Einkornbrot – Deftig oder mediterran oder beides?

Der Herbst naht und mit ihm wieder kürzer und kühler werdende Tage. Die perfekte Zeit, um wieder etwas mehr in der Küche zu stehen und frisches, duftendes Brot zu backen. Egal ob für sich alleine oder die ganze Familie, es geht einfach nicht über selbst gebackenes Brot. Und meistens ist es noch ganz einfach! Die Vorbereitung dauert auch nicht lange, nur das Gehenlassen und Backen kostet natürlich einiges an Zeit. Wieso also nicht einmal ein Einkornbrot statt dem klassischen Weizenbrot backen?

Einkornmehl gibt es mittlerweile in vielen Supermärkten, alternativ könnt ihr es oft auch in Bio-Läden finden. Im Gegensatz zum normalen Weizen verfügt Einkornmehl über mehr Mineralstoffe und Aminosäuren. Aufgrund eines hohen Gelbpigmentgehalt an Beta-Carotin ist Einkorn-Mehl eher gelblich. Es schmeckt leicht nussig und hat ein süßliches Aroma, weshalb es sich hervorragend für das deftige aber auch das mediterrane Brot eignet!

Einkornbrot

Heute möchte ich euch zwei kinderreiche Rezept für leckere Einkornbrote vorstellen. Wahlweise könnt ihr die vorgeschlagenen Zutaten natürlich auch anders untereinander kombinieren. Für das Einkornbrot Grundrezept benötigt ihr lediglich folgende Zutaten:

  • 500g Einkornmehl
  • ca 450 ml (gefiltertes) Wasser
  • 2-3 Teelöffel Rauchsalz
  • 1 Päckchen Trockenhefe

Für das deftige Einkronbrot benötigt ihr zusätzlich noch:

  • 3-4 Esslöffel Röstzwiebeln
  • 2-3 Esslöffel Schinken- oder Speckwürfel

Für das mediterrane Einkronbrot fügt ihr folgendes hinzu:

  • Kleingeschnittene getrocknete Tomaten, Menge nach Belieben
  • 1-2 Teelöffel Thymian (getrocknet oder frisch)

Ich empfehle die Hefe mit einem kleinen bisschen Zucker vorher in warmen Wasser etwas vorgehen zu lassen und auch das Rauchsalz dazuzugeben. Das Mehl wird dann mit dem Wasser und dem Hefe-Salz-Gemisch verrührt und ordentlich durchgeknetet. Übrigens braucht es hierzu wirklich keine Maschine, ich verrühre immer erst alles mit einem Löffel und knete den Teig dann mit den Händen. Ihr müsste nur schauen, dass ihr nicht zu viel Wasser nehmt, sonst wird der Teig etwas zu klebrig.

Einkornbrot

Jetzt könnt ihr die weiteren Zutaten untermischen und wieder ordentlich durchkneten. Den Teig lasst ihr ca 45 MInuten an einem warmen Ort gehen, bevor ihr ihn nochmals durchknetet und in die Backform oder direkt auf das Blech gebt. Ich nehme immer eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform. Die hat den Vorteil, dass das Brot relativ gleichmäßig geformt ist und man sie zum Teil mit zusammengeknülltem Backpapier oder Alufolie verkleinern kann. Ich backe nämlich meistens nur die halbe Menge, da mein Freund morgens nicht frühstückt und ich so viel Brot gar nicht essen kann. Damit ist die kleinste Backform, die ich besitze, nur zu etwa zweidrittel ausgefüllt und das Brot würde sehr schmal werden. Aber mit dem Backpapierknubbel am Rand zerfließt der Teig nicht und das Brot wird schön groß.

Die Backform mit dem Teig solltet ihr nochmals 30-45 Minuten an einem warmen Ort stehen lassen. Gebacken wird dann bei ca 180 Grad für 45-50 Minuten. Ich mag mein Brot lieber etwas saftiger, wenn ihr es gerne trockener wollt, lasst ihr es einfach noch länger im Backofen. Mit einem Zahnstocher wird dann überprüft, ob das Brot schon fertig ist oder noch etwas im Backofen bleiben kann. Und das war’s auch schon!

Einkornbrot

Ich finde ja, dass Zwiebelschmalz hervorragend zum Einkornbrot passt, aber auch eine leckere Kräuterbutter oder Bärlauchpaste schmecken richtig gut mit diesem Brot! Was denkt ihr, welche Variante ist die beste? Das deftige Brot, das mediterrane oder eine Mischung aus beidem? Was würdet ihr dazu essen? Ein weiteres Brotrezept findet ihr übrigens auch HIER!

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4 Discussion to this post

  1. Sabber, schon allein die Zutatenliste liest sich lecker. Das probiere ich mal aus. Wir essen sehr gern Brot in allen Varianten. LG Romy

  2. Hallo Tanja,

    klingt lecker und sieht natürlich auch so aus 🙂 Jede Woche denke ich, dieses Mal bäckst Du auch mal wieder ein Brot und irgendwie kommt immer etwas dazwischen 🙂 Naja, irgendwann klappt es schon noch, bis dahin sage ich, Danke für das tolle Rezept !

    LG Katrin

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