Verwirkliche deine Träume – Teil 3

Willkommen zum dritten Teil meiner Reihe „Verwirkliche deine Träume). Falls ihr neu auf meinem Blog seid, hier findet ihr Teil 1 und Teil 2.

Träume kosten oft Geld, ein neues Auto zum Beispiel, eine Neuorientierung im Berufsleben kann finanzielle Einbußen bedeuten, die Weltreise finanziert sich auch nicht unbedingt über die Leser eurer Blogs und auch der Ausbruch aus der unglücklichen Beziehung kann zu finanziellen Engpässen führen. Geld ist in unserem Alltag ein sehr bestimmender Faktor, denn Miete und Essen müssen irgendwie bezahlt werden. Und selbst wenn das Eigenheim schon abbezahlt ist, wollt ihr sicherlich nicht bei Kerzenschein wohnen und das Wasser vom Friedhofsbrunnen oder aus dem nächsten Bach klauen. Es gilt also, mit dem, was man zur Verfügung hat, mindestens so zu haushalten, dass man damit gut über die Runden kommt, besser noch, dass am Ende vom Geld nicht noch Monat übrig ist, sondern umgekehrt.

Geld2Wenn man schon beim täglichen Einkauf ein paar Dinge beachtet, lassen sich jede Woche ein paar Euro einsparen. Allerdings beinhalten einige Tipps den Einsatz von Kundenkarten oder erfordern eine Anmeldung auf bestimmten Seiten. Persönliche Daten werden gesammelt und diese auch genutzt , um personalisierte Werbung zu erstellen. Darüber muss man sich im Klaren sein. Aber jeder, der Facebook nutzt oder Google oder auch nur im Internet unterwegs ist, wird gemerkt haben, dass man sehr oft Werbung von Dingen angezeigt bekommt, die man sich kürzlich auf Amazon oder sonstwo angeschaut hat. Meine ganz persönliche Meinung ist also, dass ich es als nicht bedrohlich empfinde, wenn mein Einkaufsverhalten ausgewertet wird. Bisher habe ich noch keine negativen Erfahrungen gemacht, keine unerwünschte Werbung oder ähnliches.

Kundenkarten

Ich nutze die Payback Karte und die DeutschlandCard. Bei jedem Einkauf werden eine bestimmte Anzahl an Punkten auf dem Kundenkonto gutgeschrieben. Recht häufig gibt es auch (Online)Coupons, die den Betrag der gutgeschriebenen Punkte erhöht. Sei es, dass man insgesamt mehr Punkte bekommt oder man bekommt Bonuspunkte, wenn man bestimmte Produkte/Produktsorten kauft.

Die gesammelten Punkte kann man in Prämien umwandeln oder sich Gutscheine an Terminals in den an Payback teilnehmenden Geschäften ausdrucken. Mittlerweile kann man auch mit der DeutschlandCard bzw. mit den dort gesammelten Punkten bezahlen. Bei beiden Karten gilt, ein Punkt entspricht einem Cent. Viel ist das natürlich nicht, wenn man bedenkt, dass man jeweils einen Punkt für 1-2€ Einkaufswert bekommt (abhängig vom teilnehmenden Geschäft). Andererseits geht man ja eh einkaufen, es tut also nicht weh.
Ab und an bekommt man Post nach Hause. In der Regel sind es Gutscheine, die man aber auch online aktivieren kann (regelmäßig nachschauen nicht vergessen!). Ich bekomme aber so selten Post, dass es mich nicht stört. Zudem sind mittlerweile viele Shops an Payback oder DeutschlandCard angeschlossen, man kann bei Ihnen Punkte sammeln und somit wieder Guthaben für Einkaufsgutscheine oder andere Prämien aufbauen.

Auch Versandhäuser bieten mittlerweile oft Kundenkarten an. So habe ich beispielsweise bei Otto einmal 16€ gespart (versandkostenfrei und 10€ Guthaben auf der Otto-Kundenkarten). Für das so gesparte Geld können wir fast ins Kino gehen! Für uns lohnt aber aufgrund des höheren Werbeaufkommen eine solche Kundenkarte nur, wenn wir, wie bei Otto, auch mit dem Service und der gelieferten Ware sehr zufrieden sind und in Betracht ziehen, öfter beim entsprechenden Versandhändler einzukaufen.

Viele andere Geschäfte bieten ebenfalls Kundenkarten an. Man sollte es sich aber schon überlegen, ob es sich lohnt, eine Kundenkarte zu beantragen. Wer nur einmal im Jahr bei Obi einkauft, wird sicherlich keine benötigen, wer seinen halben Monatslohn bei Esprit lässt, sollte definitiv darüber nachdenken. Zwar lohnt es sich natürlich oft auch schon beim ersten Einkauf 3% zu sparen, aber dafür seine Daten an das jeweilige Unternehmen zu geben UND möglicherweise auch noch Werbung bekommen, obwohl man im jeweiligen Geschäft kaum einkauft und dann noch eine weitere Plastikkarte zu Hause haben, ist möglicherweise nicht jedermanns Sache und sollte schon gut überlegt werden.

Karten

Mein Fazit zu Kundenkarten

Kundenkarten lohnen sich in meinen Augen nur, wenn man auch wirklich regelmäßig Kunde ist oder eine wirklich teure Anschaffung plant und der Rabatt / zu erwartende Gutschein hoch genug ist (hoch genug ist jeweils eine persönliche Definition, 1-2€ ist mir persönlich in der Regel zu wenig). Zudem finde ich persönlich Payback und DeutschlandCard gar nicht schlecht, da ich gezwungenermaßen einkaufen muss und das vorzugsweise bei Rewe, Real und Edeka mache. Nur wegen den Kundenkarten sollte man aber sein Einkaufsverhalten nicht grundsätzlich ändern, dafür ist die Ersparnis zu gering.

Rabattcoupons

Der Edeka bei uns um die Ecke bringt alle drei Monate neue Coupons heraus, mit denen es Rabatt auf bestimmte Produkte gibt. So haben wir bisher bei vielen Einkäufen 40-50 Cent pro Flasche (ne nach Gutschein) bei „Die Limo“ sparen können, die wir wirklich sehr gerne trinken. Auf ein Sixpack gerechnet sind es ja schon 2,40€ – 3€ pro Einkauf. Auch
andere Produkte sind erheblich vergünstigt. Sehr oft findet man auch beispielsweise bei Rossmann Coupons direkt unter der Ware am Regel hängen. Es schadet also nicht, sich einmal umzuschauen, ob es Rabattcoupons gibt und diese auch in größeren Mengen beim Großeinkauf einzusetzen. Der Supermarkt ist nicht euer Freund, habt also kein schlechtes Gewissen, so viele Coupons wie möglich einzusetzen! 😉

Auch auf bestimmten Seiten wie www.for-me-online.de oder www.henkel-lifetimes.de gibt es regelmäßig Rabattcoupons, die man sich einfach ausdrucken und in
teilnehmenden Geschäften vorzeigen kann. For-me schickt dabei auch alle paar Monate eine Zeitschrift mit Coupons nach Hause. Bei Rossmann kann man ebenfalls Coupons ausdrucken.Eine andere gute Methode ist, im Internet nach Rabattcodes zu suchen und/oder sich für Newsletter anzumelden.

Ich nutze eine Mailadresse ausschließlich für solche Zwecke. Manche Leute haben ja Bedenken, ihre Mailadresse anzugeben. Spammails bekomme ich aber mittlerweile (wenn auch weniger) sogar auf eine Mailadresse, die ich ausschließlich für Bewerbungen genutzt habe, einen Zusammenhang von Spammails mit Newsletteranmeldungen oder Anmeldungen auf bestimmten Seiten ist mir bisher nicht aufgefallen. Manche Rabattaktionen gelten nur für Neukunden, andere sind nur möglich, wenn man einen Artikel finanziert. Die Suche nach „Rabattcoupons“ oder „Gutschein“ bei Google zeigt einem diverse Seiten an, wo sicher fast jeder einen geeigneten Coupon findet, sei es für den „offline“-Einkauf im Supermarkt oder den „Online“-Einkauf bei Zalando und Co. Wer etwas Zeit hat, sollte sich vor dem Shoppen unbedingt ein wenig umsehen.

Mein Fazit zu Coupons

Rabatt-Coupons werden noch immer unterschätzt und viel zu wenig eingesetzt, obwohl teilweise sehr hohe Einsparmöglichkeiten bestehen. Wir schauen vor jeder Online-Anschaffung, ob wir Rabattcodes finden und kaufen wo möglich immer mit Rabattcoupons ein. So lassen sich über das Jahr gerechnet eine ganze Menge Euros sparen. Die meisten Codes lassen sich ohne größeren Aufwand im Internet finden, eine Anmeldung zum Newsletter der Lieblingsshops ist oft ebenfalls ein guter Weg, Ermäßigungscodes zu bekommen.

Cashback

Sucht man bei Google nach „Cashback“, wird man ebenfalls recht schnell fündig. Das ganze funktioniert ganz einfach: Produkt kaufen, Kassenbon abfotografieren und per Mail bzw. das Original per Post beim Anbieter einschicken, Geld zurück bekommen. Sehr oft wird es für Lebensmittel und Haarpflegeprodukte, aber auch für Technik wie Kameras oder PC Zubehör angeboten. Ich muss gestehen, diese Variante habe ich bisher selber noch gar nicht genutzt. Aber ich werde es in Zukunft vermehrt, zum einen, weil ich manche Dinge sonst nie kaufen würde, zum anderen, weil ich auch nie zu viel Geld habe und manche Sachen eben brauche. Weichspüler beispielsweise. Und da ich da nicht auf eine Marke fixiert bin, sollte ich selber mehr nach Geld-Zurück-Aktionen ausschau halten.

Und nun?

Wenn ihr es richtig anstellt, könnt ihr im Jahr sehr viel Geld sparen. Die beste Möglichkeit, Geld anzusparen ist aber, weniger auszugeben als man verdient. Heißt, nicht mehr jede Woche bei DM, Douglas etc. einzukaufen sondern lieber zwei oder dreimal überlegen, ob das fünfzehnte Paar Schuhe jetzt wirklich sein muss. Das Geld, das ihr jetzt monatlich über habt, solltet ihr zur Seite legen und darauf hinsparen, euch euren großen Traum zu erfüllen. Leider gibt es gerade nur sehr wenig Zinsen. Wie ihr euer Geld am besten gewinnbringend anlegt, kann euch ein Finanz- oder Bankberater sicherlich besser sagen als ich, ich habe nur Tipps parat, wie ihr weniger ausgebt. Aber damit ist ja ein weiterer Schritt getan und eure Träume wird vielleicht schon bald Realität werden.

Wie habt ihr es geschafft, eure Träume zu verwirklichen? Habt ihr wirklich Geld dafür gebraucht? Wie habt ihr es geschafft, es anzusparen? Auf was habt ihr dafür verzichten müssen? Lasst mir doch einen Kommentar da, liked und/oder teilt diesen Beitrag, wenn er euch gefallen hat!

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5 Discussion to this post

  1. Taschenlady sagt:

    Cashback ist wirklich super. Ich bekomme die Angebote aufs Handy und kann sofort sehen, ob ich was davon gebrauchen kann. Es gibt sogar Apps, die dir anzeigen in welchen Geschäften Sonderangebote gibt. Ich gebe ja zu, kann gefährlich sein, weil’s nach hinten losgehen kann. Also besser nur am Zahltag ins Center oder Städele.?

  2. Nadine sagt:

    Hallo Tanja, Cashback ist super!!! Wir gebrauchen es hier oft und die Abwicklung ist immer schnell und ohne Probleme gewesen bist jetzt.
    Liebe Grüße

  3. Hallo Tanja,

    ja es gibt wirklich schon in jedem Geschäft eine Karte mit der man etwas sparen kann. Trotzdem ist es schwer heutzutage genügend Geld auf die Seite zu legen um sich ein Auto leisten zu können. Das Leben ist schon wirklich teuer geworden. Dennoch hier und da etwas zu sparen ist immer klasse.
    Liebe Grüße Tanja

    • Prüfkiste sagt:

      Ja, am Ende muss mann dann oft doch auf etwas verzichten und sich einschränken. Aber wenn man weiß, wofür man es tut, ist es ja eigentlich doch kein echter Verzicht. 🙂

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