Indische Naturkosmetik: Khadi Balsam Haaröl

Letzten Oktober gab es wieder einige interessante Gutscheine bei Douglas, die mich wieder einmal zu einer kleinen Online-Shopping-Tour verführt haben. Dieses Mal habe ich mir ein paar Pflegeprodukte für die Haare gegönnt. Da ich sehr oft  (vor allem in den Sommermonaten) unter juckender Kopfhaut und auch unter Haarausfall leide, habe ich beschlossen, das Khadi Balsam Haaröl auszuprobieren. Mit rund 10€ für 100ml ist es preislich auch noch im Rahmen.

Inhaltsstoffe

Und was ist drin, in diesem Haaröl? Angegeben sind folgende (vegane) Inhaltsstoffe (INCI): Brassica juncea (Braunes Senföl) Citrus medica limonum oil (Limone) Sesamum indicum (Sesamöll) • Cinnamomum camphora (Kampfer) • Melaleuca Alternifolia (Teebaumöl) • Azadirachta indica (Neem)
Auf der Verpackung stehen aber folgende Inhaltsstoffe (der Einfachheit halber schreibe ich nur die deutschen Bezeichnungen): Sesamöl*, Braunes Senföl*, Bockshornklee, Limonenöl, Kampfer, Teebaumöl, Neem, Tocopherol-Citral**, Geraniol**, Linalool**, Limonene**
*Aus kontrolliert biologischem Anbau
** Bestandteil nat. ätherischer Öle
Die Übersetzung finde ich klasse, vielleicht nur eine Kleinigkeit, aber leider sehe ich das immer noch viel zu selten. Allerdings wundere ich mich doch etwas über die unterschiedlichen Angaben. Ich hätte erwartet, dass auch im Internet die vollständigen Inhaltsstoffe aufgelistet werden. Die Packung auf den Bildern ist jedenfalls identisch mit der bei mir zu Hause.

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Und wie soll es wirken?

Folgendes sagt die Homepage von Khadi zur Wirkweise: Diese ayurvedische Rezeptur ist Balsam für gereizte und trockene Kopfhaut. Naturreine Öle aus biologischem Anbau bekämpfen Pilze und Bakterien. Dieses Khadi Haaröl hilft bei übermäßiger Vermehrung der für die Schuppenbildung verantwortlichen Mikroorganismen. Im Gegensatz zu Anti Schuppen Shampoos wirkt das Haaröl der verstärkten Zellproduktion auf der Kopfhaut entgegen und beendet eine weitere Schuppenbildung. Sesamöl dringt tief in die Haut ein und verhindert das Austrocknen der Kopfhaut. Teebaumöl verhindert Infektionen und Neem wirkt antiseptisch (keimvermindernd). Kampfer kühlt die Haut und Limone reinigt gründlich. Die Kopfhaut wird beruhigt und der Juckreiz wird gestoppt.Braunes Senföl ist ein hervorragendes Haartonikum“

Gebrauchsanweisung

Auch hier gibt es Unterschiede. So lautet die Anweisung auf der Homepage:
„Anwendung: Das Khadi Anti Schuppen Haaröl vor der Anwendung gut schütteln. Es kann auf feuchtem oder trockenem Haar angewendet werden. Sanft in die Kopfhaut und das Haar einmassieren und 15 – 30 Minuten einwirken lassen. Je länger, desto besser. Auch über Nacht ist es kein Problem. Dann die Haare waschen. Benutzen Sie ein mildes Shampoo oder ein Baby Shampoo. „
Laut der Packung soll das Haaröl  zweimal wöchentlich sparsam in die Kopfhaut einmassiert und auf den Längen verteilt werden und danach mindestens 30 Minuten einziehen. Ein Einwirken über Nacht wird empfohlen. Danach sollte das Haar mit Khadi Neem Shampoo gewaschen werden (welches ich selber nicht besitze).

Wie lassen sich diese Unterschiede zwischen Netz und Packung erklären? Ganz genau weiß ich es auch nicht, aber der Titel alter Name: Khadi Haaröl für trockene und gereizte Kopfhaut könnte einen Hinweis darauf geben, dass sich das Produkt geändert hat und die Homepage noch nicht aktualisiert ist. Wobei mich auch das schon wundern würde. Noch verwirrender wird es, wenn man sich die englische Anweisung auf der Packung durchliest (übersetzt in etwa): In die Kopfhaut einmassieren, 30 Minuten oder über Nacht einwirken lassen. Ein steam towel wrap (Dampfhandtuchwickel??) hilft beim Einwirken. Vor jeder Haarwäsche bis die Schuppenbildung nachlässt. Mit Khadi Anti Schuppen Shampoo auswaschen.

Jetzt habe ich also drei Anweisungen, wie ich es zu benutzen habe. Und so habe ich es schlussendlich benutzt: alle 2-4 Tage habe ich mit der Pipette das Öl auf die Kopfhaut aufgetragen und gut einmassiert. Das Auftragen ist dank der Pipette, die als Schraubverschluss dient, sehr einfach und zielgerichtet möglich. Da ich sehr trockene Haare habe, habe ich das Öl länger einwirken lassen, aber noch am selben Abend ausgespült. Beim Auftragen des Öls müsst ihr gut aufpassen, es ist sehr ergiebig, einige weniger Tropfen reichen schon völlig aus! Danach einfach auswaschen und fertig.
Den Duft finde ich persönlich sehr angenehm, leider hält er nur bis zur Haarwäsche, danach wird er mit dem Shampoo weggewaschen. Durch die längere Einwirkzeit werden Kopfhaut und haare aber gut gepflegt.

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Meinung

Den Bericht habe ich im OKtober geschrieben, kurz nachdem ich das Öl gekauft habe. Mittlerweile ist es Januar und ich habe ich das Öl schon seit drei Monaten zu Hause, aber nur zu Anfang ein paar mal benutzt. Ich bin zwischenzeitlich auch auf ein anderes Haarshampoo umgestiegen und habe jetzt auch viel weniger Probleme mit der Kopfhaut. Ob es am Öl lag, das ich anfangs häufiger benutzt habe oder am neuen Shampoo kann ich leider nicht zu 100% sagen, aber ich habe jedes Mal wenn ich das Öl benutze den Eindruck, dass die Kopfhaut etwas entspannter ist. Da ich mittlerweile auch gar keine Schuppen mehr habe, steht das Öl derzeit aber größtenteils im Schrank. Trotzdem würde ich es empfehlen, da ich für mich durchaus eine Verbesserung beim Kopfhautjucken festgestellt habe.

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Benutzt ihr auch Haalöl? Welches und wofür/wogegen? Falls euch der Beitrag gefallen hat, würde ich mich über ein Like meine Facebookseite und/oder Teilen des Beitrages auch sehr freuen!

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7 Discussion to this post

  1. Marie sagt:

    Ich benutze Haaröl gegen meine trockenen Spitzen und Längen. Hätte gerne auch etwas für meine trockene Kopfhaut, bin mir jedoch nicht sicher, ob Öl da der richtige Weg ist. Aktuell versuche ich es mit Pflege ohne Silikone etc. Die können ja auch Schuld an einer trockenen Kopfhaut haben.

    Ich habe da noch eine Frage 🙂
    Sind die Bilder nicht von dir? Wenn nicht könnte das (auch mit Kennzeichnung) Ärger geben.

    Lieben Gruß ♥

    • Prüfkiste sagt:

      Hallo Marie, keine Angst, sind meine eigenen Bilder, die sind mir wenigstens mal gelungen. 😉
      Ich würde das Öl mal probieren, aber man muss es auch auswaschen, sonst sehen die Haare nicht schön aus..

  2. Danke den hatte ich =)

    Kannte die Marke gar nicht, aber das Haaröl sieht interessant aus. Bei Öl muss man ja sowieso immer aufpassen dass man nicht zu viel nimmt, sonst ölt man selber 😀

  3. Sabine Topf sagt:

    Vom Aussehen her sieht es toll aus. Allerdings verwende ich nie Öl, da meine Haare sowieso sehr schnell fetten.

    Ich denke auch, dass die Seite im Internet noch nicht aktualisiert worden ist und daher die unterschiedlichen Angaben stammen. Mir ist das auch schon mit Masken so gegangen wie dir jetzt mit dem Öl. Beim ganz genauen Hinsehen habe ich dann bemerkt, dass die Abbildung im Netz nicht so aussah wie meine Maske.

    Liebe Grüße
    Sabine

  4. Janine sagt:

    Haaröl habe ich tatsächlich noch nie wirklich benutzt, muss aber auch gestehen, dass ich bis dato keineswegs einen Funken Interesse diesbezüglich gezeigt habe. Schade eigentlich. Aber wer weiß, vielleicht wage ich mich auch irgendwann ran hihi

    Ganz Liebe Grüße,
    Janine

  5. Guten Morgen Tanja,
    Haaröl benutze ich nicht regelmäßig bis kaum. Verwirrend mit den unterschiedlichen Anleitungen. Die Optik gefällt mir auch gut.
    Liebe Grüße

  6. Hallöchen, von dem habe ich noch nie gehört, aber interessanter Bericht.
    Liebe Grüße zum Montag

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