Kulturelle Unterschiede Japan – Oder: Was wir von Japan lernen können

Kulturelle Unterschiede Japan. Das Land hat sich wieder ein Stück verändert, seit sich als Studentin dort war. Hier sind meine Eindrücke, die durchaus positiv ausgefallen sind.Im Mai 2018 waren wir in Urlaub in Japan. Nachdem ich 2006/07 in Japan studiert habe, war ich das erste Mal wieder dort. Vieles ist noch genau wie damals, einiges aber komplett anders. Jetzt, nach all diesen Jahren und diesmal als Touristin, sind mir noch mehr kulturelle Unterschiede aufgefallen, die damals entweder noch nicht so markant waren. Oder aber hat sich mein Blickwinkel verändert? Das sind die acht gewaltigsten Unterschiede, die ich sofort bemerkt habe und wovon uns in Deustchland noch die eine oder andere Schnitte von abschneiden können.
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Digitales Leben Japan – noch ein Stück mehr Virtualität

Geht das überhaupt?In Japan ist die tägliche digitale Virtualität nicht nur auf eine bestimmte Generation beschränkt. Hier scheint jeder problemlos mit dem Smartphone seine täglichen Aufgaben zu erledigen. Mir erscheint auch die Generation 60+ neuen Technologien gegenüber viel aufgeschlossener als die Deutschen.Modernste Smartphones, mit digitaler Intelligenz, im Handtaschenformat gehören in jede Hand- oder Hosentasche. Mit denen kann man schreiben, im Internet surfen, Fotos machen, Telefonieren, das Smartphone hat GPS und kann auch damit bezahlen. Manche Geschäfte bieten sogar schon die Möglichkeit, mit digitaler Währung wie Bitcoin zu bezahlen. Hast du so etwas in Deutschland schon gesehen? Also ich nicht. Da sind uns die Japaner um Jahre voraus!
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Ja, die Zeiten haben sich geändert. Dieses Mal habe ich Japan als Touristin kennengelernt und nicht als Studentin. Das ändert ein wenig den Blick, den ich auf gewisse Dinge habe. Japan im Zeitraffer.

Öffentlicher Nahverkehr – Kulturunterschied mit Vorteilen

Ein ganz bemerkenswerter kultureller Unterschied ist die Bereitschaft, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.Egal ob Nah- oder Fernverkehr, das, was mir in Japan am besten gefällt im Vergleich zu Deutschland, ist das Zugfahren! Die Bahnen sind immer sauber, kommen (fast) immer pünktlich, fahren in meistens kürzeren Zeitabständen als bei uns und sind viel billiger! In Tokyo bräuchten wir gar kein Auto. Da kostet ein Zugticket pro Strecke 170 Yen, das waren im Mai bei einem Umrechnungskurs von 130 Yen = 1€ nicht mal 1,50€! Da bekommt man in Deutschland kaum ein Kurzstreckenticket für. Und die Tageskarte gab es für nicht einmal 5€. Vielleicht wäre ein schnellerer, saubererer, pünktlicherer und billigerer Nahverkehr auch die Lösung für die Feinstaubprobleme in Stuttgart?

Japan ist sauber – kulturelle Reinlichkeit

Müll und Zigarettenkippen sucht man an den Haltestellen vergeblich, auch die Züge sind pikobello sauber. Die Shinkansen werden an den Endhaltestellen von Geschwadern rosa gekleideter Frauen und in blau gewandeten Männern gesaugt und gewischt. Mülleimer und Toiletten gewienert und die Sitze in Fahrtrichtung gestellt. Jeder trägt seinen Müll wieder heim. Selbst die Hundehaufen im Wald werden aufgesammelt und zu Hause entsorgt. Man sieht nur wenig Müll herumliegen, obwohl es so gut wie keine öffentlichen Mülleimer gibt. Bestenfalls stehen welche an den unzähligen Getränkeautomaten oder vor einem Supermarkt. Und sollte der einmal voll sein, nimmt man den Abfall eben doch wieder mit.

Beherrschung und Gelassenheit – eine weitere positive Eigenschaft

Das Zugfahren ist extrem entspannt. Man steigt übrigens sehr geordnet ein. Auf den Bahnsteigen sind Linien eingezeichnet, wie man sich anzustellen hat. Die Züge halten dann auch so, dass die Türen immer an der gleichen Stelle sind. (Vor-)Drängeln und Schubsen ist eine Unsitte, die es dort kaum gibt. Selbst zur Rush Hour habe ich das damals nicht erlebt, dass sich irgendwer vorgedrängelt hätte. Aber wieso auch? Die nächste Bahn kommt in aller spätestens 5 Minuten, meistens sogar noch schneller. Hier kann sich unser Nahverkehr wirklich noch einiges abschauen!
Alle stehen in Reih und Glied
Mehr zum Bahnfahren im Nah- und Fernverkehr sowie zum Busfahren in Japan findest du bald auf meinem Blog.

Kulturelle Unterschiede beim Essen

Ich liebe die japanische Küche. An jeder Straßenecke gibt es kleine Restaurants. Curry, Ramen, Gyoza, Yaki Tori, Sushi… Wer keine Lust hat abends zu kochen, der hat die Qual der Wahl. Aber Achtung: Je nach Restaurant muss man teilweise lange anstehen. Man zieht dann eine Nummer oder trägt sich in ein Gästebuch ein und wartet. Das kann dann auch schon eine Stunde oder sogar noch länger dauern. Vor allem im dem Sushi-Restaurant wo wir gerne waren, muss man ab ca. 18:00 sehr lange warten.Japans Restaurants – übersichtlich, schnell und spezialisiertEssen gehen ist irgendwie viel angenehmer. Man hat meistens überschaubare Speisekarten, weil sich fast alle Restaurants auf eine Sache spezialisieren. Zur Restaurant Kultur in Japan gehört es auch, dass Getränke in Form von Wasser, grünem oder schwarzem Tee immer gratis sind, nur Softdrinks oder Alkohol muss gegen Entgelt bestellt werden. Und trotzdem verdienen die Restaurants genug um sich zu halten. Was man essen möchte, kann (bzw. muss) man meistens schon am Schaufenster entscheiden. Dort sind Attrappen der angebotenen Gerichte ausgestellt. Man merkt sich den Namen oder die Nummer des Gerichts seiner Wahl und bestellt im Inneren. Oder man bestellt und bezahlt direkt am Automaten und gibt drinnen nur den Bestellzettel ab. Praktisch, oder?
Und was willst du heute essen?

Restaurantbesuche in Japan durchschnittlich günstiger

Wir haben selbst in Kyoto und Tokio immer sehr günstig für ca. 10€ pro Person gegessen, oft war es sogar noch billiger. Und satt geworden sind wir auch ohne Probleme. Oft war das bestellte Menü sogar etwas zu groß. Du kannst sehr gut bereits für 500-600 Yen essen. Wenn es etwas mehr sein darf, dann kostet es auch mal 1000-1500 Yen. Insgesamt kannst du also mit 5-10€ pro Mahlzeit rechnen und wirst ganz sicher satt (gilt bei einem Umrechnungskurz von ca 130 Yen=1€).

Gemütliches sitzenbleiben, wie in Deutschland? Fehlanzeige

Nur eine Sache ist doch gravierend anders als bei uns: Nach dem Essen steht man zügig auf und geht. Sitzenbleiben, noch einen Espresso trinken und Quatschen macht man nicht, da ja meistens weitere Gäste warten, die ebenfalls essen wollen. Zum gemütlichen Beisammensein eignen sich dann eher Pubs oder Izakayas. Manche Running-Sushi-Restaurants haben sogar eine Zeitvorgabe, wie lange man höchstens bleiben darf. Aber 60-90 Minuten reichen wirklich jedem zum satt werden. Zumal das Sushi ja bereits auf dem Fließband rollt. Und auch individuelle Bestellungen brauchen fast nie länger als 5-10 Minuten, bis sie bei dir am Tisch sind. Willst du wissen, was wir in Japan alles gegessen haben? Dann abonniere direkt den Newsletter, denn in einem der folgenden Beiträge werde ich dir genau das verraten.

Die intelligente Toilette

Ich liebe japanische Toiletten! Ich will auch so eine! “Popoheizung” und “Popodusche” (die ich ehrlich gesagt noch nie ausprobiert habe). Mal ernsthaft, japanische Toiletten sind super. Niemand in Deutschland braucht eine beheizte Klobrille, aber toll wäre es trotzdem.Manche Klos sind richtige Multifunktionsgeräte. Sie erkennen, wenn jemand herein kommt und öffnen automatisch den Deckel. Steht man auf, dann spülen sie automatisch, bevor sich der Deckel wieder schließt. Verschiedenste Reinigungsfunktionen (zum Beispiel für vorne oder hinten) gehören auch bei den meisten Toiletten zur Standardausstattung. Anschließend kann man sich dann sein Gesäß trocken fönen lassen. Alles witzige Spielereien, die ich daheim zwar nicht benötige, die aber im Urlaub schon Spaß machen.Japanische Toiletten sind, soweit ich es erlebt habe, immer sauber. Zunächst sind die Japaner(innen) ohnehin ein sehr sauberes und ordentliches Volk. Da hinterlässt fast niemand ein dreckiges Klo. Aber ich glaube, es wird auch öfter und gründlicher gereinigt als bei uns. Selbst die öffentliche Toilette in Kyoto war sauber, auch wenn die Toilette außer Spülen sonst nichts konnte.Übrigens, in Japan ist es üblich, das viele Toiletten auch einen Babysitz und/oder eine Ablagefläche für Babys haben. So können auch Mütter ohne Probleme aufs Klo gehen, ohne sich Gedanken über ihr Baby machen zu müssen. Und eine Schminkecke haben die meisten Damentoiletten auch (im Herrenklo war ich jetzt nicht und habe auch gar nicht dran gedacht, meinen Freund danach zu fragen).
Mama muss kurz aufs Klo? Kein Problem mit diesem in der Toilette installierten Babysitz

Rauchen in Japan – Verbote aber auch tolerant

Seid ihr auch genervt, wenn ihr doch mal mit den Öffis fahren müsst, dass dauernd und überall geraucht wird? Oder dass ihr in der Einkaufsstraße ständig auf achtlos weggeworfene Zigarettenkippen tretet? Das wird euch in Japan nicht passieren. Rauchen auf der Straße ist nicht nur ungern gesehen, sondern gebietsweise sogar verboten! Für Nichtraucher das reinste Paradies. Raucher müssen auf öffentliche Raucherecken oder Raucherräume, die es in fast allen größeren Kaufhäusern gibt, ausweichen. Ein Nicht-Beachten des Rauchverbots kostet je nach Ort meistens um 1000 Yen Strafgebühr. Wieso gibt es das nicht auch bei uns? Kleiner Trost für Raucher: In vielen Restaurants, vor allem die mit Tischgrill, und in Bars ist das Rauchen dafür erlaubt. Hier haben wir Nichtraucher wieder das Nachsehen.

Verspielte Kultur – die Gaming Arkaden

Erst mal eines vorweg, zum Spielen ist man nie zu alt! Und ob alleine oder gemeinsam mit Freunden, die Arkaden in Japan sind etwas ganz besonderes. Single-Player Spiele aller Art, ob Shooter oder Kartenspiele, Mehrspieler-Games wie Tecken (oder eben auch besagte Shooter, die halt wahlweise alleine oder gegen echte Gegner gespielt werden können) oder Musikspiele, Spiele für Kinder oder Erwachsene, es findet sich dort einfach alles! Und weil mir die Arkaden so gut gefallen haben und sie an regnerischen Tagen der perfekte Zeitvertreib sind, wirst du schon bald einen eigenen Bericht dazu auf meinem Blog finden. Japaner wissen jedenfalls, wie man Spaß hat, egal wie alt man ist. Da sollten wir uns in Deutschland auch ein Beispiel dran nehmen.
Passend zu den Symbolen auf den Bildschirmen müssen eine bis mehrere Tasten gedrückt oder die Arme hochgerissen werden.

Japans Top Trend Virtual Reality Games

Leider haben wir es doch nicht geschafft, Virtual Reality Games auszuprobieren. Zu teuer oder zu voll. Aber es gibt auch in dem Bereich mittlerweile total abgefahrene Sachen. Das seltsamste, was ich gesehen habe, waren Hochzeitsspiele, wo man allem Anschein nach virtuell eine Animefigur heiraten kann. Krass, oder? Was denkst du, wo können wir uns von den Japanern noch etwas abgucken? Was können wir noch von ihnen lernen? Warst du schon in Japan? Was ist dir dort am meisten aufgefallen? Was sind deiner Meinung nach kulturellen Unterschiede?
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Tokyo Marunouchi – Kaiserpalast, Wolkenkratzer und Hauptbahnhof

Mit Asakusa habe ich dir bereits einen der traditionelleren Stadtteile Japans vorgestellt. Ein gewaltiger Kontrast dazu sind die Viertel Ōtemachi und Marunouchi im Stadtteil Chiyoda am Tokyoter Hauptbahnhof. Geprägt von gigantischen Wolkenkratzern scheint man auf einmal in einer ganz anderen, beinahe futuristisch anmutenden Welt angekommen zu sein.

Anreise

Am besten fährst du mit der Metro zur Haltestelle Ōtemachi. Folgende Linien halten dort:

  • Marunouchi-Linie
  • Tôzai-Linie
  • Chiyoda-Linie
  • Hanzômon-Linie
  • Mita-Linie (Toei-Linie, nicht über den Metro-Pass abgedeckt!)

Alternativ kannst du mit der Marunouchi-Linie direkt bis zur Haltestelle Tokyo fahren oder auch an der Haltestelle Hibiya aussteigen, wo neben der Chiyoda-Linie und Mita-Linie noch die Hibiya-Linie (Tokyo Metro) hält.

Ober- oder unterirdisch gelangst du dann zum Bahnhof von Tokyo, wo unser kleiner Rundgang auch startet. Zum Bahnhofsvorplatz an der Seite des Kaiserpalastes gelangst du durch den Marunouchi Central Exit.


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Marunouchi

Marunouchi ist ein Geschäftsviertel im Zentrum Tokyos.  Eine Volkszählung im Jahr 2005 ergab eine Einwohnerzahl von 67. Genau so viele Haushalte gab es, sprich, 67 Menschen, davon nur fünf Frauen, lebten jeweils alleine in einem Haushalt. Wie viele der Haushalte sich in Firmengebäuden befinden, wird jedoch nicht erwähnt.

Blick auf Marunouchi, Hochhäuser, Wolkenkratzer, Tokyo
Blick auf Marunouchi
Die Hochhäuser von Marunouchi
Blick auf Otemachi, Hochhäuser, Wolkenkratzer, Tokyo
Blick Richtung Otemachi



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Sehenswürdigkeiten in Marunouchi

Die Tokyo Station Area Map gibt einen recht guten Überblick über die umliegenden Hochhäuser, Sehenswürdigkeiten und Kunstobjekte. Letztere haben wir nicht geziehlt gesucht, deshalb gibt es davon auch keine Fotos bei mir.

Bahnhofsvorplatz Marunouchi-Seite

Der Bahnhofsvorplatz ist geprägt vom Tokyo Station Hotel. Es wurde im Jahr 2012 renoviert und neu eröffnet. Das Hotel gilt heute als wichtiges Kulturgut Japans. Es wurde ursprünglich 1915 eröffnet. Nach dem großen Kanto-Beben 1923 war es das Zuhause vieler Menschen, die durch das Beben ihr Heim verloren hatten. 2003 wurde das Tokyo Marunouchi Station Building als wichtiges Kulturgut von Japan enworfen und ab 2006 gebaut. Im Zuge dessen begannen die Renovierungsarbeiten, die mit der Wiedereröffnung am 3. Oktober 2012 abgeschlossen waren.

Blick auf das Tokyo Station Hotel, Bahnhof, Tokyo Station, Tokyo, Japan
Tokyo Station
Blick auf das Tokyo Station Hotel, Bahnhof, Tokyo Station, Tokyo, Japan
Blick auf das Tokyo Station Hotel


 Promenade zum Kaiserpalast (行幸通遊歩道)

Über eine breite, zu beiden Seiten von einer jeweils dreispurigen Straße gesäumten Promenade geht es zum Kaiserpalast. Mit dem Bahnhof im Rücken siehst du links das 36-Stöckige Marunouchi-Building (Maru-biru). Achtung, in Japan beginnt das Zählen der Stockwerke im Erdgeschoss mit 1, es hat hat also eigentlich “nur” 35 Stockwerke. Falls du hungrig bist, dann findest du dort eine Vielzahl an Restaurants.

Shin-Marunouchi Building, Hochhaus, Wolkenkratzer, Tokyo, Tokyo Station
Shin-Marunouchi Building
Marunouchi Building, Hochhaus, Wolkenkratzer, Tokyo, Tokyo Station, Maru-Biru
Mond hinterm Maru-Biru

Rechter Hand dem Maru-biru gegenüber befindet sich das Shin-Marunouchi-Building, in dem dich ebenfalls viele Restaurants und Geschäfte erwarten. Weiter vorbei geht es am Yusen Building (links und dem Tokyo Marine Nichido Building bis du an Hibiya Dori, einer sechsspurigen Straße ankommst.

Ich musste einfach alles fotografieren!
Hibiya Dori und Blick auf das Tokyo Palace Hotel
Hibiya Dori und Blick auf das Tokyo Palace Hotel

Wadakura Fountain Park

Wenn ihr die Hibiya Dori auf der rechten Seite überquert, kommt ihr direkt zu den Überresten des Wadakuramon Tors. Weiter geht es am Wasser vorbei zum Wadakura Fountain Park. An heißen Tagen kannst du hier im Schatten der Bäume und Hochhäuser und zwischen Wasserspielen etwas entspannen. Ein Wasserfall, ein Kugelbrunnen oder Wasserfontainen laden zum Verweilen ein. Hier kann man die Hektik der umliegenden Büros und Geschäfte schnell wieder vergessen.

Wasserspiele im Wadakura Fountain Park, Tokyo, Japan, Tokyo Palace Hotel
Wasserspiele im Wadakura Fountain Park
Wadakura Fountain Park
Panorama vom Wadakura Fountain Park, Tokyo, Japan
Panorama vom Wadakura Fountain Park

Der Kaiserpalast

Wir haben uns nur den großen Platz vor dem Kaiserpalast angeschaut. Die Weite und das viele Grün, umsäumt von gigantischen Hochhäusern. Das Gefühl ist unbeschreiblich, das muss man selbst gesehen haben. Wer sich den Kaiserpalast und die umliegenden Gärten anschauen möchte, der findet auf dem Blog Wanderweib sehr gute Infos zu Öffnungszeiten, Führungen etc.

Auffällig sind die vielen Polizeistationen auf dem öffentlich zugänglichen gelände. Sieht man sonst eher selten einen Polizisten, so ist sind hier recht viele unterwegs. Ganz ohne Ordnungshüter geht es an so einem bedeutenden Ort dann eben doch nicht.

Turm am Kaiserpalast, Tokyo, Japan
Turm am Kaiserpalast
Wachturm vor Uchinomiya
Kikyō-mon Tor am Kaiserpalast in Tokyo
Kikyō-mon Tor am Kaiserpalast in Tokyo
Panorama des Kokyo Gaien National Park mit den Wolkenkratzern von Uchinomiya im Hintergrund, Tokyo, Japan
Panorama des Kokyo Gaien National Park mit den Wolkenkratzern von Uchinomiya im Hintergrund (und mir im Vordergrund, wie ich ein Panoramafoto erstelle)
Kokyo Gaien National Park, Tokyo, Japan
Kokyo Gaien National Park

Zurück zum Bahnhof

Unser Weg zurück zum Bahnhof führte uns über die Kajibashi Dori zum  . Dort gibt es versteckt hinter weiteren kleineren Gebäuden am Fuße des Hochhauses einen kleinen Garten. Dort kannst du dich wieder etwas ausruhen oder in einem der umliegenden Cafés etwas trinken.

Huch, die Autos fahren ja auf der flaschen Seite!
Eingang zum Marunouchi Park Building, Tokyo, Japan
Eingang zum Marunouchi Park Building
Im Marunouchi Park Building, Tokyo, Japan, Kaufhaus
Im Marunouchi Park Building

Einmal zwischen so riesigen Häusern zu spazieren und als Kontrast dazu diese Weite des Kaiserpalastes und seiner Gärten zu sehen, das ist schon ein Erlebnis. Falls du während deines Aufenthalt in Tokyo genug Zeit hast, dann solltest du hier einen Zwischenstopp einlegen. Für die Runde, die ich dir vorgestellt habe, reichen ca. 1,5-2 Stunden, solltest du noch die kaiserlichen Gärten besuchen wollen, musst du entsprechend mehr Zeit einplanen.

Was denkst du, lohnt es sich, am Hauptbahnhof von Tokyo einen Stopp einzulegen? Würdest du den Kaiserpalast besuchen oder eher nicht? Sage mir doch in einem Kommentar, was dir am besten gefallen hat. Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, dann denke bitte auch daran, ihn zu teilen oder zu pinnen.

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Der Zauberwald am Hintersee in Berchtesgaden

Der Hintersee in Berchtesgaden. Wie oft waren wir da, als wir klein waren! Über den Königssee fahren, wandern mit den Eltern, im Zauberwald spazieren gehen. Da konnte ich natürlich nicht nein sagen, als Katharina von IMKAPHOTOS einen Gastbeitrag über den Zauberwald am Hintersee in Berchtesgaden veröffentlichen wollte. Ich hoffe, er gefällt dir genau so gut wie mir.

Zauberwald am Hintersee

Der Hintersee … ich kannte ihn nur von diesen total mystischen Fotos aus verschiedenen sozialen Netzwerken. Dieses Jahr war es dann soweit, dass ich den Hintersee besuchte.

Es war ein extrem heißer Sommertag im August. Badesachen und Kamera eingepackt – los ging es.

Am See angekommen war zeigte ein Schild zeigte Richtung “Zauberwald”. Wald fand ich super, da es in der Sonne nicht auszuhalten war und ich etwas Schatten für meine Fotos benötigte.


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Der erste Stopp im Zauberwald war ein fantastischer Platz, an dem ich zuerst baden wollte, jedoch sehr schnell zum Fotografieren überging, da trotz der heißen Temperaturen das Wasser eiskalt war. Es entstand das folgende Bild.

Zauberwald am Hintersee

Hier war es mir wichtig, das satte Grün des Waldes hervorzuheben. Durch die offene Blende verschwimmt der See mit der kleinen Insel im Hintergrund, was mit extrem gut gefällt. Das Licht fiel perfekt in den Wald und schimmerte ein wenig auf den Blättern.

Nach einem Spaziergang durch den Zauberwald auf die andere Seite des Sees fand ich dann die weltberühmten Inseln, die auf vielen Bildern zu sehen sind.

Insel im Hintersee

Sehr faszinierend, wie das Grün des Wassers, die fantastisch aussehenden Inseln und die anmutigen Berge im Hintergrund zusammen harmonieren. Eine wahre Freude für jeden Fotografen.

Für jeden Fotobegeisterten kann ich den Hintersee empfehlen. Ein wunderbarer Ausflug. Es gibt noch 1000 Ecken, die wunderbare Motive zeigen. Ich möchte auf jeden Fall nochmals früh am Morgen den See besuchen, da das Licht doch etwas zu grell für die Fotografie war.

Insel im Hintersee

Zu meinem Equipment: ich hatte meine Sony Alpha 7r I mit dem Kit Objektiv Sony SEL 16-50mm 3.5-5.6 OSS und dem Sony FE SEL 24-240mm 3.5-6.3 OSS mit einem Polfilter darauf.


Lieben Dank an Tanja, dass ich diesen Gastbeitrag verfassen durfte. Zu meiner Person: Ich heiße Katharina und habe seit Kurzem meinen Blog IMKAPHOTOS – Lerne Fotografieren. Mit diesem Blog helfe ich Hobbyfotografen die Welt der Fotografie besser zu verstehen. Hier findest du einen Beitrag zu den 3 Grundlagen der Fotografie. Schau doch mal vorbei, ich freue mich auf dich.


Wenn dir Katharinas Beitrag gefallen hat, dann schau auch bei auf dem Blog vorbei und hinterlasse hier oder bei ihr einen netten Kommentar!

Weißt du nicht, wo und wie du coole Fotolocations finden sollst? Dann schaue dir einmal meinen Beitrag “So findest du neue Fotolocations abseits der bekannten Routen” an. Vielleicht findest du dirt noch Inspirationen, welche Orte du am Hintersee noch besuchen solltest.

Sanja Matsuri in Tokyo Asakusa

In meinem letzten Beitrag habe ich dir bereits Asakusa in Tokyo vorgestellt. Ich habe dir die Tempelanlage, aber auch einige Seitenstraßen gezeigt. Was ich dir in dem Beitrag noch nicht erzählt habe, als wir da waren, hat gerade das berühmte Sanja Matsuri stattgefunden! Ein Matsuri ist ein Fest oder Festival.

In sommerliche Yukata gekleidete Feiernde


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Das historische Sanja Matsuri (三社祭)

Das Sanja Matsuri (wörtlich: Drei-Schreine-Festival) in Asakusa findet an jedem dritten vollen Wochenende im Mai statt. Während des Matsuris ehrt man die drei Gründer des Sensō-ji. Falls du mehr über die Gründung des Tempels erfahren willst, dann solltest du vorher unbedingt meinen Beitrag über Asakusa gelesen haben. Das Sanja Matsuri ist übrigens eines der drei größten Festivals in Tokyo. Etwa zwei Millionen Besucher sollen das Festival besuchen, das von Freitag bis Sonntag geht. Es war zwar schon unglaublich voll, aber dass es so viele Menschen sein sollten ist wirklich schwer vorstellbar. Vielleicht liegt es daran, dass sich doch alles recht gut Verlaufen hat und wir nie das Gefühl hatten, eingequetscht zu werden.

Ein Mikoshi aus der Nähe

Das Fest geht zurück bis ins siebte Jahrhundert. In der Zeit war es unter anderem auch als “Kannon Matsuri” oder “Asakusa Matsuri” bekannt. Die heute Form des Sanja Matsuris gibt es seit der Edo Periode. Im Jahr 1649 begann der Bau des Asakusa Schreins und legt damit die Grundlage für das Fest. Heute werden fast 100 Mikoshi (das sind kleine, tragbare Schreine) von den Nachbarschafts-Vereinen durch die Straßen getragen und rhythmisch auf und ab bewegt. In den Schreinen sitzen kleine Shinto-Gottheiten, die den Anwohnern Glück und gute Geschäfte bescheren sollen. Der Asakusa Schrein stellt die drei größten Mikohi. Diese werden am Sonntag gezeigt.



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Das Sanja Matsuri heute

Das Fest beginnt am Freitag mit der Großen Parade (Daigyōretsu, 大行列). An der Parade nehmen Priester, Stadtvertreter Geishas, Musiker oder auch Tänzer teil, die Kostüme aus der Edo-Periode tragen. Die Parade endet am Sensō-ji und Asakusa Schrein mit einer Shinto-Zeremonie. Nach der Zeremonie findet ein traditioneller Tanz statt, mit dem um eine reiche Ernte geben wird. Am Abend werden die ersten sechs Mikoshi durch die Straßen getragen. Ein solcher Mikoshi wiegt mehrere hundert Kilogramm und wird immer von vielen Männern und vereinzelt auch Frauen getragen. Jede Miskoshi-Trägergruppe trägt dabei ihre eigene Festival-Jacke, Happi genannt. Aber auch innerhalb einer Gruppe gibt es Unterschiede, so tragen Neulinge andere Happi als erfahrene Mikoshi-Träger.

Einen Mikoshi zu tragen ist harte Arbeit

Ein Mikoshi in den Straßen Asakusas

Am Samstag werden die beinahe 100 Mikoshi aus den 44 Nachbarschaftsgebieten des Distrikts durch die Straßen getragen. Die Träger bringen die Mikoshi zum Sensō-ji und Asakusa-Schrein, wo sie gesegnet werden, bevor sie wieder in ihre Nachbarschaft zurückgetragen werden. Dort sollen sie dann Glück und Wohlstand verbreiten.

Wie bereits erwähnt werden am Sonntag die drei bedeutendsten Mikoshi durch die Straßen getragen. Der Tag beginnt bereits früh um 6 Uhr. Hunderte Feiernde, in Nachbarschaftsgruppen zusammengeschlossen, kämpfen darum, einen der drei Mikoshi tragen zu dürfen. Besuchern ist in dieser Zeit der Zugang zur Tempelanlage aus Sicherheitsgründen nicht gestattet. Die drei Hauptschreine werden anschließend ab etwa 8 Uhr durch die Straßen Asakusas getragen und besuchen alle 44 Nachbarschaften, um anschließen wieder zum Sensō-ji zurückzukehren.

Rund um das Sanja Matsuri

Während des Sanja Festivals wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Wie du sicherlich in meinem Asakusa-Beitrag gelesen hast, kannst du auf der Nakamise Dori sehr viel zu essen kaufen. Dazu gibt es noch weitere Stände, die auf dem Tempelgelände stehen. Wir haben zwar sehr gut gefrühstückt, aber ich wollte trotzdem unbedingt eine Portion Takoyaki haben! Mir haben die Tintenfischbällchen sehr gut geschmeckt, die anderen waren aber nicht so wirklich überzeugt. Einige Getränkestände versuchen, den Kunden ziemlich abgefahrene Getränke anzudrehen, wie zum Beispiel “Blutkonserven” (Tenteki Juice, also Säfte) oder bunte Flüssigkeiten in Glühbirnen.

Bunte Säfte in Glühbirnengläsern

Takoyaki

Takoyaki – Tintenfischbällchen

Beim Herumschlendern haben wir auch kleine Bühnen gesehen, auf denen Musiker gesessen haben und mit traditionellen Musikinstrumenten musiziert haben. Es gibt auch Geishas-Auftritte, von denen haben wir dort aber nichts mitbekommen, leider. Allerdings hätte es auch Geld gekostet, sich den Geisha-Auftritt anzuschauen.

Musiker beim Sanja Matsuri

In einer Einkaufsstraße stand ein Mikoshi, den ich mir einmal aus der Nähe anschauen konnte. Sie sind wirklich extrem detailliert und mit wunderschönen Verzierungen versehen. Oft finden sich Bilder, wie zum Beispiel welchen von Kranichen auf ihnen.

Details eines Mikoshi

Auch wenn sich in den drei Tagen fast zwei Millionen Menschen versammeln, so hatte ich irgendwie nie das Gefühl, dass es unangenehm voll wäre. Da ist der Düsseldorfer Karneval eindeutig schlimmer. Falls du die Gelegenheit hast, dann solltest du dir dieses Matsuri unbedingt anschauen! Im Jahr 2019 findet das Sanja Matsuri vom 17. – 19. Mai statt.

Kennst du das Sanja Matsuri? Warst du schon auf einem Matsuri in Japan? Berichte mir doch davon in einem Kommentar. Und wenn dir der Beitrag gefallen hat, vergiss auch nicht ihn zu teilen!

 

 

Tokyo Asakusa – Was du unbedingt gesehen haben musst

Asakusa (jap. 浅草, ausgesprochen Asak’sa, dt. flaches Gras) liegt im östlichen des Zentrums gelegenen Stadtbezirk Taitō. Berühmt ist Asakusa vor allem für den Sensō-ji (浅草寺), der der älteste und bedeutendste buddhistische Tempel Tokyos ist. Im daneben liegenden Asakusa-Schrein (jap. 浅草神社, Asakusa-jinja) werden die drei Männer verehrt, denen man den Bau des Sensō-ji nachsagt.

Karte von Asakusa

Über den Dächern Asakusas


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Geschichte Asakusas

Eine Legende besagt, dass im Jahr 628 zwei Fischer-Brüder eine kleine Statue der Bodhisattva Kannon im Sumida-Fluss gefischt haben. Nachdem sie diese mehrfach wieder in den Fluss geworfen, aber jedes mal wieder in ihrem Netz gefangen haben, soll der Dorfvorsteher erkannt haben, dass die Figur heilig ist. Also wurde ein Tempel, der Sensō-ji, um die Figur erreichtet, wo die Figur fortan verehrt wurde.Mit den Jahren wurde der Tempel mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Er diente auch diversen Sekten als Haupttempel, ist heute aber Sitz einer eigenen Ausrichtung.

1649 ließ Tokugawa Iemitsu den Asakusa Schrein errichten, um die drei Erbauer des Sensō-ji zu verehren. Heute ist der Schrein Austragungsort vieler Matsuris, von denen das Sanja-Matsuri eines der drei gößten Tokyos ist.

Bis zum zweiten Weltkrieg war Asakusa als Vergnügungsviertel bekannt, in dem es viele Kabuki- und Rakugo-Theater gab. Nach der Meiji-Restauration siedelten sich dort auch immer mehr westliche Theater und später auch Kinos an. Seit Ende des zweiten Weltkrieges haben andere Stadtbezirke wie Shinjuku allerdings an Bedeutung als Vergnügungsviertel gewonnen.

Die Tempelanlage von Asakusa

Vielleicht ist denjenigen, die die japanischen Schriftzeichen genauer angeschaut haben, aufgefallen, dass die Schriftzeichen in Sensō-ji und Asakusa gleich aussehen. Das ist nicht etwa ein Fehler. Sensō ist eine alternative Lesart der Schriftzeichen für Asakusa. Und “ji” bedeutet Tempel.

Tempelanlage von Asakusa

Vor der Tempelanlage befindet sich eine rund 250m lange Straße, die von vielen kleinen Läden gesäumt wird, die Nakamise Shopping Street (仲見世商店街). In den vielen kleinen Läden gibt es Souvenirs, Essen, Windspiele, Fächer, Porzellan, Essstäbchen und vieles mehr zu kaufen. Wenn du an der Asakusa Station ausgestiegen bist, dann kommst du hier ganz automatisch vorbei. Folge einfach den vielen Menschen zum Kaminarimon (雷門), auch genannt “Donnertor”. Direkt da hinter beginnt die Einkaufsstraße.

Kaminarimon, das “Donnertor”

Nakamise Shopping Street Asakusa Tokyo Japan
Nakamise Shopping Street

Nakamise Shopping Street

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Die eigentliche Tempelanlage beginnt am Hōzōmon (Schatztor) (宝蔵門). Westlich (aus der beschriebenen Richtung kommend rechts) vom Tor befindet sich die 53 Meter hohe Fünfstöckige Pagode (五重塔), direkt nördlich die Hondo (Haupthalle, 本堂) des Sensō-ji. Das Hōzōmon ist zwar etwas kleiner als das Donnertor, aber nicht weniger beeindruckend. Östlich findet ihr den oben bereits erwähnten Asakusa-Tempel. Wir haben ihn auf unserer Reise leider ausgelassen, deshalb gibt es dazu hier keine Bilder.

Hōzōmon (Schatztor)

Fünfstöckige Pagode

Blick auf die Hondo (Haupthalle) des Sensō-ji

Zur Tempelanlage gehört auch eine kleine Parkanlage, in dem noch einige weitere kleinere buddhistische Tempel sowie einige Statuen und Denkmäler stehen. Außerdem gibt es dort noch kleinere Bäche und Teiche, in denen du sehr viele farbenfrohe Kois findest. Du solltest also keinesfalls vergessen, dir die Parkanlage anzuschauen.

Bach in der Parkanlage des Sensō-ji in Asakusa

Öffnungszeiten:
Haupthalle: 6:00-17:00 Uhr (April-Sept.) und 6:30 Uhr-17.00 Uhr (Okt.-März)
Tempelgelände: Immer offen

Eintritt:
Frei

Was gibt es noch in Asakusa?

Ich bin ja kein großer Freund davon, von einer Sehenswürdigkeit zu nächsten zu hetzen. Oft findet man um die eigentliche Attraktion herum noch weitere wunderschöne Ecken. Asakusa ist ebenfalls mehr als nur die Tempelanlage. Viele kleine Straßen laden zum schlendern ein. Lasse die Häuser um dich herum auf dich wirken. Wenn du hungrig bist, findest du viele urige Restaurants.

Restaurants in Asakusas Seitenstraßen

Im Hanayashiki (花やしき) Freizeitpark kannst du Karussell oder Achterbahn fahren. Der Hanayashiki Freizeitpark ist der älteste Freizeitpark Japans. Der Eintritt kostet 1000yen, jede Attraktion muss aber extra bezahlt werden und kostet weitere 100yen. Du kannst aber einen Free Ride Pass erwerben und musst dann die Karussells nicht mehr extra bezahlen. Da ich kein besonders großer Achterbahn- und Karussel-Fan bin, ebensowenig wie mein Freund, haben wir den Freizeitpark auch ausgelassen. Dafür waren wir im angrenzenden Geschäft und haben uns die vielen Manga- und Anime-Suovenirs angeschaut.

Kleine, überdachte Einkaufsstraßen laden zum gemütlichen Bummeln und Geldausgeben aus. Auch hier findest du verschiedenste Geschäfte und Essensmöglichkeiten. Egal was ist, verhungern wirst du in Japan niemals müssen.

Viele weitere beeindruckende Bilder findest du übrigens auch auf Nicolas Blog Suitcase and Wanderlust. So zum Beispiel ihren Beitrag “Tokio Reise: Erlebe Japans Metropole in 4 Tagen”. Schau doch mal bei ihr vorbei!

Anreise nach Askusa

Mit der Tokyo Metro: Bahnhof Asakusa (Linien: Ginza oder Asakusa Linie) Achtung: Die Asakusa Linie ist nicht über das Tokyo Metro 24-Stunden Ticket abgedeckt!
Mit Tobu Skytree Line: Bahnhof Asakusa
Mit dem Tsukuba Express: Bahnhof Asakusa (nicht der gleiche wie der Metro Bahnhof

Metro Map von Tokyo, oben rechts findest du Asakusa

Hotel-Tipps Asakusa

Bis 50€: Hostels mit Schlafsälen
Bunka Hostel Tokyo
K’s House Tokyo – Backpackers Hostel

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Übernachten in Tokyo: APA Hotel Keisei Ueno Ekimae – Klein aber fein

Mai 2018. Nach langer Zeit ging es endlich wieder nach Japan. Schon Wochen vorher haben wir uns Gedanken gemacht, wo wir schlafen wollen. Während unseres Urlaubs in Japan haben wir drei Nächte in Tokyo verbracht. Da wir gerade zu Beginn der Reise gut erhohlt sein wollten, sollte es nicht gleich das billigste Hotel werden. Zudem wollten wir möglichst so wohnen, dass wir überall gut hinkommen. Da über Ueno einige der wichtigsten Linien fahren und es dort abends gleichzeitig ein wenig ruhiger ist, haben wir uns schlussendlich für das APA Hotel Keisei Ueno Ekimae entschieden.


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Anreise

Wir sind vom Flughafen Haneda mit einem Großraumtaxi gefahren, da wir zu viert gereist sind. Der schnellste Weg über mautpflichtige Autobahnen hat uns insgesamt ca 10.000 Yen gekostet und etwa 40 Minuten gedauert. Die Kosten stimmten mit dem, was wir im Internet gefunden haben, übererin. Nach über 20 Stunden Reisezeit und aufgrund der sehr späten Ankunft in Haneda, war das Taxi für uns von vornherein Mittel der Wahl.

Deutlich günstiger gestalten sich die Anreise mit Bus und Bahn nach Ueno. Vom Bahnhof Ueno läuft man ca. 5 Minuten bis zum Hotel. Auch mit Koffern ist der Weg machbar. Allerdings muss man bedenken, dass die Bahnen spätestens um 1 Uhr nachts den Betrieb einstellen. Brauchst du etwas länger zum Umsteigen, weil du dich orientieren musst oder eine neue Fahrkarte benötigst, dann kann es passieren, dass du an einem Bahnhof strandest. Shuttlebusse fuhren zu so später Stunde auch nicht mehr. Für Flüge, die tagsüber ankommen, sind das aber sehr gute Alternativen.

Ankunft im APA Hotel Keisei Ueno Ekimae

Wir haben alle unsere Hotels über Booking.com gebucht, so auch das APA Hotel Keisei Ueno Ekimae. Daher war es ganz einfach, dem Hotel eine Nachricht über unsere späte Ankunft zukommen zu lassen. Da die Rezeption aber ohnehin 24 Stunden lang besetzt ist, wäre das vermutlich nicht einmal nötig gewesen.

Wir erhielten nun auch schnell die Schlüssel zu unserem Zimmer, um unsere Koffer abzustellen. Falls du schon morgens anreisen solltest und noch nicht auf dein Zimmer kannst, bietet das Hotel dir auch eine Gepäckaufbewahrung an. Die Mitarbeiter am Empfang sprechen übrigens auch alle sehr gut Englisch.


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Die Zimmer des APA Hotel Keisei Ueno Ekimae sind…

Wer ein riesengroßes Schlafzimmer erwartet, der wird leider enttäuscht werden. Die Zimmer sind mit 11qm sehr kompakt. Einen Kleiderschrank oder Platz um seine Koffer gut unterzustellen, sucht man leider vergebens. Dafür gibt es neben dem französischen Doppelbett einen Schreibtisch mit Stuhl und einen riesigen Fernseher. Unter dem Schreibtisch befindet sich noch ein kleiner Kühlschrank.

Jedem Gast wird ein Kimono-Bademantel zur Verfügung gestellt. Handtücher gibt es auch. Diese wurden aber nicht gewechselt. Auch wird bei so kurzer Aufenthaltsdauer scheinbar kein Zimmerservice angeboten, denn am nächsten Abend fanden wir das Zimmer genau so vor, wie wir es verlassen hatten: Betten wurden nicht gemacht und es gab keine neuen Handtücher. Bei drei Übernachtungen hat uns das aber nicht sonderlich gestört.

Das Badezimmer ist ähnlich klein wie der Schlafraum. Eine Toilette, ein Waschbecken und eine Duschwanne finden dennoch Platz. Außerdem gibt es allerlei Hygieneartikel: Zahnbürste mit Zahnpasta, Wattepads, Haargummis. Duschgel und Shampoo werden ebenfalls gestellt und sind von der wohl berühmtesten japanischen Kosmetikfirma: Shiseido. Die Handseife haben wir allerdings vermisst und auch erst nach der zweiten Nacht erhalten.

Ganz wichtig, wenn ihr in den warmen Monaten nach Japan kommt: Die Zimmer sind klimatisiert! Da es bei uns noch nicht so heißt war, haben wir die Klimaanlage nur wenig gebraucht. Aber wer einmal im August in Japan war, der weiß, dass man ohne Klimaanlage kaum schlafen kann.

Unsere Zimmer waren mit Blick zum See, somit haben wir vom Verkehr an der Hauptstraße überhaupt gar nichts mitbekommen.

Ich musste direkt den Kimono anprobieren

Verpflegung

Das Hotel bietet Zimmer mit und ohne Frühstück an. Wir haben uns dagegen entschieden, im Hotel zu frühstücken. Auf dem Weg zum Bahnhof oder auch im Bahnhof drin gibt es Bäcker, wo du hervorragend frühstücken kannst. Zu Fuß benötigst du dort hin nur 3 bzw. 5 Minuten. Meine Empfehlung: Nimm keinen Kaffee, ich persönlich fand den Kaffee in allen Bäckereien ungenießbar. Die Schwiegereltern in spe mochten ihn allerdings wiederum sehr gerne.

Lage des APA Hotel Keisei Ueno Ekimae

Direkt am Ueno-Park und gute 5 Minuten Fußweg zum Ueno Bahnhof. Einfach perfekt! Von Ueno fahren wie schon erwähnt einige der wichtigsten Bahnlinien Tokyos, sowohl U-Bahn als auch JR Bahnen. Was die Lage betrifft, gibt es also rein gar nichts zu meckern. In der näheren Umgebung gibt es viele Restaurants, die teils auch nachts geöffnet haben. Unsere erste Mahlzeit in Japan haben wir nachts um 1:30 zu uns genommen. Du brauchst auch keine Angst haben, so spät auf die Straße zu gehen. Zum einen ist man nie alleine und zum anderen ist die Kriminalitätsrate immer noch eine der niedrigsten der Welt. Wir haben uns auch in den kleineren Gassen nicht eine Sekunde unwohl gefühlt.

Vom Hotel ist es auch nur ein Katzensprung ins Einkaufsviertel Ameyoko. Genauer gesagt geht man nur über die große Hauptstraße. Mein Tipp: Lauf nach Akihabara. Zu Fuß dauert es vielleicht 30 Minuten. Dafür siehst du aber einen teil Tokyos, den du aus der Bahn nie sehen würdest. Ein Beitrag zum Spaziergang von Ueno nach Akihabara folgt auch in Kürze.

Lage des APA Hotel Keisei Ueno Ekimae
Lage des APA Hotel Keisei Ueno Ekimae

Fazit zum APA Hotel Keisei Ueno Ekimae

Uns hat das Hotel sehr gut gefallen. Die Zimmer waren ein wenig klein und der fehlende Zimmerservice war etwas ungewohnt, aber ich würde das Hotel jederzeit wieder buchen. Dafür war die Lage einfach zu gut und der Preis war auch nicht zu hoch. Für drei Nächste und zwei Zimmer haben wir Mitte Mai 2018 insgesamt rund 700€ bezahlt.

Welche Sehenswürdigkeiten es in Ueno gibt und wieso du unbedingt einen Tag dort verbringen solltest, das erfährst du in Kürze auf meinem Blog. Du willst keine Beiträge mehr verpassen? Dass trage dich am besten direkt in meinen Newsletter ein. Keine Sorge, ich spamme dich nicht zu, du bekommst höchstens ein- bis zweimal pro Woche Post von mir, versprochen!

Japan- Was du vor deiner Reise wissen musst


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Warst du schon in Tokyo? In welchem Hotel hast du übernachtet? Wie hat es dir gefallen?

Meine Städtereisen-Bucket-List

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Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Und vor dem ersten Schritt muss man sich Gedanken über die Richtung machen. Nachdem Tokyo in diesem Jahr schon abgehakt wurde, würde ich nächstes Jahr aber gerne noch die eine oder andere Stadt besuchen.

Lissabon in Portugal

Ich war schon an der Algarve und auf den Azoren, aber noch nie in Lissabon. Einmal das Mosteiro dos Jerónimos oder die Catedral Sé Patriarcal mit eigenen Augen sehen, mit der Eléctrico 28 fahren oder im Café a Brasileira einen Kaffee trinken.

Glücklicherweise gibt es ab Stuttgart halbwegs bezahlbare Direktflüge nach Portugal. Wenn dann nur die Bahn auch mitspielen würde…

Riga in Lettland

Riga hatte ich als Reiseziel bisher nie auf meiner Liste. Nachdem mein Arbeitskollege mir aber so vorgeschwärmt hat, habe ich beschlossen, dass ich Riga selbst besuchen möchte. Die Petrikirche, das Schwarzhäupterhaus oder das historische Zentrum sollen wunderschön sein.

Ob Riga was wird? Derzeit sieht es nicht so aus, als ob es schöne Flugverbindungen gäbe. Also mal schauen. Aber es gibt ja so viele weitere Städte, die es noch zu besuchen lohnt!

New York in den USA

Ja, zu New York muss man kaum etwas schreiben. Ich würde sehr gerne die Freiheitsstatue mit eigenen Augen sehen. Wusstest du, dass die Statue in Frankreich gebaut und in 350 Einzelteilen nach Amerika gebracht wurde? Natürlich gehören ein besuch von Manhatten oder ein Spaziergang im Central Park auch auf die To-Do Liste für New York.

Leider sind hier die Flugzeiten ab Stuttgart ebenfalls mehr als Bescheiden, so dass nur ein Abflug von einem anderen Flughafen in Frage kommt.

Hanoi in Vietnam

Vermutlich lohnt sich ein reiner Städtereise-Trip nach Hanoi nicht, weil Vietnam insgesamt so viel zu bieten hat und der Flug auch sehr lang ist. Trotzdem möchte ich Hanoi gerne besuchen. Der Đồng Xuân-Markt soll sehr sehenswert sein, ebenso der West Lake oder das Altstadtviertel. Warst du vielleicht schon in Hanoi und hast noch ein paar Tipps? Dann schreibe sie doch bitte in die Kommentare!

St. Petersbur in Russland

Wir waren noch nie in Russland. Und jedes Mal wenn wir sagen, wir würden gerne nach Moskau, wird uns gesagt “fahrt lieber nach St. Petersburg”. Unbedingt sehen will ich die Eremitage und den Winterpalais. Auch ein Besuch des Schlosses Peterhof oder der Auferstehungskirche stehen auf meiner Sehenswürdigkeiten-Wunschliste für St. Petersburg.

Und damit die Städtereisen auch gelingen, braucht es natürlich die richtige Reisetasche. Auf Kurztrips hat keiner wirklich Lust, mit großen, schweren Koffern zu verreisen. Eine Auswahl an Reisetaschen findest du auf Planet Sports. Persönlich empfehlen kann ich dir diese tolle Tasche, nicht nur für Herren! Sie ist schön leicht und sehr geräumig. Außerdem erkennst du sie auf dem Rollband zwischen all den schwarzen Koffern und Taschen sehr schnell wieder.

Natürlich gibt es dort auch Koffer, solltet ihr doch etwas mehr Gepäck mitnehmen wollen. Und das richtige Schuhwerk für lange Spaziergänge in den Städten findet ihr dort auch!

Welche Städte kannst du empfehlen? Oder hast du einer der oben genannten Städte besucht und findest, dass sie sich nicht lohnen? Dann erzähle mir doch davon und hinterlasse einen Kommentar!


Photo Credits:

Lissabon: Photo by Daniel van den Berg on Unsplash

New York: Photo by KEITH WONG on Unsplash

Zwei Wochen Japan im Zeitraffer

Wow, wie die Zeit rennt! Gerade war es noch Februar, wir haben nach Flügen und Hotels gesucht, Urlaub eingereicht, gewartet dass der Urlaub der Schwiegermutter genehmigt wird, überlegt in welchen Städten wir wie lange bleiben wollen. Und plötzlich ist der Urlaub schon wieder rum? Da muss doch jemand an der Uhr gedreht haben! Du hast es ja sicherlich schon mitbekommen, unser Jahresurlaub sollte dieses Jahr nach Japan gehen!

Der Urlaub in Japan war super, megatoll, total überwältigend! Ich werde in den nächsten Wochen einige detaillierte (Foto-)Beiträge veröffentlichen und dir detailliert über den Urlaub und meine Eindrücke erzählen. Auch darüber, was es neben den üblichen Touristenorten noch zu erleben gibt. Aber heute möchte ich erst einmal einen Gesamtüberblick geben. Denn alles in einen Beitrag zu fassen würde einfach den Rahmen sprengen. Also lehne dich zurück und genieße meine Zusammenfassung, die größtenteils ohne Ironie oder humoristische Einlagen auskommt und tatsächlich nur zusammenfasst, wie unser Urlaub war.


Dein Vertrauen ist mir extrem wichtig: Dieser Artikel enthält Empfehlungs-Links (Affiliate-Links). Buchst du über einen der Links ein Hotel oder kaufst ein Produkt, dann erhalte ich eine kleine Provision. Dir entstehen dadurch keine Mehrkosten und du kannst so meine Arbeit ein wenig unterstützen. Vielen Dank! Deine Tanja


Begonnen haben wir unsere Reise mit vier Leuten am 18. Mai um 21:15. Da hat der Emirates-Flieger Richtung Dubai endlich abgehoben. Ja, die Schwiegereltern in spe waren dabei, und nein, es gab keinen größeren Stress. Über 19 Stunden Reisezeit bis nach Tokyo, die Anreise zum Flughafen, einchecken und warten nicht einmal mitgerechnet. Puh, das kann echt was werden… Immerhin haben wir zu viert zusammensitzen können bis Dubai. Und das Film- und Serienangebot im Flieger war ziemlich gut. Kennst du die Serie “Big Little Lies“? Falls nicht kann ich dir nur empfehlen, sie anzuschauen.

Laktosefrei? Vegetarisch?

Für Allergiker und Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten bietet Emirates an, das vorab zu vermerken. Man erhält dann etwa 10-15 Minuten vor seinen Mitreisenden seine Mahlzeit. Laktosefrei scheint bei Emirates aber auch gleichzeitig vegetarisch zu heißen. Nur zur Info, laktosefrei heißt im Großen und Ganzen ohne Kuhmilch, da diese Laktose enthält. Davon abgesehen war es aber in Wirklichkeit ganz OK. Zwei Menüs zur Auswahl, dazu einen kleinen Salat und Nachtisch, fast immer noch Kekse und ein kleines Brötchen. Es hat gereicht um keinen Moment hungrig zu sein.

Der Umstieg in Dubai lief auch problemlos. Kleiner Tipp: Kauf dort keinen Burger! Oder Wasser! Der und drei Wasser haben umgerechnet 28€ gekostet. Und er hat meinem Freund nicht einmal geschmeckt! Andererseits gibt man im Urlaub ja doch oft mehr Geld aus, als man es daheim tun würde, also ärgere ich mich einfach nicht.

Dubai Airport - Flughafen von Dubai
Dubai Airport

Nachdem der Flieger gegen 23:00 Uhr Ortszeit pünktlich gelandet ist und unser Gepäck zügig ausgegeben wurde, sind wir mit dem Großraumtaxi zum Hotel gefahren. Da wir nicht wussten, wie spät es würde, haben wir vorab das Hotel informiert. Ich kann dir nur raten, das auch zu tun, falls du irgendwo spät landest. Oft ist der Empfang nicht 24 Stunden besetzt. Bei uns hat es zeitlich gepasst, aber man hätte auch auf uns gewartet. Über das Hotel und die Zimmer werde ich natürlich noch berichten. Das gilt auch für alle anderen Unterkünfte.

Nachts sind wir noch losgezogen um die Gegend zu erkunden und etwas zu essen. Glücklicherweise haben am Samstag viele Restaurants in Ueno seeehr lange geöffnet.



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Angekommen im Moloch – Tokyo

Tokyo! Nach zwölf Jahren war ich endlich zurück! Das war so ein wunderbares Gefühl, irgendwie so, als ob ich nach Hause gekommen wäre. Die nächsten beiden Tage sind wir durch Tokyo gezogen. Oft wird Tokyo such als Moloch bezeichnet. Wieso? Vermutlich aufgrund der vielen grauen und schmutzig weißen Häuser. Ich persönlich verbinde mit dem Wort ja eher etwas Negatives. Doch negativ habe ich die Stadt eigentlich niemals wahrgenommen.

Da die Zeit sehr begrenzt war, haben wir natürlich vieles nicht gesehen. Am ersten Tag waren wir in Asakusa, in der Gegend um den Bahnhof und an der Rainbowbridge in Odaiba. Den zweiten Tag sind wir von Ueno nach Akihabara gelaufen, wo wir den Großteil des Nachmittags verbracht haben.

Sanja Matsuri in Asakusa - Tokyo: Träger mit Mikoshi
Sanja Matsuri in Asakusa – Tokyo: Träger mit Mikoshi

Rainbowbridge in Odaiba, Tokyo
Rainbowbridge in Odaiba

 

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie überwältigend der Kontrast zum Vortag war. Asakusa mit dem großen Tempel, dem Matsuri und doch war es sehr ruhig, trotz der vielen Menschen. In Akihabara war es laut! Und bunt. Überall Werbung, Lärm, Musik. Und dazwischen die Pachinkohallen und Gaming Arkaden. Ein wahrer Traum für alle Techis!

Und für den endgültigen Farbenoverkill ging es am Abend nach Shibuya. An der großen Kreuzung waren so viele Menschen! Und gefühlt die Hälfte davon war nur da, um zu sehen, wie viele Menschen sich die Kreuzung anschauen und um ein Selfie zu machen. Leider war nach zwei Tagen auch schon die Abreise geplant, so dass wir ganz viel leider gar nicht sehen konnten.

Shibuya Crossing, Tokyo
Die berühmte Kreuzung in Shibuya

Von der Megacity Tokyo in die Provinz – Hamamatsu

Zwei Tage in Tokyo sind natürlich bei weitem nicht genug, um auch nur annähernd das wichtigste zu sehen. Dennoch haben wir uns dazu entschieden, nicht länger dort zu bleiben, sondern den Großteil der Zeit in Kyoto zu verbringen.

Auf dem Weg dorthin liegt die Stadt Hamamatsu. Nie gehört? Das liegt vermutlich daran, dass sie bei ausländischen Touristen nicht unbedingt berühmt ist. Aber sie liegt am Meer und am Hamana-See. Außerdem ist Toyohashi, die Stadt in der ich während meines Auslandsaufenthalts gewohnt habe, nicht so weit weg.

Hamamatsu, Japan
Hamamatsu

Auch wenn Hamamatsu eher eine kleine Stadt ist, vor allem aufgrund der Lage ist sie in jedem Fall einen Besuch wert. Im Nachhinein denke ich, wir hätten mindestens eine, wenn nicht sogar zwei Nächte länger bleiben sollen.

Direkt am Meer gelegen kann man hier entweder super am Strand entspannen oder im Blumenpark spazieren gehen, eine Bootstour auf dem Hamana-See machen, mit der Seilbahn fahren, das Schloss anschauen und vieles mehr. Hätten wir keinen Regen gehabt an dem einzigen Tag den wir komplett dort waren, dann hätten wir auch die Bootstour gemacht. Aber die holen wir nach, ganz sicher!

Am Ankunftstag waren wir ja immerhin am Strand. Und was soll ich sagen, da waren noch ne Hand voll Menschen, ansonsten war alles sooooo leer! Und das Wasser war so herrlich! Definitiv eine Stadt, in der wir uns vorstellen könnten zu leben. Natürlich musste der einzige Tag, den wir komplett in Hamamatsu waren, auch der einzige mit Regen sein. Dennoch war er sehr schön, der Blumenpark und der Zoo sind definitiv auch bei Regen eine gute Wahl.

Meer von Hamamatsu
Ich am Meer von Hamamatsu

Am Abreisetag haben wir unser Gepäck zur Aufbewahrung im Hotel gelassen und sind erst noch zum Schloss und dem angeschlossenen Park gefahren. Das war so schön! Und wir haben etwas ganz besonderes erlebt. Was? Das erfährst du in einem späteren Beitrag. Außerdem werde ich dir dann erzählen, was es weiteres besonderes in Hamamatsu gibt. Gerade für Natur- und Tierliebhaber wird das sehr interessant werden!

Teehaus in Hamamatsu, Japan
Teehaus in Hamamatsu

Kaiserstadt Kyoto

Kyoto Tower
Kyoto Tower

Donnerstags ging es dann weiter nach Kyoto, der alten Kaiserstadt Japans. Tokyo war überwältigend mit den vielen Hochäusern, den bunten Farben, dem Lärm. Hamamatsu hat weniger Hochhäuser, viele Reisfelder und sieht schon viel “japanischer” aus. Kyoto dagegen ist ein richtiger Kontrast. So viele Tempel und Schreine, Touristen am Bahnhof (der übrigens eine eigene Sehenswürdigkeit ist!), Restaurants an jeder Ecke, viel grün. Drei Städte, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Anders als in Tokyo brechen hier jeden Tag Heerscharen von Touristen am Morgen gebündelt vom Bahnhof aus zu den Sehenswürdigkeiten auf. Von dort fahren sie in überfüllten Bussen zum Kinkaku-Ji, dem Goldenen Tempel, zum Kyomiuzu-Dera, zur Burg Nijo oder einem der anderen zahlreichen Tempel oder Schreine.

Ginkaku-Ji, Kyoto, Japan
Ginkaku-Ji

Und weil diese oft zwischen 16:00 und 17:00 schließen, ist es bei kürzerem Aufenthalt auch angebracht, zur Kassenöffnung am ersten Ziel angekommen zu sein. Schließlich muss man auch bedenken, dass die meisten Sehenswürdigkeiten nur mit dem Bus zu erreichen sind und man durchaus längere Fahrzeiten und Umstiege haben kann.

Wir haben bis auf den Kyomiuzu-Dera und die Burg die größten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten angeschaut. Außerdem sind wir auch einen Tag ins etwa 30 Minuten entfernte Osaka gefahren und haben einen Tag in Arashiyama verbracht. Auch in Kyoto haben wir teilweise wirklich schlechtes Wetter gehabt. Es hat an einem Tag so furchtbar geregnet, dass man sich kaum aus dem Haus wagen konnte. Aber auch für verregnete Tage gibt es etwas zu tun in Kyoto. Doch dazu mehr in einem anderen Beitrag.

Fushimi Inari Taisha in Kyoto, Japan - rote Toris
Fushimi Inari Taisha

Was hat mir in Japan am besten gefallen?

Puh, schwer zu sagen. In zwei Wochen sieht man ja nicht soooo viel. Das Meer in Hamamtsu war toll. Shibuya in Tokyo als totaler Kontrast zu Akihabara. Aber auch Kyoto ist wunderschön. Spazieren gehen am Fluss, abends durch Gion schlendern und sich zurückversetzt fühlen in Zeiten der Samurai… Japan ist so vielfältig, dass ich nicht sagen kann, wo es mir am besten oder schlechtesten gefallen hätte. In den kommenden Wochen werdet ihr auf meinem Blog mehr Details zu meiner Reise erfahren. Wo sind wir geblieben, wo haben wir gegessen, was angeschaut, was lohnt sich, was nicht, was ist mir besonders aufgefallen und noch viel mehr.

Wir haben dort so viel erlebt und gesehen und ich will so viel über Japan erzählen! Deshalb wird es in den kommenden Monaten noch einige Beiträge zu meinem Urlaub geben. Und deshalb empfehle ich dir, meinen Blog zu abonnieren, dann bekommst du immer eine Nachricht, wenn es einen neuen Beitrag gibt. Bitte vergiss auch nicht, den Beitrag zu teilen und auf Pinterest zu pinnen.

Übrigens, ich habe 2006/2007 sogar in Japan gelebt. Dazu gibt es auch ein wenig was auf meinem Blog, zum Beispiel HIER.

Oh, und bevor ich es vergesse, was du vor deiner Reise nach Japan wissen musst, das erkläre ich dir ein meinem Beitrag “So planst du deine Japanreise richtig



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Folgende Japanbeiträge sind bereits auf dem Blog erschienen:

Malaysia Reisetipps: Was deine Reise durch Malaysia so vielfältig macht

Warst du schon einmal in Malaysia? Nein? Ich auch nicht, leider. Aber das macht nichts, denn ich habe wieder einen Gastbeitrag für, der dich dieses Mal mitnimmt nach, genau, Malaysia!

Malaysia Reisetipps: Was deine Reise durch Malaysia so vielfältig macht

Ich kenne nicht viele Menschen, die bereits durch Malaysia gereist sind, daher hatte ich keine Vorstellung davon, wie es mir gefallen würde, als ich im letzten Sommer meine Reise in Kuala Lumpur startete.

Nachdem ich innerhalb von zwei Wochen so viel Eindrücke wie möglich sammelte, kann ich eines sagen: Malaysia wird unterschätzt. Falls du eine Malaysia Reise planst, helfen dir folgende Tipps, um die besondere Vielfalt dieses Landes kennenzulernen.

Gib der unterschätzten Hauptstadt Malaysias eine Chance

Interessanterweise ist es wohl so, dass man Kuala Lumpur entweder liebt oder hasst. Bei mir ist es das Erstere: Die Stadt hat mir auf Anhieb gefallen. Wenn du indisches Essen liebst, dann ist Kuala Lumpur “The Place To Be”. Anscheinend schmeckt das erschwingliche Essen in Little India sogar besser als in Indien, da die Zutaten hochwertiger sind. In Kuala Lumpur kannst du Vieles zu Fuß entdecken, malaiisches, indisches und chinesisches Streetfood probieren, dem Gebetsruf im KLCC Park mit Aussicht auf die Petronas Towers lauschen, oder einen Ausflug zu den beeindruckenden Batu Caves machen. Kuala Lumpur ist eine beeindruckende Stadt und verdient einen Besuch. Nimm dir am besten zwei bis drei Tage Zeit für die Stadt und informiere dich, ob es in der Nähe deiner Unterkunft öffentliche Verkehrsmittel gibt.

Kuala Lumpur

Mache einen Hike im Dschungel

Malaysia ist Heimat tropischer Regenwälder. Der große Taman Negara, der auf dem Festland liegt, soll 130 Millionen Jahre alt sein und unter anderem den malaiischen Tiger, aber auch Makaken und zahlreiche Vogelarten beherbergen. Hier kannst du einen geführten Nachttrek durch den Dschungel unternehmen und danach in einem Camp im Dschungel zelten, um der wilden Natur zu lauschen. Oder du entscheidest dich für einen dreitägigen Hike zum zweithöchsten Berg Malaysias, dem Mount Tahan. Auch auf den malaiischen Inseln gibt es Regenwälder, die du erkunden kannst. Auf dem Gunung Raya Trek auf der Insel Langkawi kannst du 4000 Stufen durch den Dschungel bis neben die Spitze des Gunung Raya wandern. Malaysias Regenwald bietet unvergessliche Naturerlebnisse und ist ein absolutes Must-Do.

Genieße die weißen Traumstrände

Ja, das soll es noch geben. Weiße Traumstrände mit türkisfarbenem Wasser, die nicht mit Menschen, Cafés oder Restaurants überfüllt sind oder an die kein direkter Parkplatz gebaut wurde. Die Inseln Malaysias bieten wunderschöne Strände abseits des Massentourismus, an denen du entspannen und schwimmen kannst. Im nördlichen Teil auf der Insel Langkawi kannst du zum Beispiel ein Board ausleihen und dich mit Blick auf einen wunderschönen weißen Sandstrand und türkisfarbenes Wasser im Stand Up Paddling ausprobieren. Ein unvergessliches Ereignis, in dem du deine Balance testen kannst und von wunderschöner Natur umgeben bist. Aber auch das Taucherparadies Perhentian Island ist bekannt für seine weißen Traumstrände.

Entdecke die vielfältige Unterwasserwelt Malaysias

Die besten Tauchgebiete in Malaysia liegen auf dem Nordteil Borneos, allerdings hat auch die Ostküste des Westteils Malaysias tolle Tauch- und Schnorchelspots, insbesondere die Perhentian Islands. Dort gibt es viele Tauchschulen, an denen du deinen Tauchschein machen kannst und Buchten mit einem Hausriff. Sogar beim Schnorcheln kannst du eine spannende Unterwasserwelt entdecken. Neben Schildkröten und Büffelkopf-Papageienfischen kannst du je nach Jahreszeit anscheinend auch Walhaie und Delfine sehen.

Besuche das hippe Georgetown auf Penang

Wenn du kunstinteressiert bist, Streetart und Streetfood liebst und einen Kulturmix schätzt dann ist Georgetown auf der Insel Penang genau das Richtige für dich. Der historische Stadtkern Georgetowns wurde zum UNESCO-Welterbe erklärt und das zu Recht. Moscheen, hinduistische und buddhistische Tempel und Kirchen sind hier Nachbarn und die Märkte sind spannend und farbenfroh.

Über die Autorin: Jasmin hat 18 Monate auf Bali gelebt. In dieser Zeit hat sie nicht nur die Insel der Götter erkundet, sondern auch andere asiatische Länder wie Thailand, Singapur oder Malaysia bereist. Auf dem Blog The Hike Tribe schreibt sie über ihre Outdoor-Abenteuer auf der ganzen Welt.