Wir sind alle abhängig von der Technik!

Ein langer Tag geht zu Ende. Ich war unterwegs und wollte abends in der Badewanne entspannen. nur vorher schnell noch etwas die Küche aufräumen und das Geschirr wegspülen, das besser nicht in der Spülmaschine gereinigt wird. Nachdem das Becken bereits halb voll war, habe ich mich wirklich gefragt, wieso das Wasser noch immer kalt ist. Im Badezimmer kam auch kein warmes Wasser aus dem Hahn.

Also runter zu den Nachbarn. Nix. Alles kalt. Den Notdienst angerufen. Die Heizanlage ist mal wieder ausgefallen. Erst das dritte Mal in vier Wochen, also kein Grund zur Aufregung. Na klar doch…

Aber mal wieder ist mir klar geworden, wie extrem abhängig wir sind von Strom und funktionierender Technik. Ein Stromausfall am Tag ist eine mittlere Katastrophe, aber an einem verregneten Sonntagnachmittag im November, am besten noch mit Kindern im Haus, kommt ja fast einem Supergau gleich! Nicht baden zu können ist ja das eine. Schlimmstenfalls hätte ich jetzt mit dem Wasserkocher Wasser erhitzt und mich die Haare im Waschbecken gewaschen. Für eine notdürftige Katzenwäsche hätte es auch gereicht. Wobei viele ja sagen, kalt zu duschen sei richtig toll. Na, wem’s gefällt, ich dusche lieber warm.

Aber was macht man jetzt, wenn alles ausfällt? Kein Strom mehr, über Tage. Habt ihr genug Lebensmittel im Haus, die man ohne sie zu erhitzen verzehren kann, um damit Tage zu überstehen? Vielleicht habt ihr ja einen Gasgrill, dann kommt man sicher noch kurzzeitig über die Runden. Ich besitze so etwas nicht. Ein Lagerfeuer auf dem Balkon halte ich persönlich auch für wenig praktikabel. Mal abgesehen davon, dass man ja irgendwie in den Wald kommen muss um Holz zu sammeln. Ohne funktionierende Technik gibt es also kaum noch warmes Essen.

Wenn dann die Autos nicht mehr fahren, weil es kein Benzin gibt (Tanken geht ja nur mit Strom), dann fängt der Spaß erst an. Ja, und wenn ihr gerade im Krankenhaus seid oder einen Notarzt benötigt, dann wird es richtig kritisch. Selbst die Krankenhäuser können den Notstrom nicht ewig aufrechterhalten. Medikamente können nicht gekühlt werden, Blutkonserven gehen kaputt.

Vor einiger Zeit, als hier im Ort der Strom für etwa 1,5 Stunden ausgefallen ist, habe ich mich mit einem Kollegen auch über dieses Thema unterhalten. Er empfahl mit den Roman “BLACKOUT – Morgen ist es zu spät“*. Da geht es auch um einen Stromausfall, der flächendeckend ganz Europa betrifft. Habt ihr ihn schon gelesen? Lohnt er sich?

Ab und an muss man sich doch Gedanken machen, was wir tun würden, wenn es wirklich so weit kommt. Kaum einer kocht noch Essen ein, selbst die Vorratshaltung, wie sie meine Großeltern und teilweise auch meine Eltern noch lebten, verschwindet immer mehr. Und wem hilft es, wenn man den Keller voller Kartoffeln hat, diese aber nicht erhitzen kann? Manchmal macht mir unsere Abhängigkeit von Strom und funktionierender Technik wirklich Angst!

Wie seht ihr das? Macht ihr euch auch manchmal Gedanken darüber? Oder verdrängt ihr es lieber? Könntet ihr euch und eure Familien für ein paar Tage versorgen, wenn es darauf ankäme? Schreibt mir eure Gedanken in den Kommentaren!


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Photo by Seth Doyle on Unsplash

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3 Discussion to this post

  1. Guten Morgen atabja
    Das Buch ist wirklich super und danke erschreckend. Ohne Strom, das würde nicht lange gut gehen, das Selbe mit Internet. Alles wird nur mehr so gesteuert und wir würden uns Mittelalter zurück fallen
    Liebe Grüße

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