Serien-Review: Stranger Things

Die US-amerikanische Science-Fiction-Mysteryserie „Stranger Things“ ist am 15. Juli 2016 beim US-amerikanischen Video-on-Demand-Anbieter Netflix erschienen. Während unseres Probemonats, den wir extra zu „Luke Cage“ aktiviert haben, haben wir uns auch diese Serie angeschaut. Zunächst war ich sehr skeptisch, ich bin ja eigentlich nicht so der Horror-Fan. Entsprechend wenig begeistert war ich, als mein Freund diese Serie unbedingt schauen wollte.

Handlung

An einem Montag im November des Jahres 1983 verschwindet in der fiktiven Kleinstadt Hawkins ein 12-jähriger Junge unter mysteriösen Umständen. Seine Mutter wendet sich an den Ortspolizisten, der die Sache zunächst nicht wirklich ernst nimmt, aber schnell merkt, dass es hier um weit mehr geht, als einen weggelaufenen Jungen. In der darauf folgenden Nacht wollen die drei Freunde des Jungen nach ihm suchen, finden stattdessen aber ein etwa gleichaltriges Mädchen. Sie stellt sich als „Eleven“ vor und spricht nur einzelne Wörter. Mike nimmt sie mit zu sich nach Hause und versteckt sie bei sich im Keller.
Eleven verfügt über telekinetische Fähigkeiten und ist aus einer Forschungseinrichtung geflohen. Ersteres erkennen die drei Jungs sehr schnell, über ihre Herkunft jedoch schweigt sie.

In den folgenden Tagen verschwindet die Freundin von Mikes Schwester Nancy während einer Party. Nancy und Wills Bruder suchen gemeinsam nach Barbara und Will, da Nancy an dem Ort wo ihre Freundin verschwunden ist, glaubte, ein Monster gesehen zu haben. Gleichzeitig gibt es ein Foto von Barbara aus der Nacht, auf dem etwas zu sehen ist, was dem Wesen, das Nancy gesehen hat, sehr ähnelt.

Ob und wie Will und Barbara gefunden werden, werde ich an dieser Stelle nicht verraten. Auch nicht, ob das Monster echt oder eingebildet ist und welche Rolle Eleven bei dem allen spielt.

Fazit

Anfangs wollte ich die Serie gar nicht sehen, habe mich aber von meinem Freund breitschlagen lassen. Am Ende habe ich ihn sogar gedrängt, noch eine Folge zu schauen, obwohl ich eigentlich ins Bett hätte gehen müssen. Diese Serie ist einfach der Hammer! Die Charaktere sind interessant und man mag sie, selbst den Chief, der als medikamentensüchtiger Alkoholiker vorgestellt wird. Aber im Laufe der Zeit erfährt man auch, was ihn so aus der Bahn geworfen hat. Wills Mutter ist etwas anstrengend, aber dennoch fühlt man sehr schnell mit ihr.

Aber nicht nur die Handlung und die Charaktere sind sehr gut gelungen, auch das Ambiente ist wirklich sehr stimmig. Während Mike in einem sehr  behüteten Elternhaus aufwächst (auch wenn sein Vater als Vater auf ganzer Linie versagt), so spiegelt sich das zerrüttete Leben von Will auch in seinem Lebensumfeld wieder. Alles wirkt irgendwie heruntergekommen. Niemand trägt bunte Kleidung wie man es von den 80ern erwarten könnte. Die Frisuren und die Musik sind sehr passend.

Alles zusammengefasst kann man sagen, dass die Serie so ziemlich alles richtig macht, was mach richtig machen kann. Stimmige Handlung, interessante Charaktere, genau die richtige Mischung aus Humor und Spannung. Und ein Ende, das einen schon sehnsüchtig auf die nächste Staffel warten lässt!

 


Stranger Things könnt ihr bei Netflix anschauen. Einen Probemonat gibt es kostenlos, danach fallen monatliche Gebühren an.

 

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2 Discussion to this post

  1. Tanjas Bunte Welt sagt:

    Hallo Tanja
    Wird sofort abgespeichert. Momentan gucken wir noch Elementary, sind aber bald durch
    Liebe Grüße

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