Zwei Wochen Japan im Zeitraffer

Wow, wie die Zeit rennt! Gerade war es noch Februar, wir haben nach Flügen und Hotels gesucht, Urlaub eingereicht, gewartet dass der Urlaub der Schwiegermutter genehmigt wird, überlegt in welchen Städten wir wie lange bleiben wollen. Und plötzlich ist der Urlaub schon wieder rum? Da muss doch jemand an der Uhr gedreht haben! Du hast es ja sicherlich schon mitbekommen, unser Jahresurlaub sollte dieses Jahr nach Japan gehen!

Der Urlaub in Japan war super, megatoll, total überwältigend! Ich werde in den nächsten Wochen einige detaillierte (Foto-)Beiträge veröffentlichen und dir detailliert über den Urlaub und meine Eindrücke erzählen. Auch darüber, was es neben den üblichen Touristenorten noch zu erleben gibt. Aber heute möchte ich erst einmal einen Gesamtüberblick geben. Denn alles in einen Beitrag zu fassen würde einfach den Rahmen sprengen. Also lehne dich zurück und genieße meine Zusammenfassung, die größtenteils ohne Ironie oder humoristische Einlagen auskommt und tatsächlich nur zusammenfasst, wie unser Urlaub war.


Dein Vertrauen ist mir extrem wichtig: Dieser Artikel enthält Empfehlungs-Links (Affiliate-Links). Buchst du über einen der Links ein Hotel oder kaufst ein Produkt, dann erhalte ich eine kleine Provision. Dir entstehen dadurch keine Mehrkosten und du kannst so meine Arbeit ein wenig unterstützen. Vielen Dank! Deine Tanja


Begonnen haben wir unsere Reise mit vier Leuten am 18. Mai um 21:15. Da hat der Emirates-Flieger Richtung Dubai endlich abgehoben. Ja, die Schwiegereltern in spe waren dabei, und nein, es gab keinen größeren Stress. Über 19 Stunden Reisezeit bis nach Tokyo, die Anreise zum Flughafen, einchecken und warten nicht einmal mitgerechnet. Puh, das kann echt was werden… Immerhin haben wir zu viert zusammensitzen können bis Dubai. Und das Film- und Serienangebot im Flieger war ziemlich gut. Kennst du die Serie “Big Little Lies“? Falls nicht kann ich dir nur empfehlen, sie anzuschauen.

Laktosefrei? Vegetarisch?

Für Allergiker und Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten bietet Emirates an, das vorab zu vermerken. Man erhält dann etwa 10-15 Minuten vor seinen Mitreisenden seine Mahlzeit. Laktosefrei scheint bei Emirates aber auch gleichzeitig vegetarisch zu heißen. Nur zur Info, laktosefrei heißt im Großen und Ganzen ohne Kuhmilch, da diese Laktose enthält. Davon abgesehen war es aber in Wirklichkeit ganz OK. Zwei Menüs zur Auswahl, dazu einen kleinen Salat und Nachtisch, fast immer noch Kekse und ein kleines Brötchen. Es hat gereicht um keinen Moment hungrig zu sein.

Der Umstieg in Dubai lief auch problemlos. Kleiner Tipp: Kauf dort keinen Burger! Oder Wasser! Der und drei Wasser haben umgerechnet 28€ gekostet. Und er hat meinem Freund nicht einmal geschmeckt! Andererseits gibt man im Urlaub ja doch oft mehr Geld aus, als man es daheim tun würde, also ärgere ich mich einfach nicht.

Dubai Airport - Flughafen von Dubai
Dubai Airport

Nachdem der Flieger gegen 23:00 Uhr Ortszeit pünktlich gelandet ist und unser Gepäck zügig ausgegeben wurde, sind wir mit dem Großraumtaxi zum Hotel gefahren. Da wir nicht wussten, wie spät es würde, haben wir vorab das Hotel informiert. Ich kann dir nur raten, das auch zu tun, falls du irgendwo spät landest. Oft ist der Empfang nicht 24 Stunden besetzt. Bei uns hat es zeitlich gepasst, aber man hätte auch auf uns gewartet. Über das Hotel und die Zimmer werde ich natürlich noch berichten. Das gilt auch für alle anderen Unterkünfte.

Nachts sind wir noch losgezogen um die Gegend zu erkunden und etwas zu essen. Glücklicherweise haben am Samstag viele Restaurants in Ueno seeehr lange geöffnet.



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Angekommen im Moloch – Tokyo

Tokyo! Nach zwölf Jahren war ich endlich zurück! Das war so ein wunderbares Gefühl, irgendwie so, als ob ich nach Hause gekommen wäre. Die nächsten beiden Tage sind wir durch Tokyo gezogen. Oft wird Tokyo such als Moloch bezeichnet. Wieso? Vermutlich aufgrund der vielen grauen und schmutzig weißen Häuser. Ich persönlich verbinde mit dem Wort ja eher etwas Negatives. Doch negativ habe ich die Stadt eigentlich niemals wahrgenommen.

Da die Zeit sehr begrenzt war, haben wir natürlich vieles nicht gesehen. Am ersten Tag waren wir in Asakusa, in der Gegend um den Bahnhof und an der Rainbowbridge in Odaiba. Den zweiten Tag sind wir von Ueno nach Akihabara gelaufen, wo wir den Großteil des Nachmittags verbracht haben.

Sanja Matsuri in Asakusa - Tokyo: Träger mit Mikoshi
Sanja Matsuri in Asakusa – Tokyo: Träger mit Mikoshi
Rainbowbridge in Odaiba, Tokyo
Rainbowbridge in Odaiba

 

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie überwältigend der Kontrast zum Vortag war. Asakusa mit dem großen Tempel, dem Matsuri und doch war es sehr ruhig, trotz der vielen Menschen. In Akihabara war es laut! Und bunt. Überall Werbung, Lärm, Musik. Und dazwischen die Pachinkohallen und Gaming Arkaden. Ein wahrer Traum für alle Techis!

Und für den endgültigen Farbenoverkill ging es am Abend nach Shibuya. An der großen Kreuzung waren so viele Menschen! Und gefühlt die Hälfte davon war nur da, um zu sehen, wie viele Menschen sich die Kreuzung anschauen und um ein Selfie zu machen. Leider war nach zwei Tagen auch schon die Abreise geplant, so dass wir ganz viel leider gar nicht sehen konnten.

Shibuya Crossing, Tokyo
Die berühmte Kreuzung in Shibuya

Von der Megacity Tokyo in die Provinz – Hamamatsu

Zwei Tage in Tokyo sind natürlich bei weitem nicht genug, um auch nur annähernd das wichtigste zu sehen. Dennoch haben wir uns dazu entschieden, nicht länger dort zu bleiben, sondern den Großteil der Zeit in Kyoto zu verbringen.

Auf dem Weg dorthin liegt die Stadt Hamamatsu. Nie gehört? Das liegt vermutlich daran, dass sie bei ausländischen Touristen nicht unbedingt berühmt ist. Aber sie liegt am Meer und am Hamana-See. Außerdem ist Toyohashi, die Stadt in der ich während meines Auslandsaufenthalts gewohnt habe, nicht so weit weg.

Hamamatsu, Japan
Hamamatsu

Auch wenn Hamamatsu eher eine kleine Stadt ist, vor allem aufgrund der Lage ist sie in jedem Fall einen Besuch wert. Im Nachhinein denke ich, wir hätten mindestens eine, wenn nicht sogar zwei Nächte länger bleiben sollen.

Direkt am Meer gelegen kann man hier entweder super am Strand entspannen oder im Blumenpark spazieren gehen, eine Bootstour auf dem Hamana-See machen, mit der Seilbahn fahren, das Schloss anschauen und vieles mehr. Hätten wir keinen Regen gehabt an dem einzigen Tag den wir komplett dort waren, dann hätten wir auch die Bootstour gemacht. Aber die holen wir nach, ganz sicher!

Am Ankunftstag waren wir ja immerhin am Strand. Und was soll ich sagen, da waren noch ne Hand voll Menschen, ansonsten war alles sooooo leer! Und das Wasser war so herrlich! Definitiv eine Stadt, in der wir uns vorstellen könnten zu leben. Natürlich musste der einzige Tag, den wir komplett in Hamamatsu waren, auch der einzige mit Regen sein. Dennoch war er sehr schön, der Blumenpark und der Zoo sind definitiv auch bei Regen eine gute Wahl.

Meer von Hamamatsu
Ich am Meer von Hamamatsu

Am Abreisetag haben wir unser Gepäck zur Aufbewahrung im Hotel gelassen und sind erst noch zum Schloss und dem angeschlossenen Park gefahren. Das war so schön! Und wir haben etwas ganz besonderes erlebt. Was? Das erfährst du in einem späteren Beitrag. Außerdem werde ich dir dann erzählen, was es weiteres besonderes in Hamamatsu gibt. Gerade für Natur- und Tierliebhaber wird das sehr interessant werden!

Teehaus in Hamamatsu, Japan
Teehaus in Hamamatsu

Kaiserstadt Kyoto

Kyoto Tower
Kyoto Tower

Donnerstags ging es dann weiter nach Kyoto, der alten Kaiserstadt Japans. Tokyo war überwältigend mit den vielen Hochäusern, den bunten Farben, dem Lärm. Hamamatsu hat weniger Hochhäuser, viele Reisfelder und sieht schon viel “japanischer” aus. Kyoto dagegen ist ein richtiger Kontrast. So viele Tempel und Schreine, Touristen am Bahnhof (der übrigens eine eigene Sehenswürdigkeit ist!), Restaurants an jeder Ecke, viel grün. Drei Städte, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Anders als in Tokyo brechen hier jeden Tag Heerscharen von Touristen am Morgen gebündelt vom Bahnhof aus zu den Sehenswürdigkeiten auf. Von dort fahren sie in überfüllten Bussen zum Kinkaku-Ji, dem Goldenen Tempel, zum Kyomiuzu-Dera, zur Burg Nijo oder einem der anderen zahlreichen Tempel oder Schreine.

Ginkaku-Ji, Kyoto, Japan
Ginkaku-Ji

Und weil diese oft zwischen 16:00 und 17:00 schließen, ist es bei kürzerem Aufenthalt auch angebracht, zur Kassenöffnung am ersten Ziel angekommen zu sein. Schließlich muss man auch bedenken, dass die meisten Sehenswürdigkeiten nur mit dem Bus zu erreichen sind und man durchaus längere Fahrzeiten und Umstiege haben kann.

Wir haben bis auf den Kyomiuzu-Dera und die Burg die größten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten angeschaut. Außerdem sind wir auch einen Tag ins etwa 30 Minuten entfernte Osaka gefahren und haben einen Tag in Arashiyama verbracht. Auch in Kyoto haben wir teilweise wirklich schlechtes Wetter gehabt. Es hat an einem Tag so furchtbar geregnet, dass man sich kaum aus dem Haus wagen konnte. Aber auch für verregnete Tage gibt es etwas zu tun in Kyoto. Doch dazu mehr in einem anderen Beitrag.

Fushimi Inari Taisha in Kyoto, Japan - rote Toris
Fushimi Inari Taisha

Was hat mir in Japan am besten gefallen?

Puh, schwer zu sagen. In zwei Wochen sieht man ja nicht soooo viel. Das Meer in Hamamtsu war toll. Shibuya in Tokyo als totaler Kontrast zu Akihabara. Aber auch Kyoto ist wunderschön. Spazieren gehen am Fluss, abends durch Gion schlendern und sich zurückversetzt fühlen in Zeiten der Samurai… Japan ist so vielfältig, dass ich nicht sagen kann, wo es mir am besten oder schlechtesten gefallen hätte. In den kommenden Wochen werdet ihr auf meinem Blog mehr Details zu meiner Reise erfahren. Wo sind wir geblieben, wo haben wir gegessen, was angeschaut, was lohnt sich, was nicht, was ist mir besonders aufgefallen und noch viel mehr.

Wir haben dort so viel erlebt und gesehen und ich will so viel über Japan erzählen! Deshalb wird es in den kommenden Monaten noch einige Beiträge zu meinem Urlaub geben. Und deshalb empfehle ich dir, meinen Blog zu abonnieren, dann bekommst du immer eine Nachricht, wenn es einen neuen Beitrag gibt. Bitte vergiss auch nicht, den Beitrag zu teilen und auf Pinterest zu pinnen.

Übrigens, ich habe 2006/2007 sogar in Japan gelebt. Dazu gibt es auch ein wenig was auf meinem Blog, zum Beispiel HIER.

Oh, und bevor ich es vergesse, was du vor deiner Reise nach Japan wissen musst, das erkläre ich dir ein meinem Beitrag “So planst du deine Japanreise richtig



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Folgende Japanbeiträge sind bereits auf dem Blog erschienen:

Malaysia Reisetipps: Was deine Reise durch Malaysia so vielfältig macht

Warst du schon einmal in Malaysia? Nein? Ich auch nicht, leider. Aber das macht nichts, denn ich habe wieder einen Gastbeitrag für, der dich dieses Mal mitnimmt nach, genau, Malaysia!

Malaysia Reisetipps: Was deine Reise durch Malaysia so vielfältig macht

Ich kenne nicht viele Menschen, die bereits durch Malaysia gereist sind, daher hatte ich keine Vorstellung davon, wie es mir gefallen würde, als ich im letzten Sommer meine Reise in Kuala Lumpur startete.

Nachdem ich innerhalb von zwei Wochen so viel Eindrücke wie möglich sammelte, kann ich eines sagen: Malaysia wird unterschätzt. Falls du eine Malaysia Reise planst, helfen dir folgende Tipps, um die besondere Vielfalt dieses Landes kennenzulernen.

Gib der unterschätzten Hauptstadt Malaysias eine Chance

Interessanterweise ist es wohl so, dass man Kuala Lumpur entweder liebt oder hasst. Bei mir ist es das Erstere: Die Stadt hat mir auf Anhieb gefallen. Wenn du indisches Essen liebst, dann ist Kuala Lumpur “The Place To Be”. Anscheinend schmeckt das erschwingliche Essen in Little India sogar besser als in Indien, da die Zutaten hochwertiger sind. In Kuala Lumpur kannst du Vieles zu Fuß entdecken, malaiisches, indisches und chinesisches Streetfood probieren, dem Gebetsruf im KLCC Park mit Aussicht auf die Petronas Towers lauschen, oder einen Ausflug zu den beeindruckenden Batu Caves machen. Kuala Lumpur ist eine beeindruckende Stadt und verdient einen Besuch. Nimm dir am besten zwei bis drei Tage Zeit für die Stadt und informiere dich, ob es in der Nähe deiner Unterkunft öffentliche Verkehrsmittel gibt.

Kuala Lumpur

Mache einen Hike im Dschungel

Malaysia ist Heimat tropischer Regenwälder. Der große Taman Negara, der auf dem Festland liegt, soll 130 Millionen Jahre alt sein und unter anderem den malaiischen Tiger, aber auch Makaken und zahlreiche Vogelarten beherbergen. Hier kannst du einen geführten Nachttrek durch den Dschungel unternehmen und danach in einem Camp im Dschungel zelten, um der wilden Natur zu lauschen. Oder du entscheidest dich für einen dreitägigen Hike zum zweithöchsten Berg Malaysias, dem Mount Tahan. Auch auf den malaiischen Inseln gibt es Regenwälder, die du erkunden kannst. Auf dem Gunung Raya Trek auf der Insel Langkawi kannst du 4000 Stufen durch den Dschungel bis neben die Spitze des Gunung Raya wandern. Malaysias Regenwald bietet unvergessliche Naturerlebnisse und ist ein absolutes Must-Do.

Genieße die weißen Traumstrände

Ja, das soll es noch geben. Weiße Traumstrände mit türkisfarbenem Wasser, die nicht mit Menschen, Cafés oder Restaurants überfüllt sind oder an die kein direkter Parkplatz gebaut wurde. Die Inseln Malaysias bieten wunderschöne Strände abseits des Massentourismus, an denen du entspannen und schwimmen kannst. Im nördlichen Teil auf der Insel Langkawi kannst du zum Beispiel ein Board ausleihen und dich mit Blick auf einen wunderschönen weißen Sandstrand und türkisfarbenes Wasser im Stand Up Paddling ausprobieren. Ein unvergessliches Ereignis, in dem du deine Balance testen kannst und von wunderschöner Natur umgeben bist. Aber auch das Taucherparadies Perhentian Island ist bekannt für seine weißen Traumstrände.

Entdecke die vielfältige Unterwasserwelt Malaysias

Die besten Tauchgebiete in Malaysia liegen auf dem Nordteil Borneos, allerdings hat auch die Ostküste des Westteils Malaysias tolle Tauch- und Schnorchelspots, insbesondere die Perhentian Islands. Dort gibt es viele Tauchschulen, an denen du deinen Tauchschein machen kannst und Buchten mit einem Hausriff. Sogar beim Schnorcheln kannst du eine spannende Unterwasserwelt entdecken. Neben Schildkröten und Büffelkopf-Papageienfischen kannst du je nach Jahreszeit anscheinend auch Walhaie und Delfine sehen.

Besuche das hippe Georgetown auf Penang

Wenn du kunstinteressiert bist, Streetart und Streetfood liebst und einen Kulturmix schätzt dann ist Georgetown auf der Insel Penang genau das Richtige für dich. Der historische Stadtkern Georgetowns wurde zum UNESCO-Welterbe erklärt und das zu Recht. Moscheen, hinduistische und buddhistische Tempel und Kirchen sind hier Nachbarn und die Märkte sind spannend und farbenfroh.

Über die Autorin: Jasmin hat 18 Monate auf Bali gelebt. In dieser Zeit hat sie nicht nur die Insel der Götter erkundet, sondern auch andere asiatische Länder wie Thailand, Singapur oder Malaysia bereist. Auf dem Blog The Hike Tribe schreibt sie über ihre Outdoor-Abenteuer auf der ganzen Welt.

Kleiderordnung – was trägt man wo im Urlaub?

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Die Sommerferien haben zum Teil schon angefangen. Das aktuell kühlere Wetter macht auch direkt Lust zu verreisen. Wer sich glücklich schätzen kann und diesen Sommer in den Urlaub fliegt, der steht bestimmt wieder vor der FRage, was man alles einpacken soll. Gerade wenn es Richtung Meer geht wird die Kleidung leichter und luftiger. Klar, wer hat schon Lust mit einer langen Hose und einem Pulli an den Strand zu gehen? Ich jedenfalls nicht!

Doch gerade was die Kleidung anbelangt, ist mir in Japan wieder klar geworden, wie nachlässig wir in Deutschland dieses Thema oft behandeln. Ich bin ja selber keine Fashion Queen, die jeden Trend mitmacht. Die Japanerinnen hingegen sehen so ziemlich alle aus, wie aus dem Ei gepellt. Fast alle achten extrem darauf, dass sie sich modisch kleiden. Das hat mich ein wenig zum Nachdenken gebracht. Und wenn ich etwas zurückdenke an vergangene Urlaube, dann muss ich gestehen, sind mir auch immer wieder modische Ausrutscher passiert.

Aber ganz unabhängig davon, ob man nicht doch am liebsten eine abgerissene Jeans und ein altes T-Shirt trägt oder seine Garderobe jedes Jahr erneuert, gibt es im Urlaub dennoch einige Kleiderregeln, die man beachten sollte.

Urlaub in der Türkei oder Ägypten

Am Strand oder auf den Straßen hatte ich nie Probleme, wenn ich mich luftig kleide. Für den Strand und die Promenade sind kurze Röcke oder Hosen vollkommen OK. Im Bikini sollte frau natürlich nicht durch die Straßen spazieren. Zumindest ein Rock oder kurze Hose empfehlen sich hier auf dem Weg zum Strand. Falls du deine Türkeireise mit einem Besuch in einer Moschee verbindest, dann beachte bitte, dass in Moscheen generell eine Kleiderordnung gilt. Schultern und Knie sollten bedeckt sein. Eine Caprihose oder ein lange Rock lösen dieses Problem aber, ohne dass du gleich zu sehr ins Schwitzen kommst. Übrigens gilt diese Regel eigentlich auch in deutschen Kirchen!

Dass man nicht mit Badekleidung ins Restaurant gehen sollte, sollte sich eigentlich von selbst verstehen. Unabhängig vom Urlaubsort. Und um abends den Mücken möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten, solltest du ruhig eine langärmlige Bluse mitnehmen. Zwar übertragen die Mücken rund ums Mittelmeer in der Regel keine gefährlichen Krankheiten, nervig sind Mückenstiche aber immer!

Quelle: https://unsplash.com/photos/yC70QqvrPRk

Kleiderordnung in Dubai

Auch in Dubai kann man sich als Frau recht ungezwungen kleiden, wobei hier empfohlen wird, Schultern und Knie bedeckt zu halten. Dennoch werden Hotpants oder Trägershirts hier nicht geahndet. Um zu vielen unerwünschten Blicken zu entgehen, ist es aber doch ratsam, sich nicht zu freizügig zu kleiden und die Sitten des Urlaubslandes zumindest in den Grundsätzen zu achten. Für klimatisierte Räume ist eine dünne Jacke oder eine Bluse angeraten.

Was trägt man in Thailand?

Wusstest du, dass die Thailänder die Füße, besonders die Fußsohlen als unrein betrachten? Achte also unbedingt darauf, niemals die Füße, auch nicht mit Schuhen, auf Parkbänke oder Stühle zu legen. Da hilft auch das schönste Schuhwerk nicht.

Kleidung muss getragen werden, FKK am Strand ist verboten. Deine Thailandgarderobe sollte aus luftiger Baumwollkleidung bestehen. Aber gerade weil es so heiß ist, werden Restaurants oder Hotels oft stark klimatisiert. Deshalb dürfen in deinem Gepäck auch in Thailand eine Bluse oder ein Jäckchen nicht fehlen.

Für deine Ausflüge gilt, du solltest keine Strandkleidung tragen. Besonders wenn du Tempel oder Paläste besuchen willst. Genau wie für Moscheen oder Kirchen gilt, mindestens Knie und Schultern müssen bedeckt sein. Besser noch, wenn du eine lange Hose anziehst. Innerhalb der Tempel musst du in der Regel deine Schuhe ausziehen. Bringe also am besten Söckchen mit, falls es dir unangenehm ist, barfuß zu laufen.

Quelle: https://unsplash.com/photos/wzgt7LX6b3E

In der Dominikanischen Republik

Eine richtige Kleiderordnung gibt es hier nicht. Mücken- und Sonnenschutz bitte nicht vergessen. Und auch hier an die Klimaanlagen denken, die du in fast allen tropischen und subtropischen Ländern finden kannst. In Hotels gibt es allerdings durchaus eine Kleiderordnung, zumindest in den Restaurants: Knie und Schultern sind zu bedecken und Flipflops eher unerwünscht. Bringe also für dich und deinen Mann entsprechende Hosen und Shirts mit!

Und was trägt man in Spanien?

Willst du als Tourist auffallen? Dann ist die Shorts oder ein kurzer Minirock das Kleidungsstück deiner Wahl! Andernfalls solltest du etwas mehr Wert auf modische und nicht zu knappe Kleidung legen. Anders als wir Deutschen achten die Spanier nämlich auch etwas mehr darauf, nicht zu leger oder “schlunzig” herumzulaufen. Versuche also, deine Strandgarderobe durch eine passende Stadtgarderobe zu erweitern.

Falls du jetzt noch deine Urlaubsgarderobe erweitern möchtest oder einfach nur so neue Kleidung kaufen willst, dann empfehle ich dir den Onlineshop FaschionID. Hier findest du eine riesige Auswahl an Marken und Kleidung für deinen Urlaub.

Was für Tipps bezüglich angemessener Kleidung im Urlaub hast du? Verrate sie mir doch in einem Kommentar!


Quelle Titelbild: https://unsplash.com/photos/MZIXrc9zPN0

Die drei schönsten Fotospots in Neuseeland

Der heutige Beitrag stammt von Julian. Er verrät uns drei seiner liebsten Fotospots in Neuseeland. Wenn man die Bilder sieht, bekommt gleich Fernweh, nicht wahr?

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Die drei schönsten Fotospots in Neuseeland

Neuseeland ist ein traumhaftes Land und was liegt näher als schöne Fotos zu machen? Neben einer wundervollen Landschaft besticht Neuseeland auch durch einen gut zu sehenden Nachthimmel. Aber wo kann man denn die schönsten Aufnahmen machen? Wir verraten dir die unserer Meinung nach schönsten Fotospots in Neuseeland. Welche Kamera du hast ist dabei relativ egal, genieße deine Zeit in Neuseeland und mach ein paar tolle Fotos.

Voraussetzungen

Um unsere Spots genießen zu können gibt es ein paar kleine Voraussetzungen, kein Hexenwerk aber nützliche Hilfsmittel die deine Fotos vor allem bei wenig Licht deutlich verbessern. Das wichtigste Hilfsmittel ist ein Fotostativ. Egal ob klein oder groß, für viele Situationen ist ein Stativ (unerlässlich und auch bei unseren Tipps kannst du mit einem Stativ mehr erreichen.

Unsere 3 schönsten Fotospots in Neuseeland

Cape Reinga

Cape Reinga ist an der nördlichen Spitze der Nordinsel gelegen. Neben einem traumhaften Leuchtturm gibt es hier auch den seltenen Anblick von zwei Meeren die sich farblich ineinander mischen. Der Pazifische Ozean im Osten trifft hier auf die Tasmansee im Westen. Für die Maori hat das Kap eine besondere Bedeutung. Von hier aus starten die Seelen der Toten den langen Pilgerweg zurück. Übersetzt heißt der Name für die Maoris Absprungplatz der Geister. Seit 1941 wird auf dem Kap der Leuchtturm betrieben. Mittlerweile automatisiert und ohne Leuchtturmwärter.

Cape Reinga

Der Foto Spot Cape Reinga

Ein traumhafter Foto Spot ist der Leuchtturm. Besonders abends in Verbindung mit einem Stativ kannst du hier großartige Fotos machen. Ab ungefähr einer Stunde vor Sonnenuntergang kannst du perfekt den Leuchtturm mit Sonnenuntergang kombinieren.

Sobald es fast dunkel ist startet auch das Licht des Leuchtturms, wenn du es richtig kombinierst kannst du hier also ganz bequem das Meer mit Leuchtturm und dem Leuchtfeuer fotografieren. Im richtigen Winkel sogar alles gleichzeitig.

Die perfekten Einstellungen für deine Kamera sind folgende. Iso möglichst niedrig, Blende 8, Belichtungszeit so lang wie nötig um ein korrekt belichtetes Foto zu bekommen. Fokus auf manuell (scharf stellen nicht vergessen). Selbstauslöser auf 2 Sekunden und die Kamera aufs Stativ. Gerne kannst du uns in den Kommentaren dein Traumfoto zeigen.

Cape Reinga

Lake Waikaremoana

Lake Waikaremoana ist ein traumhafter See im Osten der Nordinsel Neuseelands. Der See liegt weiter weg von allen größeren Städten und ist beliebt bei Naturliebhabern und Wanderern. Durch die Abgeschiedenheit bieten sich unzählige Fotomöglichkeiten an. Lake Waikaremoana ist gleichzeitig auch Heimat des ersten Greatwalks von Neuseeland. Ursprünglich entstand der See durch einen Erdrutsch der den Wakaretaheke River aufstaute.

Lake Waikaremoana

Der Foto Spot Lake Waikaremoana

Unsere Foto Spot Empfehlung am Lake Waikaremoana ist leider nur bei gutem Wetter möglich. Und zwar können wir dir Lou’s Look Out sehr ans Herz legen. Von Lou’s Look Out hast du eine traumhafte Aussicht auf Lake Waikaremoana und die kleinen Buchten.

Bei gutem Wetter kannst du sehen wie klar der See ist und wie der See ab den tieferen Schichten auf einmal dunkel wird. Tagsüber brauchst du hier kein Stativ und kannst bequem aus der Hand telefonieren. Am Abend und nachts gibt es bei klarem Himmel einen großartigen Sternenhimmel und ich kann dir wieder die Stativ Variante empfehlen.

Für abends die perfekten Einstellungen für deine Kamera sind folgende. Iso möglichst niedrig, Blende 8, Belichtungszeit so lang wie nötig um ein korrekt belichtetes Foto zu bekommen. Fokus auf manuell (scharf stellen nicht vergessen). Selbstauslöser auf 2 Sekunden und die Kamera aufs Stativ. Gerne kannst du uns in den Kommentaren dein Traumfoto zeigen.

Isthmus Peak

Der Isthmus Peak ist in der Nähe von Wanaka auf der Südinsel gelegen. Isthmus Peak ist 1385 Meter hoch und liegt genau zwischen den beiden Seen Lake Wanaka und Lake Hawea. Von oben hast du eine tolle Aussicht auf beide Seen, je nach Standort sogar gleichzeitig. Die Wanderung auf den Gipfel ist nicht ganz oben und du solltest dir mindestens 5 Stunden Zeit dafür einplanen. Die Aussicht wird dich aber entschädigen. Lohnenswert nur, wenn die Wolken relativ hoch sind und der Gipfel nicht in Wolken gehüllt ist.

Isthmus Peak

Der Foto Spot Isthmus Peak

Der Isthmus Peak ist uns besonders im Gedächtnis geblieben, weil man dort nicht nur einen tollen Blickwinkel bekommt. Während der Wanderung zum Gipfel wanderst du Serpentine um Serpentine nach oben und jede Windung bringt dir einen neuen Blickwinkel auf Lake Hawea. Sobald du oben auf dem Höhenzug bist, hast du die Aussicht auch in Richtung des Lake Wanaka.

Wenn du weißt wohin du schauen musst, kannst du sogar den berühmten Roys Peak sehen. Wo sich am Roys Peak aber die Touristen die Hand geben, kannst du je nach Jahreszeit am Isthmus Peak fast alleine sein. Vom Gipfelkreuz aus kannst du ein perfektes Panorama aufnehmen und beide Seen in ein Foto bannen. Tagsüber brauchst du hier ebenfalls kein Stativ.

Solange die Aussicht gut ist reicht es die Kamera auf Blende 8 und eine niedrige Iso Zahl zu stellen. Danach kannst du dich austoben. Vergiss nicht, Vordergrund macht Bild gesund. Geh etwas näher an den Boden, zeige ein Grasbüschel relativ dicht an der Kamera das in der Unschärfe nur schemenhaft zu erkennen ist. Schon wertest du dein Foto deutlich auf. Gerne kannst du uns in den Kommentaren dein Traumfoto zeigen.

Isthmus Peak

Über den Autor

Julian ist Fotograf aus Leidenschaft und betreibt zusammen mit Kathi den Reiseblog Projekt-Neuseeland. Im Blog kannst du weitere Informationen über Reisen sowie Work and Travel in Neuseeland finden. Ebenfalls kannst du Fragen stellen wenn du gerne auch nach Neuseeland möchtest.


Und? Bekommst du auch so viel Lust nach Neuseeland zu reisen wie ich? Hast du vielleicht sogar noch weitere Tipps für uns, wo man unbedingt fotografieren sollte? Hinterlasse doch einfach einen Kommentar und sage uns, wie dir der Beitrag gefallen hat!

Vorschläge für eine Fotoreise-Ausrüstung:

Objektive

Stative

Bücher

Sicher mit der Kameraausrüstung verreisen

Der heutige Beitrag handelt vom sicheren Verreisen mit seiner Kameraausrüstung. Lennard von Kofferfuchs erklärt uns, worauf man unbedingt zu achten hat, damit der wertvollen Kameraausrüstung auf Reisen möglichst nichts passiert. Vergiss bitte nicht, den Beitrag zu teilen und zu kommentieren, wenn er dir gefallen hat!

Wie du sicher mit der eigenen Kameraausrüstung verreist

Der Sommer steht vor der Tür und damit auch die Reisezeit. Viele Fotografen, egal ob als Hobby oder als Profession, möchten dabei ihre Kamera und die dazugehörige Ausrüstung mit im Gepäck haben.

Wenn da bloß nicht das erhöhte Risiko bestände, durch Verlust, Diebstahl, Beschädigung oder Zerstörung im fotografischen Reisetrubel die Ausrüstung zu verlieren. Denn die Ausrüstung umfasst meist eine ganze Reihe an Einzelteilen, auf die du aufpassen
musst: Kameras, Objektive, Stativ und Filter sind da nur die Spitze des Eisbergs. Hinzu kommen Akkus, Ladegeräte, Blitz, Festplatten, Laptop, Kartenleser, Kabel und Reinigungsmaterial.

Damit dein Foto-Equipment in vollem Umfang die Reise übersteht, will ich dir einige Tipps zur passenden Gepäckwahl, dem Schutz gegen Diebstahl und zur Wartung der Ausrüstung liefern..Eine Garantie dafür, dass nie etwas passieren wird, gibt es nicht. Ein paar Überlegungen im Vorhinein der Reise können das Risiko allerdings minimieren.

Kameraausrüstung Abb. Quelle: https://unsplash.com/photos/xGTj5hTsj4I

Welches Gepäckstück für welche Kameraausrüstung

Die Möglichkeiten, die eigene Kameraausrüstung sicher zu transportieren, sind groß – von Kamera-Taschen über Kamera-Rucksäcke und Kamera-Koffer bis hin zu Kamera-Holstern. – Für welches Gepäckstück du dich entscheidest, ist abhängig von den Bedingungen, unter denen du fotografiert. Je nach Umfang der Ausrüstung ist für Outdoor Fotografen, die überwiegend zu Fuß unterwegs sind, ein Rucksack mit zwei Schultergurten und einem Hüft-Gurt oder ein Holster die beste Wahl.

Alltags-Fotografen mit einer kleineren Ausrüstung können auch praktische Umhängetaschen mit vielen verschiedenen Fächern wählen. Bei kleineren und dementsprechend leichteren Ausrüstungen ist die Gefahr einer einseitigen Belastung sehr
gering.

Soll eine umfangreichere Ausrüstung transportiert werden, ist eine Umhängetasche mit Schultergurt aus ergonomischer und orthopädischer Sicht nicht die beste Wahl.

Geht es dir hauptsächlich um den bestmöglichen Schutz der Ausrüstung sind Koffer bzw. Trolleys die beste Wahl. Aufgrund ihrer dicken, gepolsterten Außenhülle ist der Inhalt gut geschützt gegen Stoß- und Druckeinwirkungen. In einem solchen Koffer findet viel Ausrüstung einen sicheren Unterschlupf für die Reise.

Wie du schon herauslesen konntest, geht es bei der Suche nach dem passenden Gepäckstück zum Transport der Fotoausrüstung um die eigenen Anforderungen. Du musst selbst wissen, für welche Einsatzzwecke deine Ausrüstung genutzt werden soll und wie umfangreich sie ist. Eine Auflistung einer Basisausstattung findest du unter anderem auf prophoto-online.de

Anhand dessen solltest du dich für einen Rucksack, eine Tragetasche oder einen Koffer entscheiden. Ein Holster ist nur dann eine gute Wahl, wenn du nur eine einzelne Kamera Inklusive Objektiv mitnehmen willst.

Welche Tipps helfen am besten gegen das bestehende Diebstahlrisiko?

Aufgepasst! Raffinierte Diebe klauen dir die Kamera aus der Tasche – vor allem, wenn sie wissen wie wertvoll die Fracht ist Abb. Quelle: https://unsplash.com/photos/CW44ZN1c3j4

Ein Moment der Unachtsamkeit und weg ist die wertvolle Ausrüstung. Es kann schnell gehen, manchmal ohne es gar zu merken. Diebstahl ist auf Reisen leider immer ein Problem. Mit folgenden Tipps machst du es den Dieben jedoch schwer, sich unerlaubt deiner Ausrüstung zu bedienen.

Immer einen Blick darauf haben

Gerade wenn du in belebten Straßen einer Stadt unterwegs bist, solltest du deine Ausrüstung bzw. dein Gepäck immer im Auge behalten. Mit einem gewöhnlichen Rucksack hast du hier einen klaren Nachteil, da er leicht von hinten geöffnet werden kann, ohne dass du es merkst. Darum haben sich einige Hersteller von Kamerarucksäcken etwas einfallen gelassen: Sie haben die Öffnung zum Hauptfach der Kameraausrüstung an der dem Rücken zugewandten Seite des Rucksacks eingenäht. So kann sich niemand im Vorbeigehen ungehindert an deinem Rucksack bedienen. Bekannte Modelle mit einer dem Rücken zugewandten Öffnung sind beispielsweise:

– LowePro Flipside
– Mantona Kamerarucksack

Falls du mehr zu diesen Exemplaren wissen willst, habe ich auf Kofferfuchs.de unter anderem diese aber noch einige weitere Kamerarucksäcke getestet und miteinander verglichen. Wenn du einen gewöhnlich konzipierten Rucksack oder ein anderes Gepäckstück verwendest, solltest du deine Ausrüstung immer im Sichtfeld behalten oder zumindest eng am Körper führen.Lasse dein Gepäckstück samt Ausrüstung niemals irgendwo unbeaufsichtigt liegen, auch nicht für kurze Zeit.

Die Kameraausrüstung gehört ins Handgepäck

Wenn du mit dem Flugzeug verreist, ist die Fotoausrüstung im Handgepäck ein Muss Abb. Quelle: https://unsplash.com/photos/XHwTbPKn4mE

Bei Flugreisen solltest du in jedem Fall drauf achten, dass du deine Ausrüstung im Handgepäck mitführst. Sie im aufgegebenen Gepäckstück zu lassen, wäre viel zu unsicher. Das wissen auch die meisten Fluggesellschaften und sind unter diesen Umständen ziemlich verständnisvoll und entgegenkommend bei eventuellem Übergewicht des Handgepäcks. Trotzdem solltest du dich vor deinem Flug mit den entsprechenden Vorschriften der jeweiligen Fluggesellschaft unbedingt vertraut machen. Manche Fluggesellschaften kassieren bei Übergepäck immer noch saftig ab.

Labels und Branding auf der Kamera entfernen bzw. abkleben

Was für ein tolles Gefühl, das neueste Gerät einer teuren Marke zu besitzen. Der stolze Besitz hat jedoch den Nachteil, dass Diebe erst recht angelockt werden. Darum solltest du Labels und Branding an deiner Kamera am besten mit einem kleinen
Stück schwarzem Klebeband abdecken. Dazu reicht normalerweise die Abdeckung des Logos auf dem Gehäuse, aber manchmal wäre es besser auch die Linsen abzudecken. Selbst der Riemen des Herstellers kann entfernt werden, um kein Aufsehen zu erregen. Für alle NIKON Besitzer da draußen: So sehr wir alle das kleine rote Detail unter dem Auslöser lieben, wäre es besser, wenn es abdeckt wird.

Verhalte dich nicht wie ein typischer Tourist

Hallo – Wir sind Touristen! Abb. Quelle: https://unsplash.com/photos/loTTPqOed7c

Je mehr du dich den Einheimischen anpasst, desto höher ist deine Sicherheit und die deiner Kameraausrüstung. Wenn du allerdings auf den ersten Blick wie ein reicher Tourist aussiehst, gehörst du definitiv zur Zielgruppe der Diebe. Trage also auf Reisen möglichst keine teuren Schuhe, Uhren, Armbänder, Ohrringe, Ringe und Halsketten. Vor allem aber nicht, wenn du mit deiner Ausrüstung unterwegs bist. Hänge dir deine teure Kamera auch nicht ständig über den Hals, sondern stecke sie zwischen den Aufnahmen immer wieder zurück in die Tasche.

Integriere dich in die fremde Kultur und du wirst dich nicht nur sicher fühlen, sondern dadurch auch besser außergewöhnliche Augenblicke mit deiner Kamera festhalten können. Dabei sind auf jeden Fall auch ein paar Sprachkenntnisse des jeweiligen Landes von Vorteil.

Einen Teil deiner Ausrüstung in der Unterkunft oder gleich zuhause lassen

Teile deiner Ausrüstung wie beispielsweise Ersatzteile, die du unterwegs kaum oder gar nicht brauchst, solltest du in deiner Unterkunft lassen. Vorausgesetzt, es gibt ein Schließfach oder einen Tresor in deinem Zimmer oder an der Rezeption, das bzw. den du mit Hilfe eines Zahlencodes oder Schlosses sicher verriegeln kannst. Trotzdem ist es auch oft eine Sache des Bauchgefühls, ob man die eigene Unterkunft als sicheren Ort empfindet. Nicht notwendige Teile der Ausrüstung sind immer noch zuhause am
sichersten aufgehoben, also überlege dir vorher gut, was du auf deiner Reise wirklich alles brauchst.

Wichtige Wartungs- und Pflegehinweise der Kameraausrüstung

Auf Reisen wird die Kamera und ihr Objektiv schnell mal etwas beschmutzt. Auch das Risiko einer Beschädigung ist im Transport deutlich erhöht. Damit alles heil und funktionsfähig ankommt, gibt es einige wichtige Hinweise, die es zu beachten gilt. Zunächst sollte die Ausrüstung vor Schlägen und harten Aufprallen stets geschützt sein, auch wenn sie gerade nicht in Gebrauch ist. Dabei sollte jedes Teil am besten einzeln verpackt oder zumindest durch Trennwände vom nächsten Teil abgegrenzt werden. Eine Mischung sehr widerstandsfähiger und dennoch reversibel verformbarer Stoffe sorgt für eine optimale Polsterung und Abschottung der Einzelteile.

Die filigrane Kameraelektronik reagiert besonders empfindlich auf Sand und Staub, womit die Ausrüstung gerade auf Reisen schnell in Kontakt kommt. Falls die Kamera mit Sand in Berührung kommt, solltest du das Gehäuse sorgfältig mit einem fussel- und staubfreien, ganz leicht angefeuchteten Lappen reinigen. Passende Tücher aus Mikrofaser gibt es in beinahe jedem Supermarkt und nicht nur in Kamerafachgeschäften.

Ansonsten gilt: Sorgsamer, präventiver Umgang mit deiner Ausrüstung ist der beste Wartungshinweis, den ich dir geben kann. Die meisten Reparaturen fallen erst dann an, wenn man die Ausrüstung vorher unachtsam behandelt hat.

Mein Fazit

Mit den richtigen Maßnahmen ist es kein großes Wagnis mehr, auch mit einer teuren Kameraausrüstung auf Reisen zu gehen. Du solltest dich vor allem um die Diebstahlsicherung der Ausrüstung kümmern. Den ersten und wahrscheinlich wichtigsten Schritt dazu legst du mit der Wahl des Gepäckstücks.

Außerdem soll noch einmal betont werden, dass es sinnvoll ist, sich beim Zusammenstellen der Ausrüstung einzuschränken. Wenn du nur das Nötigste mitnimmst, kannst du sicher, stressfrei und ohne Rückenschmerzen mit deinem Foto-Equipment verreisen.


Wie schützt du deine Kameraausrüstung auf Reisen? Was sind deine Tipps, damit deiner Kameraaussrüstung möglichst nichts zustößt? Erzähle uns davon doch einfach in einem Kommentar.

So planst du deine Japanreise richtig – das musst du vorher wissen

Im Mai fliegen wir nach Japan. 2006/2007 war ich bereits für fast ein Jahr dort zum studieren. Deshalb ist Japan kein totales Neuland für mich. Und doch hat sich seit dem so vieles geändert. 2008 bin ich nur Tourist nach Japan gereist und habe mir vor Ort kein Handy gekauft. Ich muss in Hotels wohnen und habe keine Studentenwohnung. Wäre etwas gewesen, dann hätte ich dieses Mal keine Arbeitskollegen gehabt, die mich zum Arzt begleiten.

Ich vermute, dass es den meisten, die nach Japan fliegen auch so geht. Deshalb ist es wichtig, sich vorab gut auf die Reise vorzubereiten. Was du vor der Abreise wissen musst, was für deine Japanreise alles in den Koffer gehört und was sonst noch wichtig und wissenswert ist, das erfährst du im folgenden Beitrag.

Vorbereitung Japanreise – Vor der Abreise

Für Japan benötigst du als Tourist kein Visum. Ein gültiger Reisepass für Reisen, die bis zu 90 Tage dauern, ist ausreichend. Du kannst vor Ort deine Aufenthaltserlaubnis auf bis zu 180 Tage ausweiten. Solltest du noch keinen Reisepass besitzen, dann bedenke, dass du in etwa 4-8 Wochen, zeitweise sogar noch länger rechnen musst um deinen Pass zu bekommen. Eine Einreise nur mit einem Personalausweis ist nicht möglich!

Drucke dir unbedingt die Adresse deines Hotels sowie eine Umgebungskarte auf Japanisch aus. Für den Fall dass du dich verlaufen solltest oder vergisst, wie die Haltestelle heißt, ist es so viel leichter, mit dem Taxi zu deinem Hotel zurückzufinden oder nach dem Weg zu fragen.




Geld für deine Japanreise

Ich empfehle auch, ein wenig Bargeld in Deutschland umzutauschen, damit du wenigstens genug hast, um vom Flughafen zum Hotel zu kommen. 2006 hatte ich nirgendwo Probleme, mit meiner Kreditkarte Geld abzuheben. Wenn ich mich richtig erinnere, ging es damals schon mit der EC Karte. Allerdings kostet es bei der Sparkasse immer Gebühren. Falls du noch genug Zeit bis zu deiner Reise hast, schaue doch einfach, ob du nicht ein Konto eröffnest, mit dem du kostenlos auch im Ausland Geld abheben kannst. Ob sich das aber wirklich lohnt musst du für dich entscheiden. Automatengebühren können übrigens trotzdem anfallen, die werden in der Regel auch nicht von deiner Bank erstattet.

 

Der richtige Krankenschutz für deine Japanreise

Wirklich empfehlenswert ist der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung! Ich bin war der Barmer versichert, für alle Reisen ins Ausland, die jeweils maximal 56 Tage dauern, kostet der Zusatzschutz fürs Ausland bei der HUK pro Jahr nur 9€. Das ist nicht viel Geld, kann dir aber im Ernstfall sehr viel davon sparen!

Während meines Studienaufenthalts in Japan musste ich mehrmals zum Jahr. Die Kosten hielten sich aber in Grenzen, die Mittelohrentzündung hat mich inklusive Untersuchung und Ohrentropfen etwa 25€ gekostet. Zum Zahnarzt musste ich auch, weil ich blöd auf eine Nuss gebissen und mir einen Schneidezahn verletzt habe. Auch hier hielten sich die Kosten in Grenzen. Allerdings war ich auch in Toyohashi und nicht in Tokyo beim Arzt. Bei größeren Verletzungen oder Krankheiten könnten durchaus höhere Arztrechnungen anfallen.

Günstig Bahnfahren in Japan

Falls du vor hast, viel mit dem Shinkansen zu fahren, könnte sich ein Japan Rail Pass lohnen. Die Preise auf Google sind ziemlich genau. Deshalb solltest du einfach gucken, was dich deine Fahrten kosten werden und ob es sich wirklich lohnt. Gegen einen Aufschlag kannst du ihn aber seit neuestem auch in Japan kaufen. Es gibt viele Anbieter, welcher der für dich passende ist, findest du ganz schnell über Google heraus. Ein sehr übersichtlicher Anbieter ist beispielsweise der Der Japan Rail Pass by Japan Experience. Die Seite ist auch auf Deutsch verfügbar und sehr übersichtlich.

Was musst du auf deine Japanreise mitnehmen?

Im Gegensatz zu Deutschland, wo 230 V aus der Steckdose kommen, beträgt die Stromstärke in Japan gerade einmal 100 V. Die Frequenz liegt je nach Region bei 50-60 Hertz. Um dein Handy dennoch aufladen zu können, benötigst du einen speziellen Adapter. Man kann diese Adapter anscheinend auch in Japan kaufen, aber ich empfehle, ihn dir unbedingt vor deiner Abreise zu beschaffen und mitzunehmen. Idealerweise nimmst du zwei oder drei mit, falls einer einmal kaputt geht oder du gleichzeitig zwei Geräte ans Stromnetz anschließen willst. Diese Adapter habe ich für meinen Urlaub gekauft (Affiliate Link):

Umgekehrt kannst du aber auch in Japan gekaufte Elektrogeräte in Deutschland verwenden, sofern sie unsere Stromstärke vertragen. Die meisten sollten das aber tun. Den Adapter kannst du nach deinem Urlaub ganz bequem über’s Internet bestellen oder direkt in Japan vor Ort kaufen

Vergiss nicht deine Kamera, das Ladegerät, ausreichend SD-Karten und eventuell einen Ersatzakku. Gleiches gilt für dein Handy. Falls du den Speicher deines Handys erweitern kannst, kaufe genug Speicherkarten, damit du nicht zu viele Fotos löschen musst und auch das eine oder andere Video machen kannst. Ich habe mir einen Vorrat folgender SD Karten angeelgt, da sie ziemlich schnell sind und zwei 32GB Karten billiger waren als eine 64GB Karte (Affiliate Link):

Fenistil! Die Mücken in Japan sind richtige Monster. Ich hatte damals tennisballdgroße Mückenstiche! Moskitos in Japan übertragen zwar keine Krankheiten, aber die Stiche jucken wie die Pest. Vorsorglich kannst du auch Autan einpacken. Frag aber nach, welche Sorten am besten geeignet sind, denn nicht alles wirkt bei allen Arten von Mücken. Aber als Erste-Hilfe-Maßnahme sollte das auf jeden Fall ins Gepäck. Wir haben etwas gegen subtropische Mücken eingepackt und es hat auch ganz gut geholfen. Vor Ort solltest du aber im Bedarfsfall ein neues Mittel kaufen, falls dich die Moskitos vor Ort wirklich zu sehr piesacken.

Kleine Handtücher oder Waschlappen gehören auch unbedingt ins Gepäck. Gerade in den warmen Monaten ist es immer ratsam, einen feuchten Waschlappen und ein kleines Handtuch mitzunehmen. Die Handtücher kannst du dort aber auch vor Ort kaufen. Zusätzlich kannst du noch Deotücher und Reinigungstücher beziehungsweise Erfrischungstücher für die Hände einstecken. Bedenke, es kann in Japan erheblich schwüler werden als bei uns, da ist man für jede Erfrischung dankbar!

Denk auch an ausreichend Wechselschuhe. Kleidung kannst du problemlos waschen, zumindest unsere Hotels bieten alle eine Waschgelegenheit an. Mit dem Schuhe kaufen ist es aber etwas schwieriger, vor allem wenn du große Füße hast. Ich weiß nicht, ob es heute noch so ist, aber damals haben selbst die Japanerinnen nur selten passende Schuhe getragen. Das lag zum Großteil natürlich daran, dass sie Schuhe gekauft haben, die schön aussahen, egal ob sie passen, aber zum Teil bestimmt auch daran, dass es Schuhe manchmal nur in den Größen S, M oder L gibt… Bedenke aber gleichzeitig, dass du vermutlich eher bequeme Schuhe zum laufen brauchen wirst und nicht fünf Paar High Heels.

 

In Japan gibt es kaum öffentliche Mülleimer. Wenn du Plastikflaschen kaufst, dann sieht zu, dass du sie auch gut verstauen kannst. Entweder hast du einen Rucksack oder eine große Handtasche, oder du musst dir vor Ort eine Tragetasche besorgen. Damals gab es genug Plastiktaschen beim Einkauf dazu. Aber da wir hier mittlerweile alle etwas mehr an die Umwelt denken, versuche wenigsten die Plastiktaschen zu vermeiden, wenn du schon Müll produzieren musst (was sich ja leider nicht vermeiden lässt).

Internet in Japan

Auf dem Blog “Wanderweib” findest du zum Thema Internet in Japan alles, was du wissen musst. Als ich 2006 da war, habe ich für ein Jahr einen Handyvertrag abgeschlossen. Damit konnte ich natürlich auch ins Internet (so es damals überhaupt schon groß etwas gab für’s Handy). Im Mai 2008 sind wir persönlich aber mit den öffentlichen WLAN Spots mehr als ausgekommen. An fast allen Bahnhöfen, teilweise sogar an Bushaltestellen und in den meisten Kaufhäusern und Restaurants gibt es WLAN. Und du bist ja schließlich zum Urlaub machen da und nicht um auf Facebook zu surfen, richtig?

 

Kennst du schon meinen Beitrag über Asakusa oder das Sanja Matsuri, dass während unseres Besuchs dort stattgefunden hat?

Ich hoffe, ich habe in meiner Auflistung nichts wichtiges vergessen. Falls doch, hinterlasse mir einfach einen Kommentar mit deinem Tipp. Und wenn du noch keinen Reiseführer zu Japan besitzt, dann schau dir doch einfach folgende Auswahl an (Affiliate Link):

Und falls du vor deiner Reise noch etwas Japanisch lernen willst, dann schau einmal bei Udemy rein, dort gibt es sehr gute Japanischkurse. Ich arbeite mich derzeit durch den Kurs N3, um mein eingerostetes Japanisch wieder aufzufrischen (Affiliate Link):

Hoteltipp Mailand: LaGare Hotel Milano Centrale MGallery by Sofitel

Auf unserem Roadtrip im letzten Sommer mussten wir natürlich auch irgendwo übernachten. Für Mailand haben wir uns das LaGare Hotel Milano Centrale MGallery by Sofitel ausgesucht. Wichtig war uns, dass es halbwegs zentral gelegen ist, WLAN und Frühstück bietet und vor allem eine Parkmöglichkeit hat.

Die Lage des Hotels ist sehr gut, der Hauptbahnhof ist nur etwa drei Gehminuten vom Hotel entfernt. Zum Piazza Gae Aulenti läuft man auch keine zehn Minuten. Uns war bei der Wahl des Hotels auch wichtig, dass man die Sehenswürdigkeiten möglichst zu Fuß erreichen kann, da man eine Stadt doch erst dann wirklich kennenlernt, wenn man sie per Pedes erkundet.

Und weil wir uns auf einem Roadtrip befanden, war es außerdem zwingend notwendig, dass wir unser Auto gut und sicher abstellen konnten.

LaGare Hotel Milano Centrale MGallery by Sofitel



Wir sind erst abends nach 20:00 angekommen. Die Etappe von Lienz in Österreich führte uns ja über die Schweiz nach Mailand. Falls du  den Beitrag verpasst haben solltest, kannst du ihn hier nachlesen.

Trotz der relativ späten Anreisezeit war die Rezeption  dennoch gut besetzt und die Mitarbeiter sprachen auch alle sehr gut Englisch. Das Hotel haben wir über booking.com gebucht. Von daher lief das einchecken total problemlos. Schnell haben wir unsere Zimmerkarten und einen Parkgutschein bekommen.

Das Parkhaus war in einer Seitenstraße und ein klein wenig versteckt, was uns so aus der Hotelbeschreibung aber nicht ganz klar geworden ist. Die Einfahrt zum Parkhaus war extrem steil. Wären wir mit unserem Cabrio unterwegs gewesen, hätten wir ernsthafte Probleme bei der Abfahrt bekommen. Unten angekommen haben wir den Schlüssel übergeben und der Parkwächter hat den Wagen auf seinen Stellplatz gefahren. Alles dort war sehr eng, aber am Auto war bei der Abholung nicht der kleinste Kratzer zu sehen.

Die Eingangshalle des LaGare Hotel Milano Centrale MGallery by Sofitel  ist modern eingerichtet mit vielen Steinelementen. Uns hat das Ambiente direkt sehr gut gefallen. Aufgrund der späten Uhrzeit haben wir uns aber nicht lange aufgehalten sondern nur unser Gepäck auf’s Zimmer gebracht, um direkt im Anschluss noch etwas essen zu gehen.

Im Untergeschoss des  LaGare Hotel Milano Centrale MGallery by Sofitel befindet sich ein Wellnessbereich, den wir bedauerlicherweise nicht besucht haben, da unser Aufenthalt dafür doch etwas zu kurz war. Und wieso wir es nicht bis auf die Dachterasse geschafft haben, ist mir auch ein Rätsel. Wir haben beide anscheinend in der Hotelbeschreibung überlesen, dass es eine gibt und das Hotelpersonal hat uns auch nicht darauf aufmerksam gemacht. Ärgerlich!

Die Konferenzräume haben wir uns auch nicht angesehen, deshalb kann ich auch nicht sagen, ob sie so gut aussehen wie auf den Bildern suggeriert wird.

Zimmer

Unser Zimmer befand sich im 5. Stock, allerdings war die Aussicht von dort war nicht besonders gut. Mit Blick auf ein anderes hohes Haus war von der Stadt selber nichts zu sehen. Aber wir waren ja ohnehin nur zum schlafen dort und nicht um die Aussicht zu genießen. Was jetzt aber nicht heißt, dass wir nicht gewisse Ansprüche an unser Zimmer stellen. Es sollte klimatisiert sein (bei etwa 30 Grad Außentemperatur ist das unerlässlich) und natürlich sauber!

Die Zimmer im LaGare Hotel Milano Centrale MGallery by Sofitel sind sehr modern eingerichtet. Der Stil ist recht abgefahren, mit einer Art Ledermatratze an der Wand und einem bunt beleuchteten Badezimmer. Aber irgendwie ist das alles dennoch sehr stimmig. Die Einrichtung ist insgesamt sehr minimaistisch gehalten. Neben einem großen, wirklich sehr bequemen Bett gehören auch ein Schreibtisch und zwei Stühle zur Zimmerausstattung. Einen großen Kleiderschrank gibt es zwar nicht, aber um sein Gepäck für ein paar Tage zu versteuen genügt es. Zwei Kleiderstangen, ein paar Kleiderbügel, Schubladen und Ablagefächer sind vorhanden.

Das Badezimmer ist angenehm groß mit zwei Waschbecken und einem sehr schönen Spiegel, der die gesamte Breite über dem Waschtisch einnimmt. Neben der Toilette ist auch ein Bidet installiert. Ein Bidet dient in erster Linie der Reinigung der äußeren Geschlechtsorgane und des Anus, aber auch der Füße. Laut Wikipedia benutzen rund 97% der Italiener ein Bidet, aber nur 6% der Deutschen.

Leider gab es nur eine Badewanne und keine eigene Dusche. Eine Trennung finde ich persönlicher angenehmer, aber das ist hier wohl kaum als Manko zu verstehen. Wichtiger ist, dass die Handtücher frisch und sauber waren und auch die Badewanne ordentlich gereinigt wurde, bevor wir das Zimmer bezogen haben. Einzig die Beleuchtung war etwas gewöhnungsbedürftig mit dem lila Licht. Wem das nicht gefällt, der kann aber auch einfach die “normale” Beleuchtung einschalten.

Frühstück

Im 4. Stock des Hotels befindet sich das Bistro, in dem das Frühstück serviert wird. Wir haben es natürlich erst im Erdgeschoss gesucht, wo bisher die meisten Frühstücksrestaurants waren. Aber Fehlanzeige. Nach kurzer Suche sind wir also wieder hoch und haben dann auch ohne weitere Probleme das Frühstücksbistro gefunden.

Das Früchstücksbuffet war gut, aber nicht annähernd so toll wie in Lienz. Angeboten wurden Brot und Brötchen, Müsli, Cornflakes, Wurst, Käse, Marmelade, Honig und Nutella. Dazu gab es auch warme Speisen wie Spiegel- oder Rührei, Speck oder Würstchen. Für Naschkatzen wurde neben Obst auch Kuchen aufgetischt, der uns aber nur teilweise überzeugen konnte.

Kaffe,Tee,  Säfte und Wasser standen ebenfalls bereit. Wer es etwas spezieller mag, der hat auch die Option, sich etwas von der Karte zu bestellen. Zusätzliche Kosten sind dadurch nicht entstanden! Dafür hatte man die Wahl, unter verschiedenen Kaffespezialitäten wie Capucchino oder Café Latte zu wählen.

Mein Fazit

Mit rund 185€ pro Nacht inklusive Frühstück aber zuzüglich Parkgebühren war das nicht günstigste Hotel, das man in Mailand finden kann. Würden wir das Hotel dennoch wieder buchen, auch wenn man von dort bis in die City rund 30 Minuten läuft? Ja, auf jeden Fall! Der Weg dorthin ist sehr angenehm, er führt durch viele kleine Gassen. Abends hat man in der Nähe des Hotels sehr viele Möglichkeiten etwas zu essen.

Unser Zimmer war sauber und sehr schön eingerichtet. Ein Stil den wir in unserem Schlafzimmer nicht wählen würden, aber dennoch sehr ansprechend. Und obwohl das Hotel in Österreich teurer war du einen Stern mehr hatte, habe ich im Bett des LaGare Hotel Milano Centrale MGallery by Sofitel so gut geschlafen wie in noch keinem anderen Hotel. Am liebsten hätte ich das ganze Bett direkt mitgenommen!

Auf Wellnessbereiche lege ich bei Städtereisen recht wenig Wert. Dafür gab es in der Stadt einfach viel zu viel zu entdecken, um die Zeit im Hotel zu verbringen.

Wisst ihr nicht, was ihr in Mailand machen sollt? Dann findet ihr vielleicht in folgenden Reisefürer eine Inspiration (Affiliate Links):

Richtige Urlaubsvorbereitung – Das gehört unbedingt in den Koffer!

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Die Ferien stehen vor der Tür und die ersten fahren jetzt schon in den Urlaub. Spätestens wenn ab Ende April dann die vielen Brückentage anstehen, ist die Reisesaison wieder vollends eröffnet. Jedes Mal wenn ich in den Urlaub gefahren bin, habe ich irgendetwas wichtiges vergessen. Deshalb möchte ich dir heute einige Tipps geben, was du auf jeden Fall in deinen Koffer packen solltest, egal ob es auf einen Kurztrip oder eine Fernreise geht. Am besten machst du dir zunächst ein paar Notizen, was du unbedingt mitnehmen musst, damit du wirklich nichts vergisst und fängst dann erst mit dem packen an.

Klamotten

Abhängig vom Reiseziel solltest du genug, aber nicht zu viel zum Anziehen dabei haben. Zwei Jeanshosen genügen meist für eine Woche. Eine trägst du, eine packst du ein. Wenn es nicht gerade Hochsommer ist oder du in die Hitze fährst, dann kannst du mit ca. zwei Oberteilen für drei Tage rechnen. Das meiste kann man schließlich zweimal tragen. Und wenn man sich doch bekleckert, dann hat man etwas Puffer.

Einen Pullover oder eine dünne Jacke sollte man auch immer dabei haben. Selbst im Sommer kann es abends frisch werden oder auch einmal regnen. Jeweils ein Paar Socken und Unterwäsche pro Tag plus zwei Paare zur Sicherheit sind empfehlenswert.

Am wichtigsten sind das Paar Wechselschuhe! Mindestens ein Paar sollte sich für lange Spaziergänge eignen. Dazu kannst du noch 1-2 Paare mitnehmen, die bequemer oder luftiger sind. Ob Flip Flops, Sneakers oder High Heels bleibt dir überlassen. Du brauchst aber nicht für jeden Tag ein anderes Paar Schuhe!

Je weniger du VOR deiner Reise in den Koffer packst, umso mehr kannst du im Urlaub kaufen, vergiss das nicht!

Reiseapotheke

Glaub mir, das schlimmste was dir passieren kann ist, wenn du im Urlaub krank wirst und keine Medikamente dabei hast! Tagsüber gibt es sicherlich noch einige Möglichkeiten eine Apotheke zu finden. Aber was ist, wenn du abends krank wirst? Etwas Falsches gegessen, verkühlt, oder einfach nur ein Mückenstich. Und du hast nichts mit. Das braucht kein Mensch, glaub mir! Ich habe auf Reisen immer Fenistil gegen Mückenstiche, etwas gegen Übelkeit und Durchfall und Kopfschmerztabletten im Koffer. Da ich selber leider öfters Herpes bekomme, habe ich auch meistens Zovirax im Gepäck.

Falls du regelmäßig Medikamente einnehmen musst, achte darauf, immer ausreichend dabei zu haben! Sonst geht es dir am Ende wie meiner Oma, der das Insulin ausgegangen ist. Ich kann dir sagen, selbst wenn du innerhalb von Deutschland verreist kann es ein ziemlicher Aufwand sein, ein Rezept für verschreibungspflichtige Medikamente zu bekommen. Und jetzt stelle dir mal vor, du bist irgendwo im Ausland unterwegs! Also unterschätze diesen Punkt nicht und kümmere dich früh genug! Bei Shop Apotheke oder einer anderen Online-Apotheke kannst du rezeptfreie und rezeptpflichtige Produkte ganz einfach online bestellen und sie dir bequem noch vor deinem Urlaub nach Hause liefern lassen.

Was sonst noch in den Koffer gehört

Natürlich benötigst du auch Hygieneartikel. Ich sammel immer Proben von Haarshampoo und Duschgel. Die meisten Hotels haben das für Ihre Kunden ohnehin vorrätig. Aber falls nicht eignen sich diese Pröbchen viel besser als die großen Packungen. Sie sind leichter und nehmen weniger Platz weg. Über Zahnbürste und Zahnpaste müssen wir ja eigentlich gar nicht reden? Das ist ja selbstverständlich!

Mindestens ein Handtuch packe ich immer in den Koffer, für den Strandurlaub solltest du auch ein eigenes Badetuch mitnehmen. Bei einer Städtereise reicht ein Handtuch, da Handtücher in der Regel zur Grundausstattung fast aller Hotels gehören. Aber man weiß ja nie. Eventuell nimmst du auch ein kleines Handtuch für unterwegs mit.

Sonnencreme! Egal ob du in die Berge, ans Meer oder auf einen Städtetrip fährst, du musst immer Sonnencreme dabei haben, auch im Frühjahr! Und falls du sie vergessen hast, Fenistil hilft hier auch oft sehr gut. Die Sonnencreme kannst du übrigens auch ganz einfach online bestellen.

Denk auch unbedingt an deine Handy- und Kameraladegeräte! Für manche Länder benötigst du spezielle Steckdosenadapter, die darfst du auch nicht vergessen. Sicher bekommst du sie in den großen Touristenregionen, aber hast du bei uns schon Adapter gesehen, die ein Deutschland-Tourist kaufen kann? Also so spontan wüsste ich nicht, wo es hier bei uns so etwas gäbe. Also erspare dir das Suchen im Zielland und hole den Adapter vor deiner Reise.

Was hast du immer in deinem Koffer, wenn du verreist? Wie sieht deine Reiseapotheke aus? Wie viel Kleidung und vor allem, was nimmst du immer mit? Verrate mir doch deine Tipps in einem Kommentar! Ach ja, ein kleiner Tipp noch: Falls du es vorziehen solltest, bei einer ausländischen Versandapotheke zu bestellen, dann beachte unbedingt diese Tipps!


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Wie lebt es sich in – St. Lucia

Herzlich willkommen zum nächsten Teil meiner kleinen Serie “Wie lebt es sich in…?” Heute nimmt uns Okizia mit in ihre Heimat in der Karibik, auf die wunderscdhöne Insel St. Lucia. Neidisch sein erlaubt (ich bin es auch)!!

Okizia aus St. Lucia

Nachdem ich ein Jahr lang in Italien gelebt und die italieniesche Kultur und Sprache immer mehr zu schätzen gelernt habe, wurde mir bewusst, wie wichtig es ist, meine Heimat zu kennen, sie gut zu repräsentieren und meine “schönen Helena von Westindien”, St. Lucia (in der Karibik), bekannter zu machen.

Der Unterschied zwischen karibischem und europäischem Leben könnte nicht größer sein, und genau das ist es, was jede Region meiner Meinung nach authentisch macht.

St. Lucia ist langsam. Süß. Sonnig und die Gegend, in der ich lebe, Beausejour, Gros Islet, die im Norden der Insel liegt, ist ruhig und oft doch laut und immer mit Pferden gefüllt, was ich übrigens liebe. Es gibt zwei Pferdeställe in der Nähe.

LANGSAM

Verglichen mit großen ausländischen Städten, ist der Verkehr an einem Morgen um 7:20-8:00 Uhr zwar nicht ganz so furchtbar, aber Stau ist leider immer unvermeidlich. Besonders wenn man aus dem verkehrsreichsten Teil der Insel kommt, dem Norden und das ist die Kategorie, in die ich falle. Zum Glück gibt es auf St. Lucia viele Nebenstraßen. Nur leider werden sie immer häufiger genutzt, so dass auch sie ein wenig verstopft sind. Für meine achtköpfige Familie, die einen selbständigen Vater, eine von 8-16 Uhr arbeitende Mutter,  sowie Schwestern, von denen eine zusammen mit der ebenfalls im Haushalt lebenden Nichte in die Grundschule geht, umfasst, kann es manchmal sehr hektisch sein.

Hektisch, weil sie sowohl in der Nähe als auch in der Stadt arbeiten und zur Schule gehen. DieStadt ist ohne Verkehr nur ca. 15-20 Minuten entfernt aber mit dem Verkehr am Morgen dauert es vielleicht 30-40 Minuten. Zum Glück aberdarf man sein Kind in jeden Kindergarten und auf jede Grundschule schicken, zu der man möchte. Es gibt eben Schulen überall auf dieser 617 Quadratmeilen großen Insel (zum Vergleich, die Stadtfläche von Hamburg beträgt etwa 755 km²).

Neben all unserem Reichtum an Grundschulen und Gymnasien gibt es jedoch noch eines das fehlt: Wir müssen noch eine eigene Universität auf St. Lucia gründen. Die nächste ist das “Sir Arthur Lewis Community College”, benannt nach Sir Arthur Lewis, einem von zwei unserer Nobelpreisträger, der den Preis für Wirtschaft erhielt. Wir haben die Wahl, das College im Norden auf dem malerischen Morne Fortune zu besuchen, das unsere Hauptstadt Castries überblick und oder das im Süden in Vieux Fort. Alle Universitäten hier sind ausländisch. Die nächste Universität, die unsere Karibik wirklich repräsentiert ist die Universität der Westindischen Inseln, an der ich aber nie interessiert war.

WIFI-Zonen sind bei uns nicht so verbreitet, aber es gibt Orte, an denen man sie nutzen kann, vor allem in den Massy Stores. Ich schlage daher vor, eine SIM-Karte von einem unserer beiden Mobilfunkanbieter Flow oder Digicel zu nehmen.

Und dann kommen wir zur “Beschäftigung”, in die viele, auch ich, nicht fallen. Im April wird es ein Jahr her sein, seit ich von Italien nach Hause zurückgekehrt bin. Seitdem beschäftige ich mich mit meinem Blog www.okiziabeyond.com, also bin ich nicht ganz arbeitslos.

FUN FACT 1

Eines unserer stolzesten Stücke der Geschichte, die wir auf unserem Ärmel tragen – wir waren sieben mal britisch und sieben mal französisch, weil wir insgesamt 14 mal von England und Frankreich erobert wurden. Diese beiden Kulturen machen aus uns, wer wir heute sind. Wir sind unabhängig von Großbritannien, haben aber einen Generalgouverneur, der die Königin vertritt. Wir sprechen Englisch und nehmen einige ihrer Systeme an, einschließlich des Fahrens auf der linken Seite. Aber trotz allem sind wir Franzosen im Herzen. Und das zeigt sich unter anderem in unserem lokalen Dialekt Patois, den Straßen / Gemeindenamen, der Küche und vielem mehr.

SWEET & SUNNY St. Lucia

Trotz vieler Rückschläge, mit denen St. Lucia und andere karibische Inseln zu kämpfen haben, kann man nicht leugnen, dass man sich trotz der Umstände im absoluten Paradies befindet. Alles ist rundum grün, Strände in Gehdistanzen und oft in der Nähe von Straßenrändern, “Reiten” auf dem Rücken von Vans, ein sehr familienorientierter Lebensstil, wirklich atemberaubende Landschaften (besonders wenn man die Küste entlang fährt), wilde Wasserfälle und Flüsse, Kokosnüsse und andere Früchte stehen immer zur Verfügung, entspannte und manchmal langweilige Sonntage und so viel mehr.

Was ich während meiner Zeit in Italien am meisten an Zuhause vermisst habe, war vor allem die Atmosphäre des Zusammenseins mit Freunden und Familie, besonders wenn es um Musik und Tanz geht. Wenn wir mit Karibikern unterwegs sind, gibt es eine Energie, die uns keine andere Kultur geben kann. Dann ist da der Pudding an einem Samstag. Das ist mein absoluter Favorit. Es wird aus gekochtem Blut und Kräutern hergestellt, das in den Darm eines Schweins gefüllt wird. Ich weiß, es klingt ekelhaft, aber es ist wirklich köstlich.

Mir fehlte doch auch das Hören von Patois/Creole, das unser lokaler Dialekt und unsere zweite Sprache ist (für diejenigen zumindest, die das Privileg haben, es zu lernen). Oder unser lokales Gericht – Grüne Feige (grüne Banane) und Salzfisch. Oder auch ein Besuch des Pigeon Point und die Besichtigung der Zwillingsgipfel Gros Piton und Petit Piton, die beide ein Weltkulturerbe der UNESCO sind. Ja, und natürlich unser Schwefelquellenbad, das an einem Vulkan liegt, wo man auch therapeutische Bäder nehmen kann.

FUN FACT 2

Josephine Bonaparte, die Frau Napoleons, soll auf der Insel St. Lucia geboren oder aufgewachsen sein.

Es gibt hier mehr Aktivitäten im Freien als alles andere, was für viele vielleicht etwas langweilig ist. Wenn die Leute ausgehen, ist es in der Regel in der Gegend von Rodney Bay, wo das Nachtleben mit einigen Clubs, Bars, Restaurants und Hotels pulsiert. St. Lucian’s sind nicht gerade für ihre Pünktlichkeit bekannt und wir haben dieses Ding namens “Lucian Time”, was bedeutet, dass die Mehrheit der Leute zu spät zu fast jedem Ereignis kommt, das sie entweder Monate, Wochen, Tage oder auch nur ein paar Stunden im Voraus geplant haben. Ich ziehe es aber vor, pünktlich zu sein und meine Freunde in ihren Häusern zu besuchen. In St. Lucia ist es üblich, einfach einen Freund zu besuchen, besonders wenn er in der Nähe wohnt (man bedenke, es ist eine kleine Insel mit Gemeinden und die meisten dieser Gemeinden sind familienorientiert).

Deutschland steht auf meiner Liste der Orte, die ich gerne besuchen und erkunden würde. Ich glaube nicht, dass es ein Ort sein wird, der zu meiner Persönlichkeit passt, wenn es darum geht, sich niederzulassen. Allerdings gibt es dort so viel Geschichte und Essen zu probieren, warum sollte man diese Gelegenheit verpassen?

Ich bin ein Reise-, Lifestyle- und Glaubens-Blogger. Warum habe ich angefangen zu bloggen? Es war ein wie ein Ruf Gottes, der auf mein Herz gelegt wurde, damit ich die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Kulturen, Sprachen und Nahrungsmitteln teilen kann und auch über die viele verschiedene Wege schreiben kann, auf denen man reisen kann, besonders in der Karibik.

Ich hoffe, ihr hattet wieder viel Spaß beim Lesen dieses Beitrags. Ich hoffe auch, euch schon bald weitere Beiträge aus dieser Reihe vorstellen zu können. Am besten folgt ihr mir auf Facebook, Pinterest oder per Mail, damit ihr die weietren Beiträge nicht verpasst!

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