10 Tipps zum Geld sparen, die garantiert funktionieren

Weihnachten ist nun schon wieder seit ein paar Wochen vorbei und das neue Jahr nimmt langsam Fahrt auf. Da macht man sich natürlich wenig Gedanken über das nächste Weihnachtsfest. Oder zumindest über den geplanten Urlaub. Ob Geschenke oder Flug, es wird in jedem Fall nicht ganz billig. Doch mit ein paar Tricks und etwas Disziplin schafft es jeder, bis zum Zieltermin ein paar Euro zu sparen.

Wie du am schnellsten dein Geld im Supermarkt und im Haushalt verbrennst, habe ich die ja bereits ausführlich erzählt.


Dein Vertrauen ist mir extrem wichtig: Dieser Artikel enthält Empfehlungs-Links (Affiliate-Links). Buchst du über einen der Links ein Hotel oder kaufst ein Produkt, dann erhalte ich eine kleine Provision. Dir entstehen dadurch keine Mehrkosten und du unterstützt dadurch diesen Blog. Vielen Dank! Deine Tanja


Wieso schreibst du dir nicht einen Wunschzettel? Was würdest dur gerne kaufen, für das du aber noch kein Geld hattest oder es nur nicht ausgeben wolltest? Egal ob Designerschuhe, ein Luxusurlaub oder einfach nur neue Möbel für’s Wohnzimmer, nur realistisch sollte er bleiben. Setze dir ein Ziel, recherchiert, wie teuer dein Wunsch ist und schreib ihn auf. Als Motivation könntest du jeden Monat notieren, wie viel Geld du schon zusammen hast, um diesen Wunsch zu erfüllen.

Setze dir ein überschaubares Ziel. 3, 6, 12 oder doch mehr Monate? Wenn du über einen zu langen Zeitraum planst, ist irgendwann die Motivation wieder weg. Dass du in einem Jahr vermutlich nicht das neue Auto abbezahlt bekommst ist sehr wahrscheinlich. Aber auch nicht unmöglich, wenn du es richtig anstellst.

Geld sparen heißt immer, sich von etwas zu trennen oder auf etwas zu verzichten. Aber wenn du erst einmal angefangen hast und die ersten Erfolge erzielst, dann wird der Drang, das Sparschwein schneller zu füttern, immer größer!

Ich persönlich empfehle, das eingesparte Geld auf einem kostenlosen Girokonto oder Depot bei ComDirekt* anzulegen. Das nutze ich selber und ist superpraktisch und total easy. Du kannst dich per Videochat verifizieren und erhältst schon kurz darauf alle Unterlagen per Post. In den ersten 12 Monaten profitierst du zudem von günstigen Konditionen bei allen Aktivitäten auf deinem Depot (die Depotführungskosten sind gratis, nur kaufen/verkaufen kostet etwas Geld).

10 Tipps zum Geld sparen, die garantiert funktionieren

Tipp Nr. 1: Kleiderschrank ausmisten

Fangen wir an mit dem was du schon daheim hast, aber nicht brauchst. Es wird Zeit, dass du deinen Kleiderschrank ausmistest. Alles, was du im letzten Jahr nicht getragen hast, sollte weg. Besonders gute Stücke kannst du bei eBay oder bei Kleiderkreisel verkaufen. Kleidung, die noch tragbar ist, aber kein Geld bringt (weil sie zum Beispiel von einer Billigkette stammt), gehört ihr in die Altkleidertonne vom Roten Kreuz oder anderen Anbietern. Keinesfalls in den Müll!

Das Aufräumen des Kleiderschranks bringt gleich zwei Vorteile:
Das Geld, das du für deine ungetragenen Stücke erhältst, kannst du direkt in eine Spardose werfen (oder auf ein Sparbuch, Tagesgeldkonto oder sonstiges einzahlen. Gibt zwar keine Zinsen, ist aber auch nicht mehr so schnell erreichbar). Damit schaffst du dir eine erste Basis im Sparschwein. Kleiner Tipp: Die Kleidung verkauft sich immer der Jahreszeit entsprechend. Einen Wollmantel bekommst du im Sommer schlechter los als im Herbst/Winter.

Und ganz nebenbei siehst du, was für tolle Sachen du eigentlich im Kleiderschrank hast. Somit brauchst du nicht ständig neue Kleidung kaufen. Übrigens: Frustshoppen verursacht nur mehr Frust, wenn du wieder zu viel Geld ausgegeben hast und die Dinge eigentlich eh nicht brauchst.

Tipp 2: Keller, Garage und Dachboden ausmisten

Analog zum Kleiderschrank lassen sich in fast allen Haushalten Schätze finden, die man online oder auf Trödelmärkten noch zu etwas Geld machen kann. Die alte Kommode aus Omas Wohnung, der Kunstdruck von Tante Hilde, den dritten Mixer oder auch nur die Kerzenständer aus der Jugend. Fast überall finden sich Dinge, die zum wegwerfen zu schade waren, aber eigentlich nur Platz wegnehmen. Vielleicht tust du dich auch gleich mit zwei oder drei Freunden zusammen und ihr stellt euch gemeinsam auf den Trödelmarkt. Dann könnt ihr euch die Standmiete teilen und mehr Spaß macht es auch. Übrigens findet ihr auch auf Trödelmärkten noch Abnehmer für eure aussortierte Kleidung.

Alternativ kannst du deinen Hausrat auch auf eBay, eBay Kleinanzeigen oder in diversen Trödelmarktapps anbieten. Das Geld, das du hier eingenommen hast, füttert ebenfalls dein Sparschwein. Denn da kommt mit der Zeit noch einiges dazu.

[amazon_link asins=’3499628953,3499633817,362518141X,3499624818,3778792857,3517096709,3868828656′ template=’ProductCarousel‘ store=’tan07-21′ marketplace=’DE‘ link_id=“]

Tipp 3: Münzen oder Scheine sammeln

Ein weiterer toller Trick ist das Sammeln von bestimmten Münzen oder Scheinen. Hier bietet es sich natürlich an, 1€ oder 2€ Münzen zu sammeln oder 5€ Scheine. Die tun in der Regel noch nicht so weh. Jeden Abend schaust du in deinem Portmonee nach, ob sich die entsprechenden Münzen oder Scheine darin befinden. Noch mehr Futter für dein Sparschwein! Du wirst überrascht sein, wie viel dadurch bis zum Jahresende zusammen kommen kann!

Tipp 4: Verträge prüfen

Egal ob Handy, Internet,* Strom* oder Gas*, du solltest regelmäßig deine Verträge überprüfen. Wir sind überzeugt von Check24 und wechseln regelmäßig unseren Stromanbieter. Auch Internet haben wir über Check24 abgeschlossen. Da hat immer alles reibungslos geklappt und wir haben einiges an Geld sparen können bisher. Das Geld, das du im Vergleich zu deinen Altverträgen sparst, legst du nun auch in die Spardose. Das können beim Handy zum Beispiel schon 2-5€ oder mehr im Monat werden.

Tipp 5: Versicherungen prüfen

Überle dir genau, welche Versicherungen du wirklich benötigst. Den Rest solltest du umgehend kündigen, um unnötige Kosten zu sparen. Haftpflicht-, Hausrat- und Berufsunfähigkeitsversicherungen sollte jeder haben. Aber benötig du du wirklich eine Handy-, Brillen oder Hundekrankenversicherung? Das ist im Einzelfall abzuwägen. Eine erste Anfrage ergibt beispielsweise bei Check24, dass eine Hundekrankenversicherung inkl. OP für einen 7 Jahre alten großen Mischling ab 40€ im Monat kostet. Das sind fast 500€ im Jahr. Möglicherweise bist du besser aufgestellt, wenn du das Geld selber beiseite legst. Denn sollte dein Hund nicht krank werden, ist das ganze Geld weg. Je nach Versicherung kommt auch dieses Mal das gesparte Geld in das Sparschwein bzw. in ein Extra-Schweinchen, um den Tierarzt zu bezahlen.

Gerade zum Jahresende ab Oktober lohnt der Preisvergleich bei den Autoversicherern. Auch wenn ich von Check24 überzeugt bin, so muss ich doch darauf hinweisen, dass gerade bei der Autoversicherung einige große Versicherer nicht mit Check24 kooperieren. Es lohnt auf jeden Fall bei denen selbst nochmal nachzufragen.

Tipp 6: Einnahmen-Ausgaben-Liste führen

Es ist viel Arbeit, aber um seine Einnahmen und Ausgaben immer im Überblick zu haben, ist ein Tracking der Ausgaben unabdingbar. Ich habe mir dazu eine Excel-Liste angelegt, in der ich alle Ausgaben und Einnahmen eintrage und sie bestimmten Kategorien zuordne. Außerdem sollte die Liste alle deine Ausgaben enthalten, die nur in Intervallen auftreten, wie Versicherungen. So weißt du direkt, was du jeden Monat beiseite legen musst, um am Jahresanfang die Versicherungen zu bezahlen.

Mein Freebie für dich: Meine Einnahmen und Ausgabenrechner als Excel-File Einnahmen-Ausgaben-Rechner

Der Rechner enthält bereits fiktive Werte, an denen du dich orientieren kannst. Im ersten Tabellenblatt findest deine tagesaktuellen Ausgaben und im zweiten kannst du umrechnen, wie viel du für deine quartalsweise oder (halb)jährlich abgebuchten Ausgaben jeden Monat beiseite legen musst. Deine monatlichen Ausgaben kannst du grafisch darstellen. Jetzt siehst du auf einem Blick, welche Ausgaben den größten Anteil ausmachen und wo eventuell noch Sparpotenzial besteht.

Tipp 7: Essensplan erstellen und Einkaufszettel schreiben

Der Trick ist alt und doch halten wir uns fast nie daran. Mit einem Einkaufszettel kaufen wir gezielter und weniger ein. Sich daheim hinzusetzen und aufzuschreiben, was man einkaufen will zwingt einen dazu, wirklich darüber nachzudenken, was wir kaufen müssen. Leichter wird das ganze, wenn wir uns im Voraus Gedanken darüber machen, was wir in den nächsten Tagen kochen wollen.

Sparen

Übrigens kann ich dir zwei tolle Apps empfehlen, mit denen du ganz easy deine Einkaufszettel schreiben und verwalten kannst: OneNote und Evernote. OneNote benutzen wir sogar auf der Arbeit. Die Möglichkeiten, die man mit den Notizbüchern hat sind der Wahnsinn. Du kannst dir beispielsweise Rezeptbücher anlegen und dann ganz einfach die fehlenden Zutaten in eine Liste kopieren. Da du OneNote sowohl am PC als auch am Handy benutzen und alle Geräte synchronisieren kannst, ist das wirklich eine feine Sache. Mit Evernote habe ich mich noch nicht ganz so viel beschäftigt, aber das Prinzip ist das gleiche. Allerdings kostet Evernote monatlich Geld. OneNote habe ich bei meinem Officeprogramm direkt dabei.

Ausgestattet mit einem analogen oder digitalen Einkaufszettel wirst du in Zukunft viel weniger kaufen und noch weniger wegwerfen. Auch das spart jede Menge Geld.



Tipp 8: Vorratsschrank und Kühlschrank regelmäßig aufräumen

Kennt ihr das auch? Ihr kauft etwas, stellt es in den Schrank, dann stellt ihr etwas davor und keine 5 Minuten später habt ihr schon vergessen, dass ihr das Produkt jemals gekauft habt? Und dann kommt der Tag, an dem ihr es brauchen könntet und denkt, ihr habt es nicht und kauft es nochmal? Mir ist das leider viel zu oft passiert. Bis ich angefangen habe, meinen Vorratsschrank einmal komplett auszuräumen und alles zu sortieren. Die nächsten Wochen muss ich außer Frischwaren wirklich gar nichts kaufen. Ein Trick um den Überblick zu behalten wäre beispielsweise, eine Liste zu erstellen und immer abzuhaken, wenn ihr etwas aus dem Schrank nehmt. Dann wisst ihr immer, ob noch genug Nudeln da sind oder ob euch vielleicht die Hefe ausgegangen ist. So vermeidet ihr, dass ihr zu viel kauft und am Ende etwas wegwerfen müsst.

Das gleiche gilt auch für den Kühlschrank. Ordentlich eingeräumt und richtig sortiert überseht ihr nicht so viel und müsst weniger wegwerfen.


Tipp 9: Gebrauchtes statt Neues

Einerseits kannst du etwas Geld verdienen, wenn du gebrauchte Dinge verkaufst, gleichzeitig aber auch von niedrigeren Preisen profitieren, wenn du nicht neu kaufst. Kleidung, Möbel, Kamerazubehör, Playstationspiele, so vieles lässt sich super auch gebraucht kaufen und somit viel Geld sparen. Kleidung findet man oft tolle gebrauchte (das weißt du ja, denn mittlerweile hast du deine sicherlich schon aussortiert). Oben habe ich dir Tipps gegeben, wo du deine Sachen verkaufen kannst. Genauso gut kannst du dort auch Dinge finden, die du haben willst und die nicht zwingend unbenutzt sein müssen. Oft werden Dinge sogar an Selbstabholer verschenkt. Und dann schaut man doch eher über eine kleine Macke hinweg, als wenn man es neu kauft.

 

Tipp 10: Gratisressourcen nutzen oder Dinge ausleihen

Es gibt kostenlose Probeabos für Zeitschriften, e-Books, Streamingdienste, Kreativzubehör und viel mehr. Teils gibt es aus Gratiszugänge mit eingeschränkten Leistungen. Probier mal aus, ob du damit nicht eventuell sogar auskommst. Übrigens bekommst du sehr viele Fonts und Bilder gratis und legal im Netz, zum Beispiel bei Creativemarket:

Powered by Creative Market

Die Bilder in diesem Beitrag habe ich aus den Stockphotopacks von der wirklich tollen Seite Ivory Mix. Man darf die angebotenen Bilder gratis für kostenlose Inhalte benutzen und muss nicht einmal eine Quelle nennen (was ich natürlich hiermit trotzdem getan habe)!

Für Leseratten gibt es in vielen Städten und Gemeinden mittlerweile Büchertauschecken. Alte Telefonzellen, Schaukästen oder ähnliches werden so umfunktioniert, dass man Bücher dort hineinstellen und herausholen kann. Man bringt ein gelesenes Buch mit und nimmt ein anderes mit. Und auch wenn Büchereien aussterben, noch gibt es sie.
Für alles weitere kannst du Tausch- und Teilgruppen mit den Nachbarn gründen und euch beispielsweise das Monatsticket der Nachbarin ausleihen, um am Samstag in die Stadt zu fahren. Werkzeug leihen (im Baumarkt gegen Gebühr oder gratis? beim Nachbarn) anstatt es zu kaufen ist auch eine kostengünstige Möglichkeit. Aber sei so fair und biete etwas im Gegenzug an.

Es gibt sicher noch viele weitere Ideen, wie du in Zukunft Geld sparen kannst. Vielleicht hast du ja noch weitere Ideen, mit denen sich Geld sparen lässt? Verrate mir deine Tipps dazu doch einfach einen Kommentar!


 

Verwirkliche deine Träume – Teil 3

Willkommen zum dritten Teil meiner Reihe „Verwirkliche deine Träume). Falls ihr neu auf meinem Blog seid, hier findet ihr Teil 1 und Teil 2.

Träume kosten oft Geld, ein neues Auto zum Beispiel, eine Neuorientierung im Berufsleben kann finanzielle Einbußen bedeuten, die Weltreise finanziert sich auch nicht unbedingt über die Leser eurer Blogs und auch der Ausbruch aus der unglücklichen Beziehung kann zu finanziellen Engpässen führen. Geld ist in unserem Alltag ein sehr bestimmender Faktor, denn Miete und Essen müssen irgendwie bezahlt werden. Und selbst wenn das Eigenheim schon abbezahlt ist, wollt ihr sicherlich nicht bei Kerzenschein wohnen und das Wasser vom Friedhofsbrunnen oder aus dem nächsten Bach klauen. Es gilt also, mit dem, was man zur Verfügung hat, mindestens so zu haushalten, dass man damit gut über die Runden kommt, besser noch, dass am Ende vom Geld nicht noch Monat übrig ist, sondern umgekehrt.

Geld2Wenn man schon beim täglichen Einkauf ein paar Dinge beachtet, lassen sich jede Woche ein paar Euro einsparen. Allerdings beinhalten einige Tipps den Einsatz von Kundenkarten oder erfordern eine Anmeldung auf bestimmten Seiten. Persönliche Daten werden gesammelt und diese auch genutzt , um personalisierte Werbung zu erstellen. Darüber muss man sich im Klaren sein. Aber jeder, der Facebook nutzt oder Google oder auch nur im Internet unterwegs ist, wird gemerkt haben, dass man sehr oft Werbung von Dingen angezeigt bekommt, die man sich kürzlich auf Amazon oder sonstwo angeschaut hat. Meine ganz persönliche Meinung ist also, dass ich es als nicht bedrohlich empfinde, wenn mein Einkaufsverhalten ausgewertet wird. Bisher habe ich noch keine negativen Erfahrungen gemacht, keine unerwünschte Werbung oder ähnliches.

Kundenkarten

Ich nutze die Payback Karte und die DeutschlandCard. Bei jedem Einkauf werden eine bestimmte Anzahl an Punkten auf dem Kundenkonto gutgeschrieben. Recht häufig gibt es auch (Online)Coupons, die den Betrag der gutgeschriebenen Punkte erhöht. Sei es, dass man insgesamt mehr Punkte bekommt oder man bekommt Bonuspunkte, wenn man bestimmte Produkte/Produktsorten kauft.

Die gesammelten Punkte kann man in Prämien umwandeln oder sich Gutscheine an Terminals in den an Payback teilnehmenden Geschäften ausdrucken. Mittlerweile kann man auch mit der DeutschlandCard bzw. mit den dort gesammelten Punkten bezahlen. Bei beiden Karten gilt, ein Punkt entspricht einem Cent. Viel ist das natürlich nicht, wenn man bedenkt, dass man jeweils einen Punkt für 1-2€ Einkaufswert bekommt (abhängig vom teilnehmenden Geschäft). Andererseits geht man ja eh einkaufen, es tut also nicht weh.
Ab und an bekommt man Post nach Hause. In der Regel sind es Gutscheine, die man aber auch online aktivieren kann (regelmäßig nachschauen nicht vergessen!). Ich bekomme aber so selten Post, dass es mich nicht stört. Zudem sind mittlerweile viele Shops an Payback oder DeutschlandCard angeschlossen, man kann bei Ihnen Punkte sammeln und somit wieder Guthaben für Einkaufsgutscheine oder andere Prämien aufbauen.

Auch Versandhäuser bieten mittlerweile oft Kundenkarten an. So habe ich beispielsweise bei Otto einmal 16€ gespart (versandkostenfrei und 10€ Guthaben auf der Otto-Kundenkarten). Für das so gesparte Geld können wir fast ins Kino gehen! Für uns lohnt aber aufgrund des höheren Werbeaufkommen eine solche Kundenkarte nur, wenn wir, wie bei Otto, auch mit dem Service und der gelieferten Ware sehr zufrieden sind und in Betracht ziehen, öfter beim entsprechenden Versandhändler einzukaufen.

Viele andere Geschäfte bieten ebenfalls Kundenkarten an. Man sollte es sich aber schon überlegen, ob es sich lohnt, eine Kundenkarte zu beantragen. Wer nur einmal im Jahr bei Obi einkauft, wird sicherlich keine benötigen, wer seinen halben Monatslohn bei Esprit lässt, sollte definitiv darüber nachdenken. Zwar lohnt es sich natürlich oft auch schon beim ersten Einkauf 3% zu sparen, aber dafür seine Daten an das jeweilige Unternehmen zu geben UND möglicherweise auch noch Werbung bekommen, obwohl man im jeweiligen Geschäft kaum einkauft und dann noch eine weitere Plastikkarte zu Hause haben, ist möglicherweise nicht jedermanns Sache und sollte schon gut überlegt werden.

Karten

Mein Fazit zu Kundenkarten

Kundenkarten lohnen sich in meinen Augen nur, wenn man auch wirklich regelmäßig Kunde ist oder eine wirklich teure Anschaffung plant und der Rabatt / zu erwartende Gutschein hoch genug ist (hoch genug ist jeweils eine persönliche Definition, 1-2€ ist mir persönlich in der Regel zu wenig). Zudem finde ich persönlich Payback und DeutschlandCard gar nicht schlecht, da ich gezwungenermaßen einkaufen muss und das vorzugsweise bei Rewe, Real und Edeka mache. Nur wegen den Kundenkarten sollte man aber sein Einkaufsverhalten nicht grundsätzlich ändern, dafür ist die Ersparnis zu gering.

Rabattcoupons

Der Edeka bei uns um die Ecke bringt alle drei Monate neue Coupons heraus, mit denen es Rabatt auf bestimmte Produkte gibt. So haben wir bisher bei vielen Einkäufen 40-50 Cent pro Flasche (ne nach Gutschein) bei „Die Limo“ sparen können, die wir wirklich sehr gerne trinken. Auf ein Sixpack gerechnet sind es ja schon 2,40€ – 3€ pro Einkauf. Auch
andere Produkte sind erheblich vergünstigt. Sehr oft findet man auch beispielsweise bei Rossmann Coupons direkt unter der Ware am Regel hängen. Es schadet also nicht, sich einmal umzuschauen, ob es Rabattcoupons gibt und diese auch in größeren Mengen beim Großeinkauf einzusetzen. Der Supermarkt ist nicht euer Freund, habt also kein schlechtes Gewissen, so viele Coupons wie möglich einzusetzen! ;)

Auch auf bestimmten Seiten wie www.for-me-online.de oder www.henkel-lifetimes.de gibt es regelmäßig Rabattcoupons, die man sich einfach ausdrucken und in
teilnehmenden Geschäften vorzeigen kann. For-me schickt dabei auch alle paar Monate eine Zeitschrift mit Coupons nach Hause. Bei Rossmann kann man ebenfalls Coupons ausdrucken.Eine andere gute Methode ist, im Internet nach Rabattcodes zu suchen und/oder sich für Newsletter anzumelden.

Ich nutze eine Mailadresse ausschließlich für solche Zwecke. Manche Leute haben ja Bedenken, ihre Mailadresse anzugeben. Spammails bekomme ich aber mittlerweile (wenn auch weniger) sogar auf eine Mailadresse, die ich ausschließlich für Bewerbungen genutzt habe, einen Zusammenhang von Spammails mit Newsletteranmeldungen oder Anmeldungen auf bestimmten Seiten ist mir bisher nicht aufgefallen. Manche Rabattaktionen gelten nur für Neukunden, andere sind nur möglich, wenn man einen Artikel finanziert. Die Suche nach „Rabattcoupons“ oder „Gutschein“ bei Google zeigt einem diverse Seiten an, wo sicher fast jeder einen geeigneten Coupon findet, sei es für den „offline“-Einkauf im Supermarkt oder den „Online“-Einkauf bei Zalando und Co. Wer etwas Zeit hat, sollte sich vor dem Shoppen unbedingt ein wenig umsehen.

Mein Fazit zu Coupons

Rabatt-Coupons werden noch immer unterschätzt und viel zu wenig eingesetzt, obwohl teilweise sehr hohe Einsparmöglichkeiten bestehen. Wir schauen vor jeder Online-Anschaffung, ob wir Rabattcodes finden und kaufen wo möglich immer mit Rabattcoupons ein. So lassen sich über das Jahr gerechnet eine ganze Menge Euros sparen. Die meisten Codes lassen sich ohne größeren Aufwand im Internet finden, eine Anmeldung zum Newsletter der Lieblingsshops ist oft ebenfalls ein guter Weg, Ermäßigungscodes zu bekommen.

Cashback

Sucht man bei Google nach „Cashback“, wird man ebenfalls recht schnell fündig. Das ganze funktioniert ganz einfach: Produkt kaufen, Kassenbon abfotografieren und per Mail bzw. das Original per Post beim Anbieter einschicken, Geld zurück bekommen. Sehr oft wird es für Lebensmittel und Haarpflegeprodukte, aber auch für Technik wie Kameras oder PC Zubehör angeboten. Ich muss gestehen, diese Variante habe ich bisher selber noch gar nicht genutzt. Aber ich werde es in Zukunft vermehrt, zum einen, weil ich manche Dinge sonst nie kaufen würde, zum anderen, weil ich auch nie zu viel Geld habe und manche Sachen eben brauche. Weichspüler beispielsweise. Und da ich da nicht auf eine Marke fixiert bin, sollte ich selber mehr nach Geld-Zurück-Aktionen ausschau halten.

Und nun?

Wenn ihr es richtig anstellt, könnt ihr im Jahr sehr viel Geld sparen. Die beste Möglichkeit, Geld anzusparen ist aber, weniger auszugeben als man verdient. Heißt, nicht mehr jede Woche bei DM, Douglas etc. einzukaufen sondern lieber zwei oder dreimal überlegen, ob das fünfzehnte Paar Schuhe jetzt wirklich sein muss. Das Geld, das ihr jetzt monatlich über habt, solltet ihr zur Seite legen und darauf hinsparen, euch euren großen Traum zu erfüllen. Leider gibt es gerade nur sehr wenig Zinsen. Wie ihr euer Geld am besten gewinnbringend anlegt, kann euch ein Finanz- oder Bankberater sicherlich besser sagen als ich, ich habe nur Tipps parat, wie ihr weniger ausgebt. Aber damit ist ja ein weiterer Schritt getan und eure Träume wird vielleicht schon bald Realität werden.

Wie habt ihr es geschafft, eure Träume zu verwirklichen? Habt ihr wirklich Geld dafür gebraucht? Wie habt ihr es geschafft, es anzusparen? Auf was habt ihr dafür verzichten müssen? Lasst mir doch einen Kommentar da, liked und/oder teilt diesen Beitrag, wenn er euch gefallen hat!