Wie du mit Lightroom Presets Fotos ohne Aufwand bearbeiten kannst

Mit Adobe Lightroom-Presets kannst du deine Fotos schneller bearbeiten

Gehörst du zu denen, die ihre Urlaubsfotos vom Handy auf die Festplatte spielen und dann niemals wieder anschauen? Machst du dir vielleicht ein Fotoalbum oder lässt dir ein Fotobuch drucken? Oder druckst du deine Bilder so aus, wie sie aus der Kamera kommen, ohne sie weiter zu bearbeiten? Wenn du die ersten Fragen mit „ja“ beantwortest, dann kannst du jetzt eigentlich aufhören zu lesen. Denn ich möchte dir heute erklären, wie du mit Lightroom-Presets bzw. Lightroom-Vorgaben deine Urlaubsfotos viel schneller bearbeiten kannst.


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Was sind Lightroom-Presets?

Lightroom-Presets sind nichts anderes, als die gespeicherten Parameter eines bearbeiteten Bildes, genannt Vorgaben. Du kannst ein Bild bei Lightroom nur leicht nachbearbeiten, damit zum Beispiel die Farben etwas knackiger werden, oder du kannst deinen Bildern auch einen ganz anderen Look geben, es beispielsweise matt erscheinen lassen oder ihnen einen bestimmten Farbton geben. Nachdem du fertig bist, kannst du die Einstellungen speichern, um sie mit einem einzigen Klick auf einem anderen Bild anzuwenden.

Mit der Anwendung von Presets sparst du also jede Menge Zeit, denn du überträgst alle Einstellungen mit einem Mausklick. Am Ende wird natürlich noch etwas Feintuning nötig sein, denn nur die wenigsten Presets sind immer uneingeschränkt für alle Bilder anwendbar. NImm zum Beispiel dieses Original und schaue die meine verschiedenen Versionen davon an:

Wie erstellst du eigene Lightroom-Presets?

Wie schon gesagt, du musst zunächst einmal ein Bild bearbeiten. Falls du noch nicht richtig fit bist, dann empfehle ich dir folgenden Videokurs auf Udemy (Affiliate Link). Dort lernst du alles was du wissen musst, vom Importieren deiner Fotos über die Bedeutung der einzelnen Parameter und Funktionen hin zum Sortieren und speichern deiner Sammlungen und Bilder.


Affiliate Link – Adobe Lightroom: Die Komplette Adobe Lightroom Masterclass von Justus Zeemann


Wenn du dich für einen „Look“ entschieden hast, dann solltest du diese Einstellungen nun speichern, um sie später ganz einfach auf andere Bilder anzuwenden. Klicke dazu auf der linken Seite auf das Kreuz bei „Vorgaben“. Nun öffnet sich ein Fenster „Vorgaben Speichern“ (das deutsche Wort für Presets). Du kannst nun auswählen, welche Einstellungen in deinem Preset gespeichert werden sollen. In meinem Beispiel habe ich alle Häkchen gesetzt um alle Einstellungen zu speichern. Du kannst aber zum Beispiel auch nur die Farbeinstellungen speichern, um diese auf deine Bilder anzuwenden. Belichtung, Schärfe und so weiter musst du dann allerdings jedes Mal aufs neue bearbeiten. Bei vielen Bildern kann das aber auch ein Vorteil sein. Wenn du nicht gerade viele Bilder in kurzer Zeit vom gleichen Motiv gemacht hast, unterscheiden sie sich ohnehin in Helligkeit, Kontrast oder Schärfe und du wirst sowieso nacharbeiten müssen. Ob du also wie ich lieber alle Parameter speicherst oder nur einzelne, das bleibt dir ganz alleine überlassen.

Wo findest du deine Lightroom-Presets?

Den aktuellen Speicherort deiner Lightroom-Presets zu finden ist ganz einfach, wenn du weißt, wo du suchen musst. Deshalb habe ich hier eine kleine Schritt-für-Schritt Anleitung für dich:

  1. Öffne Lightroom
  2. Klicke oben Links auf „Bearbeiten“ und dann auf „Voreinstellungen“
  3. Im neuen Fenster den zweiten Reiter „Vorgaben“ auswählen
  4. Auf „Lightroom-Entwicklungsvorgaben anzeigen“ klicken. Du solltest hier auskommen: C:\Users\[Benutzername]\AppData\Roaming\Adobe\CameraRaw\Settings
  5. Den Ordner „Settings“ öffnen
  6. Den gewünschten Ordner mit dein Presets öffnen

Lightroom-Presets hinzufügen

Unter dem Reiter Entwickeln findest du ja links deine „Vorgaben“. Rechts neben Vorgaben siehst du ein kleines MInus und Plus-Zeichen. Dort kannst du deine Presets wie folgt hochladen:

  1. Klicke auf das Plus
  2. Klicke auf Vorgaben werden importiert
  3. Wähle das Preset oder die Presets, die importiert werden sollen aus und klicke auf OK
  4. Deine Presets erscheinen nun automatisch unter „Benutzervorgaben“
  5. Verschiebe sie in den gewünschten Ordner

Alternativ kannst du die Presets auch direkt in den Settingsordner ziehen und Lightroom neu starten. Dann erscheinen sie ebenfalls in deinen Benutzervorgaben.

ACHTUNG: Löscht du die Presets aus Lightroom, dann werden sie auch von deiner Festplatte gelöscht! Mache dir also am besten immer eine Kopie, idealerweise auf einem anderen Speichermedium, falls du das Presets später noch einmal installieren willst.

Lohnt es sich, Lightroom-Presets zu kaufen?

In meinen Augen lohnt sich der Kauf von Presets durchaus. Ganz besonders, wenn du viele Bilder zu bearbeiten hast, aber nicht die Lust oder Zeit oder Kreativität hast, dir eigene Vorlagen zu erstellen. Wichtig ist aber, dass du immer daran denkst, dass du das eine oder andere Bilde noch nachbearbeiten musst, weil beispielsweise die Belichtungseinstellung oder der Kontrast des Presets nicht zu 100% passt. Insgesamt kannst du aber eine Menge Zeit sparen, wenn du mit Presets arbeitest.

Die hier gezeigten Presets musst du gar nicht kaufen, wenn du Abonnement meines Newsletter bist, dann findest du sie im kostenlosen Freebie-Bereich!

 

 

So findest du neue Fotolocations abseits der bekannten Routen

Ich liebe es, am Wochenende in den warmen Monaten früh aufzustehen und nach draußen zu gehen und die Natur zu fotografieren. Das Licht und die Luft sind morgens einfach am schönsten. Außerdem sind da noch am wenigsten Leute unterwegs und man kann in Ruhe die Natur fotografieren. Aber auch an den bekannten Sehenswürdigkeiten ist vor 7 Uhr in der Frühe ja eher selten etwas los. Und auch die Städte und Dörfer liegen dann oft noch in einem sanften Schlummer.

Doch wie findet man eigentlich Orte, an denen es sich lohnt zu fotografieren? Man kann kaum zu Fuß, mit dem Rad oder Auto ganze Landstriche abklappern. Irgendwie ist man immer eingeschränkt. Busse und Bahnen fahren nicht überall hin. Mit dem Fahrrad ist man langsamer als mit dem Auto und zu Fuß kommt man nicht so weit. Das Auto dagegen ist wiederum nicht überall erlaubt, beispielsweise auf einsamen Waldwegen. Und was ist, wenn man Orte will, die nicht so überlaufen und bekannt sind? Wie findet man jetzt diese magischen Orte zum fotografieren?

Fotolocations finden auf Blogs, Instagram oder Pinterest

Egal ob Google, Twitter, Instagram, Pinterest, Fotocommunities oder sonstige Seiten, schöne Fotolocations lassen sich heutzutage schnell und einfach ergoogeln. So gelangst du beispielsweise auf tolle Blogs, die dir die besten Fotolocations verraten (zum Beispiel 22 Places, einer meiner absoluten Lieblingsblogs!) oder auch auf Seiten von Tourismusbehörden.

Bei Instagram kannst du gezielt nach einem Hashtag suchen, allerdings finde ich das eher kompliziert wenn man nicht genau weiß, wonach man suchen soll. Das gleiche gilt auch für Pinterest, suchst du dort nach Schwarzwald oder Nordsee, dann wirst du mit Bildern erschlagen. Aber nur selten finden sich genaue Ortsangaben dazu. Zumindest aber kann man Sehenswürdigkeiten oder Ausflugsziele finden, die man noch nicht kannte, sofern diese mit den entsprechenden Hashtags versehen sind. Deshalb nutze ich Instagram gar nicht und Pinterest nur sehr eingeschränkt für die Suche nach neuen Fotolocations.

Vorteile

  • Besonders auf anderen Blogs findet man oft genauere Angaben
  • Man kann gezielt nach Stichwörtern suchen
  • Man bekommt direkt Bilder zu den Fotolocations und kann selber entscheiden, ob sich die Anreise lohnt
  • Sehr hilfreich auch, wenn man in einem Gebiet sucht, in dem man sich noch gar nicht auskennt

Nachteile

  • Insbesondere auf Pinterest und Instagram sind genaue Ortsangaben teilweise schwer bis gar nicht zu finden (außer es wird auf einen Blog verwiesen)
  • Je mehr Leute von vermeintlich unbekannten Fotospots erfahren, um so voller wird es dort

Sightmaps

Auf Sitemaps werden beliebte Fotolocations anhand der Anzahl an „Panoramio Photos“ farblich dargestellt. Panoramio sagt dir nicht? Mir auch nicht. Wikipedia sagt dazu:

Panoramio war ein Foto-Sharing-Dienst zur Veröffentlichung georeferenzierter Fotografien (Geo-Imaging) im Besitz des US-amerikanischen Unternehmens Google. Neben der Veröffentlichung auf der eigentlichen Website wurden Fotos, die über einen Geo-Tag verfügen, in unregelmäßigen Abständen in das Programm Google Earth und weitere Online-Dienste wie 4UMaps[1] integriert. Der Dienst wurde am 4. November 2016 eingestellt, jedoch war der Panoramio-Layer in Google Earth noch bis Januar 2018 verfügbar.“

Entsprechend ist davon auszugehen, dass die Karte nicht mehr wirklich aktualisiert wird.

Vorteile von Sitemaps

  • Farblich leicht erkennbar, wo besonders viele Fotos aufgenommen wurden

Nachteile von Sitemaps

  • Die Plattform, die als Basis diente, gibt es nicht mehr
  • Man kann nicht immer erkennen, ob es sich um Sehenswürdigkeiten handelt oder um Knotenpunkte, wo viele Menschen viele Fotos machen (Bsp. im Citybereich)
Fotolocation in Stuttgart City
Fotolocation in Stuttgart City

ShotHotspot

Eine Seite, die  ich auch erst kürzlich entdeckt habe, ist ShotHotspot. Wie funktioniert Shotspot?

„We use sites like Flickr and Panoramio to build up an idea of which areas of the world are the best for photography. Use us to scout locations for photo shoots, abandoned places, landscapes, holiday snaps, selfies, and more!“

Auf Deutsch sagen sie in etwa: Es werden Seiten wie Flickr oder Panoramio herangezogen, um die weltbesten Fotospots zu finden und aufzuzeigen. Ob es nun wirklich die besten Fotolocations der Welt sind darf jeder für sich unterscheiden. Man bekommt zumindest eine schöne Übersicht, was man in gewissen Regionen sehen und fotografieren kann.

Vorteile von ShotHotspot

  • Detaillierte Ortsangabe dank eigener Karte
  • Fotolocations werden als Marker dargestellt, die zugehörigen Fotos werden unterhalb der Karte angezeigt
  • Man kann nach Hotspot-Typen wie Landschaft, Sonnenuntergang, Architektur, City etc. suchen

Nachteile von ShotHotspot

  • Zeigt nur beliebte oder bekannte Fotospots an, unbekanntere Fotolocations in ländlichen gebieten werden beispielsweise weniger angezeigt
  • Sollte man in der Umgebung suchen wollen, muss man den Suchradius erst vergrößern. Beim Verschieben der Karte werden keine neuen Fotospots angezeigt
  • Keine Suche nach Regionen möglich
Startseite von ShotHotspot zum finden von Fotolocations
Startseite von ShotHotspot

Google Maps

Zusammen mit Shotspot und mein Favorit. Selber losziehen ist ja schön und gut, aber eine Gewisse Richtung habe ich immer gerne, da ich sehr gerne Landschafts- und Naturaufnahmen mache. Auf Google Maps kann man sich kinderleicht einen Ort oder eine Gegend heraussuchen. Du kannst beispielsweise nach „Wattenmeer“ oder „Schwarzwald“ suchen und Google gibt dir zumindest eine Richtung. Scrollt man möglichst weit in die Karte rein, dann zeigt Google einem auch Fotolocations in der Umgebung an, gekennzeichnet durch ein Kamerasymbol. Auch Landschaftsmarker oder Wanderstrecken werden angezeigt. Ich habe übrigens die Wasserfälle im Hörschbachtal über Google Maps gefunden.

Fotolocation Wasserfälle im Hörschbachtal
Fotolocation Wasserfälle im Hörschbachtal

Vorteile von Google Maps

  • Suche nach Regionen möglich
  • Teilweise werden Bilder mit angezeigt
  • Ortsangaben meistens recht genau
  • Man kann noch schöne und wenig bekannte Fotolocations entdecken
  • Zeigt auch in großen Städten viele Fotolocations an, sogar mit Parkmöglichkeiten in der Umgebung

Nachteile von Google Maps

  • Suche gestaltet sich im Detail manchmal etwas mühsam, da man oft sehr weit reinscrollen muss und eine entsprechend kleine Fläche abdeckt
Fotolocations finden mit Google Maps
Fotolocations finden mit Google Maps

Fotolocations zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Auto selber suchen

Die letzte Möglichkeit, die ich euch heute vorstellen möchte um Fotolocations zu finden, ist tatsächlich die, dass man sich trotz aller Nachteile selber auf den Weg macht. Mit dem Auto oder Fahrrad losfahren und schauen, wo es einem gefällt. Ich setze mich morgens oft mit der Kamera ins Auto und fahre los. Sehe ich einen schönen Wald oder eine umwerfende Landschaft, dann halte ich an und steige aus, um zu fotografieren. Sehr oft wünsche ich mir dabei ein Fahrrad, damit ich noch schneller von a nach b komme. Leider bleiben mir nur meine eigenen Füße zum Laufen und Ausrüstung schleppen…

Falls du kein Auto hast, dann kannst du auch einfach mit Bus und Bahn fahren und an einem dir unbekannten Ort aussteigen und dort die Gegend erkunden. Vielleicht hast du auch ein Fahrrad und kannst es mitnehmen, dann bist du noch etwas mobiler und schneller unterwegs.

Vorteile

  • Du bist mit dem Auto oder Fahrrad sehr flexibel
  • Zu Fuß kommst du an Orte, die mit Fahrzeugen nicht befahren werden dürfen
  • Du kannst wieder gehen wenn du keine schönen Motive findest
  • Du findest neue Orte, die du vorher noch nie gesehen hast
  • Deine Fotolocations sind noch nicht total überlaufen

Nachteile

  • Du findest unter Umständen keinen wirklich besonderen Ort oder keine wirklich besonderen Motive
  • Mit dem Auto tust du nicht wirklich gutes für die Umwelt, zu Fuß oder mit dem Rad bist du in der Reichweite viel eingeschränkter
  • Selber suchen kostet mehr Zeit als gezielt an einen Ort zu gehen
Camera – Kamera

Hast du noch weitere Tipps um Fotolocations zu finden? Vielleicht hast du sogar einen Geheimtipp, den du unbedingt mit mir teilen möchtest? Dann hinterlasse mir einen Kommentar, gerne auch mit Verlinkung auf deine liebste Fotolocation. Willst du weitere Geheimtipps von mir bekommen, Tipps zu den Themen Fotografie und Blogging oder interessiert dich das Thema Reisen? Dann abonniere einfach meinen Newsletter und erhalte eine Infomail, sobald ein neuer Blogbeitrag online geht.


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Mit dem IPhone fotografieren – Bildbearbeitung mit Apps

Der heutige Beitrag ist ein Gastbeitrag von Marion. Sie ist Autorin eines Lifestyle-Magazins. In ihrem Beitrag stellt sie uns ihre Lieblings-Apps für die Handyfotografie, insbesondere mit dem IPhone vor.

Mit diesen Apps machst Du Smartphone Fotos wie ein Profi

Oft werde ich gefragt: “Marion, mit was fotografierst Du?” Die Gesichter sind dann meistens etwas skeptisch, wenn ich ihnen sage: “Mit meinem IPhone 8S.”
Natürlich habe ich auch eine Spiegelreflex Kamera. Aber ehrlich? Meine schönsten Aufnahmen entstanden spontan und unerwartet.

Nicht immer schleppe ich mein ganzes Equipment mit. Z.B. auf einer Walking Safari, durch das Okavango Delta, nehme ich nur mein IPhone mit. Denn ohne Kamera klettert es sich besser, falls ich mal auf Löwen stoße.

Aber wie kann man mit so einem kleinen Objektiv arbeiten und dann auch noch so tolle Aufnahmen machen?

Mit Fotobearbeitung. Was für die Profis Adobe Creative Suite ist, ist für IPhone Fotografen eben eine Handvoll kleiner Apps, mit denen man prima Bilder aufpeppen und Belichtungsfehler und Bildausschnitte ausbessern kann.

Hier sind meine Lieblings Apps zur schnellen und professionellen Bildbearbeitung:

Bilder am IPhone selbst korrigieren

iPhone App

Ich sag immer “Keep it simple” ( mach’s einfach). Wenn du sowieso schon mit Deinem Iphone fotografierst, kannst du auch die integrierten Korrekturfunktionen verwenden.

Die wichtigsten Funktionen sind hier das Zuschneiden eines Bildausschnitts und die Helligkeit. Oftmals ist das Bild einfach zu dunkel und mit der Funktion “Belichtung” oder “Brillanz” kannst du dein Bild schnell einmal mehr Licht geben. Bei überbelichteten Bildern verwende einfach mehr Kontrast und nehme Glanzlichter zurück. Eine kleine Spielerei am Anfang, mit großem Effekt am Ende.
Das Objekt zwar getroffen, aber nicht mittig? Kein Problem. Mit der Schneidefunktion und dem Raster kannst du jedes Bild noch in den richtigen Winkel setzen.

Die Portrait Funktion

Seit der Version 8.x bietet Iphone die sogenannte Portrait Funktion an. Hier kannst du mit Tiefenschärfe spielen und den Hintergrund unscharf gestalten, sodass der Betrachter sich auf das fokussiert, was scharf ist. Z. B. ein Gesicht. Aber auch Blüten und Blätter. Achte dabei darauf, dass du den Abstand einhältst. Das Display zeigt dir aber an, wenn du optimal zum Objekt stehst.

Tolle Filter App: MOLDIV

Ich habe schon unzählige Filter Apps versucht. Geblieben ist MOLDIV. Der Grund: Die App ist in ihrer Gratisversion schon ausreichend und nervt nicht, mit ständigen Advertising zum upgraden. Hier gibt es einen tollen Vintage Filter, der Bilder auf alt trimmt.

Weichzeichnen

Aber auch der WEichzeichner von MOLDIV hilft dir, in Deinem Bild einen Fokus zu setzen. Ihn gibt es Linear und Radial und lässt sich individuell anpassen. Das ersetzt bei Portrait Aufnahmen z.B. die oben erwähnte Portrait Funktion des S8 und 10. Wenn du also ein IPhone 7 OHNE Portrait Funktion hast, kannst du hier nachträglich noch einen Akzent setzen.

Collagen App: Video und Fotos gleichzeitig in einem Foto Grid

Viele Blogger und Facebook User spielen mit Collagen. Irgendwann einmal fiel mir eine Collage auf, in der in einem Fenster ein Video lief und in den anderen statische Fotos waren. Wie geht das? fragte ich mich und fand nach längerem Suchen die Passende App. Mit Foto Grid kannst du deine Collagen mit Bildern und mit Videos gleichzeitig gestalten und gibst so Deinem Facebook Post eine unglaublich tolle Dynamik.

HD Fotografie

 

Eine ruhige Hand oder manchmal auch ein Stativ brauchst du für die Fotor HDR MultiStyle HDR App. Hier werden zwei Bilder kurz hintereinander geschossen, übereinander gelegt und die Bildtiefen ausgerechnet und beide Bilder zu einem gestochen scharfen Bild kombiniert. So kannst du auch ohne HD Spiegelreflex Kamera beeindruckende HD Bilder schießen.

Bilder verkleinern ohne großen Qualitätsverlust

Wer selbst bloggt, weiß wie langsam so ein BlogPost wird, wenn man Bilder mit hoher Auflösung einstellt. Man kann sie zwar direkt am Iphone drosseln, jedoch verlieren sie hier an Schärfe und Brillanz.

Hier muss ich allerdings nun vom Iphone auf den PC wechseln und verkleinere meine Bilder mit Tiny Pic vor dem Hochladen auf meine Internetseite. Diese App ist leider nur bis zu 1000 Bildern gratis. Danach kostet sie monatlich einen kleinen Betrag. Jedoch gibt es sehr viele Alternativen, die man, sobald man die 1000 Bilder verbraucht hat, einfach mal ausprobiert. So mogelst du dich kostenfrei durch.

Canva – Tolle Collagen und Layouts gestalten

 

Wer kein Budget für InDesign hat, kann mit der Gratis Version von Canva wunderschöne Layouts gestalten. Du kannst die Formate gleich so wählen, dass sie in das jeweilige Social Media passen. So gibt es hier Vorlagen für Facebook Posts, Instagram Layouts Twitter usw. Damit gehst du sicher, dass deine Posts passend für das jeweilige Social Media gestaltet sind. Auch ganz prima ist die Erstellung von PDF Formaten. Gerade wenn man seinem Leser ein e-Book zur Verfügung stellen mag, kann man sich hier mit allen möglichen grafischen Funktionen austoben.
Deine eigenen Bilder kannst du auch hochladen und in das Layout integrieren. Und es ist wirklich einfach. Du brauchst keine grafischen Vorkenntnisse.
Die App gibt es für das IPhone als auch als Desktop Version. Bei PDFs kann ich dir empfehlen, hier auf dein MacBook oder PC zu wechseln, weil du hier einfach besser siehst, was du gerade machst.

Toller Effekt mit Schwarz/Weiss und Farbakzenten

Mit Color Pop kannst du ein Motiv in Schwarz-Weiß umstellen und dann kleine Details wieder farblich zurückholen. So habe ich z.B. bei diesem Foto die Augen meiner Katze wieder auf Grün retuschiert, das gesamte Bild aber in Schwarz weiß belassen. Das geht tatsächlich mit dem Finger! Ich find’s genial.

Viel Spass beim gestalten Deiner Bilder wie ein Profi.

Über die Autorin

Marion fing an zu bloggen und hatte plötzlich ein ganzes Online Magazin. Mit ihren befreundeten Autoren und Gastbloggern betreibt sie eine abwechslungsreiche Lifestyle Plattform, mit vielen unterschiedlichen Themen die sich alle um Eines drehen: Luxus.




Hat die der Beitrag gefallen? Kennst du die vorgestellten Apps, benutzt du sie vielleicht selber? Dann erzähle mir davon in einem Kommentar. Und vergiss nicht, Marion auch zu besuchen!

So einfach kannst du eigene Stockfotos erstellen

Darum willst du eigene Stockfotos erstellen

So ziemlich jeder Blogger braucht sie: Fotos. Gerade wenn man nicht über Reise, Food oder DIY schreibt kommt es oft vor, dass man ein passendes Beitragsbild sucht. Oft will man auch schöne Bilder als Blogtitel, auf Facebook oder Instagram posten. Möglichst Bilder, die noch nicht überall zu sehen sind. Zum eigenen Feed passen sollten sie auch. Inhaltlich und farblich. Und dann ist da ja auch noch Pinterest! Für viele Blogger ist das eine der stärksten Trafficquellen. Je besser dein Bild, umso mehr Klicks auf deinen Blog! Nimm beispielweise meine Beiträge „Der perfekte Blogger“, „11 Tipps dein Geld zu verbrennen“ oder „Die besten Freebies für Blogger“. Die Bilder zu diesen Beiträgen habe ich von Quellen, die kostenlose Bilder anbieten.

Aber einen entscheidenden Nachteil haben diese Quellen auch: Andere Blogger haben auch Zugriff auf diese Bilder! Das zeigt sich vor allem dann, wenn man einen Pin mit diesen Bildern erstellt hat und plötzlich ganz viele Pins mit den gleichen Bildern angezeigt werden. Leider habe ich schon viele andere Titelbilder gesehen, die meinem sehr ähnlich waren, natürlich ebenfalls leicht modifiziert, aber im Großen und Ganzen doch gleich. Doch mit einem relativ geringen Aufwand kann sich jeder für seinen Blog oder seine Website eigene Stockfotos erstellen.

Das brauchst du, um eigene Stockfotos zu erstellen

Was du genau benötigst hängt auch ein wenig vom Inhalt deines Blogposts ab. Hast du einen DIY Blog, dann wirst du andere Bilder benutzen als bei einem Koch- oder Reiseblog. Für einen Business-Blog nimmst du wieder andere Bilder als für einen Lifestyleblog. Du kannst deine eigenen Stockfotos so gestalten, dass sie zum Inhalt deines Blogs, deiner Beitragsserie oder zu einer Rubrik passen, oder aber universell einsetzbar sind.

Generell können dir folgende Dinge helfen, um deine eigenen Bilder zu gestalten:

  • Dekorfolien
  • Kartonpapier in weiß und/oder bunt
  • Notizblöcke
  • Schöne Stifte
  • Blumen
  • Handy
  • Laptop
  • Tastatur
  • Sonnenbrille
  • Bücher
  • Deko

Was du sonst noch zum Stockfotos erstellen brauchen könntest

  • Brett(er) oder Pappe
  • Softbox(en)
  • Alternativ eine Schreibtischlampe und Butterbrotpapier oder Backpergament
  • Softbox oder Reflektor
  • Stativ

Eigene Stockfotos erstellen: Das brauchst du dafür

Mit der Dekorfolie kannst du ganz einfach Bretter bekleben. Die gibt es oft für kleines Geld im Baumarkt. Einfach bei den Holzresten gucken! Je nach Größe der Bretter kannst du entweder die ganze Seite bekleben oder nur die halbe und noch eine weitere Folie aufkleben. Und natürlich ist so ein Brett in der Regel auch beidseitig beklebbar. Alternativ kannst du die Folie auch auf einem Tisch oder dem Fußboden ausrollen.

Dann verteilt du die Gegenstände deiner Wahl auf der Fläche. Stelle den Reflektor (wenn du einen besitzt) so auf, dass dein Motiv gut ausgeleuchtet wird. Falls du nur eine Schreibtischlampe hast, dann klebe einfach etwas Butterbrotpapier oder Backpergament davor, damit das Licht etwas weicher wird und auf der möglicherweise glänzenden Folie nicht so sehr spiegelt. Natürlich kannst du deine Bilder auch an einem hellen Ort ohne künstliches Licht machen. Bei uns in der Wohnung ist das leider sehr schwierig. Deshalb benutze ich oft eine zusätzliche Lichtquelle.

Powered by Creative Market

Achte aber darauf, dass das Licht nicht zu warm, also zu orange ist. Wenn du direkt von oben fotografierst, dann nennt man das Flatlay. Auf das Thema Flatlay werde ich in einem späteren Post gesondert eingehen, also melde dich am besten direkt für den Newsletter an, um nichts zu verpassen! Manchmal macht es auch Sinn, Gegenstände nicht direkt von oben zu fotografieren.

Falls deine Fotoecke keine Wand mit schöner Tapete hat, dann kannst du mit einem zweiten Brett Abhilfe schaffen. Entweder beklebst du es mit einer Tapete oder auch mit einer Dekorfolie. Tapetenreste bekommt man leider eher nicht im Baumarkt, also entweder musst du Freunde und Familie fragen, ganze Rollen kaufen und Bretter selber tapezieren oder auch hier wieder auf Folien zurückgreifen. Auf diese Art kannst du wechselnde Unter- und Hintergründe miteinander kombinieren. So sehen deine Stockfotos mit ganz wenig Aufwand nicht alle gleich aus.

Falls du einzelne Gegenstände oder stehende Anordnungen als Motiv haben willst, aber keinen Übergang von Untergrund zu Hintergrund möchtest, dann kannst du das entweder in einem Fotozelt erreichen, oder aber mit einem großen Bogen Tonkarton. Probiere am besten aus, was für dich am besten funktioniert.

Wie solltest du deine Gegenstände anordnen?

Das kommt darauf an. Wofür erstellst du deine Stockfotos? Für deinen Blog? Ein Titelbild sollte im Querformat erstellt werden. Lasse eventuell einen Bereich frei, auf den du noch etwas Text unterbringen kannst. Ob in der Mitte, oben oder unten, bleibt dir überlassen. Du kannst auch ein weißes Blatt Papier in das Bild mit einbinden und dort später etwas Text unterbringen.

Falls du deine Titelbilder mit Canva erstellt, dann ist es eventuell auch nicht nötig, Freiraum zu lassen. Überlege dazu am besten vorher wie deine Titelbilder aussehen sollen. In naher Zukunft werde ich dir aber auch einige Pinterest-Vorlagen (Mock-Ups) in meinem Freebie-Bereich zur Verfügung stellen. Und wenn du selber vor hast deine Fotos als Freebies anzubieten oder sogar zu verkaufen, dann bedenke, dass eventuell andere Blogger vielleicht einen Text unterbringen wollen. Du kannst aus deinem Stockfoto mit Fotoshop auch ein Mock Up machen. Wie? Auch das ist etwas für einen späteren Beitrag.

Für Instagram kannst du entweder direkt quadratische Bilder machen (manche Kameras und Handys bieten dies direkt in den Einstellungen an) oder sie später zurechtschneiden. Mein Handy macht neben RAW-Fotos auch JPEG Bilder. RAW ist immer im „normalen“ Format, bei JPEG schneidet es die Fotos direkt entsprechend zu. Willst du Bilder für Pinterest erstellen, dann solltest du sie hochkant aufnehmen. Eventuell lohnt es sich, sie im Format 18:9 aufzunehmen. Auch hier solltest du bei Bedarf Platz für etwas Text lassen. Eigene Stockfotos erstellen ist ganz einfach

Licht und Farben

Das Licht sollte möglichst so fallen, dass das gesamte Bild ausgeleuchtet wird und keine zu großen Schatten entstehen. Ob du mit natürlichem Licht oder einem Diffusor auskommst oder doch mit zusätzlichen Lichtquellen arbeiten musst, liegt an deinem Aufnahmeort. Versuche dein Bild nicht zu bunt zu gestalten, außer du willst explizit superbunte Bilder haben. Wenn du Anregungen brauchst, welche Farben gut zusammen passen, dann empfehle ich dir Design Seeds. Dort bekommst du hervorragende Vorschläge für Farbkombinationen. Auch die Farben meines Blogs habe ich von dort. Ach ja, das Ganze ist natürlich völlig kostenlos!

Mit dem Handy oder der Kamera Stockfotos erstellen?

Ein aktuelles Handy mit guter Linse kann fast so gut sein wie eine Kamera. Ich empfehle immer, in RAW zu fotografieren. Viele aktuelle Handys bieten diese Funktion an. Diesbezüglich muss es also nicht unbedingt die Spiegelreflexkamera sein, mit der du deine Bilder erstellst. Allerdings hast du mit der Spiegelreflexkamera und entsprechenden Objektiven und Blitzen doch viel mehr Möglichkeiten. Die Bilder in diesem Beitrag sind beispielsweise mit meinem Handy gemacht um zu zeigen, wie gut sie auch mit einfachsten Mitteln werden können.

Die RAW Datei kannst du direkt auf dem Handy oder am PC bearbeiten. Ich schlage vor, mindestens Lightroom, zusätzlich bei Bedarf auch Photoshop (falls du Mock Ups erstellen willst) zu benutzen.  Später kannst du die Bilder dann in JPEG speichern. Als kostenlose Alternative zu Photoshop gibt es zum Beispiel GIMP. Willst du deine Bilder kostenlos oder kostenpflichtig zur Verfügung stellen, dann sollten sie eine möglichst hohe Auflösung haben und nicht zu klein sein. Für deinen Blog kannst du die Größe ja entsprechend anpassen. Auch mit dem Handy kann man Stockfotos erstellen Das Fotografieren mit einer wlanfähigen Kamera hat aber den Vorteil, dass du die Bilder direkt am PC anschauen und dein Layout korrigieren kannst, bevor du anfängst zu fotografieren. Außerdem hast du die Möglichkeit, die Bilder direkt auf dem PC zu speichern. Ein Tutorial, wie es mit Canon funktioniert wirst du ebenfalls in nicht allzu ferner Zukunft auf diesem Blog finden.

Und wo kann man die Fotos jetzt verkaufen? Ich selber biete ein paar Bilder auf Creative Market und Etsy an. Etsy ist international verfügbar und ich fand es einfach, dort digitale Dateien einzustellen. Egal wo, die Konkurrenz ist übergroß. Also mache dir nicht zu viele Hoffnungen, mit deinen Bildern reich zu werden.

Neben den Onlineportalen kannst du deine Bilder auch direkt über deinen Blog verkaufen. Damit habe ich mich bisher aber nur ganz am Rande beschäftigt und biete es (noch) nicht selber an. Falls du damit schon Erfahrung hast, vielleicht sogar einen Beitrag dazu verfasst hast, dann hinterlasse doch bitte direkt einen Kommentar! Und wenn du schon die aktuellsten Richtlinien zur DSGVO mit aufgenommen hast, dann um so besser!

Ich hoffe, ich habe dir mit meinem Beitrag etwas helfen und die ein paar Anregungen geben können. Vergiss nicht, meinen Newsletter zu abonnieren, damit du auch zukünftig über Fotografie-Druck und Blogging-Tipps informiert wirst. Und natürlich, damit du Zugang zur Freebie-Area bekommst und regelmäßig meine neuen Freebies erhälst!

Übrigens, wenn ihr meinen Newsletter abonniert, dann habt ihr auch die Möglichkeit die Bilder aus diesem Beitrag als Stockfotos im Freebie-Bereich für euren Blog herunterzuladen.

Und falls ihr andere oder weitere Stockfotos haben wollt, dann schaue euch einmal die besten Freebies von anderen Bloggern an, dort findet ihr auch Stockfots. Vergiss bitte auch nicht, diesen Beitrag zu pinnen und zu teilen.

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