes Gewissen, so viele Coupons wie möglich einzusetzen! ;)

Auch auf bestimmten Seiten wie www.for-me-online.de oder www.henkel-lifetimes.de gibt es regelmäßig Rabattcoupons, die man sich einfach ausdrucken und in
teilnehmenden Geschäften vorzeigen kann. For-me schickt dabei auch alle paar Monate eine Zeitschrift mit Coupons nach Hause. Bei Rossmann kann man ebenfalls Coupons ausdrucken.Eine andere gute Methode ist, im Internet nach Rabattcodes zu suchen und/oder sich für Newsletter anzumelden.

Ich nutze eine Mailadresse ausschließlich für solche Zwecke. Manche Leute haben ja Bedenken, ihre Mailadresse anzugeben. Spammails bekomme ich aber mittlerweile (wenn auch weniger) sogar auf eine Mailadresse, die ich ausschließlich für Bewerbungen genutzt habe, einen Zusammenhang von Spammails mit Newsletteranmeldungen oder Anmeldungen auf bestimmten Seiten ist mir bisher nicht aufgefallen. Manche Rabattaktionen gelten nur für Neukunden, andere sind nur möglich, wenn man einen Artikel finanziert. Die Suche nach “Rabattcoupons” oder “Gutschein” bei Google zeigt einem diverse Seiten an, wo sicher fast jeder einen geeigneten Coupon findet, sei es für den “offline”-Einkauf im Supermarkt oder den “Online”-Einkauf bei Zalando und Co. Wer etwas Zeit hat, sollte sich vor dem Shoppen unbedingt ein wenig umsehen.

Mein Fazit zu Coupons

Rabatt-Coupons werden noch immer unterschätzt und viel zu wenig eingesetzt, obwohl teilweise sehr hohe Einsparmöglichkeiten bestehen. Wir schauen vor jeder Online-Anschaffung, ob wir Rabattcodes finden und kaufen wo möglich immer mit Rabattcoupons ein. So lassen sich über das Jahr gerechnet eine ganze Menge Euros sparen. Die meisten Codes lassen sich ohne größeren Aufwand im Internet finden, eine Anmeldung zum Newsletter der Lieblingsshops ist oft ebenfalls ein guter Weg, Ermäßigungscodes zu bekommen.

Cashback

Sucht man bei Google nach “Cashback”, wird man ebenfalls recht schnell fündig. Das ganze funktioniert ganz einfach: Produkt kaufen, Kassenbon abfotografieren und per Mail bzw. das Original per Post beim Anbieter einschicken, Geld zurück bekommen. Sehr oft wird es für Lebensmittel und Haarpflegeprodukte, aber auch für Technik wie Kameras oder PC Zubehör angeboten. Ich muss gestehen, diese Variante habe ich bisher selber noch gar nicht genutzt. Aber ich werde es in Zukunft vermehrt, zum einen, weil ich manche Dinge sonst nie kaufen würde, zum anderen, weil ich auch nie zu viel Geld habe und manche Sachen eben brauche. Weichspüler beispielsweise. Und da ich da nicht auf eine Marke fixiert bin, sollte ich selber mehr nach Geld-Zurück-Aktionen ausschau halten.

Und nun?

Wenn ihr es richtig anstellt, könnt ihr im Jahr sehr viel Geld sparen. Die beste Möglichkeit, Geld anzusparen ist aber, weniger auszugeben als man verdient. Heißt, nicht mehr jede Woche bei DM, Douglas etc. einzukaufen sondern lieber zwei oder dreimal überlegen, ob das fünfzehnte Paar Schuhe jetzt wirklich sein muss. Das Geld, das ihr jetzt monatlich über habt, solltet ihr zur Seite legen und darauf hinsparen, euch euren großen Traum zu erfüllen. Leider gibt es gerade nur sehr wenig Zinsen. Wie ihr euer Geld am besten gewinnbringend anlegt, kann euch ein Finanz- oder Bankberater sicherlich besser sagen als ich, ich habe nur Tipps parat, wie ihr weniger ausgebt. Aber damit ist ja ein weiterer Schritt getan und eure Träume wird vielleicht schon bald Realität werden.

Wie habt ihr es geschafft, eure Träume zu verwirklichen? Habt ihr wirklich Geld dafür gebraucht? Wie habt ihr es geschafft, es anzusparen? Auf was habt ihr dafür verzichten müssen? Lasst mir doch einen Kommentar da, liked und/oder teilt diesen Beitrag, wenn er euch gefallen hat!

Verwirkliche deine Träume – Teil 1

Willkommen zum Start meiner kleinen Reihe “Verwirkliche deine Träume”.

Dieser Beitrag ist mein bisher persönlichster Blogpost. Ich hoffe, dass er ein wenig zum Nachdenken anregt, wieso jeder seine Träume leben und die der anderen respektieren sollte.

Wir alle haben Träume und Wünsche. Vom eigenen Auto, Haus, von Kindern, vom Auswandern einem Jobwechsel, Umzug, Veränderungen. Aber selten höre ich von Freunden, dass sie ihre Träume wirklich verwirklichen. Ja, das Eigenheim und die Kinder, da trauen sich ja viele dran. Aber dann hört es oft schon auf. Wie oft habe ich schon gehört “mein Job nervt, ich würde am liebsten kündigen und etwas anderes machen”, “ich halte es hier nicht mehr aus, am liebsten würde ich auswandern”, “ach, wenn ich doch auch nur so ein Auto hätte”, “wie gerne würde ich einmal Schauspielunterricht nehmen” “ich träume davon, irgendwann einmal ein Buch zuschreiben” und so weiter und so fort.

Soll ich euch einmal etwas sagen? Seine Träume zu verwirklichen tut nicht weh, es kostet allenfalls Mut und manchmal leider auch Geld und immer etwas Zeit. Und ja, es wird euch oft auch Unverständnis erwarten, viele Freunde, Bekannte und Familienmitglieder werden versuchen, es euch eure großen, für sie utopisch erscheinenden Träume auszureden, weil es doch unvernünftig, gar dumm ist, was ihr vor habt. Träume zu verwirklichen ist eben nicht wie ein Einkauf im Supermarkt “einmal Auswandern in die Karibik bitte, nein nicht einpacken, direkt zum mitnehmen, danke”.  Wäre es so einfach, wäre es ja kein Traum. Sondern fast so etwas wie Alltag. Ich weiß wovon ich spreche, ich habe mir schon ein paar Träume verwirklicht. Im heutigen Blogpost möchte ich euch über meine ganz persönlichen Träume berichten, die ich mir bereits verwirklichen konnte.

Wolken

Warum Träume und Ziele so wichtig sind

Zunächst einmal, in meinen Augen sollte jeder einen Traum oder ein Ziel haben und dieses auch verfolgen. Für mich gibt es aber noch einen Unterschied, ein Ziel kann etwas rationales sein, wie der Uniabschluss oder die Fertigstellung des Eigenheims. Ein Traum ist mehr, er ist oft irrational und nur schwer zu begründen und etwas sehr individuelles. Träume können klein sein, eher Wünsche, oder groß, das spielt aber keine Rolle. Ein persönlicher Traum oder Wunsch ist etwas, das andere oft nicht verstehen. Wieso den super Job aufgeben, wieso sein Geld für ein Cabrio verschwenden, was soll Schauspielunterricht denn bringen? Ist die Reise nicht viel zu teuer? Alleine durch Südamerika wandern?? Aber genau das macht den Reiz aus, dass man etwas nur für sich tut und nicht für andere.

Träume geben uns einen Antrieb, füllen unser Leben mit Sinn. Wir werden aktiv und arbeiten daran, sie uns zu erfüllen. Manchmal gelingt es uns, manchmal nicht. Manchmal verändern sich unsere Träume oder wir verlieren sie aus den Augen. Manchmal zeigt sich, dass wir den falschen Weg eingeschlagen haben und uns mehr entfernt als ihnen genähert haben. Aber was auch immer geschehen mag, wir sollten niemals still stehen und nichts tun. Es ist dabei egal, wie groß oder klein, gewöhnlich oder ungewöhnlich dein Traum ist. Hauptsache es ist etwas, das dich glücklich macht und für dessen Erlangung du hart gearbeitet hast. Denn wenn du es leicht erreichen kannst, ohne Einschränkungen und Entbehrungen, wird es dich nicht lange glücklich machen.

Strand
Der Traum vom Auswandern! (danke an Henny Köhl für das Foto)

Meine Träume

Nach der Schule wusste ich nicht wirklich etwas mit mir anzufangen. Ich hatte keinen Plan, in welche Richtung mein Leben gehen sollte, also habe ich erst einmal eine Ausbildung im Reisebüro gemacht. Reisen und die Welt sehen, das war’s. OK, als Azubi sieht man nicht sooo viel, aber für die Algarve, das Wallis und die Azoren hat es gereicht, auch für Paris und Disneyland. Aber so wirklich glücklich war ich nicht, auch da sich aufgrund der Geschehnisse des 11. September 2001 und dem Erblühen des Internet vieles veränderte. Also beschloss ich, zu studieren. Wirtschaft sollte es werden, aber ein Thema, das nicht alle machten. Japanisch lernen wollte ich auch, also habe ich nach einem Vorgespräch mit dem Fachbereich Ostasienwissenschaften studiert.

Dank der Studienwahl bin ich mit 24 Jahren endlich für ein Jahr ins Ausland, nämlich nach Japan gegangen. Das war der erste wirklich große Traum, den ich mir verwirklicht habe. Schon während der Schulzeit wollte ich auswandern. Nun war es eben ein “Auswandern auf Probe”. Das eine Jahr in Japan war sehr aufregend, aber manchmal auch anstrengend. Ich war die ersten Monate nicht allein, da noch einige andere Kommilitonen dabei waren und unser Japanischkurs bis auf einen Chinesen nur aus Deutschen bestand, von denen wieder nur zwei nicht von meiner Uni waren.

Man kannte sich also, was das eingewöhnen etwas erleichterte. Aber da war auch die Familie in der Heimat, die ich vermisst habe, die Sprachbarriere (auf dem Papier kann man noch so toll Japanisch können, sprechen ist doch etwas anderes) und die kulturellen Unterschiede. Ich habe es beispielsweise nur selten erlebt, dass Japaner im Privatleben pünktlich sind. Trotzdem war ich insgesamt unglaublich glücklich, diesen Schritt gewagt zu haben, ohne meine Familie in ein so weit entferntes und fremdes Land gegangen zu sein. Ein paar Impressionen aus Japan finden sich übrigens HIER.

Uenopark (15)
Kirschblüte in Ueno (Tokyo)

Wieder in Deutschland war mir klar, dass ich nicht noch einmal auswandern wollte, da mir meine Familie und mein Freund sehr gefehlt haben und ich nicht auf der anderen Seite der Welt sein will, wenn hier etwas passiert. Versteht mich nicht falsch, ich würde niemals sagen, man soll nicht auswandern wegen seinen Eltern oder Großeltern, weil sie einmal krank werden oder sterben könnten, aber ich habe für mich persönlich entschieden, dass ich dann in Deutschland sein möchte und nicht tausende Kilometer entfernt auf einem anderen Kontinent leben will. Dennoch bereue ich das eine Jahr in Japan in keiner Sekunde und je länger es her ist, um so mehr wünsche ich mich, doch wieder für eine Zeit dort zu leben.

Mein zweiter großer Traum war ein rein materieller, für mich aber dennoch nicht weniger bedeutender als das Jahr in Japan. Viele Jahre bin ich das alte Auto meiner Eltern gefahren, es reichte ja noch, um von A nach B zu kommen. Als der Ibiza dann aber nach mehr als einer halben Million Kilometer und fast 15 Jahren etwas in die Jahre kam, habe ich beschlossen, mir meinen ersten eigenen Wagen zu kaufen. Er hat immerhin halb Europa gesehen, war schon in der Türkei, Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Österreich, Holland und Belgien. Und ich glaube auch in Frankreich. Das Auto hat schon einiges mitgemacht und war bereit, in den Autohimmel aufzusteigen. Ein plötzlicher Totalausfall des Ibiza machte dem ganzen einen Strich durch die Rechnung und ich musste vorerst doch einen alten Wagen fahren, den mein Vater glücklicherweise schnell und günstig organisieren konnte. Immerhin hatte der schon eine Klimaanlage!

Trotzdem habe ich weiter gesucht. Ich liebe ja schnelle Sportflitzer, ein Auto muss für mich “sexy” sein, toll aussehen und sich sportlich fahren lassen! Ich bin zwar keine Raserin, aber wenn es mal geht fahre ich auch gerne zügig. Weil so ein Auto aber rational kaum zu begründen ist, habe ich mich natürlich auch bei anderen Fahrzeugen umgesehen. In der Zeit bin ich viel gependelt und dachte auch an eine Limousine.

Zufällig hat mein Freund sich Subaru BRZ und den Toyota GT86 (beide sind baugleich!) erinnert und wir haben beide direkt einmal ausprobiert. Und was soll ich sagen, ich habe in den Monaten danach mehrmals geträumt, dass eines dieser Autos mir gehören würde. Kein anderer Wagen hat mich so bewegt wie dieser. Ja, er ist unvernünftig (2+2 Sitzer, braucht Superplus, ist nicht ganz billig in der Versicherung, nicht geeignet um sperrige Gegenstände zu transportieren), aber ich war verliebt! Und zwar sowas von!

Und als wir auf der IAA 20013 den Subaru-Händler aus Duisburg getroffen haben, bei dem wir die Probefahrt gemacht haben und er genau den Wagen in der Ausstattung vorrätig hatte, wie ich ihn haben wollte, habe ich innerhalb von einer Woche alle Ersparnisse zusammengekratzt und den Vertrag unterschrieben. Und als Ausrede kann ich dazu noch sagen, dass mein Vater den Ibiza wieder flott gemacht und in der Stadt gefahren hat, aber der Zeitpunkt gekommen war, wo einfach nichts mehr ging und er unbedingt ein anderes Fahrzeug brauchte. Also sollte er den Golf bekommen, den er für mich gekauft hat und ich hatte einen guten Grund, den BRZ zu kaufen! Ja, was soll ich sagen, jeden Morgen wenn ich zu meinem Auto gehe, jeden Abend nach der Arbeit denke ich mir “was ein toller Wagen, und er gehört MIR!”.

BRZ_Blog
Subaru BRZ

Ähnlich geht es jetzt meinem Freund, der sich einen absolut unvernünftigen Wagen gekauft hat, aber ist unglaublich glücklich (und ich bin es auch, denn ich darf ihn auch fahren!). Meine Familie hält uns für verrückt und unvernünftig, unsere Freunde wissen es noch nicht einmal alle, aber das ist uns egal.

Ich habe derzeit alles, was mich glücklich macht. Einen guten Job, eine Familie, wir sind alle ziemlich gesund, mein Auto macht mir viel Freude und auch sonst gibt es nichts über das ich mich beklagen könnte. Ich bin wirklich dankbar dafür, dass ich schon so viel erreicht und erlebt habe und freue mich auf all die Dinge, die da noch kommen werden!

Im nächsten Teil möchte ich etwas weiter auf die Gründe eingehen, wieso jeder mehr an sich denken und an der Verwirklichung seiner Träume arbeiten sollte und euch ein paar Tipps geben, wie es auch ihr es schaffen könnt, an der Verwirklichung eurer Träume zu arbeiten.

Was für Träume habt ihr? Was habt ihr euch schon realisiert oder woran arbeitet ihr gerade? Falls euch das Thema gefällt, würde ich mich freuen, wenn ihr den Blogpost teilt und/oder kommentiert!

Hier geht es übrigens zu Teil 2 und Teil 3