Fear The Walking Dead – Review Folge 1

Zunächst einmal, ich bin zwar ein großer Fan von The Walking Dead, aber auch ein Riesenschisser. Ich finde schon Ariell die Meerjungfrau zu spannend, dementsprechend ging es mir wieder beim Zombies gucken. Alpträume sind gebucht, die Fingernägel abgeknabbert, hier also ein erstes Review mit einer groben Zusammenfassung der Story der ersten Folge von Fear the Walking Dead (SPOILER!):

Haupthandlung

Die Folge beginnt in einer Kirche, in der ein offensichtlich unter Drogen stehender junger Mann aufwacht. Ziemlich schnell bemerkt er, dass seine „Freunde“ tot sind und seine Bettgefährtin gerade an einem anderen Junkie rumknabbert. Völlig verängstigt läuft er weg und rennt panisch auf die Straße, wo er natürlich gleich von einem Auto angefahren wird.

Die Mutter des jungen Mannes und ihr Freund sind Lehrer und unterrichten an derselben Schule. Sie besuchen ihren drogensüchtigen Sohn, Nick, im Krankenhaus, wo sie ihn ans Bett gefesselt vorfinden. Nick erzählt Travis (der Freund von Nicks Mutter Madison), was in der Kirche vorgefallen ist, woraufhin dieser zur Kirche fährt und Blut und etwas, das wie Hirnmasse aussieht jedoch keine Leichen findet. Nick gelingt es bald darauf sich aus dem Krankenhaus zu befreien und zu fliehen.

Seine Eltern sind sehr besorgt und machen sich sofort auf die Suche, ohne die Polizei einzuschalten. Da Nick bereits über 18 ist, sieht das Krankenhaus auch keine Notwendigkeit, selber etwas zu unternehmen. Als erstes suchen seine Eltern bei einem Freund von ihm, Calvin. Da sie ihn dort nicht vorfinden, fahren sie zur Kirche, da „dort alles begann“. Wieder finden sie nur Blut, jedoch keine Leichen. Auf dem Weg nach Hause geraten sie in einen Verkehrsstau und erfahren am nächsten Tag im Fernsehen, dass er von einem Zombie verursacht wurde, der bei einem Unfall starb. Dieser Zombie hat mehrere Rettungskräfte gebissen, bevor er mit einem Schuss in den Kopf getötet wurde. Was mit den Rettungskräften passiert, ob sie sich auch verwandeln, erfährt man hier nicht.
Die Behörden geben am nächsten Tag jedoch bereits nach einem halben Tag Schulfrei. Nicks Schwester Alicia will zunächst nicht nach Hause, da ihr Freund am Abend zuvor nicht am vereinbarten Treffpunkt aufgetaucht ist und auch auf ihre Nachrichten nicht reagiert. In einem der Schulbusse, die die Schüler nach Hause bringen sollen, sieht Madison einen Jungen sitzen, dem sie Tags zuvor ein Messer abgenommen hat, das er mitgenommen hat, um sich zu schützen. Wie er sagt, gab es bereits mehrere unerklärliche Vorfälle in fünf Bundesstaaten und er fürchtet, dass sie zusammenhängen könnten und sie alle in Gefahr sind.

Nick gelingt es schließlich, mit Calvin Kontakt aufzunehmen und sich mit ihm zu treffen. Wie sich herausstellt ist Calvin Nicks Dealer und fürchtet, dass dieser seinen Eltern erzählt haben könnte, woher er seine Drogen bezieht. Nick hat die Vermutung, dass schlechte Drogen Halluzinationen bei ihm verursachen und spricht dies auch offen an. Calvin gibt vor, ihm helfen zu wollen und beide steigen in seinen Wagen. Doch Calvin fährt an einen abgelegenen Platz unter einer Brücke und hat vor, Nick zu erschießen. Dieser sieht jedoch die Waffe und greift seinen Freund an. Beim nachfolgenden Kampf wird Calvin tödlich von einer Kugel getroffen, was Nick zum Anlass nimmt zu fliehen und seine Eltern anzurufen. Gemeinsam wollen sie überprüfen, ob Calvin nicht eventuell doch noch lebt. Doch als sie die Stelle erreichen, finden sie zwar das Auto, jedoch keine Leiche. Auf der Fahrt aus dem Tunnel (Travis fährt lieber 50m rückwärts anstatt zu wenden), kommt von hinten eine Person auf den Wagen zugelaufen. Wie sich herausstellt ist es Calvin, der auch prompt Nicks Eltern angreift, als diese aus dem Auto steigen. Nick rettet seine Eltern, indem er Calvin mehrfach überfährt. Mit mehrfach gebrochenen Knochen, unfähig sich zu erheben bleibt Zombie-Calvin schlussendlich liegen, immer noch nicht richtig tot.

Hier endet auch schon die erste Folge.

Fazit

Wie immer gibt es viele Ungereimtheiten. Der Fund von Blut in einer Kirche, die von Junkies bewohnt wird ist offensichtlich kein Grund, die Polizei zu informieren? Und natürlich geht ein kluger erwachsener Mann nachts alleine an den Ort des Verbrechens, völlig unbewaffnet und ohne dass jemand davon weiß…
Während der Folge sieht man jemanden über einen Spielplatz schlendern, ganz offensichtlich ein Zombie. Es gibt jedoch anscheinend keine weiteren Vorfälle, anders lässt sich kaum erklären, dass außer bei dem oben beschriebenen nirgends Zombies gemeldet werden.
Einige Handlungsstränge werden angeschnitten, es bleibt aber der Fantasie des Zuschauers überlassen, sich ihren Teil dazu zu denken.

Der Spannungsaufbau jedoch klappt recht gut, einiges ist vorhersehbar, anderes dafür nicht direkt. Die Mischung ist für mich recht gut gelungen. Ich finde auch den Spannungsaufbau sehr gelungen. Man erwartet, dass etwas passiert und dann…

Ob ich die neue Serie ebenso mögen werde wie The Walking Dead kann ich noch nicht sagen, die erste Folge war aber schon recht vielversprechend, wenn auch sie weniger Zombies beinhaltete als die erste Folge der Hauptserie. Auf der anderen Seite scheint mir hier die Entwicklung etwas realistischer zu sein (Rick, der Hauptcharakter hat ja angeblich wochenlang im Koma gelegen, selbst als das KH schon geräumt war, ganz ohne Nahrung und Wasser oder sonstigen Infusionen). Die Handlung der Charaktere ist nicht immer schlüssig und teilweise auch nur oberflächlich angeschnitten. Wir werden die nächsten Folgen ganz sicher gucken und damit die Wartezeit bis zum Start der nächsten Staffel von The Walking Dead überbrücken. Ach ja, im empfehle, die Serie im Original und nicht synchronisiert anzuschauen!

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