Weihnachtszeit und Jahreswechsel in Japan

Willkommen zum zweiten Teil meiner Serie „Mein Auslandsjahr in Japan – 10 Jahre danach“, dieses mal geht es um Weihnachten und den Jahreswechsel in Japan. Falls ihr den ersten Teil meiner Reihe verpasst habt, dann schaut am besten einmal HIER.

Heute möchte ich euch also ein wenig über die Weihnachtszeit erzählen, wie ich sie in Japan erlebt habe. Weil das ganze jedoch recht wenig ist und ich dazu kaum Fotos habe, zeige ich euch auch noch etwas von der Zeit zwischen den Feiertagen. Außerdem wird es einen separaten Neujahrspost geben, denn da habe ich etwas ganz besonderes erlebt: Ich bin mit einer Freundin nach Gifu zu ihrer Familie gefahren und habe Kleidung im Wert eines Kleinwagens getragen! Aber dazu in den nächsten Wochen mehr.


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Vorweihnachtszeit und Heiligabend

Die Vorweihnachtszeit in Japan war eigentlich ziemlich unspektakulär. Wir haben unsere Apartments ein klein wenig hergerichtet und in Tokyo gab es ab und an ein paar Lichterketten in den Bäumen. Weihnachten wird in Japan ja bekanntlich nicht gefeiert, da es ein sehr buddhistisch/shintoistisch geprägtes Land ist und das Christentum bestenfalls eine untergeordnete Rolle spielt.

Von daher sieht man kaum Kirchen, aber viele Tempel und Schreine. Entsprechend wenig festlich war die Vorweihnachtszeit, wenn auch viele Weihnachtskarten und Weihnachtsartikel wie Nikolausmützen in den Geschäften zu kaufen waren. Aber eben nicht so wie bei uns.

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Am süßestens fand ich das Schild im Büro der Vermietung in Toyohashi: „Marry Christmas“ – Heirate Weihnachten. Mit dem Englisch ist es auch immer so eine Sache, da findet man wirklich die lustigsten Dinge. Eben auch zu Weihnachten.

An Heilig Abend sind wir Studenten geschlossen zum Tokyo Tower gefahren, nachdem wir schon morgens unsere Wichtelbescherung gemacht hatten. Dort haben wir uns das Lichterspiel vom Tokyo Tower angeschaut. Leider sind die Videos so schlecht, dass es sich nicht lohnt es einzubinden. Hochgefahren sind wir nicht, weil man zum Einen ewig hätte warten müssen und zum Anderen der Preis echt ordentlich war.

Kurz vor dem Jahreswechsel in Japan

Vor dem Jahreswechsel waren die Tempel und Schreine geschmückt. Ich war mit einer Freundin kurz vor Neujahr unter anderem im Rathaus von Tokyo und in Asaksusa.

Kurz vor Neujahr waren wir noch in Asakusa. Die Tempelanlage in Asakusa war auch schon auf das Neujahrsfest vorbereitet. Bei schönstem Wetter sind wir durch die Anlage gezogen und haben viele Fotos gemacht.  Ich hoffe, sie gefallen euch! über meinen Jahreswechsel in Gifu/Japan werde ich euch dann im nächsten Beitrag berichten (der dann wahrscheinlich auch wieder viel länger wird, da ich da viel mehr zu schreiben kann).

Im Rathaus hingen viele riesige Rächen mit den tollsten Motiven. Nicht die, mit denen Blätter zusammenfegt, sondern riesige Kunstwerke in 3D. Diese Rächen nennen sich „Kumade“ (熊手). Mit einem Kumade, so sagt man, sollen Glück und Wohlstand zusammengekehrt werden. Eigentlich werden sie schon im November verkauft, sind also nicht der klassische Neujahrsschmuck, aber da meine Freundin zwischen Weihnachten und Neujahr bei mir war, haben wir sie eben erst in der Zeit gesehen.

Ich hoffe, euch mit meinem kleinen Bericht und den Fotos die Wartezeit auf’s Christkind ein klein wenig verkürzt zu haben. Wart ihr schon zu Weihnachten oder zum Jahreswechsel in Japan? Was habt ihr da so erlebt? Falls ihr selber Blogs über Japan schreibt, dann postet doch einfach die Links dazu in den Kommentaren!

Mein Auslandsjahr in Japan – 10 Jahre danach

Im September 2006 habe ich mir einen großen Traum erfüllt und mein Auslandsjahr in Japan begonnen. 10 Jahre, so lange ist es schon her. Noch immer vermisse ich Japan, auch wenn ich während dessen sehr oft Heimweh hatte. Und doch habe ich so viele tolle Momente erlebt und so viel gesehen, dass ich jedem nur empfehlen kann, einmal nach Japan zu fliegen.

Da ich so viele Eindrücke und Anekdoten zu berichten habe, werde ich sicherlich zwei oder drei oder mehr Berichte dazu schreiben. Mal schauen, wie lang sie werden, ich will mich da nicht festlegen. Leider hatte ich damals noch keine wirklich gute Digitalkamera. Und die, die ich gekauft habe, würde ich heute unter Fehlkauf verbuchen. Von daher gibt es leider nur mittelprächtige bis weniger tolle Bilder. Ich hoffe, ihr habt trotzdem Spaß an meinen Beiträgen!


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Soka

Fangen wir also an mit dem eigentlichen Grund, wieso ich nach Japan gegangen bin. Ich wollte dort studieren. Zu meinem Studiengang „Ostasienwissenschaften“ gehörte auch ein Semester an einer japanischen Uni. Ich habe mich für die Dokkyo Daigaku in Soka, etwas nördlich von Tokyo entschieden, da mich mein Praktikum nach Toyohashi verschlagen sollte. So konnte ich wenigstens etwas von Tokyo sehen.

Soka ist eine kleine Stadt in der Präfektur Saitama, nördlich von Tokyo. Mit etwas über 27 Quadratkilometern Fläche und nicht ganz 250.000 Einwohnern kann man Soka schon fast als Dorf bezeichnen., zumindest was das tägliche Leben dort betrifft. Es gibt ein paar Supermärkte und Restaurants, aber eine wirklich echte Einkaufsstraße, wie ich sie bis dahin aus Deutschland kannte, beispielsweise gab es dort nicht.

Im Vergleich dazu, Mülheim an der Ruhr, meine Heimatstadt, hat etwa 91 Quadratkilometer Fläche aber nur rund 170.000 Einwohner. Dafür aber eine Einkaufsstraße und sogar das Rhein-Ruhr-Zentrum. In Soka gab es zumindest noch vor 10 Jahren sehr viele Nutzgärten, in denen Obst und Gemüse angebaut wurde. Eine kleine Rotlichtmeile mit zwei oder drei Bars gab es auch am Bahnhof, aber wir als Ausländer waren nicht die Zielgruppe und wurden nur freundlich gegrüßt.

Soka ist aber berühmt für Soka-Senbei (geröstete Reiscracker) und angeblich auch eine Ausbildungsstätte für Yakuza (so behaupteten zumindest einige Studenten, vielleicht nur um uns zu erschrecken?).

Studentenwohnheim

Das Studentenwohnheim war eigentlich kein Wohnheim, sondern ein Haus, in dem mehrere Wohnungen für ausländische Studenten angemietet waren. Wir waren jeweils zu zweit in einer Wohnung.

Die Wohnungen waren sehr westlich eingerichtet, nur die Waschmaschine und der Herd unterschieden sich deutlich von dem, was man bei uns gewohnt war. Die Waschmaschinen in Japan waschen größtenteils nur mit kaltem Wasser. Außerdem war unsere so versifft, dass wir sie erst einmal vom Vermieter desinfizieren lassen mussten. Bis dahin haben wir eben bei den Kommilitonen gewaschen.

Der Herd war ein Gasherd. Bis dahin hatte ich nur beim Campen mit Gas gekocht, beziehungsweise sogar nur zugeschaut. Aber es war eigentlich recht angenehm, man musste halt nur die richtigen Töpfe haben.

Haupsache WLAN

Im Zimmer gab es einen Schreibtisch, ein paar Schränke und ein Bett. Ziemlich klein und spartanisch und ich meine, es hätte 400 oder 500€ gekostet, genau weiß ich es aber nicht mehr.  Internet gab es keins, wir haben immer fremdes WLAN angezapft. Sonst hätten wir gar nicht mit der Familie telefonieren können.

Da es in den Zimmern nur selten Empfang gab, haben wir eben meistens draußen auf der Treppe gesessen und mit der Familie geskypt. Wobei ich auch regelmäßig dank einer sehr abenteuerlichen Konstruktion von unserem Esszimmer aus surfen konnte (siehe Foto).

Mein Schreibtisch

Eine der Wohnungen auf unserer Etage wurde von einem Japaner bewohnt. Irgendwie hatten wir den Eindruck, er müsse ein Yakuza-Mitglied sein. Jemand will Einschusslöcher in der Wand entdeckt haben (vermutlich steckten dort aber wohl eher Schrauben oder Nägel drin) und einen Abend gab es eine Schlägerei auf dem Flur, inklusive Blutlache am nächsten Morgen.

Wir Mädels (in allen übrigen vier Wohnungen lebten nur Mädels) haben uns in unsere Zimmer verkrochen und abgewartet. Die Polizei rufen wollte niemand, nicht dass wir noch Ärger mit dem Nachbarn bekommen hätten. Zum Glück war das ein einmaliges Erlebnis und die übrige Zeit hat uns der Nachbar immer sehr freundlich gegrüßt.

Ab und zu konnten wir sogar den Fuji von unserem Haus aus sehen, obwohl er doch einige hundert Kilometer entfernt war.

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Die Uni in Soka - Dokkyo Daigaki

Die Uni war jetzt nicht wirklich anders als andere Unis, ein großer Klotz mit Schulräumen. Da wir etwas über 10 Deutsche und ein Chinese waren, war der Japanischkurs zum einen nicht sehr überlaufen und zum anderen nicht übermäßig effektiv, denn untereinander haben wir ja meistens nur Deutsch geredet.

Zusätzlich hab ich ab und zu noch einen Literaturkurs besucht, aber da die Tage ohnehin schon lang genug waren, war ich dort als Gast nur sehr unregelmäßig. Unterricht war (wenn ich mich recht erinnern) von 9 bis 12 Uhr und dann wieder von 13 bis 16 Uhr. Die Nachmittage waren aber doch recht anstrengend. Kanji lernen, Vokabeln lernen, Texte lesen, Hausaufgaben machen, dann will man ja auch noch was von Land und Leute sehen und fährt nachmittags auch mal nach Tokyo.

An der Dokkyo Daigaku

In grausamer Erinnerung sind mir die Lehrbücher geblieben. Die Texte waren wirklich sehr abstrus. In einem ging es um einen schwerkranken Jungen, dessen größter Wunsch es war, einmal Bananen zu essen. Also hat sein großer Bruder einen Nebenjob gesucht und so lange gearbeitet, bis er endlich Bananen kaufen konnte. Als er sie seinem Bruder dann gegeben hat, ist dieser noch in der gleichen Nacht gestorben ohne eine einzige Banane zu essen.

Die übrigen Texte waren zwar nicht ganz so schlimm, aber auch nicht wirklich viel besser. Vermutlich wurden sie in den 1950er Jahren von jemandem geschrieben, der da schon 80 Jahre alt war, anders kann man das gar nicht erklären, was in dem Buch stand…

Aussicht aus der Uni

Jetzt ist der Bericht ja doch schon ziemlich lang geworden. Ich hoffe, die Bilder gefallen euch trotz der nicht so guten Qualität. Wenn ihr wissen wollt, wie es in Japan weiter ging und was ich noch alles gesehen und erlebt habe, dann abonniert doch einfach meinen Blog!

Wer von euch war denn selber mal in Japan? Könnt ihr euch vorstellen, einmal dort hinzufahren? Was sind eure Eindrücke von Soka?

Riesenschnitzel in den Stubenweinbergen

Da wir momentan Besuch von der Familie haben, ist es bei mir auf dem Blog relativ ruhig. Trotzdem möchte ich euch heute von unserem Ausflug zu Onkel Otto in den Stubenweinbergen in Stuttgart-Wangen erzählen. Bei Onkel Otto bekommt man Riesenschnitzel zu ziemlich moderaten Preisen. Falls ihr also einmal nach Stuttgart kommt, empfehle ich euch, unbedingt bei Onkel Otto vorbeizuschauen!

Der Hinweg ist relativ gemütlich, man fährt erst das letzte Stück über eine extrem geflickte Straße und die letzten Meter schon über einen Weinbergweg. Leider habe ich von dort gerade keine Fotos gemacht, aber die Riesenschnitzel möchte ich euch zeigen!

Riesenschnitzel
Riesenschnitzel bei Onkel Otto in Stuttgart-Wangen.

Insgesamt haben wir drei Portionen bestellt. Oben rechts und unten rechts sind die „normalen“ Riesenschnitzel, einmal Jägerschnitzel und einmal Asiaschnitzel (mit äußerst leckerer Asiasoße) und oben links, das ist eine Kinderportion (die Soße kann man wählen, die Kleine wollte auch Asiasoße). Dazu haben wir noch einmal „Wilde Kartoffeln“ mit Knoblauchcreme bestellt. Im Krug haben wir 3l Eistee. Dazu gab es Riesenstrohhalme. Uns wäre zwar lieber gewesen, wir hätten einen Krug zum einschenken und fünf Gläser bekommen, aber so ging es auch.

Da wir vier Erwachsene und ein Kind waren, sind wir super ausgekommen mit den Portionen. Zu zweit bestellen wir ein Risenschnitzel (also einen Teller mit zwei Schnitzeln) und die Wilden Kartoffeln. Für alles zusammen haben wir rund 52€ bezahlt, was ein super Preis ist, vor allem für Stuttgart! Wer mag kann auch zum Schnitzel-All-you-can-eat gehen und für rund 10€ so viele Schnitzel essen wie er mag, aber für einen normalen Menschen ist ein Teller kaum alleine zu bewältigen!

Onkel Otto in den Stubenweinbergen in Stuttgart-Wangen hat auch einen tollen Biergarten, in dem man sitzen kann. Gerade jetzt ist es dort richtig schön, unter den Bäumen und Sonnenschirmen. Und da es so abgelegen ist, kommen dort auch nur wenige Autos vorbei.

Zurück sind wir durch die Weinberge gefahren, über Wege, durch die kaum ein Auto passt. Zu breit sollte es keinesfalls sein. Irgendwie war ich so nervös, dass ich nicht daran gedacht habe, während der Fahrt Bilder zu machen. Erst als wir das Schlimmste hinter uns hatten und mein Freund, der im Auto vor uns fuhr, angehalten hat, damit meine Cousine Bilder machen kann, habe ich selber meine Kamera raus geholt. Ein paar Bilder von der tollen Aussicht möchte ich euch hier noch zeigen.

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Kennt ihr Onkel Otto? Mögt ihr auch Riesenschnitzel? Wie gefällt euch die Aussicht in den Weinbergen? Hättet ihr in Stuttgart mit so etwas schönem gerechnet?

Motorworld Cars and Coffee in Böblingen

Am 3. Juli gab es wieder ein größeres Event in Böblingen, organisiert von Motorworld, das Cars & Coffee. Fahrer von Sportautos, Supersportautos und Oldtimern von nah und fern sowie jede Menge Autoliebhaber und Carspotter haben sich getroffen und gegenseitig die Autos angeschaut. Da mein Freund und ich ja beide LIebhaber schneller und sportlicher Autos sind, durfte er leider diesen Sonntag nicht ausschlafen sondern musste schon um 8:30 aufstehen und mit mir zum Treffen fahren. Er war erst so müde, dass er keine große Lust hatte und am liebsten im Bett geblieben wäre, aber ich habe dieses Mal gesiegt! Um 9:30 sind wir gemütlich losgefahren und haben mit unserem Cabrio auch das schöne Wetter genossen.

Die Fahrt durch Stuttgart war sogar halbwegs entspannt. Wer Stuttgart kennt, der weiß, dass es in der Woche immer Stau gibt und es gefühlte 100 Blitzer gibt. Wenigstens war kein Stau. Ob die Blitzer funktionieren, haben wir auch nicht getestet, wir geben das Geld lieber für Benzin aus. ;)

Dort angekommen war noch reichlich Platz auf dem Parkplatz. Klar, das Cars & Coffee Treffen hat offiziell um 10 Uhr angefangen, um 10:10 waren wir da. Schon auf der Autobahn wurden erste Bilder gemacht. Auf der Brücke und die gesamte Straße von der Ausfahrt bis zur Motorworld standen die ersten Carspotter. Nicht ganz ungefährlich, denn sie standen auch in der Kurve. Für uns als Neulinge bei dem Treffen ein sehr unerwarteter Anblick, aber ich fand es echt cool! Leider habe ich noch gar keine Bilder von unserem Auto im Netz gefunden, so von außen während wir beide drin sitzen wäre schön eines zu haben…

Jaguar F-Type und Aston Martin
Jaguar F-Type neben einem Aston Martin
Jaguar F-Type
Jaguar F-Type
Jaguar E-Type
Zum Vergleich, ein Jaguar E-Type, der Vorgänger des F-Type. Auch ein wunderschönes, zwitloses Auto!

Das Treffen an sich war sehr entspannt, wir haben uns die anderen Autos angeschaut und viele schöne Bilder gemacht. Jetzt träumt mein Freund schon von seinem nächsten Auto (na gut, ich gebs zu, ich auch!), aber das was wir gerne hätten (Lambo, Viper, oder gerne auch nen McLaren) sind gerade nicht drin. Und auch nicht in der nächsten Zeit, außer ich mache nen Lottoschein und gewinne im Eurojackpott mindestens 10 M;illionen Euro. Dann kaufe ich gleich 10 neue Autos oder so. Und ne Riesengarage für sie. Hey, lasst mich, man wird ja wohl noch träumen dürfen!!!

McLaren 650S
Entweder es wird der McLaren 650S…
McLaren One of Seven
… oder doch eher ein McLaren One of Seven?

Ich glaube, das absolute Highlight beim Treffen war der aufgemotze Fiat 500. Der war so genial, als er rumgefahren ist, hat sich niemand mehr für die Lambos und Ferraris interessiert, die gerade angekommen sind. Den hätte ich auch noch genommen!

Fiat 500 Abarth
Aufgemotzter Fiat 500 Abarth, der wohl coolste Auto beim Cars & Coffee in Böblingen.

Alles in allem war das Treffen wirklich schön, wir haben viel gesehen und hatten viel Spaß. Aber leider war es sehr unpersönlich, da es doch extrem voll war. Bisher war ich nur auf einem BRZ/GT86 Treffen und das war viel angenehmer, weil man sich da auch wirklich unterhalten hat. Trotzdem lohnt es sich dort hinzuegehn, um sich die ganzen tollen Autos einmal in natura anzusehen, die man sonst ja meistens nur von Bildern oder aus dem Fernsehen kennt. Beim nächsten Cars & Coffee sind wir bestimmt auch wieder dabei!

Morgan
Viele dachten es sei ein Wiesmann, aber es ist ein Morgan.
Wiesmann
Das hier ist ein Wiesmann, zu erkennen am Eidechsensymbol.
Mercedes g63 amg 6x6
Mercedes g63 amg 6×6, ein Gigant!
KTM
Ein KTM. Die haben kein Dach.
F3 Mono
Der F3 Mono ist ebenfalls offen, hat aber nur einen Sitz.
Alter Citroen
Und so sahen Autos früher aus: Ein sehr alter Citroen. Noch mit Holzboden.

Wie gefallen euch die Autos? Wenn das Geld egal wäre, was würdet ihr euch für einen kaufen?

Erste Eindrücke aus Satu Mare

Ich habe euch ja schon über das Taxi fahren in Satu Mare, Rumänien berichtet. Vom 15. bis zum 19. Februar war ich ja geschäftlich dort unterwegs. Leider sind meine (deutschen) Kollegen totale Workaholics, so dass an einen Feierabend vor Einbruch der Dunkelheit gar nicht zu denken war. Sprich, wir haben jeden Tag bis mindestens 18 Uhr Ortszeit gearbeitet. Rumänien ist eine Stunde weiter als wir.

Die rumänischen Kollegen sind übrigens fast alle pünktlich um 16:30 in den wohlverdienten Feierabend gegangen. Aber ich muss sagen, im Nachhinein war das lange arbeiten halb so wild, es war ja genug zu tun und die Zeit verging sehr schnell. Aber es blieb eben nur wenig Zeit, um sich die Stadt anzuschauen. Und das, obwohl es kaum etwas anzuschauen gibt.


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Satu Mare in Rumänien

Morgendliche Aussicht vom Hotelbalkon auf Satu Mare.

Eigentlich fotografiere ich ja sehr gerne, und da dort dir Architektur so anders ist, so viele alte Autos herumfahren, die man bei uns nicht mehr sieht und alles irgendwie alt wirkt, käme man als Reisefotograf sicher auch hier auf deine Kosten. Da ich aber nun mal zum Arbeiten dort war, habe ich meine Kamera zu Hause gelassen und nur mit dem Handy geknipst. Und damit ich überhaupt ein paar Bilder bei Tageslicht habe, habe ich sie aus dem Taxi heraus aufgenommen.

Diese Eindrücke, und seien sie auch noch so verwackelt, möchte ich mit euch teilen. Denn folgendes habe ich gelernt, als ich dort war: Rumänen sind sehr nett, die Sprache klingt sehr schön (ist eine romanische Sprache), das Essen ist gut und über das Land ist zu wenig bekannt (meistens hört man ja nur von Armut, Zigeunern und Einbrecherbanden in Deutschland). Ich hoffe sehr, dass ich wieder nach Rumänien komme und dann vielleicht etwas mehr Zeit habe, um Land und Leute besser kennenzulernen.

Insgesamt hat mit Satu Mare gut gefallen, die Leute waren sehr nett und das Essen gut und günstig. Dass ich in der ersten Nacht um 1:30 von um die Wette krähenden Hähnen geweckt wurde war zwar weniger lustig, aber andererseits, wann hört man in Deutschland denn noch Hähne krähen, ich hatte fast vergessen, wie sich das anhört.

Auf Luxus muss man zumindest in Satu Mare größtenteils verzichten, unser Hotel hatte Probleme mit dem Wasserdruck, in der zweiten Etage kam kaum warmes Wasser an. Eigentlich kam überhaupt nur wenig Wasser an. Die Einrichtung war auch eher zweckmäßig, aber da ich wirklich nur zum Schlafen ins Hotel gekommen bin, war das ziemlich egal.

Bitte nicht anschnallen! Über das Taxifahren in Satu Mare

Ich war vom 15.-19. Februar 2016 geschäftlich in Satu Mare, Rumänien unterwegs. Und wie das so ist in einer Stadt, in der man sich nicht auskennt und einem Land, dessen, Sprache man nicht versteht, sind wir dort viel mit dem Taxi gefahren. Und das war so manches mal ein richtiges Abenteuer! „Bitte nicht anschnallen“, das war das erste, was mir meine Arbeitskollegen sagten, als wir ins Taxi gestiegen sind. Wie bitte? Richtig gehört. Hier also meine sieben „Lessons Learned“ zum Taxifahren in Satu Mare (was, wie ich von einem alten Arbeitskollegen, der aus Rumänien stammt, wohl nicht für das ganze Land gelten soll).

Was ich über das Taxifahren in Satu Mare gelernt habe

Taxis kommen schneller als man das Wort Taxi aussprechen kann. Keine Ahnung wo die alle parken oder herumfahren, aber eine Wartezeit von 5 Minuten war schon lang, meistens kamen sie innerhalb von zwei bis drei Minuten, egal ob wir noch am Werk waren oder im Hotel oder in der Stadt.

Alle Taxifahrer sind nett. Es gab keinen, der schlecht gelaunt war oder unfreundlich, ganz im Gegenteil. Als wir nach der Adresse eines bestimmtes Burgerladens gefragt haben, hat der Fahrer extra in der Zentrale angerufen und nachgefragt. Manche haben auch versucht, ein paar Wörter Deutsch mit uns zu reden, alternativ auch Englisch. Von uns konnte leider niemand mehr als Danke oder Auf Wiedersehen auf Rumänisch.

Bloß nicht selber

Man öffnet Türen oder Kofferraum nicht selber. Das macht in der Regel der Taxifahrer, er steigt immer aus, rennt ums Auto, öffnet alle Türen und hilft beim Gepäckeinladen.

Bitte nicht anschnallen. Man schnallt sich in einfach nie an, das würden die Fahrer nicht mögen, meinten meine Kollegen. Manche Fahrer haben sogar den Gurt hinter dem Fahrersitz entlang geführt und eingesteckt, damit er nicht herumbaumelt. Wirklich wohl habe ich mich dabei nicht gefühlt, ich hasse es, irgendwo mitzufahren und mich nicht anschnallen zu können/dürfen. Ich habe es übrigens auch nicht ausprobiert, was der Fahrer sagen würde, wenn ich mich doch anschnallen, die Blöße wollte ich mir vor den Kollegen nicht geben!

Wunderbäume und Raumerfrischer

Alle Taxis duften. Und zwar nach Wunderbäumen oder Raumerfrischern. Wobei duften nicht wirklich das richtige Wort ist, stinken trifft es da schon eher.

Taxis passen durch jede noch so enge Lücke. Und zwar sehr schnell. Wo in Deutschland jeder Fahrer auf die Bremse gehen würde, weil auf beiden Seiten zwischen den Außenspiegeln und den Hindernissen links und rechts nur noch 10-15cm Platz sind, fahren die Taxifahrer in Rumänien unbeirrt in vollem Tempo weiter.

Taxifahren ist billig. der Kilometer kostet 2,20 Lei, also etwa 50 Cent. Und das, obwohl die Benzinpreise nicht erheblich billiger waren als bei uns. Über vier Lei pro Liter, also fast einen Euro muss man zahlen.

Taxi


Abenteuer Taxi in Satu Mare

Einer der Fahrer hat mir wirklich leid getan. In seinem Auto hat JEDE Lampe geblinkt und geleuchtet, die nur blinken oder leuchten kann. Anscheinend war sein Auto total kaputt. Und nach einem Schlagloch war auch noch die Frontschürze beschädigt. Aber wie ich ihn verstanden habe, ist er auf das Auto angewiesen und kann es deshalb nicht zur Reparatur bringen, weil er in der Zeit kein Geld verdienen würde. Zumindest war es das, was ich aus seinem schlechten Englisch herausgehört habe…

Wart ihr schon in Rumänien? Wie waren eure Taxifahrten? Treffen meine Erfahrungen wirklich nur auf den Nordwesten zu oder ist es doch ein landestypisches Phänomen? Falls euch der Bericht gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn ihr ihm einen like da lasst oder teilt. Und wenn ihr mir bei Facebook oder Google+ folgt, verpasst ihr auch nicht die weiteren Berichte über meine erste Geschäftsreise nach Satu Mare!

 

Killifischtag in Plochingen

Gestern hat in Plochingen der 6. Killifischtag der Regionalgruppe Stuttgart stattgefunden. Da ich leider nicht in Neuss dabei sein konnte, habe ich mich um so mehr auf ihn gefreut! Viele derjenigen, die gekommen sind, wohnen weit weg und man sieht sich entsprechend selten. Außerdem waren wieder zwei spannende Vorträge angekündigt. Aber bevor ich euch von gestern erzähle muss ich erst einmal erklären, was Killifische eigentlich sind.

Was sind Killifische?

Killifische sind zunächst einmal eierlegende Zahnkarpfen, von denen ein großer Teil in der Regel nicht größer wird als ca. 6cm. Natürlich gibt es hier auch größere Arten. Dann werden sie unterteilt in Bodenlaicher und Haftlaicher. Bodenlaicher legen ihre Eier in oder auf den Boden, Haftlaicher heften ihre Eier in der Regel an Pflanzen, in Aquarien oftmal auch an angebotene Wollmops (so können sie leichter abgesammelt werden).
Bodenlaicher leben normalerweise in Regionen, in denen ihre Tümpel in der Trockenzeit vollkommen austrocknen. Ihre Eier überdauern die Trockenphase im noch leicht feuchten schlamm und schlüpfen, sobald der Regen wieder einsetzt und sich ihr Biotop wieder mit Wasser füllt. Haftlaicher benötigen dagegen ganzjährige Wasser, da sie sonst in ihrem jeweiligen Biotop aussterben.

Killis leben teilweise unter widrigsten Bedingungen. Um euch das einmal zu verdeutlichen, habe ich bei Youtube ein Video für euch herausgesucht:

Der Fisch im Video ist übrigens ein Austrolebias alexandri.

Und damit ihr einmal seht, wie Killifische im Aquarium aussehen können, habe ich hier ein paar Fotos für euch, mit freundlicher Genehmigung von Rudolf Pohlmann:

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Die oberen vier BIlder zeigen Bilder von Haftlaichern, die unteren von Bodenlaichern.Rudolf hat auch ein sehr schönes Bild gemacht, das zeigt, wie sich eine Art, die jedoch an verschiedenen Stellen gefunden wurde, unterscheidet:

134352_321262908064316_9001830138196749738_oAufgrund dieser Unterschiede wird bei der Haltung von Killifischen großer Wert darauf gelegt, dass die verschiedenen Fundorte getrennt voneinander gehalten werden. Leider werden immer mehr der oftmals sehr kleinen Biotope der Fische zerstört, so dass es um so wichtiger ist, die Arten und Fundorte in der Aquaristik am Leben zu erhalten, da schon so manche in der Natur ausgestorben sind oder zumindest keine Fische mehr an den alten Fundorten auffindbar sind.

Leider ist es kaum möglich auch nur annährend die wichtigsten Informationen über Killifische in wenigen Sätzen zusammenzufassen, da viele verschiedene Arten zu den Killis gehören, die teilweise unterschiedlichste Lebensweisen haben. Wer mehr Informationen über Killifische, ihre Haltung und Zucht, über ihre natürlichen Umgebungen bekommen oder einfach noch mehr Fotos sehen möchte, der ist herzlich eingeladen, das Forum der DKG (Deutsche Killifisch Gemeinschaft) oder unsere Facebookseiten zu besuchen oder natürlich zu einem der vielen Regionaltreffen zu kommen:

www.killi.org (Forum und Terminkalender der Regionaltreffen)
Facebookgruppe der DKG
Facebookgruppe der AG Chromaphyosemion (wird von Rudolf Pohlmann geleitet)

Was ist so einKillifischtag“ eigentlich?

Ein Killifischtag ist im Grunde ein großes Regionalgruppentreffen der DKG. Bei einem Regionaltreffen, das auch für Nicht-Vereinsmitglieder kostenlos zugänglich ist, treffen sich Killifischliebhaber aus dem näheren und oft auch weiteren Umfeld der jeweiligen Region. Viele halten dabei mehr als eine Art (50-100 Aquarien sind unter „echten“ Killianern keine Seltenheit) und beschäftigen sich schon seit vielen Jahren oder Jahrzehnten mit Killifischen.

In der Regel trifft man sich alle 1-2 Monate Samstagsnachmittags (manche Regionalgruppen haben abweichende Zeiten). Man sitzt zusammen, tauscht sich aus, tauscht oder (ver)kauft Fische. Außerdem gibt es immer einen Vortrag über wechselnde Themen wie Fangreisen, Vorstellung verschiedener Arten, Futtertiere, Zucht bestimmter Arten oder auch mal Gastvorträge aus anderen Bereichen der Aquaristik (wie beispielweise Schnecken oder Wasserpflanzen).

Ein „Killifischtag“ ist dabei ein größeres Treffen, das bereits vormittags beginnt und erst am späten nachmittag endet. Es werden zwei Vorträge gehalten, man isst gemeinsam zu MIttag und nachmittags gibt es noch eine große Fischbörse, wo viele ihre Nachzuchten abgeben. Da gerade zu den Killifischtagen der Regionalgruppen mehr Leute kommen als sonst und sie auch eine weitere Anreise auf sich nehmen, ist das Angebot größer und man kann mit Glück auch lange gesuchte Arten oder Fundorte bekommen.

Killifischtag in Plochingen

Im September veranstaltet die Regionalgruppe Stuttgart ihren Killifischtag. Unser Regionalgruppenleiter Karl-Heinz Genzel organisiert die alle Treffen (wie alle anderen Regionalgruppenleiter auch!) ehrenamtlich in seiner Freizeit, sprich, er bekommt nichts dafür, dass er Referenten sucht, Räume organisiert, Termine mit den anderen Regionagruppen abstimmt etc. Gestern gab es zwei sehr tolle Vorträge über Fangreisen, einmal über eine nach Tanzania von Holger Hengstler, der uns gezeigt hat, wo und wie er Fische in Tanzania gesucht und gefunden hat und einmal über eine Reise in den Kongo. Hier hat der Referent Leendert van den Berg sehr deutlich zeigen können, wie in 25 Jahren die Natur verändert und zerstört wurde und wie sich das auf die Biotope der Fische ausgewirkt hat, da er die selbe Reise im Jahr 1991 und 2015 durchgeführt hat. Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie die Fische in der Natur leben und wie sich ihre Lebensräume verändern. Beide Referenten haben ganz tolle Vorträge gehalten und sehr schöne Bilder und Videos gezeigt!

Dieses Jahr waren so viele Leute beim Treffen, dass der Raum beinahe zu klein war und wir zusätzliche Stühle dazustellen mussten, damit auch wirklich alle den zweiten Vortrag sehen können. Wie immer war die Stimmung super und man hat viele alte und neue Gesichte gesehen.
Die Bilder zeigen übrigens nicht annährend, wie voll es wirklich war, da ich während den Vorträgen natürlich keine Fotos gemacht habe und viele kaum dazu gekommen sind, ihre Verkaufsstände zu befüllen, da viele Fische schon vorher reserviert waren und gar nicht erst den Weg in die Boxen geschafft haben. Dennoch wollte ich euch einmal zeigen, wie so etwas aussieht.

Der Altersdurchschnitt ist in unsere Hobby leider sehr hoch. Da aber viele Arten in der Natur über kurz oder lang verschwinden werden, ist es um so wichtiger, dass sich wieder mehr Menschen mit den Killifischen beschäftigen und dabei helfen, diese wunderschönen Fische langfristig zu erhalten!

Was mir persönlich am meisten an der DKG imponiert, ich habe bisher bei keinem Killitreffen oder auch sonst nie mitbekommen, dass es untereinander eine Art „Konkurrenzkampf“ oder ähnliches gibt. Ganz im Gegenteil, oft werden Fische verschenkt, sonst zu Preisen abgegeben, die nicht annähernd die Kosten der Aufzucht decken, man bekommt immer Tipps und Hilfe bei Fragen, alle unterstützen sich untereinander. Viele laden auch andere Mitglieder ein, bei sich zu übernachten oder fahren andere Vereinsmitglieder im In- und Ausland besuchen. Es ist eben eine wirkliche Gemeinschaft!

GeoXantike – Geocaching Giga-Event

Mein erstes Giga-Event und wie es dazu
kam

Wir hatten ein langes Wochenende, und niemand war da. Also plante
ich einen Ausflug für mich alleine. Wohin sollte es denn gehen?
Schaue ich mir doch die Seite www.geocaching.com
an.

Xanten, so weit? Was ist denn da los?
Picknick am See. Das war es. Da wollte ich hin, ist bestimmt schön
da.
Also fuhr ich zeitig los, um noch einige Caches zu machen. Doch dazu kam es nicht. Der Treffpunkt am See wurde wohl so blockiert, dass kurzfristig eine andere Wiese
ausgesucht wurde. Sie lag nah an der Ortsmitte und es gab Schatten. Der Ort ist so schön, dass ich mir nur alles angesehen habe. Dann war auch noch Kirmes.
Also konnte ich das Cachen erstmal ausschließen. Mit meinen kleinen
Klappstuhl zurück zur Wiese… Dort traf ich einige Cacher, die ich
von Citos aus Hattingen kannte. Wir haben geschwätzt und geschwätzt
und geschwätzt. Da sagte ich noch traurig, dass ich Samstag nicht
kommen würde, da ich mir kein Ticket gekauft habe.

Samstag, Tag des Giga-Events

Aber Freitag kam meine Tochter aus Stuttgart und ich habe ihr von meinen
wunderschönen Tag in Xanten erzählt. Sie hat sich sofort angeboten
Samstag mit mir wieder herzukommen. Als sie sah welch ein Zulauf es
gab und wie viele Autos unterwegs waren, die von überall herkamen,
sogar mit Wohnmobilen, wurde sie neugierig und wir kauften uns ein
Ticket an der Tageskasse. Die Karten für die Events waren schon weit im Voraus ausverkauft, wir konnten also nur auf eigene Faust in den Park. Nun gut, wir schauten uns erstmal nach dem Logbuch um. Gefunden! So ein Logbuch habe ich noch nicht gesehen. Wo sie das wohl unterbringen werden??

Taschenlady – verewigt auf dem Logbuch
Gedränge am Logbuch
Leider kein Glück bei den Losen…

Dann endlich gingen wir durch das Tor, bekamen unsere Bändchen und liefen los. Ich war erstaunt was es von Geocaching alles so zu kaufen gibt. Eine UV-Taschenlampe für nicht
mal 10€, Socken, andere Kleidung, Wundertüten und und und.
Natürlich gab es auch Coins, Navis, Magnete, Logbücher, z.T. sehr
ausgefallene, und interessante Dosen….

Das lustigste fand ich, dass es schon Termine für das nächste Jahr gibt, aber sie noch nicht online veröffentlicht sind, weil sie mehr als sechs Monate im Voraus liegen. Viele Cacher haben sich die Termine geben lassen und wollen daran teilnehmen, auch ich. Es scheint wieder ein Giga zu werden. Aber, liebe Leute, das werdet ihr wohl nicht toppen
können.

Früh morgens war es noch überschaubar.

 Römisch-Germanische Spuren

Das Thema vom Giga-Event lief ja unter „Römisch-Germanische Spuren“. So wurden viele gute Ideen zu Spielen, Vorträgen, Attraktionen, Spielplätze und Caches passend
zum Thema ausgedacht. Ich bin einfach überwältigt. Schaut Euch die Videos an.Meine Tochter hat mir zwei Stunden ihrer Zeit geschenkt, es wurden sechs.
Dafür nochmals ein allerherziges Dankeschön. Ich liebe dich und
Sandra so sehr!Vielen, vielen Dank an die Orgas, die alles bis ins Detail supergut durchdacht und durchgeführt haben, selbst mit den Parkplätzen. Die Besitzer haben ihre Wiesen extra gemäht, damit wir dort unsere Cachermobile parken konnten. Es waren gefühlte 5000 Fahrzeuge, Autos, Wohnmobile, Motorräder, Fahrräder… Wenn Ihr wieder so eine Veranstaltung auf die Beine stellt bin ich dabei und besser vorbereitet. Ich würde euch 10 Schleifen geben, wenn es ginge.
Folgende Links zu den Videos durfte ich aus dem Logeintrag von TeamGeldern, den Veranstaltern des Projektes GeoXantike, entnehmen:
Friday, Meet&Greet:
http://youtu.be/LqMcIe-UapY
Saturday,
Project GeoXantike: http://youtu.be/NuYhmPnFg74Bei weiteren Interesse an Logeinträgen, es sind inzwischen weit über 8400, kann ich Euch gerne zeigen wo Ihr sie findet.Eure GabiPS: Auf geocaching.com findet ihr mich unter Taschenlady