Netgear AC3200 Nighthawk X6 Triband-WLAN-Router

Mit freundlicher Unterstützung von Netgear durfte ich den Netgear AC3200 Nighthawk X6 Triband-WLAN-Router testen.

Der Router kam in einer ziemlich großen, schweren Verpackung mit folgendem Inhalt:
Router, LAN-Kabel, Stromstecker, Handbücher in verschiedenen Sprachen und einer Ressourcen-CD

Der Router selber ist recht groß und schwer, sieht dafür aber ziemlich gut aus:

 

  • Abmessungen:
    295,5 x 226,8 x 54,5 mm
    (11,63 x 8,92 x 2,14 Zoll)
  • Gewicht: 1,1 kg (2,43 lbs)

 

Also völlig anders als der WLAN-Verstärker für die Steckdose, den ich bereits testen durfte (klick).
Allerdings überzeugt der AC3200 mit einer Vielzahl an Nutzungsmöglichkeiten, die über die reine Internetverstärkung hinausgehen, wie zum Beispiel

  • Kostenfreie individuelle URL zur Einrichtung eines persönlichen FTP-Servers
  • VPN-Unterstützung für sicheren Remote-Zugriff
  • Gemeinsamer Zugriff auf ein USB-Gerät im Netzwerk

Dank den 6 Antennen verspricht der Router eine sehr gute und starke WLAN-Abdeckung auch in einer großen Wohnung oder einem großen Haus.

Die vollständigen technischen Spezifikationen findet ihr hier: http://www.netgear.de/home/products/networking/wifi-routers/R8000.aspx#tab-technischespezifikationen

Quelle: http://www.netgear.de/home/products/networking/wifi-routers/R8000.aspx#tab-eigenschaften

Der Aufbau und die Inbetriebnahme des Routers sind eigentlich total simpel, wenn man nicht gerade wie wir Kunde bei Kabel BW ist und das billigste Modem bekommen hat, das es gibt. Aber wir stehen mit Kabel BW (oder Unitymedia, wie sie jetzt heißen) ohnehin auf Kriegsfuß (bezahlte Leistung wird regelmäßig nicht erbracht, Internetabbrüche, die Odyssee bis wir unser Modem bekommen haben könnte Bücher füllen…).

 Anschluss und Inbetriebnahme

Man schaltet sein Modem komplett aus, wartet etwas, schaltet es wieder ein und verbindet das Modem mit dem Router. Dazu wird das mitgelieferte gelbe LAN-Kabel (oder ein anderes LAN-Kabel) einfach in einen der LAN-Ausgänge des Modems und in den gelben Eingang des Routers gesteckt. Dann verbindet man den Router mit dem Stromnetz und schaltet ihn ein. Anschließend wird über ein Netzwerkkabel oder WLAN ein PC oder Laptop angeschlossen um über den Browser der Router einzurichten. Fertig. Die WLAN-Daten findet man auf dem Aufkleber auf dem Router, die Adresse zum Einrichten steht im Handbuch. Jetzt können alle Geräte im Haus mit dem Router verbunden werden.

Kabelsalat unterm Schreibtisch

So weit, so einfach. Ist man jedoch Kunde bei Kabel BW, braucht man unter Umständen ein wenig Geduld. Erst nachdem ich an meinem PC die Firewall eingeschaltet und verschiedene LAN-Anschlüsse des Modems getestet habe, habe ich nach mehrmaligem drücken von F5 (Seite neu laden) Erfolg gehabt und den Router erfolgreich mit unserem Modem verbinden können.
Was genau die Probleme verursacht hat und wie ich sie hätte vermeiden können, vermag ich leider nicht zu sagen. Seitdem der Router einmal eine stabile Internetverbindung hatte, gibt es absolut gar keine Probleme mehr.

Weitere Tests

Dann ging es daran, ganz allgemein die Leistung des Routers zu testen:
Um zu überprüfen, ob es einen Leistungsverlust gibt, habe ich zunächst einen Speedtest gemacht (zum Beispiel auf www.wieistmeineip.de) und festgestellt, dass wir gerade einmal 20% der versprochenen Leistung seitens Kabel BW geliefert bekommen. Ein Anruf zeigte, dass das Problem  bei Kabel bekannt ist, es wird dran gearbeitet, blabla. Da war die Laune schon wieder hinüber!
Zumindest liefern Router und Modem die gleiche Leistung, ein Geschwindigkeitsverlust bei Nutzung des Routers liegt also nicht vor.

Beim WLAN-Reichweiten-Test im Badezimmer (der Raum mit der schlechtesten Verbindung) habe ich keinen Unterschied zu unserem Modem festgestellt. Um zu testen, ob er stärker sendet als das Modem habe ich beide nebeneinander gestellt, konnte aber keinen Unterschied feststellen.

Aber bei schwachem Empfang hilft ja der bereits vorgestellte Netgear N300 WLAN-Repester.

Die Antennen können bis zu einem gewissen Grad ausgerichtet werden

 

Weitere Funktionen

Aber der Router kann ja noch mehr:
Zunächst liefert er stärkeres WLAN, wobei die Geschwindigkeit vom jeweiligen Endgerät abhängt.

https://i0.wp.com/www.netgear.de/images/Products/Networking/WirelessRouters/R8000-new/TriBand2.png?resize=640%2C359
Quelle: http://www.netgear.de/home/products/networking/wifi-routers/R8000.aspx#tab-eigenschaften

Gleichzeitig können mehr WLAN-Geräte gleichzeitig benutzt werden. Während die Kinder also Playstation oder XBox spielen, kann Vati seine Lieblingsserien streamen und Mutter gleichzeitig auf dem Tablet surfen, ohne dass es zu Geschwindigkeitsverlusten kommt. Wir sind nur zu zweit und haben keinen Fernseher, deshalb kann ich nicht sagen, wie gut es in der Realität klappt.

ReadyShare® USB – für gemeinsamen USB-Speicherzugriff ist eine weitere Funktion, die der Router bietet. Man schließt einfach einen USB-Stick oder eine externe Festplatte an den Router an und greift von zwei PCs gleichzeitig darauf zu. Oder man streamt seine Bilder auf den Fernseher oder schaut sich Filme an. Ich habe die Funktion getestet (Zugriff mehrerer PCs auf einen USB-Speicher) und es funktioniert sehr gut. Für das kleine Heimnetzwerk eine sehr gute Sache, die mich auch sehr überzeugt hat.

Was für viele auch interessant sein dürfte, der Router ist iTunes kompatibel. Das heißt, eine USB-Wiedergabe eines USB-gespeicherten Musikarchivs mit AirPlay oder Apple Remote™ ist möglich.

Man kann auch eine Sicherung seines PCs auf eine an den Router angeschlossene USB-Festplatte durchführen. Ebenso ist es auch möglich, auf USB-Drucker drahtlos zuzugreifen. Auch hier muss ich passen, da wir leider noch immer keinen Drucker besitzen.

Das WLAN des Router kann auf Knopfdruck abgeschaltet und so Strom gespart werden. Oder man nutzt diese Funktion um die Kinder endlich ins Bett zu bekommen.

USB 2.0 und 3.0 Anschlüsse sowie 4 LAN-Anschlüsse garantieren ein umfangreiches Multimedia-Erlebnis

 

Sehr gutes Gerät für Haushalte mit vielen WLAN-Nutzern oder alle, die gerne auf den Fernseher streamen

Mein Fazit:
Die Inbetriebnahme ist sehr
einfach und im Handbuch bestens erklärt, man benötigt keine
Netzwerkkenntnisse, um den Router mit dem Modem oder Endgeräte mit dem
Router zu verbinden. Die Antennen wirken etwas zerbrechlich, man sollte hier schon etwas vorsichtig sein und nicht zu feste drehen, ziehen oder drücken. Ansonsten macht das Gerät einen sehr soliden Eindruck und sieht außerdem noch extrem gut aus. Die Funktionen sind ebenfalls sehr gut im Handbuch erklärt, so dass der Einstieg und die Nutzung jedem problemlos gelingen.

Insgesamt finde ich das Gerät nicht schlecht, mit einem Preis ab 275€ wäre er aber für uns zu teuer, da wir die meisten Funktionen nicht nutzen würden. Für Familien oder WGs, die viele WLAN-Endgeräte nutzen oder Personen, die häufig vom PC auf den Fernseher streamen und die vielfältigen Möglichkeiten, die dieser Router bietet auch regelmäßig nutzen, ist er aber mit Sicherheit sein Geld wert.

Hinweis: Das Gerät wurde uns freundlicherweise von Netgear kostenlos zur ehrlichen Bewertung zur Verfügung gestellt. Die hier gemachten Empfehlungen beruhen allein auf meiner persönlichen Meinung und sind nicht von Netgear beeinflusst.

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6 Discussion to this post

  1. Tanja sagt:

    Naja, sooo schlimm finde ich das Design gar nicht, eher im gegenteil. 🙂

  2. Ruby Celtic sagt:

    Hey Tanja,

    okay ich muss zugeben, mir gefällt er jetzt nicht unbedingt. Wie Tanja weiter oben schon schrieb, er erinnert mich auch irgendwie an einen Käfer. 😀
    Aber hauptsache er funktioniert richtig. *g*

    Liebe Grüße,
    Ruby

  3. Das ist ja ein interessantes Gerät. Ich denke das ist etwas für Kenner, und ich würde als Anfängerin wohl nicht alles nutzen können. Ich wünsche Dir ein sonniges Wochenende. Herzl. Grüße Leni

    • Tanja sagt:

      Ja, ich denke auch, man muss das Gerät voll ausnutzen, wer "nur" besseres WLAN braucht, der findet sicher andere Möglichkeiten. Eine habe ich ja bereits vorgestellt. 🙂

  4. Tanja Gammer sagt:

    Hallo Tanja,

    irgendwie musste ich gleich an einen Käfer denken, als ich das Foto sah 😉
    LG Tanja

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