Kulinarische Reise durch deutsche Supermärkte

Ja, wenn einer eine Reise tut oder wie heißt es? Andere Länder, andere Sitten, insbesondere was die angebotenen Speisen und Getränke betrifft. Dass man aber auch in heimischen Supermärkten so manche Überraschung erleben kann, wurde mir erst kürzlich sehr bewusst, als ich vor dem Regal mit den Energy-Drinks stehen geblieben bin.

Die bunten Dosen sind ja schon sehr faszinierend, aber was zur Hölle macht ne Currywurst auf der Dose? Richtig, sie zeigt die Geschmacksrichtung an. Dass man Chips mittlerweile in alle erdenklichen Richtungen bekommt, von Pommes rot-weiß über Steak zu Currywurst oder Hamburger, das wusste ich ja und irgendwo passt es auch. Aber einen Energy-Drink?? Und bevor ihr fragt, nein, ich habe ihn nicht probiert! Dafür muss man mir schon ne ganze Menge Geld bezahlen, damit ich ihn probiere und in meinem Blog drüber schreibe!

Aber ich hatte darauf hin die Idee, mich einmal genauer umzusehen und fragwürdige, kuriose oder einfach nur lustige Dinge zu suchen. Das eine oder andere habe ich auch gefunden  und möchte sie euch nicht vorenthalten. Folgt mir nun auf eine kulinarische Reise durch deutsche Supermärkte!

Currywurst im Glas und zum trinken

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Energy-Drink mit Currywurst-Geschmack

Passend zum Currywurst-Energy-Drink habe ich dann noch eingelegte Currywurst gefunden. In Plastikschälchen für die Mikrowelle kannte ich ja schon, aber in Einmachgläsern? Irgendwie sieht die Currywurst so direkt weniger lecker aus…

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Aus der Fleischtheke

Ich als Ruhrpottkind kannte bis zu meinem Umzug ins Schwabenländle auch keinen Ochsenmaulsalat. Mag ja sein, dass er für so manche Menschen zum täglichen Speiseplan gehört, aber sehr dünn geschnittenes Ochsenmaul sieht für mich sehr seltsam aus. Auch hier habe ich mich noch nicht wirklich getraut es zu probieren. Das Auge isst ja bekanntlich mit, beziehungsweise in diesem Fall eben nicht…

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Geschnibbeltes Ochsenmaul

Spezialbier

Aber man findet auch so manche witzige Sachen. So scheint es seit neuestem ganz neue Biere in Tetrapacks zu geben. Und direkt daneben stehen die Spezialbiere! Leider hat mein Handy etwas versagt bei den Spezialbieren, deshalb gibt es davon nur ein sehr unscharfes Bild. Aber man kann ja erahnen, was es mit den Spezialbieren so auf sich hat.

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Bier, oder sowas in der Art…
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Spezial Bier

Avocados verstärken die Wirkung von Marihuana

Und wie gut, dass man auf Smoothies vor dem gemeinsamen Konsum von Mangos und Marihuana gewarnt wird! Zum Glück enthält besagtes Exemplar keine Mango. Zu Marihuana stand da aber nichts drauf…

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Warnung vor der Wechselwirkung gewisser Genuss- und Lebensmittel

Flüssigbrot

Habt ihr morgen auch keine Zeit für euer Frühstücksbrot? Dann nehmt doch einfach die Schnitte-to-go, perfekt für in der Bahn oder im Auto oder sowas.

 

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Flüssigbrot

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Waffenschein benötigt?

Wieder bei den Energydrinks. Man muss wohl demnächst Waffenscheine beantragen, für die „Patronen“ und „Handgranaten“. Langsam gleicht das Getränkeregal einem Waffenlager. Ich sehe schon die ersten Scherzkekse in der Bank: „Geld her, ich habe eine Handgranate!“

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„Bombige“ Energie

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Die Schlüpfe wurden ausgepresst!

Daneben gab es dann doch noch etwas, das weniger appetitanregend aussieht, wie beispielsweise die tiefblaue Fanta. Eigentlich war ich immer ein Fan von vielen verschiedenen Sorten, in Japan gab es da ja die unglaublichsten, aber mittlerweile achte ich zumindest etwas darauf, womit ich mich vergifte und das Blau gehört da ganz sicher nicht zu!

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Ob hier Schlümpfe verarbeitet wurden?

Ich hoffe, meine kulinarische Entdeckungsreise hat euch gefallen. Falls ihr eines der Produkte bereits probiert habt oder weitere Kuriositäten entdeckt, meldet euch doch bei mir!
Ich würde mich auch freuen, wenn ihr diesen Beitrag mit euren Freunden teilt und mir vielleicht bei r Facebook folgt.


Dieser Beitrag erschien das erste Mal am 20. September 2015

Deine eigenen Bilder als Postkarte? Ganz einfach mit MyPostcard

Denkst du dir im Urlaub nicht auch manchmal, dass die angebotenen Postkarten alle nicht so richtig passen? Sie zeigen Orte an denen du nicht warst oder sehen teilweise schon wirklich alt aus. Du würdest viel lieber ein Bild von dir vor dieser einen Sehenswürdigkeit, auf dem einen besonderen Berg oder diesem wunderschönen Strand an deine Lieben daheim schicken?

Oder möchtest du, wie ich, deine eigenen Bilder nicht auf Fotopapier sondern als Postkarte drucken lassen? Brauchst du individuelle Gruß- oder Einladungskarten? In allen Fällen ist der Service von MyPostcard* (nutze direkt den Einladungscode TANJA6C6T für dein Startguthaben) genau das, was du suchst.


Dein Vertrauen ist mir extrem wichtig: Dieser Artikel enthält Werbung, was meine Meine Meinung aber nicht beeinflusst. Außerdem enthält er Empfehlungs-Links (Affiliate-Links). Diese führen zu Amazon oder oder dem Werbepartner (gekennzeichnet mit *). Buchst du über einen der Links ein Hotel oder kaufst ein Produkt, dann erhalte ich eine kleine Provision. Dir entstehen dadurch keine Mehrkosten und du unterstützt dadurch diesen Blog. Vielen Dank! Deine Tanja


Da ich persönlich am liebsten mit meiner Canon EOS 80D* fotografiere und alle Bilder auf der Festplatte habe, habe ich mich für das designen am PC entschieden.

Da auch kein Urlaub anstand (und leider auch nicht ansteht), habe ich mich dafür entschieden, einige meiner liebsten Urlaubsfotos von Aruba und eine Auswahl meiner Naturfotos auf Blanko-Postkarten zu drucken.Es sollten zwei Vierersets aus jeweils passenden Motiven werden. 

Schritt für Schritt zum eigenen Postkarten-Design mit MyPostcard

Bevor du deine eigene Blanko-Postkarten designst, kannst du aus einer Vielzahl von Styles wählen. Beginnend bei einem Motiv bis hin zur Möglichkeit, neun Bilder auf eine Karte zu drucken, kannst du aus insgesamt 13 Vorlagen wählen.

 

Meine Wahl: zweimal vier Blanko-Postkartensets mit jeweils 8 Postkarten
Preise der Blanko-Postkartensets von MyPhoto
Auswahl der verschiedenen Styles

Du kannst dein Bild entweder vom PC oder Handy hochladen, oder auch eine andere Quelle wie Instagram, Facebook oder Dropbox auswählen.

Entscheidest du dich für den Style mit einem Bild, kannst du wählen, ob das Bild einen Rahmen bekommen soll oder nicht. Die Rahmen haben verschieden Dicken, sind mit eckigen oder runden Ecken verfügbar und können schwarz oder weiß sein. Ich habe mich für die Variante ohne Rahmen entschieden.

Solltest du eine Vorlage mit mehreren Bildern auswählen, kannst du die Rahmenfarbe anpassen, aber keine zusätzlichen Rahmen-Optionen auswählen. Auch die Größe der einzelnen Bildfelder lässt sich nicht individuell gestalten.

Im nächsten Schritt kannst du das ausgewählte Bild editieren. Du kannst zum Beispiel die Motivgröße anpassen, also beispielsweise hineinzoomen und nur einen Ausschnitt des Fotos auswählen. Auch weitere Bearbeitungen sind möglich.

Zusätzlich kannst du auf jedes Fotofeld noch einen individuellen Text hinzufügen. Hat dein Style mehrere Fotofelder, musst du entweder den Text auf jedes Fotos schreiben und entsprechend editieren, oder du schreibst den Text unter die Bilder in das entsprechende Textfeld. Hier fehlt etwas die Möglichkeit, einen Text als Overlay über alle Bilder zu legen.

Bearbeite dein Motiv ganz einfach mit dem internen Editor von MyPhoto

Jetzt bist du auch schon fast fertig mit deinem Postkartenset. Du musst nur noch die Adresse auswählen, an die du es senden willst. Entweder du gibst die Adresse manuell ein oder du fragst deine Freunde, ob sie ihre Adresse selber eingeben. Schicke ihnen dazu einfach den Link zu deinem Adressbuch, zum Beispiel über Whatsapp.

Jetzt wählst du noch den Empfänger aus, kontrollierst nochmals das Design und bezahlst. Einfach über dein MyPostcard-Guthaben oder per Paypal. Achtung: Eine Kombination ist leider nicht möglich, wenn du nicht genug Guthaben hast, kannst du nicht nur die Differenze über Paypal bezahlen. Das ist leider etwas ungeschickt, denn du kannst nur vorgeschriebene Beträge aufladen.

Was auch leider aktuell nicht klappt ist das Bestellen von mehreren Postkartensets in einem Vorgang. Jedes Set wird einzeln bestellt, bezahlt und verschickt. Du kannst aber den Support anschreiben und um eine Gutschrift des Portos und ein Zusammenlegen der Bestellungen bitten. Das hat bei mir sehr gut geklappt (auch ohne zu erwähnen, dass ich den Service testen darf). Dennoch würde ich mir hier eine andere Lösung wünschen.

Weitere Produkte von MyPostcard

Wie eingangs erwähnt kannst du individuell gestaltete Postkarten direkt aus dem Urlaub verschicken. Diese kannst du mit einem eigenen Text auf der Rückseite versehen. Die fertige Postkarte samt Urlaubsgruß wird dann innerhalb von wenigen Tagen direkt an den Empfänger geschickt. Das geht auch viel schneller als die Postkarte auf dem landesüblichen Postweg zu verschicken.

Weitere Produkte, die du (teilweise nur über die Handy-App) bestellen kannst sind Fotoabzüge (Handy und PC), Fotos im Rahmen und Audio-Karten (jeweils nur über die Handy-App)

Meine Postkarten-Sets von MyPostcard - ein Fazit

Die Produktions- und Versandzeit hat insgesamt rund eine Woche in Anspruch genommen. Dafür kamen die Postkarten sicher und gut verpackt in einem Luftpolsterumschlag bei mir an. Bedenkt man die Kosten für das Porto und den Umschlag, so sind die rund 3€ Versandkosten absolut OK.

Die Postkarten haben alle durchweg eine sehr gute Qualität. Ich habe keine Druckfehler gefunden, es ist nichts verwischt, unscharf oder unsauber gedruckt. Auch keine Knicke, nicht mal eine winzige Macke an den Ecken hatten sie. Also alles perfekt!

Ich habe allerdings von einer Freundin eine Urlaubskarte mit 6 Fotos bekommen, da war die Qualität der Bilder leider nicht so gut. Ob das bei Blanko-Postkarten mit mehreren Bildern auch der Fall ist, kann ich nicht sagen. Mit meinen Karten mit jeweils nur einem Motiv bin ich jedenfalls absolut zufrieden! Sobald es möglich wird, mehrere Postkartensets in einer Bestellung zu ordern, werde ich dort sicherlich wieder bestellen, da ich plane, zukünftig meine eigenen Postkarten zu verkaufen. Die ersten beiden Sets findest du schon auf Etsy (klicke dazu einfach auf die Bilder mit den Postkartensets)!

Und hier siehst du einmal die beiden Postkartensets und die Bilder, die ich bei MyPostcard habe machen lassen.

Wenn du selber bei MyPostcard* bestellen willst, dann folge einfach dem Link oder benutze den Code TANJA6C6T. Registrierst du dich über meinen Einladungslink oder mit dem Einladungscode, erhälst du ein Guthaben von 3€. Sobald du etwas bestellst, bekomme ich ebenfalls ein wenig Guthaben.

Wie haben dir meine Postkarten gefallen? Hast du selber schon bei MyPostcard bestellt oder hast du vor dort zu bestellen? Verrate es mir doch in einem Kommentar!

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11 Fehler, die deine Fotografie nicht verbessern

Klar, jeder fängt mal an mit dem Fotografieren. Und nur Übung macht den Meister. Aber selbst wenn du jeden Tag 100 Fotos machst, kann es sein, dass sie auch nach Wochen, Monaten oder sogar Jahren immer noch nicht gut sind. Wenn das auch bei dir der Fall ist, dann könnte es sein, dass du gnadenlos untalentiert bist. Oder aber, und das ist wohl sehr viel wahrscheinlicher, es liegt daran, dass du nachfolgende Fehler machst. Um deine Fotografie zu verbessern, musst du nur diese Fehler abstellen. Wie das geht, erfährst du bei den jeweiligen Punkten.


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1. Du kennst deine Kamera nicht

Du weißt, wie man deine Kamera einschaltet? Herzlichen Glückwunsch, der erste Schritt ist gemacht. Wenn das aber alles ist, was du über deine Kamera weißt, dann hast du ein sehr großes Problem, denn du kannst das Potenzial deiner Kamera nicht ausschöpfen.

Auch wenn es langweilig sein mag, ich kann jedem nur empfehlen, sich das Handbuch durchzulesen. Wo stellst du das Dateiformat ein, wo die Bildqualität, Iso, Weißabgleich und so weiter? Eventuell möchtest du mit Belichtungskorrektur arbeiten oder den Farbraum ändern. Wichtig ist auch zu wissen, wo du die Autofokuseinstellungen, insbesondere die Messfeldeinstellungen findest.

Je nachdem welche Kamera du hast, hat sie natürlich mehr oder weniger Funktionen. Mache dich mit den Begriffen und Funktionen deiner Kamera vertraut, wenn du in der Lage sein willst, die bestmöglichen Bilder in jeder Situation zu machen und deine Fotografie zu verbessern.  Wenn du dich ausschließlich auf die Werkseinstellung deiner Kamera verlässt, wirst du schnell an eine Grenze stoßen und deine Bilder werden immer bestenfalls durchschnittlich gut sein.

Lerne deine Kamera kennen, um deine Fotografie zu verbessern

2. Du verstehst die technischen Grundlagen der Fotografie nicht

Selbst wenn du alle Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten deiner Kamera kennst, wirst du niemals deine Fotografie verbessern, wenn du dich nicht mit den technischen Grundlagen der Fotografie auseinander setzt. Am wichtigsten ist zu verstehen, wie Blende, Belichtungszeit und ISO zusammenhängen. Das Zusammenspiel dieser drei Einstellungen wird auch Belichtungsdreieck genannt. Die einzelnen Themen möchte ich hier nur kurz erklären:

Belichtungszeit

Willst du schnelle Bewegungen einfangen, musst du kurz belichten, möchtest du bewegte Dinge unscharf bzw. weich darstellen, brauchst du eine längere Belichtungszeit. Die Unterschiede sieht man am besten auf den Fotos:

Wasserfall 1-30sek Wasserfall 5sek

Blende

Um einen kleinen Bereich scharf und einen großen Bereich unscharf darzustellen (kleine Schärfentiefe) brauchst du eine große Blende, um eine große Schärfentiefe zu erzielen eine kleine. Und um dich gleich noch mehr zu verwirren: Die größte Blende deines Objektivs ist die, mit der kleinsten Zahl. In der Regel wird das eine f2.8, f3.5 oder f4 sein. Je kleiner die Zahl, um so mehr Licht fällt auf den Sensor.

Butterblume Blende f2.8 Butterblume Blende f11

ISO

Und zu guter Letzt gibt es auch noch die ISO. Das ist die Filmempfindlichkeit (englisch film speed). Früher hatte jeder Film einen festen ISO-Wert und war damit in der Benutzung stark eingeschränkt. Für Bilder bei Sonnenschein wurd eich ganz anderer Film benötigt als für Bilder im Dämmerlicht oder in geschlossenen Räumen. Jetzt haben Digitalkameras ja keinen Film mehr. Man stellt über den ISO-Wert heute die Lichtempfindlichkeit des Sensors ein. Je höher der ISO-Wert, um so dunkler kann die Umgebung sein. Das ermöglicht dir auch bei schlechten Lichtverhältnissen, Bilder mit einer verhältnismäßig kurzen Belichtungszeit zu machen.

Lerne, wie die drei Werte zusammenhängen und probiere aus, welche Ergebnisse du erzielst, wenn du eine oder mehrere Einstellungen an deiner Kamera anpasst. Das ist dann übrigens auch der Anfang der (halb)manuellen Fotografie, die dir sehr viel bessere Bildgestaltungsmöglichkeiten bietet, als du sie im Automatikmodus je haben wirst.

Katharina hat übrigens auch einen Beitrag zu diesem Thema auf ihrem Blog Imkaphotos geschrieben: ISO, Blende, Belichtungszeit… Bitte was?

3. Du tanzt auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig

Portaitfotografie, Landschaftsfotografie, Architektur, Makro-Aufnahmen, es gibt so unglaublich viele Bereiche in der Fotografie! Und sie alle können sehr aufregend sein. Doch wenn du dich zu früh mit zu vielen verschiedenen Themenfeldern befasst, wirst du in keinem wirklich gut werden. Wie in allem braucht es auch in der Fotografie Übung. Und teilweise auch das richtige Equipment.

Für den Anfang musst du natürlich ausprobieren, welcher Weg für dich der richtige ist. Gehe in die Natur, fotografiere Menschen oder mache Architekturaufnahmen. Du wirst schnell herausfinden, was dir am meisten Spaß macht. Konzentriere dich eine Weile auf dein „Fachgebiet“ und übe so lange, bis du das Gefühl hast, gut genug zu sein. Egal für welchen Bereich du dich entscheidest, du wirst merken, dass du mit der Zeit auch in den übrigen Themengebieten besser wirst. Aber gerade am Anfang ist es einfacher, nicht alles auf einmal auszuprobieren.

Das gilt besonders dann, wenn du weitere Ausrüstung kaufen willst. Portraitfotografen schwören oft auf Festbrennweiten, in der Streetfotografie willst du vielleicht flexibler sein und für die Tierfotografie brauchst du meistens eine lange Brennweite, die du im Alltag kaum einsetzen kannst.

4. Du liest keine Bücher und machst keine Kurse

Learning by doing ist dein Motto? Das kann natürlich funktionieren, wird aber in der Regel sehr lange dauern und deine Fotografiekenntnisse werden sich nur sehr langsam verbessern. Kaufe dir besser das eine oder andere Buch, einen Videokurs, melde dich zu einem Fotokurs mit kleiner Gruppe an oder lies Blogs und schaue YouTube. Es gibt so viele gute Möglichkeiten, dich weiterzubilden, nutze sie! Ich persönlich kann dir folgenden Kurs auf Udemy ans Herz legen:

Photography Masterclass: A Complete Guide to Photography*

Ich habe ihn mir selber gekauft und habe trotz sehr langer Fotografieerfahrung noch einiges mitnehmen können. Achte aber darauf, dass du ihn kaufst, wenn es wieder Angebote gibt, dann gibt es viele Kurse schon ab 9,99€ – 12,99€.

Zusätzlich finde ich auch folgende Bücher sehr empfehlenswert:

5. Du liest zu viele Bücher und machst zu viele Kurse

Wenn du der gegenteilige Typ bist, der nur Kurse macht, Videos schaut und Bücher liest, aber das gelernte nicht anwendest, wirst du niemals bessere Bilder machen. Von Zeit zu Zeit musst du auch mal vor die Tür gehen und das gelernte Anwenden. Doch dann wirst du sehr schnell sehen, dass du große Fortschritte machst, da du dir ja mittlerweile sehr viel theoretisches Wissen angeeignet hast.

6. Du siehst andere Fotografen nur als Konkurrenten

Andere Fotografen sind Konkurrenten und deshalb siehst du dir nie ihre Bilder an? Das ist ein sehr großer Fehler! Ich selber schaue mir gerne Bilder von anderen Fotografen an und lese auch gerne mal den einen oder anderen Blogbeitrag auf Foto-Blogs. Zum einen weil ich es sehr inspirierend finde, mir die Bilder anderer anzuschauen, zum anderen aber eben auch um von ihnen zu lernen.

Gerade wenn du noch am Anfang deiner „Fotografiekarriere“ stehst, hilft es, Fotos nachzumachen. Vor einiger Zeit habe ich einen Blogbeitrag darüber geschrieben, wieso es OK ist, Ideen zu klauen. Zwar richtet der Beitrag sich in erster Linie an Blogger, aber er ist auch auf die Fotografie übertragbar. Zusammengefasst sagt er, dass du zwar die Ideen anderer aufgreifen, sie aber nicht eins zu eins kopieren sollst.

Es wird dir sehr viel bringen, dich mit den Bildern anderer  auseinanderzusetzen, wenn du deine Fotografie verbessern willst. Was gefällt dir, was würdest du anders machen? Auf welche Details wurde wert gelegt? Vielleicht findest du sogar die Kameraeinstellungen zum Bild und kannst sie als Hilfestellung nehmen? Versuche dann ähnliche Bilder zu erschaffen und deine Technik zu perfektionieren. Gute Ideen zum Kopieren sind beispielweise Produktfotos, Wassertropfen oder auch Portraits. Landschaftsbilder oder Tierfotos lassen sich naturgemäß schlechter kopieren, wenn du nicht am gleichen Ort bist. Du kannst aber in jedem Fall versuchen, die Gestaltungselemente wie Büsche/Blumen im Vordergrund oder eine bestimmte Perspektive zu übernehmen. Übrigens sind aktuell gefrorene Seifenblasen ein sehr beliebtes Thema (da wir zum Zeitpunkt der Beitragserstellung Winter haben).

Mit der Zeit wirst du auch eine eigene Bildsprache entwickeln, wenn du dich sicherer fühlst und mehr experimentierst. Vielleicht werden dann folgende Fotografengenerationen auch von dir kopieren und dich als Vorbild nehmen.

7. Du schaust deine Bilder nicht am PC an

Foto von Kaique Rocha von Pexels

Auch wenn du nur mit dem Handy fotografierst oder deine Kamera ein Display hat, rate ich dazu, die Bilder auch am PC anzusehen. Du hast auf einem großen Monitor eine ganz andere Sicht auf das Bild. Unschärfe erkennst du hier viel besser. Auch chromatische Abberrationen (Abbildungsfehler optischer Linsen, der dadurch entsteht, dass Licht unterschiedlicher Wellenlänge oder Farbe verschieden stark gebrochen wird) oder Fehlbelichtungen sind am besten auf einem größeren Bildschirm erkennbar. Für Schnappschüsse ist das nicht so wichtig, aber da du bessere Fotos machen willst, musst du von Zeit zu Zeit deine Fotos genauer analysieren.

Oft wirken Bilder in groß ganz anders als auf einem kleinen Handy- oder Kameradisplay. Vielleicht willst du dein Bild ja ausdrucken? Wenn du dein Bild aufhängen und anderen Menschen präsentieren willst, ist es wichtig, Bildfehler vorher zu erkennen. Und das bringt uns dann auch direkt zum nächsten Punkt.

8. Du bearbeitest deine Bilder nicht

Die Bildbearbeitung ist in der breiten Masse der (Hobby)Fotografen ein zweischneidiges Schwert. So mancher plädiert dafür, jedes Bild nachzubearbeiten. Das kann von etwas nachschärfen und der (Farb-)Kontrasterhöhung bis hin zu völligen Veränderung des Ausgangsbildes führen. Natürlich gibt es Leute, die behaupten, jedes Bild muss so aufgenommen werden, dass man nichts mehr damit machen muss (und angeblich würde ihnen das ja auch gelingen). Die Wahrheit ist aber, dass du oft noch kleinere bis größere Korrekturen vornehmen musst.

Ich selber passe immer erst im Nachgang den Weißabgleich an, schärfe auch mal nach und korrigiere von Zeit zu Zeit auch mal die eine oder andere Farbe. Meiner Meinung nach spricht auch gar nichts dagegen, kleiner Retuschen durchzuführen und zum Beispiel Hautunreinheiten oder Stromleitungen wegzustempeln. Man hat halt nicht immer die Möglichkeit, das perfekte Foto aufzunehmen. Also darf man auch gerne etwas nachhelfen. Wenn man es nicht übertreibt, kann es dem Bild sehr oft helfen, noch besser zu werden.

Um deine Fotografie zu verbessern darfst du auch deine Bilder bearbeiten

9. Du holst dir Feedback nur in Facebookgruppen

Nichts ist einfacher, als in einer der vielen Facebookgruppen nach Feedback zu fragen. Leider sehe ich viel zu oft, wie direkt losgeschimpft wird, wieso man denn so ein furchtbares Foto hochlädt. Oder das Gegenteil ist der Fall ein eigentlich schlechtes Bild wird in den Himmel gelobt. Beides wird dir nicht weiterhelfen, aus deinen Fehlern zu lernen und kann sehr schnell zu viel Frust führen.

Selbst in Fotogruppen für Anfänger erlebe ich es zu oft, dass nur wenige Kommentare wirklich hilfreich sind. Wenn Anfänger Anfänger „kritisieren“, fehlt ihnen oft selber das richtige Wissen. Und viele Fortgeschrittene haben entweder keine Lust, hilfreiche Tipps zu geben, oder sie poltern direkt erst einmal los. Sehr schade, denn so wird es für dich nicht einfacher, aus deinen Fehlern zu lernen.

Wenn du dann doch eine Gruppe gefunden hast, in der du hilfreiche Tipps bekommst, dann poste deine Bilder lieber nur in dieser einen Gruppe statt in vielen, selbst wenn du dort nur zwei oder drei sinnvolle Kommentare findest. Besser als 15 Kommentare, die dich alle nicht weiterbringen.

10. Du zeigst deine Bilder niemandem

Wenn du frustriert bist vom Feedback aus den Facebookgruppen, tendierst du vielleicht dazu, niemandem mehr deine Bilder zu zeigen. Das ist leider auch absolut nicht hilfreich. Deine Partner, engsten Freunde und Verwandten werden dir oft sagen, dass du richtig tolle Bilder machst. Nur wenige werden echte und hilfreiche Kritik üben. Aber wie sollst du besser werden, wenn dir niemand sagt, was du verbessern kannst?

Suche dir stattdessen Gleichgesinnte oder gehe zu einem Fotostammtisch. Von Angesicht zu Angesicht tun sich die meisten Menschen ja doch schwerer, ein Bild einfach zu zerreißen und geben doch eher den einen oder anderen nützlichen Tipp. Und selbst der Kommentar, dass das Bild langweilig ist hilft dir weiter. Du weißt dann, dass du am Bildaufbau arbeiten musst.

Auch ein Kurs mit anschließender Bildbesprechung ist eine sehr gute Möglichkeit, konstruktive Kritik zu erhalten und zu lernen. Oft werden ja ähnliche Motive fotografiert. Gemeinsam schaut man sich an, was jeder gut gemacht hat und was man noch besser machen könnte. Und wer weiß, vielleicht bleibst du mit deinem größten Kritiker in Kontakt und kannst von ihm oder ihr noch richtig viel lernen?



11. Du machst dir keine Gedanken über Bildaufbau und -inhalt

Wenn du wirklich gute Bilder machen willst, reicht es nicht, die Kamera zu beherrschen. Du musst auch am Bildaufbau arbeiten.

Dazu gehören die klassischen Regeln wie der Goldene Schnitt oder die Drittel-Regel (rule of thirds). Diese Regeln bilden die Basis für deinen Bildaufbau.

Neben den Aufbau-Regeln muss dein Bild aber auch eine Aussage haben. Folgende Fragen können dir helfen, dein Bild zu bewerten:

1) Beantwortet das Bild eine Frag?
2) Ruft es Emotionen hervor?
3) Erzählt es eine Geschichte?

Antwortest du dreimal mit nein, dann hast du sehr wahrscheinlich das falsche Motiv gewählt. Merke dir, was du falsch gemacht hast und mache es beim nächsten Mal einfach besser.

Dieses Bild beantwortet keine Frage, erzählt keine Geschichte und ruft keine Emotionen hervor. Auch folgt es keinem wirklichen Bildaufbau.

Findest du dich hier wieder? Was sind deine Tipps, um bessere Fotos zu machen? Welche Bücher/Kurse/Gruppen haben dir persönlich weiter geholfen? Verrate es mir doch in den Kommentaren.

Fotocredits:

Titelbild: Foto von Jessica Lewis von Pexels
Pinterestgrafik – Foto von Fujifilm North America von Pexels

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