Ein Tag am Froschteich

Das erste Aprilwochenende hat uns ja so richtig mit Sonne verwöhnt. Also habe ich meine Kamera entstaubt, die Speicherkarte geleert und bin an meinen Lieblingsplatz gefahren, in der Hoffnung, endlich mal den Eisvogel wiederzusehen. Leider ist er so scheu, dass er sofort wegfliegt, wenn man sich ihm auf weniger als 70m nähert. Vielleicht ist es auch eine „Sie“ oder es sind mehrere, das weiß ich nicht, auf jeden Fall hab ich dort schon öfter einen gesehen und gehört.
Da das Wetter aber so schön war, waren viele Biker, Jogger und Spaziergänger unterwegs.

Trotzdem bin ich zum „Froschteich“ gegangen, da dort ja auch Minifrösche drin gelebt haben letzten Sommer. Und ich hatte tatsächlich Glück, nicht nur, dass ich ganz viele Kröten (leider keine Prinzen-Frösche) beim Liebesspiel beobachtet habe (ich Ferkelchen!), nein, ich hatte sogar das Glück jemanden zu treffen, der den Teich pflegt und sich für den Schutz und Erhalt der Amphibien einsetzt und einiges über die Tiere zu berichten hatte. Und wieso dann Froschteich? Hättet ihr wirklich hier reingeschaut, wenn ich geschrieben hätte „Krötenteich“? Leider werden Kröten ja als eklig empfunden, wohingegen fast jeder Frösche ganz niedlich findet. Also möchte ich euch teilhaben lassen an dem sehr faszinierenden Verhalten der Kröten.

Überall Laich

Los geht es mit Bildern von Froschlaich (vermutlich vom Grasfrosch). Frösche legen Laichballen, im Gegensatz zu Kröten. Auf den Bildern kann man schon recht gut die einzelnen Entwicklungsstadien erkennen. Es ist sehr faszinierend, das alles an einem kleinen See zu entdecken und zu fotografieren. Die ersten Kaulquappen waren auch schon geschlüpft, aber wohl noch zu jung um wirklch frei zu schwimmen. Stattdessen haben sie sich in großen Gruppen nahe am Ufer aufgehalten. Interessant finde ich, dass sie trotzt ihrer Nähe so unterschiedlich gefärbt sind.

Die ersten Kaulquappen sind auch schon geschlüpft. Leider kann ich nicht sagen, ob es sich um welche von Fröschen oder Molchen handelt, denn es lag auch ein toter Bergmolch im See, so dass es auch möglich ist, dass sie schon vorher abgelaicht haben und die Jungtiere als ersten geschlüpft sind. Falls jemand etwas genaueres erkennen kann, hinterlasst mir doch einfach einen Kommentar!

Nun zu den Kröten

Hier sieht man sehr schön wie sich einige Krötenpaare gefunden haben. Auch die schwarzen Laichschnüre kann man sehen. Zuerst habe ich sie gar nicht als solche erkannt und mich gewundert, wieso jemand schwarze Wolle in den See wirft, aber nachdem ich genauer hingeschaut habe, waren die kleinen schwarzen Perlen gut zu erkennen.

Eine einzelne Kröte unbekannten Geschlechts (ich vermute ein Männchen, ein Weibchen wäre sicher kaum alleine gelassen worden) treibt an der Oberfläche und lässt es sich gutgehen.

Und noch welche, die eine Pause brauchen.

Die kleineren Männchen werden von den Weibchen getragen.

 

Bei den letzten Bildern kann man ziemlich gut erkennen, wie die Weibchen ihre Laichschnüre verteilen. Diese können übrigens 2-5m lang werden! Kaum vorstellbar, dass die in einem so kleinen Körper Platz haben.

Bereits eine Woche später war vom Laich nichts mehr zu sehen, dafür gab es aber noch mehr Kaulquappen, wie auf dem folgenden Bild zu sehen.

 

Ich hoffe, der kleine Ausflug an den „Froschteich“ hat dir gefallen.  Wie stehst du zu Kröten und Fröschen?magst du sie oder findest du sie eher ekelig? Hast du vielleicht welche bei dir im Gartenteich? Das Teilen und Liken meines Beitrags ist übrigens sehr gerne gesehen.

Erste Eindrücke aus Satu Mare

Ich habe euch ja schon über das Taxi fahren in Satu Mare, Rumänien berichtet. Vom 15. bis zum 19. Februar war ich ja geschäftlich dort unterwegs. Leider sind meine (deutschen) Kollegen totale Workaholics, so dass an einen Feierabend vor Einbruch der Dunkelheit gar nicht zu denken war. Sprich, wir haben jeden Tag bis mindestens 18 Uhr Ortszeit gearbeitet. Rumänien ist eine Stunde weiter als wir. Die rumänischen Kollegen sind übrigens fast alle pünktlich um 16:30 in den wohlverdienten Feierabend gegangen. Aber ich muss sagen, im Nachhinein war das lange arbeiten halb so wild, es war ja genug zu tun und die Zeit verging sehr schnell. Aber es blieb eben nur wenig Zeit, um sich die Stadt anzuschauen. Und das, obwohl es kaum etwas anzuschauen gibt.

 

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Morgendliche Aussicht vom Hotelbalkon auf Satu Mare.

Satu Mare in Rumänien

Eigentlich fotografiere ich ja sehr gerne, und da dort dir Architektur so anders ist, so viele alte Autos herumfahren, die man bei uns nicht mehr sieht und alles irgendwie alt wirkt, käme man als Reisefotograf sicher auch hier auf deine Kosten. Da ich aber nun mal zum Arbeiten dort war, habe ich meine Kamera zu Hause gelassen und nur mit dem Handy geknipst. Und damit ich überhaupt ein paar Bilder bei Tageslicht habe, habe ich sie aus dem Taxi heraus aufgenommen. Diese Eindrücke, und seien sie auch noch so verwackelt, möchte ich mit euch teilen. Denn folgendes habe ich gelernt, als ich dort war: Rumänen sind sehr nett, die Sprache klingt sehr schön (ist eine romanische Sprache), das Essen ist gut und über das Land ist zu wenig bekannt (meistens hört man ja nur von Armut, Zigeunern und Einbrecherbanden in Deutschland). Ich hoffe sehr, dass ich wieder nach Rumänien komme und dann vielleicht etwas mehr Zeit habe, um Land und Leute besser kennenzulernen.

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Insgesamt hat mit Satu Mare gut gefallen, die Leute waren sehr nett und das Essen gut und günstig. Dass ich in der ersten Nacht um 1:30 von um die Wette krähenden Hähnen geweckt wurde war zwar weniger lustig, aber andererseits, wann hört man in Deutschland denn noch Hähne krähen, ich hatte fast vergessen, wie sich das anhört. Auf Luxus muss man zumindest in Satu Mare größtenteils verzichten, unser Hotel hatte Probleme mit dem Wasserdruck, in der zweiten Etage kam kaum warmes Wasser an. Eigentlich kam überhaupt nur wenig Wasser an. Die Einrichtung war auch eher zweckmäßig, aber da ich wirklich nur zum Schlafen ins Hotel gekommen bin, war das ziemlich egal.

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Das bin ich am Budapester Flughafen.



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Bitte nicht anschnallen! Über das Taxifahren in Satu Mare

Ich war vom 15.-19. Februar 2016 geschäftlich in Satu Mare, Rumänien unterwegs. Und wie das so ist in einer Stadt, in der man sich nicht auskennt und einem Land, dessen, Sprache man nicht versteht, sind wir dort viel mit dem Taxi gefahren. Und das war so manches mal ein richtiges Abenteuer! „Bitte nicht anschnallen“, das war das erste, was mir meine Arbeitskollegen sagten, als wir ins Taxi gestiegen sind. Wie bitte? Richtig gehört. Hier also meine sieben „Lessons Learned“ zum Taxifahren in Satu Mare (was, wie ich von einem alten Arbeitskollegen, der aus Rumänien stammt, wohl nicht für das ganze Land gelten soll).

Was ich über das Taxifahren in Satu Mare gelernt habe

Taxis kommen schneller als man das Wort Taxi aussprechen kann. Keine Ahnung wo die alle parken oder herumfahren, aber eine Wartezeit von 5 Minuten war schon lang, meistens kamen sie innerhalb von zwei bis drei Minuten, egal ob wir noch am Werk waren oder im Hotel oder in der Stadt.

Alle Taxifahrer sind nett. Es gab keinen, der schlecht gelaunt war oder unfreundlich, ganz im Gegenteil. Als wir nach der Adresse eines bestimmtes Burgerladens gefragt haben, hat der Fahrer extra in der Zentrale angerufen und nachgefragt. Manche haben auch versucht, ein paar Wörter Deutsch mit uns zu reden, alternativ auch Englisch. Von uns konnte leider niemand mehr als Danke oder Auf Wiedersehen auf Rumänisch.

Bloß nicht selber

Man öffnet Türen oder Kofferraum nicht selber. Das macht in der Regel der Taxifahrer, er steigt immer aus, rennt ums Auto, öffnet alle Türen und hilft beim Gepäckeinladen.

Bitte nicht anschnallen. Man schnallt sich in einfach nie an, das würden die Fahrer nicht mögen, meinten meine Kollegen. Manche Fahrer haben sogar den Gurt hinter dem Fahrersitz entlang geführt und eingesteckt, damit er nicht herumbaumelt. Wirklich wohl habe ich mich dabei nicht gefühlt, ich hasse es, irgendwo mitzufahren und mich nicht anschnallen zu können/dürfen. Ich habe es übrigens auch nicht ausprobiert, was der Fahrer sagen würde, wenn ich mich doch anschnallen, die Blöße wollte ich mir vor den Kollegen nicht geben!

Wunderbäume und Raumerfrischer

Alle Taxis duften. Und zwar nach Wunderbäumen oder Raumerfrischern. Wobei duften nicht wirklich das richtige Wort ist, stinken trifft es da schon eher.

Taxis passen durch jede noch so enge Lücke. Und zwar sehr schnell. Wo in Deutschland jeder Fahrer auf die Bremse gehen würde, weil auf beiden Seiten zwischen den Außenspiegeln und den Hindernissen links und rechts nur noch 10-15cm Platz sind, fahren die Taxifahrer in Rumänien unbeirrt in vollem Tempo weiter.

Taxifahren ist billig. der Kilometer kostet 2,20 Lei, also etwa 50 Cent. Und das, obwohl die Benzinpreise nicht erheblich billiger waren als bei uns. Über vier Lei pro Liter, also fast einen Euro muss man zahlen.

Taxi


Abenteuer Taxi in Satu Mare

Einer der Fahrer hat mir wirklich leid getan. In seinem Auto hat JEDE Lampe geblinkt und geleuchtet, die nur blinken oder leuchten kann. Anscheinend war sein Auto total kaputt. Und nach einem Schlagloch war auch noch die Frontschürze beschädigt. Aber wie ich ihn verstanden habe, ist er auf das Auto angewiesen und kann es deshalb nicht zur Reparatur bringen, weil er in der Zeit kein Geld verdienen würde. Zumindest war es das, was ich aus seinem schlechten Englisch herausgehört habe…

Wart ihr schon in Rumänien? Wie waren eure Taxifahrten? Treffen meine Erfahrungen wirklich nur auf den Nordwesten zu oder ist es doch ein landestypisches Phänomen? Falls euch der Bericht gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn ihr ihm einen like da lasst oder teilt. Und wenn ihr mir bei Facebook oder Google+ folgt, verpasst ihr auch nicht die weiteren Berichte über meine erste Geschäftsreise nach Satu Mare!



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Ausflugstipp: Y-Burg in Stetten

Ende August war ich auf Fototour und habe beschlossen, nach Kernen-Stetten zur Y-Burg zu fahren. Das ist ein mehr oder weniger quadratischer Bau in den Weinbergen, der zwar in meinen Augen kaum den Begriff „Burg“ verdient, aber eigentlich recht schön gelegen ist und eine echt tolle Aussicht auf das Remstal bietet. Ich war bisher erst einmal dort und hatte deshalb vor, den Weg dorthin und die Weinberge und den Blick von der Burg aus zu fotografieren.

Weintrauben1.1Die Y-Burg befindet sich oberhalb des Kernener Ortsteils Stetten im Remstal auf 330m über NN. Die ehemalige Wohnburg ist von Weinbergen umgeben und direkt in den Hang hinein gebaut.
zur Geschichte sagt Wikipedia:

Der genaue Gründungszeitpunkt der Yburg ist unbekannt; sie wurde im frühen 14. Jahrhundert von den Truchsessen von Stetten erbaut. Nach dem Bau der Wasserburg im Tal (1384–1387) verlor die Yburg allerdings zusehends wieder an Bedeutung für die Stettener Herrschaft. Hans von Yberg verkaufte 1443 die Burg mitsamt seinem Anteil am Dorf an das Haus Württemberg. Die 1598 als baufällig beschriebene Burg wurde 1659 wieder instand gesetzt und erhielt ein viertes Stockwerk.

Auf Befehl des Herzogs Carl Eugen von Württemberg erfolgte schließlich 1760/61 der Abriss der Burganlage bis auf die heute noch sichtbaren Außenwände.

Der Weg hinauf ist nicht besonders lang, aber teilweise recht steil. Im oberen Bereich, kurz bevor man zur Burg gelangt, stehen einige Schilder, die über die ansässige Flora und Fauna aufklären. Es wachsen beispielsweise Kakteen und Pfirsichbäume, man kann mit Glück auch Eidechsen sehen. Rund um die Yburg und auch in den Gemäuern selber sind seit dem 17. April 2011 16 Skulpturen des Künstlers Karl Ulrich Nuss aufgestellt.

Ende August war es noch sehr sonnig und heiß. Blöderweise hatte ich nichts zu trinken dabei, wohl aber eine Kameratasche mit Blitzgerät, Makroobjektiv, Zubehör, Geldbeutel, Telefon sowie ein Stativ. Und natürlich meine Kamera, ebenfalls mit Objektiv. Zu meinen ohnehin schon zu vielen Pfunden kamen also nochmal ein paar dazu. Und dazu die Hitze… Aber zum Glück hatte die Winzergenossenschaft Stetten just an diesem Tag eine Weinprobe an der Burg veranstaltet. Es standen ein paar Zelte, Tische, Bänke und Sonnenschirme an der Burg.
Ziemlich platt wollte ich mir eine Apfelschorle kaufen, aber weil die netten Herren dachten, ich sei von der Zeitung, gab’s die Schorle gratis. Ich habe es zwar sofort aufgeklärt, aber musste trotzdem nichts bezahlen. Die Äpfel für die Schorle stammen alle aus der Region, hier wachsen so viele Apfelbäume, dass man die ganzen Äpfel gar nicht essen kann.
Da ich mit dem Auto unterwegs war, musste ich leider auf die Weinprobe verzichten. Da ich aber ohnehin lieber sehr süße Weine trinke, schmecken mir die meisten sowieso nicht, also war es halb so schlimm. Die Besucher dort waren sehr nett und mit dem einen oder anderen bin ich auch ein wenig ins Gespräch gekommen. Zu Essen gab es zwar auch, aber auch hier habe ich verzichtet.

Allerdings waren jetzt so viele Leute da, dass an ein ruhiges Fotografieren kaum zu denken war. Ständig kamen Autos (obwohl die Wege eigentlich gesperrt sind) und Fußgänger vorbei. und vor 100 Menschen meine Kamera aufbauen und auf die untergehende Sonne richten mochte ich auch nicht so wirklich. Immerhin habe ich das eine oder andere schöne Bild bekommen. Ein paar Bilder könnt ihr in der Galerie anschauen.

Das Remstal ist wirklich sehr schön, und wer einmal nach Stuttgart oder Umgebung kommt, sollte einen Abstecher dorthin in Erwägung ziehen. Gerade jetzt im Herbst, wo der Wein reif wird und sich das Laub verfärbt kann ich jedem nur empfehlen, das Remstal zu besuchen! Einen wunderschönen Ausblick auf die untergehende Sonne hat man gleich dazu.

Killifischtag in Plochingen

Gestern hat in Plochingen der 6. Killifischtag der Regionalgruppe Stuttgart stattgefunden. Da ich leider nicht in Neuss dabei sein konnte, habe ich mich um so mehr auf ihn gefreut! Viele derjenigen, die gekommen sind, wohnen weit weg und man sieht sich entsprechend selten. Außerdem waren wieder zwei spannende Vorträge angekündigt. Aber bevor ich euch von gestern erzähle muss ich erst einmal erklären, was Killifische eigentlich sind.

Was sind Killifische?

Killifische sind zunächst einmal eierlegende Zahnkarpfen, von denen ein großer Teil in der Regel nicht größer wird als ca. 6cm. Natürlich gibt es hier auch größere Arten. Dann werden sie unterteilt in Bodenlaicher und Haftlaicher. Bodenlaicher legen ihre Eier in oder auf den Boden, Haftlaicher heften ihre Eier in der Regel an Pflanzen, in Aquarien oftmal auch an angebotene Wollmops (so können sie leichter abgesammelt werden).
Bodenlaicher leben normalerweise in Regionen, in denen ihre Tümpel in der Trockenzeit vollkommen austrocknen. Ihre Eier überdauern die Trockenphase im noch leicht feuchten schlamm und schlüpfen, sobald der Regen wieder einsetzt und sich ihr Biotop wieder mit Wasser füllt. Haftlaicher benötigen dagegen ganzjährige Wasser, da sie sonst in ihrem jeweiligen Biotop aussterben.

Killis leben teilweise unter widrigsten Bedingungen. Um euch das einmal zu verdeutlichen, habe ich bei Youtube ein Video für euch herausgesucht:

Der Fisch im Video ist übrigens ein Austrolebias alexandri.

Und damit ihr einmal seht, wie Killifische im Aquarium aussehen können, habe ich hier ein paar Fotos für euch, mit freundlicher Genehmigung von Rudolf Pohlmann:

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Die oberen vier BIlder zeigen Bilder von Haftlaichern, die unteren von Bodenlaichern.Rudolf hat auch ein sehr schönes Bild gemacht, das zeigt, wie sich eine Art, die jedoch an verschiedenen Stellen gefunden wurde, unterscheidet:

134352_321262908064316_9001830138196749738_oAufgrund dieser Unterschiede wird bei der Haltung von Killifischen großer Wert darauf gelegt, dass die verschiedenen Fundorte getrennt voneinander gehalten werden. Leider werden immer mehr der oftmals sehr kleinen Biotope der Fische zerstört, so dass es um so wichtiger ist, die Arten und Fundorte in der Aquaristik am Leben zu erhalten, da schon so manche in der Natur ausgestorben sind oder zumindest keine Fische mehr an den alten Fundorten auffindbar sind.

Leider ist es kaum möglich auch nur annährend die wichtigsten Informationen über Killifische in wenigen Sätzen zusammenzufassen, da viele verschiedene Arten zu den Killis gehören, die teilweise unterschiedlichste Lebensweisen haben. Wer mehr Informationen über Killifische, ihre Haltung und Zucht, über ihre natürlichen Umgebungen bekommen oder einfach noch mehr Fotos sehen möchte, der ist herzlich eingeladen, das Forum der DKG (Deutsche Killifisch Gemeinschaft) oder unsere Facebookseiten zu besuchen oder natürlich zu einem der vielen Regionaltreffen zu kommen:

www.killi.org (Forum und Terminkalender der Regionaltreffen)
Facebookgruppe der DKG
Facebookgruppe der AG Chromaphyosemion (wird von Rudolf Pohlmann geleitet)

Was ist so einKillifischtag“ eigentlich?

Ein Killifischtag ist im Grunde ein großes Regionalgruppentreffen der DKG. Bei einem Regionaltreffen, das auch für Nicht-Vereinsmitglieder kostenlos zugänglich ist, treffen sich Killifischliebhaber aus dem näheren und oft auch weiteren Umfeld der jeweiligen Region. Viele halten dabei mehr als eine Art (50-100 Aquarien sind unter „echten“ Killianern keine Seltenheit) und beschäftigen sich schon seit vielen Jahren oder Jahrzehnten mit Killifischen.

In der Regel trifft man sich alle 1-2 Monate Samstagsnachmittags (manche Regionalgruppen haben abweichende Zeiten). Man sitzt zusammen, tauscht sich aus, tauscht oder (ver)kauft Fische. Außerdem gibt es immer einen Vortrag über wechselnde Themen wie Fangreisen, Vorstellung verschiedener Arten, Futtertiere, Zucht bestimmter Arten oder auch mal Gastvorträge aus anderen Bereichen der Aquaristik (wie beispielweise Schnecken oder Wasserpflanzen).

Ein „Killifischtag“ ist dabei ein größeres Treffen, das bereits vormittags beginnt und erst am späten nachmittag endet. Es werden zwei Vorträge gehalten, man isst gemeinsam zu MIttag und nachmittags gibt es noch eine große Fischbörse, wo viele ihre Nachzuchten abgeben. Da gerade zu den Killifischtagen der Regionalgruppen mehr Leute kommen als sonst und sie auch eine weitere Anreise auf sich nehmen, ist das Angebot größer und man kann mit Glück auch lange gesuchte Arten oder Fundorte bekommen.

Killifischtag in Plochingen

Im September veranstaltet die Regionalgruppe Stuttgart ihren Killifischtag. Unser Regionalgruppenleiter Karl-Heinz Genzel organisiert die alle Treffen (wie alle anderen Regionalgruppenleiter auch!) ehrenamtlich in seiner Freizeit, sprich, er bekommt nichts dafür, dass er Referenten sucht, Räume organisiert, Termine mit den anderen Regionagruppen abstimmt etc. Gestern gab es zwei sehr tolle Vorträge über Fangreisen, einmal über eine nach Tanzania von Holger Hengstler, der uns gezeigt hat, wo und wie er Fische in Tanzania gesucht und gefunden hat und einmal über eine Reise in den Kongo. Hier hat der Referent Leendert van den Berg sehr deutlich zeigen können, wie in 25 Jahren die Natur verändert und zerstört wurde und wie sich das auf die Biotope der Fische ausgewirkt hat, da er die selbe Reise im Jahr 1991 und 2015 durchgeführt hat. Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie die Fische in der Natur leben und wie sich ihre Lebensräume verändern. Beide Referenten haben ganz tolle Vorträge gehalten und sehr schöne Bilder und Videos gezeigt!
Dieses Jahr waren so viele Leute beim Treffen, dass der Raum beinahe zu klein war und wir zusätzliche Stühle dazustellen mussten, damit auch wirklich alle den zweiten Vortrag sehen können. Wie immer war die Stimmung super und man hat viele alte und neue Gesichte gesehen.
Die Bilder zeigen übrigens nicht annährend, wie voll es wirklich war, da ich während den Vorträgen natürlich keine Fotos gemacht habe und viele kaum dazu gekommen sind, ihre Verkaufsstände zu befüllen, da viele Fische schon vorher reserviert waren und gar nicht erst den Weg in die Boxen geschafft haben. Dennoch wollte ich euch einmal zeigen, wie so etwas aussieht.

Wie man sieht, ist der Altersdurchschnitt im Hobby sehr hoch. Da aber viele Arten in der Natur über kurz oder lang verschwinden werden, ist es um so wichtiger, dass sich wieder mehr Menschen mit den Killifischen beschäftigen und dabei helfen, diese wunderschönen Fische langfristig zu erhalten!

Was mir persönlich am meisten an der DKG imponiert, ich habe bisher bei keinem Killitreffen oder auch sonst nie mitbekommen, dass es untereinander eine Art „Konkurrenzkampf“ oder ähnliches gibt. Ganz im Gegenteil, oft werden Fische verschenkt, sonst zu Preisen abgegeben, die nicht annähernd die Kosten der Aufzucht decken, man bekommt immer Tipps und Hilfe bei Fragen, alle unterstützen sich untereinander. Viele laden auch andere Mitglieder ein, bei sich zu übernachten oder fahren andere Vereinsmitglieder im In- und Ausland besuchen. Es ist eben eine wirkliche Gemeinschaft!

Gamescom 2015 – Tag 1

Seit gestern hat die Gamescom 2015 endlich für alle Besucher geöffnet. Vier Tage lang können wieder die neuesten Spiele getestet, Vorschauen angesehen und Merchandiseartikel gekauft werden.

Um 4.45 Uhr hieß es für mich also aufstehen und Brötchen schmieren, Wasser und Essen einpacken, den Freund aus dem Bett werfen, anziehen, hübsch machen, frühstücken und um kurz nach 6 Uhr losfahren. Nicht notwendigerweise in genau dieser Reihenfolge.

Weitere Spiele, die wir uns angesehen haben, waren beispielsweise DeusEx – Mankind Divided (leider nur als Videovorführung), Mighty No. 9 (eine Art Megaman, das Spiel wurde über Kickstarter gefundet und mein Freund hat es dort unterstützt), sowie diverse Indie Games. Final Fantasy 15 hätte ich mir auch gerne angesehen, aber die Wartezeit war uns dafür einfach zu lang. Gleiches bei den anderen Blockbusterspielen. Ich hätte mir gerne auch Nintendo näher angesehen, aber bei 4 Stunden Wartezeit frage ich mich immer, ob die Leute für nichts anderes als dieses eine Spiel zu Gamescom kommen. Wir sind gemütlich durch alle Hallen geschlendert und haben beispielsweise bei Need for Seat Probe gesessen und beschlossen, endlich auch für meinen Freund einen Stuhl zu kaufen. Das war ja schon länger geplant, aber da wir dort die Möglichkeit hatten, den ausgewählten Stuhl zu begutachten und testen, ob die Größe wirklich passt, wird der Stuhl jetzt bestellt. Ein Review zu meinem Stuhl findet ihr hier: KLICK!

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Vor der Halle um 7 Uhr.
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Zuerst ging es zum Wargaming-Stand. #WargamingGC15

Zwischendurch haben wir und auch die Merchandise-Halle genauer angeschaut und am Blizzard-Stand Hearthstone-Untersetzer und an einem anderen Stand zwei Shirts gekauft. Neben T-Shirts gab es auch jede Menge Manga- und Animezeug sowie Cosplayartikel zu kaufen. Nach der kleinen Shoppingtour haben wir uns noch diverse Indie Games, also Spiele von kleinen Entwicklerfirmen, angeschaut und durchaus interessantes entdeckt. Gerade die so genannten Indie Games bestechen sehr oft durch liebevolle Grafik, tolle Story und sehr schöne Soundtracks.

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Großes Gedränge auch zwischen den Hallen.
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Deus Ex – Mankind Divided: Zu sehen waren erste Gameplayvideos
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Geboren bei Kickstarter: Mighty No. 9
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Alleine wegen dem Subaru BRZ (der rote) muss ich es einmal ausprobieren: Need for Speed

Da fur 18Uhr das wahrscheinlich spannenste Event, die Ankündigung der neuen World of Warcraft Expansion angekündigt wurde, sind wir also um kurz vor 18 Uhr zur Halle mit dem Blizzardstand gegangen. Allerdings war es erwartungsgemäß unglaublich voll, so dass wir ziemlich weit hinten gestanden haben. Dort war es viel zu heiß und hören konnte man im Grunde gar nichts, sehen nur sehr wenig. Also sidn wir nach dem Trailer wieder gegangen und haben uns die Show später im Internet angesehen.

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Die Blizzard-Bühne am Morgen
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Blizzard-Bühne, kurz vor der Ankündigung des neuen Add-Ons

Zum Schluss sind wir noch einma zum Wargaming-Stand um dort eine letzte Runde World of Tanks, diesmal auf XBox zu spielen. Um 19.30 Waren wir dann so platt, dass wir völlig müde den Heimweg angetreten haben.

GeoXantike – Geocaching Giga-Event

Mein erstes Giga-Event und wie es dazu
kam

Wir hatten ein langes Wochenende, und niemand war da. Also plante
ich einen Ausflug für mich alleine. Wohin sollte es denn gehen?
Schaue ich mir doch die Seite www.geocaching.com
an.

Xanten, so weit? Was ist denn da los?
Picknick am See. Das war es. Da wollte ich hin, ist bestimmt schön
da.
Also fuhr ich zeitig los, um noch einige Caches zu machen. Doch dazu kam es nicht. Der Treffpunkt am See wurde wohl so blockiert, dass kurzfristig eine andere Wiese
ausgesucht wurde. Sie lag nah an der Ortsmitte und es gab Schatten. Der Ort ist so schön, dass ich mir nur alles angesehen habe. Dann war auch noch Kirmes.
Also konnte ich das Cachen erstmal ausschließen. Mit meinen kleinen
Klappstuhl zurück zur Wiese… Dort traf ich einige Cacher, die ich
von Citos aus Hattingen kannte. Wir haben geschwätzt und geschwätzt
und geschwätzt. Da sagte ich noch traurig, dass ich Samstag nicht
kommen würde, da ich mir kein Ticket gekauft habe.

Samstag, Tag des Giga-Events

Aber Freitag kam meine Tochter aus Stuttgart und ich habe ihr von meinen
wunderschönen Tag in Xanten erzählt. Sie hat sich sofort angeboten
Samstag mit mir wieder herzukommen. Als sie sah welch ein Zulauf es
gab und wie viele Autos unterwegs waren, die von überall herkamen,
sogar mit Wohnmobilen, wurde sie neugierig und wir kauften uns ein
Ticket an der Tageskasse. Die Karten für die Events waren schon weit im Voraus ausverkauft, wir konnten also nur auf eigene Faust in den Park. Nun gut, wir schauten uns erstmal nach dem Logbuch um. Gefunden! So ein Logbuch habe ich noch nicht gesehen. Wo sie das wohl unterbringen werden??

Taschenlady – verewigt auf dem Logbuch
Gedränge am Logbuch
Leider kein Glück bei den Losen…

Dann endlich gingen wir durch das Tor, bekamen unsere Bändchen und liefen los. Ich war erstaunt was es von Geocaching alles so zu kaufen gibt. Eine UV-Taschenlampe für nicht
mal 10€, Socken, andere Kleidung, Wundertüten und und und.
Natürlich gab es auch Coins, Navis, Magnete, Logbücher, z.T. sehr
ausgefallene, und interessante Dosen….

Das lustigste fand ich, dass es schon Termine für das nächste Jahr gibt, aber sie noch nicht online veröffentlicht sind, weil sie mehr als sechs Monate im Voraus liegen. Viele Cacher haben sich die Termine geben lassen und wollen daran teilnehmen, auch ich. Es scheint wieder ein Giga zu werden. Aber, liebe Leute, das werdet ihr wohl nicht toppen
können.

Früh morgens war es noch überschaubar.

 Römisch-Germanische Spuren

Das Thema vom Giga-Event lief ja unter „Römisch-Germanische Spuren“. So wurden viele gute Ideen zu Spielen, Vorträgen, Attraktionen, Spielplätze und Caches passend
zum Thema ausgedacht. Ich bin einfach überwältigt. Schaut Euch die Videos an.Meine Tochter hat mir zwei Stunden ihrer Zeit geschenkt, es wurden sechs.
Dafür nochmals ein allerherziges Dankeschön. Ich liebe dich und
Sandra so sehr!Vielen, vielen Dank an die Orgas, die alles bis ins Detail supergut durchdacht und durchgeführt haben, selbst mit den Parkplätzen. Die Besitzer haben ihre Wiesen extra gemäht, damit wir dort unsere Cachermobile parken konnten. Es waren gefühlte 5000 Fahrzeuge, Autos, Wohnmobile, Motorräder, Fahrräder… Wenn Ihr wieder so eine Veranstaltung auf die Beine stellt bin ich dabei und besser vorbereitet. Ich würde euch 10 Schleifen geben, wenn es ginge.

Folgende Links zu den Videos durfte ich aus dem Logeintrag von TeamGeldern, den Veranstaltern des Projektes GeoXantike, entnehmen:
Friday, Meet&Greet:
http://youtu.be/LqMcIe-UapY
Saturday,
Project GeoXantike: http://youtu.be/NuYhmPnFg74Bei weiteren Interesse an Logeinträgen, es sind inzwischen weit über 8400, kann ich Euch gerne zeigen wo Ihr sie findet.Eure Gabi

PS: Auf geocaching.com findet ihr mich unter Taschenlady

Mein langes Wochenende in Bildern (Lumia 640 XL Kamera)

Es ist vorbei, das lange Fronleichnamswochenende. Es war superschön, aber auch extrem anstrengend! Da ich ja auch versprochen habe, die Kamera meines neuen Handys zu testen, habe ich beschlossen, euch von meinem Wochenende zu berichten und ein paar Fotos zu zeigen. Zu den technischen Details (welche Apps benötigt man wofür, was können sie etc.) werde ich in einem separaten Post eingehen, allerdings wahrscheinlich nicht mehr in dieser Woche.

Hier also mein Wochenende:

 Donnerstag, 4. Juni 2015: Anreise und Queen Kings

Am Donnerstag sind wir um 4 Uhr aufgestanden und gemütlich um 5.30 Uhr losgefahren. Gegen 10 Uhr waren wir dann in Duisburg zum frühstücken. Da mein Liebster etwas zu wenig geschlafen hat, hat er sich dort etwas ausgeruht, während ich mit den Schwiegereltern in Spe gequatscht habe.
Gegen 14 Uhr sind wir dann zu mir gefahren (ich bewohne dort das Haus meiner Eltern, die beide nicht mehr dort wohnen) und um 16.30 Uhr ging es direkt wieder weiter nach Leverkusen. Die Zeit bis dahin habe ich mir damit vertrieben, die Meiseneltern beim Fütterungsanflug zu beobachten und zu fotografieren. In unserem alten Birnenbaum bewohnen sie jedes Jahr eines der Bruthäuschen und haben 1-2 Gelege.

WP_20150604_15_54_29_ProAbends ging es dann also nach Leverkusen zum Schlebuscher Schützen- und Volksfest. Ab 18 Uhr haben dort die Queen Kings gespielt (guckt ihr hier). Wie man am Namen schon erkennen kann, ist es eine Queen-Cover-Band. Aber eine unglaublich gute! Der Platz war extrem voll, das Wetter bombastisch und die Show super. In der ersten Hälfte wurden hauptsächlich weniger bekannte Songs gespielt, in der zweiten dafür fast nur die größten Hits von Queen. Um 21 Uhr war dann alles wieder vorbei.

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Wir haben den Abend dann im Asia Palace in Duisburg ausklingen lassen. Da es Buffet nur bis 22 Uhr gibt und wir erst um 21.55 da waren, haben wir nach Karte bestellt. Ich hatte Hähnchen mit Erdnusssoße bestellt, aber ich glaube, sie haben die Erdnüsse in der Soße vergessen. Jedenfalls schmeckte sie nach nichts mit ein wenig sauer. Dazu war das Essen noch recht teuer. Noch einmal werde ich da jedenfalls nicht hingehen, auch mein Vater fand es nicht sonderlich berauschend…

Freitag, 5. Juni 2015: Bank, Familie und Grillen

Der Freitag ging dann ähnlich stressig weiter. Da ich nicht gut schlafen konnte bin ich eben um 7.15 Uhr aufgestanden und habe ein wenig versucht, das Unkraut und Gras aus unserem Garten zu bändigen. Besonders erfolgreich war ich nicht, dazu kam, dass es schon morgens viel zu warm war um zu arbeiten. Außerdem hätte ich auch viel zu viele Blumen rausrupfen müssen, da sie sich mittlerweile auch außerhalb des Beetes angesiedelt haben. Das wollte ich aber nicht, damit die Bienen und Hummeln genug zu fressen finden. Auf der anderen Seite des Hauses ist zwar der Friedhof, sie verhungern zwar nicht, aber ich mag es, wenn der Garten lebt und summt und zwitschert.

WP_20150604_14_55_29_ProUm 9 Uhr zur Bank um zu erfahren, wie ich mein Geld am besten verbrenne. OK, die Anlagevorschläge klangen eigentlich ganz gut und ich tendiere derzeit dazu, tatsächlich einmal einen Aktienfond auszuprobieren. Aber da muss ich mich erst einmal genauer einlesen.
Nach der Bank gab es dann Frühstück bei meinem Vater und von dort aus bin ich zu meiner Mutter und meinen Großeltern gefahren. Ach war das schön, im Garten unterm Sonnenschirm zu liegen! Und das Handy meiner Mutter ist jetzt auch anständig eingerichtet.
Endlich war auch Zeit, zum Asia-Supermarkt zu fahren! Neben Nudeln und Soßen habe ich noch Mochi gekauft und tiefgefrorene Dimsum.
Da mein Freund ganz spontan länger bei seinem Kumpel geblieben ist, zu dem er am Donnerstag gefahren ist, hatte ich auch noch Zeit zu Freunden zu fahren und mit ihnen zu grillen. Leider wurde es gegen 22 Uhr so duster und windig, dass ich beschlossen habe, wieder nach Hause zufahren, zumal die Runde ohnehin bald mit Shadowrun (Pen & Paper RPG) spielen anfangen wollte und ich meinen Char nicht dabei hatte. Trotzdem war es ein sehr schöner und lustiger Abend. Gegen Mitternacht war ich dann auch endlich im Bett!

 

Samstag, 6. Juni 2015: Geocaching-Event in Xanten

Am Samstag hieß es dann wieder früh aufstehen und um 8 Uhr bei meinen Großeltern sein und mit ihnen und meiner Mutter frühstücken. Um 9 Uhr sind wir dann nach Xanten gefahren zum GeoXantike, einem Geocachingevent. Wir waren schon um 10 Uhr da und sind bis etwa halb eins im Park geblieben. Eigentlich wollten wir gar nicht in den Römerpark rein, aber nachdem dort so viele Leute waren, wollte ich dann doch sehen was es dort so gibt. Im Park selber konnte man an diversen Ständen Zubehör für sein Hobby kaufen. Das reichte von T-Shirts über Tradies und Caches bis hin zu Kletterausrüstungen. Es war wirklich beeindruckend, was dort alles angeboten wurde und wie viele Leute diesem Hobby nachgehen. Ich selber gehe ja nur hin und wieder mit meiner Mutter mit, aber es macht ja schon Spaß, im Wald nach versteckten „Dosen“ zu suchen… Rings um den Park und in der Stadt selber gab es noch Caches zu entdecken, aber wir haben keine gesucht.

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Danach sind wir noch kurz in die Innenstadt gefahren und haben auch schnell einen Parkplatz gefunden. Nach einer kurzen Runde durch den Ort haben wir gegen 13.30 Uhr die Heimreise angetreten. Als wir endlich zurück waren war ich so platt, dass ich, nachdem wir noch etwas Kuchen gegessen haben, erst einmal auf Mamas Couch ein Nickerchen gehalten habe! Da ich leider etwas zu sportfaul geworden bin und auch etwas zugenommen habe, hat mich das ziemlich geschlaucht. Wenigstens ist jetzt die Motivation zurück, wieder mehr und öfter Sport zu machen! Mal schauen wie lange es hält.

 

Xantener Dom

Abends jedenfalls habe ich eher etwas für als gegen das Hüftgold getan. Ich war mit meinem Freund Sushi essen. Das Umai in Mülheim an der Ruhr ist wirklich sehr gut, das Sushi schmeckt sehr lecker und ist sehr frisch. Da wird kein Tiefkühlsushi serviert, obwohl die Preise sogar sehr moderat sind. Inklusive Getränke haben wir beide zusammen rund 42€ bezahlt. Im Anschluss daran haben wir noch ein kleines Verdauungspaziergängchen durch die Mülheimer Innenstadt gemacht.

Dimsum

 

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Sonntag, 07. Juni 2015: Heimfahrt

Zum Sonntag kann ich gar nicht mehr soooo viel schreiben. Frühstück bei meinem Vater, Auto packen, zu seinen Eltern und gegen 13 Uhr auf die Autobahn gen Süden. Nach über 5 Stunden (normal dauert die Fahrt etwa 4 Stunden) waren wir dann auch endlich wieder da. Auto auspacken, kochen, für die Arbeit bügeln und Kräuter eintopfen, das war’s, mehr war nicht mehr drin.

Insgesamt hatte ich ein sehr schönes und sehr aktives Wochenende.Und was habt ihr an diesem tollen, langen Wochenende gemacht?

Fazit zur Kamera des Lumia 640 XL

Insgesamt bin ich sehr zufrieden, nur der Digitalzoom könnte etwas besser sein. Nutzt man ihn nicht voll, sind die Bilder echt schön. Auch die angebotenen Apps helfen, schöne und teilweise sogar animierte Bilder zu machen. Die Panoramafunktion bedarf einer eigenen App und funktioniert nicht besonders gut, wenn sich die Lichtverhältnisse zu sehr ändern.

Gastbeitrag von Gabi: Meine erste Reise mit einem Fernreisebus

Am Samstag, den 13. 12.2014 war meine Aufregung groß. Um 07:05 Uhr sollte der Bus „Mein Fernreisebus“ losfahren. Von Essen bis Stuttgart-Zuffenhausen, geplante 7 Stunden 40 Minuten. Das ganze für 18,00€.
Der Bus traf gegen 06:50 ein, alle Fahrgäste, die in Essen starteten, waren schon da. So konnte die Fahrt schon um 07:00 Uhr starten. Der Fernreisebus fuhr bis München und hatte geplante neun Stopps. Während dieser Aufenthalte konnten Zigarettenpausen eingelegt werden.
Als ich in den Bus stieg wurde ich angenehm überrascht. Alles war sauber und gepflegt, wie neu. Die Sitze waren bequem und ließen sich verstellen. Das WC wurde regelmäßig gereinigt. Leider ging das Wasser aus, bzw. wurde zu viel Papier benutzt, sodass das WC nicht mehr benutzt werden konnte. Außerdem verfügte der Bus über eine kleine Miniküche mit
einer Kaffeemaschine. Zucker konnte man bekommen, Milch war keine an Bord. Kleine Snacks und Getränke wurden angeboten. Eine Preisliste lag aus. Man konnte kostenlos W-Lan benutzen. Es gab sogar Steckdosen. Des Weiteren standen uns mehrere Filme zur Auswahl, auch für Kinder.
Was mir noch misslich auffiel, dass die Fahrer nur ein kleines Lunchpaket bekamen und dabei persönliche Belange nicht berücksichtigt wurden. (Ist einer der Fahrer Moslem oder Vegetarier?)
Beide Fahrer hatten einen sicheren Fahrstil und konnten den Bus gut führen. Der ältere Fahrer hatte seine Fahrgäste gut in Griff, was die Sitzordnung oder auch zu laute Telefonie anging.
So war alles in allem eine sehr angenehme Fahrt und kann „Mein Fernreisebus“ sehr empfehlen.