Schnell Geld verdienen?

Wieso dich „5 Tipps um schnell Geld zu verdienen“ nicht schnell reich machen

Jaja, das liebe Geld, die einen verteufeln es, die anderen lieben es. Fakt ist, wir brauchen es. Aber leider wächst es nicht auf Bäumen. Aber, Geld an sich ist nicht schlecht! Geld zu haben ist auch nicht schlecht. Geld gibt dir die Möglichkeit, zu tun, was du willst. Nicht mehr arbeiten? Jede Woche fünf Paar Schuhe kaufen? Ein soziales Projekt unterstützen? Ein Haus für deine Kinder bauen? Verreisen und die Welt sehen? Etwas mehr dazu, wie unsere Einstellung zum Geld unser Vermögen beeinflusst findest du in folgendem Beitrag: Lesetipp: You are a Badass at Making Money von Jen Sincero.
Oder du kaufst dir direkt das Buch, das es endlich auch auf Deutsch gibt!

Kennst du schon meine Tipps, wie du im Haushalt oder beim Einkaufen erfolgreich dein Geld verbrennst? Oder meine 10 Spartipps, die garantiert funktionieren? Auch diese Tipps werden dir helfen, über das Jahr etwas Geld einzusparen bzw. dazuzuverdienen.

Wieso dich „5 Tipps um schnell Geld zu verdienen“ nicht schnell reich machen

Gerade auf Pinterest kursieren sonst wie viele Pins mit dem Thema „Ganz einfach nebenher Geld verdienen“, „50 Side Hustles (Nebejobs) die garantiert funktionieren“ oder „Wie ich an einem Tag 500$ verdiene und wie du es auch schaffst„. Es tut mir leid, aber ich nehme dir heute die Illusion vom schnell verdienten Geld ohne großen Aufwand! Die ganzen Blogpost a lá „Mit diesen 5 Tipps kannst du schnell nebenher Geld verdienen, ohne Aufwand oder finanziellen Einsatz“ sind fast alle Müll. Außer im Lotto gewinnen geht nichts schnell und kostet immer Zeit. Und oft leider auch Geld. Aber das kostet Lottospielen auch.

Das soll aber nicht heißen, dass es nicht möglich ist, nebenbei ein wenig Geld zu verdienen. Nur eben nicht schnell. Und nicht ohne Aufwand. Und manchmal auch nicht ohne Kapitaleinsatz. Wenn du dir dessen bewusst bist, dann kannst du durchaus deine Zeit besser nutzen als vor der Flimmerkiste zu sitzen und versuchen, dir ein kleines Nebeneinkommen aufzubauen. Deshalb bekommst du heute von mir eine Übersicht über die gängigsten Vorschläge, sich ein Nebeneinkommen aufzubauen und gleich dazu die Hinweise, wieso es nun damit nicht so schnell geht.

Bezahlte Umfragen

Fangen wir an mit bezahlten Umfragen. Das mag für den einen oder anderen funktionieren, aber meiner Meinung nach verdient man nur selten genug, als das es den Zeitaufwand lohnt. Ich habe selber die eine oder andere Umfrage ausgefüllt. Wenn du oft mit der Bahn fährst oder irgendwo lange warten musst, dann kannst du die Zeit auch dafür nutzen, Umfragen auszufüllen. Oft dauern die Umfragen 10-20 Minuten und man bekommt meistens 2-3€ in Form von Punkten gutgeschrieben. Die Puntke kannst du dann in Gutscheine umwandeln. Manche Anbieter zahlen auch aus. Allerdings muss man fast immer einen bestimmten Betrag erreichen, bevor es überhaupt zur Auszahlung kommt. Bezahlte Umfragen sind also kein Weg, um schnell Geld zu verdienen.

Umfrageportale sind beispielsweise swagbucks* oder whisprs oder mysurvey.

Bloggen und Affiliate Links

Oft wird Bloggen als Möglichkeit des Nebenerwerbs genannt. Einfach Beiträge schreiben und dafür bezahlt werden? Einfach mit Affiliate Links auf deinem Blog ganz nebenbei reich werden?

Glaub bitte auch nicht, dass du einfach nur einen Blog schreiben und ein paar Affiliate Links setzen musst, damit du nebenher viel Geld verdienst. Erstens kostet das Schreiben unglaublich viel Zeit (ich sitze meistens 1-3 Stunden nur am Text für meine Beiträge, manchmal sogar noch länger) und zweitens musst du schon eine große Leserschaft haben oder ein extrem spezielles Segment, damit du wirklich genug Geld verdienst.

Falls du es doch versuchen möchtest, dann kann ich dir beispielsweise Rakuten oder Affilinet und natürlich Amazon empfehlen. Und wenn du noch gar keinen Blog hast, aber einen starten möchtest, dann abonniere direkt meinen Newsletter, denn bei mir findest du immer wieder nützliche Tipps rund um das Thema Bloggen.

Gut bezahlte Beiträge bekommst du auch erst, wenn du eine gewisse Zahl von Seitenaufrufen hast. Manche Blogger nehmen tatsächlich vierstellige Beträge pro Beitrag ein. Diese Blogger müssen dann aber auch oft einen Fotografen, einen Webdesigner und eventuell noch weitere Leute bezahlen, damit der Blogpost erst entstehen kann. Außerdem sind sie fast immer selbständig und müssen entsprechend Krankenkassenbeiträge, Pflegeversicherung und auch die Steuer(voraus)zahlung alleine bewältigen. Es ist machbar, aber nicht schnell und nicht leicht. Und nicht einfach nebenher. Schnell Geld verdienen wirst du also Blogger also auch nicht.

Autor werden und Bücher verkaufen

Bücher auf Amazon verkaufen kann dir unter Umständen durchaus einige Euro im Jahr bringen. Aber überlege mal selbst, wie viele eBooks hast du letztes Jahr gekauft? Und wie viele sind von unbekannten Autoren gewesen? Und auch hier muss ich dir leider wieder sagen, das ganze kostet Zeit! Also wieder nix mit dem schnellen Geld. ABER: Wenn du wirklich gute Bücher schreibst und Zeit in das Marketing investierst, kannst du dir hier durchaus ein passives Einkommen aufbauen. Und schreiben musst du das Buch in der Regel auch nur einmal.

Fotos verkaufen

Fotos verkaufen wird ebenfalls oft genannt. Aber wer kauft eigentlich Fotos? Meistens sind es Werbeagnturen, Verlage oder Magazine. Manchmal auch Blogger, die das entsprechende Budget haben. Die wollen aber meistens keine Schnappschüsse sondern hochwertige Bilder. Falls du bereits im Besitz einer guten Kamera oder eines Smartphones mit sehr guter Kamera bist, kannst du bestimmt das eine oder andere Bild verkaufen. Schnell und viel sind aber leider auch beim Fotoverkauf Wörter, die du direkt streichen kannst. Allerdings verdienen manche Hobbyfotografen durchaus einige hundert Euro im Jahr dazu. Wenn du deine Bilder erst einmal bearbeitet und hochgeladen hast, musst du tatsächlich nicht mehr so viel machen, außer alle paar Monate die Stichwörter anpassen. Allerdings gibt es auch Stimmen, die sagen, dass man regelmäßig Bilder uploaden soll, um weiterhin sichtbar zu bleiben.

Falls du eh ein leidenschaftlicher Fotograf bist und ein Ministudio daheim hast, dann kannst du aber versuchen, mit Stockfotos oder Produktfotos nebenher Geld zu verdienen. Wie du eigene Stockfotos erstellst habe ich in einem anderen Beitrag schon erklärt. So mancher (englischsprachige) Blogger kann durchaus davon leben. Allerdings benötigst du großes technisches Wissen um deinen eigenen Shop einzurichten. Oder jemanden, der das für dich übernimmt. Und ganz ohne Einsatz von Geld wird das auch nicht gehen, außer du verkaufst auf Plattformen wie Creativemarket oder The Hungry JPEG.

Zu den größten und bekanntesten Stock-Börsen gehören Shutterstock* und Fotolia (jetzte AdobeStock). Hier sind allerdings die Margen oft nicht sehr groß. Ich habe gerade angefangen, meine Bilder bei EyeEM hochzuladen. Laut Aussagen aus der Facebook-Gruppe braucht es ein großes Portfolio (500+ Bilder) und dauert oft Monate, teilweise über ein Jahr, bevor man Bilder verkauft. Ob es sich lohnt werde ich dann in einem Jahr berichten, große Hoffnung habe ich hier allerdings nicht.

Produkttester werden

Als Produkttester erhälst du, wie der Name schon sagt, Produkte. Nur in den seltensten Fällen wirst du dafür bezahlt werden. Manchmal musst du sogar Pfand hinterlegen und die Produkte wieder abgeben! Ich habe es selber eine ganze Weile gemacht und hin und wieder nehme ich auch heute noch an Produkttests teil. So habe ich beispielsweise diesen Sommer einen Drucker testen dürfen.

Auch für Amazon werden oft Produkttester gesucht. Du musst aber fast immer das Produkt erst kaufen und bekommst dann nach der Bestellung und häufiger noch nach Bewertung das Geld per Paypal zurück. Manche Anbieter versprechen sogar noch eine Aufwandsentschädigung. Falls du da drüber nachdenkst: Dieses Vorgehen widerspricht den Amazon-Regeln und kann zum Verlust deines Kontos führen! Eine Teilnahme an dieser Art von Produkttest geschieht auf eigene Gefahr und ich kann dir nicht dazu raten. Ich sage es nur, damit du weißt, dass es das gibt.

Da es aber mittlerweile Produkttester wie Sand am Meer gibt, ist eine Teilnahme an einem Produkttest nicht garantiert. Und du solltest dir auch überlegen, ob der Zeitaufwand und die Bedingungen das Produkt wert sind. Bei dem Drucker, der mich fast 150€ gekostet hätte, war die Antwort klar. Aber für eine Tütensuppe oder einen Lippenstift nehme ich heute bestimmt nicht mehr an Produkttests teil. Viele Anbieter wollen, dass du nicht nur eine Umfrage ausfüllst, sondern auch noch Werbung für das Produkt machst. Hier musst du also wirklich selbst entscheiden, ob es dir das wert ist oder nicht.

Fazit

Das wichtigste verschweigen diese Beiträge eh: Sobald du anfängst Fotos zu verkaufen oder Affiliate-Marketig betreibst, musst du auch ein (Neben-)Gewerbe anmelden. Du brauchst also einen Gewerbeschein und musst eine Steuererklärung machen.

Schnell reich werden und ohne Aufwand Geld verdienen, läuft nicht. Du wirst immer mindestens in der Anlaufphase viel Zeit investieren müssen. Wenn du dazu bereit bist, dann kannst du durchaus ein kleines bis großes Nebeneinkommen generieren. Aber bitte falle nicht auf diese ganzen selbsternannten Gurus rein, die dir einen Kurs verkaufen wollen, in dem du lernst, wie du schnell und ohne Einsatz von Geld in nur einer Stunde am Tag 1000€ pro Woche verdienen kannst. DAS IST UNSINN! In Einzelfällen kann das stimmen, aber die breite Masse wird das nicht schaffen.

Welche Tipps hast du, um nebenher ein wenig Geld zu verdienen? Hast du dir vielleicht mal einen (Blogger-)Kurs gekauft? Warst du zufrieden, hat er dir geholfen?

 

 

 

Lesetipp: You are a Badass at Making Money von Jen Sincero

Heute gibt es wieder einen Lesetipp für dich. Nachdem ich letzte Woche auf Udemy einen richtig tollen Kurs angeschaut habe, der mich wirklich motiviert hat, habe ich mir vorgenommen wieder viel mehr zu lesen. Bücher, e-Books oder auch längere Blogartikel, die sich mit anspruchsvolleren Themen (beispielsweise Technik, Naturwissenschaften, Politik) befassen. Also eben Beiträge, die man nicht mal eben nebenbei beim Frühstück liest zur Entspannung. Aber wie das auch mit Neujahrsvorsätzen so ist, muss ich mal schauen, wie lange dieser Vorsatz denn so hält. Bücher sind jedenfalls genug im Haus. Das Buch, welches ich dir heute vorstellen will, ist von Jen Sincero:


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You are a Badass at Making Money

You are a Badass at Making Money von Jen Sincero handelt in erster Linie von unserer Einstellung gegenüber Geld. Hast du eine positive Einstellung gegenüber Geld? Wirklich? Wie oft hast du schon gesagt „Geld macht nicht glücklich“ oder „dieser reiche Schnösel, der kann sich das erlauben, der hat ja Geld“? Bist du vielleicht dauerpleite? Liegt es daran, weil dein Chef ein Mistkerl ist oder der/die Ex dich ausgenommen hat? Oder du verdienst es einfach nicht, Geld zu haben? Falls du auch so denkst, dann solltest du dir unbedingt das Buch kaufen und deine Einstellung gegenüber Geld wird sich grundlegend ändern.

Die Kernaussage des Buches ist, alles was du erwartest wird dir auch widerfahren. Mit einer negativen Einstellung kannst du weder erfolgreich werden noch reich. Und reich sein, das lehrt das Buch, ist nichts schlimmes, ganz im Gegenteil! Reich sein bedeutet, die Möglichkeit zu haben, anderen zu helfen. Stell dir mal, du würdest jeden Monat 10.000€ verdienen, netto, bar auf die Hand! Was könntest du damit alles tun, deiner Familie unter die Arme greifen, die Freundin oder den Kumpel endlich auf die lang erträumte Reise einladen oder einfach etwas spenden. Es ist also nicht das Geld, das schlecht ist, sondern nur unsere Wahrnehmung und Einstellung.

Inhalt

Das Buch ist aufgeteilt in 13 Kapitel, verteilt auf 267 Seiten. Jen Sincero erzählt viel aus ihrem Leben, wie es ihr viele Jahre ging (dauerpleite) und wie sie es schlussendlich geschafft hat, dank einer positiveren Lebenseinstellung erst Geld aufzutreiben, dass sie in sich und ihre Fortbildungen investiert hat, um es schlussendlich endlich selber zu verdienen. Neben eigenen Beispielen führt sie noch weitere Beispiele von Kunden und Freunden an, wie sie es geschafft haben, ihre Einstellung und damit ihr Leben zu ändern.

Jedes Kapitel endet mit kleinen Aufgaben, die dabei helfen sollen, die eigene Wahrnehmung und Einstellung umzupolen. Die Kapitel sind sinnvoll unterteilt und die Aufgaben passen sehr gut zum vorherigen Inhalt. Macht man alle Aufgaben und konzentriert sich auch darauf, dann dauert es etwas länger, bis man das Buch durch hat. Es ist aber so unterhaltsam geschrieben, dass man es sehr schnell und einfach durchlesen kann (gewisse Englischkenntnisse vorausgesetzt).

Fazit

Jen Sincero redet oft vom Universum (andere würden es vielleicht eher Gott oder Schicksal nennen), aber das macht das Buch keinesfalls zu einer esoterischen Wuzawuza-Lektüre. Ganz im Gegenteil, selbst ungläubige oder skeptische Menschen können hier trotzdem (oder gerade deshalb?) Inspiration finden.

Das Buch ist sehr gut geschrieben und auch mit mittelprächtigen Englischkenntnissen gut zu verstehen. Auch ich musste ganz vereinzelt Wörter nachschlagen, aber im großen und ganzen ergibt sich der Sinn aus dem Kontext. Falls ihr noch nie ein englisches Buch gelesen habt, weil ihr denkt, dass ihr das nicht könnt, dann fange jetzt damit an! Und sobald es die deutsche Version gibt, lasse ich es euch wissen.

Ich habe beim Lesen des Buches gemerkt, dass meine Einstellung sich in vielen Punkten tatsächlich schon mit der von Jen deckt. Und nein, ich bin nicht Dauerpleite, eher im Gegenteil. Ich bin nicht reich, aber ich habe auch keine Sorgen. Ob es mir so gut geht, weil ich Jen’s Einstellung im Großen und ganzen Teile? Vielleicht. Sehr wahrscheinlich sogar. Ich habe eine sehr positive Lebenseinstellung, auch gegenüber meinem Job und Geld.

Müsste ich Punkte verteilen, dann bekäme dieses Buch 10 von 10 Punkten. Übrigens habe ich mir ihren Tischkalender (Du bist der Hammer) gekauft. Und ihr Buch „Du bist der Hammer!: Hör endlich auf, an deiner Großartigkeit zu zweifeln, und beginn ein fantastisches Leben“ habe ich verschenkt und es ist richtig gut angekommen!

Kaufen könnt ihr die Bücher übrigens hier:

Kennst du das Buch oder ein anderes von Jen Sincero? Wie gefällt es dir? Kannst du dir vorstellen, es einmal zu lesen? Oder hast du vielleicht sogar einen anderen Lesetipp für mich? Dann hinterlasse mir bitte unbedingt einen Kommentar! Und nicht vergessen, wenn du dich für den Newsletter anmeldest, bekommst du Zugang zu meinem Freebie-Bereich! Also melde dich sofort an und lade dir noch heute diese 9 wunderschönen Frühlingsbilder herunter!


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10 Tipps zum Geld sparen, die garantiert funktionieren

Weihnachten ist nun schon wieder seit ein paar Wochen vorbei und das neue Jahr nimmt langsam Fahrt auf. Da macht man sich natürlich wenig Gedanken über das nächste Weihnachtsfest. Oder zumindest über den geplanten Urlaub. Ob Geschenke oder Flug, es wird in jedem Fall nicht ganz billig. Doch mit ein paar Tricks und etwas Disziplin schafft es jeder, bis zum Zieltermin ein paar Euro zu sparen.

Wie du am schnellsten dein Geld im Supermarkt und im Haushalt verbrennst, habe ich die ja bereits ausführlich erzählt.


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Wieso schreibst du dir nicht einen Wunschzettel? Was würdest dur gerne kaufen, für das du aber noch kein Geld hattest oder es nur nicht ausgeben wolltest? Egal ob Designerschuhe, ein Luxusurlaub oder einfach nur neue Möbel für’s Wohnzimmer, nur realistisch sollte er bleiben. Setze dir ein Ziel, recherchiert, wie teuer dein Wunsch ist und schreib ihn auf. Als Motivation könntest du jeden Monat notieren, wie viel Geld du schon zusammen hast, um diesen Wunsch zu erfüllen.

Setze dir ein überschaubares Ziel. 3, 6, 12 oder doch mehr Monate? Wenn du über einen zu langen Zeitraum planst, ist irgendwann die Motivation wieder weg. Dass du in einem Jahr vermutlich nicht das neue Auto abbezahlt bekommst ist sehr wahrscheinlich. Aber auch nicht unmöglich, wenn du es richtig anstellst.

Geld sparen heißt immer, sich von etwas zu trennen oder auf etwas zu verzichten. Aber wenn du erst einmal angefangen hast und die ersten Erfolge erzielst, dann wird der Drang, das Sparschwein schneller zu füttern, immer größer!

Ich persönlich empfehle, das eingesparte Geld auf einem kostenlosen Girokonto oder Depot bei ComDirekt* anzulegen. Das nutze ich selber und ist superpraktisch und total easy. Du kannst dich per Videochat verifizieren und erhältst schon kurz darauf alle Unterlagen per Post. In den ersten 12 Monaten profitierst du zudem von günstigen Konditionen bei allen Aktivitäten auf deinem Depot (die Depotführungskosten sind gratis, nur kaufen/verkaufen kostet etwas Geld).

10 Tipps zum Geld sparen, die garantiert funktionieren

Tipp Nr. 1: Kleiderschrank ausmisten

Fangen wir an mit dem was du schon daheim hast, aber nicht brauchst. Es wird Zeit, dass du deinen Kleiderschrank ausmistest. Alles, was du im letzten Jahr nicht getragen hast, sollte weg. Besonders gute Stücke kannst du bei eBay oder bei Kleiderkreisel verkaufen. Kleidung, die noch tragbar ist, aber kein Geld bringt (weil sie zum Beispiel von einer Billigkette stammt), gehört ihr in die Altkleidertonne vom Roten Kreuz oder anderen Anbietern. Keinesfalls in den Müll!

Das Aufräumen des Kleiderschranks bringt gleich zwei Vorteile:
Das Geld, das du für deine ungetragenen Stücke erhältst, kannst du direkt in eine Spardose werfen (oder auf ein Sparbuch, Tagesgeldkonto oder sonstiges einzahlen. Gibt zwar keine Zinsen, ist aber auch nicht mehr so schnell erreichbar). Damit schaffst du dir eine erste Basis im Sparschwein. Kleiner Tipp: Die Kleidung verkauft sich immer der Jahreszeit entsprechend. Einen Wollmantel bekommst du im Sommer schlechter los als im Herbst/Winter.

Und ganz nebenbei siehst du, was für tolle Sachen du eigentlich im Kleiderschrank hast. Somit brauchst du nicht ständig neue Kleidung kaufen. Übrigens: Frustshoppen verursacht nur mehr Frust, wenn du wieder zu viel Geld ausgegeben hast und die Dinge eigentlich eh nicht brauchst.

Tipp 2: Keller, Garage und Dachboden ausmisten

Analog zum Kleiderschrank lassen sich in fast allen Haushalten Schätze finden, die man online oder auf Trödelmärkten noch zu etwas Geld machen kann. Die alte Kommode aus Omas Wohnung, der Kunstdruck von Tante Hilde, den dritten Mixer oder auch nur die Kerzenständer aus der Jugend. Fast überall finden sich Dinge, die zum wegwerfen zu schade waren, aber eigentlich nur Platz wegnehmen. Vielleicht tust du dich auch gleich mit zwei oder drei Freunden zusammen und ihr stellt euch gemeinsam auf den Trödelmarkt. Dann könnt ihr euch die Standmiete teilen und mehr Spaß macht es auch. Übrigens findet ihr auch auf Trödelmärkten noch Abnehmer für eure aussortierte Kleidung.

Alternativ kannst du deinen Hausrat auch auf eBay, eBay Kleinanzeigen oder in diversen Trödelmarktapps anbieten. Das Geld, das du hier eingenommen hast, füttert ebenfalls dein Sparschwein. Denn da kommt mit der Zeit noch einiges dazu.

Tipp 3: Münzen oder Scheine sammeln

Ein weiterer toller Trick ist das Sammeln von bestimmten Münzen oder Scheinen. Hier bietet es sich natürlich an, 1€ oder 2€ Münzen zu sammeln oder 5€ Scheine. Die tun in der Regel noch nicht so weh. Jeden Abend schaust du in deinem Portmonee nach, ob sich die entsprechenden Münzen oder Scheine darin befinden. Noch mehr Futter für dein Sparschwein! Du wirst überrascht sein, wie viel dadurch bis zum Jahresende zusammen kommen kann!

Tipp 4: Verträge prüfen

Egal ob Handy, Internet,* Strom* oder Gas*, du solltest regelmäßig deine Verträge überprüfen. Wir sind überzeugt von Check24 und wechseln regelmäßig unseren Stromanbieter. Auch Internet haben wir über Check24 abgeschlossen. Da hat immer alles reibungslos geklappt und wir haben einiges an Geld sparen können bisher. Das Geld, das du im Vergleich zu deinen Altverträgen sparst, legst du nun auch in die Spardose. Das können beim Handy zum Beispiel schon 2-5€ oder mehr im Monat werden.

Tipp 5: Versicherungen prüfen

Überle dir genau, welche Versicherungen du wirklich benötigst. Den Rest solltest du umgehend kündigen, um unnötige Kosten zu sparen. Haftpflicht-, Hausrat- und Berufsunfähigkeitsversicherungen sollte jeder haben. Aber benötig du du wirklich eine Handy-, Brillen oder Hundekrankenversicherung? Das ist im Einzelfall abzuwägen. Eine erste Anfrage ergibt beispielsweise bei Check24, dass eine Hundekrankenversicherung inkl. OP für einen 7 Jahre alten großen Mischling ab 40€ im Monat kostet. Das sind fast 500€ im Jahr. Möglicherweise bist du besser aufgestellt, wenn du das Geld selber beiseite legst. Denn sollte dein Hund nicht krank werden, ist das ganze Geld weg. Je nach Versicherung kommt auch dieses Mal das gesparte Geld in das Sparschwein bzw. in ein Extra-Schweinchen, um den Tierarzt zu bezahlen.

Gerade zum Jahresende ab Oktober lohnt der Preisvergleich bei den Autoversicherern. Auch wenn ich von Check24 überzeugt bin, so muss ich doch darauf hinweisen, dass gerade bei der Autoversicherung einige große Versicherer nicht mit Check24 kooperieren. Es lohnt auf jeden Fall bei denen selbst nochmal nachzufragen.

Tipp 6: Einnahmen-Ausgaben-Liste führen

Es ist viel Arbeit, aber um seine Einnahmen und Ausgaben immer im Überblick zu haben, ist ein Tracking der Ausgaben unabdingbar. Ich habe mir dazu eine Excel-Liste angelegt, in der ich alle Ausgaben und Einnahmen eintrage und sie bestimmten Kategorien zuordne. Außerdem sollte die Liste alle deine Ausgaben enthalten, die nur in Intervallen auftreten, wie Versicherungen. So weißt du direkt, was du jeden Monat beiseite legen musst, um am Jahresanfang die Versicherungen zu bezahlen.

Mein Freebie für dich: Meine Einnahmen und Ausgabenrechner als Excel-File Einnahmen-Ausgaben-Rechner

Der Rechner enthält bereits fiktive Werte, an denen du dich orientieren kannst. Im ersten Tabellenblatt findest deine tagesaktuellen Ausgaben und im zweiten kannst du umrechnen, wie viel du für deine quartalsweise oder (halb)jährlich abgebuchten Ausgaben jeden Monat beiseite legen musst. Deine monatlichen Ausgaben kannst du grafisch darstellen. Jetzt siehst du auf einem Blick, welche Ausgaben den größten Anteil ausmachen und wo eventuell noch Sparpotenzial besteht.

Tipp 7: Essensplan erstellen und Einkaufszettel schreiben

Der Trick ist alt und doch halten wir uns fast nie daran. Mit einem Einkaufszettel kaufen wir gezielter und weniger ein. Sich daheim hinzusetzen und aufzuschreiben, was man einkaufen will zwingt einen dazu, wirklich darüber nachzudenken, was wir kaufen müssen. Leichter wird das ganze, wenn wir uns im Voraus Gedanken darüber machen, was wir in den nächsten Tagen kochen wollen.

Sparen

Übrigens kann ich dir zwei tolle Apps empfehlen, mit denen du ganz easy deine Einkaufszettel schreiben und verwalten kannst: OneNote und Evernote. OneNote benutzen wir sogar auf der Arbeit. Die Möglichkeiten, die man mit den Notizbüchern hat sind der Wahnsinn. Du kannst dir beispielsweise Rezeptbücher anlegen und dann ganz einfach die fehlenden Zutaten in eine Liste kopieren. Da du OneNote sowohl am PC als auch am Handy benutzen und alle Geräte synchronisieren kannst, ist das wirklich eine feine Sache. Mit Evernote habe ich mich noch nicht ganz so viel beschäftigt, aber das Prinzip ist das gleiche. Allerdings kostet Evernote monatlich Geld. OneNote habe ich bei meinem Officeprogramm direkt dabei.

Ausgestattet mit einem analogen oder digitalen Einkaufszettel wirst du in Zukunft viel weniger kaufen und noch weniger wegwerfen. Auch das spart jede Menge Geld.



Tipp 8: Vorratsschrank und Kühlschrank regelmäßig aufräumen

Kennt ihr das auch? Ihr kauft etwas, stellt es in den Schrank, dann stellt ihr etwas davor und keine 5 Minuten später habt ihr schon vergessen, dass ihr das Produkt jemals gekauft habt? Und dann kommt der Tag, an dem ihr es brauchen könntet und denkt, ihr habt es nicht und kauft es nochmal? Mir ist das leider viel zu oft passiert. Bis ich angefangen habe, meinen Vorratsschrank einmal komplett auszuräumen und alles zu sortieren. Die nächsten Wochen muss ich außer Frischwaren wirklich gar nichts kaufen. Ein Trick um den Überblick zu behalten wäre beispielsweise, eine Liste zu erstellen und immer abzuhaken, wenn ihr etwas aus dem Schrank nehmt. Dann wisst ihr immer, ob noch genug Nudeln da sind oder ob euch vielleicht die Hefe ausgegangen ist. So vermeidet ihr, dass ihr zu viel kauft und am Ende etwas wegwerfen müsst.

Das gleiche gilt auch für den Kühlschrank. Ordentlich eingeräumt und richtig sortiert überseht ihr nicht so viel und müsst weniger wegwerfen.


Tipp 9: Gebrauchtes statt Neues

Einerseits kannst du etwas Geld verdienen, wenn du gebrauchte Dinge verkaufst, gleichzeitig aber auch von niedrigeren Preisen profitieren, wenn du nicht neu kaufst. Kleidung, Möbel, Kamerazubehör, Playstationspiele, so vieles lässt sich super auch gebraucht kaufen und somit viel Geld sparen. Kleidung findet man oft tolle gebrauchte (das weißt du ja, denn mittlerweile hast du deine sicherlich schon aussortiert). Oben habe ich dir Tipps gegeben, wo du deine Sachen verkaufen kannst. Genauso gut kannst du dort auch Dinge finden, die du haben willst und die nicht zwingend unbenutzt sein müssen. Oft werden Dinge sogar an Selbstabholer verschenkt. Und dann schaut man doch eher über eine kleine Macke hinweg, als wenn man es neu kauft.

 

Tipp 10: Gratisressourcen nutzen oder Dinge ausleihen

Es gibt kostenlose Probeabos für Zeitschriften, e-Books, Streamingdienste, Kreativzubehör und viel mehr. Teils gibt es aus Gratiszugänge mit eingeschränkten Leistungen. Probier mal aus, ob du damit nicht eventuell sogar auskommst. Übrigens bekommst du sehr viele Fonts und Bilder gratis und legal im Netz, zum Beispiel bei Creativemarket:

Powered by Creative Market

Die Bilder in diesem Beitrag habe ich aus den Stockphotopacks von der wirklich tollen Seite Ivory Mix. Man darf die angebotenen Bilder gratis für kostenlose Inhalte benutzen und muss nicht einmal eine Quelle nennen (was ich natürlich hiermit trotzdem getan habe)!

Für Leseratten gibt es in vielen Städten und Gemeinden mittlerweile Büchertauschecken. Alte Telefonzellen, Schaukästen oder ähnliches werden so umfunktioniert, dass man Bücher dort hineinstellen und herausholen kann. Man bringt ein gelesenes Buch mit und nimmt ein anderes mit. Und auch wenn Büchereien aussterben, noch gibt es sie.
Für alles weitere kannst du Tausch- und Teilgruppen mit den Nachbarn gründen und euch beispielsweise das Monatsticket der Nachbarin ausleihen, um am Samstag in die Stadt zu fahren. Werkzeug leihen (im Baumarkt gegen Gebühr oder gratis? beim Nachbarn) anstatt es zu kaufen ist auch eine kostengünstige Möglichkeit. Aber sei so fair und biete etwas im Gegenzug an.

Es gibt sicher noch viele weitere Ideen, wie du in Zukunft Geld sparen kannst. Vielleicht hast du ja noch weitere Ideen, mit denen sich Geld sparen lässt? Verrate mir deine Tipps dazu doch einfach einen Kommentar!


 

12 erfolgreiche Wege, im Haushalt dein Geld zu verbrennen

Kürzlich habe ich dir schon erklärt, wie du erfolgreich im Supermarkt den Geld verbrennst. Damit du auch weiterhin möglichst viel Geld verbrennen kannst, erkläre ich dir heute, wie du das bei dir zu Hause am besten tust.

1. Niemals deine Küchenschränke aufräumen

Wagee esja nicht, deine Küchenschränke aufzuräumen! Oder sie gar so einzurichten, dass man immer sehen kann, was man im Haus hat. Am Ende lohnt es gar nicht, wieder in den Supermarkt zu fahren, weil Nudeln, Soße, eingelegter Knoblauch und Mais noch da sind. Ja, wenn man plötzlich sieht, was man mal gekauft aber nie gegessen hat, da bekommt man doch nur ein schlechtes Gewissen. Und das wollen wir doch nicht, oder?


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2. Möglichst selten selber kochen, immer auswärts essen oder was holen

Selber kochen ist Zeit und Geldverschwendung. Wenn man einmal umrechnet, wieviel man in der Stunde verdient und dann am Ende Zeit im Supermarkt und mit Kochen verbringen muss… Da fährt man besser so oft wie möglich auswärts essen oder bestellt sich was. Schmeckt ja dank Glutamat ohnehin viel besser als das eigene Essen. Und Zeit spart man auch!

3. Geschirr mit der Hand vorspülen

Du besitzt eine Spülmaschine, die mit ganz wenig Wasser auskommt? Sehr gut! Aber damit auch alles wirklich strahlend sauber wird, musst du immer dein Geschirr mit der Hand vorspülen. Möglichst noch unter fließendem Wasser, nicht dass du am Ende noch zu sparsam lebst!

4. Immer beim teuersten Stromanbieter bleiben

Der Grundversorger liefert immer Strom. IMMER! Wieso sollte man also zu einem günstigeren, möglicherweise weniger bekannten Anbieter wechseln? Die liefern zwar auch immer Strom, aber man muss sich ja aktiv darum bemühen, einen neuen Anbieter zu finden. Und hinterher spart man für seine Mühen noch Geld, statt es zu brennen. Wo kommen wir da nur hin? Am Ende vergleicht man noch CHECK24* die Tarife und wechselt jedes Jahr den Stromanbieter…

5. Oder beim Gasanbieter

Wenn du schon den Stromanbieter nicht wechselst, wieso würdest du dann beim Gas sparen wollen?

6. Überall Licht brennen lassen. IMMER!

Wer will denn schon im Dunkeln stehen, wenn er aus einem Raum heraus in den nächsten will? Da ist es doch viel besser, möglichst in jedem Raum das Licht anzuhaben, nur für den Fall, dass man mal aufstehen muss. Dann sieht man wenigstens, wohin man läuft.

7. Alle Geräte nur auf Standby schalten

Kippschalter an Mehrfachsteckdosen? Ausschalter am Fernseher? Unnötig und kostet Zeit. So manches Gerät braucht schließlich etwa 5-15 Sekunden zum Hochfahren. DA lässt man besser alles in Standby, geht ja viel schneller. Dass dabei permanent Strom verbraucht wird juckt doch keinen!

8. Möglichst viele unnötige Versicherungen abschließen

Heute muss man sich ja gegen alles absichern! Es könnte ja aufgrund widrigster Umstände ein Fußball gegen das Fenster im dritten Stock prallen. Oder ein Vogel fliegt gegen das Glas. Und vergiss nicht, dich mit deiner Hausratversicherung gegen Hochwasser aus dem 700m entfernten Bach zu versichern! Ach, und stell dir malvor, du hast dein Handy oder deine Brille nicht versichert und da passiert mal was…

9. Andere wichtige Versicherungen nicht abschließen

Ja, wieso denn die Wohnung gegen Schäden versichern? Wenn die Spülmaschine ausläuft und die eigenen Möbel und den Lamit beschädigt, ach wie oft kommt das denn vor? Und eine Haftpflichtversicherung wird total überbewertet. Noch nie ist ein Mensch mit einem anderen zusammengestoßen und hat dabei die Brille des anderen kaputt gemacht. Womit wir dann wieder bei der Brillenversicherung wären.

10. Ein Reiniger pro Haushaltsgegenstand

Ceranfeld-Reiniger, Fensterreiniger, Bodenreiniger, Lamitnatreiniger, Fliesenreiniger, Bad-Reiniger, Waschbeckenreiniger, Allzweckreiniger, Waschmaschinenreiniger, Spülmaschinenreiniger, Edelstahlreiniger, Alureiniger, Backofenreiniger, Grillreiniger, Waschmittel für Buntes, Waschmittel für Weißes, Waschmittel für Schwarzes, Waschmittel für Feines, Waschmittel für Wolle, Waschmittel für Gardinen, Spülmittel, Spülmaschinentabs, willst du noch mehr?

11. Viel hilft viel beim Wasch- und Spülmittel

Ein tropfen Spülmittel soll reichen? Die meinten wohl einen Spritzer? 50ml Waschpulver? Damit wird die Wäsche nie sauber! Am besten das ganze Fach voll machen. Sicher ist sicher!

12. Bloß nicht entkalken!

Manche Haushalte sind mit kalkarmen Wasser gesegnet. Andere nicht. Aber wieso sollte man Kaffeemaschine, Wasserkocher und Co. entkalken? Die Dinger gehen doch eh direkt nach der Garantie kaputt, da muss man sie doch nicht extra pflegen! Und Wasser filtern? Nur weil dann Tee oder Kaffee besser schmecken und die Elektrogeräte länger halten? Geht’s noch?

Ich hoffe, du hast heute wieder etwas gelernt und weisst jetzt, wie du zu Hause möglichst viel Geld verbrennst. Mir fallen noch viele weitere Wege ein, vielleicht verrate ich sie dir ja bald. Was hast du denn noch für weitere Tipps zum Geldverbrennen? Vielleicht fallen dir ja noch weitere Rubriken ein, in denen man Geld verbrennen kann? Keine Sorge, wie du mit deinem Auto am effektivsten Geld verbrennst, das werde ich dir bestimmt auch bald verraten!

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11 erfolgreiche Tipps, beim Einkaufen dein Geld zu verbrennen

Wenn du wissen willst, wie du es erfolgreich schaffst, dein Geld im Supermarkt zu verbrennen, dann habe ich heute 11 nützliche Tipps für dich. Achtung: Das Nicht-Einhalten dieser Tipps kann dazu führen, dass du am Ende noch dein Geld SPARST!

1. Schreibe niemals Einkaufszettel

Einkaufszettel schränken dich nur ein. Wenn du dich penibel an den Einkaufszettel hältst, kaufst du am Ende nur das, was du wirklich brauchst. Wo bleibt denn da der Spaß? Es ist doch viel besser, einfach zu gucken, was der Supermarkt so zu bieten hat und den Einkaufswagen so voll zu packen wie nur geht!

2. Fahre am besten immer mit dem Auto zum Supermarkt

Jetzt ist der Einkaufswagen ja richtig voll, das ganze Essen und Trinken, Waschpulver und Klopapier muss ja irgendwie nach Hause gebracht werden. Da fährt man am besten mit dem Auto. Ohne einen großen Kofferraum zum Supermarkt gehen? Nur mit einer Stofftasche ausgestattet? Da müsstest du dich am Ende ja doch an deinen Einkaufszettel halten und auf das nötigste beschränken…

3. Fahre am besten jeden Tag einkaufen

Wenn du eh schon mit dem Auto fährst, dann kannst du auch gleich jeden Tag zum Supermarkt fahren. Liegt ja eh auf dem Weg. Vielleicht hast du ja gestern etwas vergessen? Oder der Supermarkt hat etwas ins Sortiment genommen, das es gestern noch nicht gab? Am besten fährst du jeden Tag nachgucken!

4. Achte im Supermarkt nie auf Angebote

Wieso denn lange Haltbares wie Nudeln, Reis oder Konserven auf Vorrat kaufen, wenn sie im Angebot sind? Das stellt einem doch nur den Schrank zu! Oder einfach mal die Marke wechseln, wenn eine andere zum Sonderpreis und damit billiger als die Lieblingsmarke zu haben ist? Bloß kein Fleisch im Großpack kaufen und dann einfrieren!

5. Fahre für ein einzelnes Produkt zu einem anderen Supermarkt

Hast du etwa doch den Fehler gemacht und in die Prospekte geschaut? Und gesehen, dass die Butter beim Discounter 5 Cent billiger ist? Dann ist natürlich klar, dass du für das einzelne Produkt unbedingt zum anderen Supermarkt fahren musst, schließlich kannst du da ja wenige Cent sparen! Benzin und Zeit? Das sind Eh-Da-Kosten, die zählen nicht!

6. Vergleiche keine Preise verschiedener Supermärkte

Preisvergleiche sind mit Aufwand verbunden. Wozu sich also die Mühe machen? Am Ende muss man noch den Supermarkt wechseln oder gar zu zwei Märkten fahren, weil ein größerer Teil der benötigten Artikel in Supermarkt billiger ist als in Supermarkt A. Oder noch schlimmer, man stellt fest, dass man besser komplett auf Supermarkt B umsteigen sollte, weil er insgesamt günstiger ist!

7. Vergleiche nie die Kilopreise

Auf den Preisschildern steht in klein noch der 1kg oder 100g Preis. Wenn man den vergleicht, dann stellt man oft fest, dass die große Packung ja mehr kostet als die kleine! Oder dass der Kilopreis so absurd hoch ist, dass es einem ganz schlecht wird und man es sich doch noch einmal überlegt, ob man die Pralinen für 40€ pro Kilo wirklich braucht. Also besser nicht hinschauen, damit man gar nicht erst in Gewissenskonflikte geraten kann.

8. Kaufe mehr als du essen kannst

Der Supermarkt ist voller Versuchungen. Wieso sollte man ihnen nicht nachgeben? Salat, Obst, Fleisch, Süßigkeiten, Tiefkühlpizza, Chips und Limo. Einfach alles mitnehmen! Dass schon genug zu essen für die nächsten 3 Tage im Kühlschrank ist (schließlich warst du ja gestern auch schon einkaufen) spielt dabei keine Rolle.

9. Kaufe keine Billig- oder Eigenmarken

Schließlich sind teure Markenprodukte besser. Immer!

10. Benutze keine Coupons

Du weißt schon, diese Papierzettelchen oder Ausdrucke aus dem Internet, die dir im Supermarkt Rabatt bescheren. Kaufe 3, zahle 2 oder 10% Ermäigung und sowas. Zeitverschwendung danach Ausschau zu halten.

11. Benutze niemals Punktekarten

Wieso sollte man Punkte sammeln, die am Ende in Gutscheine umgetauscht werden können? Vor allem wenn man ja ohnehin immer in den selben Supermärkten einkauft und diese ohne Mehraufwand Punktekarten akzeptieren? Nicht dass dann noch der nächste Einkauf billiger wird…

 

So, jetzt wisst ihr, wie ihr am besten euer Geld im Supermarkt verbrennt. Damit eure Freunde es auch wissen, teilt bitte unbedingt diesen Beitrag! Wollt ihr auch wissen, wie ihr daheim euer Geld verbrennen könnt? Dann abonniert am besten den Blog per Mail und erhaltet immer eine Benachrichtigung über die neuesten Beiträge (in der Regel erscheinen sie montags und donnerstags). Und schon in Kürze folgt dann ein etwas ernsterer Beitrag zum Thema sparen. Schließlich ist nach Weihnachten vor Weihnachten und das kommt schneller als einem lieb ist.

 

 

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Geld sparen bei der Autoversicherung

Nur noch bis Ende des Monats könnt ihr Geld sparen bei der Autoversicherung indem ihr wechselt oder euch neu einstufen lasst! Und das ist oft einfacher als gedacht.

Alles was ihr dazu wissen müsst sind

  • euren Schadensfreiheitsrabatt (SFR)
  • die Typklasse eures Autos

Die aktuellen SFR könnt ihr auf eurem letzten Versicherungsbescheid ablesen. In der Regel solltet ihr euch im neuen Jahr verbessern, sofern ihr eure Versicherung nicht in Anspruch genommen habt. Sprich, wer beispielsweise in der Haftpflicht in diesem Jahr die Schadensfreiheitsklasse 12 hatte, der sollte im nächsten Jahr in Klasse 13 kommen. Gleiches gilt auch für den Kasko-Anteil.

Die Typklasse eures Autos findet ihr auf eurem Fahrzeugschein. Die meisten Versicherungen bieten aber auch die Suche über das Modell an. Dazu müsst ihr aber auch genau wissen, um welche Motorisierung es sich handelt und wann der Wagen zugelassen wurde. Das findet ihr ebenfalls auf eurem Fahrzeugschein.

Mit diesen Informationen könnt ihr nun bequem im Internet nach einer neuen Versicherung suchen. Da gibt es zum einen sehr viele Vergleichsportale, zum anderen könnt ihr auch bei den einzelnen Versicherungen direkt anfragen bzw. euch online einen Preis ausrechnen lassen.

Worauf sollte man bei der Autoversicherung achten?

Um die richtige Versicherung zu finden, solltet ihr zunächst für euch einige Fragen beantworten:

  • Wie viele Kilometer fahrt ihr voraussichtlich im nächsten Jahr?
  • Wer soll alles das Fahrzeug fahren?
  • Wollt ihr eine Werkstattbindung
  • Benötigt ihr wirklich eine Vollkaskoversicherung? Ist euer Auto vielleicht sogar zu alt für die Teilkasko?

Die Einstufung der Kilometer ist oft ein wichtiges Kriterium für euren Versicherungstarif. Vielfahrer haben wohl eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass sie in einen Unfall verwickelt sind als „Sonntagsfahrer“. Wer das Fahrzeug fahren darf, ist ebenfalls relevant. Gerade Fahranfänger unter 25 Jahren haben ein erhöhtes Unfallrisiko, das sich die Versicherungen teuer bezahlen lassen. Wird das Auto also ohnehin nur von einer oder zwei Personen gefahren oder sind die Fahrer über 25, wird es oft günstiger.

Die Werkstattbindung ist ein Angebot der Versicherungen, bei dem euch bei einem Unfallschaden vorgegeben wird, wo ihr diesen beheben lassen müsst. Erkundigt euch am besten, ob eure Stammwerkstatt unter den vorgegebenen Werkstätten ist. Ich nutze das selber nie und habe deshalb keine Erfahrung damit, wie gut oder schlecht die Werkstattbindung schlussendlich ist.

Die letzte und vermutlich wichtigste Frage ist, wie soll das Auto versichert werden? Lohnt sich wirklich eine Vollkasko für den 15 Jahre alten Twingo? Tut es hier nicht schon die Teilkasko oder sogar nur die Haftpflichtversicherung? Bei der Haftpflichtversicherung sind nur noch Schäden am gegnerischen Fahrzeug versichert, sofern man der Unfallverursacher war. Für einen von einer anderen Person am eigenen Fahrzeug verursachten Schaden ist das völlig unerheblich. Die Teilkaskoversicherung ist meistens deshalb interessant, weil sie beispielsweise Sturmschäden (ab Windstärke 8) oder Hagelschäden übernimmt oder auch für ein unverschuldet gestohlenes Fahrzeug aufkommt (also niemals den Schlüssel stecken lassen während man an der Tanke bezahlen geht!).

Man bedenke, dass jedoch nur die Vollkaskoversicherung für Vandalismus aufkommt. Verkratzt der Nachbar einem den Lack oder wird einem der Außenspiegel abgetreten und der Verursacher kann nicht ermittelt werden, tritt die Vollkasko auf Wunsch in Kraft. Ob es sich lohnt, da man meistens wieder schlechter eingestuft wird, sollte man sich ausrechnen lassen. Es gibt auch Tarife, da hat man einen Schaden im Jahr frei, ohne seine Einstufung zu verlieren. Die sind aber natürlich immer etwas teurer.

Es muss nicht immer eine neue Autoversicherung sein

Vor dem Hintergrund all dieser Informationen lohnt es sich natürlich zu vergleichen, ob die eigene Versicherung noch die günstigste ist. Aber manchmal möchte man auch einfach bei seiner Versicherung bleiben, weil man mit ihr sehr zufrieden ist. Selbst dann lohnt es noch, anzurufen und nach einer Tarifanpassung zu fragen. Bei der HUK Coburg spare ich beispielsweise alleine deshalb rund 25€, weil es eine Tarifanpassung gab, die nicht automatisch weitergereicht wird. Unverschämt, ich weiß, aber das scheint in der Branche nicht ganz unüblich zu sein.

Möglicherweise habt ihr aber auch Leistungen in euren Tarifen, die ihr nicht mehr benötigt. So prüft unbedingt, ob ihr eventuell eine Neuwertversicherung oder Kaufpreisentschädigung bezahlt, die möglicherweise aufgrund des Fahrzeugalters gar nicht mehr greifen würde: Deshalb mein Rat:

Vergleicht eure Versicherung mit anderen und fragt auf jeden Fall nach einem neuen Tarif!

Habt ihr bereits einmal die KFZ-Versicherung gewechselt? Wie sind eure Erfahrungen damit gewesen? Oder habt ihr es jetzt vor? Dann erzählt mir doch davon!