Serien-Review Stranger Things 2

Endlich, Stranger Things 2 ist erschienen! Über die erste Staffel habe ich euch ja bereits vor einem Jahr berichtet: KLICK. Falls ihr die erste Staffel noch nicht oder nicht ganz gesehen habt, dann lest bitte nicht weiter, da der Beitrag einige Spoiler zur vorherigen Staffel enthält!

Handlung von Stranger Things 2

Beinahe ein Jahr ist vergangen seit den Vorkommnissen in Hawkins. Will geht wieder zur Schule, hat aber in letzter Zeit immer öfter Visionen. Der Arzt im Labor nennt sie “Episoden”. Doch sind sie nicht eingebildet! Das Tor zur Anderswelt aus der ersten Staffel wurde nicht vernichtet. Im Gegenteil es hat es geschafft, noch zu wachsen trotz aller Bemühungen, es daran zu hindern.

Mit der Zeit geschehen wieder unerklärliche Dinge in Hawkings, die darauf schließen lassen, dass das Monster wieder zurück ist. Will, der sich auch regelmäßig seiner Mutter, seinen Freunden und den Ärzten im Labor anvertraut, um über seine Visionen zu sprechen, versucht schließlich gegen das Monster aus seinen Visionen anzukämpfen. Dennoch kann weder er noch einer von seinen Freunden verhindern, dass das namenlosen Monster immer stärker wird und versucht Will zu kontrollieren. Seine Mutter ist mittlerweile wieder glücklich verliebt und weiht ihren neuen Freund Bob nach einiger Zeit auch in Wills Probleme ein und bittet ihn um Hilfe. Mit ungeahnten Folgen…

Gleichzeitig stellt sich heraus, dass Eleven es geschafft hat, aus der anderen Welt zu fliehen. Zunächst schlägt sie sich alleine durch, bis sie von “Hop” gefunden und versteckt wird. Auch wenn er mittlerweile mit dem Labor zusammenarbeitet um sich, seine Freunde und die Stadt zu schützen, vertraut er nicht darauf, dass Eleven sicher ist, wenn jemand von ihrer Rückkehr erfährt. Eleven ist jedoch nach nun fast einem Jahr im Wald mehr und mehr unzufrieden mit ihrer Situation, abgeschottet von der Welt und ihren Freunden, die nichts von ihrer Rückkehr wissen. Nach einem Streit verlässt sie die Hütte, in der sie bis dahin gelebt hat, um längst verloren geglaubte Menschen zu suchen. Während dessen nimmt das Unheil in Hawkins seinen Lauf…

Nancy und Jonathan wollen dem Treibendes Labors ein Ende setzen um Nancy Freundin Barbara zu rächen und gehen dabei große Risiken ein. Und dann wäre da noch Max, die neue an der Schule, die Dustin an den Spielautomaten geschlagen hat. Klar, dass sie den Jungs den Kopf verdreht. Aber ob sie das auch Teil der Gruppe werden lässt?

Fazit

Dieses Mal kam die neue Staffel an einem Freitag raus. Bis zum Sonntagabend hatten wir die 9 Folgen von Stranger Things 2 angeschaut. Ich war sehr skeptisch, da Fortsetzungen oft schlechter sind als die erste Staffel. Auch wenn es einige Cliffhanger gab, so wusste ich nicht ganz, was ich von der nächsten Staffel erwarten sollte. Aber aller anfänglichen Skepsis zum Trotz, bereits nach der ersten Folge war klar, dass die zweite Staffel richtig gut werden würde. Insgesamt fanden wir sie mindestens so gut wie die erste Staffel, wenn nicht sogar noch besser!

Wie in der ersten Staffel war die Atmosphäre sehr düster. Die Charaktere wirken sehr authentisch. Nancy kann ihre beste Freundin nicht vergessen, Jonathan tut alles für seinen jüngeren Bruder und die vier Freunde versuchen wieder ein normales Leben zu leben. Doch natürlich ist nichts mehr, wie es früher war.
Die Story schließt inhaltlich sehr gut an die erste Staffel an, auch wenn seit dem beinahe ein Jahr vergangen ist. Das Ende ist etwas hervorsehbar, dennoch hat man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, sich zu langweilen, wie es oft der Fall ist, wenn man schon weiß was noch passiert.

Spannend und ein wenig gruselig ist Stranger Things 2 auf jeden Fall perfekt für dunkle Herbst- und Winternächte. Wie auch schon die erste Staffel läuft die zweite bei Netflix.

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