So einfach kannst du eigene Stockfotos erstellen

Darum willst du eigene Stockfotos erstellen

So ziemlich jeder Blogger braucht sie: Fotos. Gerade wenn man nicht über Reise, Food oder DIY schreibt kommt es oft vor, dass man ein passendes Beitragsbild sucht. Oft will man auch schöne Bilder als Blogtitel, auf Facebook oder Instagram posten. Möglichst Bilder, die noch nicht überall zu sehen sind. Zum eigenen Feed passen sollten sie auch. Inhaltlich und farblich. Und dann ist da ja auch noch Pinterest! Für viele Blogger ist das eine der stärksten Trafficquellen. Je besser dein Bild, umso mehr Klicks auf deinen Blog! Nimm beispielweise meine Beiträge „Der perfekte Blogger“, „11 Tipps dein Geld zu verbrennen“ oder „Die besten Freebies für Blogger“. Die Bilder zu diesen Beiträgen habe ich von Quellen, die kostenlose Bilder anbieten.

Aber einen entscheidenden Nachteil haben diese Quellen auch: Andere Blogger haben auch Zugriff auf diese Bilder! Das zeigt sich vor allem dann, wenn man einen Pin mit diesen Bildern erstellt hat und plötzlich ganz viele Pins mit den gleichen Bildern angezeigt werden. Leider habe ich schon viele andere Titelbilder gesehen, die meinem sehr ähnlich waren, natürlich ebenfalls leicht modifiziert, aber im Großen und Ganzen doch gleich. Doch mit einem relativ geringen Aufwand kann sich jeder für seinen Blog oder seine Website eigene Stockfotos erstellen.

Das brauchst du, um eigene Stockfotos zu erstellen

Was du genau benötigst hängt auch ein wenig vom Inhalt deines Blogposts ab. Hast du einen DIY Blog, dann wirst du andere Bilder benutzen als bei einem Koch- oder Reiseblog. Für einen Business-Blog nimmst du wieder andere Bilder als für einen Lifestyleblog. Du kannst deine eigenen Stockfotos so gestalten, dass sie zum Inhalt deines Blogs, deiner Beitragsserie oder zu einer Rubrik passen, oder aber universell einsetzbar sind.

Generell können dir folgende Dinge helfen, um deine eigenen Bilder zu gestalten:

  • Dekorfolien
  • Kartonpapier in weiß und/oder bunt
  • Notizblöcke
  • Schöne Stifte
  • Blumen
  • Handy
  • Laptop
  • Tastatur
  • Sonnenbrille
  • Bücher
  • Deko

Was du sonst noch zum Stockfotos erstellen brauchen könntest

  • Brett(er) oder Pappe
  • Softbox(en)
  • Alternativ eine Schreibtischlampe und Butterbrotpapier oder Backpergament
  • Softbox oder Reflektor
  • Stativ

Eigene Stockfotos erstellen: Das brauchst du dafür

Mit der Dekorfolie kannst du ganz einfach Bretter bekleben. Die gibt es oft für kleines Geld im Baumarkt. Einfach bei den Holzresten gucken! Je nach Größe der Bretter kannst du entweder die ganze Seite bekleben oder nur die halbe und noch eine weitere Folie aufkleben. Und natürlich ist so ein Brett in der Regel auch beidseitig beklebbar. Alternativ kannst du die Folie auch auf einem Tisch oder dem Fußboden ausrollen.

Dann verteilt du die Gegenstände deiner Wahl auf der Fläche. Stelle den Reflektor (wenn du einen besitzt) so auf, dass dein Motiv gut ausgeleuchtet wird. Falls du nur eine Schreibtischlampe hast, dann klebe einfach etwas Butterbrotpapier oder Backpergament davor, damit das Licht etwas weicher wird und auf der möglicherweise glänzenden Folie nicht so sehr spiegelt. Natürlich kannst du deine Bilder auch an einem hellen Ort ohne künstliches Licht machen. Bei uns in der Wohnung ist das leider sehr schwierig. Deshalb benutze ich oft eine zusätzliche Lichtquelle.

Powered by Creative Market

Achte aber darauf, dass das Licht nicht zu warm, also zu orange ist. Wenn du direkt von oben fotografierst, dann nennt man das Flatlay. Auf das Thema Flatlay werde ich in einem späteren Post gesondert eingehen, also melde dich am besten direkt für den Newsletter an, um nichts zu verpassen! Manchmal macht es auch Sinn, Gegenstände nicht direkt von oben zu fotografieren.

Falls deine Fotoecke keine Wand mit schöner Tapete hat, dann kannst du mit einem zweiten Brett Abhilfe schaffen. Entweder beklebst du es mit einer Tapete oder auch mit einer Dekorfolie. Tapetenreste bekommt man leider eher nicht im Baumarkt, also entweder musst du Freunde und Familie fragen, ganze Rollen kaufen und Bretter selber tapezieren oder auch hier wieder auf Folien zurückgreifen. Auf diese Art kannst du wechselnde Unter- und Hintergründe miteinander kombinieren. So sehen deine Stockfotos mit ganz wenig Aufwand nicht alle gleich aus.

Falls du einzelne Gegenstände oder stehende Anordnungen als Motiv haben willst, aber keinen Übergang von Untergrund zu Hintergrund möchtest, dann kannst du das entweder in einem Fotozelt erreichen, oder aber mit einem großen Bogen Tonkarton. Probiere am besten aus, was für dich am besten funktioniert.

Wie solltest du deine Gegenstände anordnen?

Das kommt darauf an. Wofür erstellst du deine Stockfotos? Für deinen Blog? Ein Titelbild sollte im Querformat erstellt werden. Lasse eventuell einen Bereich frei, auf den du noch etwas Text unterbringen kannst. Ob in der Mitte, oben oder unten, bleibt dir überlassen. Du kannst auch ein weißes Blatt Papier in das Bild mit einbinden und dort später etwas Text unterbringen.

Falls du deine Titelbilder mit Canva erstellt, dann ist es eventuell auch nicht nötig, Freiraum zu lassen. Überlege dazu am besten vorher wie deine Titelbilder aussehen sollen. In naher Zukunft werde ich dir aber auch einige Pinterest-Vorlagen (Mock-Ups) in meinem Freebie-Bereich zur Verfügung stellen. Und wenn du selber vor hast deine Fotos als Freebies anzubieten oder sogar zu verkaufen, dann bedenke, dass eventuell andere Blogger vielleicht einen Text unterbringen wollen. Du kannst aus deinem Stockfoto mit Fotoshop auch ein Mock Up machen. Wie? Auch das ist etwas für einen späteren Beitrag.

Für Instagram kannst du entweder direkt quadratische Bilder machen (manche Kameras und Handys bieten dies direkt in den Einstellungen an) oder sie später zurechtschneiden. Mein Handy macht neben RAW-Fotos auch JPEG Bilder. RAW ist immer im „normalen“ Format, bei JPEG schneidet es die Fotos direkt entsprechend zu. Willst du Bilder für Pinterest erstellen, dann solltest du sie hochkant aufnehmen. Eventuell lohnt es sich, sie im Format 18:9 aufzunehmen. Auch hier solltest du bei Bedarf Platz für etwas Text lassen. Eigene Stockfotos erstellen ist ganz einfach

Licht und Farben

Das Licht sollte möglichst so fallen, dass das gesamte Bild ausgeleuchtet wird und keine zu großen Schatten entstehen. Ob du mit natürlichem Licht oder einem Diffusor auskommst oder doch mit zusätzlichen Lichtquellen arbeiten musst, liegt an deinem Aufnahmeort. Versuche dein Bild nicht zu bunt zu gestalten, außer du willst explizit superbunte Bilder haben. Wenn du Anregungen brauchst, welche Farben gut zusammen passen, dann empfehle ich dir Design Seeds. Dort bekommst du hervorragende Vorschläge für Farbkombinationen. Auch die Farben meines Blogs habe ich von dort. Ach ja, das Ganze ist natürlich völlig kostenlos!

Mit dem Handy oder der Kamera Stockfotos erstellen?

Ein aktuelles Handy mit guter Linse kann fast so gut sein wie eine Kamera. Ich empfehle immer, in RAW zu fotografieren. Viele aktuelle Handys bieten diese Funktion an. Diesbezüglich muss es also nicht unbedingt die Spiegelreflexkamera sein, mit der du deine Bilder erstellst. Allerdings hast du mit der Spiegelreflexkamera und entsprechenden Objektiven und Blitzen doch viel mehr Möglichkeiten. Die Bilder in diesem Beitrag sind beispielsweise mit meinem Handy gemacht um zu zeigen, wie gut sie auch mit einfachsten Mitteln werden können.

Die RAW Datei kannst du direkt auf dem Handy oder am PC bearbeiten. Ich schlage vor, mindestens Lightroom, zusätzlich bei Bedarf auch Photoshop (falls du Mock Ups erstellen willst) zu benutzen.  Später kannst du die Bilder dann in JPEG speichern. Als kostenlose Alternative zu Photoshop gibt es zum Beispiel GIMP. Willst du deine Bilder kostenlos oder kostenpflichtig zur Verfügung stellen, dann sollten sie eine möglichst hohe Auflösung haben und nicht zu klein sein. Für deinen Blog kannst du die Größe ja entsprechend anpassen. Auch mit dem Handy kann man Stockfotos erstellen Das Fotografieren mit einer wlanfähigen Kamera hat aber den Vorteil, dass du die Bilder direkt am PC anschauen und dein Layout korrigieren kannst, bevor du anfängst zu fotografieren. Außerdem hast du die Möglichkeit, die Bilder direkt auf dem PC zu speichern. Ein Tutorial, wie es mit Canon funktioniert wirst du ebenfalls in nicht allzu ferner Zukunft auf diesem Blog finden.

Und wo kann man die Fotos jetzt verkaufen? Ich selber biete ein paar Bilder auf Creative Market und Etsy an. Etsy ist international verfügbar und ich fand es einfach, dort digitale Dateien einzustellen. Egal wo, die Konkurrenz ist übergroß. Also mache dir nicht zu viele Hoffnungen, mit deinen Bildern reich zu werden.

Neben den Onlineportalen kannst du deine Bilder auch direkt über deinen Blog verkaufen. Damit habe ich mich bisher aber nur ganz am Rande beschäftigt und biete es (noch) nicht selber an. Falls du damit schon Erfahrung hast, vielleicht sogar einen Beitrag dazu verfasst hast, dann hinterlasse doch bitte direkt einen Kommentar! Und wenn du schon die aktuellsten Richtlinien zur DSGVO mit aufgenommen hast, dann um so besser!

Ich hoffe, ich habe dir mit meinem Beitrag etwas helfen und die ein paar Anregungen geben können. Vergiss nicht, meinen Newsletter zu abonnieren, damit du auch zukünftig über Fotografie-Druck und Blogging-Tipps informiert wirst. Und natürlich, damit du Zugang zur Freebie-Area bekommst und regelmäßig meine neuen Freebies erhälst!

Übrigens, wenn ihr meinen Newsletter abonniert, dann habt ihr auch die Möglichkeit die Bilder aus diesem Beitrag als Stockfotos im Freebie-Bereich für euren Blog herunterzuladen.

Und falls ihr andere oder weitere Stockfotos haben wollt, dann schaue euch einmal die besten Freebies von anderen Bloggern an, dort findet ihr auch Stockfots. Vergiss bitte auch nicht, diesen Beitrag zu pinnen und zu teilen.

Einkaufstipps (Affiliate Links):

 

 

Der perfekte Blogger

Der perfekte Blogger

In letzter Zeit überlege ich sehr oft, was einen wirklich guten Blogger ausmacht. Ich habe einige Blogs mit Tipps und auch einige Anmerkungen bei Facebook gelesen und daraus geschlossen, was der perfekte Blogger überhaupt alles für Kenntnisse und Fähigkeiten haben muss und was man als Blogger niemals machen darf:

Der perfekte Blogger hat eine journalistische Ausbildung

Der perfekte Blogger muss ein ausgebildeter Journalist sein oder zumindest Kenntnisse im journalistischen Schreiben haben, egal was er für einen Blog hat und ob er beruflich oder nur zum Spaß bloggt.

Mir wurde nahe gelegt, doch einmal ein Buch über journalistisches Schreiben zu lesen. Anscheinend ist mein Schreibstil zu laienhaft und entspricht nicht den Anforderungen der professionellen Print- und Onlinemedien. Ich bitte vielmals um Entschuldigung, dass ich einfach „frei Schnauze“ meine Berichte aufs Papier bzw in die Datenbank klatsche, ohne journalistische Kenntnisse. Nun ja, ich schreibe einen persönlichen Blog und keine professionelle Zeitung. Warum sollte man als Hobbyblogger nun also irgendetwas in diese Richtung lernen? Geht dadurch nicht das ehrliche und individuelle verloren, das einem Blog doch erst eine eigene Persönlichkeit gibt? Wer gerne den unpersönlichen Schreibstil mag, ist bei mir sicherlich nicht richtig aufgehoben.

Der perfekte Blogger hat zusätzlich eine fotografische Ausbildung

Der perfekte Blogger muss ein Fotograf sein und auch über eine entsprechende Ausrüstung verfügen.

Entschuldigung wenn meine Bilder zu laienhaft sind. Ich fotografiere nur zum Spaß und nicht mit dem Hintergedanken, Fotos von der Qualität zu erschaffen, wie Leute, die mit ihren Bildern ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen. Ich habe nie einen Fotokurs besucht und lerne nach und nach dazu. Ja, und ich habe mir noch kein Fotostudio daheim eingerichtet. Das Ganze ist dazu auch mit Kosten verbunden.

Klar kann man sich für wenig Geld ein halbwegs anständiges Equipment bekommen, aber mal ehrlich, sobald man für die Komposition der Fotos mehr Zeit aufwenden muss als für das eigentliche Schreiben, läuft doch irgendetwas falsch. Verlangt ihr das wirklich von anderen Blogs, dass die Bilder aussehen wie aus Hochglanzmagazinen? Wieso wollt ihr das?

Solange die Bilder scharf sind und nicht verwackelt ist es doch egal, ob sie mit dem Handy gemacht wurden oder einer Phase One P65+. Wieso müssen Fotos neben den vorgestellten Produkten auch noch Deko haben? Wird dadurch die Kosmetik besser, schmeckt das Katzenfutter anders oder haben die Kinder beim Spielen mehr Spaß an der Spielzeuglok wenn daneben ein Teddy im Bild ist? Ich behaupte nein!

Aber gut, jeder wie er mag und wenn einem meine Fotos, auf denen ich in der Regel das vorgestellte Produkt in den Vordergrund stelle und nicht mit unnötigem Schnickschnack ablenken will, nicht gefallen, muss ich damit leben. Ich finde auch, dass einige Blogger supertolle Bilder machen und natürlich stelle ich gewisse Ansprüche auch an mich, aber zu kritisieren, dass es meinen Fotos an Deko fehlt, verfehlt in meinen Augen das Ziel um Meilen. Übrigens, du kannst für deinen Blog auch kostenlose Stockfotos bekommen!

Der perfekte Blogger verfügt über Programmierkenntnisse

Am besten sollte man als perfekter Blogger bevor man mit dem Bloggen überhaupt anfängt hervorragende Kenntnisse in html und CSS haben, um sich das eierlegende Wollmichsautemplate basteln zu können, dass alle Wünsche des Bloginhabers und der Leser erfüllt. Alternativ darf man auch viel Geld in die Hand nehmen und sich etwas stricken lassen.

Ja, ich nehme nur kostenlose Themes, die ich ein wenig an meine Wünsche anpasse, leider ohne vorher genannte Programmierkenntnisse zu haben. Mein Blog ist noch immer mein Hobby, für das ich nicht wirklich viel Geld ausgeben mag. Ich verdiene ja auch nicht wirklich etwas mit meinem Blog, bekomme nur ab und an einmal ein paar Testprodukte. Wer meinen Blog einmal genauer anschaut wird aber feststellen, dass ich auch ganz oft über selber gekauftes schreibe. Also geht meine ganz persönliche Kosten-Nutzen-Rechnung hier auch nicht auf. Natürlich muss der Blog ansprechend gestaltet sein, aber niemals wird es perfekt werden und niemals werden es alle gleich mögen. Damit kann ich leben, versuche aber natürlich, kein zu langweiliges oder trübes Design zu wählen. Deshalb ja auch das neue.

Der perfekte Blogger muss sich auf ein Thema und eine Zielgruppe festlegen

Der perfekte Blogger schreibt über ein bestimmtes Thema für eine ganz bestimmte Zielgruppe. Leute, schreibt bloß nicht über Kosmetik und Kochrezepte, denn dann macht ihr es euren Lesern schwer zu erkennen, dass sie zu eurer Zielgruppe gehören. Legt euch auf ein Thema fest!

Findet ihr doof? Gut, ich auch! Ich schreibe eben über Produkttests, Ausflüge, meine Gedanken. Wen ich damit erreichen will? Jeden, den das jeweilige Thema eben interessiert! Meine Zielgruppe? Männlich oder weiblich ab einem Alter von etwa 12 Jahren (ich schreibe auch über PC Games!). Treffen diese beiden Kriterien auf dich zu? Herzlichen Glückwunsch, dann darfst du auch zukünftig wiederkommen und bei mir lesen, denn du gehörst zu meiner Zielgruppe. Und wenn du jünger bist, darfst du trotzdem bei mir lesen!

Du fühlst dich weder als Mann noch als Frau? Auch du darfst bei mir lesen! Wieso muss jeder Blog nur auf eine Thematik festgelegt sein? Ich kenne keine Tageszeitung, die ausschließlich über Politik schreibt oder Wirtschaft, alle schreiben über verschiedenste Themen und werden trotzdem gekauft. Und wer sich nur für ein Thema interessiert, der kauft sich eben Fachzeitschriften. Aber selbst in denen gibt es oft genug ein paar Seiten, die „off topic“ sind.

Immer mit dem Gedanken bloggen, damit Geld zu verdienen

Der perfekte Blogger bloggt natürlich nicht zum Spaß oder weil er seinen Mitmenschen etwas mitteilen will, sondern er will immer Geld mit seinem Blog verdienen, sei es durch Bannerwerbung, Affiliate-Programme oder bezahlte Blogberichte. Und zwar ausschließlich, nicht nur um die laufenden Kosten zu decken, sondern um reich zu werden! Das führt dann unweigerlich zum nächsten Punkt:

Der perfekte Blogger darf sich bloß nicht unter Wert verkaufen

Der perfekte Blogger verkauft sich nicht unter Wert und macht nichts gratis. Das ist eine tolle Aussage von Leuten, die mit ihren Blog auch Geld verdienen, vielleicht sogar als einzige Geldquelle. Sie kam zwar nicht direkt auf mein Hilfegesuch, aber ich lese es soooooo oft! Aber wieso bitte darf ein kleiner Blogger nicht für 0€ oder 25€ oder 50€ oder 75€ einen Blogbericht verfassen? Wieso muss er überhaupt Geld nehmen?

Wieso darf man nicht auch einfach über ein Testprodukt schreiben oder über etwas, das man sich gar selber gekauft hat? Selbstverständlich weiß ich, das ist kostenlose Werbung, aber Geld bekommt man oft nur ab einer gewissen Reichweite und die muss man sich erst einmal aufbauen. Sobald man eine gewisse Stammleserschaft hat, hat man ja eh die Möglichkeit, sich die Projekte gezielter auszusuchen. Und wenn jemand damit zufrieden ist, nur ein Testprodukt zu bekommen, ist das doch vollkommen in Ordnung.

Viele Blogberichte bringen viele Leser

Der perfekte Blogger schreibt ganz viel. Möglichst täglich, wenn nicht sogar mehrmals täglich. Die Masse macht es, schließlich will der Leser ja regelmäßig mit neuem Lesestoff versorgt werden. Ist ja bei Tageszeitungen auch nicht anders. Und wenn einem nix besseres einfällt, schreibt man eben, wie oft die Katze wieder gepupt hat oder welche Proben aus Zeitschriften man ein einziges Mal verwendet hat und wie toll sie sind. Hauptsache man veröffentlicht immer etwas, auch wenn man nix zu sagen hat.

Leser an sich binden

Der perfekte Blogger weiß, wie man Leser an sich bindet, nämlich am besten mit diesen meganervigen Pop-Ups, die immer dann mittig auf dem Bildschirm aufpoppen, wenn man gerade angefangen hat zu lesen. Je mehr davon und je häufiger der Aufruf, seine Mailadresse anzugeben oder dem Blog auf andere Art zu folgen, umso besser. Irgendwann trägt der Leser sich schon in die Liste ein, um endlich diesen einen Bericht in Ruhe zu Ende lesen zu können.

Schreibe worüber alle schreiben

Der perfekte Blogger weiß, wenn alle über ein Thema oder ein Produkt schreiben, dass muss es ja gut sein, also sollte man schnellstens auf den Zug aufspringen und selber darüber schreiben. Je öfter man ein Produkt lobt, um so besser wird es schließlich. Außerdem macht es ja viel zu viel Mühe, sich Dinge zu suchen, über die noch nicht so viele geschrieben haben. Da bieten DM und Co. doch so tolle Möglichkeiten, und das auch noch für wenig Geld.

Ja, wie ihr sicherlich gemerkt habt, habe ich vieles sehr übertrieben und überspitzt dargestellt. Leider sind das im Grunde die Kernaussagen, die man bekommt, wenn man Hilfe sucht und seinen Blog bewerten lassen will oder vermeintliche Anfängertipps liest. Sicherlich sind viele der Aussagen zutreffend, wenn man professionell bloggen möchte, seinen Blog als Geldquelle nutzt und ihn nicht als Hobby sieht.

Aber für mich soll der Blog ein Zeitvertreib sein, ich freue mich zwar über mehr Leser, aber 5000 oder gar 10000 Zugriffe an einem Tag erwarte ich nicht. Ich freue mich, wenn neue Blogposts einige Dutzend Zugriffe haben und andere Spaß am Lesen haben und bei mir vielleicht etwas entdecken, dass sie noch gar nicht kannten.

Deshalb schreibe ich auch nur selten über Dinge, die gerade „modern“ sind, denn nach dem dritten Mizellen-Gesichtswasser-Blogbericht kennt man doch schon die gesamte Entstehungsgeschichte und Wirkweise. Ich schaue persönlich lieber auf einen Blog, wenn Dinge vorgestellt werden, die ich noch nicht kenne und die eher ein „Geheimtipp“ sind. Obwohl ich jetzt schon ein Jahr blogge (mal mehr, mal weniger), lerne ich jeden Tag etwas dazu und versuche auch jeden Tag, noch besser zu werden.

Und du?

Jetzt würde mich interessieren, wie seht ihr das Thema, was muss man können, was sollte man können? Können Blogs, die sich nicht ausschließlich auf ein Thema festlegen in euren Augen bestehen? Oder lest ihr nur dann regelmäßig, wenn der Blog eine klare Ausrichtung hat? Wie steht ihr zum Thema Fotos, würdet ihr eher wiederkommen, wenn die Texte kurz und mittelmäßig sind aber tolle Bilder gezeigt werden oder würdet ihr eher wiederkommen, wenn die Texte sehr gut sind, die Bilder aber eher mittelmäßig? Was machen für euch gute Texte und gute Bilder aus?

PS: Auch ich habe angefangen, Affiliate-Links und Werbung in den Blog mit aufzunehmen. Der Blog kostet eben auch Geld und wenn sich so die Kosten reduzieren oder ich sogar neue Fotosausrüstung für bessere Blogfotos anschaffen kann, dann freut mich das auch sehr! Deshalb gibt es unter diesem Beitrag auch eine kleine Werbung. Ach ja, einen Newsletter-Pop-Up habe ich auch, den findet ihr unten links in der Ecke. Wenn ihr euch da eintragen würdet, wäre es sehr nett. Alternativ geht das natürlich auch über die Sidebar. Und bei Facebook und Co könnt ihr mir auch folgen, da bekommt ihr auch immer neue Beiträge angezeigt.

 

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