Wieso es OK ist, Ideen zu klauen

Kennst du das? Du willst einen Blogpost verfassen, hast aber keine richtige Idee, worüber du schreiben sollst? Noch ein Schokokuchenrezept? Das nächste Kastanienfiguren-DIY? Ein weiterer Blogpost darüber, wie man einen Blog eröffnet? Langweilig, oder? Wieso würde auch jemand etwas lesen, worüber schon zig andere geschrieben haben…

Auch ich habe manchmal kreative Tiefs und weiß zwar, worüber ich gerne schreiben würde, komme aber nicht so richtig rein ins Thema. Dann wieder will ich schreiben, aber finde keine Idee. Die 1000 Ideen, die ich dann habe, wenn ich keine Zeit habe, die sind schon wieder längst vergessen. Ziemlich doof. Aber mittlerweile weiß ich, wo ich Inspiration finde. Und diese Quellen will ich heute mit dir teilen.

Keine eigene Idee? Dann klau doch einfach!

Manchmal sitzt man vor dem PC, möchte etwas schreiben und hat das Gefühl, ein Brett vorm Kopf zu haben. Irgendwie kommt keine zündende Idee für einen großartigen Blogpost. Du hast jetzt zwei Möglichkeiten: Einen Füllerblogpost zu schreiben, der relativ wenig Content enthält, nur damit du etwas veröffentlichst, oder eine großartige Idee suchen.

Ersteres kann man hin und wieder machen. Schreibst du aber zu viele nichtssagende Beiträge, dann werden dir ganz sicher früher oder später die Leser davonlaufen. Ich jedenfalls komme nur selten wieder, wenn der Blog aus „Aufgebraucht“ und „Nachgekauft“ Beiträgen besteht. Solche Beiträge vergraulen mich übrigens schon beim ersten Mal, in meinen Augen gibt es nur wenig Sinnbefreiteres. Du willst mich und deine anderen Leser nicht vergraulen? Gut! Dann verrate ich dir ein Geheimnis!

Wieso Ideenklau OK ist

Wenn du keine eigenen Ideen für großartige Blogposts hast, dann klau sie dir woanders! Klauen? Abschreiben?? JA! Du findest das verwerflich? Ganz im Gegenteil! Ideen klauen heißt ja nicht, einfach eins zu eins kopieren, sondern es heißt, dass du eine Idee aufgreifst und sie weiterentwickelst. Klaue Ideen, aber schreibe nicht wortwörtlich ab. Beginne nicht mit dem gleichen Zitat oder der gleichen Anekdote. Denke dir eine eigene Geschichte aus. Schreibe in deinem persönlichen Stil. Herr Guttenberg hat es mit dem Kopieren versucht und mächtig Ärger bekommen. Sei klug, sei nicht wie Herr Guttenberg! Wenn du wörtlich kopierst werden das deine Leser früher oder später merken. Und wenn die Person, von der kopiert hast, das bemerkt, dann droht dir richtiger Ärger.

Und wieso sollte kopieren jetzt OK sein? Weißt du, wer das Automobil erfunden hat? Richtig, Carl Benz. Aber fahren heute nur Benz auf der Straße? Nein, es gibt unzählige Automarken. Oder was ist mit Handys? Wie viele Hersteller fallen dir auf Anhieb ein? Sicher mehr als einer, oder? Einer hat es erfunden und andere haben die Idee aufgegriffen und weiterentwickelt. Disney hat über viele Jahre Geschichten aufgegriffen und erfolgreich Zeichentrickfilme draus gemacht. Arielle, die kleine Meerjungfrau, Cinderella, Robin Hood. Das waren keine eigenen Ideen von Herrn Disney oder einem seiner Mitarbeiter.

Und wo findest du jetzt diese tollen Ideen, die du klauen sollst?

Genau, auf anderen, inspirierenden Blogs (bei mir zum Beispiel). Das World Wide Web ist so voll von guten Ideen, bereits verfasst als Blogbeitrag, dass du vermutlich nicht einmal lange suchen musst, um sie zu finden. Du musst nur wissen, wo und wonach du schauen musst.

Aber natürlich decken diese Beiträge meistens nicht alle Aspekte ab, die dir persönlich wichtig oder interessant erscheinen. Schreibe einfach über etwas, das deiner Meinung nach fehlt. Oder, solltest du der Meinung des Verfassers zu einem Thema nicht zustimmen, wieso du anderer Meinung bist (bleibe aber bitte sachlich!).

Und wo findest du diese inspirierenden Blogs?

Auf Facebook: Du bist sicherlich Mitglied in diversen Bloggergruppen. Gerade in den großen Gruppen werden sehr viele Blogbeiträge geteilt. Wenn du über themenrelevante Beiträge stolperst, dann sie dir doch einfach mal die Blogs an. Oft finde ich dort sehr gute Beiträge.

Auf Pinterest: Lieber noch als Facebook mag ich Pinterest. Suchst du nach einem Begriff (beispielsweise Blogging), dann bekommst du zunächst viele Pins zu diesem Thema vorgeschlagen. Klickst du auf einen Pin, werden dir wieder ähnliche Pins vorgeschlagen. Interessante Pins kannst du auf deiner (geheimen) Pinnwand speichern. So erstellst du dir kinderleicht deine ganz persönliche Ideen-Datenbank. Ich habe auf Pinterest bisher die interessantesten Blogbeiträge gefunden.

Mein Geheimtipp: Suche in einer anderen Sprache, am besten auf Englisch! Gerade wenn du auch auf Englisch schreibst oder vor hast, in Zukunft deinen Blog zweisprachig zu gestalten, hilft es dir sehr zu sehen, worüber amerikanische oder britische Blogger schreiben und welche Themen wirklich erfolgreich sind.

Noch ein Geheimtipp: Bist du Foodblogger? Wieso dann nicht internationale Rezepte in den Blog mit aufnehmen? Du kannst die Rezeptur in dem Fall schamlos klauen und deine eigenen Bilder verwenden und niemand wird es merken, außer, er oder sie liest selber englische Foodblogs.

 

Du weißt ein grobes Thema, willst es aber noch eingrenzen

Hin und wieder dann hat man auch schon eine ungefähre Vorstellung darüber, was man sagen will. Aber dann ist man vielleicht nicht sicher, ob jemand deine Idee gut finden würde oder worüber ganz genau man schreiben soll. Oder die letzte zündende Idee fehlt einfach. Das herauszufinden ist eigentlich ziemlich einfach. Überlege dir ein aussagekräftiges Keyword für dein Thema und suche es in den gängigsten Portalen. Was für Suchvorschläge erhältst du bei Google? Wie viele Seiten werden zu dem Keyword angezeigt?

Der Vorteil dieser Methode ist, du siehst direkt die Keywordkombinationen. Schau einfach mal, was passiert, wenn du „Schokokuchen“ bei Google eingibst. Du siehst jetzt, wonach Leute suchen, die sich für Schokokuchen interessieren und kannst gezielt auf diese Suchanfragen eingehen und einen entsprechenden Blogpost verfassen. Googleist kostenlos.

Ähnlich verfährst du bei Pinterest. Du kannst sehen, wie oft ein Pin bewertet wurde und auch, wie oft er weitergepinnt wurde. Findest du zu deinem Suchbegriff wenige Pins und wurden diese nur selten bewertet und/oder weitergepinnt, dann schreibst du vermutlich über etwas, das wenig Interesse hervorruft. Oder es ist eben ein sehr spezielles Thema, welchen aus diesem Grund eher selten gesucht wird. Leider wird dir aber nicht angezeigt, wie oft der Pin insgesamt gepinnt, sondern nur, wie oft er von dieser einen Quelle weitergepinnt wurde. Findet sich der Pin auf mehreren Boards, wird also leider nicht zusammengezählt. Einen guten Anhaltspunkt gibt es dir aber dennoch.

Auf Instagram kannst du sehen, wie viele Beiträge es zu einem Hashtag gibt. Lädst du ein Foto hoch, siehst du hier ebenfalls Wortkombinationen und die Anzahl an Beiträgen. Du kannst dich also auch daran orientieren, was oft gepostet und dementsprechend vermutlich oft auch gesucht wird. Mache dir diese Funktion zu Nutzen und schreibe um ein Keyword herum, das große Nachfrage hat.

Noch ein paar Ratschläge zum Schluss

Sei bitte so nett und verlinke auf die Blogs, die dich inspiriert haben. Hinterlasse am besten direkt auch einen Kommentar und weise auf die Verlinkung hin. Vielleicht teilt der Blogger oder die Bloggerin dann sogar deinen Beitrag auf Facebook und Pinterest. Außerdem sind gute Links zu externen Beiträgen anscheinend auch gut für dein Google Ranking.

Abonniere dir Newsletter von den inspirierensten Blogs. So bekommst du die neuesten Ideen frei Haus in dein Postfach. Einige meiner Top-Inspirationsquellen sind:

Schreibsuchti (unbedingt den Newsletter abonnieren!)
Whatmommydoes (auch für Nicht-Eltern eine schöne Seite)
Ivory Mix (vor allem für Blogger sehr interessant)
Living Well Spending Less (es geht nicht nur ums Geld sparen)
Frau Chefin (Zeitmanagement und mehr)

Natürlich schaue ich sehr gerne in noch viel mehr Blogs, aber jeden einzelnen aufzuzählen, das würde wirklich den Rahmen sprengen. Schau dir einfach die Blogs an und suche nach weiteren Inspirationsquellen. Und nie wieder wirst du nicht wissen, worüber du als nächstes schreiben sollst!

Übrigens, die Idee zu diesem Blogpost habe ich selber eiskalt geklaut. Und zwar aus dem Newsletter vom Schreibsuchti. Schließlich empfiehlt er da selbst, dass du klauen sollst (du solltest wirklich unbedingt seinen Newsletter abonnieren, WIRKLICH!). Nur nicht kopieren. Also kreiere deinen eigenen Super-Schokokuchen, baue kein Kastanienmännchen sondern ein Kastanienschloss.

Hat dir der Beitrag gefallen? Oder bist du vielleicht ganz anderer Meinung als ich? Dann hinterlasse mir doch einen Kommentar und sag mir, was du so denkst. Holst du dir auch woanders Inspiration? Wo? Vergiss bitte auch nicht, den Beitrag zu teilen!

Auch Blogleser machen Urlaub – Tipps um das Sommerloch sinnvoll zu nutzen

Bist du auch Blogger? Und merkst du wieder einmal, dass die Leserzahlen abnehmen, wenn die Tage heller und wärmer werden und noch mehr, wenn die Sommerferien anstehen? Dann geht es dir vermutlich nicht anders als mir. Auch ich bereite mich gerade auf das Sommerloch vor. Aber auch wenn viele Leser verreisen oder im Biergarten sitzen, gibt es einiges was du tun kannst, um dich auf die dunklere und damit leserreichere Jahreszeit vorzubereiten. Und die wird kommen, garantiert! Hier sind also meine Tipps, wie du die Hochsommermonate sinnvoll nutzen kannst:

Beiträge aktualisieren

Von Zeit zu Zeit empfiehlt es sich, die alten Beiträge zu überarbeiten. Umschreiben, aktualisieren, Korrekturlesen. Ist der Inhalt noch aktuell, kannst du vielleicht noch etwas ergänzen? Gefällt dir der Schreibstil noch oder soltle er vielleicht angepasst werden? Funktionieren die Bilder noch? Hast du vielleicht Bilder, die besser passen würden? Gerade die Beiträge mit vielen Aufrufen solltest du regelmäßig updaten. Möglicherweise hast du aber auch Beiträge, die zu einem aktuellen Thema passen? Dann schreibe sie um und ergänze die Keywords, damit dein Beitrag öfter gefunden wird.

Kontrolliere am besten auch, ob du alle Werbebeiträge korrekt gekennzeichnet hast. Falls nein, solltest du das schnellstens nachholen. Was früher vielleicht ein Kavaliersdelikt war, kann schnell richtig teuer werden. Vor allem zu Beginn einer Bloggerkarriere werden häufiger Fehler gemacht. Gehe deshalb deine alten Beiträge durch und kennzeichne sie entsprechend oder lösche sie ganz, wenn du denkst, dass sie nicht mehr auf deinen Blog passen.

Blogging Sommerloch - Sonnenblumen

Vorschreiben

Vorschreiben neuer Artikel ist wohl der Klassiker. Nutze die Ruhe auf deinem Blog und schreibe ein paar Artikel vor, die du dann zu einer Zeit veröffentlichen kannst, wenn du viel um die Ohren hast. Arbeite jetzt beispielsweise schon an den Herbst- und Weihnachtsbeiträgen, denn erfahrungsgemäß sind wir alle zum Jahresende sehr beschäftigt mit Geschenke kaufen, Weihnachtsvorbereitung und so weiter. Wenn du aber immer für 2-3 Wochen genug Beiträge in der Hinterhand hast, kannst du zum einen Urlaub oder Krankheit, zum anderen aber auch ein kreatives Tief leichter überbrücken.

Beiträge SEO-freundlicher gestalten

Sind alle deine Beiträge SEO optimiert? Und sind die Keywords noch aktuell? Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um deine Beiträge zu überarbeiten. Ich empfehle übrigens Yoast SEO als Plugin, wobei dir Gratisversion schon ausreicht. Du kannst hier ein Keyword festlegen und Yoast sagt dir dann, wie dein Text in Bezug auf dieses Keyword ausgelegt ist. Einen Einstieg in SEO findet ihr übrigens direkt auf meinem Blog: SEO Tipps für Anfänger.

Mit SEO-optimierten Beiträgen wirst du unabhängiger von Facebook und anderen sozialen Netzwerken. Denn dort wird es immer schwieriger, guten Content einer großen Reichweite zugänglich zu machen (außer du nimmst Geld in die Hand). Setze dich hin und nimm dir die Zeit, in den Flaute-Monaten deinen Blog SEO-technisch zu aktualisieren. Du wirst sehen, am Ende zahlt sich die Mühe aus.

Stockfotos erstellen und eine eigene Fotodatenbank aufbauen

Abends ist es so schön lange hell, und das Licht in der Wohnung eignet sich ebenfalls oft bestens zum Fotografieren von Stockfotos. Wie du deine eigenen Stockfotos erstellst und was zu dazu benötigst, das habe ich dir ja schon in einem vorherigen Beitrag erklärt. Nutze den Sommer und bereite deine eigene Stockfoto-Datenbank vor. Denke daran, dass du im Winter möglicherweise nicht genug Licht hast und auf teure und sperrige Lampen angewiesen bist Schieße deshalb am besten jetzt schon deine Weihnachts- und Winterbilder mit.

Lege dir eine Bilderdatenbank mit eigenen und fremden Stockfotos an, die thematisch zu deinem Blog passen. Ich habe dir ja bereits erzählt, welche Foto-Stockbörsen es gibt.Aber auch andere Blogger bieten regelmäßig tolle Freebies an, unter anderem auch Stockfotos. Deine eigene Datenbank auf der Festplatte erspart dir in stressigen Zeiten das aufwendige Durchsuchen des Internets nach passenden Bildern. Deine eigene Fotodatenbank hilft dir auch gleich beim nächsten Punkt:

Blogging Sommerloch - Rosen

Pinterest-Grafiken erstellen

Falls du es nicht ohnehin schon machst, wenn du deine Blogbeiträge schreibst, dann wäre jetzt der geeignete Zeitpunkt, Pinterest-Grafiken zu erstellen. Vielleicht hast du, wie ich, für die meisten Blogbeiträge bisher nur eine Grafk erstellt? Dann nutze die Zeit in der Sommerpause, für deine beliebtesten Beiträge weitere Grafiken zu erstellen. Oder du hast Beiträge, die du gerne bekannter machen willst? Auch dafür bietet es sich an, mehr als eine Pinterest-Grafik zu haben. Und falls du noch nicht bei Tailwind bist, dann melde dich HIER direkt dazu an. Das ist ein Affiliate-Link, wenn du ihn benutzt, dann bekommen du und ich eine Gutschrift von 15$, die für einen Gratismonat reicht!

Untertitel und Alt-Tags zu Fotos hinzufügen

Direkt verbunden mit den Themen SEO und Bildbearbeitung ist das Thema Bilder beschriften. Neben einer aussagekräftigen Bildunterschrift sollte jedes Bild in deinem Blog noch einen Alternativtext haben, der möglichst den Inhalt des Bildes wiedergibt und das Keyword, auf das du deinen Beitrag optimiert hast, enthält. Bisher habe ich die Alt Tags auch kaum genutzt, eine Optimierung steht deshalb für mich unbedingt auf dem plan. Falls du mehr dazu wissen willst, dann schaue einmal auf RYTE Wiki vorbei.

Fachwissen aneignen

Zig Blogger bieten kostenlose eBooks zum Thema Blogging an. Einige findest du oben im Link zu den Freebies. Aber es geht nicht nur um allgemeine Themen zum Bloggen. SEO, Social Media Marketing, wie man die besten Überschriften schreibt, es gibt so viele Themen, mit denen du dich befassen kannst und zu denen du dein Wissen vertiefen könntest.

Du könntest beispielsweise aber auch HTML lernen. Ich liebe Udemy, dort bekommst du regelmäßig Kurse für 12-20€ im Angebot. Ich habe dort schon selber einige Kurse gekauft. Wenn du also deine Programmierkenntnisse erweitern willst, dann ist zum Beispiel dieser Kurs eine Möglichkeit (Affiliate Link):

Tatsächlich selber gekauft habe ich folgende Kurse zu Lightroom und Photoshop und kann sie dir auch zu 100% weiterempfehlen (Affiliate Links):


Kleiner Tipp: Schaue regelmäßig nach, wie die Preise sind und vergleiche auch die Mobilversion mit der Desktopversion. Ich habe damals 11,99€ bezahlt, aber meistens liegen die preise 1-3€ drüber. ACHTUNG: Es gibt auch sehr viele Gratisvideos, die dir möglicherweise für dein Einstieg reichen. Sieh dir aber in jedem Fall die Beispielvideos an, damit du dich am Ende nicht über den Kauf ärgerst. Achte auch darauf, wie lang die Videos sind. Komplexe Themen kann man seltens in 1-2 Stunden abhandeln. Der Lightroom Kurs befasst sich mit den Grundlagen und dauert schon über 10 Sunden. Da kannst du sicher sein, viele wichtige Informationen zu bekommen. Mir hat der Kurs jedenfalls sehr geholfen.

Mediakit erstellen oder aktualisieren

Falls du noch kein Mediakit hast, dann nutze die Sommermonate einfach, um weniger zu schreiben und eines zu erstellen. Im Netz findest du viele zum Teil kostenlosen Vorlagen. Was alles in dein Mediakit gehört und wie du eines erstellst, das wirst du in den nächsten Monaten auf meinem Blog erfahren. Kleiner Tipp: Wenn du meinen Newsletter abonnierst, dann wirst du immer automatisch über die neuesten Blogbeiträge informiert und verpasst auch diesen Beitrag nicht!

Kooperationspartner anschreiben

Du bist auf der Suche nach Kooperationspartnern für deinen Blog? Sicher, die meisten potentiellen Kooperationspartner haben gerade ebenfalls Sommerpause. Aber es schadet nicht, sich jetzt umzusehen, welche Firmen oder Produkte zu dir und deinem Blog passen könnten und die Gedanken zu machen, wie du dir eine Kooperation vorstellst. Stelle einen Vorschlag zusammen, beschreibe, wieso und wie du die Marke präsentieren willst, was der Mehrwert für beide Seiten wäre. Falle in deiner ersten Kontaktaufnahme nicht mit der Tür durchs Haus.

Wie das perfekte Anschreiben aussieht, darüber wird viel gestritten. Unstrittig ist, dass eine freundliche Anrede, eine korrekte Ausdrucksweise und Rechtschreibung und eine höfliche Verabschiedung dazu gehören. Ob du direkt dein Mediakit und einen Preisvorschlag mitschicken willst, das bleibt dir überlassen. Probiere einfach aus, wie es für dich am besten klappt.

So, das waren meine Tipps, um die Sommermonate etwas zu überbrücken. Wie gehst du mit sinkenden Leserzahlen im Sommer um? Schreibst du dann eher mehr oder weniger? Ich habe meine Aktivitäten ja heruntergeschraubt und arbeite im Hintergrund an verschiedenen Dingen. Ab September wird es wieder zwei wöchentliche Beiträge geben. Derzeit merke ich das Sommerloch zu sehr, um meinen wertvollsten Content zu veröffentlichen, nur damit er nicht gelesen wird… Aber vielleicht hast du ganz andere Erfahrungen gemacht?
Welche Tipps habe ich möglicherweise vergessen? Hinterlasse mir doch einfach einen Kommentar und verrate mir, was du im Sommer anders machst. Oder nicht anders machst?


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SEO für Anfänger: So machst Du Deine Webseite suchmaschinenfreundlicher, ohne dass die Qualität leidet

Suchmaschinenoptimierung, auch SEO genannt, wird noch immer oft sehr stiefmütterlich betrieben. Dabei ist es recht einfach, zumindest grundlegende SEO-Regeln einzuhalten. Johanna Bose von Rubbelbatz.de erklärt in ihrem Gastbeitrag, wie du ganz einfach deine Beiträge suchmaschinenfreundlicher schreiben kannst.


Suchmaschinenoptimierung. Jeder, der Texte im Internet online stellt, hat schon davon gehört, für viele ist es trotzdem ein Fremdwort. Denn immerhin gibt es da gut verdienende SEO-Manager, Online Marketing Manager und andere Berufsbezeichnungen. Menschen, die wirklich Ahnung davon haben. Wie soll ich als einfacher Blogger oder Texter das dann hinbekommen? Ich bin selbst kein SEO-Experte, habe aber durch meinen Mann etwas Einblick bekommen. Ich kann Texte und Webseiten nicht perfekt optimieren, aber ich kann sie so schreiben, dass sie im Idealfall von der Suchmaschine gefunden und angezeigt werden. Wenn Du das auch möchtest, solltest Du jetzt weiter lesen.

Was ist SEO?

SEO ist die Abkürzung für Search Enginge Optimization – Suchmaschinenoptimierung. Das heißt, es geht darum, die Funktionsweise von Suchmaschinen, allen voran von Google, zu verstehen und für sich zu nutzen. Es geht nicht darum, herzlose Texte nach einer akribischen Formel zu verfassen. Suchmaschinenoptimierung hindert euch nicht daran, gute Texte mit Herzblut zu schreiben – es sorgt nur dafür, dass Menschen sie auch finden.

Wenn ihr als einfacher Blogger SEO machen wollt, habe ich zwei ganz einfache Tipps für euch:

  1. SEO-freundliche Texte schreiben.
  2. Links von anderen Webseiten sammeln.

SEO-Texte schreiben

Ich selbst gehe da in der Regel so vor:

  1. Thema definieren

Mir schwebt ein Text vor, den ich gerne schreiben würde. Unabhängig von SEO sollte ein guter Text immer ein Thema haben. Vielleicht geht es, bei mir als Elternbloggerin, um ein Produkt für Eltern, dann ist das Thema klar. Es kann aber auch um abstraktere Themen oder Fragen gehen wie Mutterliebe oder die Wut auf meinen arbeitenden Mann.

  1. Keyword finden

Als nächstes gilt es, sich zu überlegen, wonach die Leute wohl googeln, wenn sie genau so etwas lesen wollen, was du schreibst. Wenn jemand nach „Erfahrung Tragetuch“ googelt, dann nennt man das ein Keyword. Ob Du mit dem Keyword richtig liegst, können verschiedene Online-Tools gegen Bezahlung überprüfen, Du kannst aber auch Deinen gesunden Menschenverstand benutzen.

Diese beiden ersten Schritte haben für deinen Artikel einen weiteren großen Vorteil, abseits von Suchmaschinen: So stellst Du sicher, dass Du nicht irgendein uninteressantes BlaBla vom Stapel lässt, das am Ende niemand lesen will. Deine Artikel haben dann ein klares Thema, das der Leser auch erkennt. Sie bieten einen echten Mehrwert.

  1. Keyword einbinden

Dieses Keyword sollte nun so oder in leichter Abwandlung an vielen Stellen im Text vorkommen. In der Überschrift, in Zwischenüberschriften und manchmal auch im Text. Außerdem solltest Du das Bild, das Du verwendest, so benennen.

Wenn Du auf den ersten Blick sehen möchtest, ob Du alles beachtet hast, verwende das YOAST SEO Plugin auf dem Blog oder ein anderes SEO-Tool. Mit Yoast kannst Du auch eine sogenannte Meta-Description anlegen. Das solltest Du unbedingt tun, denn die wird bei den Sucherergebnissen der Suchmaschine unter Deinem Titel angezeigt. Sie sollte also möglichst aussagekräftig sein, sodass sie zum Anklicken verleitet.

Search Enginge Optimization - SEO

Links aufbauen

Dein Ranking in den Suchmaschinen verbessert sich auch maßgeblich, wenn andere Webseiten auf Dich verweisen, das heißt Deine Seite verlinkt haben. Dafür hast Du folgende Möglichkeiten:

  1. Kommentare auf anderen Webseiten.

Die meisten Blogs und viele Ratgeberseiten bieten die Möglichkeit, Kommentare zu hinterlassen und dort eine URL zu hinterlegen. Wenn Du Artikel von anderen Bloggern liest, hinterlasse einen Kommentar und sag Deine Meinung. Dadurch bekommst Du meist zwar nur einen sehr schwachen (No-Follow) Link, doch auch die sind wichtig für die Suchmaschine. Außerdem kannst Du so direkt auf Deinen Blog aufmerksam machen und im Idealfall Leser für Dich gewinnen. Achte deshalb darauf, dass Du keine Spam-Kommentare á là „Toller Text.“ Hinterlässt, sondern wirklich etwas beiträgst.

  1. Gastbeiträge

Viele Blogger bieten anderen an, Gastbeiträge zu schreiben. Wenn Du also zu einem Thema wirklich etwas zu sagen hast, biete doch an, auch auf anderen Seiten darüber zu schreiben. Meistens bekommst Du dafür einen SEO-relevanten (DO-Follow) Backlink und manchmal auch ein paar neue Leser.

Wenn Du auf der Suche nach Gastartikelplätzen bist, frage entweder direkt bei dem Blog an, für den der Artikel passen würde, oder nutze entsprechende Facebook-Gruppen.

  1. In Netzwerken anmelden

Im Internet gibt es viele thematische Linksammlungen und Blogverzeichnisse, wie z.B. die Brigitte Mom Blogs oder Topblogs. Eine Anmeldung lohnt sich, denn das bringt nicht nur Leser, sondern auch einen Link.

  1. Blogparaden und Linkparties

Viele Blogger machen regelmäßig Blogparaden oder Linkparties. Je nach Aufbau und Ablauf bekommst Du dafür auch einen Do-Follow oder No-Follow Link. In jedem Fall aber hast Du ein tolles Thema, über das Du schreiben kannst und Leser des Veranstalters, die auf Dich aufmerksam werden.

Fazit

Du siehst also, schon mit ein paar wenigen Maßnahmen kannst Du Deine Texte suchmaschinenfreundlicher machen. So hast Du zumindest die Chance, dass einer Deiner Texte zum Dauerbrenner wird und nicht als Eintagsfliege endet. Keine dieser Stellschrauben nimmt Deinen Texten die Seele oder lässt sie weniger interessant für Deine Leser sein. Dein Blog profitiert in jedem Fall davon.

Für Blogger, die Kooperationen mit Unternehmen eingehen wollen, könnte auch folgender Artikel hilfreich sein:

Wenn dir Johannas Beitrag gefallen hat, dann vergiss bitte nicht, einen Kommentar zu hinterlassen und den Beitrag zu teilen. Und wenn du auch zukünftig keine Blogartikel auf meinem Blog verpassen willst, dann trage dich am besten direkt in meinen Newsletter ein und du erhälst eine Mail, wenn ein neuer Beitrag online geht (in der Regel passiert das zweimal in der Woche).

Mit dem IPhone fotografieren – Bildbearbeitung mit Apps

Der heutige Beitrag ist ein Gastbeitrag von Marion. Sie ist Autorin eines Lifestyle-Magazins. In ihrem Beitrag stellt sie uns ihre Lieblings-Apps für die Handyfotografie, insbesondere mit dem IPhone vor.

Mit diesen Apps machst Du Smartphone Fotos wie ein Profi

Oft werde ich gefragt: “Marion, mit was fotografierst Du?” Die Gesichter sind dann meistens etwas skeptisch, wenn ich ihnen sage: “Mit meinem IPhone 8S.”
Natürlich habe ich auch eine Spiegelreflex Kamera. Aber ehrlich? Meine schönsten Aufnahmen entstanden spontan und unerwartet.

Nicht immer schleppe ich mein ganzes Equipment mit. Z.B. auf einer Walking Safari, durch das Okavango Delta, nehme ich nur mein IPhone mit. Denn ohne Kamera klettert es sich besser, falls ich mal auf Löwen stoße.

Aber wie kann man mit so einem kleinen Objektiv arbeiten und dann auch noch so tolle Aufnahmen machen?

Mit Fotobearbeitung. Was für die Profis Adobe Creative Suite ist, ist für IPhone Fotografen eben eine Handvoll kleiner Apps, mit denen man prima Bilder aufpeppen und Belichtungsfehler und Bildausschnitte ausbessern kann.

Hier sind meine Lieblings Apps zur schnellen und professionellen Bildbearbeitung:

Bilder am IPhone selbst korrigieren

iPhone App

Ich sag immer “Keep it simple” ( mach’s einfach). Wenn du sowieso schon mit Deinem Iphone fotografierst, kannst du auch die integrierten Korrekturfunktionen verwenden.

Die wichtigsten Funktionen sind hier das Zuschneiden eines Bildausschnitts und die Helligkeit. Oftmals ist das Bild einfach zu dunkel und mit der Funktion “Belichtung” oder “Brillanz” kannst du dein Bild schnell einmal mehr Licht geben. Bei überbelichteten Bildern verwende einfach mehr Kontrast und nehme Glanzlichter zurück. Eine kleine Spielerei am Anfang, mit großem Effekt am Ende.
Das Objekt zwar getroffen, aber nicht mittig? Kein Problem. Mit der Schneidefunktion und dem Raster kannst du jedes Bild noch in den richtigen Winkel setzen.

Die Portrait Funktion

Seit der Version 8.x bietet Iphone die sogenannte Portrait Funktion an. Hier kannst du mit Tiefenschärfe spielen und den Hintergrund unscharf gestalten, sodass der Betrachter sich auf das fokussiert, was scharf ist. Z. B. ein Gesicht. Aber auch Blüten und Blätter. Achte dabei darauf, dass du den Abstand einhältst. Das Display zeigt dir aber an, wenn du optimal zum Objekt stehst.

Tolle Filter App: MOLDIV

Ich habe schon unzählige Filter Apps versucht. Geblieben ist MOLDIV. Der Grund: Die App ist in ihrer Gratisversion schon ausreichend und nervt nicht, mit ständigen Advertising zum upgraden. Hier gibt es einen tollen Vintage Filter, der Bilder auf alt trimmt.

Weichzeichnen

Aber auch der WEichzeichner von MOLDIV hilft dir, in Deinem Bild einen Fokus zu setzen. Ihn gibt es Linear und Radial und lässt sich individuell anpassen. Das ersetzt bei Portrait Aufnahmen z.B. die oben erwähnte Portrait Funktion des S8 und 10. Wenn du also ein IPhone 7 OHNE Portrait Funktion hast, kannst du hier nachträglich noch einen Akzent setzen.

Collagen App: Video und Fotos gleichzeitig in einem Foto Grid

Viele Blogger und Facebook User spielen mit Collagen. Irgendwann einmal fiel mir eine Collage auf, in der in einem Fenster ein Video lief und in den anderen statische Fotos waren. Wie geht das? fragte ich mich und fand nach längerem Suchen die Passende App. Mit Foto Grid kannst du deine Collagen mit Bildern und mit Videos gleichzeitig gestalten und gibst so Deinem Facebook Post eine unglaublich tolle Dynamik.

HD Fotografie

 

Eine ruhige Hand oder manchmal auch ein Stativ brauchst du für die Fotor HDR MultiStyle HDR App. Hier werden zwei Bilder kurz hintereinander geschossen, übereinander gelegt und die Bildtiefen ausgerechnet und beide Bilder zu einem gestochen scharfen Bild kombiniert. So kannst du auch ohne HD Spiegelreflex Kamera beeindruckende HD Bilder schießen.

Bilder verkleinern ohne großen Qualitätsverlust

Wer selbst bloggt, weiß wie langsam so ein BlogPost wird, wenn man Bilder mit hoher Auflösung einstellt. Man kann sie zwar direkt am Iphone drosseln, jedoch verlieren sie hier an Schärfe und Brillanz.

Hier muss ich allerdings nun vom Iphone auf den PC wechseln und verkleinere meine Bilder mit Tiny Pic vor dem Hochladen auf meine Internetseite. Diese App ist leider nur bis zu 1000 Bildern gratis. Danach kostet sie monatlich einen kleinen Betrag. Jedoch gibt es sehr viele Alternativen, die man, sobald man die 1000 Bilder verbraucht hat, einfach mal ausprobiert. So mogelst du dich kostenfrei durch.

Canva – Tolle Collagen und Layouts gestalten

 

Wer kein Budget für InDesign hat, kann mit der Gratis Version von Canva wunderschöne Layouts gestalten. Du kannst die Formate gleich so wählen, dass sie in das jeweilige Social Media passen. So gibt es hier Vorlagen für Facebook Posts, Instagram Layouts Twitter usw. Damit gehst du sicher, dass deine Posts passend für das jeweilige Social Media gestaltet sind. Auch ganz prima ist die Erstellung von PDF Formaten. Gerade wenn man seinem Leser ein e-Book zur Verfügung stellen mag, kann man sich hier mit allen möglichen grafischen Funktionen austoben.
Deine eigenen Bilder kannst du auch hochladen und in das Layout integrieren. Und es ist wirklich einfach. Du brauchst keine grafischen Vorkenntnisse.
Die App gibt es für das IPhone als auch als Desktop Version. Bei PDFs kann ich dir empfehlen, hier auf dein MacBook oder PC zu wechseln, weil du hier einfach besser siehst, was du gerade machst.

Toller Effekt mit Schwarz/Weiss und Farbakzenten

Mit Color Pop kannst du ein Motiv in Schwarz-Weiß umstellen und dann kleine Details wieder farblich zurückholen. So habe ich z.B. bei diesem Foto die Augen meiner Katze wieder auf Grün retuschiert, das gesamte Bild aber in Schwarz weiß belassen. Das geht tatsächlich mit dem Finger! Ich find’s genial.

Viel Spass beim gestalten Deiner Bilder wie ein Profi.

Über die Autorin

Marion fing an zu bloggen und hatte plötzlich ein ganzes Online Magazin. Mit ihren befreundeten Autoren und Gastbloggern betreibt sie eine abwechslungsreiche Lifestyle Plattform, mit vielen unterschiedlichen Themen die sich alle um Eines drehen: Luxus.




Hat die der Beitrag gefallen? Kennst du die vorgestellten Apps, benutzt du sie vielleicht selber? Dann erzähle mir davon in einem Kommentar. Und vergiss nicht, Marion auch zu besuchen!

Der perfekte Blogger

Der perfekte Blogger

In letzter Zeit überlege ich sehr oft, was einen wirklich guten Blogger ausmacht. Ich habe einige Blogs mit Tipps und auch einige Anmerkungen bei Facebook gelesen und daraus geschlossen, was der perfekte Blogger überhaupt alles für Kenntnisse und Fähigkeiten haben muss und was man als Blogger niemals machen darf:

Der perfekte Blogger hat eine journalistische Ausbildung

Der perfekte Blogger muss ein ausgebildeter Journalist sein oder zumindest Kenntnisse im journalistischen Schreiben haben, egal was er für einen Blog hat und ob er beruflich oder nur zum Spaß bloggt.

Mir wurde nahe gelegt, doch einmal ein Buch über journalistisches Schreiben zu lesen. Anscheinend ist mein Schreibstil zu laienhaft und entspricht nicht den Anforderungen der professionellen Print- und Onlinemedien. Ich bitte vielmals um Entschuldigung, dass ich einfach „frei Schnauze“ meine Berichte aufs Papier bzw in die Datenbank klatsche, ohne journalistische Kenntnisse. Nun ja, ich schreibe einen persönlichen Blog und keine professionelle Zeitung. Warum sollte man als Hobbyblogger nun also irgendetwas in diese Richtung lernen? Geht dadurch nicht das ehrliche und individuelle verloren, das einem Blog doch erst eine eigene Persönlichkeit gibt? Wer gerne den unpersönlichen Schreibstil mag, ist bei mir sicherlich nicht richtig aufgehoben.

Der perfekte Blogger hat zusätzlich eine fotografische Ausbildung

Der perfekte Blogger muss ein Fotograf sein und auch über eine entsprechende Ausrüstung verfügen.

Entschuldigung wenn meine Bilder zu laienhaft sind. Ich fotografiere nur zum Spaß und nicht mit dem Hintergedanken, Fotos von der Qualität zu erschaffen, wie Leute, die mit ihren Bildern ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen. Ich habe nie einen Fotokurs besucht und lerne nach und nach dazu. Ja, und ich habe mir noch kein Fotostudio daheim eingerichtet. Das Ganze ist dazu auch mit Kosten verbunden.

Klar kann man sich für wenig Geld ein halbwegs anständiges Equipment bekommen, aber mal ehrlich, sobald man für die Komposition der Fotos mehr Zeit aufwenden muss als für das eigentliche Schreiben, läuft doch irgendetwas falsch. Verlangt ihr das wirklich von anderen Blogs, dass die Bilder aussehen wie aus Hochglanzmagazinen? Wieso wollt ihr das?

Solange die Bilder scharf sind und nicht verwackelt ist es doch egal, ob sie mit dem Handy gemacht wurden oder einer Phase One P65+. Wieso müssen Fotos neben den vorgestellten Produkten auch noch Deko haben? Wird dadurch die Kosmetik besser, schmeckt das Katzenfutter anders oder haben die Kinder beim Spielen mehr Spaß an der Spielzeuglok wenn daneben ein Teddy im Bild ist? Ich behaupte nein!

Aber gut, jeder wie er mag und wenn einem meine Fotos, auf denen ich in der Regel das vorgestellte Produkt in den Vordergrund stelle und nicht mit unnötigem Schnickschnack ablenken will, nicht gefallen, muss ich damit leben. Ich finde auch, dass einige Blogger supertolle Bilder machen und natürlich stelle ich gewisse Ansprüche auch an mich, aber zu kritisieren, dass es meinen Fotos an Deko fehlt, verfehlt in meinen Augen das Ziel um Meilen. Übrigens, du kannst für deinen Blog auch kostenlose Stockfotos bekommen!

Der perfekte Blogger verfügt über Programmierkenntnisse

Am besten sollte man als perfekter Blogger bevor man mit dem Bloggen überhaupt anfängt hervorragende Kenntnisse in html und CSS haben, um sich das eierlegende Wollmichsautemplate basteln zu können, dass alle Wünsche des Bloginhabers und der Leser erfüllt. Alternativ darf man auch viel Geld in die Hand nehmen und sich etwas stricken lassen.

Ja, ich nehme nur kostenlose Themes, die ich ein wenig an meine Wünsche anpasse, leider ohne vorher genannte Programmierkenntnisse zu haben. Mein Blog ist noch immer mein Hobby, für das ich nicht wirklich viel Geld ausgeben mag. Ich verdiene ja auch nicht wirklich etwas mit meinem Blog, bekomme nur ab und an einmal ein paar Testprodukte. Wer meinen Blog einmal genauer anschaut wird aber feststellen, dass ich auch ganz oft über selber gekauftes schreibe. Also geht meine ganz persönliche Kosten-Nutzen-Rechnung hier auch nicht auf. Natürlich muss der Blog ansprechend gestaltet sein, aber niemals wird es perfekt werden und niemals werden es alle gleich mögen. Damit kann ich leben, versuche aber natürlich, kein zu langweiliges oder trübes Design zu wählen. Deshalb ja auch das neue.

Der perfekte Blogger muss sich auf ein Thema und eine Zielgruppe festlegen

Der perfekte Blogger schreibt über ein bestimmtes Thema für eine ganz bestimmte Zielgruppe. Leute, schreibt bloß nicht über Kosmetik und Kochrezepte, denn dann macht ihr es euren Lesern schwer zu erkennen, dass sie zu eurer Zielgruppe gehören. Legt euch auf ein Thema fest!

Findet ihr doof? Gut, ich auch! Ich schreibe eben über Produkttests, Ausflüge, meine Gedanken. Wen ich damit erreichen will? Jeden, den das jeweilige Thema eben interessiert! Meine Zielgruppe? Männlich oder weiblich ab einem Alter von etwa 12 Jahren (ich schreibe auch über PC Games!). Treffen diese beiden Kriterien auf dich zu? Herzlichen Glückwunsch, dann darfst du auch zukünftig wiederkommen und bei mir lesen, denn du gehörst zu meiner Zielgruppe. Und wenn du jünger bist, darfst du trotzdem bei mir lesen!

Du fühlst dich weder als Mann noch als Frau? Auch du darfst bei mir lesen! Wieso muss jeder Blog nur auf eine Thematik festgelegt sein? Ich kenne keine Tageszeitung, die ausschließlich über Politik schreibt oder Wirtschaft, alle schreiben über verschiedenste Themen und werden trotzdem gekauft. Und wer sich nur für ein Thema interessiert, der kauft sich eben Fachzeitschriften. Aber selbst in denen gibt es oft genug ein paar Seiten, die „off topic“ sind.

Immer mit dem Gedanken bloggen, damit Geld zu verdienen

Der perfekte Blogger bloggt natürlich nicht zum Spaß oder weil er seinen Mitmenschen etwas mitteilen will, sondern er will immer Geld mit seinem Blog verdienen, sei es durch Bannerwerbung, Affiliate-Programme oder bezahlte Blogberichte. Und zwar ausschließlich, nicht nur um die laufenden Kosten zu decken, sondern um reich zu werden! Das führt dann unweigerlich zum nächsten Punkt:

Der perfekte Blogger darf sich bloß nicht unter Wert verkaufen

Der perfekte Blogger verkauft sich nicht unter Wert und macht nichts gratis. Das ist eine tolle Aussage von Leuten, die mit ihren Blog auch Geld verdienen, vielleicht sogar als einzige Geldquelle. Sie kam zwar nicht direkt auf mein Hilfegesuch, aber ich lese es soooooo oft! Aber wieso bitte darf ein kleiner Blogger nicht für 0€ oder 25€ oder 50€ oder 75€ einen Blogbericht verfassen? Wieso muss er überhaupt Geld nehmen?

Wieso darf man nicht auch einfach über ein Testprodukt schreiben oder über etwas, das man sich gar selber gekauft hat? Selbstverständlich weiß ich, das ist kostenlose Werbung, aber Geld bekommt man oft nur ab einer gewissen Reichweite und die muss man sich erst einmal aufbauen. Sobald man eine gewisse Stammleserschaft hat, hat man ja eh die Möglichkeit, sich die Projekte gezielter auszusuchen. Und wenn jemand damit zufrieden ist, nur ein Testprodukt zu bekommen, ist das doch vollkommen in Ordnung.

Viele Blogberichte bringen viele Leser

Der perfekte Blogger schreibt ganz viel. Möglichst täglich, wenn nicht sogar mehrmals täglich. Die Masse macht es, schließlich will der Leser ja regelmäßig mit neuem Lesestoff versorgt werden. Ist ja bei Tageszeitungen auch nicht anders. Und wenn einem nix besseres einfällt, schreibt man eben, wie oft die Katze wieder gepupt hat oder welche Proben aus Zeitschriften man ein einziges Mal verwendet hat und wie toll sie sind. Hauptsache man veröffentlicht immer etwas, auch wenn man nix zu sagen hat.

Leser an sich binden

Der perfekte Blogger weiß, wie man Leser an sich bindet, nämlich am besten mit diesen meganervigen Pop-Ups, die immer dann mittig auf dem Bildschirm aufpoppen, wenn man gerade angefangen hat zu lesen. Je mehr davon und je häufiger der Aufruf, seine Mailadresse anzugeben oder dem Blog auf andere Art zu folgen, umso besser. Irgendwann trägt der Leser sich schon in die Liste ein, um endlich diesen einen Bericht in Ruhe zu Ende lesen zu können.

Schreibe worüber alle schreiben

Der perfekte Blogger weiß, wenn alle über ein Thema oder ein Produkt schreiben, dass muss es ja gut sein, also sollte man schnellstens auf den Zug aufspringen und selber darüber schreiben. Je öfter man ein Produkt lobt, um so besser wird es schließlich. Außerdem macht es ja viel zu viel Mühe, sich Dinge zu suchen, über die noch nicht so viele geschrieben haben. Da bieten DM und Co. doch so tolle Möglichkeiten, und das auch noch für wenig Geld.

Ja, wie ihr sicherlich gemerkt habt, habe ich vieles sehr übertrieben und überspitzt dargestellt. Leider sind das im Grunde die Kernaussagen, die man bekommt, wenn man Hilfe sucht und seinen Blog bewerten lassen will oder vermeintliche Anfängertipps liest. Sicherlich sind viele der Aussagen zutreffend, wenn man professionell bloggen möchte, seinen Blog als Geldquelle nutzt und ihn nicht als Hobby sieht.

Aber für mich soll der Blog ein Zeitvertreib sein, ich freue mich zwar über mehr Leser, aber 5000 oder gar 10000 Zugriffe an einem Tag erwarte ich nicht. Ich freue mich, wenn neue Blogposts einige Dutzend Zugriffe haben und andere Spaß am Lesen haben und bei mir vielleicht etwas entdecken, dass sie noch gar nicht kannten.

Deshalb schreibe ich auch nur selten über Dinge, die gerade „modern“ sind, denn nach dem dritten Mizellen-Gesichtswasser-Blogbericht kennt man doch schon die gesamte Entstehungsgeschichte und Wirkweise. Ich schaue persönlich lieber auf einen Blog, wenn Dinge vorgestellt werden, die ich noch nicht kenne und die eher ein „Geheimtipp“ sind. Obwohl ich jetzt schon ein Jahr blogge (mal mehr, mal weniger), lerne ich jeden Tag etwas dazu und versuche auch jeden Tag, noch besser zu werden.

Und du?

Jetzt würde mich interessieren, wie seht ihr das Thema, was muss man können, was sollte man können? Können Blogs, die sich nicht ausschließlich auf ein Thema festlegen in euren Augen bestehen? Oder lest ihr nur dann regelmäßig, wenn der Blog eine klare Ausrichtung hat? Wie steht ihr zum Thema Fotos, würdet ihr eher wiederkommen, wenn die Texte kurz und mittelmäßig sind aber tolle Bilder gezeigt werden oder würdet ihr eher wiederkommen, wenn die Texte sehr gut sind, die Bilder aber eher mittelmäßig? Was machen für euch gute Texte und gute Bilder aus?

PS: Auch ich habe angefangen, Affiliate-Links und Werbung in den Blog mit aufzunehmen. Der Blog kostet eben auch Geld und wenn sich so die Kosten reduzieren oder ich sogar neue Fotosausrüstung für bessere Blogfotos anschaffen kann, dann freut mich das auch sehr! Deshalb gibt es unter diesem Beitrag auch eine kleine Werbung. Ach ja, einen Newsletter-Pop-Up habe ich auch, den findet ihr unten links in der Ecke. Wenn ihr euch da eintragen würdet, wäre es sehr nett. Alternativ geht das natürlich auch über die Sidebar. Und bei Facebook und Co könnt ihr mir auch folgen, da bekommt ihr auch immer neue Beiträge angezeigt.

 

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