Der Vulkan Acatenango in Guatemala

Wie aus einer geführten Wanderung ein echtes Abenteuer wurde!

Wenn man gerne reist ist man oft auf der Suche nach dem Unbekannten, nach dem Kick und vielleicht auch ein gutes Stück weit nach dem Abenteuer. So hat es uns auch auf den Acatenango Vulkan in Guatemala gezogen.
Ein Vulkan der seit einiger Zeit nicht mehr aktiv ist – aber einen unvergesslichen Ausblick auf den noch aktiven Fuego Vulkan bietet.

Die Wanderung geht los

Bereist um 8.00 sollten wir an dem vereinbarten Treffpunkt in Antigua sein. Mit dem Bus ging es von 1.500 auf 2200 Höhenmeter hinauf, bevor die Wanderung losgehen sollte.
Hier hatte man die Möglichkeit nochmal Getränke, Snacks und einen kleinen Wanderstock zu kaufen, welcher die Wanderung auf den Berg etwas erleichtern sollte. Gut ausgerüstet mit Taschenlampen, warmen Klamotten und natürlich Kameras ging die Tour um 9.30 dann endlich los.

Insgesamt lagen 1700 Höhenmeter vor uns. Wir wollten eine Nacht auf dem Vulkan bleiben um den atemberaubende Sonnenaufgang über den aktiven Fuego zu sehen. Der Aufstieg war richtig anstrengend. Bisher waren wir nur selten in den Bergen unterwegs und uns machte auch die dünnere Luft ab 3.000 Meter immer mehr zu schaffen. Jeder Schritt, jeder Atemzug wurde zu Qual. Unsere Gruppe bestand aus insgesamt 25 Leuten und 3 Guides die sich angestrengt den Berg hochschleppten.
Alle 300 Höhenmeter etwa gab es für die gesamte Gruppe eine Verschnaufpause, um etwas zu Trinken und um einen kleinen Snack zu sich nehmen zu können. Gegen 13.00 Uhr erreichten wir ein kleines Camp wo eine Gruppe Guatemalteken eine kleine Küche eröffnet hatten und Asia-Suppen für einen Dollar verkauften – nach so einem anstrengenden Anstieg war das natürlich eine willkommene Mahlzeit.

Das Basecamp am Acatenango vor den Augen

Da wir mittlerweile auf über 3.000 Meter waren wurde es auch langsam kälter und die Lunge und unsere Beine fingen langsam an zu brennen. Nach etwa einer Stunde setzen wir den Aufstieg fort.
Die Höhe setzte der gesamten Gruppe zu und der Ausblick war nur schwer zu genießen. Nach 3 weiteren Stunden, waren wir dann endlich in unserem Nachtquartier angekommen. Zeit für eine längere Pause!


Plötzlich wurde es Max aber richtig schlecht und er bekam Kopfweh. Er musste sich übergeben! Die Höhenkrankheit erwischte ihn volle Breitseite. Kurz nachdem wir angekommen war lag Max bereits am Schlafplatz und hatte keine gesunde Farbe mehr. Die Kombination aus Übelkeit, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und Erschöpfung setzte Max ordentlich zu.
Nachdem wir mehr als 2 Stunden auf dem Berg oben waren und auch die Medikamente gegen die Höhenkrankheit bei Max keine Wirkung zeigten entschieden wir gemeinsam mit den Guides einen nächtlichen Abstieg zu wagen! Ja genau nochmal das gleiche Spiel – nur diesmal nach unten, ohne Licht und noch etwas kaputter.
Nachdem wir etwa 600 Meter weniger Höhe hatten wurde die Übelkeit und das Kopfweh bei Max besser. Der schnelle Abstieg vom Acatenango wirkte wahre Wunder.
Der Abstieg dauerte von etwa 19.00 – 23.50 Uhr und ging hinab bis auf 2.200 Meter. Hier gab es dann die erst Möglichkeit das uns ein Fahrer aufpicken konnte der uns zurück nach Antigua bringen konnte.

Fazit Acatenango Tour

Die Acatenango Tour war ein echtes Erlebnis auf unserer Weltreise. Zugegeben war der Abstieg bei Nacht nicht ganz ungefährlich da man doch schnell abrutschen kann und dann sehr steil stürzt. Insgesamt aber ein echtes Erlebnis das wir definitiv nicht so schnell vergessen werden.
An dem Tag haben wir 1.700 Höhenmeter überwunden – sind 34 Kilometer gegangen und haben zwischen 6.400 – 8.100 Kalorien verbrannt. Für die Tour haben wir insgesamt 64 Dollar pro Person gezahlt. Eine Tour mit Kick!

Über die Autoren

Martina und Max sind ein Pärchen das seit Oktober 2018 durch die Welt reist. Während ihrer Open End Weltreise wollen sie mehr als 60 Länder auf 4 verschiedenen Kontinente bereisen. Auf ihren Weltreise Blog Travelgrapher berichten die beiden über ihre Abenteuer.


Vielen Dank an Martina und Max für den tollen Gastbeitrag! Bitte denkt dran, ihn zu teilen, zu pinnen, zu kommentieren und vor allem auch bei den beiden af dem Blog vorbeizuschauen! Falls ihr Fragen oder Anmerkungen habt, hinterlasst auch bitte einen Kommentar!

Planst du nach Japan zu reisen? Dann schau dir vorher an, was du mitnehmen und worauf du bei der Planung achten musst: So planst du deine Japanreise richtig – das musst du vorher wissen

 

Grünes Tokyo – Der Ueno Park

Tokyo am Morgen. Geschäftig eilen die Menschen hin und her. Man merkt, dass es Montag es, es sind viel mehr adrett in schwarze Anzüge und Kostüme gekleidete Männer und Frauen unterwegs als noch am Tag zuvor. Doch direkt neben den vorbeieilenden Menschen, dem Stress und der Hektik findet sich eine grüne Oase der Ruhe, der Ueno Park (jap. 上野公園, Ueno Kōen), der übrigens direkt an unserem Hotel lag. Deshalb stand an unserem zweiten Tag unserer zweichöchigen Japanreise auch ein Besuch in dieser wunderschönen, weitläufigen Grünanlage an.

Kurze Geschichte des Ueno Park

Der Ueno-Park (上野公園, Ueno Kōen) ist eine öffentliche Parkanlage im Tokioter Stadtbezirk Taitō. 1876 wurde zunächst der Park, 1882 auch das Nationalmuseum und der Tiergarten eröffnet. Der Park erstreckt sich auf einer Fläche von 54 ha und beinhaltet auch den Ueno-Zoo, der Japans ältester Zoo ist. Ursprünglich als ausgedehnte Tempelanlage namens Toezan Kan’ei-ji (寛永寺) erbaut, wurde nach ihrer Zerstörung im Boshin Krieg (戊辰戦争, Boshin sensō) 1868–1869 eine große Parkanlage, der Ueno Park errichtet.


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Im Ueno Park

Es gibt noch immer einige kleinere Tempel, so manche Statue und natürlich sehr viel Grün zu sehen. Dazu liegen im und am Park einige Museen, wie das Ueno Royal Museum, das Nationalmuseum für Westliche Kunst oder das Nationalmuseum für Naturwissenschaften. Keines der Museen haben wir besucht, da wir das schöne Wetter und die recht kurze Zeit in Tokyo doch lieber an der frischen Luft verbringen wollten. Ich kann dir also nicht sagen, ob sich ein Besuch dort lohnt.

Der Turm der vergessenen Zeit - Ueno Park, Tokyo
Der Turm der vergessenen Zeit

Auf deinem Spaziergang durch den Ueno-Park kommst du, je nachdem welchen Weg du wählst, an verschiedenen Statuen, Tempeln und Schreinen vorbei. Beispielsweise gibt es die Statue Der Turm der vergessenen Zeit”, die an diejenigen erinnert, die bei den Luftangriffen auf Tokyo ums Leben kamen. Neben dem Turm hängen immer sehr viele bunte Papierkraniche. Doch vorher passierst man den Kiyomizu Kannon-dō, einen der ältester Tempel Tokyos. Er wurde bereits 1632 als Teil des großen Tempelkomplexes erbaut. Von der Plattform aus schaut man direkt auf den Pinienbaum des Mondes.

Kiyomizu Kannon-dō - Pinienbaum des Mondes, Ueno Park, Tokyo, Japan
Ich vor dem Pinienbaum des Mondes
Kiyomizu Kannon-dō, Ueno Park, Tokyo
Kiyomizu Kannon-dō

Wir haben einige Statuen und Tempel im Ueno Park ausgelassen und sind weiter spaziert zum Gojo Tenjinsha und Hanazono Inari Shrine. Niemand weiß, wie alt der Gojo Tenjinsha Schrein wirklich ist, aber er wurde bereits im Jahr 1486 erwähnt. Dort bittet man wohl um Gesundheit und medizinische Versorgung. Der Weg, der vom Haupteingang zum Hauptgebäude eines Shinto-Schreins führt, wird Sando genannt. Der Sando des Hanazono Inari Schreins ist geprägt von vielen roten Toris, wie man sie auch aus Kyotos berühmtem Fushimi Inari Taisha kennt. Im Hanazono Inari Schrein bittet man übrigens um eine gute Beziehung mit seinem Partner und um Fruchtbarkeit.

Sando zum Gojo Tenjinsha und Hanazono Inari Shrine, Ueno Park, Tokyo, Japan
Sando zum Gojo Tenjinsha und Hanazono Inari Shrine
Gojo Tenjinsha Schrein, Ueno Park, Tokyo, japan
Gojo Tenjinsha Schrein
Gojo Tenjinsha Shrine , Ueno Park, Tokyo, Japan
Gojo Tenjinsha Schrein

Shinobazuno-Teich

Natürlich darf man einen Abstecher zum Shinobazuno-Teich nicht auslassen. Wer mag, kann in einem der Schwanenboote eine Runde über den Teich drehen. Auf dem Weg zum Anleger kommst du am Yanaka Shichifukujin und dem Shinobazunoike Bentendo Tempel vorbei. Der Shinobazunoike Bentendo Tempel wurde während der Kan’ei Periode (1624-1644) erbaut. Insgesamt gibt es im Ueno Park 6 größere Tempel. Ein siebter Tempel, der zur Anlage gezählt wird, steht in der Präfektur Gunma. Falls du dich für die Geschichte der Tempelanlage interessierst, dann findest du auch dazu eingies an Informationen im Netz.. Leider gibt es das Dokument aber nur auf Englisch.

Boote auf dem Shinobazuno-Teich, Ueno Park, Tokyo, Japan
Boote auf dem Shinobazuno-Teich
Shinobazuno-Teich, Ueno Park, Tokyo, Japan
Shinobazuno-Teich

Besonders beliebt und belebt ist der Ueno-Park während der Kirschblüte. 2007 war ich beruflich zu der Zeit in Tokyo und es war wirklich toll. Leider hatte ich damals weder Zeit noch die passende Kamera, um wirklich schöne Bilder zu machen. Das werden wird aber in den nächsten Jahren noch nachholen und einmal zur Kirschblüte nach Japan fliegen. Aber auch im späteren Frühling und Sommer kann man wunderbar einige Stunden im Park verbringen. Vor allem wenn man sonst nur die lauten und überfüllten Stadtteile Tokyos besucht, ist ein Vormittag im Park eine wahre Wohltat, wieder etwas zur Ruhe zu kommen. Übrigens, wir waren im APA Hotel Keisei Ueno-Ekimae, das direkt am Park liegt. Von hier aus kannst du sehr gut Ueno und Tokyo erkunden, da der Bahnhof nur wenige Gehminuten entfernt liegt und du ab Ueno sowohl mit der Metro als auch der JR fahren kannst.

Beginnende Kirschblüte im Ueno Park, Tokyo, Japan
Beginnende Kirschblüte im Ueno Park

Verpflegung im und am Ueno Park

Verhungern und verdursten musst du im Park auch nicht. Es gib diverse Restaurants und auch einen Starbucks kannst du im Ueno Park finden. Eine englischsprachige Übersicht zum Park mit Öffnungszeiten und Preisen der Restaurants habe ich extra für dich herausgesucht. Da die meisten Restaurants erst ab 10:00 öffnen, solltest du entweder vorher frühstücken oder direkt ein spätes Frühstück einplanen.

Preise und Anreise

Der Eintritt in den Park ist gratis. Allerdings muss man Eintritt zahlen, wenn man den Zoo besuchen will. Den Park findest du unter folgender Adresse:

  • Ginza-Linie
  • Hibiya-Linie



Booking.com

Steht Tokyo auch auf deiner Reiseliste? Warst du vielleicht sogar schon da? Was denkst du über den Ueno-Park, würdest du ihn besuchen? Wenn dir der Beitrag gefallen hat, vergiss bitte nicht, ihn zu teilen und zu pinnen.


Japanese Course for Absolute Beginners (Letters, Alphabet)

Die 5 kuriosesten Dinge in Japan

Andere Länder, andere Sitten. Wer kennt den Spruch nicht? Gerade für Japan wird er ja sehr gerne genutzt, da dort alles so anders ist als bei uns. Deshalb zeige ich dir heute die fünf kuriosesten Dinge in Japan vor. Aber keine Sorge, auch in Deutschland gibt es sehr kuriose Dinge, sieh dich zum Beispiel einmal bei dir im Supermarkt um, was du da alles an kuriosen Dingen finden kannst! Doch heute stelle ich dir erst einmal kurioses aus Japan vor.
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1. Kuriose Autos in Japan

Erst einmal gibt es in Japan wirklich wenig Platz. Manchmal mag man es nicht glauben, wenn man Bilder einer atemberaubenden Landschaft oder malerischer Dörfer sieht. Doch der Schein trügt. Gerade für Autos gibt es oft nur kleine Stellflächen. Deshalb gibt es in Japan viele superkompakte Autos, die aussehen wie Schuhkartons mit vier Rädern. Treffenderweise heißen sie auch gleich “Box Cars”- Nein, das ist kein Scherz, wenn du es nicht glaubst, dann google mal. Aber wenn man ehrlich ist, dann ist das ein wirklich passender Name.OK, in Wirklichkeit heißen sie Kei-Cars (kei steht für leicht). Kei-Cars sind Autos mit maximal 660 Kubikzentimeter Hubraum (das ist weniger als 1 Liter Hubraum!), die nicht mehr als 3,40 Meter lang und 1,48 Meter breit sein dürfen. Dafür bekommen sie Vorzüge bei Steuern, den Parkplatz-, Autobahn- und anderen Gebühren. Kurios aussehen tun sie aber auf jeden Fall!
die kuriosesten Dinge in Japan: Boxcars
Ein Boxauto
Die kuriosesten Dinge in Japan Boxautos
Die kuriosesten Dinge in Japan: Man sieht fast nur Boxcars
Kurioses aus Japan: Boxautos in Japan
Noch mehr Boxcars
Booking.com Übrigens kann man die Autobatterien der alten Autos super weiterverwenden, zum Beispiel als Befestigungselement für Planen:
Die kuriosesten Dinge in Japan: Autobatterien als Befestigung
Autobatterien halten Plane – gesehen in Tokyo Ueno
Und eines der kaputten Autos, deren Batterien man für die Plane benutzt hat, wurde vermutlich auch für diese Werbung eines Abschleppunternehmens in Hamamatsu verwendet:
Die kuriosesten Dinge in Japan: Werbung für ein Abschleppunternehmen
Die kuriosesten Dinge in Japan: Werbung für ein Abschleppunternehmen

2. Kuriose Werbetafeln und Plakate in Japan

Ohnehin sind Werbung, Plakate und Schilder in Japan  mit der in Deutschland absolut nicht zu vergleichen. Vieles in Japan ist wirklich extrem bunt.
Die kuriosesten Dinge in Japan: Werbung ist bunt
Shopping Street in Osaka, links ist eine Patchinko Halle
Bunte Werbetafeln Akuhabara Tokyo Japan
Werbetafeln in Akihabara, Tokyo
Oft sind die Werbeplakate oder Warnhinweise aber auch sehr niedlich (kawaii) und im Comic Stil gehalten.
Willkommensschild einer japanischen Shopping Street
Willkommen in der Shopping Street
Die kuriosesten Dinge in Japan: Hinweisschild in Hamamatsu, Japan
Bitte den Müll wieder mitnehmen, damit der Fluss für alle schön sauber bleibt. – Magome River, Hamamatsu
Die kuriosesten Dinge in Japan: Warnschilder sind süß
Vorsicht vor dem Schwarzmilan, sie zielen auf dein Essen – auf der Aussichtsplattform des Hauptbahnhofs in Kyoto
Warnschild Japan
Die kuriosesten Dinge in Japan: Niedliche Warnschilder Betreten verboten – gefährlich! Gesehen 2007 irgendwo in Japan
Total süßer Panda-Briefkasten in Asakusa, Tokyo
Selbst die Absperrungen in Kyoto sind so kawaii, dass man sich gar nicht ausgesperrt fühlt. Zu niedlich sind diese Frösche, als dass sie einem das Gefühl des unerwünscht sein geben, dass man bei normalen Absperrungen hat.
Kurioses aus Japan: Absperrung in Froschform
Absperrung in Froschform – gesehen in Kyoto

3. Kawaii

Dass Japaner auf alles stehen, was kawaii (alles was niedlich ist) ist, also auch auf junge Mädels und Jungs, die Musik machen, zeigt sich auch in den Fanshops. Dort kann man allerlei Merchandise passend zu seinem Lieblings-Idol kaufen.
Die kuriosesten Dinge in Japan: Kawaii
Kawaii Fanshop
Und auch in den Spielhallen ist alles superbunt und laut. Oft hat man in der unteren Etage Automaten mit Greifarmen, die dir deinen Gewinn aus dem Automaten ziehen. Oder eben auch nicht. Gewinnen kannst du beispielsweise diese süßen Puppen:Manche Pachinkohallen sehen übrigens auf den ersten Blick eher aus wie ein Rotlicht-Etablissement:
Die kuriosesten Dinge in Japan: Pachinko
Pachinkohalle in Hamamatsu

4. Nützliche Kuriositäten in Japan

Man merkt zum Beispiel dass die Japaner höflicher und ehrlicher sind als die meisten anderen Menschen auf der Welt am Eingang zum Blumenpark in Hamamatsu. Dort bekommst du Leihschirme (wie sehr oft in Japan) und Leihrollstühle und -rollatoren. In keinem deutschen Park habe ich so etwas je gesehen.
Regenschirme und Rollstühle zum Ausleihen – Hamamatsu
Eine kleine Anekdote zu den Schirmen: Ich habe trotz des Regens keinen mitgenommen, weil ich ja fotografieren wollte. Nach einiger Zeit im Park haben zwei Parkwächter gesehen, dass ich wortwörtlich im Regen stand, sind ihr Auto gesprungen und zu mir rübergefahren, um mir einen Schirm in die Hand zu drücken. Auch wenn ich eigentlich gar keinen wollte, war das trotzdem total nett!Service wird in Japan sowie viel größer geschrieben als bei uns. So gab es beispielsweise auf dem Aufstieg zum Arashiyama-Gipfel eine Raststelle. Aber dort standen nicht nur Bänke, sondern auch
Die kuriosesten Dinge in Japan: Ventilator im Wald
Ein Ventilator zum Abkühlen mitten im Wald
Wem der Aufstieg zu anstrengend ist, der kann auch einfach dem “Fitness-Shopping-Pfad” durch die Aeon Mall folgen. Nach 1000 Metern hat man dann auch 45 Kalorien verbrannt, noch mehr, wenn man zusätzliches Gewicht in Form von Einkäufen mit sich herum trägt.
Aeon Mall Walking – Tu was für deine Gesundheit und geh shoppen!
Aber Japaner sind nicht nur ausgesprochen gesundheitsbewusst, sondern auch sehr auf Sicherheit bedacht. Deshalb hier der Hinweis, niemals ein Selfie mit einfahrenden Zügen zu machen!Da das Plakat nur auf Japanisch ist, liegt der Verdacht nahe, dass vor allem japanische Touristen für Probleme sorgen. Wobei ich ziemlich sicher bin, dass die ausländischen Touristen nicht besser sind…Läuft man durch die Straßen von Kyoto, dann findet man öfter kleine rote Eimer voller Wasser. Das naheliegendste ist hier richtig, das ist Löschwasser. Dennoch ist es sehr skurril, diese japanische Variante von Brandschutz zu sehen.
Die kuriosesten Dinge in Japan: Feuerlöscher Japanisch
Löschwassereimer in Kyoto – Brandschutz auf Japanisch

5. Die kurioseste Hochzeit Japans

Das abgefahrenste und wirklich kurioseste, das ich in Japan gesehen habe, war ein Virtuell Reality Game, bei dem du deine eigene Hochzeit mit einem virtuellen Partner durchspielen kannst. Bei allem, was ich gesehen habe, dieses Spiel wird wirklich von nichts getoppt!Jetzt fragst du dich vielleicht, wieso in diesem Beitrag nichts über Essen, Trinken oder Toiletten kommt, obwohl man doch so viel kurioses darüber hört? Das hat einen recht einfachen Grund: Ich will dir dazu so viel zeigen, dass ich einfach zwei weitere Beiträge dazu erstellen werde!
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Was findest du, ist das kurioseste in Japan? Warst du schon? Was ist dir dort besonders aufgefallen? Bitte denke auch daran, den Beitrag mit deinen Freunden zu teilen und auf Pinterest zu pinnen!Willst du keine Beiträge mehr verpassen? Dann abonniere direkt den Newsletter. Keine Sorge, ich spamme dich nicht zu, du bekommst nur eine Mail wenn auch ein neuer Beitrag erscheint.

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Kulturelle Unterschiede Japan – Oder: Was wir von Japan lernen können

Kulturelle Unterschiede Japan. Das Land hat sich wieder ein Stück verändert, seit sich als Studentin dort war. Hier sind meine Eindrücke, die durchaus positiv ausgefallen sind.Im Mai 2018 waren wir in Urlaub in Japan. Nachdem ich 2006/07 in Japan studiert habe, war ich das erste Mal wieder dort. Vieles ist noch genau wie damals, einiges aber komplett anders. Jetzt, nach all diesen Jahren und diesmal als Touristin, sind mir noch mehr kulturelle Unterschiede aufgefallen, die damals entweder noch nicht so markant waren. Oder aber hat sich mein Blickwinkel verändert? Das sind die acht gewaltigsten Unterschiede, die ich sofort bemerkt habe und wovon uns in Deustchland noch die eine oder andere Schnitte von abschneiden können.
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Digitales Leben Japan – noch ein Stück mehr Virtualität

Geht das überhaupt?In Japan ist die tägliche digitale Virtualität nicht nur auf eine bestimmte Generation beschränkt. Hier scheint jeder problemlos mit dem Smartphone seine täglichen Aufgaben zu erledigen. Mir erscheint auch die Generation 60+ neuen Technologien gegenüber viel aufgeschlossener als die Deutschen.Modernste Smartphones, mit digitaler Intelligenz, im Handtaschenformat gehören in jede Hand- oder Hosentasche. Mit denen kann man schreiben, im Internet surfen, Fotos machen, Telefonieren, das Smartphone hat GPS und kann auch damit bezahlen. Manche Geschäfte bieten sogar schon die Möglichkeit, mit digitaler Währung wie Bitcoin zu bezahlen. Hast du so etwas in Deutschland schon gesehen? Also ich nicht. Da sind uns die Japaner um Jahre voraus!
Du willst mit Bitcoin bezahlen? Dann geh einfach zu einem BicCamera Store, dort ist es möglich!
Ja, die Zeiten haben sich geändert. Dieses Mal habe ich Japan als Touristin kennengelernt und nicht als Studentin. Das ändert ein wenig den Blick, den ich auf gewisse Dinge habe. Japan im Zeitraffer.

Öffentlicher Nahverkehr – Kulturunterschied mit Vorteilen

Ein ganz bemerkenswerter kultureller Unterschied ist die Bereitschaft, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.Egal ob Nah- oder Fernverkehr, das, was mir in Japan am besten gefällt im Vergleich zu Deutschland, ist das Zugfahren! Die Bahnen sind immer sauber, kommen (fast) immer pünktlich, fahren in meistens kürzeren Zeitabständen als bei uns und sind viel billiger! In Tokyo bräuchten wir gar kein Auto. Da kostet ein Zugticket pro Strecke 170 Yen, das waren im Mai bei einem Umrechnungskurs von 130 Yen = 1€ nicht mal 1,50€! Da bekommt man in Deutschland kaum ein Kurzstreckenticket für. Und die Tageskarte gab es für nicht einmal 5€. Vielleicht wäre ein schnellerer, saubererer, pünktlicherer und billigerer Nahverkehr auch die Lösung für die Feinstaubprobleme in Stuttgart?

Japan ist sauber – kulturelle Reinlichkeit

Müll und Zigarettenkippen sucht man an den Haltestellen vergeblich, auch die Züge sind pikobello sauber. Die Shinkansen werden an den Endhaltestellen von Geschwadern rosa gekleideter Frauen und in blau gewandeten Männern gesaugt und gewischt. Mülleimer und Toiletten gewienert und die Sitze in Fahrtrichtung gestellt. Jeder trägt seinen Müll wieder heim. Selbst die Hundehaufen im Wald werden aufgesammelt und zu Hause entsorgt. Man sieht nur wenig Müll herumliegen, obwohl es so gut wie keine öffentlichen Mülleimer gibt. Bestenfalls stehen welche an den unzähligen Getränkeautomaten oder vor einem Supermarkt. Und sollte der einmal voll sein, nimmt man den Abfall eben doch wieder mit.

Beherrschung und Gelassenheit – eine weitere positive Eigenschaft

Das Zugfahren ist extrem entspannt. Man steigt übrigens sehr geordnet ein. Auf den Bahnsteigen sind Linien eingezeichnet, wie man sich anzustellen hat. Die Züge halten dann auch so, dass die Türen immer an der gleichen Stelle sind. (Vor-)Drängeln und Schubsen ist eine Unsitte, die es dort kaum gibt. Selbst zur Rush Hour habe ich das damals nicht erlebt, dass sich irgendwer vorgedrängelt hätte. Aber wieso auch? Die nächste Bahn kommt in aller spätestens 5 Minuten, meistens sogar noch schneller. Hier kann sich unser Nahverkehr wirklich noch einiges abschauen!
Alle stehen in Reih und Glied
Mehr zum Bahnfahren im Nah- und Fernverkehr sowie zum Busfahren in Japan findest du bald auf meinem Blog.

Kulturelle Unterschiede beim Essen

Ich liebe die japanische Küche. An jeder Straßenecke gibt es kleine Restaurants. Curry, Ramen, Gyoza, Yaki Tori, Sushi… Wer keine Lust hat abends zu kochen, der hat die Qual der Wahl. Aber Achtung: Je nach Restaurant muss man teilweise lange anstehen. Man zieht dann eine Nummer oder trägt sich in ein Gästebuch ein und wartet. Das kann dann auch schon eine Stunde oder sogar noch länger dauern. Vor allem im dem Sushi-Restaurant wo wir gerne waren, muss man ab ca. 18:00 sehr lange warten.Japans Restaurants – übersichtlich, schnell und spezialisiertEssen gehen ist irgendwie viel angenehmer. Man hat meistens überschaubare Speisekarten, weil sich fast alle Restaurants auf eine Sache spezialisieren. Zur Restaurant Kultur in Japan gehört es auch, dass Getränke in Form von Wasser, grünem oder schwarzem Tee immer gratis sind, nur Softdrinks oder Alkohol muss gegen Entgelt bestellt werden. Und trotzdem verdienen die Restaurants genug um sich zu halten. Was man essen möchte, kann (bzw. muss) man meistens schon am Schaufenster entscheiden. Dort sind Attrappen der angebotenen Gerichte ausgestellt. Man merkt sich den Namen oder die Nummer des Gerichts seiner Wahl und bestellt im Inneren. Oder man bestellt und bezahlt direkt am Automaten und gibt drinnen nur den Bestellzettel ab. Praktisch, oder?
Und was willst du heute essen?

Restaurantbesuche in Japan durchschnittlich günstiger

Wir haben selbst in Kyoto und Tokio immer sehr günstig für ca. 10€ pro Person gegessen, oft war es sogar noch billiger. Und satt geworden sind wir auch ohne Probleme. Oft war das bestellte Menü sogar etwas zu groß. Du kannst sehr gut bereits für 500-600 Yen essen. Wenn es etwas mehr sein darf, dann kostet es auch mal 1000-1500 Yen. Insgesamt kannst du also mit 5-10€ pro Mahlzeit rechnen und wirst ganz sicher satt (gilt bei einem Umrechnungskurz von ca 130 Yen=1€).

Gemütliches sitzenbleiben, wie in Deutschland? Fehlanzeige

Nur eine Sache ist doch gravierend anders als bei uns: Nach dem Essen steht man zügig auf und geht. Sitzenbleiben, noch einen Espresso trinken und Quatschen macht man nicht, da ja meistens weitere Gäste warten, die ebenfalls essen wollen. Zum gemütlichen Beisammensein eignen sich dann eher Pubs oder Izakayas. Manche Running-Sushi-Restaurants haben sogar eine Zeitvorgabe, wie lange man höchstens bleiben darf. Aber 60-90 Minuten reichen wirklich jedem zum satt werden. Zumal das Sushi ja bereits auf dem Fließband rollt. Und auch individuelle Bestellungen brauchen fast nie länger als 5-10 Minuten, bis sie bei dir am Tisch sind. Willst du wissen, was wir in Japan alles gegessen haben? Dann abonniere direkt den Newsletter, denn in einem der folgenden Beiträge werde ich dir genau das verraten.

Die intelligente Toilette

Ich liebe japanische Toiletten! Ich will auch so eine! “Popoheizung” und “Popodusche” (die ich ehrlich gesagt noch nie ausprobiert habe). Mal ernsthaft, japanische Toiletten sind super. Niemand in Deutschland braucht eine beheizte Klobrille, aber toll wäre es trotzdem.Manche Klos sind richtige Multifunktionsgeräte. Sie erkennen, wenn jemand herein kommt und öffnen automatisch den Deckel. Steht man auf, dann spülen sie automatisch, bevor sich der Deckel wieder schließt. Verschiedenste Reinigungsfunktionen (zum Beispiel für vorne oder hinten) gehören auch bei den meisten Toiletten zur Standardausstattung. Anschließend kann man sich dann sein Gesäß trocken fönen lassen. Alles witzige Spielereien, die ich daheim zwar nicht benötige, die aber im Urlaub schon Spaß machen.Japanische Toiletten sind, soweit ich es erlebt habe, immer sauber. Zunächst sind die Japaner(innen) ohnehin ein sehr sauberes und ordentliches Volk. Da hinterlässt fast niemand ein dreckiges Klo. Aber ich glaube, es wird auch öfter und gründlicher gereinigt als bei uns. Selbst die öffentliche Toilette in Kyoto war sauber, auch wenn die Toilette außer Spülen sonst nichts konnte.Übrigens, in Japan ist es üblich, das viele Toiletten auch einen Babysitz und/oder eine Ablagefläche für Babys haben. So können auch Mütter ohne Probleme aufs Klo gehen, ohne sich Gedanken über ihr Baby machen zu müssen. Und eine Schminkecke haben die meisten Damentoiletten auch (im Herrenklo war ich jetzt nicht und habe auch gar nicht dran gedacht, meinen Freund danach zu fragen).
Mama muss kurz aufs Klo? Kein Problem mit diesem in der Toilette installierten Babysitz

Rauchen in Japan – Verbote aber auch tolerant

Seid ihr auch genervt, wenn ihr doch mal mit den Öffis fahren müsst, dass dauernd und überall geraucht wird? Oder dass ihr in der Einkaufsstraße ständig auf achtlos weggeworfene Zigarettenkippen tretet? Das wird euch in Japan nicht passieren. Rauchen auf der Straße ist nicht nur ungern gesehen, sondern gebietsweise sogar verboten! Für Nichtraucher das reinste Paradies. Raucher müssen auf öffentliche Raucherecken oder Raucherräume, die es in fast allen größeren Kaufhäusern gibt, ausweichen. Ein Nicht-Beachten des Rauchverbots kostet je nach Ort meistens um 1000 Yen Strafgebühr. Wieso gibt es das nicht auch bei uns? Kleiner Trost für Raucher: In vielen Restaurants, vor allem die mit Tischgrill, und in Bars ist das Rauchen dafür erlaubt. Hier haben wir Nichtraucher wieder das Nachsehen.

Verspielte Kultur – die Gaming Arkaden

Erst mal eines vorweg, zum Spielen ist man nie zu alt! Und ob alleine oder gemeinsam mit Freunden, die Arkaden in Japan sind etwas ganz besonderes. Single-Player Spiele aller Art, ob Shooter oder Kartenspiele, Mehrspieler-Games wie Tecken (oder eben auch besagte Shooter, die halt wahlweise alleine oder gegen echte Gegner gespielt werden können) oder Musikspiele, Spiele für Kinder oder Erwachsene, es findet sich dort einfach alles! Und weil mir die Arkaden so gut gefallen haben und sie an regnerischen Tagen der perfekte Zeitvertreib sind, wirst du schon bald einen eigenen Bericht dazu auf meinem Blog finden. Japaner wissen jedenfalls, wie man Spaß hat, egal wie alt man ist. Da sollten wir uns in Deutschland auch ein Beispiel dran nehmen.
Passend zu den Symbolen auf den Bildschirmen müssen eine bis mehrere Tasten gedrückt oder die Arme hochgerissen werden.

Japans Top Trend Virtual Reality Games

Leider haben wir es doch nicht geschafft, Virtual Reality Games auszuprobieren. Zu teuer oder zu voll. Aber es gibt auch in dem Bereich mittlerweile total abgefahrene Sachen. Das seltsamste, was ich gesehen habe, waren Hochzeitsspiele, wo man allem Anschein nach virtuell eine Animefigur heiraten kann. Krass, oder? Was denkst du, wo können wir uns von den Japanern noch etwas abgucken? Was können wir noch von ihnen lernen? Warst du schon in Japan? Was ist dir dort am meisten aufgefallen? Was sind deiner Meinung nach kulturellen Unterschiede?
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Tokyo Marunouchi – Kaiserpalast, Wolkenkratzer und Hauptbahnhof

Mit Asakusa habe ich dir bereits einen der traditionelleren Stadtteile Japans vorgestellt. Ein gewaltiger Kontrast dazu sind die Viertel Ōtemachi und Marunouchi im Stadtteil Chiyoda am Tokyoter Hauptbahnhof. Geprägt von gigantischen Wolkenkratzern scheint man auf einmal in einer ganz anderen, beinahe futuristisch anmutenden Welt angekommen zu sein.

Anreise

Am besten fährst du mit der Metro zur Haltestelle Ōtemachi. Folgende Linien halten dort:

  • Marunouchi-Linie
  • Tôzai-Linie
  • Chiyoda-Linie
  • Hanzômon-Linie
  • Mita-Linie (Toei-Linie, nicht über den Metro-Pass abgedeckt!)

Alternativ kannst du mit der Marunouchi-Linie direkt bis zur Haltestelle Tokyo fahren oder auch an der Haltestelle Hibiya aussteigen, wo neben der Chiyoda-Linie und Mita-Linie noch die Hibiya-Linie (Tokyo Metro) hält.

Ober- oder unterirdisch gelangst du dann zum Bahnhof von Tokyo, wo unser kleiner Rundgang auch startet. Zum Bahnhofsvorplatz an der Seite des Kaiserpalastes gelangst du durch den Marunouchi Central Exit.


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Marunouchi

Marunouchi ist ein Geschäftsviertel im Zentrum Tokyos.  Eine Volkszählung im Jahr 2005 ergab eine Einwohnerzahl von 67. Genau so viele Haushalte gab es, sprich, 67 Menschen, davon nur fünf Frauen, lebten jeweils alleine in einem Haushalt. Wie viele der Haushalte sich in Firmengebäuden befinden, wird jedoch nicht erwähnt.

Blick auf Marunouchi, Hochhäuser, Wolkenkratzer, Tokyo
Blick auf Marunouchi
Die Hochhäuser von Marunouchi
Blick auf Otemachi, Hochhäuser, Wolkenkratzer, Tokyo
Blick Richtung Otemachi



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Sehenswürdigkeiten in Marunouchi

Die Tokyo Station Area Map gibt einen recht guten Überblick über die umliegenden Hochhäuser, Sehenswürdigkeiten und Kunstobjekte. Letztere haben wir nicht geziehlt gesucht, deshalb gibt es davon auch keine Fotos bei mir.

Bahnhofsvorplatz Marunouchi-Seite

Der Bahnhofsvorplatz ist geprägt vom Tokyo Station Hotel. Es wurde im Jahr 2012 renoviert und neu eröffnet. Das Hotel gilt heute als wichtiges Kulturgut Japans. Es wurde ursprünglich 1915 eröffnet. Nach dem großen Kanto-Beben 1923 war es das Zuhause vieler Menschen, die durch das Beben ihr Heim verloren hatten. 2003 wurde das Tokyo Marunouchi Station Building als wichtiges Kulturgut von Japan enworfen und ab 2006 gebaut. Im Zuge dessen begannen die Renovierungsarbeiten, die mit der Wiedereröffnung am 3. Oktober 2012 abgeschlossen waren.

Blick auf das Tokyo Station Hotel, Bahnhof, Tokyo Station, Tokyo, Japan
Tokyo Station
Blick auf das Tokyo Station Hotel, Bahnhof, Tokyo Station, Tokyo, Japan
Blick auf das Tokyo Station Hotel


 Promenade zum Kaiserpalast (行幸通遊歩道)

Über eine breite, zu beiden Seiten von einer jeweils dreispurigen Straße gesäumten Promenade geht es zum Kaiserpalast. Mit dem Bahnhof im Rücken siehst du links das 36-Stöckige Marunouchi-Building (Maru-biru). Achtung, in Japan beginnt das Zählen der Stockwerke im Erdgeschoss mit 1, es hat hat also eigentlich “nur” 35 Stockwerke. Falls du hungrig bist, dann findest du dort eine Vielzahl an Restaurants.

Shin-Marunouchi Building, Hochhaus, Wolkenkratzer, Tokyo, Tokyo Station
Shin-Marunouchi Building
Marunouchi Building, Hochhaus, Wolkenkratzer, Tokyo, Tokyo Station, Maru-Biru
Mond hinterm Maru-Biru

Rechter Hand dem Maru-biru gegenüber befindet sich das Shin-Marunouchi-Building, in dem dich ebenfalls viele Restaurants und Geschäfte erwarten. Weiter vorbei geht es am Yusen Building (links und dem Tokyo Marine Nichido Building bis du an Hibiya Dori, einer sechsspurigen Straße ankommst.

Ich musste einfach alles fotografieren!
Hibiya Dori und Blick auf das Tokyo Palace Hotel
Hibiya Dori und Blick auf das Tokyo Palace Hotel

Wadakura Fountain Park

Wenn ihr die Hibiya Dori auf der rechten Seite überquert, kommt ihr direkt zu den Überresten des Wadakuramon Tors. Weiter geht es am Wasser vorbei zum Wadakura Fountain Park. An heißen Tagen kannst du hier im Schatten der Bäume und Hochhäuser und zwischen Wasserspielen etwas entspannen. Ein Wasserfall, ein Kugelbrunnen oder Wasserfontainen laden zum Verweilen ein. Hier kann man die Hektik der umliegenden Büros und Geschäfte schnell wieder vergessen.

Wasserspiele im Wadakura Fountain Park, Tokyo, Japan, Tokyo Palace Hotel
Wasserspiele im Wadakura Fountain Park
Wadakura Fountain Park
Panorama vom Wadakura Fountain Park, Tokyo, Japan
Panorama vom Wadakura Fountain Park

Der Kaiserpalast

Wir haben uns nur den großen Platz vor dem Kaiserpalast angeschaut. Die Weite und das viele Grün, umsäumt von gigantischen Hochhäusern. Das Gefühl ist unbeschreiblich, das muss man selbst gesehen haben. Wer sich den Kaiserpalast und die umliegenden Gärten anschauen möchte, der findet auf dem Blog Wanderweib sehr gute Infos zu Öffnungszeiten, Führungen etc.

Auffällig sind die vielen Polizeistationen auf dem öffentlich zugänglichen gelände. Sieht man sonst eher selten einen Polizisten, so ist sind hier recht viele unterwegs. Ganz ohne Ordnungshüter geht es an so einem bedeutenden Ort dann eben doch nicht.

Turm am Kaiserpalast, Tokyo, Japan
Turm am Kaiserpalast
Wachturm vor Uchinomiya
Kikyō-mon Tor am Kaiserpalast in Tokyo
Kikyō-mon Tor am Kaiserpalast in Tokyo
Panorama des Kokyo Gaien National Park mit den Wolkenkratzern von Uchinomiya im Hintergrund, Tokyo, Japan
Panorama des Kokyo Gaien National Park mit den Wolkenkratzern von Uchinomiya im Hintergrund (und mir im Vordergrund, wie ich ein Panoramafoto erstelle)
Kokyo Gaien National Park, Tokyo, Japan
Kokyo Gaien National Park

Zurück zum Bahnhof

Unser Weg zurück zum Bahnhof führte uns über die Kajibashi Dori zum  . Dort gibt es versteckt hinter weiteren kleineren Gebäuden am Fuße des Hochhauses einen kleinen Garten. Dort kannst du dich wieder etwas ausruhen oder in einem der umliegenden Cafés etwas trinken.

Huch, die Autos fahren ja auf der flaschen Seite!
Eingang zum Marunouchi Park Building, Tokyo, Japan
Eingang zum Marunouchi Park Building
Im Marunouchi Park Building, Tokyo, Japan, Kaufhaus
Im Marunouchi Park Building

Einmal zwischen so riesigen Häusern zu spazieren und als Kontrast dazu diese Weite des Kaiserpalastes und seiner Gärten zu sehen, das ist schon ein Erlebnis. Falls du während deines Aufenthalt in Tokyo genug Zeit hast, dann solltest du hier einen Zwischenstopp einlegen. Für die Runde, die ich dir vorgestellt habe, reichen ca. 1,5-2 Stunden, solltest du noch die kaiserlichen Gärten besuchen wollen, musst du entsprechend mehr Zeit einplanen.

Was denkst du, lohnt es sich, am Hauptbahnhof von Tokyo einen Stopp einzulegen? Würdest du den Kaiserpalast besuchen oder eher nicht? Sage mir doch in einem Kommentar, was dir am besten gefallen hat. Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, dann denke bitte auch daran, ihn zu teilen oder zu pinnen.

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Sanja Matsuri in Tokyo Asakusa

In meinem letzten Beitrag habe ich dir bereits Asakusa in Tokyo vorgestellt. Ich habe dir die Tempelanlage, aber auch einige Seitenstraßen gezeigt. Was ich dir in dem Beitrag noch nicht erzählt habe, als wir da waren, hat gerade das berühmte Sanja Matsuri stattgefunden! Ein Matsuri ist ein Fest oder Festival.

In sommerliche Yukata gekleidete Feiernde

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Das historische Sanja Matsuri (三社祭)

Das Sanja Matsuri (wörtlich: Drei-Schreine-Festival) in Asakusa findet an jedem dritten vollen Wochenende im Mai statt. Während des Matsuris ehrt man die drei Gründer des Sensō-ji. Falls du mehr über die Gründung des Tempels erfahren willst, dann solltest du vorher unbedingt meinen Beitrag über Asakusa gelesen haben. Das Sanja Matsuri ist übrigens eines der drei größten Festivals in Tokyo. Etwa zwei Millionen Besucher sollen das Festival besuchen, das von Freitag bis Sonntag geht. Es war zwar schon unglaublich voll, aber dass es so viele Menschen sein sollten ist wirklich schwer vorstellbar. Vielleicht liegt es daran, dass sich doch alles recht gut Verlaufen hat und wir nie das Gefühl hatten, eingequetscht zu werden.

Ein Mikoshi aus der Nähe

Das Fest geht zurück bis ins siebte Jahrhundert. In der Zeit war es unter anderem auch als “Kannon Matsuri” oder “Asakusa Matsuri” bekannt. Die heute Form des Sanja Matsuris gibt es seit der Edo Periode. Im Jahr 1649 begann der Bau des Asakusa Schreins und legt damit die Grundlage für das Fest. Heute werden fast 100 Mikoshi (das sind kleine, tragbare Schreine) von den Nachbarschafts-Vereinen durch die Straßen getragen und rhythmisch auf und ab bewegt. In den Schreinen sitzen kleine Shinto-Gottheiten, die den Anwohnern Glück und gute Geschäfte bescheren sollen. Der Asakusa Schrein stellt die drei größten Mikohi. Diese werden am Sonntag gezeigt.



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Das Sanja Matsuri heute

Das Fest beginnt am Freitag mit der Großen Parade (Daigyōretsu, 大行列). An der Parade nehmen Priester, Stadtvertreter Geishas, Musiker oder auch Tänzer teil, die Kostüme aus der Edo-Periode tragen. Die Parade endet am Sensō-ji und Asakusa Schrein mit einer Shinto-Zeremonie. Nach der Zeremonie findet ein traditioneller Tanz statt, mit dem um eine reiche Ernte geben wird. Am Abend werden die ersten sechs Mikoshi durch die Straßen getragen. Ein solcher Mikoshi wiegt mehrere hundert Kilogramm und wird immer von vielen Männern und vereinzelt auch Frauen getragen. Jede Miskoshi-Trägergruppe trägt dabei ihre eigene Festival-Jacke, Happi genannt. Aber auch innerhalb einer Gruppe gibt es Unterschiede, so tragen Neulinge andere Happi als erfahrene Mikoshi-Träger.

Einen Mikoshi zu tragen ist harte Arbeit
Ein Mikoshi in den Straßen Asakusas

Am Samstag werden die beinahe 100 Mikoshi aus den 44 Nachbarschaftsgebieten des Distrikts durch die Straßen getragen. Die Träger bringen die Mikoshi zum Sensō-ji und Asakusa-Schrein, wo sie gesegnet werden, bevor sie wieder in ihre Nachbarschaft zurückgetragen werden. Dort sollen sie dann Glück und Wohlstand verbreiten.

Wie bereits erwähnt werden am Sonntag die drei bedeutendsten Mikoshi durch die Straßen getragen. Der Tag beginnt bereits früh um 6 Uhr. Hunderte Feiernde, in Nachbarschaftsgruppen zusammengeschlossen, kämpfen darum, einen der drei Mikoshi tragen zu dürfen. Besuchern ist in dieser Zeit der Zugang zur Tempelanlage aus Sicherheitsgründen nicht gestattet. Die drei Hauptschreine werden anschließend ab etwa 8 Uhr durch die Straßen Asakusas getragen und besuchen alle 44 Nachbarschaften, um anschließen wieder zum Sensō-ji zurückzukehren.

Rund um das Sanja Matsuri

Während des Sanja Festivals wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Wie du sicherlich in meinem Asakusa-Beitrag gelesen hast, kannst du auf der Nakamise Dori sehr viel zu essen kaufen. Dazu gibt es noch weitere Stände, die auf dem Tempelgelände stehen. Wir haben zwar sehr gut gefrühstückt, aber ich wollte trotzdem unbedingt eine Portion Takoyaki haben! Mir haben die Tintenfischbällchen sehr gut geschmeckt, die anderen waren aber nicht so wirklich überzeugt. Einige Getränkestände versuchen, den Kunden ziemlich abgefahrene Getränke anzudrehen, wie zum Beispiel “Blutkonserven” (Tenteki Juice, also Säfte) oder bunte Flüssigkeiten in Glühbirnen.

Bunte Säfte in Glühbirnengläsern
Takoyaki
Takoyaki – Tintenfischbällchen

Beim Herumschlendern haben wir auch kleine Bühnen gesehen, auf denen Musiker gesessen haben und mit traditionellen Musikinstrumenten musiziert haben. Es gibt auch Geishas-Auftritte, von denen haben wir dort aber nichts mitbekommen, leider. Allerdings hätte es auch Geld gekostet, sich den Geisha-Auftritt anzuschauen.

Musiker beim Sanja Matsuri

In einer Einkaufsstraße stand ein Mikoshi, den ich mir einmal aus der Nähe anschauen konnte. Sie sind wirklich extrem detailliert und mit wunderschönen Verzierungen versehen. Oft finden sich Bilder, wie zum Beispiel welchen von Kranichen auf ihnen.

Details eines Mikoshi

Auch wenn sich in den drei Tagen fast zwei Millionen Menschen versammeln, so hatte ich irgendwie nie das Gefühl, dass es unangenehm voll wäre. Da ist der Düsseldorfer Karneval eindeutig schlimmer. Falls du die Gelegenheit hast, dann solltest du dir dieses Matsuri unbedingt anschauen! Im Jahr 2019 findet das Sanja Matsuri vom 17. – 19. Mai statt.

Kennst du das Sanja Matsuri? Warst du schon auf einem Matsuri in Japan? Berichte mir doch davon in einem Kommentar. Und wenn dir der Beitrag gefallen hat, vergiss auch nicht ihn zu teilen!

 

Tokyo Asakusa – Was du unbedingt gesehen haben musst

Asakusa (jap. 浅草, ausgesprochen Asak’sa, dt. flaches Gras) liegt im östlichen des Zentrums gelegenen Stadtbezirk Taitō. Berühmt ist Asakusa vor allem für den Sensō-ji (浅草寺), der der älteste und bedeutendste buddhistische Tempel Tokyos ist. Im daneben liegenden Asakusa-Schrein (jap. 浅草神社, Asakusa-jinja) werden die drei Männer verehrt, denen man den Bau des Sensō-ji nachsagt.

Karte von Asakusa
Über den Dächern Asakusas

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Geschichte Asakusas

Eine Legende besagt, dass im Jahr 628 zwei Fischer-Brüder eine kleine Statue der Bodhisattva Kannon im Sumida-Fluss gefischt haben. Nachdem sie diese mehrfach wieder in den Fluss geworfen, aber jedes mal wieder in ihrem Netz gefangen haben, soll der Dorfvorsteher erkannt haben, dass die Figur heilig ist. Also wurde ein Tempel, der Sensō-ji, um die Figur erreichtet, wo die Figur fortan verehrt wurde.Mit den Jahren wurde der Tempel mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Er diente auch diversen Sekten als Haupttempel, ist heute aber Sitz einer eigenen Ausrichtung.

1649 ließ Tokugawa Iemitsu den Asakusa Schrein errichten, um die drei Erbauer des Sensō-ji zu verehren. Heute ist der Schrein Austragungsort vieler Matsuris, von denen das Sanja-Matsuri eines der drei gößten Tokyos ist.

Bis zum zweiten Weltkrieg war Asakusa als Vergnügungsviertel bekannt, in dem es viele Kabuki- und Rakugo-Theater gab. Nach der Meiji-Restauration siedelten sich dort auch immer mehr westliche Theater und später auch Kinos an. Seit Ende des zweiten Weltkrieges haben andere Stadtbezirke wie Shinjuku allerdings an Bedeutung als Vergnügungsviertel gewonnen.

Die Tempelanlage von Asakusa

Vielleicht ist denjenigen, die die japanischen Schriftzeichen genauer angeschaut haben, aufgefallen, dass die Schriftzeichen in Sensō-ji und Asakusa gleich aussehen. Das ist nicht etwa ein Fehler. Sensō ist eine alternative Lesart der Schriftzeichen für Asakusa. Und “ji” bedeutet Tempel.

Tempelanlage von Asakusa

Vor der Tempelanlage befindet sich eine rund 250m lange Straße, die von vielen kleinen Läden gesäumt wird, die Nakamise Shopping Street (仲見世商店街). In den vielen kleinen Läden gibt es Souvenirs, Essen, Windspiele, Fächer, Porzellan, Essstäbchen und vieles mehr zu kaufen. Wenn du an der Asakusa Station ausgestiegen bist, dann kommst du hier ganz automatisch vorbei. Folge einfach den vielen Menschen zum Kaminarimon (雷門), auch genannt “Donnertor”. Direkt da hinter beginnt die Einkaufsstraße.

Kaminarimon, das “Donnertor”
Nakamise Shopping Street Asakusa Tokyo Japan
Nakamise Shopping Street
Nakamise Shopping Street

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Die eigentliche Tempelanlage beginnt am Hōzōmon (Schatztor) (宝蔵門). Westlich (aus der beschriebenen Richtung kommend rechts) vom Tor befindet sich die 53 Meter hohe Fünfstöckige Pagode (五重塔), direkt nördlich die Hondo (Haupthalle, 本堂) des Sensō-ji. Das Hōzōmon ist zwar etwas kleiner als das Donnertor, aber nicht weniger beeindruckend. Östlich findet ihr den oben bereits erwähnten Asakusa-Tempel. Wir haben ihn auf unserer Reise leider ausgelassen, deshalb gibt es dazu hier keine Bilder.

Hōzōmon (Schatztor)
Fünfstöckige Pagode
Blick auf die Hondo (Haupthalle) des Sensō-ji

Zur Tempelanlage gehört auch eine kleine Parkanlage, in dem noch einige weitere kleinere buddhistische Tempel sowie einige Statuen und Denkmäler stehen. Außerdem gibt es dort noch kleinere Bäche und Teiche, in denen du sehr viele farbenfrohe Kois findest. Du solltest also keinesfalls vergessen, dir die Parkanlage anzuschauen.

Bach in der Parkanlage des Sensō-ji in Asakusa

Öffnungszeiten:
Haupthalle: 6:00-17:00 Uhr (April-Sept.) und 6:30 Uhr-17.00 Uhr (Okt.-März)
Tempelgelände: Immer offen

Eintritt:
Frei

Was gibt es noch in Asakusa?

Ich bin ja kein großer Freund davon, von einer Sehenswürdigkeit zu nächsten zu hetzen. Oft findet man um die eigentliche Attraktion herum noch weitere wunderschöne Ecken. Asakusa ist ebenfalls mehr als nur die Tempelanlage. Viele kleine Straßen laden zum schlendern ein. Lasse die Häuser um dich herum auf dich wirken. Wenn du hungrig bist, findest du viele urige Restaurants.

Restaurants in Asakusas Seitenstraßen

Im Hanayashiki (花やしき) Freizeitpark kannst du Karussell oder Achterbahn fahren. Der Hanayashiki Freizeitpark ist der älteste Freizeitpark Japans. Der Eintritt kostet 1000yen, jede Attraktion muss aber extra bezahlt werden und kostet weitere 100yen. Du kannst aber einen Free Ride Pass erwerben und musst dann die Karussells nicht mehr extra bezahlen. Da ich kein besonders großer Achterbahn- und Karussel-Fan bin, ebensowenig wie mein Freund, haben wir den Freizeitpark auch ausgelassen. Dafür waren wir im angrenzenden Geschäft und haben uns die vielen Manga- und Anime-Suovenirs angeschaut.

Kleine, überdachte Einkaufsstraßen laden zum gemütlichen Bummeln und Geldausgeben aus. Auch hier findest du verschiedenste Geschäfte und Essensmöglichkeiten. Egal was ist, verhungern wirst du in Japan niemals müssen.

Viele weitere beeindruckende Bilder findest du übrigens auch auf Nicolas Blog Suitcase and Wanderlust. So zum Beispiel ihren Beitrag “Tokio Reise: Erlebe Japans Metropole in 4 Tagen”. Schau doch mal bei ihr vorbei!

Anreise nach Askusa

Mit der Tokyo Metro: Bahnhof Asakusa (Linien: Ginza oder Asakusa Linie) Achtung: Die Asakusa Linie ist nicht über das Tokyo Metro 24-Stunden Ticket abgedeckt!
Mit Tobu Skytree Line: Bahnhof Asakusa
Mit dem Tsukuba Express: Bahnhof Asakusa (nicht der gleiche wie der Metro Bahnhof

Metro Map von Tokyo, oben rechts findest du Asakusa

Hotel-Tipps Asakusa

Bis 50€: Hostels mit Schlafsälen
Bunka Hostel Tokyo
K’s House Tokyo – Backpackers Hostel

Bis 150€
Richmond Hotel Premier Asakusa International
Wired Hotel

Ab 150€
B:CONTE Asakusa
The Gate Hotel Asakusa Kaminarimon by Hulic
Ryokan Asakusa Shigetsu


Booking.com

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Übernachten in Tokyo: APA Hotel Keisei Ueno Ekimae – Klein aber fein

Mai 2018. Nach langer Zeit ging es endlich wieder nach Japan. Schon Wochen vorher haben wir uns Gedanken gemacht, wo wir schlafen wollen. Während unseres Urlaubs in Japan haben wir drei Nächte in Tokyo verbracht. Da wir gerade zu Beginn der Reise gut erhohlt sein wollten, sollte es nicht gleich das billigste Hotel werden. Zudem wollten wir möglichst so wohnen, dass wir überall gut hinkommen. Da über Ueno einige der wichtigsten Linien fahren und es dort abends gleichzeitig ein wenig ruhiger ist, haben wir uns schlussendlich für das APA Hotel Keisei Ueno Ekimae entschieden.


Dein Vertrauen ist mir extrem wichtig: Dieser Artikel enthält Empfehlungs-Links (Affiliate-Links). Buchst du über einen der Links ein Hotel oder kaufst ein Produkt, dann erhalte ich eine kleine Provision. Dir entstehen dadurch keine Mehrkosten und du unterstützt dadurch diesen Blog. Übrigens, das Hotel haben wir selbst bezahlt und wurden in keinster Weise vom Hotel gesponsort. Deine Tanja


Anreise

Wir sind vom Flughafen Haneda mit einem Großraumtaxi gefahren, da wir zu viert gereist sind. Der schnellste Weg über mautpflichtige Autobahnen hat uns insgesamt ca 10.000 Yen gekostet und etwa 40 Minuten gedauert. Die Kosten stimmten mit dem, was wir im Internet gefunden haben, übererin. Nach über 20 Stunden Reisezeit und aufgrund der sehr späten Ankunft in Haneda, war das Taxi für uns von vornherein Mittel der Wahl.

Deutlich günstiger gestalten sich die Anreise mit Bus und Bahn nach Ueno. Vom Bahnhof Ueno läuft man ca. 5 Minuten bis zum Hotel. Auch mit Koffern ist der Weg machbar. Allerdings muss man bedenken, dass die Bahnen spätestens um 1 Uhr nachts den Betrieb einstellen. Brauchst du etwas länger zum Umsteigen, weil du dich orientieren musst oder eine neue Fahrkarte benötigst, dann kann es passieren, dass du an einem Bahnhof strandest. Shuttlebusse fuhren zu so später Stunde auch nicht mehr. Für Flüge, die tagsüber ankommen, sind das aber sehr gute Alternativen.

Ankunft im APA Hotel Keisei Ueno Ekimae

Wir haben alle unsere Hotels über Booking.com gebucht, so auch das APA Hotel Keisei Ueno Ekimae. Daher war es ganz einfach, dem Hotel eine Nachricht über unsere späte Ankunft zukommen zu lassen. Da die Rezeption aber ohnehin 24 Stunden lang besetzt ist, wäre das vermutlich nicht einmal nötig gewesen.

Wir erhielten nun auch schnell die Schlüssel zu unserem Zimmer, um unsere Koffer abzustellen. Falls du schon morgens anreisen solltest und noch nicht auf dein Zimmer kannst, bietet das Hotel dir auch eine Gepäckaufbewahrung an. Die Mitarbeiter am Empfang sprechen übrigens auch alle sehr gut Englisch.


Booking.com

Die Zimmer des APA Hotel Keisei Ueno Ekimae sind…

Wer ein riesengroßes Schlafzimmer erwartet, der wird leider enttäuscht werden. Die Zimmer sind mit 11qm sehr kompakt. Einen Kleiderschrank oder Platz um seine Koffer gut unterzustellen, sucht man leider vergebens. Dafür gibt es neben dem französischen Doppelbett einen Schreibtisch mit Stuhl und einen riesigen Fernseher. Unter dem Schreibtisch befindet sich noch ein kleiner Kühlschrank.

Jedem Gast wird ein Kimono-Bademantel zur Verfügung gestellt. Handtücher gibt es auch. Diese wurden aber nicht gewechselt. Auch wird bei so kurzer Aufenthaltsdauer scheinbar kein Zimmerservice angeboten, denn am nächsten Abend fanden wir das Zimmer genau so vor, wie wir es verlassen hatten: Betten wurden nicht gemacht und es gab keine neuen Handtücher. Bei drei Übernachtungen hat uns das aber nicht sonderlich gestört.

Das Badezimmer ist ähnlich klein wie der Schlafraum. Eine Toilette, ein Waschbecken und eine Duschwanne finden dennoch Platz. Außerdem gibt es allerlei Hygieneartikel: Zahnbürste mit Zahnpasta, Wattepads, Haargummis. Duschgel und Shampoo werden ebenfalls gestellt und sind von der wohl berühmtesten japanischen Kosmetikfirma: Shiseido. Die Handseife haben wir allerdings vermisst und auch erst nach der zweiten Nacht erhalten.

Ganz wichtig, wenn ihr in den warmen Monaten nach Japan kommt: Die Zimmer sind klimatisiert! Da es bei uns noch nicht so heißt war, haben wir die Klimaanlage nur wenig gebraucht. Aber wer einmal im August in Japan war, der weiß, dass man ohne Klimaanlage kaum schlafen kann.

Unsere Zimmer waren mit Blick zum See, somit haben wir vom Verkehr an der Hauptstraße überhaupt gar nichts mitbekommen.

Ich musste direkt den Kimono anprobieren

Verpflegung

Das Hotel bietet Zimmer mit und ohne Frühstück an. Wir haben uns dagegen entschieden, im Hotel zu frühstücken. Auf dem Weg zum Bahnhof oder auch im Bahnhof drin gibt es Bäcker, wo du hervorragend frühstücken kannst. Zu Fuß benötigst du dort hin nur 3 bzw. 5 Minuten. Meine Empfehlung: Nimm keinen Kaffee, ich persönlich fand den Kaffee in allen Bäckereien ungenießbar. Die Schwiegereltern in spe mochten ihn allerdings wiederum sehr gerne.

Lage des APA Hotel Keisei Ueno Ekimae

Direkt am Ueno-Park und gute 5 Minuten Fußweg zum Ueno Bahnhof. Einfach perfekt! Von Ueno fahren wie schon erwähnt einige der wichtigsten Bahnlinien Tokyos, sowohl U-Bahn als auch JR Bahnen. Was die Lage betrifft, gibt es also rein gar nichts zu meckern. In der näheren Umgebung gibt es viele Restaurants, die teils auch nachts geöffnet haben. Unsere erste Mahlzeit in Japan haben wir nachts um 1:30 zu uns genommen. Du brauchst auch keine Angst haben, so spät auf die Straße zu gehen. Zum einen ist man nie alleine und zum anderen ist die Kriminalitätsrate immer noch eine der niedrigsten der Welt. Wir haben uns auch in den kleineren Gassen nicht eine Sekunde unwohl gefühlt.

Vom Hotel ist es auch nur ein Katzensprung ins Einkaufsviertel Ameyoko. Genauer gesagt geht man nur über die große Hauptstraße. Mein Tipp: Lauf nach Akihabara. Zu Fuß dauert es vielleicht 30 Minuten. Dafür siehst du aber einen teil Tokyos, den du aus der Bahn nie sehen würdest. Ein Beitrag zum Spaziergang von Ueno nach Akihabara folgt auch in Kürze.

Lage des APA Hotel Keisei Ueno Ekimae
Lage des APA Hotel Keisei Ueno Ekimae

Fazit zum APA Hotel Keisei Ueno Ekimae

Uns hat das Hotel sehr gut gefallen. Die Zimmer waren ein wenig klein und der fehlende Zimmerservice war etwas ungewohnt, aber ich würde das Hotel jederzeit wieder buchen. Dafür war die Lage einfach zu gut und der Preis war auch nicht zu hoch. Für drei Nächste und zwei Zimmer haben wir Mitte Mai 2018 insgesamt rund 700€ bezahlt.

Welche Sehenswürdigkeiten es in Ueno gibt und wieso du unbedingt einen Tag dort verbringen solltest, das erfährst du in Kürze auf meinem Blog. Du willst keine Beiträge mehr verpassen? Dass trage dich am besten direkt in meinen Newsletter ein. Keine Sorge, ich spamme dich nicht zu, du bekommst höchstens ein- bis zweimal pro Woche Post von mir, versprochen!

Japan- Was du vor deiner Reise wissen musst


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Warst du schon in Tokyo? In welchem Hotel hast du übernachtet? Wie hat es dir gefallen?

Meine Städtereisen-Bucket-List

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Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Und vor dem ersten Schritt muss man sich Gedanken über die Richtung machen. Nachdem Tokyo in diesem Jahr schon abgehakt wurde, würde ich nächstes Jahr aber gerne noch die eine oder andere Stadt besuchen.

Lissabon in Portugal

Ich war schon an der Algarve und auf den Azoren, aber noch nie in Lissabon. Einmal das Mosteiro dos Jerónimos oder die Catedral Sé Patriarcal mit eigenen Augen sehen, mit der Eléctrico 28 fahren oder im Café a Brasileira einen Kaffee trinken.

Glücklicherweise gibt es ab Stuttgart halbwegs bezahlbare Direktflüge nach Portugal. Wenn dann nur die Bahn auch mitspielen würde…

Riga in Lettland

Riga hatte ich als Reiseziel bisher nie auf meiner Liste. Nachdem mein Arbeitskollege mir aber so vorgeschwärmt hat, habe ich beschlossen, dass ich Riga selbst besuchen möchte. Die Petrikirche, das Schwarzhäupterhaus oder das historische Zentrum sollen wunderschön sein.

Ob Riga was wird? Derzeit sieht es nicht so aus, als ob es schöne Flugverbindungen gäbe. Also mal schauen. Aber es gibt ja so viele weitere Städte, die es noch zu besuchen lohnt!

New York in den USA

Ja, zu New York muss man kaum etwas schreiben. Ich würde sehr gerne die Freiheitsstatue mit eigenen Augen sehen. Wusstest du, dass die Statue in Frankreich gebaut und in 350 Einzelteilen nach Amerika gebracht wurde? Natürlich gehören ein besuch von Manhatten oder ein Spaziergang im Central Park auch auf die To-Do Liste für New York.

Leider sind hier die Flugzeiten ab Stuttgart ebenfalls mehr als Bescheiden, so dass nur ein Abflug von einem anderen Flughafen in Frage kommt.

Hanoi in Vietnam

Vermutlich lohnt sich ein reiner Städtereise-Trip nach Hanoi nicht, weil Vietnam insgesamt so viel zu bieten hat und der Flug auch sehr lang ist. Trotzdem möchte ich Hanoi gerne besuchen. Der Đồng Xuân-Markt soll sehr sehenswert sein, ebenso der West Lake oder das Altstadtviertel. Warst du vielleicht schon in Hanoi und hast noch ein paar Tipps? Dann schreibe sie doch bitte in die Kommentare!

St. Petersbur in Russland

Wir waren noch nie in Russland. Und jedes Mal wenn wir sagen, wir würden gerne nach Moskau, wird uns gesagt “fahrt lieber nach St. Petersburg”. Unbedingt sehen will ich die Eremitage und den Winterpalais. Auch ein Besuch des Schlosses Peterhof oder der Auferstehungskirche stehen auf meiner Sehenswürdigkeiten-Wunschliste für St. Petersburg.

Und damit die Städtereisen auch gelingen, braucht es natürlich die richtige Reisetasche. Auf Kurztrips hat keiner wirklich Lust, mit großen, schweren Koffern zu verreisen. Eine Auswahl an Reisetaschen findest du auf Planet Sports. Persönlich empfehlen kann ich dir diese tolle Tasche, nicht nur für Herren! Sie ist schön leicht und sehr geräumig. Außerdem erkennst du sie auf dem Rollband zwischen all den schwarzen Koffern und Taschen sehr schnell wieder.

Natürlich gibt es dort auch Koffer, solltet ihr doch etwas mehr Gepäck mitnehmen wollen. Und das richtige Schuhwerk für lange Spaziergänge in den Städten findet ihr dort auch!

Welche Städte kannst du empfehlen? Oder hast du einer der oben genannten Städte besucht und findest, dass sie sich nicht lohnen? Dann erzähle mir doch davon und hinterlasse einen Kommentar!


Photo Credits:

Lissabon: Photo by Daniel van den Berg on Unsplash

New York: Photo by KEITH WONG on Unsplash